Klett Lernen und Information GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anne-Kristin Schmidt seit 5.8.2013 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ernst Klett AktiengesellschaftStuttgartKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20211. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die weltweite wirtschaftliche Entwicklung war gekennzeichnet durch von der Corona-Pandemie verursachte Lieferkettenprobleme sowie als Folge davon teilweise nicht mehr gekannten Preissteigerungen, insbesondere bei Rohstoffen und Energie. Die deutsche Wirtschaft hat sich 2021 deutlich erholt, hat aber das Niveau der Zeit vor der Corona-Krise von 2019 noch nicht wieder erreicht. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Berichtsjahr um 2,9 %. Die wirtschaftliche Entwicklung war allerdings zunehmend von Lieferengpässen und Materialknappheit beeinflusst, die insbesondere das verarbeitende Gewerbe belasteten. Im Herbst kam es dann erneut zu einer deutlichen Zunahme des Infektionsgeschehens und die wirtschaftliche Erholung musste im Schlussquartal einen spürbaren Dämpfer hinnehmen. Branchenentwicklung Das abgelaufene Jahr stand weiterhin ganz im Zeichen der weltweiten Covid-19 Pandemie, die sich anhaltend massiv auf Wirtschaft und Gesellschaft auswirkte. Die Schulen und Hochschulen befanden sich zeitweise im Lockdown und hatten je nach Infektionslage immer wieder Homeschooling-Phasen oder Wechselunterricht. Die im deutschsprachigen Raum tätigen Bildungsmedienanbieter sahen sich daher auch 2021 vielfältigen Herausforderungen ausgesetzt. Das Marktvolumen auf dem allgemeinbildenden Schulmedienmarkt sowie dem Berufsschulmarkt in den deutschsprachigen Ländern lag geringfügig über dem Niveau des Vorjahres. In Deutschland selbst war der Markt für Bildungsmedien trotz des Rückgangs infolge des Auslaufens der Lehrplaneffekte in Baden-Württemberg und der anhaltenden Ausnahmesituation durch Covid-19 stabil. Neben den klassischen Verlagsanbietern waren weiterhin vorrangig auch digitale Player mit dem Fokus auf Inhalten, aber auch Anbieter von Kommunikations- und Plattformangeboten auf dem Markt tätig. Deren Angebote wurden teilweise auch zentral von einigen Bundesländern bereitgestellt. Allerdings war dabei kein wesentlicher Verzicht auf klassische Leitmedien zugunsten von neuen Angeboten zu verzeichnen. In einzelnen Teilsegmenten, insbesondere in der beruflichen Bildung, kam es jedoch zur teilweisen Substitution des klassischen Schulbuchs durch eBooks oder andere digitale Hilfsmittel. Sowohl in Ost- als auch in Westeuropa stellten die staatlichen Haushalte auch während der Pandemie den Schulen unverändert Mittel zur Verfügung. Für die Zukunft müssen wir allerdings befürchten, dass vor allem in Osteuropa die Staatshaushalte an Grenzen stoßen werden und ihre Bildungsausgaben kürzen müssen. Die Fachpresse-Statistik 2020 zeigte deutlich die Spuren, die die Pandemie in der Fachmedienbranche hinterlassen hat. Die Statistik beruht auf einer Markteinschätzung und einer Online-Befragung der Mitglieder der Deutschen Fachpresse im Zeitraum März bis April 2021. Nach einem Einbruch des Marktvolumens in 2020 um 6,4 %, erwartet die Branche im Berichtsjahr eine eher verhaltene Entwicklung. Der Digitalbereich wird dabei wachsen, die Verlagerung vom Print ins Digitale hält an. Homeoffice und mobiles Arbeiten, die den ortsunabhängigen Zugriff auf Inhalte zur Voraussetzung haben, sind insofern auch Treiber dieser Entwicklung. Reise- und Kontaktbeschränkungen führten zu einem Einbruch des Messe- und Präsenzveranstaltungsgeschäftes. Es gelang jedoch, Teile des Veranstaltungs- und Seminargeschäftes in den digitalen Raum zu transformieren, um so den geänderten Bedürfnissen der Kunden und Zielgruppen entsprechen zu können. Grundsätzlich zeigte sich aber auch: Krisenzeiten sind Fachinformationszeiten. Der Weiterbildungsmarkt hat im vergangenen Jahr massive Umbrüche erfahren. Präsenzangebote verlieren an Bedeutung, die Bedürfnisse der Lernenden verändern sich und werden zunehmend heterogener. Digitale Bildung wird mehr und mehr auch in der Bildungspolitik akzeptiert, um die Weiterbildungsbeteiligung in Deutschland zu erhöhen. Im Zuge der Corona-Pandemie hat sich diese schon zuvor begonnene Entwicklung rasant beschleunigt. Davon profitierte die Fernunterrichtsbranche mit ihrem bewährten Konzept der Wissensvermittlung auf Distanz in besonderem Maß. Unsere Marktbeobachtungen lassen den Schluss zu, dass sowohl der Fernschulmarkt als auch der Fernhochschulmarkt stark gewachsen ist. Auf dem Fernschulmarkt profitierten dabei Anbieter mit breitem, branchenübergreifendem Angebot stärker als spezialisierte Anbieter in Nischenbereichen. Private Hochschulen in Deutschland erfreuen sich - vor allem getrieben von Fern- und Online-Studienangeboten - weiterhin großer Beliebtheit. Die Anzahl der Studierenden ist im Wintersemester 2020/2021 nochmal deutlich um 13,9 % gegenüber dem Vorjahr auf einen Höchststand von nunmehr rund 306.000 angestiegen. Eine bemerkenswerte Entwicklung, die aber auch von der Pandemie begünstigt wurde. Die Studierenden bewerten die Vorteile eines Studiums an privaten gegenüber öffentlichen Hochschulen - organisierteres Studium, kleine Lerngruppen mit individueller Förderung, gute Lernumgebung mit moderner Technik sowie gute Kontakte zur Wirtschaft - höher als den Nachteil der Studiengebühren. Dies zeigt sich auch in den geringeren Abbruchquoten an privaten Hochschulen gegenüber denjenigen an vergleichbaren staatlichen Hochschulen. Auch in diesem Berichtsjahr standen sowohl öffentliche Schulen als auch Schulen in privater Trägerschaft vor großen pandemiebedingten Herausforderungen. Bundesweite Schulschließungen führten dazu, dass weite Teile der Unterrichtsangebote erneut online erbracht werden mussten. Die Erfahrungen aus dem vorherigen Corona-Jahr waren für die Schulen dabei durchaus hilfreich, um diese Phase erfolgreich zu überstehen. In den Präsenzunterrichtsphasen kamen zu den Hygienemaßnahmen als Schutz vor Infektionen regelmäßiges Testen der Schülerinnen und Schüler sowie die Installation von Luftfiltern in einigen Räumlichkeiten hinzu. Es wird weiterhin großer Anstrengungen bedürfen, um die entstandenen Bildungslücken bei allen Schülerinnen und Schülern durch geeignete Maßnahmen wieder zu schließen. Privatschulen in Deutschland erfreuen sich weiterhin konstanter Beliebtheit. Die Schülerzahl für das Schuljahr 2020/2021 ist erneut leicht gestiegen. Von den gut 10,7 Mio. Schülerinnen und Schülern besuchte damit rund jeder 11. eine Privatschule. Die Nachfrage nach Plätzen in der Kinderbetreuung bleibt weiterhin hoch. Zum Stichtag 1. März 2021 hat sich die Anzahl der Kinder in Kindertagesbetreuung in einer Tageseinrichtung gegenüber demselben Stichtag des Vorjahres um 0,3% leicht erhöht auf knapp unter 2,9 Mio. Kinder im Alter unter 6 Jahren. Zum gleichen Stichtag ist die Zahl der Kindertageseinrichtungen auf 58.500 gestiegen. Das sind knapp 900 Einrichtungen mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres und entspricht einem Plus von 1,6%. Trotz des seit 1. August 2013 geltenden bundesweiten Rechtsanspruches auf einen öffentlich geförderten Betreuungsplatz ab dem vollendeten ersten Lebensjahr fehlen nach wie vor Plätze für Kinder unter 3 Jahren. Die gleichzeitige Tendenz, die Personalschlüssel in den Einrichtungen weiter zu verbessern, verschärft den Mangel an pädagogischem Fachpersonal zusätzlich. Der Literatur- und Sachbuchmarkt erlebte bei allem Auf und Ab eine durchaus erfreuliche Branchenkonjunktur. Die Corona-Delle des Vorjahres wurde mehr als ausgeglichen, am Jahresende stand ein Plus von 3,2 %, das in gleichem Maße aus höheren Absatzzahlen und einem höheren Durchschnittspreis entstanden ist. Die Branche hatte dabei mit der angespannten Lage an den Rohstoffmärkten zu kämpfen. Praktisch alles, was zur Buchproduktion erforderlich ist - Papier, Pappe, Farbe, Folie - wurde knapp und damit teuer. 2. Ertragslage Sämtliche Sparten der Klett Gruppe konnten von den insgesamt doch recht positiven Entwicklungen auf den für sie jeweils relevanten Märkten profitieren. Die Umsatzerlöse stiegen teilweise deutlich an, insbesondere die Fernschulen sowie der Betrieb von Kindertagesstätten in Deutschland zeichneten sich dabei aus. Bei den Letztgenannten wurde diese Entwicklung durch die Neueröffnung von 5 weiteren Einrichtungen unterstützt. Erfreulicherweise schlug sich das auch zum größten Teil auf der Ergebnisseite nieder. Lediglich die Sparten Schulen Deutschland und Schweiz sowie die Präsenzhochschulen mussten Ergebnisrückgänge verzeichnen, die jedoch teilweise investiv bedingt sind. In der Schweiz haben die Verantwortlichen beschlossen, einen kleineren Schulstandort zu schließen, darüber hinaus haben wir im Bereich Bildungs- und Betreuungseinrichtungen Vorsorge für die eventuelle Rückzahlung von Zuschüssen in Deutschland getroffen. In der Präsenzhochschulsparte führte die Corona-Pandemie zu schwächeren Einschreibezahlen in den Managementstudiengängen der dualen Hochschulen sowie bei den internationalen Studierenden der Business Schools. Der Konzernumsatz der Klett Gruppe erhöhte sich im Berichtsjahr um 83,9 Mio. Euro bzw. 9,3 % auf 985,4 Mio. Euro. Der Auslandsanteil am Konzernumsatz sank geringfügig von 37,2 % auf 36,7 %. Die Gesamtleistung erhöhte sich nahezu proportional dazu um 9,8 % auf jetzt 983,7 Mio. Euro. Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen gestiegene Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. Der Materialaufwand erhöhte sich parallel zu den gestiegenen Umsatzerlösen ebenfalls um 9,3 % auf 181,7 Mio. Euro. Die Materialaufwandsquote sank geringfügig von 18,6 auf jetzt 18,5 % bezogen auf die Gesamtleistung. Der Personalaufwand stieg um 8,7 % auf 412,4 Mio. Euro bei einer leicht rückläufigen Personalaufwandsquote von 41,9 %. Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung der Anzahl der Mitarbeiter um 537 bzw. 6,0 % sowie von Tariferhöhungen. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen stiegen um 8,7 Mio. Euro bzw. 16,1 % auf nunmehr 62,5 Mio. Euro an. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich proportional zum Anstieg des Geschäftsvolumens. Das Finanzergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr abermals um rund 1 Mio. Euro verbessert, es beläuft sich jetzt auf - 2,8 Mio. Euro. Das Beteiligungsergebnis hat sich im Berichtsjahr leicht verbessert. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag stiegen im Berichtsjahr deutlich um 20,0 % auf 16,2 Mio. Euro an, im Wesentlichen aufgrund höherer steuerpflichtiger Ergebnisse im Bereich der Fernschulen und Fernhochschulen sowie der Kalaidos-Gruppe in der Schweiz. In Summe führte das zu einem Ergebnis vor Ertragsteuern in der Gruppe in Höhe von 40,0 Mio. Euro sowie zu einem Ergebnis nach Steuern von 24,3 Mio. Euro. Erfreulicherweise lag es damit weit über unseren konservativen Erwartungen vor dem Hintergrund der anhaltenden Corona-Pandemie und ihren negativen Auswirkungen. Das Jahresergebnis 2021 vor nicht beherrschenden Anteilen beläuft sich auf 23,8 Mio. Euro. 3. Finanzlage Die Ernst Klett Aktiengesellschaft nimmt im Konzern eine zentrale Rolle bei der Finanzierung und der Sicherung der Liquiditätsausstattung wahr. Benötigte Fremdmittel werden überwiegend von ihr aufgenommen und den einbezogenen Konzerngesellschaften bei Bedarf zur Verfügung gestellt. Im Rahmen des zentralen Cash-Pooling übernimmt die Ernst Klett Aktiengesellschaft für einen Großteil der Unternehmen in Deutschland und Österreich überschüssige Mittel von den Konzerngesellschaften und stellt ihrerseits Liquidität zur Verfügung. Dadurch werden ein vorteilhafter Finanzausgleich im Konzern gewährleistet und die Finanzierungskosten, insbesondere im kurzfristigen Bereich, reduziert. Liquiditätsengpässe traten nicht auf, alle Konzerngesellschaften konnten ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen, siehe auch Erläuterungen zu den finanziellen Risiken unter Punkt 7. In der Kapitalflussrechnung der Klett Gruppe werden - ausgehend vom Konzernergebnis - die Zahlungsströme aus betrieblicher Tätigkeit sowie aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit dargestellt, woraus sich unter Einbeziehung des Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode sowie zahlungsunwirksamer Veränderungen der liquiden Mittel aus wechselkurs- und konsolidierungskreisbedingten Änderungen die Höhe der Zahlungsmittel zum Ende des Geschäftsjahres ergeben. Aus der laufenden Geschäftstätigkeit resultiert ein Cashflow in Höhe von 131,5 Mio. Euro. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt -22,0 Mio. Euro, ein Großteil der Auszahlungen floss dabei in Gegenstände des immateriellen Vermögens und des Sachanlagevermögens. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich auf -6,9 Mio. Euro. Einzahlungen aus erhaltenen Investitionszuschüssen in Höhe von 6,0 Mio. Euro steht die Tilgung von Gesellschafterdarlehen in Höhe von 3,8 Mio. Euro gegenüber. Zinszahlungen von 2,8 Mio. Euro sowie Auszahlungen aus Gewinnausschüttungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens von 3,3 Mio. Euro und an nicht beherrschende Gesellschafter von 2,1 Mio. Euro trugen ebenfalls zum negativen Finanzierungssaldo bei. In Summe erhöhte sich dadurch der Bestand an Finanzmitteln von 124,4 Mio. auf 230,0 Mio. Euro. Der konstant gute Cashflow der letzten Jahre der im Cash-Pooling befindlichen Unternehmen hat dazu geführt, dass wir im Berichtsjahr erstmals unseren saisonalen Finanzierungsbedarf komplett aus Eigenmitteln finanzieren konnten. Hiervon dürfen wir auf Basis unserer aktuellen Liquiditätsplanung auch für das Jahr 2022 ausgehen. Die komfortable Ausgangssituation in Bezug auf unsere flüssigen Mittel gibt uns darüber hinaus die Möglichkeit, Investitionen in den Ausbau unserer verschiedenen Geschäftsfelder aus Guthaben zu finanzieren. Investitionen In immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben wir im Berichtsjahr 22,8 Mio. Euro investiert. Rund 14,0 Mio. Euro davon fossen in Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Ein wesentlicher Schwerpunkt dabei war die Ausstattung von neu eröffneten Kinderbetreuungseinrichtungen. Auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben wir im Geschäftsjahr Abschreibungen in Höhe von 62,5 Mio. Euro vorgenommen. Vor dem Hintergrund der hohen Unsicherheit der anhaltenden Corona-Pandemie haben wir die aus der Kapitalkonsolidierung resultierenden Geschäfts- und Firmenwerte einer eingehenden Werthaltigkeitsprüfung unterzogen. Daraus resultierten dann außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 11,8 Mio. Euro. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme des Klett Konzerns erhöhte sich im Berichtsjahr um 76,7 Mio. Euro bzw. 14,0 % auf 624,7 Mio. Euro. Die Aktivseite der Bilanz ist von zwei wesentlichen Veränderungen gekennzeichnet. Zum einen sank das Anlagevermögen um die bereits erläuterten Wertberichtigungen im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände. Zum anderen erhöhte sich der Bestand an flüssigen Mittel zum Stichtag auf 230,0 Mio. Euro aufgrund des positiven operativen Geschäftsverlaufs im Berichtsjahr. Auf der Passivseite erhöhte sich der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen insbesondere wegen gewährten Investitionskostenzuschüssen für zwei Kindertagesstätten-Neubauten in Nordrhein-Westfalen. Die Pensionsrückstellungen haben wir aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht analog zu den Vorjahren weiterhin abweichend von den gesetzlichen Vorgaben hinsichtlich Abzinsung bewertet. Anstelle eines Kapitalisierungszinssatzes von 1,87 % haben wir einen Kapitalisierungszinssatz von 1,16 % verwendet. Die sonstigen Rückstellungen erhöhten sich um 25,5 Mio. Euro auf 126,7 Mio. Euro. Wesentliche Gründe dafür waren geplante Restrukturierungsmaßnahmen, mögliche Nachhonorierungen bei verschiedenen Verlagsunternehmen und Fernschulen sowie die geplante Schließung eines Standortes in der Schweiz. Die Lieferverbindlichkeiten stiegen in etwa parallel zur höheren Gesamtleistung an. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen gestiegenen Verpflichtungen aus der Rückzahlung von Betriebskostenzuschüssen an Kommunen beim Betrieb von Kindertagesstätten geschuldet, hier nimmt der zeitliche Rückstand der Endabrechnungen seitens der Kommunen immer weiter zu. Die Übernahme des Geschäftes einer Stiftung in der Schweiz war ein wesentlicher Grund für den Anstieg des passiven Rechnungsabgrenzungspostens. Das Eigenkapital stieg im Berichtsjahr um 22,3 Mio. Euro auf jetzt 135,6 Mio. Euro an, die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 20,7 % auf 21,7 %. Die Veränderung des Eigenkapitals ist neben dem positiven Jahresergebnis durch Ausschüttungen, Währungsumrechnungseffekte sowie durch erfolgsneutrale Verrechnungen aus Kapitalkonsolidierungsvorgängen beeinflusst. 5. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Die Mitarbeiterzahl im Klett Konzern stieg im Berichtsjahr um weitere 537 auf jetzt 9.441 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt an. Insbesondere der weitere Ausbau in der Sparte Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder sowie des erfreulichen Wachstums der Kalaidos-Bildungsgruppe in der Schweiz waren die Treiber dieser Entwicklung. Dazu kam die Erweiterung des Konsolidierungskreises um die Art Klett S.R.L., Bukarest/Rumänien. 6. Forschung und Entwicklung Den Anforderungen der Schullandschaft und des Marktes werden wir weiterhin mit der Entwicklung moderner differenzierter Unterrichtsmaterialien und -konzepte gerecht. Diese werden in diversen Formaten entwickelt und angeboten, so dass die Kunden frei wählen können. Vom klassischen gedruckten Lehrwerk über digitale Zusatzmedien, eBooks bis hin zu komplett digitalen Leitmedien mit anpassbaren Inhalten und Medien. Eine an Bedeutung zunehmende Rolle spielen hierbei die Förderung der Medienkompetenz aber auch Angebote für das immer wichtiger werdende Fach Informatik. Unsere Bildungsmedienhäuser arbeiten dafür intensiv an neuen Produkt- und Angebotsformen, aber auch der stetigen Weiterentwicklung der etablierten Produktformate. So haben wir 2021 mit dem Ausstieg aus der CD-Produktion bei Arbeitsheften begonnen und bieten diese künftig zur On- und Offline-Nutzung ohne physischen Datenträger an. Damit werden wir gleichzeitig auch dem immer wichtiger werdenden Thema Nachhaltigkeit gerecht. Neu entwickelt wurde außerdem ein Angebot zur Berufsorientierung für Abiturientinnen und Abiturienten als Kombination aus physischem Arbeitsheft, App und Website. In der Entwicklung befinden sich außerdem zahlreiche weitere Formate zum digital gestützten Üben, Testen und Fördern sowie der Wissensvermittlung und dem Selbstlernen. Darüber hinaus arbeiten wir weiterhin intensiv an der digitalen Anreicherung unserer Produkte. Neben dynamischen Aufgabengeneratoren in der Mathematik, die auch die Lösungswege generieren, gehören auch geographische Modelle und Simulationen, authentische Audios und Videos, interaktive Aufgaben oder naturwissenschaftliche Simulationen dazu. So wird das Portfolio laufend um weitere didaktisch sinnvolle Angebote erweitert, die in unsere Produkte integriert werden und dem Kunden Mehrwerte bieten. Die stetige Diversifizierung unseres Angebotes machte darüber hinaus die Weiterentwicklung von Verlagsprozessen erforderlich, insbesondere die Standardisierung von Produktions- und Marketingprozessen. Deren Digitalisierung stand dabei im Mittelpunkt sämtlicher Überlegungen. Außerdem haben wir erstmals ein rein digitales Messeformat entwickelt und erfolgreich durchgeführt. Die Klett Fernschulen und Fernhochschulen haben das hohe Innovationstempo der vergangenen Jahre beibehalten und auch 2021 weitere Neuheiten auf den Markt gebracht. Neben neuen Studiengängen, etlichen neuen Vertiefungsrichtungen in bestehenden Studiengängen und zahlreichen neuen nicht-akademischen Zertifikatskursen im Bereich Business-to-Consumer, lag der Fokus zum einen verstärkt auf dem Business-to-Business Markt sowie der Erweiterung der Zielgruppe in Richtung Business-to-Governance, das heißt in Richtung öffentlich geförderter Weiterbildung. Zusätzlich starteten wir das Modell des Online-Abendstudiums sowie erste duale Fernstudiengänge. Nach wie vor aktivieren wir in der Klett Gruppe keine Entwicklungskosten. 7. Risikobericht Risiken und Chancen Aufgabe der Ernst Klett Aktiengesellschaft als Holding des Spartenkonzerns ist es, die wirtschaftliche Entwicklung der Klett Gruppe in ihren Unternehmen durch strategische Beratung zu fördern, finanziell vorausschauend zu führen und operativ zu begleiten und den Wert der Gruppe nachhaltig zu steigern. Ein Risikomanagement unterstützt das Bestreben, Risiken zu erkennen, zu steuern und unangemessene Risiken zu vermeiden. Die Geschäftsführer in den Unternehmen und in den Zwischenholdinggesellschaften sowie der Vorstand der Ernst Klett Aktiengesellschaft werden durch dieses Risikomanagementsystem unterstützt, das die frühzeitige Identifikation, Steuerung und Bewältigung von Risiken gewährleistet. Neben einer Risikoinventur sind die Unternehmen angehalten, der Ernst Klett Aktiengesellschaft eine grundsätzliche Einschätzung ihrer Risikosituation sowie einen Compliance Bericht schriftlich abzugeben. Dies geschieht im Rahmen des regelmäßigen Reportings der Firmen zweimal jährlich. Die Angemessenheit und Effizienz der Kontrollsysteme sowie des Risikomanagements werden von der internen Revision überwacht. Durch die Einbindung in das Berichtswesen und durch die Ausgabe eines Risikohandbuchs sind die leitenden Mitarbeiter der Klett Gruppe für Risiken, deren Meldung und deren Steuerung sensibilisiert. Im Rahmen von Führungsratssitzungen wird die Kommunikation sichergestellt. In der Risikoinventurwerden auch kleinere Risiken, die für sich allein betrachtet die Existenz der Unternehmen nicht zu gefährden drohen, erfasst, bewertet und überwacht. Dabei werden die Risiken in den Kategorien "Risiken aus Unternehmenszweck", "Risiken aus Management, Organisation und Personal", "Externe Risiken" sowie "Finanzwirtschaftliche Risiken" erhoben. Die Risikoberichte enthalten einen gesonderten Berichtsteil zum Thema Compliance. Dort werden die Compliance-Risiken bzw. Compliance- Maßnahmen als Ergebnis von entsprechenden Berichten der Zwischenholdingstruktur der Gruppe dargestellt. Ein Chief Compliance Officer der Ernst Klett Aktiengesellschaft begleitet und überwacht das Unterhalten und Umsetzen einer ordnungsgemäßen Compliance-Organisation. Die Existenz der Klett Gruppe ist als Ganzes durch Einzelrisiken der Unternehmen nach heutigem Kenntnisstand nicht gefährdet. Auf wesentliche Risiken der einzelnen Kategorien wird im Folgenden eingegangen. Risiken und Chancen aus Unternehmenszweck Bei genehmigungspflichtigen Schulmedien herrscht nach wie vor ein ausgeprägter Wettbewerb. Bei der Entwicklung neuer Titelfamilien werden weiterhin langfristig große Beträge investiert, die bei einem zu geringen Markterfolg abgeschrieben werden müssen, im Erfolgsfall jedoch langfristig hohe Deckungsbeiträge erwirtschaften können. Die Veränderungen und die Komplexität, die sich aus der Kulturhoheit der Länder ergeben, sowie die Herausforderungen durch den beschleunigten Einfluss digitaler Medien und durch ein verändertes mediales Nutzerverhalten werden kontinuierlich beobachtet und bei den Neuentwicklungen entsprechend berücksichtigt. In einigen Bereichen der Gruppe erreichen wir unsere Kunden mit Methoden des Direktmarketings. Risiken bestehen dabei sowohl in veränderten Kundengewohnheiten, Abhängigkeiten von einzelnen Dienstleistern als auch in möglichen Änderungen gesetzlicher Rahmenbedingungen (bspw. EU-Datenschutzregelung). Durch Gründung neuer Unternehmen wie auch durch Akquisitionen hat die Klett Gruppe in den letzten Jahren Investitionen getätigt, um Chancen im europäischen Bildungswesen wahrnehmen zu können. Gesetzliche Vorgaben (bspw. durch Anforderung zur Umsetzung der Barrierefreiheit), Wettbewerbs- und urheberrechtlichen Risiken und Compliance Themen begegnet die Gruppe durch eine umfassende rechtliche Beratung der Unternehmen. Schadens- und Haftungsrisiken sind in wirtschaftlich sinnvollem Maße durch Versicherungsverträge abgedeckt. Risiken und Chancen aus Management, Organisation und Personal Das Wissen und die Fähigkeiten unserer Belegschaft sind entscheidende Faktoren für die weitere Entwicklung des Klett Konzerns. Es besteht das Risiko, durch Fluktuation Kompetenzen zu verlieren und Marktvorteile einzubüßen. In Einzelfällen können daher Abhängigkeiten von einzelnen Personen entstehen, die Risiken für die wirtschaftliche Entwicklung des jeweiligen Unternehmens mit sich bringen. Die Schwierigkeit - neben geeigneten Immobilien - gut qualifiziertes Personal, stellt ein weiteres Risiko dar. Risiken und Chancen aus externen Entwicklungen Generelle mögliche Risiken werden bei den Unternehmen der Klett Gruppe durch Inflations- bzw. Preissteigerungsrisiken gesehen. Dadurch können erhebliche Mehrkosten im Bereich der Verwaltungs- und Personalkosten sowie der Papierkosten entstehen. Dem Thema Klimawandel und Nachhaltigkeit kommt eine immer größere Bedeutung zu durch strengere Anforderungen und entsprechender gesetzlich zu erfüllenden Vorgaben. Im deutschsprachigen Schulmedienmarkt lag das Marktvolumen geringfügig über dem Niveau des Vorjahres. Die Nachfrage nach Betreuungsplätzen bei den Kinderkrippen bleibt nach wie vor hoch. Die Zahl der Schüler an privaten Schulen steigt - ebenso wie die Anzahl privater Schulträger - stetig an. Die Rahmenbedingungen sind nach Bundesländern jedoch unterschiedlich. Der Fernschulmarkt ist im Jahr 2021 stark gewachsen. Ein Großteil des Wachstums ist auf die Pandemie zurückzuführen. Auch der Fernhochschulmarkt verzeichnet ein hohes Wachstum bei gleichzeitig starkem Wettbewerbsdruck, während sich der deutschlandweite Präsenzhochschulmarkt im Berichtsjahr kaum veränderte. Die Fachinformation Deutschland ist in einer robusten Aufwärtsentwicklung, während der Sprachen-Weltweit-Markt in diesem Jahr (coronabedingt) weiterhin darunter litt, dass in der Erwachsenenbildung weniger Kurse (Sprach- und Migrationskurse) stattfanden. Die weiteren Märkte, in denen sich die Unternehmen der Klett Gruppe bewegen, waren in Summe relativ stabil. Vor allem im Schulmedienbereich sowie in der Sparte Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder erzielen wichtige Unternehmen der Gruppe wesentliche Umsätze aus den Mitteln der öffentlichen Haushalte, worin - aufgrund deren Finanzsituation - ein Risiko liegen kann. Durch eine konsequente Erweiterung des Geschäftsfelds Bildung für Erwachsene sowie der Entwicklung und des Betreibens von Bildungs- und Betreuungseinrichtungen konnte in den letzten Jahren die Abhängigkeit vom deutschsprachigen Schulmarkt verringert werden. Ein Risiko, das durchaus als evident eingeschätzt werden muss, besteht - vor allem im Bereich Bildungsmedien und Fernunterricht - in einem beschleunigten Einfluss digitaler Medien (u.a. Lösungen für digital gestützten Unterricht und Anbindung an die zahlreichen Plattformen und Systeme) und insbesondere deren Auswirkungen auf die Kostenstruktur. Gelingt es Anbietern über das Angebot von Inhalten, die ergänzend zu Verlagsprodukten eingesetzt werden, bei Lehrkräften präsenter zu werden, kann dies zu Unwägbarkeiten führen. Eine grundsätzliche Gefahr besteht auch in nicht vorhersehbaren Entscheidungen einzelner Staaten und Bundesländer (vornehmlich nach Regierungswechseln) für oder gegen neue Schulfächer oder die Reform ganzer Schulstrukturen. Diese Risiken können dazu führen, dass Lehrmittel vergebens entwickelt wurden und abgeschrieben werden müssen. Im Geschäftsbereich Erwachsenen- und Weiterbildung/Fernschulen, Fernfachhochschulen und im Präsenzunterricht geführte Fachhochschulen gibt es grundsätzliche Risiken in der Zusammenarbeit mit Prüfungsinstitutionen sowie bei der Akkreditierung von Kursen und Hochschulen. Vor allem im Segment der akademischen Bildungsangebote konkurrieren eine Vielzahl privater und staatlicher Hochschulen mit einer starken Ausweitung von Studiengängen um eine stagnierende Zahl von Studierenden. Immer stärker wird die Bedeutung von Online-Bewertungen und Internetrankings in Verbindung mit dem umkämpften Wettbewerb gesehen. Der Kampf um die besten Vermarktungsplätze in Suchmaschinen mit steigenden Preisen nimmt weiter zu. Der nach wie vor bestehende Konzentrationsprozess und ein sich verstärkender Wettbewerb in der Logistik von Verlagen bedeutet ein Anwachsen der Risiken gerade für kleine Auslieferungsbetriebe. Hier sind kontinuierlich Maßnahmen der Effizienzsteigerung umzusetzen oder, wenn dies nicht möglich ist, frühzeitig Änderungen des Geschäftsmodells einzuleiten. Die Unternehmen kennen die Bedeutung dieser Themen für ihre Geschäftsmodelle und versuchen mit einer Vielzahl von Maßnahmen diese Risiken zu vermindern. Zusätzliche Risiken aller Unternehmen bestehen in staatlichen Reglementierungen (u.a. politische Eingriffe in Osteuropa), Reformen und Gesetzesänderungen, der öffentlichen Haushaltslage und Beschränkung der Marktzugänge sowie Verschärfung der Gesetzgebung hinsichtlich von Datenschutz (bspw. e-Privacy Verordnung) und Wettbewerbsrecht. Politische Entwicklungen in einzelnen Ländern könnten zu mehr staatlicher Regulierung und weniger Liberalisierung führen. Die Wettbewerbsbedingungen könnten sich dadurch mitunter sehr stark verändern. Die Bedeutung von Cyber Security steigt. Dabei erfordert vor allem das flächendecke Arbeiten aus dem Home-Office neue Konzepte zum Datenschutz. Vor dem Hintergrund der weiterhin unsicheren Corona-Situation, welche durch die gegenwärtige Infektionslage weiter anhält, können sich weitere Risiken auf die Erträge der Geschäftstätigkeiten ergeben. Vor allem der Geschäftszweig Sprachen- Weltweit mit seinen Bildungsmedien für erwachsene Sprachenlerner könnte stark unter andauernden Einschränkungen der Pandemie leiden. Auch im Bereich der Privatschulen könnte es in Ländern wie beispielsweise der Schweiz oder Brasilien, in denen ein Großteil der Erlöse durch Elterngelder bzw. Teilnehmerentgelte erzielt wird, zu erheblichen Umsatzrückgängen kommen. Die Anmeldungen internationaler Studierender haben sich wieder erholt, wenn auch das Niveau vor Corona noch nicht erreicht wurde. Bei den dualen Hochschulen sind es insbesondere die Einrichtungen der Gesundheitsbranche, in denen aufgrund von coronabedingten Zugangsbeschränkungen weniger neue Unternehmenspartner gewonnen werden konnten und je nach Pandemielage zu weiterer Zurückhaltung führen könnte. Der Angriff der Russischen Föderation auf das Nachbarland Ukraine im Februar 2022 hat zu einer völligen Neueinschätzung der Beziehungen auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene geführt. Wie sich die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die in der Folge verhängten weitreichenden Sanktionen gegen die Russische Föderation auf Wirtschaft und Märkte insgesamt auswirken werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich beurteilen. Finanzwirtschaftliche Risiken Das vergangene Jahr war in finanzwirtschaftlicher Sicht ein eher ruhiges Jahr. Außer in das operative Geschäft wurden keine wesentlichen Investitionen getätigt. Alles in allem hat sich die Liquiditätssituation der Klett Gruppe weiter verbessert. Die Basis unserer Finanzierung stellt daher weiterhin das zu Beginn des Geschäftsjahres 2016 ausgegebene Schuldscheindarlehen über 41,5 Mio. Euro mit seiner Laufzeit bis Januar 2023 dar. Den anderen Teil unserer Sockelfinanzierung bilden die Darlehen unserer Gesellschafter. Aufgrund der hohen Verbundenheit der Familie mit der Unternehmensgruppe bilden diese Darlehen Bausteine des langfristigen Teils unserer Finanzierungsstrategie. Sollten wir weiteren Finanzierungsbedarf haben, sichern uns variabel finanzierte Kontokorrentkredite diesen Spielraum. Der weitaus überwiegende Teil des Finanzierungsbedarfs der Klett Gruppe wird so über die Ernst Klett Aktiengesellschaft gedeckt. Wo dezentral noch weitere Finanzierungsmittel benötigt werden, werden diese fallweise durch Banken vor Ort zur Verfügung gestellt. Es handelt sich ausschließlich entweder um einen rein saisonalen Bedarf an Kontokorrentlinien (überwiegend in Fremdwährungen) oder um langfristige Immobilienfinanzierungen, die wir jedoch mehr und mehr zugunsten von Mietobjekten abbauen. Der Bedarf an Avalen in der Gruppe ist unverändert hoch. Ihre Summe ist im abgelaufenen Jahr moderat angestiegen. Das Risiko einer ungünstigen Veränderung im Verhalten der Banken gegenüber der Klett Gruppe schätzen wir weiterhin als sehr gering ein. Auch wird unsere Branche gegenüber anderen Branchen nach wie vor als relativ stabil, als wenig konjunkturabhängig und als recht resistent gegenüber anderen Einflüssen eingeschätzt, wie gerade auch die vergangenen "Pandemie-Jahre" gezeigt haben. Zur Absicherung von (Valuta-)Währungsrisiken aufgrund von Schwankungen des CHF wurden derivative Finanzinstrumente in Form von Mikro-Hedges mit dem Währungspaar EUR/CHF abgeschlossen. Das Nominalvolumen der Devisentermingeschäfte beträgt zum Bilanzstichtag 35.000 TCHF. Weitere Angaben enthält der Konzernanhang. Die Devisentermingeschäfte dienen ausschließlich Sicherungszwecken, reine Handelspositionen mit dem Ziel der Ertragsoptimierung werden nicht eingegangen. 8. Prognosebericht Konjunkturelle Entwicklungen Durch die sich seit Dezember 2021 ausbreitende Omikron-Virusmutante haben sich die Aussichten für 2022 bereits wieder eingetrübt. Kontaktintensive Dienstleistungen sowie der Handel und der Gastrobereich werden durch die Corona-Regeln im ersten Quartal 2022 spürbar gebremst. Im weiteren Verlauf dürfte sich das Infektionsgeschehen wieder abflachen und die konjunkturelle Erholung mit der damit verbundenen Rücknahme der Einschränkungen wieder spürbar an Fahrt gewinnen. Allerdings müssen Wirtschaft und Verbraucher mit weiter steigenden Preisen rechnen. Die Inflationsrate lag gegen Ende des Vorjahres so hoch wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Daher haben neben der amerikanischen Notenbank FED bereits weitere Notenbanken den Ausstieg aus der lockeren Geldpolitik der vergangenen Jahre eingeleitet, die Europäische Zentralbank EZB dürfte in naher Zukunft ebenfalls den vorsichtigen Einstieg in diese restriktivere Geldpolitik einleiten. Allerdings sind diese Einschätzungen mit hoher Unsicherheit behaftet. Risiken ergeben sich insbesondere im Hinblick auf den weiteren Pandemieverlauf, der weitreichende und länger andauernde Eindämmungsmaßnahmen erfordern könnte. Von länger anhaltenden Lieferengpässen könnten stärkere negative Effekte auf die Wertschöpfung des Produzierenden Gewerbes ausgehen. Durch den Kriegsbeginn am 24.02.2022 in der Ukraine wurden diese Prognosen jedoch überholt. Die ersten Wirtschaftsforschungsinstitute haben ihre Voraussagen bereits teils drastisch nach unten korrigiert. Darüber hinaus werden die gegen Russland verhängten harten Sanktionen mit Sicherheit negative Auswirkungen auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung im Jahresverlauf 2022 haben. Entwicklung Klett Gruppe Unsere Planungen vom Dezember 2021 sehen für 2022 vor, dass wir über sämtliche Sparten hinweg sowohl beim Umsatz als auch beim Ergebnis vor Einkommen- und Ertragsteuern in etwa das Niveau des Geschäftsjahres 2021 halten werden können. Diese Zahlen enthalten damit naturgemäß keinerlei Auswirkungen der oben dargestellten Entwicklung. Daher können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht zuverlässig einschätzen, wie sich die zu erwartenden wirtschaftlichen Turbulenzen infolge des Ukraine-Krieges auf unsere Geschäftstätigkeit auswirken werden.
Stuttgart, im März 2022 Ernst Klett Aktiengesellschaft Der Vorstand Philipp Haußmann Lothar Kleiner Tilo Knoche Christian Döttinger Dr. David Klett Amtsgericht Stuttgart, HRB 17521Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Konzernkapitalflussrechnung der Ernst Klett Aktiengesellschaft, Stuttgart, für das Geschäftsjahr 2021
Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Konzerneigenkapitalspiegel der Ernst Klett Aktiengesellschaft, Stuttgart, für das Geschäftsjahr 2021
Die sonstigen Veränderungen enthalten im Geschäftsjahr im Wesentlichen eine Zunahme aus dem Verkauf von Anteilen an nicht beherrschende Gesellschafter in Höhe von TEUR 278, erfolgsneutrale ratierliche Verrechnungen von Geschäfts- oder Firmenwerten aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von -TEUR 61 sowie sonstige Korrekturen in Höhe von TEUR 217. Konzernanhang der Ernst Klett Aktiengesellschaft, Stuttgart, für das Geschäftsjahr 2021A. Abgrenzung des Konsolidierungskreises In den Konzernabschluss wurden gemäß § 294 Abs. 1 HGB als Mutterunternehmen die Ernst Klett Aktiengesellschaft, Stuttgart, sowie 54 inländische, 51 ausländische Tochterunternehmen und ein ausländisches Gemeinschaftsunternehmen einbezogen. Im Vergleich zum Vorjahr haben sich bei den vollkonsolidierten und assoziierten Unternehmen die folgenden Veränderungen ergeben: Inland Zwei vollkonsolidierte Unternehmen wurden zum 1. Januar 2021 auf ein anderes vollkonsolidiertes Unternehmen verschmolzen. Ein vollkonsolidiertes Unternehmen wurde von einem vollkonsolidierten Unternehmen an ein anderes vollkonsolidiertes Unternehmen verkauft. An einem vollkonsolidierten Unternehmen wurden die Anteile von 62,2 % auf 74,4 % aufgestockt. An einem At-Equity einbezogenen Unternehmen ergab sich eine Anteilsreduktion von 49 % auf 23,9 %. Ausland Ein bisher vollkonsolidiertes Unternehmen wurde zum 1. Januar 2021 auf ein anderes vollkonsolidiertes Unternehmen verschmolzen. Ein bisher nicht konsolidiertes Unternehmen wurde von 25 % auf 85 % aufgestockt und 2021 erstmals vollkonsolidiert. An einem vollkonsolidierten Unternehmen ergab sich eine Anteilsreduktion von 100 % auf 66 %. Ein Gemeinschaftsunternehmen wird aufgrund gemeinsamer Führung entsprechend § 310 Abs. 1 HGB anteilmäßig mit 50 % in den Konzernabschluss einbezogen. Wegen untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage (§ 296 Abs. 2 HGB) wurden fünf ausländische und sechs inländische Gesellschaften nicht in die Vollkonsolidierung einbezogen, da sie nur unbedeutende Umsatzerlöse und Ergebnisse erwirtschaften. Für diese Gesellschaften wurde das Wahlrecht des § 311 Abs. 2 HGB ebenfalls in Anspruch genommen. Zum 31. Dezember 2021 werden insgesamt fünf Unternehmen als assoziierte Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen. Vier weitere Unternehmen werden aufgrund untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nach § 311 Abs. 2 HGB nicht als assoziierte Unternehmen bewertet, da diese Gesellschaften insgesamt kaum erwirtschaftete Ergebnisse enthalten bzw. die Anteile bereits mit beizulegenden Werten bilanziert sind. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie die übrigen wesentlichen Beteiligungen sind in einer separaten Aufstellung einzeln aufgeführt. Diese Aufstellung der Angaben nach § 313 Abs. 2 HGB ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs. Aus Veränderungen des Konsolidierungskreises der vollkonsolidierten Unternehmen ergibt sich eine Erhöhung des Anlagevermögens um TEUR 2.693, der Vorräte um TEUR 846, der Forderungen und sonstigen Aktiva um TEUR 326, der liquiden Mittel um TEUR 928 sowie der Verbindlichkeiten um TEUR 1.149. Bezogen auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung resultieren hieraus Erhöhungen der Umsatzerlöse um TEUR 5.154 sowie eine Veränderung des Ergebnisses nach Steuern um TEUR -1.412. Die weiteren Veränderungen sind der Entwicklung des Konzernanlagevermögens sowie der Konzernkapitalflussrechnung zu entnehmen. B. Konsolidierungsgrundsätze Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen zu Grunde. Bei sämtlichen in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen deckt sich der Stichtag des Einzelabschlusses mit dem Stichtag des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021. Die Kapitalkonsolidierung der voll einbezogenen Unternehmen erfolgte nach der angelsächsischen Methode (Erwerbsmethode), die zwischen Erstkonsolidierung und Folgekonsolidierung differenziert. Bei der Erstkonsolidierung für Erwerbsvorgänge vor dem 1. Januar 2010 wurde die sog. Buchwertmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB a. F. angewendet. Bei den 1991 erstmals in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurde als Zeitpunkt der Erstkonsolidierung bei erworbenen Gesellschaften der 1. Januar 1991, bei durch Unternehmen der Klett-Gruppe neu gegründeten Gesellschaften der Gründungszeitpunkt gewählt. Bei den in den Folgejahren erstmals in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften und Gemeinschaftsunternehmen bzw. bei sukzessivem Beteiligungserwerb wurde als Zeitpunkt der Erstkonsolidierung bei erworbenen Gesellschaften - mit einzelnen Ausnahmen, in denen aus Vereinfachungsgründen der 1. Januar bzw. der 31. Dezember des Erwerbsjahres gewählt wurde - der Zeitpunkt der erstmaligen Beherrschungsmöglichkeit bzw. bei Gemeinschaftsunternehmen der Zeitpunkt der erstmaligen Ausübung der gemeinschaftlichen Führung gewählt. Neu gegründete Gesellschaften werden grundsätzlich zum Gründungszeitpunkt erstkonsolidiert. In Ausübung des Wahlrechts nach § 309 Abs. 1 Satz 3 HGB a. F. wurde ein Firmenwert aus Erwerbsvorgängen vor dem 1. Januar 2010 planmäßig ratierlich erfolgsneutral mit TEUR 61 im Wirtschaftsjahr 2021 mit den Rücklagen verrechnet. Der Zeitraum von 15 Jahren entspricht dem langfristig angelegten Geschäftsmodell dieses Unternehmens. Dieser Firmenwert hat zum 31. Dezember 2021 einen Restbuchwert in Höhe von TEUR 0. Die erfolgsneutralen Verrechnungen mit den Rücklagen werden bei den Geschäfts- und Firmenwerten im Konzernanlagespiegel als Abgang gezeigt. Vollständig abgeschriebene Geschäfts- und Firmenwerte werden ebenfalls als Abgang gezeigt. Die historischen Anschaffungskosten zum 31. Dezember 2021 enthalten insoweit die um erfolgsneutrale Verrechnung geminderten Anschaffungskosten. Insgesamt wurden für Erstkonsolidierungen bis 2009 sowie für spätere sukzessive Beteiligungserwerbe bis zum Bilanzstichtag kumulierte Verrechnungen mit der Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 18.708 (i. V. TEUR 18.708) und mit den Konzerngewinnrücklagen in Höhe von TEUR 42.376 (i. V. TEUR 42.315) vorgenommen. Auf Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 wird die (nach BilMoG allein zulässige) Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB angewendet. Für diese Erwerbsvorgänge wird der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaft verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB und latente Steuern nach § 274 Abs. 2 HGB zu bewerten. Die Verrechnung erfolgt gemäß § 301 Abs. 2 HGB zu dem Zeitpunkt zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist. Aus Erstkonsolidierungen ab 2010 ergaben sich folgende Auswirkungen: Aus einer Erstkonsolidierung ergab sich im Berichtsjahr ein aktiver Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 4.660. Aus einem sukzessiven Beteiligungserwerb ergab sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 47, der direkt mit den Gewinnrücklagen verrechnet wurde. Die Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung mit historischen Anschaffungskosten von insgesamt TEUR 151.501 (Restbuchwert 31.12.2021: TEUR 46.617) werden grundsätzlich planmäßig über Nutzungsdauern zwischen fünf und 15 Jahren abgeschrieben. Zusätzlich erforderliche außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, sofern ein niedrigerer beizulegender Wert gegeben ist. Die Nutzungsdauern der Firmenwerte richten sich jeweils nach dem langfristig angelegten Kerngeschäft des jeweiligen Konzernbereichs.
Aus dem Verkauf von Anteilen an verbundenen Unternehmen ergab sich eine Veränderung der Gewinnrücklagen um TEUR 699. Das Wahlrecht zur erfolgsneutralen Verrechnung wurde in Anspruch genommen. Die Folgekonsolidierung - und damit auch die Konsolidierung zum 31. Dezember 2021 - erfasst den Konzernanteil der nach dem Stichtag der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Ergebnisse der Tochtergesellschaften in den Gewinnrücklagen. Assoziierte Unternehmen im Sinne des § 311 HGB, bei denen ein maßgeblicher Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik ausgeübt werden kann, werden gemäß § 312 Abs. 1 i. V. m. Abs. 4 HGB mit den fortgeführten Buchwerten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Bei den assoziierten Unternehmen wurde als Erstkonsolidierungszeitpunkt grundsätzlich der Gründungs- bzw. Erwerbszeitpunkt gewählt. Die Bewertung eines assoziierten Unternehmens erfolgte auf der Basis des letzten vorliegenden Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2020. Bei allen anderen assoziierten Unternehmen wurden Abschlüsse bzw. Entwürfe zum 31. Dezember 2021 verwendet. Bei assoziierten Unternehmen, deren Abschlüsse auf fremde Währung lauten, wird das anteilige Eigenkapital entsprechend der modifizierten Stichtagskursmethode mit dem Stichtagsmittelkurs umgerechnet. Veränderungen des Eigenkapitals, die ausschließlich auf Veränderungen des Umrechnungskurses zurückzuführen sind, werden erfolgsneutral im Posten Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung erfasst. Die Umrechnung der anteiligen Jahresergebnisse der assoziierten Unternehmen erfolgt jeweils mit dem Mittelkurs des Geschäftsjahres. Auf die Anpassung der in den Jahresabschlüssen angewandten Bewertungsmethoden an die konzerneinheitliche Bewertung und auf Zwischenerfolgseliminierungen wurde gemäß § 312 Abs. 5 HGB verzichtet. Die fortgeführten Buchwerte der assoziierten Unternehmen übersteigen das anteilige Eigenkapital um TEUR 651. In den Beteiligungsansätzen sind zum Bilanzstichtag keine Geschäfts- und Firmenwerte enthalten. Die gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Konzerngesellschaften wurden untereinander aufgerechnet. Buchungstechnisch bedingte Differenzen wurden je nach Entstehungsursache anderen Bilanzposten zugeordnet bzw. ergebniswirksam verrechnet. Bei der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wurden alle Umsätze zwischen den Konzerngesellschaften und die übrigen konzerninternen Erträge und Aufwendungen einschließlich der Gewinnausschüttungen von Konzernunternehmen voll bzw. anteilig konsolidiert. Zwischenergebnisse im Anlage- und Umlaufvermögen aus konzerninternen Lieferungen wurden eliminiert. Der Ausgleichsposten für nicht beherrschende Anteile bemisst sich grundsätzlich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Bei indirekten Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter wurden zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens- und Finanzlage des Konzerns wesentliche erfolgswirksame Konsolidierungsmaßnahmen anteilig mitberücksichtigt. Für Erwerbsvorgänge ab dem 1. Januar 2010 enthält dieser Posten außerdem - soweit vorhanden - Anteile an den aufgedeckten stillen Reserven und Lasten sowie die anteiligen Ergebnisbestandteile aus der Folgekonsolidierung der entsprechend der Neubewertungsmethode in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen. C. Rechnungslegungsgrundsätze Grundsätzliches Die Einzelabschlüsse wurden grundsätzlich nach den deutschen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Bei den in den Konzernabschluss einbezogenen ausländischen Gesellschaften bildeten die nach landesrechtlichen Vorschriften aufgestellten Jahresabschlüsse die Grundlage der Konzernabschlusserstellung. Dabei wurden die Jahresabschlüsse der ausländischen und, soweit dies erforderlich war, der inländischen Konzernunternehmen im Rahmen der Konsolidierung an die konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angepasst. Zur Erhöhung der Aussagekraft des Konzernabschlusses wurde gemäß § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB das Gliederungsschema nach § 266 HGB um die Posten
Bei zwei Gesellschaften werden die im Außenverhältnis für Rechnung und Gefahr der Gesellschaft fakturierten Umsätze aus produktbezogenen Auslieferungen für Verlage im Hinblick auf den Unternehmensgegenstand der Gesellschaft als durchlaufende Posten behandelt. Die Rechnungsbeträge werden daher im Jahresabschluss der jeweiligen Gesellschaft nicht als Umsatzerlöse behandelt. Diese Handhabung wurde im Konzernabschluss beibehalten. Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgte analog der Eigenkapitaldarstellung des Mutterunternehmens. Abweichend von den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen erfolgte in Abstimmung mit der gewählten Eigenkapitaldarstellung die Aufstellung des Konzernabschlusses analog zur Ergebnisverwendung der Muttergesellschaft. Die Veränderungen in den Gewinnrücklagen beinhalten neben den Einstellungen des Mutterunternehmens Veränderungen aus im Berichtsjahr erwirtschafteten Ergebnissen der Tochterunternehmen und Ergebniseinflüsse aus erfolgswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen des laufenden Jahres. Zur Herstellung eines mit dem Mutterunternehmen konformen Bilanzgewinns wurde eine Einstellung in die Konzerngewinnrücklagen vorgenommen. Der Jahresüberschuss umfasst das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres einschließlich der Ergebnisanteile nicht beherrschender Gesellschafter. Der Konzernjahresüberschuss umfasst den Anteil am Jahresergebnis, der den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnen ist. Insgesamt wurden im Rahmen der Vollkonsolidierung Firmenwerte in Höhe von TEUR 61 erfolgsneutral mit den Rücklagen verrechnet. Aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht wurde bei der Bewertung der Pensionsverpflichtungen - abweichend von der Bewertung im Jahresabschluss des Mutterunternehmens und der einbezogenen Gesellschaften - wie bereits in den Vorjahren - ein vom offiziellen Zinssatz der Deutschen Bundesbank abweichender Zinssatz verwendet. Zum 31. Dezember 2020 wurde ein Zinssatz in Höhe von 1,60 % gewählt, der unterhalb des offiziellen Zinssatzes (2,31 %) der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2020 lag. Zum 31. Dezember 2021 wurde ein Zinssatz in Höhe von 1,16 % gewählt, der unterhalb des offiziellen Zinssatzes (1,87 %) der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2021 liegt. Diese Bewertungsanpassung führte in 2021 zu einer Erhöhung der Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 1.008, zu einer Verminderung der Zinsaufwendungen von TEUR 431 sowie zu einer latenten Steuerentlastung von TEUR 173. Insgesamt führt die abweichende Bewertung zu einer Erhöhung der Pensionsrückstellungen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 9.023. Unter Berücksichtigung aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 2.597 ergibt sich eine Eigenkapitalminderung zum Bilanzstichtag von insgesamt TEUR 6.426. Die Grundsätze der Bilanzierungs-, Ausweis- und Bewertungsstetigkeit sowie der Stetigkeit der Konsolidierungsmethoden wurden beachtet. Grundlagen der Währungsumrechnung Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Konzernabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. Die Aktiv- und Passivposten der auf fremde Währung lautenden Bilanzen der ausländischen Gesellschaften werden mit Ausnahme des Eigenkapitals und der Anteile an verbundenen Unternehmen, die zum historischen Kurs in Euro umzurechnen sind, zu Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zu Jahresdurchschnittskursen in Euro umgerechnet. Die Durchschnittskursermittlung erfolgt vereinfachend mit dem Mittelwert der Abrechnungsperiode. Die Währungsunterschiede, die sich durch die Umrechnung der Vermögens-, Kapital- und Schuldposten der auf fremde Währung lautende Abschlüsse von voll und quotal einbezogenen Konzerngesellschaften sowie Währungsunterschiede, die sich aus der historischen Umrechnung des Eigenkapitals und der Anteile an verbundenen Unternehmen von in fremder Währung geführten Gesellschaften ergeben, werden - soweit diese nicht auf "Nicht beherrschende Anteile" entfallen - erfolgsneutral der "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" zugeordnet. Aus Vereinfachungsgründen wurden währungskursbedingte Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung und Ergebnisauswirkungen aus der Bewertung konzerninterner Schuldverhältnisse im Jahresabschluss der einbezogenen Unternehmen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgswirksam eliminiert. Bilanzierung und Bewertung Die Geschäfts- und Firmenwerte sind zu Anschaffungskosten vermindert um kumulierte Abschreibungen sowie erfolgsneutrale Verrechnungen mit den Konzernrücklagen ausgewiesen. Die übrigen entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um kumulierte planmäßige Abschreibungen, soweit abnutzbar, bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB bewertet. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich über die individuell ermittelte Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Gebäude werden sowohl linear als auch degressiv entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Diese Zeiträume entsprechen auch handelsrechtlichen Grundsätzen. Gebäudeeinrichtungen und -einbauten sowie Außenanlagen werden linear zwischen sieben und 20 Jahren abgeschrieben. Soweit notwendig erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Die beweglichen Sachanlagen werden sowohl nach der linearen als auch der degressiven Methode abgeschrieben. In Anwendungsfällen der degressiven Methode wird von der Möglichkeit des Übergangs von der degressiven Methode auf die lineare Methode Gebrauch gemacht, sofern dies zu einer höheren Abschreibung führt. Geleistete Anzahlungen werden zu Anschaffungskosten bewertet und ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Die Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Geleistete Anzahlungen auf Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten nach § 253 Abs. 3 Sätze 5 und 6 HGB bewertet. Die Beteiligungen an assoziierten Unternehmen sind mit fortgeführten Anschaffungskosten entsprechend § 312 HGB bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten nach § 253 Abs. 3 Sätze 5 und 6 HGB bewertet. Ausleihungen an verbundene Unternehmen, Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, und sonstige Ausleihungen sind zum Nennwert bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB bewertet. Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind mit Nennwerten bzw. zum niedrigeren Stichtagskurs angesetzt. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die Waren und die Geleistete Anzahlungen wurden grundsätzlich zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Zeitwerten bewertet. Grundlage der Bewertung von Lehrheften ist eine Kostenstellenrechnung. Hier wurden neben Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten und angemessene Teile der Fertigungsgemeinkosten. Die Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse enthalten außerdem herstellungsbezogene Verwaltungsgemeinkosten. Gängigkeit und Wertminderungen der Bestände wurden bei allen Gesellschaften durch angemessene Abschläge berücksichtigt. Die ermittelten Wertansätze werden retrograd für Zwecke der verlustfreien Bewertung überprüft. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden nach § 268 Abs. 5 i. V. m. § 298 Abs. 1 HGB offen vom Posten Vorräte abgesetzt. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. In der Regel wurden zusätzlich Pauschalwertberichtigungen für die Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von grundsätzlich 1 % des Nettoforderungsbestandes gebildet. Bei einzelnen Gesellschaften wurden aufgrund erhöhter Ausfallrisiken des Forderungsbestandes höhere Pauschalwertberichtigungssätze angewandt. Der Unverzinslichkeit von sonstigen Forderungen wird durch Abzinsung auf den Barwert begegnet. Das nicht verpfändete Deckungsvermögen ist zum Aktivwert ausgewiesen. Im Übrigen sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum Nominalwert ausgewiesen. Latente Steuern wurden gebildet auf Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz bei den Vorräten, Forderungen, Pensionsrückstellungen, sonstigen Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten sowie auf innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbare Verlustvortragsmöglichkeiten. Des Weiteren wurden latente Steuern auf Konsolidierungsmaßnahmen entsprechend § 306 HGB gebildet. Die Ermittlung der latenten Steuern auf Konsolidierungsvorgänge wurde grundsätzlich auf Basis der zukünftigen Steuerbelastung (grundsätzlich Gewerbeertrag- und Körperschaftsteuerbelastung inkl. Solidaritätszuschlag) der betreffenden Gesellschaften durchgeführt. Bei der Bewertung der passiven latenten Steuern aus stillen Reserven auf Grundstücke und Gebäude wurde von der Annahme ausgegangen, dass sich eine Steuerbelastung nur aus dem Verkauf des Tochterunternehmens als Ganzes ergeben wird. Für die Inlandsgesellschaften im Organkreis der AG wurde von einem Steuersatz von 30 % ausgegangen. Für den Teilkonzern der Erwachsenen- und Weiterbildung GmbH, Stuttgart, kam aufgrund Gewerbesteuerfreiheit die zukünftige Körperschaftsteuertarifbelastung einschließlich Solidaritätszuschlag zur Anwendung (Steuersatz 16 %). Bei den vollkonsolidierten Auslandsgesellschaften kamen Steuersätze zwischen 10 % und 25 % zur Anwendung. Aktive und passive latente Steuern wurden saldiert ausgewiesen. Der Posten Nicht beherrschende Anteile bemisst sich grundsätzlich am Eigenkapital der jeweiligen Einzelgesellschaft unter Berücksichtigung der einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen des Anlagevermögens wird mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Die Pensionsrückstellungen werden - mit Ausnahme des angewandten Rechnungszinssatzes - nach den Vorschriften des HGB anhand versicherungsmathematischer Methoden ermittelt. Die Bewertung der Pensionsverpflichtung erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der so genannten "Projected Unit Credit-Methode" (PUC- oder Anwartschaftsbarwertmethode). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist dabei definiert als versicherungsmathematischer Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten verdient worden ist. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die Heubeck-Richttafeln 2018 G verwendet. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Berücksichtigung folgender Trendannahmen ermittelt:
Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen, unbelastet und insolvenzsicher sind sowie ausschließlich zur Erfüllung von Schulden aus Pensionsverpflichtungen dienen (verpfändetes Deckungsvermögen), wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB unmittelbar mit den korrespondierenden Schulden verrechnet. Das verpfändete Deckungsvermögen ist zum Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert des Deckungsvermögens (Rückdeckungsversicherungen) entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten gemäß § 255 Abs. 4 Satz 3 HGB. Erfolgsauswirkungen aus der Änderung des Rechnungszinssatzes werden im Personalaufwand erfasst. Aufgrund des Wahlrechts nach Art. 28 Abs. 1 EGHGB wurden für Pensionszusagen an ehemalige Vorstände und Geschäftsführer bzw. Hinterbliebene der Rechtsvorgängerin des Mutterunternehmens keine Pensionsrückstellungen gebildet. Der Deckungsfehlbetrag zum Bilanzstichtag beläuft sich auf EUR 6,4 Mio. Das Berechnungsverfahren und die zu Grunde liegenden Annahmen entsprechen der Vorgehensweise bei den bilanzierten Pensionszusagen. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Dabei werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung ermittelten und bekannt gegebenen laufzeitkongruenten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Rückstellung für Dienstjubiläen wird nach versicherungsmathematischen Methoden unter Zugrundelegung der so genannten "Projected Unit Credit-Methode" (PUC-Methode) bewertet. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die Heubeck-Richttafeln 2018 G verwendet. Der Rechnungszinssatz wurde mit 1,35 %, der Gehaltstrend mit 1 % und die Fluktuationswahrscheinlichkeit mit 2 % angesetzt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wird in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB bei der Abzinsung pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt. Die Rückstellung für Altersteilzeit wird nach den Vorschriften des HGB unter Beachtung der Stellungnahme des IDW auf der Basis von versicherungsmathematischen Methoden nach den Heubeck-Richttafeln 2018 G unter Berücksichtigung folgender Trendannahmen ermittelt:
Die Rückstellungen für Altersteilzeit sind teilweise durch Rückdeckungsversicherungen gesichert. Die Rückdeckungsversicherungen dienen ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen und sind dem Zugriff anderer Gläubiger entzogen. Sie wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit der zu Grunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung entspricht dem versicherungsmathematischen Aktivwert sowie den Anschaffungskosten und beträgt EUR 691.268,07. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Altersteilzeitverpflichtungen beläuft sich auf EUR 298.846,00. Aus der Saldierung ergibt sich ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von EUR 47.535,25 sowie eine verbleibende Rückstellung in Höhe von EUR 113.865,07. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. D. Erläuterungen zur Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung I. Konzernbilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Konzernanhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten Forderungen in Höhe von EUR 14.660,09 (i. V. EUR 0,00) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Forderungen an verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen von EUR 5.093.824,45 (i. V. EUR 6.620.646,12) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Sie beinhalten außerdem einen Betrag von EUR 852.751,16 (i. V. EUR 668.978,32; im Wesentlichen für noch nicht abziehbare Vorsteuer), der rechtlich erst im Folgejahr entsteht. 3. Flüssige Mittel Der Posten enthält Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sowie Bestände an Wertmarken. 4. Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern setzen sich wie folgt zusammen:
5. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital setzt sich wie folgt zusammen:
Die Veränderung der Konzerngewinnrücklagen resultiert aus Einstellungen des laufenden Jahres (TEUR 2.641), aus im Vorjahr beschlossenen Einstellungen (TEUR 6.158), aus planmäßigen Verrechnungen von Unterschiedsbeträgen aus der Kapitalkonsolidierung (- TEUR 61), aus sonstigen Veränderungen (TEUR 217) und aus erfolgsneutraler Verrechnung aufgrund von Auf- und Abstockungen von Anteilen an verbundenen Unternehmen (TEUR 652). 6. Pensionsrückstellungen und Sonstige Rückstellungen Die unter der Pensionsrückstellung ausgewiesenen Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind zum 31. Dezember 2021 unter Verwendung eines Rechnungszinssatzes von 1,16 % mit dem Erfüllungsbetrag von EUR 93.530.934,04 anzusetzen. Die verpfändeten Rückdeckungsversicherungen und andere verpfändete Vermögensgegenstände wurden mit den zu Grunde liegenden Pensionsverpflichtungen verrechnet. Das Deckungsvermögen in Form der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen wurde mit dem Zeitwert in Höhe von EUR 22.710.204,65, die verpfändeten Wertpapiere in Höhe von EUR 1.238.764,58 angesetzt. Nach Verrechnung mit dem Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtungen verbleibt ein als Pensionsrückstellung auszuweisender Verpflichtungsüberschuss in Höhe von EUR 69.581.964,81. Die aus der Erhöhung des verpfändeten Vermögens resultierenden Erträge in Höhe von EUR 388.124,62 wurden mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsverpflichtungen in Höhe von EUR 1.409.996,00 saldiert. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Personalrückstellungen in Höhe von TEUR 41.744 (z. B. unverbrauchter Urlaub, Prämien, Gehaltszahlungen, Tantiemen, Abfertigungen, Altersteilzeit, Jubiläum, Restrukturierung und Berufsgenossenschaft), Rückstellungen aus Umsätzen in Höhe von TEUR 28.407 (z. B. Remittenden und Erlösschmälerungen) sowie übrige Rückstellungen in Höhe von TEUR 56.586 (z. B. drohende Verluste aus Dauerschuldverhältnissen und Buchproduktionen, ungewisse Verbindlichkeiten sowie ausstehende Rechnungen). 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von EUR 7.675.762,47 durch Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen besichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen bei einzelnen Gesellschaften teilweise branchenübliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten überwiegend Verbindlichkeiten aus Darlehensgewährungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die gewinnabhängigen Verbindlichkeiten enthalten das Genussrechtskapital in Höhe von EUR 44.867,69 (i. V. EUR 46.767,69). Das Genussrechtskapital enthält 370 Inhabergenussrechte zum Nominalwert von jeweils DM 100,00 und 519 Inhabergenussrechte zum Nominalwert von jeweils EUR 50,00. Die Gesellschaft hat die Inhabergenussscheine zum 31. Dezember 2016 gekündigt. Die Kündigung erfolgte mit Veröffentlichung im Bundesanzeiger am 17. Dezember 2014. Bis zum 31. Dezember 2021 wurden die Genussscheine fast vollständig zurückbezahlt. Rückzahlungsbetrag war der Nominalbetrag. Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
(Vorjahresbeträge sind in Klammern vermerkt) Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
II. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf folgende Produktgruppen:
Die Umsatzerlöse enthalten periodenfremde Erlöse in Höhe von TEUR 750. Der Auslandsanteil an den erzielten Umsätzen beträgt rd. 36,7 %. 2. Sonstige betriebliche Erträge Der Posten Sonstige betriebliche Erträge enthält Ausgleichsposten für den Verbrauch von Rückstellungen, die mehrere Kostenarten betreffen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 15.706. Diese resultieren im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 539.753,59 (i. V. EUR 581.537,15). Davon entfallen auf unrealisierte Erträge aus Kursdifferenzen EUR 170.588,65 (i.V. EUR 125.654,84). 3. Personalaufwand Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 18.794.870,09 (i. V. EUR 18.173.961,03) enthalten. 4. Abschreibungen Auf immaterielle Vermögensgegenstände und auf Sachanlagen wurden im Berichtsjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 12.579 (i. V. TEUR 14.445) und auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 1.715 (i. V. TEUR 1.562) vorgenommen. 5. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.221, die überwiegend aus Forderungsverlusten und aus Abgängen des Anlagevermögens resultieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 2.448.482,25 (i.V. EUR 1.639.097,05). Davon entfallen auf unrealisierte Kursverluste EUR 240.104,62. (i. V. EUR 303.782,82). 6. Beteiligungsergebnis Das Ergebnis aus Beteiligungen an assoziierten Unternehmen enthält zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 160) auf Anteile an assoziierten Unternehmen. Die Aufwendungen aus Verlustübernahme enthalten in voller Höhe Aufwendungen aus nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen. 7. Zinsergebnis Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten Zinsen aus nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 24.996,31 (i.V. EUR 25.907,92). Die enthaltenen periodenfremden Zinserträge belaufen sich auf TEUR 101. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten Zinsen aus nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen in Höhe von EUR 302.675,23 (i. V. EUR 273.576,73). Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen in Höhe von EUR 1.081.423,34 (i. V. EUR 1.390.891,63) Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Die enthaltenen periodenfremden Zinsaufwendungen belaufen sich auf TEUR 68. 8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten latente Steuererträge in Höhe von EUR 5.484.879,04 (i. V. EUR 2.156.849,61). 9. Ergebnisanteile nicht beherrschender Anteile Die Ergebnisanteile nicht beherrschender Anteile setzen sich wie folgt zusammen:
E. Sonstige Angaben 1. Beteiligungsverhältnisse Hinsichtlich der Beteiligungsverhältnisse verweisen wir auf die gesonderte Aufstellung des Anteilsbesitzes nach § 313 Abs. 2 HGB die integraler Bestandteil des Konzernanhangs ist. 2. Offenlegungserleichterungen und Prüfungs- und Aufstellungsbefreiungen Für folgende Gesellschaften werden Erleichterungen hinsichtlich § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB in Anspruch genommen: Ernst Klett Verlag GmbH, Stuttgart Klett-Haus Stuttgart Beteiligungsgesellschaft mbH, Stuttgart SKE Korb Grundstücksgesellschaft mbH, Korb Klett Lernen und Information GmbH, Stuttgart SKE Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH, Stuttgart Klett-Haus Stuttgart Grundstücksgesellschaft mbH, Stuttgart Klett MINT GmbH, Stuttgart Klett Kita & Schule GmbH, Stuttgart Klett Kita GmbH, Stuttgart Klett Erwachsenen- und Weiterbildung GmbH, Stuttgart meinUnterricht GmbH, Berlin Klett Zentrale Dienste GmbH, Stuttgart develop4edu GmbH, Stuttgart Seepferdchen Kita GmbH, München Seepferdchen Kita gGmbH, Stuttgart J. G. Cotta'sche Buchhandlung Nachfolger Gesellschaft mit beschränkter Haftung, Stuttgart Junfermann Verlag GmbH, Paderborn Friedrich Verlag GmbH, Hannover Stuttgarter Verlagskontor SVK GmbH, Stuttgart PONS GmbH, Stuttgart Ernst Klett Sprachen GmbH, Stuttgart Dr. Josef Raabe Verlags-GmbH, Stuttgart AAP Lehrerwelt GmbH, Hamburg Deutsche Weiterbildungsgesellschaft mbH, Stuttgart Studiengemeinschaft Werner Kamprath Darmstadt GmbH, Darmstadt ILS Institut für Lernsysteme GmbH, Hamburg Europäische Fernhochschule Hamburg GmbH, Hamburg Hochschule für Berufstätige Darmstadt GmbH, Darmstadt Apollon Hochschule der Gesundheitswirtschaft GmbH, Bremen KCES - Klett Corporate Education Services GmbH, Stuttgart Klett Campus GmbH, Köln CBS Cologne Business School GmbH, Köln Europäische Fachhochschule Rhein/Erft GmbH, Brühl Klett IT GmbH, Stuttgart KiKu Services GmbH, Nürnberg Kinderzentren Kunterbunt gemeinnützige GmbH, Nürnberg Kinderzentren Grundbesitz GmbH & Co. KG, Nürnberg KIKU Akademie GmbH, Nürnberg KiKu Trägergesellschaft mbH, Nürnberg Medica-Akademie gemeinnützige GmbH, Brühl pHfG Trägergesellschaft mbH, Köln Villa Luna Kindertagesstätten GmbH, Stolberg Villa Luna gemeinnützige GmbH, Stolberg BEST-Sabel Bildungszentrum GmbH, Berlin BEST-Sabel Bildungseinrichtungen gGmbH, Berlin Gegenüber ThiemeMeulenhoff B.V. mit Sitz in Amersfoort/Niederlande wurde eine Haftungserklärung der Ernst Klett Aktiengesellschaft im Sinne von Artikel 403, Buch 2 des Niederländischen Bürgerlichen Gesetzbuches (Netherlands Civil Code) abgegeben. 3. Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von (Valuta-)Währungsrisiken aufgrund von Schwankungen des CHF werden derivative Finanzinstrumente über einen Zeitraum von ein bis fünf Jahren eingesetzt. Im Rahmen von Mikro-Hedges werden ausschließlich Devisentermingeschäfte mit dem Währungspaar EUR/CHF abgeschlossen. Der Hedge bezieht sich auf die Schwankungen des CHF mit Abrechnungsperioden zwischen Mai 2022 und Mai 2023. Über diese Laufzeiten werden die Tilgungsstrukturen der Swaps durch Fremdwährungszuflüsse in CHF aus schweizerischen Tochtergesellschaften ausgeglichen, so dass bezüglich der Zahlungsströme je Abrechnungsperiode voraussichtlich ein vollständiger Ausgleich geschaffen wird. Am Bilanzstichtag bestehen Devisentermingeschäfte mit einem Nominalvolumen in Höhe von TCHF 35.000. Die Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente betragen zum Bilanzstichtag TEUR -2.681. Es wurde eine Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 1.710 gebildet, da auf Ebene der AG voraussichtlich ein Verlust entstehen wird. Für die Ermittlung der Werte wurde die critical term match-Methode angewandt. Die verwendeten Sicherungsgeschäfte bilden zusammen mit den nach überwiegender Wahrscheinlichkeit eingehenden CHF- Devisen eine antizipative Bewertungseinheit im Sinne des § 254 HGB. Die bilanzielle Abbildung der Bewertungseinheit erfolgt durch die Einfrierungsmethode. 4. Personal Der Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt 9.441 (i. V. 8.904) Mitarbeiter, davon 103 (i. V. 105) als gewerbliche Arbeitnehmer. Bei quotal einbezogenen Gesellschaften sind keine Mitarbeiter beschäftigt. 5. Honorar für Leistungen des Konzernabschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers i. H. v. TEUR 499 betrifft in voller Höhe Abschlussprüfungsleistungen. 6. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Verbindlichkeiten aus Bürgschaften bestehen am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 25.150 (i. V. TEUR 12.498). Verpflichtungen aus der Rückzahlung von Investitionszuschüssen bestehen am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 26.424 (i. V. TEUR 20.818). Das Risiko einer Inanspruchnahme wird aufgrund bisheriger Erfahrungen als eher gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Konzern bestehen in Höhe von TEUR 463.563 Sie setzen sich wie folgt zusammen:
Von den sonstigen finanziellen Verpflichtungen entfallen TEUR 19.076. auf verbundene Unternehmen sowie TEUR 3.174 auf assoziierte Unternehmen. Zur Erfüllung von Bürgschaftsverpflichtungen der Gesellschaften bestehen Aval- Verpflichtungen bei Versicherungen in Höhe von TEUR 623 und bei Banken in Höhe von TEUR 1.176. Des Weiteren bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Kaufangeboten für Gesellschaftsanteile an einer Gesellschaft, in Höhe von insgesamt TEUR 1.750. Der Zeitpunkt der Fälligkeit ist abhängig vom Zeitpunkt der Inanspruchnahme der Put-Option durch die Drittgesellschafter. Derzeit bestehen keine Anzeichen für die Ausübung der Put-Option. Beim Kauf eines Tochterunternehmens wurde vereinbart, dass der Kaufpreis zum 31.12.2022 nachträglich überprüft wird. Über eine weitere Patronatserklärung ergibt sich die Verpflichtung ein verbundenes Unternehmen finanziell so auszustatten, dass es stets in der Lage ist, seinen Verpflichtungen aus einem Darlehensverhältnis fristgerecht nachzukommen. 7. Nachtragsbericht Der Angriff der Russischen Föderation auf das Nachbarland Ukraine im Februar 2022 hat zu einer völligen Neueinschätzung der Beziehungen auf politischer, wirtschaftlicher und kultureller Ebene geführt. Wie sich die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die in der Folge verhängten weitreichenden Sanktionen gegen die Russische Föderation auf Wirtschaft und Märkte insgesamt auswirken werden, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht verlässlich beurteilen. Die Märkte in den beiden Ländern haben nur einen geringen Einfluss auf das Geschäft des Konzerns. 8. Ergänzende Angaben zum Konzerneigenkapitalspiegel Am Bilanzstichtag stehen TEUR 17.769 zur Ausschüttung an die Gesellschafter zur Verfügung. Gesetzliche Ausschüttungssperren bestehen gemäß § 150 AktG für TEUR 5.040 und nach §268 Abs. 8 HGB für die Aktivierung latenter Steuern in Höhe von TEUR 13.672. Gesetzliche Ausschüttungssperren bestehen gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB aus der Abzinsung der Rückstellung für Pensionen in Höhe von TEUR 2.109. Für gesetzliche Ausschüttungssperren nach § 268 Abs. 8 HGB und § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB stehen ausreichend frei verfügbare Rücklagen zur Verfügung. 9. Organe des Mutterunternehmens Vorstandsmitglieder sind:
Aufsichtsratsmitglieder sind:
Für ehemalige Vorstände und ehemalige Geschäftsführer bzw. Hinterbliebene der Rechtsvorgängerin sind Pensionsrückstellungen in Höhe von EUR 17,6 Mio. gebildet sowie in Höhe von EUR 6,4 Mio. nicht gebildet worden. Die gewährten Gesamtbezüge früherer Mitglieder des Vorstands betragen EUR 1,5 Mio. Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betragen TEUR 179. 10. Konzernzugehörigkeit Mutterunternehmen der Ernst Klett Aktiengesellschaft, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen erstellt, ist die Klett Familienkommanditgesellschaft, Stuttgart. 11. Ergebnisverwendung Der Jahresabschluss des Mutterunternehmens weist nach Zuführung zu den anderen Gewinnrücklagen einen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 17.768.865,83 aus. Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2021 wie folgt zu verwenden:
Stuttgart, im März 2022 Ernst Klett Aktiengesellschaft Der Vorstand Philipp Haußmann Tilo Knoche Lothar Kleiner Christian Döttinger Dr. David Klett Aufstellung der Angaben nach § 313 Abs. 2 HGB der Ernst Klett Aktiengesellschaft, Stuttgart, zum 31. Dezember 2021
Entwicklung des Konzernanlagevermögens der Ernst Klett Aktiengesellschaft, Stuttgart, im Geschäftsjahr 2021
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ernst Klett Aktiengesellschaft, Stuttgart Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Ernst Klett Aktiengesellschaft, Stuttgart, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Ernst Klett Aktiengesellschaft, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Entgegen der gesetzlichen Verpflichtung wurde bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen nicht den Vorgaben des § 253 Abs. 2 Satz 2 und Satz 3 HGB entsprochen. Anstelle des vorgegebenen durchschnittlichen Rechnungszinssatzes (bei angenommener Restlaufzeit von 15 Jahren) in Höhe von 1,87 % wurde für die Bewertung der Pensionsrückstellungen von einem Rechnungszinssatz in Höhe von 1,16 % ausgegangen, was zu einer Erhöhung der Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 9,0 Mio. und zu einer Aktivierung latenter Steuern in Höhe von EUR 2,6 Mio. führte. Aus der Bewertung ergibt sich damit insgesamt eine Eigenkapitalminderung zum Bilanzstichtag von insgesamt EUR 6,4 Mio. sowie eine Minderung des laufenden Ergebnisses in Höhe von EUR 0,4 Mio. Dieser Sachverhalt beeinträchtigt auch die im Konzernlagebericht erfolgte Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns. Entgegen der gesetzlichen Verpflichtungen des § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabe a) HGB wurden im Konzernanhang die Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans des Mutterunternehmens nicht angegeben. Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 31. März 2022 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Christian Fuchs, Wirtschaftsprüfer Sonja Albert, Wirtschaftsprüferin Zusätzliche AngabenDer Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 wurde durch den Aufsichtsrat am 2. Mai 2022 gebilligt. BERICHT DES AUFSICHTSRATSDirekt nach dem Zweiten Weltkrieg ging ich an der Hand des Großvaters durch die komplett zerstörte Stadt Stuttgart. Und jetzt, im 125-jährigen Jubiläumsjahr des Klett Unternehmens, das er seinerzeit entfaltet hatte, erleben wir einen Krieg mit der gleichen Zerstörungswucht von Lebensräumen und menschlicher Existenz! Es stellen sich nun Fragen, wie sich die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen, das heißt für uns, bildungsbezogenen Konsequenzen bewältigen lassen: Teuerung, knappe Ressourcen, ein sich womöglich reduzierender Lebensstandard, Energienot, um nur einiges zu nennen. - Eine Flüchtlingsschwemme mit einer Zahl von zu schulenden Kindern, die bald an die eines Jahrgangs in deutschen Schulen heranreicht, und: Was man bisher als Wachstums-Glückserwartung bezeichnen könnte, sieht immer mehr nach »gefährliche Zukunft« aus. Bei all dem Widrigen ist es erfreulich zu sehen, wie sich die Geschäftsführungen der Klett Gruppe diesen Herausforderungen gegenüberstellen, bei erodierenden Gewissheiten, schwankenden Marktgrößen und labilen Investitionsstrecken. Ohne Hoffnung geht es nicht, auch wenn dieses Sehnsuchtswort alles andere als eine wirtschaftliche Kategorie ist. Jetzt ist die Stunde umsichtigen Zupackens und der guten Einfälle, jetzt, im 125. Jahr. Im Jahr 2021 wurden zwei ordentliche und eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung abgehalten. Der Aufsichtsrat hat im abgeschlossenen Geschäftsjahr gemäß den ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben den Vorstand überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat schriftlich und mündlich über die Geschäftslage und -entwicklung, die aktuelle Ertragssituation, die Risikolage, das Risikomanagement, die kurz- und langfristige Planung sowie Investitionen und organisatorische Maßnahmen unterrichtet. Der Aufsichtsratsvorsitzende stand in engem Kontakt mit dem Vorstand und wurde regelmäßig über die Entwicklung der Geschäftslage und die wesentlichen Geschäftsvorgänge informiert. Der Aufsichtsrat war in alle wichtigen Entscheidungen eingebunden und fasste die nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung erforderlichen Beschlüsse. Der vom Vorstand nach den Regeln des Handelsgesetzbuchs aufgestellte Jahresabschluss sowie der Konzernjahresabschluss und der Konzernlagebericht der Ernst Klett AG jeweils für das Geschäftsjahr 2021 wurden von dem Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ebner Stolz GmbH & Co. KG (»Abschlussprüfer«) geprüft und haben mit Ausnahme der Bewertung der Pensionsrückstellungen im Konzernabschluss sowie der Nichtangabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans des Mutterunternehmens im Konzernanhang zu keinen Einwendungen geführt. Der Jahresabschluss, der Konzernjahresabschluss und der Konzernlagebericht sowie die Berichte des Abschlussprüfers über den Jahresabschluss und den Konzernjahresabschluss der Ernst Klett AG einschließlich des Vorschlags des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns 2021 wurden dem Aufsichtsrat rechtzeitig nach § 170 AktG zugeleitet. Die Unterlagen waren Gegenstand einer ausführlichen Aufsichtsratssitzung am 2. Mai 2022, welche nach den Regelungen des § 10 Abs. 4 der Satzung der Ernst Klett AG in Anwesenheit des Gesamtvorstands sowie des Abschlussprüfers stattgefunden hat. Der Abschlussprüfer führte in der Aufsichtsratssitzung die Schwerpunkte und Ergebnisse der von ihm durchgeführten Prüfungen aus. Der Aufsichtsrat hatte gegen die Prüfungsergebnisse keine Einwände und nahm sie zustimmend zur Kenntnis. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Konzernjahresabschluss sowie den Konzernlagebericht und den Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns 2021 eingehend selbst geprüft. Der Aufsichtsrat sieht keinen Anlass, Einwendungen gegen die vorgelegten Abschlüsse einzulegen, und billigt die vom Vorstand für das Geschäftsjahr 2021 aufgestellten Abschlüsse. Der Jahresabschluss der Ernst Klett AG 2021 ist damit nach § 172 AktG festgestellt. Mit dem Vorstand hat der Aufsichtsrat den Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns 2021 ausführlich in seiner Aufsichtsratssitzung am 2. Mai 2022 erörtert und diesem im Hinblick auf die derzeitige und künftige Situation der Klett Gruppe und auch vor dem Hintergrund der statuarischen Regelungen gemäß § 15 der Satzung der Ernst Klett AG zugestimmt.
Stuttgart, den 2. Mai 2022 Dr. h. c. Michael Klett, Vorsitzender des Aufsichtsrats DIE ORGANE DER ERNST KLETT AKTIENGESELLSCHAFT Dem Aufsichtsrat gehören an: Maria Dietz (Verwaltungsrat-Mitglied der GFT Technologies SE), Stuttgart Bettina Klett (Diplom-Volkswirtin und Verlegerin), Stuttgart Friedrich Klett (Verleger), Stuttgart Dr. h. c. Michael Klett (Verleger), Stuttgart (Vorsitzender) Dr. Jakob Limacher (Ingenieur), Meilen/Schweiz Dr. Ulrich Schmitz (Diplom-Ingenieur), Berlin Dr. rer. pol. Frieder Stein (Diplom-Kaufmann), Stuttgart (stellv. Vorsitzender) Als Mitglieder des Vorstands sind bestellt: Christian Döttinger, Stuttgart Philipp Haußmann, Stuttgart (Sprecher) Lothar Kleiner, Dreieich Dr. David Klett, Stuttgart Tilo Knoche, Marienheide |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
63 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Verlegen von Büchern
Beteiligungsgesellschaften
Verlegen von Büchern
Verlegen von Büchern
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Kinderkrippen und Kindertagespflege für Kinder unter 3 Jahren
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Büchern, Zeitschriften, Zeitungen sowie bespielten Ton- und Bildträgern
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Allgemeinbildende weiterführende Schulen des Sekundarbereichs II
Erbringung von Dienstleistungen für Erziehung und Unterricht a. n. g.
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Verlegen von Zeitschriften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von allen anderen Unterrichtsdienstleistungen a. n. g.
Verlegen von Büchern
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Großhandel mit Textilien
Reparatur und Instandhaltung von Schienenfahrzeugen
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Herstellung von Tonaufnahmen (Tonstudios)
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Beteiligungsgesellschaften
Glasergewerbe
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Institute für Factoring-Geschäfte
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Veredlung von Holzwaren
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Verarbeitung von Kaffee und Tee, Herstellung von Kaffee-Ersatz
Tätigkeiten von Werbeagenturen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Sanitärkeramik
Bauträger für Wohngebäude
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Betrieb von Kläranlagen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen