Essing-Heimgärtner Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hermann Eichmanns seit 3.1.2011 | Geschäftsführer |
Elke Gertrud Elisabeth Heimgärtner-Geier seit 5.5.2004 | Prokura |
Alexander Essing seit 5.5.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 25.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Collomix GmbHGaimersheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Wiedergabe des Bestätigungsvermerk Zu dem Jahresabschluss habe ich folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Collomix GmbH Prüfungsurteil Ich habe den Jahresabschluss der Collomix GmbH- bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Collomix GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31.Dezember 2022 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der mein Prüfungsurteil zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Ingolstadt, den 21.08.2023 KLAUS ZIEGLMEIER, Wirtschaftsprüfer Anhang für das Geschäftsjahr 2023Collomix GmbHI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Collomix GmbH hat ihren Sitz in Gaimersheim und ist im Amtsgericht Ingolstadt unter HRB 127 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen GmbH gemäß § 267 II HGB auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Von der ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung der Bilanz gemäß § 266 I HGB, der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 HGB und des Anhangs gemäß § 288 HGB macht die Gesellschaft teilweise Gebrauch. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt ( §§ § 265 I, 266 ff. HGB). III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung wurde unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (§ 252 I 2 HGB) vorgenommen. Im einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Dabei wird die Nutzungsdauer des jeweiligen immateriellen Vermögensgegenstandes nach dessen Produktlebenszyklus oder dessen erwarteten Synergieeffekten angesetzt, soweit diese verlässlich geschätzt werden können. Ansonsten wird die Nutzungsdauer gem. § 253 II HGB mit zehn Jahren angenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Vom 01.01.2008 bis 31.12.2009 wurde für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von über 150,00 Euro bis 1.000,00 Euro ein Sammelposten gebildet, der über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben wird. Finanzanlagen werden mit ihren Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert bilanziert. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertung der Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten, soweit nicht ein niedrigerer Wert beizulegen war (§ 253 IV HGB). Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen die produktionsbezogenen Vollkosten (§ 255 II HGB). Die geleisteten Anzahlungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr in Höhe 97.234,90 USD wurden zum Bilanzstichtag mit dem Euroreferenzkurs (1 EUR = 1,1050 USD) bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert unter Berücksichtigung der erforderlichen Einzelwertberichtigungen angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Bei den Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr in Höhe von 2.541.320,55 USD und in Höhe von 86.770,67 PLN erfolgte die Bewertung zum Bilanzstichtag mit dem Euroreferenzkurs (1 EUR = 1,1050 USD und 1 EUR = 4,3395 PLN). Wertpapiere werden mit Ihren Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren Kurswert bewertet. Flüssige Mittel werden zum Nominalwert angesetzt (§ 253 I HGB). Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Pensionsrückstellungen wurden nach der versicherungsmathematischen Teilwertmethode gebildet. Der Erfüllungsbetrag für Pensionsrückstellung beträgt zum Stichtag 58 TEuro. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
bekanntgegeben wurde
Aufgrund der Erhöhung des Betrachtungszeitraumes für die Berechnung des durchschnittlichen Marktzinssatzes von 7 auf 10 Jahre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 3 HGB beträgt der Unterschiedsbetrag für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1 TEuro. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 I 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II 1 HGB). Die unter den Sonstigen Rückstellungen ausgewiesene Rückstellung für langfristige Verpflichtungen (Rückstellung für Altersteilzeit) in Höhe von 42 TEuro wurde gem. § 246 II 2 HGB mit dem Aktivierungswert der Rückdeckungsversicherung saldiert. Für die Saldierung der Altersteilzeitverpflichtung mit verrechnungsfähigen Vermögensgegenständen wurden folgende Werte ermittelt: Die fortgeführten Anschaffungskosten des verrechnungsfähigen Deckungsvermögens betragen 33 TEuro. Der beizulegende Zeitwert It. Nachweis der R + V Lebensversicherungs AG beträgt 27 TEuro. Der Erfüllungsbetrag der saldierten Altersteilzeitverpflichtung beträgt 15 TEuro Passive Latente Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Fall einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 | 2 HGB nicht Gebrauch gemacht. Gem. dem Wahlrecht nach § 274 | 3 HGB werden latente Steuern saldiert ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Bei den Verbindlichkeiten in Fremdwährung (USD) gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 480.350,00 USD betrug die Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr. Die Bewertung erfolgte mit dem Euroreferenzkurs (1 EUR = 1,1050 USD) am Bilanzstichtag (§ 256a HGB). IV. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt. Forderungen mit einer Restlaufzeit > 1 Jahr: 39.373,11 EUR. Das Stammkapital beträgt 500.000,00 DM. Das Stammkapital ist voll einbezahlt. Zum Ende des Geschäftsjahres bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt 1 TEuro, die auf den Ertrag aus dem geänderten Zinssatz zur Abzinsung von Pensionsrückstellungen entfallen. Sonstige Rückstellungen Im Wesentlichen sind für folgende Verpflichtungen und Risiken Rückstellungen gebildet worden:
Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt: Verbindlichkeitenspiegel
Sicherungen durch Grundpfandrechte liegen nicht vor. Weitere finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen: Die Gesellschaft betreibt ihr Unternehmen auf von der Essing-Heimgärtner GmbH & Co. KG gemieteten, mit Büro-, Fertigungs- und Lagergebäuden bebauten Grundstücken. Der Mietzins beträgt in 2023 901 TEuro netto. Die Laufzeit des Mietverhältnisses ist unbestimmt und kann mit einer Frist von 6 Monaten zum Ende eines Kalenderjahres gekündigt werden. gegenüber Unternehmen mit Beteiligungsverhältnis: Lt. Vereinbarung mit der Firma Stacol ist ein fixer Markterschließungszuschuss in Höhe von jährlich 30 TEuro und ein variabler Zuschuss in Höhe von einem jährlich festzulegenden Prozentsatz des Umsatzes der Collomix-Produkte mit monatlichen Abschlägen zu zahlen. Die Endabrechnung erfolgt am Jahresende. Die Dauer der Zahlungen ist unbestimmt. Darüber hinaus bestehen aus weiteren Grundstücksmietverträgen zum Bilanzstichtag jährliche Verpflichtungen von 58 TEuro netto, mit einer automatischen jährlichen Verlängerungsoption bei einer Kündigungsfrist von 3 Monaten. Aus Kfz-Leasingverträgen bestehen zum Jahresende Verpflichtungen in Höhe von 99 TEuro netto jährlich, davon mit einer RLZ bis 1 Jahr: 58 TEuro, RLZ gr. 1-5 Jahre: 41 TEuro. Aus einem Mietvertrag für Kopiergeräte bestehen zum Jahresende Verpflichtungen von 22 TEuro netto jährli, davon mit einer RLZ bis 1 Jahr: 10 TEuro, RLZ gr. 1-5 Jahre: 12 TEuro. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt (§ 275 II HGB). Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind weder außergewöhnliche Aufwendungen noch außergewöhnliche Erträge entstanden. Unter folgenden GuV-Posten wurden Erträge und Aufwendungen aus der Betriebsprüfung 2019-2022, die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind, wie folgt erfasst:
Der GuV-Posten "Zinsen und ähnliche Erträge" enthält folgende Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen:
Der GuV-Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthält folgende Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen:
Der GuV-Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" enthält folgende Aufwendungen aus der Saldierung nach § 246 Abs. 2, S. 2 HGB in Höhe von 6 TEuro. Davon entfallen auf:
Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 111 TEuro (VJ 115 TEuro). VI. Sonstige Pflichtangaben Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung durch Herrn Alexander Essing. Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. Angaben nach § 285 Nr. 7 HGB Im Durchschnitt waren im Geschäftsjahr 2023 bei der Collomix GmbH folgende Arbeitnehmer beschäftigt:
Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB Die Schutzklausel gem. § 286 IV HGB wurde angewendet. Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20 % aller Anteile:
Latente Steuerschulden Zum Beginn des Geschäftsjahres waren passive latente Steuern in Höhe von 70.825,74 saldiert ausgewiesen. Für das Geschäftsjahr 2023 hat sich die Steuerrückstellung um 25.949,42 € zugeführt und in Höhe von 44.387,79 aufgelöst. Somit hat sich die Steuerrückstellung um insgesamt 18.438,37 € vermindert und es wurden passive latente Steuern in Höhe von 52.387,37 € saldiert ausgewiesen. Nachtragsbericht Wir verzeichnen durch den allgemeinen Konjunkturrückgang per September 2024 einen Umsatzrückgang von ca. 10 %, werden aber auch im Geschäftsjahr 2024 ein positives Ergebnis erzielen. Für 2025 erwarten wir einen gleichbleibenden Geschäftsverlauf. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung folgende Gewinnverwendung vor:
Gaimersheim, den 26.11.2024 Collomix GmbH Geschäftsführung Bilanz zum 31.12.2023Collomix GmbHAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Collomix GmbH
Lagebericht zum 31.12.2023Collomix GmbHGaimersheimI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Collomix GmbH entwickelt, produziert und vertreibt Elektrowerkzeuge, Maschinen und Zubehör zum Rühren und Mischen von Baustoffen und ähnlichen Materialien. Mit unserem Produktportfolio belegen wir eine Marktnische. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Verbesserung unserer Produkte sowie die Neuentwicklung von kundengerechten Maschinen für unser Marktsegment. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogenen Rahmenbedingungen Das inländische Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,3 % gesunken. Die gesamtwirtschaftliche Lage kam in Deutschland im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Trotz jüngster Rückgänge dämpften nach wie vor hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit konnte sich die Erholung der Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fortsetzen. Wegen dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2023 insgesamt weniger gut behaupten. Auch das Wachstum der europäischen Wirtschaft ist im Jahr 2023 It. Eurostat nur um 0,5 % gestiegen, wir bewegen uns in Europa weiterhin in einem schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1% . Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar. Dabei sanken die Exporte preisbereinigt um 1,8%. Da die Collomix GmbH in vielen ausländischen Märkten tätig ist hängt die Entwicklung der Gesellschaft auch von der Entwicklung der Weltwirtschaft ab. 2. Geschäftsverlauf Wir können auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Wir weisen wir im Geschäftsjahr 2023 niedrigere Umsatzerlöse aus als im Vorjahr. Der im Vorjahr prognostizierte ganzjährige Nachfragerückgang hat sich im Berichtsjahr mit einem Umsatzrückgang von nur 8,79 % statt 10 % nicht bestätigt. Der Materialaufwand ist zum Vorjahr um 1.161 TEuro gesunken und weist auch prozentual eine leichte Verbesserung von rd. 1 % aus. Der Personalaufwand ist wegen hoher gezahlter Abstandszahlungen, Personalzuwachs und gestiegener Lohn- und Gehaltskosten um 611 T€ gestiegen und weist auch prozentual eine Verschlechterung um rd. 4 % aus. Das Ergebnis nach Steuern ist bedingt durch die gesunkene Gesamtleistung, bei niedrigeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen, einem gestiegenen Finanz- und Neutralem Ergebnis und niedrigeren Steuern vom Einkommen und Ertrag um 737 T€ gesunken. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut. a) Ertragslage Das Rohergebnis ist bei einer um 2.263 TEuro gesunkenen Gesamtleistung, bei einem um 1.161 TEuro niedrigeren Materialeinsatz und höheren neutralen Erträgen in Höhe von 220 TEuro, um 882 TEuro gesunken. Die Personalkosten nebst sozialer Abgaben sind gegenüber dem Vorjahr um 611 TEuro gestiegen, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 110 TEuro gesunken und die sonstigen betrieblichen Steuern sind um 5 TEuro gestiegen. Die Abschreibungen haben sich in 2023 gegenüber 2022 um 33 TEuro verringert. Das Finanzergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 310 TEuro gestiegen. Durch diese Faktoren beträgt das Ergebnis vor Ertragsteuern im Geschäftsjahr TEuro 3.627 (Vorjahr: TEuro) 4.672. Bei um 308 TEuro geringeren Steuern vom Einkommen und Ertrag ist der Jahresüberschuss um 737 TEuro auf 2.621 TEuro gesunken. b) Finanzlage Das Eigenkapital der Collomix Rühr- und Mischgeräte GmbH ist mit TEuro 18.046 zum Vorjahr (16.925 TEuro) um 1.121 TEuro gestiegen. Das entspricht einer Eigenkapitalquote in Höhe von 84,30 % (Vorjahr: 83,25 %). Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 1.274 TEuro netto getätigt. Diese Investitionen wurden aus Eigenmitteln finanziert. Der Cash-Flow des Geschäftsjahres betrug 3.251 TEuro. c) Vermögenslage Das bilanzielle Gesamtvermögen ist von TEuro 20.331 auf TEuro 21.407 gestiegen. Das entspricht einer Steigerung von 5,29 %. Die liquiden Mittel und Wertpapiere des Umlaufvermögens haben sich insgesamt gegenüber dem Vorjahr bei einem Jahresüberschuss von 2.621 TEuro um 1.173 TEuro auf 6.605 TEuro erhöht. Die liquiden Mittel betragen 30,9 % vom Gesamtvermögen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatzrendite und den Cash flow heran. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,46 % gesunken und beträgt im Geschäftsjahr 8,64 %. Der Cash flow beträgt T€ 3.251 und ist damit um T€ 770 niedriger als im Vorjahr. III. Prognosebericht Im Fokus steht die weitere kontinuierliche Entwicklung der Gesellschaft. Die Vorjahresprognose mit niedrigeren Umsätzen hat sich erfüllt. Die Umsätze des Jahres 2024 liegen aktuell wiederum um ca. 10 % unter dem Niveau von 2023. Die Auftragslage ist derzeit gut. Wir erwarten für das Geschäftsjahr 2024 auch ganzjährig einen Umsatzrückgang auf diesem Niveau aber weiterhin positive Ergebnisse. Für 2025 erwarten wir einen gleichbleibenden Geschäftsverlauf. Waren die Jahre 2022 und 2023 noch teilweise durch die Pandemie beeinflusst, ist in 2024 mit einer Normalisierung des allgemeinen Geschäftsbetriebs auszugehen. Entscheidenden Einfluss wird aber die Entwicklung der Energiepreise sowie die abzeichnende Zinsentwicklung, insbesondere für die Baubranche sein. Man kann davon ausgehen, dass es zu einer Beruhigung der Neubautätigkeiten kommt, allerdings sehen wir weiterhin viele Maßnahmen zur energetischen Sanierung von Gebäuden, welche besonders von den Verarbeitern ausgeführt werden, die zu unserem Kundenkreis zählen. Auf der Beschaffungsseite zeichnet sich eine leichte Entspannung bei der Preisentwicklung in einzelnen Bereichen ab. Ebenso sehen wir den Kostenzenit bei den Frachtraten erreicht und stellen uns dort auf weiter sinkende Kosten ein, die allerdings nicht mehr das Vor-Pandemie Niveau erreichen werden. Durch Ausbau unseres Supply-Chain-Management konnten Beschaffungsprozesse und Lieferantenbeziehungen verbessert und ausgebaut werden. Unsere Kapazitäten waren im ersten Halbjahr 2024 nicht komplett ausgelastet. Unsere Lieferfähigkeit lag grundsätzlich über 98 %. Durch entsprechende Optimierungen konnten wir unseren Energieverbrauch im Unternehmen reduzieren. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Die Baubranche unterliegt, wie jeder andere Wirtschaftssektor, konjunkturellen Schwankungen. Da wir auch auf vielen ausländischen Märkten vertreten sind, erreichen wir dadurch eine breite Verteilung des branchenspezifischen Risikos. Wir erwarten durch steigende Zinsen und Baukosten eine Beruhigung auf dem Bausektor primär in Deutschland. Da unsere Produkte allerdings zum täglichen Arbeitsmittel der Handwerker gehören, sind konjunkturbedingte Auswirkungen allerdings nur schwach ausgeprägt. Weiter steht der verstärkte Ausbau unseres Geschäfts auf den Auslandsmärkten im Fokus unserer Strategie, um auch eine höhere Risikostreuung zu erreichen. Ertragsorientierte Risiken: Da unsere Produkte echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten und wir uns in einer Nische bewegen, gehen wir davon aus, dass sich unsere leistungswirtschaftlichen Risiken nicht verändert haben. Produktneueinführungen stärken unsere Position beim Handel und den Endkunden und sichern auch weiterhin auskömmliche Margen. Die Kapazitäten bei unseren Lieferanten sind größtenteils voll ausgelastet. Um dennoch gegen steigende Einkaufspreise anzukämpfen, schließen wir vermehrt Rahmenverträge mit den Lieferanten ab. Dies sichert uns stabile Preise und zuverlässige Belieferung. Finanzwirtschaftliche Risiken: Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken nicht erkennbar. Währungsrisiken bestehen für das USA-Geschäft, welches wir in USD abwickeln. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir auch bei unseren Lieferanten durch. Ein Fokus wird auch auf einer weiteren Diversifizierung unserer Lieferanten liegen. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Services und einem hohen Maß an Qualität begegnen. Im Ausbau unserer digitalen Services zum Handel hin sowie der verstärkten Kommunikation zu den Endverbrauchern hat das Ziel unsere Kompetenz und Leistungsangebote noch stärker im Markt zu verankern. Künftig wollen wir auch verstärkt die Chancen nutzen, die die Digitalisierung mit sich bringt. Wir arbeiten an der Digitalisierung der Geschäftsprozesse ebenso wie am Internet of Things (IoT). 3. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung künftiger Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind nicht erkennbar. V. Riskoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Bankverbindlichkeiten bestehen nicht. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Seit 2014 besteht eine eigene Tochterfirma, die Collomix North America Corporation, in den USA.
Gaimersheim, den 26.11.2024 Collomix GmbH Geschäftsführung |
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