TBT Tiefbohrtechnik GmbH + Co

72581 Dettingen an der Erms, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRA 360933
Eingetragen
22.12.1995

Historie

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Management

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Gesellschafter

3 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

1 von 3 angezeigt

Kommanditist
Germany
4.000.000 DM

Konzern- und Jahresabschlüsse

TBT Tiefbohrtechnik GmbH + Co

Dettingen an der Erms

Jahresabschluss zum 31.12.2012

Lagebericht zum 31.12.2012

Konjunkturelles Umfeld

Der bereits im vierten Quartal 2011 spürbare Tempoverlust in der Konjunkturentwicklung hat sich in 2012 fortgesetzt, auch durch Einbrüche in großen Teilen der Automobilindustrie. Beim weltweiten Bruttoinlandsprodukt war in 2011 noch ein reales Wachstum von 3,8 % zu verzeichnen, wogegen sich für das Jahr 2012 ein Wachstum von 3,2 % ergeben hat. Belastet wurde die wirtschaftliche Entwicklung vor allem durch die anhaltende Staatsschulden- und Vertrauenskrise im Euroraum. Das fragile Konjunkturbild blieb 2012 aber nicht auf die Industrieländer begrenzt, sondern schloss auch aufstrebende Volkswirtschaften wie China ein. Dennoch dauert die bereits seit Jahren bestehende Wachstumskluft zwischen Industrieländern auf der einen und aufstrebenden Volkswirtschaften auf der anderen Seite an. In den Industrieländern stieg das Bruttoinlandsprodukt nur um durchschnittlich 1,3 %, in den aufstrebenden Volkswirtschaften hingegen um durchschnittlich 5,1 %.

Auftragslage

Trotz der in geringem Umfang gesunkenen Auftragseingänge konnte im Jahr 2012 die Betriebsleistung gegenüber dem Jahr 2011 leicht gesteigert werden, entsprach jedoch vor allem im Bereich Maschinenbau nicht der durchschnittlichen Entwicklung der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie. Die größten Steigerungen der Auftragseingänge hatten die Geschäftsbereiche zu verzeichnen, die in der Finanzkrise den stärksten Rückgang erleiden mussten. Insgesamt stammten 74 % der Auftragseingänge aus dem Ausland.

Forschung & Entwicklung

Die Entwicklungsarbeiten wurden wiederum im Bereich der Großmaschinen durch die Baureihen B5 und B6 weitergeführt, um das Leistungsspektrum der Produkte nach oben zu erweitern und abzurunden. Im Bereich der Werkzeuge wurde die Entwicklung von Wendeplattenwerkzeugen begonnen. Die bereits am Markt eingeführte HS-Werkzeugserie wurde zu kleineren Durchmessern erweitert, unter anderem auch für den Einsatz mit Minimalmengenschmierung.

Organisation / Investitionen

Um für laufende Prozessoptimierungen, Effizienzsteigerungen, sowie für weitere Expansionen Raum zu schaffen, wurden größere räumliche Umstrukturierungen vorgenommen, wie Zusammenführung der beiden Standorte des Geschäftsbereiches Lohnarbeiten in einem neuen Standort in der Nähe des Firmensitzes.

Der Neubau eines Lager-Shuttlesystems ermöglicht ein effizienteres Arbeiten, sowie einen optimalen Materialfluss im Geschäftsbereich Maschinenbau.

In Summe waren die Investitionen wiederum größer als die Abschreibungen.

Geschäftsverlauf

Die Betriebsleistung für das Jahr 2012 liegt unter den Erwartungen, auch verursacht durch Ausfallzeiten während der Umzüge und Verlagerungen. Durch den weitestgehenden Verzicht auf nicht kostendeckende Aufträge und der konsequenten Fortführung der Kostensenkungsaktivitäten konnte noch ein positives Ergebnis erreicht werden. Die Lieferfristen am Zuliefermarkt ermöglichten wieder ein planbares Arbeiten.

Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeiter (ohne Auszubildende) betrug im Berichtsjahr 192 Mitarbeiter. Die Anzahl der Auszubildenden betrug am Jahresende 20.

Vermögens- Finanz- und Ertragslage

Der Materialaufwandstieg im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist auf den in 2012 zu fertigenden Produktmix sowie auf Preissteigerungen der gut ausgelasteten Zulieferer zurückzuführen

Die Personalkostensteigerten sich aufgrund von Lohnerhöhungen sowie des erhöhten Anfalles an Überstunden und Neueinstellungen.

Durch wiederum hohe getätigte Investitionen erhöhten sich die Abschreibungen auf 1564 TE im Berichtsjahr zu 1480 TE im Vorjahr.

Der Hauptanteil der sonstigen betrieblichen Erträgeist auf die Herabsetzung von Rückstellungen zurückzuführen.

Die langfristigen Vermögenspositionen sind in vollem Umfang über das Eigenkapital finanziert.

Die Bilanz der Fa. TBT weist 2012 eine Bilanzsumme von 19,9 Mio. EUR aus.

Sie ist damit geringfügig niedriger als im Vorjahr mit 20,9 Mio. EUR.

Wesentliche Änderungen ergaben sich bei den folgenden Positionen:

Das Anlagevermögen erhöhte sich aufgrund der hohen getätigten Investitionen unter anderem für den Umbau unseres Logistikbereichs um 237 T€.

Die Summe der Vorräte,ohne den Abzug der darin enthaltenen Position "erhaltene Anzahlungen", erhöhte sich von 14,7 Mio. EUR im Vorjahr auf 15,2 Mio. EUR.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständestiegen von 5,9 Mio. EUR im Vorjahr auf 6,6 Mio. EUR im Berichtsjahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungenerhöhten sich von 0,9 Mio. EUR im Vorjahr auf 1,2 Mio. EUR.

Bei den sonstigen Rückstellungenverminderten sich, hauptsächlich bedingt durch die Auszahlung des ERA-Guthabens der Mitarbeiter, die Gesamtsumme von 4,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 3,8 Mio. EUR im Berichtsjahr.

Risiken der zukünftigen Entwicklung

Vor dem Hintergrund der, auf lange Sicht gesehenen, nach wie vor weltwirtschaftlich schwierigen Umfeldbedingungen, der hohen Staatsverschuldung vieler Länder und Unsicherheiten an den Kapitalmärkten liegen die Risiken für die künftige Entwicklung des Unternehmens vornehmlich in der weiteren Entwicklung unserer weltweiten Absatzmärkte.

In Summe erwarten wir vor allem im Geschäftsbereich Maschinenbau aufgrund der in unserem Marktsegment im Jahr 2012 eher noch verhaltenen wirtschaftlichen Entwicklung weiterhin eine Steigerung in Anwendungen des allgemeinen Maschinen- und Anlagenbaus. Im Bereich der Großmaschinen besteht ein weiterhin anhaltender Preisdruck auch durch die noch geringe Nachfrage. Wettbewerbsverzerrungen durch Subventionen, die zunehmende Anzahl an Mitbewerbern auch aus Niedriglohnregionen sowie lokale Anbieter im asiatischen Raum erschweren den weltweiten Absatz der hochwertigen TBT- Produkte. Um dem zu begegnen, werden wir im laufenden Jahr unsere Kostensenkungsbestrebungen weiter fortsetzen, sowie unseren Kunden nicht nur Maschinen und Werkzeuge bieten, sondern produktionsfähige Prozesse

Chancen der zukünftigen Entwicklung

Aufgrund der positiven Tendenzen in Deutschland wie auch nahezu weltweit, ergeben sich Chancen. Auch werden sich die von uns getätigten Neuentwicklungen mit einem sehr breiten Anwendungsfeld auf die anstehenden Investitionsentscheidungen unserer Abnehmer positiv auswirken.

Zudem gehen wir von anstehenden Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen unserer Kunden aus.

Risikomanagement

Zum Ausgleich der im Maschinenbau ausgeprägten Konjunkturzyklen dienen unsere Steuerungsinstrumente wie z.B. das flexible Arbeitszeitmodell und die Erhöhung bzw. Verminderung des Eigenfertigungsanteiles, sowie Kapazitätsaustausch innerhalb unserer Firmengruppe.

Durch unseren engen Kundenkontakt und das im Entwicklungsbereich eingesetzte Target-Costing-Verfahren minimieren wir das Risiko bei Neuentwicklungen.

Währungsrisiken werden durch den konsequenten auftragsbezogenen Abschluss von Devisentermingeschäften ausgeschaltet.

Durch den niedrigen Anteil an Fremdmitteln sind Liquiditätsrisiken nicht gegeben.

Ausblick

Durch die aktuelle Entwicklungen am Weltmarkt, sowie des Auftragsbestandes erwarten wir für das Jahr 2013 eine moderate Steigerung der Betriebsleistung.

Durch den anhaltenden Preisdruck wird sich jedoch das Betriebsergebnis voraussichtlich nicht wesentlich steigern lassen.

 

72581 Dettingen, den 11. März 2013

Bernd Nagel

Wolfgang Klein

Hermann Randecker

Bilanz zum 31.12.2012

AKTIVA

  EUR 2012
EUR
Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   79.545,00 79.611,00
II. Sachanlagen      
1. Bauten auf fremden Grundstücken 628.796,00   486.153,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.721.520,00   4.014.944,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 940.324,00   566.617,00
4. Anlagen im Bau 193.500,00 5.484.140,00 180.000,00
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 21.815,92   21.815,92
2. Beteiligungen 0,00 21.815,92 0,00
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.887.000,00   3.487.000,00
2. unfertige Erzeugnisse 10.812.000,00   11.017.000,00
3. geleistete Anzahlungen 455.514,62   195.539,57
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -8.436.918,16 6.717.596,46 -8.529.007,87
- davon von verbundenen Unternehmen: EUR 276.167,09 (Vj: EUR 276.167,09)      
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.167.459,12   4.632.032,38
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.494.279,42   701.523,67
3. sonstige Vermögensgegenstände 973.088,37 6.634.826,91 593.662,75
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   979.379,11 3.359.767,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten   62.298,50 58.321,26
    19.979.601,90 20.864.979,82

Passiva

     
  EUR 2012
EUR
Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital      
I. Kapitalanteile      
1. Komplementär 0,00   0,00
2. Kommanditist 2.045.167,52   2.045.167,52
II. Rücklagen 1.022.583,76 3.067.751,28 1.022.583,76
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen 1.543.000,00   1.550.000,00
2. Steuerrückstellungen 54.638,00   63.511,30
3. sonstige Rückstellungen 3.828.000,00 5.425.638,00 4.110.183,87
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 511,42   2.154,92
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.208.118,21   944.834,85
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28.099,18   10.273,85
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 9.989.375,43   10.856.046,32
5. sonstige Verbindlichkeiten 234.360,38 11.460.464,62 224.475,43
- davon aus Steuern: EUR 164.835,27 (Vj: EUR 144.912,25 )      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 8.213,68 (Vj: EUR 9.282,51)      
D. Passive latente Steuern   25.748,00 35.748,00
    19.979.601,90 20.864.979,82

Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2012

  EUR 2012
EUR
Vorjahr
EUR
1. Rohergebnis   23.608.695,68 24.544.176,40
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 11.659.788,62   11.073.796,43
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 2.317.509,31 13.977.297,93 2.132.875,48
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   1.564.374,25 1.479.773,56
4. sonstige betriebliche Aufwendungen   6.114.249,13 5.686.058,20
5. Erträge aus Beteiligungen   129.581,64 119.146,91
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   24.116,90 21.480,18
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   376.584,37 350.294,27
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   1.729.888,54 3.962.005,55
9. außerordentlicher Aufwand   0,00 0,00
10. Steuern vom Ertrag   248.412,00 571.719,20
11. sonstige Steuern   25.755,58 14.214,11
12. Jahresüberschuss   1.455.720,96 3.376.072,24

Anhang zum 31.12.2012

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss ist nach den für Kapitalgesellschaften und bestimmte Personenhandelsgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB aufgestellt (§§ 264 ff. HGB).

Die zur Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erforderlichen Angaben sind soweit wie möglich in den Anhang übernommen.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

In Ausübung des Wahlrechts gemäß § 268 Abs. 5 S. 2 HGB werden die erhaltenen Anzahlungen offen von den Vorräten abgesetzt.

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenständewerden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben. Erworbene Patente und Nutzungsrechte werden nach der linearen Abschreibungsmethode über ihre voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Zugänge zu den Sachanlagenwerden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.

Anlagen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig teilweise linear, teilweise degressiv abgeschrieben. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt, sobald dies zu einer höheren Abschreibung führt.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurde bis zum Jahr 2009 ein Sammelposten gebildet. Dieser wird über eine Laufzeit von 5 Jahren nach der linearen Abschreibungsmethode abgeschrieben (§ 6 Abs. 2 a EStG). Dieser Ansatz wird insoweit beibehalten, da er insgesamt für die Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung ist.

Finanzanlagenwerden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die Vorrätewerden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder mit den niedrigeren beizulegenden Werten am Abschlussstichtag angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die steuerrechtlichen aktivierungspflichtigen Kosten. Fremdkapitalzinsen werden in die Herstellungskosten nicht einbezogen. Für das Lagerrisiko und andere wertmindernde Umstände werden angemessene Bewertungsabschläge vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenständewerden grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Alle erkennbaren Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen und eine Pauschalwertberichtigung abgedeckt.

Rückstellungen für Pensionsverpflichtungenwerden auf Basis des Bilanzmodernisierungsgesetzes (BilMoG) angesetzt. Die Bewertung erfolgte nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der sog. "Projekted-Unit-Credit-Methode" (PUC) nach den Vorgaben des IAS 19. Die biometrischen Rechnungsgrundlagen wurden den Richttafeln 2005 G entnommen. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Einbeziehung von entsprechenden Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- und Rentenentwicklung (Rententrend: 1,00 % p.a.; Gehaltstrend: 0,00 % p.a.; Fluktuation: keine; Zinssatz: Deutsche Bundesbank, 15 Jahre Laufzeit 5,05 %) ermittelt. Der Unterschiedsbetrag nach Art. 67 (1) EGHGB aufgrund der erstmaligen Anwendung des BilMoG wurde in voller Höhe im Erstjahr der Anwendung des BilMoG zugeschrieben und unter den außerordentlichen Aufwendungen ausgewiesen.

Die sonstigen Rückstellungenwerden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und umfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Ihr Ansatz erfolgt nach ihrem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag.

Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungenumfasst die Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter ab Beginn der Altersteilzeit sowie die Aufstockungsleistungen. Die bilanzielle Behandlung von Aufstockungsbeträgen nach §§ 249, 253 HGB entspricht dem Vorgehen nach den Vorgaben des IAS 19. Die biometrischen Rechnungsgrundlagen wurden den Richttafeln 2005 G entnommen. Der Rückstellungsbetrag wurde unter Einbeziehung von entsprechenden

Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- und Rentenentwicklung (Gehaltstrend: 3,50 % p.a.; Fluktuation: keine; Zinssatz: Deutsche Bundesbank, 3 Jahre Laufzeit 3,93 %) ermittelt.

Verbindlichkeitenwerden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währungwerden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls unter Berücksichtigung von negativen Kursänderungen zum Bilanzstichtag umgerechnet.

II. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Im Geschäftsjahr wurden keine Sonderabschreibungen und außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Der Anlagespiegel ist auf gesondertem Blatt beigefügt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

3. Eigenkapital

Das Jahresergebnis wird entsprechend der gesellschaftsvertraglichen Regelung bei Aufstellung des Jahresabschlusses den Gesellschafterkonten belastet oder gutgeschrieben.

4. sonstige Rückstellungen

  31.12.2012
TEUR
31.12.2011
TEUR
Personalbereich 2.518 2.850
Vertriebsbereich 258 216
Übrige 1.052 1.044
  3.828 4.110

5. Verbindlichkeiten

  31.12.2012 Vorjahr
  Gesamt
TEUR
1 Jahr
TEUR
5 Jahre
TEUR
Gesamt
TEUR
1 Jahr
TEUR
Verbindlichkeiten          
- gegenüber Kreditinstituten 1 1 0 2 2
- aus Lieferungen und Leistungen 1.208 1.208 0 945 945
- gegenüber verbundenen Unternehmen 28 28 0 10 10
- gegenüber Gesellschaftern 9.989 9.989 0 10.856 10.856
- Sonstige 234 234 0 225 225
davon aus Steuern: TEUR 165 (Vj: TEUR 144)          
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 8 (Vj: TEUR 9)          
  11.460 11.460 0 12.038 12.038

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch anteilige Grundschulden in Höhe von insgesamt DM 6.250.000,00 auf dem Firmengrundbesitz Siemensstraße 1 - 5, Dettingen/Erms der Nagel Holding GmbH & Co KG, Nürtingen, abgesichert. Diese Grundschulden haften gleichzeitig für die Kredite der Nagel Holding GmbH & Co KG.

6. Haftungsverhältnisse

Am Abschlussstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse:

- Verbindlichkeiten aus Bankbürgschaften TEUR 8.216

7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

  TEUR
Leasing- und Mietverträge p. a. 751

Die Verpflichtungen aus Mietverträgen bestehen in Höhe von TEUR 523 gegenüber Gesellschaftern und resultieren aus dem Gebäudemietvertrag. Der Mietvertrag ist auf unbestimmte Zeit geschlossen worden. Er kann mit einer Frist von 24 Monaten zum Ablauf eines Kalenderjahres von jedem Vertragspartner gekündigt werden.

III. Angaben und Erläuterungen zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

  2012
TEUR
2011
TEUR
Aufgliederung nach Tätigkeitsbereichen    
- Sondermaschinen 21.194 20.842
- Übrige 19.158 17.755
  40.352 38.597
  2012
TEUR
2011
TEUR
Aufgliederung nach Absatzmärkten    
- Inland 15.347 15.292
- Ausland 25.005 23.305
  40.352 38.597

2. Periodenfremde Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 346 enthalten. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um die Auflösung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen (TEUR 111), die Herabsetzung der Garantierückstellungen (TEUR 32), sowie um die Herabsetzung von Rückstellungen für Pensionen (TEUR 7).

3. Periodenfremde Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Zuführung zur Einzelwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 54 enthalten.

4. Zinsaufwendungen

In den Zinsaufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der laufenden Anpassung der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen nach BilMoG in Höhe von TEUR 77, sowie Zinsaufwendungen aus der laufenden Anpassung der Rückstellung für Altersteilzeitverpflichtungen nach BilMoG in Höhe von TEUR 34 enthalten.

IV. Sonstige Angaben

1. Organe und Gesellschaft

Die TBT Tiefbohrtechnik Geschäftsführungs-GmbH, Dettingen/Erms ist persönlich haftende Gesellschafterin der TBT Tiefbohrtechnik GmbH + Co, Dettingen/Erms.

Geschäftsführer der Komplementärin sind seit 01.01.2008:

Herr Bernd Nagel

Herr Wolfgang Klein

Herr Hermann Randecker

Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

2. Arbeitnehmer (Jahresdurchschnitt)

  2012 2011
Angestellte 1) 87 87
gewerbliche Arbeitnehmer 133 104
  220 191

1) Ohne Einbeziehung von Geschäftsführern und Auszubildenden

3. Anteilsbesitz

Die Angaben zum Anteilsbesitz sind in einer gesonderten Aufstellung gemäß § 287 HGB enthalten. Die Aufstellung wird beim Handelsregister des Amtsgerichtes Stuttgart hinterlegt.

4. Name und Sitz des Mutterunternehmens

Mutterunternehmen der TBT Tiefbohrtechnik GmbH + Co, Dettingen/Erms, ist die Nagel Holding GmbH & Co KG, Nürtingen.

5. Persönlich haftende Gesellschafterin

Persönlich haftende Gesellschafterin der TBT Tiefbohrtechnik GmbH + Co ist die TBT Tiefbohrtechnik Geschäftsführungs-GmbH, Dettingen/Erms, mit einem gezeichneten Kapital von EUR 51.129,19.

6. Derivative Finanzinstrumente

Als derivative Finanzinstrumente werden Devisentermingeschäfte zur Steuerung des Währungsrisikos - im Wesentlichen im Zusammenhang mit dem Liefer- und Leistungsverkehr mit ausländischen Kunden - eingesetzt. Die Kontrakte werden nur über Banken abgewickelt, die über höchste Bonität verfügen. Zum Bilanzstichtag bestanden keine derivativen Finanzpositionen:

  Nominalbetrag 31.12.2012
GBP
beizulegender Wert bzw. Marktwerte 31.12.2012
TEUR
Buchwerte 31.12.2012
EUR
Bilanzposten 31.12.2012
EUR
Devisentermingeschäfte 0 0 0 0

7. Gewinnverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss in Höhe von 1.455.720,96 wird den Gesellschafterkonten entsprechend dem vertraglichen Gewinnverteilungsschlüssel gutgeschrieben.

 

Dettingen

Die Geschäftsführung

Bernd Nagel

Wolfgang Klein

Hermann Randecker

Der Jahresabschluss zum 31.12.2012 wurde am 19.06.2013 festgestellt.

Zu IV., Ziffer 3. Anteilsbesitz

Aufstellung des Anteilsbesitzes

TBT Tiefbohrtechnik GmbH + Co, Dettingen/Erms

Gesellschaft Sitz Beteiligungsquote Währung Eigenkapital 31.12.2011 Jahresergebnis 2011
    %   TLW
TEUR
TLW TEUR
TBT-UK Ltd. Coleshill/ Großbritannien 100 GBP 2.850 317 255
        2.291    
Die Zahlen für 2011 lagen noch nicht vor.            
TBT S.A.R.L. Sarreguemines/ Frankreich 100 EUR 152 -6 -6
        152    

Anlagenspiegel zum 31.12.2012

  Anschaffungs-/Herstellungskosten
  01.01.2012
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 591.266,27 36.676,50 0,00 0,00 627.942,77
II. Sachanlagen          
1. Bauten auf fremden Grundstücken 559.068,29 186.267,38 0,00 0,00 745.335,67
2. technische Anlagen und Maschinen 13.665.765,53 1.216.970,27 0,00 994.098,34 13.888.637,46
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.451.412,94 644.951,68 0,00 114.089,87 2.982.274,75
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 180.000,00 13.500,00 0,00 0,00 193.500,00
  16.856.246,76 2.061.689,33 0,00 1.108.188,21 17.809.747,88
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 21.815,92 0,00 0,00 0,00 21.815,92
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  21.815,92 0,00 0,00 0,00 21.815,92
  17.469.328,95 2.098.365,83 0,00 1.108.188,21 18.459.506,57
Fortsetzung Anlagenspiegel          
  Abschreibungen
  01.01.2012
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 511.655,27 36.742,50 0,00 548.397,77
II. Sachanlagen        
1. Bauten auf fremden Grundstücken 72.915,29 43.624,38 0,00 116.539,67
2. technische Anlagen und Maschinen 9.650.821,53 1.219.079,07 702.783,14 10.167.117,46
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.884.795,94 264.928,30 107.773,49 2.041.950,75
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  11.608.532,76 1.527.631,75 810.556,63 12.325.607,88
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00
  12.120.188,03 1.564.374,25 810.556,63 12.874.005,65
Fortsetzung Anlagenspiegel        
  Buchwert
  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 79.545,00 79.611,00
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 628.796,00 486.153,00
2. technische Anlagen und Maschinen 3.721.520,00 4.014.944,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 940.324,00 566.617,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 193.500,00 180.000,00
  5.484.140,00 5.247.714,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 21.815,92 21.815,92
2. Beteiligungen 0,00 0,00
  21.815,92 21.815,92
  5.585.500,92 5.349.140,92
Fortsetzung Anlagenspiegel    

Bestätigungsvermerk zum 31.12.2012

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der TBT Tiefbohrtechnik GmbH + Co, Dettingen/Erms für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Baden-Baden, 17. Mai 2013

JU-GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Huber, Wirtschaftsprüfer

Kuhlmann, Wirtschaftsprüfer

Hinweis:

Der oben genannte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und nicht auf dieses Exemplar für Offenlegungszwecke.

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