Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 106334
Eingetragen
19.10.2006
Branche
Ingenieurbüros für TragwerksplanungIngenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Gegenstand
Erbringung von Ingenieurleistungen, insbesondere auf dem Gebiet des Fahrzeug- und Maschinenbaus.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Carsten Scheuermann
seit 5.6.2019
Geschäftsführer
Daniel Hedelt
seit 31.10.2006
Prokura
Peter Gratz
seit 19.10.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

90.00% identifiziert10.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
85.00%
D***** H*****
5.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Gratz Engineering GmbHEigenbeteiligung
10.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

74172 Neckarsulm
340.000 DM
85.00%
Germany
40.000 DM
10.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gratz Engineering GmbH

Weinsberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Gratz Engineering GmbH (GE) mit Sitz in Weinsberg ist ein im Jahr 1985 gegründetes, herstellerunabhängiges Unternehmen, dessen Lösungskompetenz ihre Kunden in der Bewältigung ihrer Zukunftsaufgaben begleitet. Die Unterstützung unserer Kunden findet sowohl bei der Entwicklung und Beschaffung ihrer Zukunftsprodukte als auch in der Beratung und Optimierung ihrer Abläufe und Prozesse statt. Bei der Entwicklung neuer Produkte gehen wir über die Gestaltung, Konstruktion und Simulation, bis hin zur Herstellung und Beschaffung von Prototypen und Kleinserien.

Zu den Kunden der GE zählen neben namhaften Automobil- und Nutzfahrzeughersteller auch Hersteller mobiler Arbeitsmaschinen sowie deren Systemlieferanten und Zulieferer. Aber auch Hersteller von Maschinen, Anlagen, Betriebsmitteln und sonstiger Produkte. Zur besseren Betreuung ihrer Kunden vor Ort unterhält die GE neben dem Hauptsitz in Weinsberg insgesamt fünf Niederlassungen in Dieburg, Ditzingen, Hamburg, Mannheim und Puchheim sowie zwei Fertigungsstandorte in Dieburg und Windischenbach.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Wirtschaftsjahr 2023 sowie im ersten Quartal 2024 war die konjunkturelle Lage weiterhin geprägt durch den Krieg in der Ukraine und die damit verbundene wirtschaftliche Unsicherheit. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresschnitt 2023 um nur 0,3 % gesunken. Für das erste Quartal 2024 ist das BIP gegenüber dem Vergleichsquartal 2023 um 0,9 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt) weiter gesunken. Das zeigt, dass die deutsche Wirtschaft trotz eines leichten Wachstums im Jahr 2023 im Quartalsvergleich weiterhin mit Herausforderungen konfrontiert ist.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Auswirkungen des Ukraine-Krieg und die Unsicherheit in der Wirtschaft hat weiter zu Sparmaßnahmen in der Forschung und Entwicklung geführt und hatte einen hohene Einfluss auf unseren Bereich der Entwicklungsdienstleistungen. Nur durch das Gewinnen von Neukunden war das Jahr geprägt von einem steten Mitarbeiter- und Kundenwachstum sowie einer guten Auslastung in allen Geschäftsbereichen.

Die Umsatzerlöse konnten zum Vorjahr um 20,6 % gesteigert werden und die Gesamtleistung lag bei 22.610 TEUR (Vorjahr: 20.775 TEUR). Das Jahresergebnis ist mit 1.613 TEUR-Gewinn vor Steuern unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen als sehr gut zu bezeichnen.

Die Sparte Gratz Product (Eigenproduktion und Teilemanagement) konnte den Vorjahrestrend der des Geschäftsjahres 2022/2023 fortsetzten. Das negative Ergebnis des Vorjahres von 8 TEUR konnte auf positive 109 TEUR gesteigert werden.

Die Erweiterung des Portfolios durch den Zukauf einer Prototypengießerei hat im November 2021 stattgefunden. Die Prototypengießerei wurde in die Abläufe der Gratz Engineering GmbH und vor allem in den Vertriebsbereich weiter integriert. Die Erwartungen konnten mit einem negativen DB von 59 TEUR nicht erfüllt werden. Gründe hierfür sind nicht geplante Investitionen und ein hoher Krankenstand.

Die Gratz Luminance GmbH konnte einen Ertrag in Höhe von 2 TEUR erwirtschaften.

Unsere Vertriebsstrategie konnte trotzt der immer noch vorhandenen schwierigen Rahmenbedingungen weiter überzeugen. Aufgrund einer Vielzahl an Erstkontakten konnte das Neukundengeschäft weiter ausgebaut werden und wir sehen in diesem Bereich zuversichtlich in die Zukunft. Durch das erweiterte Angebotsspektrum, vor allem in den Bereichen E-Technik und Prototypen, konnte das Kundenspektrum über die verschiedensten Branchen hinweg weiter ausgebaut werden und dadurch unsere Abhängigkeit von einzelnen Großkunden weiter reduziert werden.

Die Leistung unserer Mitarbeiter/innen konnten wir trotzt der Krise neben dem Urlaubs- und Weihnachtsgeld aufgrund ihres enormen Einsatzes zusätzlich mit einer Prämie honorieren.

Die Managementsysteme für Qualität, Informationssicherheit, Datenschutz, Nachhaltigkeit sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz wurden bereits, wie im Vorjahr weiterentwickelt und vereinheitlicht. Hierbei wurde das Datenschutzmanagementsystem nach EU-DSGVO weiter optimiert und sichere Cloudsysteme eingeführt.

Während des Geschäftsjahres konnten wir die Anzahl der Mitarbeiter um 18 auf 238 Mitarbeiter steigern. Um zukünftig auch weiterhin über qualifiziertes Personal zu verfügen, führten wir auch im abgelaufenen Geschäftsjahr unsere Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen fort und haben unser Personalakquiseteam verstärkt.

III. Darstellung der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage

1. Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der Gratz Engineering GmbH beträgt zum Bilanzstichtag 10.313 TEUR (Vorjahr 8.260 TEUR). Dies entspricht einer Steigerung von 24,8 %. Ursächlich hierfür sind der reduzierte Bestand an unfertigen Leistungen, sowie die gestiegenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Das Anlagevermögen, welches neben den Sachanlagen und den immateriellen Vermögensgegenständen auch die Finanzanlagen umfasst, beträgt zum Bilanzstichtag 2.235 TEUR (Vorjahr 2.354 TEUR). Dies entspricht einem Anteil am Gesamtvermögen von ca. 22 %. Beim Anlagevermögen stehen den Investitionen in Höhe von 448 TEUR, Abschreibungen in Höhe von 565 TEUR und Abgänge zu Restbuchwerten in Höhe von 3 TEUR gegenüber.

Das Vorratsvermögen beläuft sich nach Abzug der erhaltenen Anzahlungen (706 TEUR) auf 967 TEUR (Vorjahr 2.009 TEUR). Der Anstieg spiegelt die im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegene Anzahl an abgeschlossen Projekten wider.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.878 TEUR auf 4.640 TEUR erhöht. Wertberichtigungen wurden für risikobehaftete Einzelforderungen und für das allgemeine Ausfallrisiko um 78 TEUR auf 47 TEUR reduziert.

Das Eigenkapital der Gesellschaft beträgt zum 31.03.2024 3.541 TEUR (Vorjahr: 2.447 TEUR). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 34 % (Vorjahr: 30 %). Die Erhöhung des Eigenkapitals resultiert aus dem Jahresergebnis im Berichtsjahr.

Sonstige Rückstellungen in Höhe von 2.585 TEUR werden im Wesentlichen für die Verpflichtungen gegenüber dem eigenen Personal (Vorjahr: 2.073 TEUR) gebildet. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus dem bestehenden Ergebnisabführungsvertrag mit der Tochtergesellschaft Gratz Luminance GmbH in Höhe von 1.025 TEUR (Vorjahr: 885 TEUR).

2. Finanzlage

Der Finanzmittelfonds hat sich im Sinne des DRS 21 um TEUR 692 verringert. Die Veränderung des Finanzmittelfonds resultiert aus einem Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 1.322, einem Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -1.820 und einem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR -194.

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt neben dem Eigenkapital und Darlehen von verbundenen Unternehmen im Wesentlichen über langfristige Bankdarlehen und Kontokorrentlinien von Banken. Diese waren zum Bilanzstichtag noch nicht vollumfänglich ausgeschöpft.

Die Gesellschaft war daher im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jeder Zeit in der Lage ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.

3. Ertragslage

Die Gesellschaft misst ihre Entwicklung im Wesentlichen an den Indikatoren operatives Ergebnis und Gesamtleistung.

Die Materialaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr konstant geblieben. Dies ist mit dem nahezu gleich gebliebenen Umsatz (-0,3 %) im Bereich Gratz Product und der Prototypengießerei zu erklären.

Die Personalaufwendungen haben sich um 1.215 TEUR erhöht (8,2 %). Die Personalaufwandsquote hat sich jedoch von 71,6 % im Vorjahr auf 71,2 % leicht reduziert. Ursache ist der überproportionale Anstieg der Umsatzerlöse.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 29 TEUR auf ca. 2.750 TEUR leicht gesunken. Den größten Anstieg der Kosten haben wir wie im letzten Jahr im Bereich Hard- und Software sowie in der Rechtsberatung zu verzeichnen. Die allgemeine Preissteigerung wirkt sich jedoch auf fast alle Einzelpositionen aus. Weitere größere Anstiege sind im Bereich Gebäudemieten, Instandsetzung von technischen Anlagen und bei den Fahrzeugen zu verzeichnen.

4. Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr hat unter Berücksichtigung der negativen Auswirkungen des Ukraine-Krieg und einer sich neu sortierenden Weltordnung auf die gesamtwirtschaftliche Lage und auf die Lage unserer Kunden die Erwartungen der Geschäftsleitung erfüllt. Darüber hinaus war die Vertriebsleistung, ebenfalls unter Berücksichtigung der Rahmenbedingungen, wie im letzten Geschäftsjahr insgesamt erfreulich.

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hat sich trotz des Einflusses der gesamtwirtschaftlichen Lage verbessert. Die Auftragslage war gut und die Gesamtleistung konnte signifikant im Vergleich zum Vorjahr erhöht werden. Dadurch hat sich, trotz der Investitionstätigkeit, die Finanzlage der Gesellschaft deutlich stabilisiert.

IV. Prognosebericht

Für die zukünftigen Geschäftsjahre gehen wir von einer weiteren schwierigen und zum Teil unsicheren Wirtschaft aus. Das IFW ging für das Jahr 2024 von einem leichten Wachstum von 0,2% der Wirtschaftsleistung aus, hat diesen Wert aber auf einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,1% korrigiert. Ein wichtiger Faktor wird hier die Lage in China und USA sein. Sollte die schwache Wirtschaft in China anhalten und sich die USA mit Strafzöllen schützen, würde dies die wirtschaftlichen Aussichten in Deutschland verschlechtern.

Offen sind weiterhin die Auswirkungen des Ukraine Kriegs und die Wahlen in den USA, besonders die Trennung zwischen Ost und West oder den G7 und den BRICS-Staaten.

Aufgrund diesen sich häufenden Krisen spüren wir eine reduzierte Nachfrage bei unseren Kunden nach Entwicklungsdienstleistungen und langjähriger Bindung. In nahezu allen Bereichen und Branchen wird mit Zurückhaltung auf die wenig planbare Entwicklung reagiert. Dies ist vor allem bei großen Unternehmen spürbar.

Jetzt gilt es, den noch vorhandenen Markt zu erkennen und diesen zu bearbeiten. Zusätzlich rechnen wir nach der Sommerpause in Q4 mit einer wieder steigenden Nachfrage nach Entwicklungstätigkeit.

Um dieser Entwicklung gerecht zu werden, gilt es weiter mit einer Personalrecruitingstrategie in Richtung Personalakquise zu investieren und gezielt weitere Fachkräfte zu gewinnen.

Unser Vertriebskonzept unterliegt weiterhin einem stetigen Verbesserungsprozess mit aktuellem Schwerpunkt unser erweitertes Portfolio vor allem bei unseren Bestandskunden zu platzieren und weitere Branchenschwerpunkte zu setzten.

Hier stehen vor allem unsere Kernkompetenzen im Fokus, welche wir gezielt in der Bestand- und Neukundenakquise einsetzten. Durch Schulungen und interne Entwicklungsprojekte werden wir uns weitere benötigte Kompetenzen aneignen.

Die Wertschöpfungskette der Gratz Engineering wird sich weiter in Richtung Systemanbieter entwickeln und unseren Kunden "Alles aus einer Hand" bieten.

Die aktuellen Kennzahlen mit Anteil Konstruktionsstunden und internen Aufwänden sowie das geplante Mitarbeiterwachstum befinden sich leicht unter Plan. Bei den Kosten sehen wir zum Plan aktuell keine Ausreißer.

Die Einführung eines neuen ERP-System wird uns helfen die steigenden Aufgaben vor allem in der Buchhaltung und dem Projektmanagement effektiver und zielgerichteter zu bearbeiten und uns gleichermaßen für die Zukunft aufzustellen.

Das operative Ergebnis (gemäß GRATZ BWA) der Gratz Engineering GmbH bis einschließlich August 2024 liegt bei ca. TEUR 445. Dies liegt leicht unter unserer Prognose. Daher planen wir für das gesamte Geschäftsjahr 2024/2025, gemäß den genannten finanziellen Leistungsindikatoren, mit einer Steigerung der Umsatzerlöse von 2,33 % und mit einem DB II in einer Größenordnung von ca. 4,6%. Unserer Planung liegt die Annahme zugrunde, dass sich die aktuellen Krisen nicht weiter zuspitzen und allgemeine Rezession sich in der Wirtschaft nicht weiter festsetzt, sondern in ein Wachstum wandelt.

Für das Geschäftsjahr 24/25 ist ferner die erneute TISAX-Überprüfung des ISMS nach VDA-ISA sowie die jährlichen externen Prüfungen für CSR und QM geplant.

Des Weiteren wird wieder für die GRATZ Engineering GmbH ein CSR-Bericht nach COP des UNGC veröffentlicht.

V. Voraussichtliche Entwicklung und deren Chancen und Risiken

Wir werden außer unseren traditionell starken Bereichen wie Automobil, mobile Arbeitsmaschinen, Betriebsmittel, Maschinen- und Anlagenbau auch in weiteren Bereichen wie z. B. Elektrotechnik, Verfahrenstechnik und betrieblicher Prozessoptimierung Kunden akquirieren. Hier legen wir den Fokus sowohl auf unsere Bestandskunden sowie auf Neukunden.

Gerade der Bereich E-Technik wird für uns ein weiteres Standbein in der Elektrifizierung der Mobilität und der Antriebe sein und uns weitere Projekte aus diesem Bereich sichern.

Darüber hinaus werden wir in allen Fachgebieten unser Knowhow der Fertigungstechnik und der Prototypenbeschaffung mit einbringen. Hier stellt unsere eigene Aluminium-Prototypengießerei ein weiteres Standbein da, welches wir weiter ausbauen werden.

Die Abhängigkeit von unseren A-Kunden gibt uns die Chance an ihrer Weiterentwicklung teilzuhaben, birgt jedoch auch gewisse Risiken. Durch die Verbreiterung unseres Kundenspektrums über die unterschiedlichsten Branchen hinweg, versuchen wir diese Risiken weiter zu begrenzen.

Im Geschäftsjahr 2024/2025 rechnen wir im Bereich Product mit steigenden Umsätzen und positiven Zahlen. Dies werden wir durch die Portfolioerweiterung im Bereich Feinguss und durch weiter gesteigerte Akquise-Aktivitäten versuchen zu unterstützen. Im Fokus werden hier zum einen die Bestandskunden liegen, welche wir durch gezielte Vertriebsaktivitäten noch näher an uns binden wollen, zum anderen Neukunden, die wir von Anfang an umfänglich betreuen wollen.

Besonders intensiv beobachten wir die aktuelle Marktsituation aufgrund der sich weiter zuspitzenden Neuordnung der Weltordnung, um, wenn möglich, sich so schnell wie möglich auf neue Situationen einstellen zu können. Aktuell sehen wir bedacht und vorsichtig in die Zukunft und sehen die ein oder andere Auswirkungen auf uns zukommen. Aufgrund der sich täglich ändernden Randbedingungen kann sich dies aber täglich ändern.

Wir werden trotz allem an unserer langfristigen Strategie festhalten und diese weiterverfolgen und ausbauen.

Unser Ziel wird es weiter sein Gesamtprojekte als Alleinstellungsmerkmal durchzuführen. Von der Idee bis zur Serienreife ein "Kundensorglos-Paket" zu schnüren. Vom Konzept über Konstruktion, Berechnung, Simulation, Steuerungstechnik und Softwareentwicklung bis hin zur Beschaffung und zum Aufbau von Prototypen zur Erprobung und Funktionskontrolle, um die Lastenheftvorgaben nachzuweisen, dabei können "Add-Ons" durchaus die Kundenzufriedenheit perfektionieren.

Forderungsausfälle können ein weiteres Risiko darstellen. Unser konsequentes Forderungsmanagement kümmert sich zeitnah um unsere Außenstände und sorgt dafür frühzeitig reagieren zu können.

Die Abhängigkeit von Fach- und Führungskräften kann ebenso die Unternehmensentwicklung hemmen. Unser Aus- und Fortbildungsprogramm sorgt für eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter. Insgesamt sehen wir enorme Potentiale in unserer Belegschaft, die wir optimal für unsere Zukunftsgestaltung nutzen wollen. Um hier eine langfristige Mitarbeiterbindung zu bekommen sind zahlreiche Aktivitäten wie z.B. der Workshop "Ein MA-Leben" sowie eine Benefitsliste geplant.

Unser Neubau in Weinsberg, der die Niederlassung Weinsberg, die Verwaltung, die Montage- und Lagerhalle an einem Ort zusammenführt, wird uns bei unseren Zielen weiter unterstützen. Moderne und zeitgemäße Arbeitsplätze sowie das Zusammenfahren von Kompetenzen werden uns und unseren Kunden neue Möglichkeiten für die Zukunft verschaffen. Ein Einzug ist im Mai 2025 geplant.

Das mobile Arbeiten wird uns in Zukunft weiter begleiten, hier gilt es durch gezielte Weiterentwicklung unserer Managementsysteme vor allem im Bereich Informationssicherheit, Datenschutz und Nachhaltigkeit uns für die Zukunft sicher aufzustellen und unseren Mitarbeitern eine ausgewogene Work-Life-Balance zu ermöglichen.

Wir gehen davon aus, dass wir mit unserem breiten Angebotsspektrum und unserer Vertriebs- und Marketingstrategie an der gesamtwirtschaftlichen Weiterentwicklung teilhaben können. Wir haben an der langfristigen Fortführung unseres Unternehmens keinerlei Zweifel.

 

Weinsberg, den 25. Oktober 2024

gez. Peter Gratz, Dipl.-Ingenieur

Carsten Scheuermann, Dipl.-Ingenieur

Bilanz

Aktiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen 2.234.962,27 2.354.431,60
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 664.523,50 784.316,50
davon Geschäfts- oder Firmenwert 220.867,00 259.429,00
II. Sachanlagen 827.789,50 881.525,00
1. technische Anlagen und Maschinen 297.163,50 345.495,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 523.126,00 525.484,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.500,00 10.545,00
III. Finanzanlagen 742.649,27 688.590,10
davon Anteile an verbundenen Unternehmen 501.605,00 501.605,00
B. Umlaufvermögen 7.716.705,90 5.618.401,90
I. Vorräte 966.833,92 2.009.049,37
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 705.763,87 1.127.418,05
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.744.986,53 3.406.635,04
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.426,01 6.426,01
1. sonstige Vermögensgegenstände 6.738.560,52 3.400.209,03
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.885,45 202.717,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 361.043,26 287.453,25
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.312.711,43 8.260.286,75

Passiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital 3.541.382,63 2.446.604,19
I. davon gezeichnetes Kapital / Kapitalkonto/ Kapitalanteile 204.516,76 204.516,76
davon Bilanzgewinn / Bilanzverlust 3.357.317,55 2.262.539,11
B. Rückstellungen 3.021.546,00 2.533.407,77
C. Verbindlichkeiten 3.749.782,80 3.280.274,79
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.375.120,48 1.056.884,46
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.025.362,53 884.737,76
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.312.711,43 8.260.286,75

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Rohergebnis 21.088.781,73 19.039.286,93
2. Personalaufwand 16.092.671,78 14.877.870,77
a) Löhne und Gehälter 13.587.591,13 12.498.772,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.505.080,65 2.379.098,05
3. Abschreibungen 564.708,75 518.143,76
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 564.708,75 518.143,76
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.750.174,39 2.779.380,11
5. Erträge aus Beteiligungen 0,00 4.164,75
6. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 2.325,23 39.493,14
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4,86 4,80
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 23.221,66 14.676,06
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.092,46 16.289,65
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 518.254,11 243.854,94
11. Ergebnis nach Steuern 1.170.431,99 662.086,45
12. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 75.653,55 41.458,24
Jahresüberschuss 1.094.778,44 620.628,21

Ergebnisverwendung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Jahresüberschuss 1.094.778,44 620.628,21
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.262.539,11 1.641.910,90
3. Bilanzgewinn 3.357.317,55 2.262.539,11

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Gratz Engineering GmbH hat ihren Sitz in Weinsberg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 106334 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. März 2024 der Gratz Engineering GmbH, Weinsberg, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach § 267 Abs. 2 HGB ist die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzuordnen.

Für die Offenlegung des Jahresabschlusses beim elektronischen Bundesanzeiger wird von den größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 327 HGB Gebrauch gemacht.

Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung im Jahresabschluss zu verbessern, werden die Davon-Vermerke der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einheitlich im Anhang gemacht.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Änderungen in den Bewertungsmethoden einschließlich der Ausübung von Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechten mit Auswirkungen auf die durch den Jahresabschluss vermittelte Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergaben sich im Berichtsjahr nicht.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren somit unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Bewertung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibungen wurden zeitanteilig nach der linearen Methode vorgenommen.

Geringwertige Anlagengegenstände bis zu einem Nettowert von EUR 800,00 wurden im Jahr des Zugangs sofort abgeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich der Abschreibungen zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen wurden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital zuzüglich vorhandener Überschussanteile angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Bewertung der in Arbeit befindlichen Aufträge erfolgte mit den Einzelkosten und angemessenen Teilen der Material- bzw. Fertigungsgemeinkosten sowie angemessenen Teilen der Kosten der allgemeinen Verwaltung. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Bewertung der Vorräte erfolgte verlustfrei.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurde dem Ausfallrisiko durch angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind ausreichend bemessen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

D. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anschaffungskosten und der Abschreibungen ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von TEUR 2.003 (Vorjahr: TEUR 613) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Im Übrigen haben die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital ist noch nicht auf den Euro umgestellt und beträgt DM 400.000,00.

In dem in der Bilanz zum 31. März 2024 ausgewiesenen Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 2.263 enthalten.

4. Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt zum 31. März 2024 TEUR 3.276 (Vorjahr: TEUR 2.643).

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 901 (Vorjahr: TEUR 419) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben TEUR 1.025 (Vorjahr: TEUR 885) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEUR 1.375 und betrifft ausschließlich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

5. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Zum Bilanzstichtag bestehen Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 494.

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Als Gründe hierfür sind zu nennen, dass sich einerseits aus der Vermögenslage des Hauptschuldners keine Anhaltspunkte ergeben, die auf eine Inanspruchnahme schließen lassen. Andererseits stehen den Banken ausreichend Sicherheiten von Seiten des Hauptschuldners zur Verfügung.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Personalaufwand

In den Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 109 (Vorjahr: TEUR 108) enthalten.

F. Sonstige Angaben

1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Anzahl
Leitende Angestellte 2
Angestellte 230

Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 232.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miete (TEUR 497) und Leasing (TEUR 554).

3. Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Peter Gratz, Dipl.-Ingenieur, Geschäftsführer Bereich Rechnungswesen und Personal

Carsten Scheuermann, Dipl.-Ingenieur, Geschäftsführer Bereich Vertrieb

4. Vergütungen der Geschäftsführer

Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht.

5. Wesentliche Beteiligungen

Zum Bilanzstichtag hält die Gratz Engineering GmbH, Weinberg, insgesamt 100 % der Anteile an der Gratz Luminance GmbH, Weinsberg. Das Eigenkapital der Gratz Luminance GmbH, Weinsberg, beläuft sich zum 31. März 2024 auf TEUR 1.129. Ferner besteht zwischen der Gratz Engineering GmbH und der Gratz Luminance GmbH ein Ergebnisabführungsvertrag.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Weinsberg, den 25. Oktober 2024

gez. Peter Gratz, Dipl.-Ingenieur

Carsten Scheuermann, Dipl.-Ingenieur

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.04.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
davon Geschäfts- oder Firmenwert 385.613,12 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.794.705,43 51.288,25 170.779,63
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 527.803,89 21.141,25 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.109.490,70 313.821,25 107.959,79
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.545,00 7.500,00 0,00
Summe Sachanlagen 2.647.839,59 342.462,50 107.959,79
Finanzanlagen
davon Anteile an verbundenen Unternehmen 2.001.605,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 2.189.619,82 54.059,17 0,00
Summe Anlagevermögen 7.632.164,84 447.809,92 278.739,42
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.03.2024
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
davon Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 385.613,12
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.675.214,05
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 10.545,00 559.490,14
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 2.315.352,16
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -10.545,00 7.500,00
Summe Sachanlagen 0,00 2.882.342,30
Finanzanlagen
davon Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 2.001.605,00
Summe Finanzanlagen 0,00 2.243.678,99
Summe Anlagevermögen 0,00 7.801.235,34
kumulierte Abschreibungen 01.04.2023
EUR
Abschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.03.2024
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
davon Geschäfts- oder Firmenwert 126.184,12 38.562,00 0,00 164.746,12
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.010.388,93 171.078,25 170.776,63 2.010.690,55
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 182.308,39 80.018,25 0,00 262.326,64
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.584.006,20 313.612,25 105.392,29 1.792.226,16
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.766.314,59 393.630,50 105.392,29 2.054.552,80
Finanzanlagen
davon Anteile an verbundenen Unternehmen 1.500.000,00 0,00 0,00 1.500.000,00
Summe Finanzanlagen 1.501.029,72 0,00 0,00 1.501.029,72
Summe Anlagevermögen 5.277.733,24 564.708,75 276.168,92 5.566.273,07
Buchwert 31.03.2024
EUR
Buchwert 31.03.2023
EUR
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
davon Geschäfts- oder Firmenwert 220.867,00 259.429,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 664.523,50 784.316,50
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 297.163,50 345.495,50
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 523.126,00 525.484,50
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.500,00 10.545,00
Summe Sachanlagen 827.789,50 881.525,00
Finanzanlagen
davon Anteile an verbundenen Unternehmen 501.605,00 501.605,00
Summe Finanzanlagen 742.649,27 688.590,10
Summe Anlagevermögen 2.234.962,27 2.354.431,60

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.10.2024 festgestellt.

Bescheinigungstext

In dem zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Gratz Engineering GmbH, Weinsberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gratz Engineering GmbH, Weinsberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gratz Engineering GmbH, Weinsberg, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neckarsulm, den 25. Oktober 2024

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Michael Humm, Wirtschaftsprüfer

gez. Sandro Scirpoli, Wirtschaftsprüfer

Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt

Wir, die Lehleiter + Partner GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen.

Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden.

Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde.

Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht.

Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert.

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