Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 290791
Eingetragen
22.2.1991
Branche
Großhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-MetallhalbzeugGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und StahlhalbzeugGroßhandel mit Altmaterialien und Reststoffen
Gegenstand
Der Handel mit Schrott, Metallen und das Recycling von Rohstoffen aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Katrin Neuß
seit 17.5.2024
Prokura
Richard Oliver Neuß
seit 17.5.2024
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

71665 Vaihingen an der Enz
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Neuss GmbH

Vaihingen an der Enz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Das Kerngeschäft der Firma Neuss GmbH ist das Recycling von Metallen.

Der Transport, die Sammlung, die Aufbereitung, die Bereitstellung und der Handel mit diesen wieder gewonnenen Metallen ermöglichen den Einsatz in Stahlwerken, Gießereien und N-E Metallhütten.

Die Geschäfts- und Tätigkeitsbereiche der Neuss GmbH sind somit der Handel von FE- und NE - Schrotten verbunden mit Aufbereitung und Dienstleistungen.

Die Materialbeschaffung erfolgt bevorzugt im regionalen Umfeld.

Die Hauptumsatzträger der Neuss GmbH verteilen sich dabei auf folgende Produktbereiche:

• Stahl- und Eisenschrotte für die Stahlwerks- und Gießereiindustrie

• Nichteisenmetalle für die NE-Metall Gießereien

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen sowie Geschäftsverlauf

Zu Beginn des Jahres 2023, waren die Auswirkungen des Ukrainekrieges auf die Wirtschaft noch spürbar vorhanden. Anhaltende Probleme bei den Lieferketten und Aufträgen forderten eine laufende Analyse und Beurteilung der Wirtschaftsentwicklung, während sinkende Rohstoff- und Energiepreise, jedoch mit Blick auf steigende Maut- und CO 2 -Abgaben, nur gering zur Entlastung beitrugen.

Im Jahr 2023 hatte die deutsche Wirtschaft immer noch mit stark steigenden Inflationsraten zu kämpfen, die sich weiterhin negativ auf die Wirtschaft auswirkten. Zudem bleibt der Ukrainekrieg nach wie vor eine unberechenbare Größe. Im Gesamtjahr 2023 ist die Wirtschaftsleistung (reales BIP) in Deutschland sogar um 0,30 % gefallen.

2023 konnten wir trotz einer deutlich geringeren Jahresmenge (18% geringer als 2022) und etwas schwankenden Preisen ein sehr gutes Jahr verzeichnen.

2. Lage

a) Ertragslage

2023
T€
2022
T€
Veränderung
T€
Veränderung
in %
Rohergebnis 4.129,1 4.594,6 -465,5 -10,1
Personalaufwand 1.179,3 1.290,8 -111,6 -8,6
Abschreibungen 708,8 710,0 -1,2 -0,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen 915,1 975,7 -60,6 -6,2
Zinsergebnis 30,9 -34,0 64,9 -9,0
Steuerergebnis -0,3 -485,0 208,1 -157,1
Jahresüberschuss 1.080,0 1.099,0 -19,1 -1,7

Nach Steuern können wir für 2023 einen Jahresüberschuss von TEuro 1.080 ausweisen. Im Vergleich zum Vorjahr mit TEuro 1.099 verzeichnen wir ein um TEuro 19 geringeres Ergebnis. Dies lag in erster Linie an den gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Effekten des Jahres 2023 Das Ergebnis ist bezogen auf den Umsatz und insbesondere im Vergleich zu anderen Branchenmitgliedem als sehr befriedigend anzusehen.

Das Rohergebnis (gemäß § 276 S. 2 HGB) reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr von TEuro 4.595 um 10 % auf TEuro 4.129 .

Der Personalaufwand blieb mit 1.179 TEuro nahezu auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit TEuro 915 um TEuro -61 über dem Niveau des Vorjahres von TEuro 976. Dies war vor allem auf gestiegene Kosten für Fremdleistungen (Transporte) und den laufenden Kfz-Betriebskosten zurück zu führen.

Das Finanzergebnis verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr leicht von TEuro -34 auf TEuro 31.

Der verminderte Gewinn führt zu einer geringeren Steuerbelastung. Die Steuerbelastung beträgt 20,4 % des Ergebnisses vor Steuern.

b) Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte über Eigenmittel.

Die liquiden Mittel wurden, soweit sie nicht für operative Zwecke verwendet wurden, festverzinslich angelegt.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war bis Ende des Berichtsjahres sehr gut. Wir sind sicher, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen fristgerecht und unverzüglich erfüllen zu können.

Die Zahlungsbereitschaft war jederzeit gegeben.

• Investments

In 2023 erfolgten Neuinvestitionen im Fuhrpark und in Maschinen.

Insgesamt wurden T€ 647 (Vj T€ 683) investiert.

Diesen Investitionen standen Abschreibungen mit T€ 634 (Vj T€ 585) gegenüber.

c) Vermögenslage

Unsere Vermögensstruktur zum 31.12.2023 ist durch einen im Vergleich zum Vorjahr unveränderten Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 43 %gekennzeichnet.

5% (Vorjahr 7%) der Bilanzsumme entfallen auf die Vorräte.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum 31.12.2022 einen Anteil von 8% (Vorjahr 11%). Die flüssigen Mittel umfassen 43% (Vorjahr 39%).

Unsere Kapitalstruktur zum 31.12.2023 ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 77% (Vorjahr 67%) gekennzeichnet. Auf langfristige Rückstellungen entfallen 20% (Vorjahr 23%) und auf kurzfristige Rückstellungen entfallen 2% (Vorjahr 5%). 1% (Vorjahr 4%) entfallen auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und 0% (Vorjahr 0%) auf sonstige Verbindlichkeiten.

d) Umweltschutz

Unser Unternehmen wurde im Jahr 2021 erneut erfolgreich als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert.

Durch die Dachflächen-Regenwassernutzung wurde wie in den Vorjahren Trinkwasser eingespart.

Durch die Eigennutzung der Solaranlagen sowie der Nutzung der Maschinen bei maximaler Sonneneinstrahlung konnte der CO 2 -Ausstoß weiter reduziert werden.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Materialeinsatz,

• Betriebsergebnis und

• Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahl der Marge aus dem Materialeinsatz heran. Aufgrund der Entwicklung unseres Betriebsergebnisses konnten wir gegenüber Wettbewerbern eine gute Ertragslage ausweisen.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein.

Das Ergebnis ist bezogen auf den Umsatz und insbesondere im Vergleich zu anderen Branchenmitgliedern als sehr befriedigend anzusehen.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt.

III. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Die Neuss GmbH ist aufgrund ihrer Tätigkeit allgemeinen Geschäftsrisiken ausgesetzt.

Unser Risikomanagement hat verschiedene Risiken ermittelt, die sich mit unterschiedlicher Relevanz negativ auf das Ergebnis des Unternehmens auswirken könnten:

• Beschaffungsrisiken Schon seit mehreren Jahren werden einfache, aber schrottintensive Produktionsanlagen aus Kostengründen in das benachbarte Ausland verlagert. Neue Produkte werden ständig endnäher und ausschussfreier produziert, so dass immer weniger Produktionsabfall entsteht. Kommt hier noch eine schwache Wirtschaftslage mit Produktionsrückgängen der Großindustrie hinzu, entsteht ein Schrottdefizit. Bestehenden Recyclinganlagen steht dann zu wenig Material zur Verfügung und der Wettbewerb nimmt zu. Die Firma Neuss GmbH begegnet diesem Risiko, indem sie breit aufgestellt ist und auf Schrotte aus vielfältigen Branchen zurückgreifen kann.

• Absatzrisiken Zunehmende nationale und internationale Handelsbarrieren, steigende Logistikprobleme, plötzliche Auftragsstornierungen durch Stahlwerke und Gießereien oder eine Nichtversicherbarkeit der möglichen Abnehmer können zu Material-Absatzproblemen führen. Das nicht abgenommene Material häuft sich dann nicht nur an, sondern verliert durch Lagerung und Notverkäufe auch an Wert. Die Firma Neuss begegnet diesem Problem durch ein kleines Zwischenlager und zügige Abverkäufe an bewährte Abnehmer. Gerade in Krisenzeiten gilt die Devise Abnahme- und Zahlungssicherheit vor Höchstpreis. Ein gutes Speditions- und Logistiknetz ermöglicht zudem auch noch in schwierigen Zeiten Auslieferungen und verschafft uns damit einen Wettbewerbsvorsprung.

• Transportrisiken Steigende Mautkosten, hohe Kraftstoffpreise sowie fehlende LKW-Fahrer aufgrund einem schlechten Berufsimage, höheren Auflagen und Lenkzeitbegrenzungen führen zu steigenden Transportkosten. Diese kommen insbesondere bei langen An-/Abfahrtswegen mit niedrigem Transportgewicht zum Tragen und müssen auf den Lieferanten oder Abnehmer umgelegt werden. Die Firma Neuss begegnet diesem Risiko schon seit Jahren durch eine konsequent regionale Beschaffung mit kurzen Wegen. Überregionale Lieferanten wurden schon in den Vorjahren dem Wettbewerb überlassen, selbst wenn noch eine wirtschaftliche Durchführung möglich gewesen wäre.

Soweit erkennbar sehen wir daher aus heutiger Sicht unter den von uns ermittelten Risiken keine den Fortbestand der Firma Neuss GmbH gefährdenden Risiken, auch nicht bei Kombination mehrerer Risiken.

2. Chancenbericht

• Bei der Neuss GmbH handelt es sich um ein inhabergeführtes Mittelstandsunternehmen der dritten Generation.

• Durch die schlanke Anlagen- und Personalstruktur ist eine flexible Anpassung an das jeweilige Auftragsvolumen und eine niedrige Kostenstruktur gegeben.

• Die gute Kapitalausstattung des Unternehmens ermöglicht die Durchführung von Investitionen und kann vorübergehend wirtschaftliche Schwächephasen abpuffern.

• Ein effektives Lagermanagement sichert gleich bleibende, hohe Schrottqualitäten und ermöglicht es selbst schnell schwankende Preisentwicklungen optimal zu nutzen.

• Durch die vorwiegend regional ausgerichtete Materialbeschaffung und ein effektives Logistikkonzept ergeben sich kurze Anfahrwege, schnelle Reaktionszeiten und niedrige Personal- und Fahrzeugkosten. Dies bedeutet eine umweltfreundliche, energiesparende und schadstoffarme Entsorgung und Verwertung.

IV. Prognosebericht

Die Hoffnung auf eine anhaltende Konjunktur für das Jahr 2024 wurden durch die Folgen des Ukraine-Kriegs im Verlauf des Jahres 2023 immer schwieriger. In der zweiten Jahreshälfte 2023 machen sich zunehmend die Probleme in der Auftragslage vieler Unternehmen bemerkbar und hatten einen stark sinkenden Materialeingang zur Folge.

Das Jahr 2023 verlief für die Firma Neuss GmbH bisher dennoch zufrieden stellend. Durch die Coronapandemie in 2020/2021 und dem Ukraine-Krieg lässt sich für den geschäftlichen Verlauf nur noch schwer eine Prognose erstellen. Bis November 2023 mussten wir einen Umsatz = Mengenrückgang von rund 30% hinnehmen. Die Ertragslage hat sich dadurch und den allgemeinen Kostensteigerungen um 35 % verschlechtert. Für 2024 gehen wir von einem weiteren Rückgang um 10 bis 20 % aus, es wird versucht dieses durch Kostenveränderungen und Neuakquise auszugleichen.

 

Vaihingen/Enz, den 11. November 2024

Richard Neuss

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 4.335.755,36 4.328.034,07
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 3,00
II. Sachanlagen 4.241.350,36 4.233.629,07
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.743.378,00 2.900.187,00
2. technische Anlagen und Maschinen 303.263,00 348.224,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 951.082,00 966.127,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 243.627,36 19.091,07
III. Finanzanlagen 94.402,00 94.402,00
B. Umlaufvermögen 5.731.063,39 5.536.938,96
I. Vorräte 526.442,37 682.621,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 816.067,48 1.048.206,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.388.553,54 3.806.111,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 25.509,46 0,00
Aktiva 10.092.328,21 9.864.973,03

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 7.721.106,19 6.641.148,43
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnrücklagen 500.000,00 500.000,00
III. Gewinnvortrag 6.091.148,43 4.992.125,62
IV. Jahresüberschuss 1.079.957,76 1.099.022,81
B. Rückstellungen 2.245.128,00 2.769.093,85
C. Verbindlichkeiten 126.094,02 454.730,75
Passiva 10.092.328,21 9.864.973,03

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 4.129.099,83 4.594.608,18
2. Personalaufwand 1.179.262,11 1.290.848,24
a) Löhne und Gehälter 985.131,88 990.256,71
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 194.130,23 300.591,53
davon für Altersversorgung 7.289,17 113.103,17
3. Abschreibungen 708.795,63 710.000,08
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 633.795,63 585.000,08
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 75.000,00 125.000,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 915.086,79 975.728,15
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 0,02
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 61.668,93 6.263,67
davon Erträge aus Abzinsung 121,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 30.736,00 40.242,00
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 1.617,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 268.310,75 470.857,85
8. Ergebnis nach Steuern 1.088.577,48 1.113.195,53
9. sonstige Steuern 8.619,72 14.172,72
10. Jahresüberschuss 1.079.957,76 1.099.022,81

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Firmenname laut Registergericht: Neuss GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Vaihingen an der Enz
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 290791

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 S. 2, 266 ff. HGB).

Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht grundsätzlich zu Gunsten der Angabe in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung ausgeübt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von bis zu Euro 800,-- wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Waren werden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

Für Bestandsrisiken werden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung der Vorräte erfolgt verlustfrei.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten bzw. Barwert angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einer Restlaufzeit von 15 Jahren und dem entsprechenden durchschnittlichen Marktzins nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB abgezinst. Die Pensionsrückstellungen betragen TEuro 2.050.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 16.910,32
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 16.910,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.572.089,30 3.801,28
2. technische Anlagen und Maschinen 2.487.706,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.190.172,41 418.792,35 253.399,26
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 19.091,07 224.536,29
Summe Sachanlagen 12.269.059,48 647.129,92 253.399,26
III. Finanzanlagen
sonstige Finanzanlagen 94.402,00
Summe Finanzanlagen 94.402,00
12.380.371,80 647.129,92 253.399,26
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
Euro
kumulierte Abschreibung 01.01.2021
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 16.910,32 16.907,32
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 16.910,32 16.907,32
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.575.890,58 3.671.902,30
2. technische Anlagen und Maschinen 2.487.706,70 2.139.482,70
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.355.565,50 2.224.045,41
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 243.627,36 0,00
Summe Sachanlagen 12.662.790,14 8.035.430,41
III. Finanzanlagen
sonstige Finanzanlagen 94.402,00 0,00
Summe Finanzanlagen 94.402,00 0,00
12.774.102,46 8.052.337,73
Abschreibung Geschäftsjahr
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 160.610,28
2. technische Anlagen und Maschinen 44.961,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 428.224,35 247.786,26
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Summe Sachanlagen 633.795,63 247.786,26
III. Finanzanlagen
sonstige Finanzanlagen
Summe Finanzanlagen
633.795,63 247.786,26
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
Euro
Zuschreibung Geschäftsjahr 31.12.2022
Euro
Buchwert 31.12.2021
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 16.907,32 3,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 16.907,32 3,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.832.512,58 2.743.378,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.184.443,70 303.263,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.404.483,50 951.082,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 243.627,36
Summe Sachanlagen 8.421.439,78 4.241.350,36
III. Finanzanlagen
sonstige Finanzanlagen 0,00 94.402,00
Summe Finanzanlagen 0,00 94.402,00
8.438.347,10 4.335.755,36

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögenspositionen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Es erfolgten Einzelwertberichtigungen. Daneben wird dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEuro 52,3 (Vorjahr: TEuro 95,5) und ist im Posten sonstige Vermögensgegenstände enthalten.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Richttafel Richttafeln 2018 G für die Pensionsversicherung von Dr. Klaus Heubeck, Köln

Erfolgswirksame Auswirkungen aus der Änderung des Diskontierungssatzes werden im Personalaufwand gezeigt. Der nach § 277 Abs. 5 HGB errechnete Zinsanteil beträgt TEuro 29,1 (Vorjahr: TEuro 40,2), dies entspricht einer Verzinsung von 1,82 %, dem Marktzins der vergangenen 10 Jahre.

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEuro 18,7 (Vorjahr: TEuro 171). Aus diesem Unterschiedsbetrag zum 31.12.2023 resultiert eine Ausschüttungssperre.

Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEuro 126,1 (Vorjahr: TEuro 454,7).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen nachfolgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Art der sonstigen finanziellen Verpflichtung Gesamt
T€
Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren
T€
Restlaufzeit über 5 Jahren
T€
Mietverpflichtungen 1.836 108 432 1.296

Sonstige Angaben

Mitarbeiterzahlen

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 12 (VJ. 12)
Angestellte 1 (VJ: 1)
leitende Angestellte 3 (VJ: 3)

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Herr Wilhelm Neuss ausgeübter Beruf: Kaufmann
Geschäftsführer: Frau Katrin Neuss ausgeübter Beruf: Kaufmann
Geschäftsführer: Frau Jenny Neuss ausgeübter Beruf: Kaufmann

Zum 30.04.2024 wurde Herr Richard Neuss als Geschäftsführer bestellt.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 1.079.957,76 in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Vahingen an der Enz, den 11. November 2024

Wilhelm Neuss

Jenny Neuss

Katrin Neuss

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

E. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

"Dem nicht in Anwendung der Vorschriften zur Erleichterung bei Offenlegung gekürzten Jahresabschluss haben wir den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk wie folgt erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Neuss GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Neuss GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Neuss GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlagen für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentlich falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 22.11.2024

RTS Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KG
Steuerberatungsgesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Cornelia Link, Wirtschaftsprüfer

Andreas Welte, Wirtschaftsprüfer

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