Stammdaten

Register
Amtsgericht Würzburg HRB 12117
Vorher
GENIAL Produkte GmbH
Eingetragen
21.2.2001
Branche
Herstellung von Anstrichmitteln, Druckfarben und KittenGroßhandel mit AnstrichmittelnHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb von Farben, Beizen, Lacken, Reinigungsmitteln, Kosmetika sowie aller sonstigen chemischen Erzeugnisse.

Historie

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Management

NameRolle
Klaus Stolzenberger
seit 10.11.2016
Prokura
Philipp Utz
seit 27.6.2016
Geschäftsführer
Stefan Alois Neuberger
seit 20.11.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Uzin Utz SE
Germany
2.310.000 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

Pallmann GmbH

Würzburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015

Lagebericht

1. GRUNDLAGE DER GESELLSCHAFT

Geschäftsmodell der Pallmann GmbH

Die Pallmann GmbH ist ein Tochterunternehmen der Uzin Utz AG.

Der Uzin Utz Konzern unterstützt mit seinen Produkten den professionellen Bodenleger in all seinen Aufgabenbereichen. Der Konzern ist Komplettanbieter im Bereich Boden und bietet seinen Kunden von bauchemischen Produktsystemen über die Oberflächenveredelung bis hin zu Maschinen ein einzigartiges Angebot für die Bodenbearbeitung.

Die Pallmann GmbH legt hierbei ihren Schwerpunkt rund um den Bereich Parkett. Ergänzt wird das Sortiment um Produkte für die Werterhaltung von Bodenbelägen.

Die angebotenen Produkte werden bei der Pallmann GmbH selbst entwickelt, hergestellt und vertrieben, was dazu führt, dass die hohen Qualitätsansprüche von der Herstellung bis über den Verkauf an den Kunden hinaus, aufrecht erhalten werden. Dabei gehen bei der Gesellschaft mit Sitz in Würzburg Nachhaltigkeit und Wachstum stets Hand in Hand.

Die Produkte der Pallmann GmbH werden neben Deutschland in den wichtigsten Märkten weltweit über lokal ansässige Gesellschaften des Uzin Utz Konzerns vertrieben.

· Unternehmensinterne Erfolgsfaktoren

Der Fokus der Pallmann GmbH liegt weiterhin auf der "Ausschöpfung von Potentialen" um in Zukunft noch erfolgreicher zu sein.

Dies soll mit Hilfe der folgenden sechs Eckpfeiler erreicht werden.

Mitarbeiter

Qualität der Produkte

Marketing und Vertrieb

Nähe zum Kunden

Präsenz auf internationalen Märkten

Wertschöpfungskette

Im Detail bedeutet dies:

Bei den Mitarbeitern wird weiterhin auf eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung gebaut. Gleichzeitig sollen über einen höheren Bekanntheitsgrad des Unternehmens qualifizierte Bewerber angesprochen werden.

Des Weiteren wird kontinuierlich an neuen, nutzenorientierten und qualitativ hochwertigen Produkten gearbeitet. Ein Hauptfokus liegt darin, das Potential des aktuellen Produktportfolios auszuschöpfen, um die individuellen Anforderungen auf den jeweiligen Märkten befriedigen zu können.

Die Internationalisierung des Unternehmens wird weiter vorangetrieben. Die Umsetzung erfolgt entweder über eine gezielte Aktivitätenplanung mit anderen Unternehmen des Uzin Utz Konzerns oder mittels direkt bei der Pallmann GmbH angestellter Mitarbeiter.

Zur kontinuierlichen Verbesserung der Wertschöpfungskette findet ein regelmäßiger Austausch mit Lieferanten und Handelspartnern statt. Zusätzlich sucht die Abteilung Entwicklung fortlaufend nach Substituten auf Rohstoffbasis zur Optimierung der Produktqualität und Minimierung von Risiken.

Die Pallmann GmbH ist als Tochterunternehmen der Uzin Utz AG in deren Risikomanagement eingebunden, das zur nachhaltigen Wertschöpfung und somit zum langfristigen Geschäftserfolg beiträgt. Zudem kann die Pallmann GmbH auf das besondere Engagement eingespielter Mitarbeiter- und Führungsteams vertrauen. Diese Faktoren sowie hochzufriedene Kunden tragen zur Stabilität des Unternehmens bei und bieten immer wieder neue Chancen.

· Interne Organisation und Entscheidungsfindung

Die interne Organisation folgt dem Grundsatz direkter Entscheidungswege und möglichst flacher Hierarchien. Alle wesentlichen Entscheidungen werden in direkter Absprache zwischen Mitarbeitern, Abteilungsleitung und Geschäftsleitung getroffen. Alle bedeutenden Entscheidungen werden in enger Abstimmung mit den zuständigen Organen der Uzin Utz AG getroffen.

Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung ist ein wichtiges Standbein der Gesellschaft. Um den Qualitätsansprüchen unserer Kunden auch in Zukunft gerecht werden zu können, liegt ein Fokus der Pallmann GmbH auf der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. Über immer sicherere und besser zu verarbeitende Produkte bewahrt sich das Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber seiner Konkurrenz auf einem Markt, der immer härter umkämpft ist. Die eigene F & E-Abteilung ermöglicht es, immer neue Produkte mit optimierten Eigenschaften anzubieten. Gleichzeitig übernimmt die gesamte Uzin Utz Gruppe bei der Entwicklung baugesunder und umweltfreundlicher Produkte seit 25 Jahren eine Vorreiterrolle. Im Folgenden wird auf die Schwerpunkte der Marken im Jahr 2015 eingegangen.

1. Marke Pallmann

Die in den vergangenen Jahren begonnene Substitution von Rohstoffen bedingt durch die REACH-Verordnung und weiteren gesetzlichen Änderungen zur Einstufung von chemischen Substanzen (GHS) setzte sich auch 2015 fort, was zu Neuentwicklungen im Lack- und Pflegemittelbereich führte.

Ein Auszug aus den weiteren Aktivitäten der Entwicklungsabteilung stellt sich wie folgt dar:

Ein Hauptthema des Jahres 2015 war die Entwicklung eines neuen Gesamtkonzeptes für Sportlacksysteme auf wässriger Basis. So wurde eine zweikomponentige Versiegelung PALL-X SPORT 2K entwickelt, welche selbst den stärksten Anforderungen an Sportoberflächen standhält. Neben dem von vielen Parkettlegern geforderten Umweltaspekt (EMICODE EC1 PLUS R) zeichnet sich das System durch die von PALLMANN gewohnte einfache Verarbeitbarkeit und die Erfüllung der Anforderungen der deutschen und europäischen Sportnorm aus.

Die ebenfalls neu entwickelte Spielfeldlinierungsfarbe SPORT COLOR 2K ist eine wasserbasierte 2K-Spielfeldmarkierung für Spielfeldlinierungen im Sportbodenbau gemäß der DIN 18032 und in 8 verschiedenen RAL-Tönen erhältlich. Verbessert wurde weiterhin das Pflegemittel WISCHPFLEGE SPEZIAL, welches auf Sportböden zum Einsatz kommt um die Anforderungen der DIN 18032 bezüglich der rutschhemmenden Eigenschaften zu erfüllen.

Fußböden in Holzoptik dominierten auch im Jahr 2015 immer noch die deutschen Wohnungen. Investiert der Kunde in ein Echtholz-Parkett, steht meist das natürliche Aussehen im Vordergrund. Dies bedeutet, dass die durch den Auftrag der bestehenden Systeme erzeugte übliche Anfeuerung des Holzes manchmal nicht erwünscht ist. Durch den Auftrag des PALL-X PURE kann nun eine Holzoberfläche hergestellt werden, welche sich kaum noch von der Optik einer unversiegelten Fläche unterscheidet.

Weitere Forschungsaktivitäten erfolgten im Bereich der Reduzierung der Lösungsmittelgehalte bei bestehenden Systemen. So wurde die Grundierung PALL-X 325 überarbeitet. Im Fokus der Aktivitäten stand neben der Verringerung des Lösungsmittelanteils auch die Verbesserung der Optik auf der Oberfläche. Die Grundierung PALL-X 325 erhielt weiterhin die Zertifizierung des "Blauen Engels".

2. Marke RZ

Im ersten Halbjahr des Berichtsjahres 2015 lag der Fokus der Entwicklungsaktivitäten auf der Anpassung der bestehenden Produktpalette an die gesetzlichen Vorgaben der GHS-Richtlinie. Durch die Richtlinie, welche im Juni 2015 in Kraft trat, wurden die Reinigungs- und Pflegemittel in Ihrer Kennzeichnung neu bewertet und eingestuft.

Neu eingeführt wurde in diesem Jahr der RZ Carpet Cleaner K, ein hoch aktiver Spezialreiniger zur Entfernung von Verschmutzungen auf Teppichböden. Dabei umschließen die Inhaltsstoffe des Reinigers die Schmutzpartikel auf der Faseroberfläche. Während der Trocknungsphase kristallisiert die Polymerschicht aus, und die eingeschlossenen Partikel können anschließend ganz einfach zusammen mit dem Reinigungsmittel abgesaugt werden. Mit dieser Vorgehensweise können Verschmutzungen auf Teppichen effektiver und schonender beseitigt werden als mit den Standard-Methoden.

Weitere Forschungsaktivitäten erfolgten im Bereich einer neuartigen UV-Beschichtungsart für baustellenseitig zu versiegelnde elastische Bodenbeläge (Linoleum, PVC, etc.). Mit dem UV-Lack RZ X-Light Protect können nun auch stark belastete Bodenbeläge, wie zum Beispiel in Krankenhäusern oder Arztpraxen innerhalb kürzester Zeit wieder zur Nutzung freigegeben werden.

Das System ist wasserbasiert und lösemittelfrei und kann bereits nach einer kurzen Trocknungszeit ausgehärtet werden. Die gesamte Belastbarkeit, sowohl chemisch als auch mechanisch, wird unmittelbar nach Ausführung erreicht.

Weiterhin wurde die Produktpalette der UV-Lacke durch die wässrige Haftgrundierung RZ Primer 2K ergänzt. Mit dieser Grundierung ist nun auch die Versiegelung von Bodenbelägen möglich, die im Allgemeinen schwieriger zu beschichten sind.

Für die beiden Marken gilt für das Jahr 2016: Wir werden in enger Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Rohstofflieferanten die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten weiter fortsetzen. Ziel ist dabei in den folgenden Jahren stetig neuartige, qualitativ hochwertige sowie verarbeitungssichere Produkte am Markt zu platzieren. Dabei wird die Verringerung der Emissionen der Systeme, sowie die Nachhaltigkeit der Produkte immer mehr in den Fokus rücken."

2. WIRTSCHAFTSBERICHT

Geschäftsverlauf, Geschäftstätigkeit und deren Rahmenbedingungen

· Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche

Das Wachstum der Weltwirtschaft verlangsamte sich und verlagerte sich zunehmend in Richtung der Industrieländer. Der Aufschwung in den Vereinigten Staaten, dem Vereinigten Königreich sowie die verbesserte konjunkturelle Lage im Euroraum trugen zum weltweiten Wirtschaftswachstum bei. In China, dem mit Abstand größten Schwellenland, verlangsamte sich die Konjunktur weiter. Die Abkühlung des Immobilienmarktes sowie der deutlich aufgewertete Renminbi und die daraus resultierende sinkende preisliche Wettbewerbsfähigkeit Chinas hatten schwächende Auswirkungen auf die chinesische Wirtschaft. Dieser Umstand wirkte sich dämpfend auf die Entwicklung der Rohstoffpreise aus, da sich die Rohstoffnachfrage Chinas deutlich verringerte. Rohstoffexportierende Länder wie z. B. Russland oder Brasilien waren davon betroffen, da sie in den vergangenen Jahren hohe Einnahmen aufgrund des chinesischen Immobilienbooms sowie des rasanten Ausbaus der dortigen Industrie erzielen konnten. In anderen rohstoffexportierenden Schwellenländern waren ähnliche Entwicklungen zu beobachten. Russland wurde zusätzlich durch westliche Wirtschaftssanktionen und den Preisverfall des Rohöls geschwächt. Das weltweite Wirtschaftswachstum hat sich laut der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung im Berichtsjahr auf rund 3 % abgeschwächt, womit es unter den langfristigen Durchschnittswerten liegt.

Die Prognose für das Wirtschaftswachstum im Euroraum wurde von der EU-Kommission im Berichtsjahr leicht angehoben. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) der Eurozone soll um 1,6 % anstatt den bisher prognostizierten 1,5 % wachsen. Die Gründe für diese Steigerung lagen in den optimistischeren Erwartungen für Italien und Spanien. Die Prognosen für Deutschland und Frankreich wurden von der EU-Kommission hingegen leicht gesenkt. Die Volkswirtschaften Europas profitierten von einer Vielzahl von Faktoren. Der schwache Euro, die wachsende Weltwirtschaft sowie der niedrige Ölpreis wirkten sich positiv auf das Wirtschaftswachstum des Euroraumes aus. Die sich langsam verbessernde Situation auf den Arbeitsmärkten und die gesunkenen Energiepreise machten sich in der Kaufkraft bemerkbar, weshalb der private Konsum weiterhin als Stütze fungierte. Die Abwertung des Euros trug zu einer Erhöhung des Exports bei. Nach wie vor bremste die hohe Arbeitslosigkeit in bestimmten Teilen des Euroraumes die wirtschaftliche Entwicklung erheblich.

Die konjunkturelle Lage Deutschlands im Jahr 2015 war gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt in 2015 um 1,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Das Wirtschaftswachstum im Berichtsjahr 2015 lag somit deutlich über dem Durchschnittswert von 1,3 % für die letzten zehn Jahre. Wachstumsmotor der deutschen Wirtschaft war im Jahr 2015 erneut der Konsum. Die privaten Konsumausgaben stiegen preisbereinigt um 1,9 % und die staatlichen Konsumausgaben lagen sogar 2,8 % über dem Vorjahreswert. Die Investitionen von Unternehmen und Staat in Ausrüstungen wie z. B. Maschinen und Geräte legten um 3,6 % im Vergleich zum Vorjahr zu. Die preisbereinigten Exporte von Waren und Dienstleistungen waren 5,4 % höher als im Vorjahr. Deutschland konnte im Jahr 2015 mehr als 43 Millionen Erwerbstätige vorweisen, was nach vorläufigen Berechnungen eine Steigerung von 0,8 % im Vergleich zum Vorjahr darstellt.

Die Bundesvereinigung für Bauwirtschaft meldete im Berichtsjahr ein Umsatzwachstum von 1,6 % für die deutsche Bauwirtschaft und das deutsche Bauhauptgewerbe. Verantwortlich für die Entwicklung im Bauhauptgewerbe waren dabei hauptsächlich der Wohnungsneubau sowie Renovierungen. Für 2015 wurden ca. 265.000 neue Wohnungen erwartet, nach 245.325 im Vorjahr. Gründe für diesen Anstieg waren die Binnenwanderung in die Städte sowie die steigende Zuwanderung von Flüchtlingen. Durch diese Umstände stieg der Druck auf dem Wohnungsmarkt. Weitere Wachstumstreiber waren u.a. das niedrige Zinsniveau, die hohe Beschäftigungsquote sowie ein zu geringes Angebot an Wohnraum. Laut dem Zentralverband Deutsches Baugewerbe hat der Wirtschaftsbau im Berichtsjahr 2015 die an ihn gerichteten Erwartungen nicht erfüllt. Bis zum dritten Quartal lagen die gewerblichen Bauinvestitionen ca. 3 % unter dem Vorjahreswert. Der öffentliche Bau hat im Berichtsjahr ebenfalls nur geringfügig zur Baukonjunktur beigetragen, da die Nulllinie mit einer Steigerung von 0,5 % nur knapp überschritten wurde.

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurden durch Krisen wie in der Ukraine, die Flüchtlingsströme in Europa und durch Krisen im Nahen Osten merklich negativ beeinflusst. Dennoch ergaben sich für den Uzin Utz Konzern und somit auch für die Pallmann GmbH positive Tendenzen und Möglichkeiten aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklungen in den Kernmärkten USA und Europa. Zusätzlich wirkten sich die gute Situation auf dem deutschen Baumarkt, die niedrigen Energiekosten und der gestiegene Konsum positiv auf die Umsatzentwicklung des Konzerns und der Pallmann GmbH aus.

· Geschäftsverlauf

Die Pallmann GmbH konnte im Berichtsjahr ihre Position am Markt gegenüber ihren Wettbewerbern festigen und weiter ausbauen. Es gelang dem Unternehmen die Umsätze vor allem im Kerngeschäft, der Entwicklung und Herstellung qualitativ hochwertiger Produktsysteme für den Bereich Parkett unter der Marke Pallmann, zu steigern. Im Besonderen konnte für die Marke Pallmann mit dem Aufbau einer eigenen Vertriebsmannschaft der englische Markt erschlossen werden.

Ebenso kann die Entwicklung des Geschäftsfelds der Marke RZ in 2015 positiv bewertet werden. Die Einbindung der Marke RZ ist am Standort erfolgreich durchgeführt. Des Weiteren konnten wesentliche Optimierungen in den Prozessen und Abläufen erzielt, sowie das Sortiment gestrafft werden. Der Umsatz mit Produkten der Marke Genial konnte auf Grund einer guten Auftragslage leicht gesteigert werden.

Dem Unternehmen ist es gelungen, das Ergebnis des Jahres 2014 deutlich zu übertreffen. Ausschlaggebend für die Erreichung der gesteckten finanziellen Ziele ist die sehr positive Entwicklung des Geschäftsfelds der Marke Pallmann sowie eine umfassende Reduktion der Kosten in allen Bereichen des Unternehmens. Diese Kostenoptimierung konnte durch zahlreiche

Einsparungsvorschläge seitens der Mitarbeiter am Standort sowie durch eine Optimierung der Einkaufspreise erzielt werden. Unabhängig davon wurde am Standort weiter konsequent an der Verbesserung von Prozessen, im Besonderen in der Produktion, sowie an der Optimierung der Organisation gearbeitet. Zwischen Jahresende 2015 und dem Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts haben sich keine wesentlichen Änderungen der wirtschaftlichen Lage der Pallmann GmbH ergeben.

- Entwicklung der unternehmensinternen Erfolgsfaktoren

Mit qualitativ hochwertigen Produkten, motivierten, gut ausgebildeten Mitarbeitern sowie einem integrierten Marketing- und Vertriebskonzept konnten alle Marken des Unternehmens ihre Marktanteile bzw. teilweise in verschiedenen Märkten sowohl national als auch international ausbauen. Das Auftreten als Systemanbieter und die konsequente Nutzung des Vertriebsnetzwerkes der Uzin Utz AG sind weitere wesentliche Erfolgsfaktoren für das Unternehmen.

- Produktion

Die Pallmann GmbH produzierte im Jahr 2015 am Produktionsstandort in Würzburg die Produkte der Marken Pallmann und RZ sowie in Lohnfertigung die Produkte der Marke Jordan Lacke. Die Produktion der Produkte der Marke Jordan Lacke wurde gegen Ende des Jahres reduziert, lediglich die Fertigung von Farblacken und Beizen wird ab 2016 in geringen Mengen am Standort fortgeführt. Im Produktionsprogramm der Marken Pallmann, RZ und Genial gab es keine wesentlichen Veränderungen.

Im Berichtsjahr 2015 blieben in fast allen Bereichen die Beschaffungskosten über das Jahr gesehen konstant, bzw. konnten teilweise reduziert werden. Vereinzelte Kostensteigerungen waren bedingt durch Tariferhöhungen sowie durch Rohstoffpreiserhöhungen. Insgesamt hat sich im Berichtsjahr die Zusammenarbeit mit den Rohstofflieferanten entspannt. Dies führte zu einer Verbesserung der Produktverfügbarkeit mit geringeren Vorlaufzeiten und Dispositionslosgrößen. In enger Zusammenarbeit mit den Lieferanten und durch eine vorausschauende Disposition konnten im Berichtszeitraum die Beschaffungszeiten optimiert, die Rohstoffbestände reduziert, sowie die Lieferfähigkeit bei produzierten Fertigwaren deutlich verbessert werden. Durch die Vermeidung von Lieferengpässen, einer Erhöhung der Produktverfügbarkeit, einer Optimierung hinsichtlich kürzerer Lieferzeiten in Kombination mit der allgemeinen Flexibilität des Unternehmens, auf spezielle Kundenwünsche einzugehen, konnten Zusatzgeschäfte generiert werden.

Abläufe und Prozesse werden fortwährend optimiert, um auf die ständig wechselnden Bedürfnisse der Kunden einzugehen und die Effizienz weiter zu steigern.

· Wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Berichtsjahr

Nach umfassenden Erweiterungen und Umbauten im Jahr 2014 lag der Fokus in 2015 auf der Optimierung der Prozesse, der Anpassung neuer Arbeitsabläufe sowie der Schaffung einer standortübergreifenden Philosophie im Umgang mit Kosten sowie der Erreichung einer nachhaltigen Grundeinstellung zur Kostenoptimierung. Zudem erfolgten im Berichtsjahr kleinere Umbauarbeiten in der Lagerhaltung von Rohstoffen und Emballagen, sowie kleinere Investitionen in Betriebsmittel.

2015 war der Fokus erneut auf das Wachstum der Marke Pallmann im In- und Ausland gerichtet. So wurde nun auch in England ein eigenes Vertriebs- und Technikerteam aufgebaut, um die Servicequalität zu erhöhen und unsere Kunden bei technischen Problemstellungen direkt vor Ort, zeitnah und kompetent zu unterstützen. Pallmann steht seit über 120 Jahren für geballte Parkett-Kompetenz. Ziel ist es, die Marktstellung in Deutschland und auch international in den kommenden Jahren weiter auszubauen und die Marke Pallmann nachhaltig zu stärken.

Zum 01. Juli 2015 wurden sämtliche Anteile der NEOPUR GmbH mit Sitz in Bad König erworben. Die Übernahme ist Teil der Wachstumsstrategie des Uzin Utz Konzerns und trägt zur Sortimentserweiterung bei.

Besondere Effekte und deren Auswirkung auf den Jahresabschluss

Aufgrund der verschiedenen vorgenannten Ereignisse und Entwicklungen in 2014 und 2015 sind die Werte der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 2015 mit den Zahlen des Vorjahres nur bedingt vergleichbar. Wegen der vielfältigen Sondereinflüsse im Berichtsjahr 2014 (entstandene Sonderkosten durch Schließung Produktionsstandort Meckenheim, Umzugskosten Meckenheim-Würzburg, Kosten der Erweiterung und Umbaumaßnahmen in Würzburg, Lohnfertigung Jordan Lacke) ist eine Anpassung von Vorjahreszahlen mangels zuverlässiger Quantifizierbarkeit der Sondereffekte nicht möglich.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Pallmann GmbH blieb im Jahr 2015 weiterhin positiv. Der Jahresüberschuss des Jahres 2015 konnte auf Grund erfolgreichen Agierens in allen Bereichen des Unternehmens sowie fehlender Sonderbelastungen im Vergleich zu 2014 um 95 % gesteigert werden. Bei den Marken Pallmann und Genial ist es gelungen, den Umsatz im Berichtsjahr zu steigern. Bei der Marke RZ konnte unter Berücksichtigung des Aufbaus von Lagerbeständen in weiteren Gesellschaften der Uzin Utz Gruppe zur Überbrückung des Umzugs der Produktion von Meckenheim nach Würzburg im Jahr 2014, der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr stabil gehalten werden.

Vermögenslage

Pallmann GmbH Pallmann GmbH
31.12.2015 31.12.2014
AKTIVA TEUR % TEUR %
A. ANLAGEVERMÖGEN        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 374,64 3,1 381,7 3,2
II. Sachanlagen 5.859,48 48,9 6.080,7 50,3
III. Beteiligungen 83,08 0,7   0,0
  6.317,20 52,7 6.462,4 53,5
B. UMLAUFVERMÖGEN        
I. Vorräte 2.383,46 19,9 2.218,8 18,4
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.352,00 11,3 1.401,0 11,6
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.581,10 13,2 1.778,3 14,7
3. Sonstige Vermögensgegenstände 165,07 1,4 164,9 1,4
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 161,45 1,3 62,6 0,5
  5.643,08 47,1 5.625,6 46,5
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 16,75 0,1 0,00 0,0
Summe Aktiva 11.977,03 100,0 12.088,0 100,0
         
  Pallmann GmbH Pallmann GmbH
  31.12.2015 31.12.2014
PASSIVA TEUR % TEUR %
A. EIGENKAPITAL        
I. Gezeichnetes Kapital 2.310,00 19,3 2.310,0 19,1
II. Kapitalrücklage 2.991,57 25,0 2.991,6 24,7
III. Gewinnrücklage 59,82 0,5 59,8 0,5
IV. Bilanzgewinn 608,09 5,1 69,5 0,6
  5.969,48 49,8 5.430,9 44,9
B. RÜCKSTELLUNGEN        
1. Steuerrückstellungen 417,65 3,5 193,2 1,6
2. Sonstige Rückstellungen 453,26 3,8 373,2 3,1
  870,91 7,3 566,3 4,7
C. VERBINDLICHKEITEN        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.970,47 24,8 3.371,6 27,9
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 206,29 1,7 329,2 2,7
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.712,22 14,3 2.163,8 17,9
4. Sonstige Verbindlichkeiten 247,66 2,1 226,2 1,9
  5.136,63 42,9 6.090,8 50,4
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 0,00 0,0 0,0 0,0
Summe Passiva 11.977,03 100,0 12.088,0 100,0

Die Bilanzsumme blieb in Höhe von 11,98 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr (12,09 Mio. EUR) mit einer Veränderung von ca. -0,9 % nahezu identisch. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme ging um 0,8 %-Punkte auf rd. 52,7 % (53,5 %) zurück. Hierbei ging der Anteil der immateriellen Vermögensgegenstände, bedingt durch die Abschreibung des Firmenwertes der ehemaligen JP Coatings GmbH, auf rd. 3,1 % (3,2 %) zurück. Das restliche Anlagevermögen liegt somit bei rd. 49,6 % (50,3 %) der Bilanzsumme. Wesentliches nicht-betriebsnotwendiges Vermögen sowie nicht-bilanzwirksame Geschäfte existieren nicht.

Der Vorratsbestand lag bei 2,38 Mio. EUR (2,22 Mio. EUR), die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber fremden Dritten konnten um 0,05 Mio. EUR auf 1,35 Mio. EUR (1,40 Mio. EUR) reduziert werden. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen gingen ebenfalls um rd. 0,2 Mio. EUR von 1,78 Mio. EUR auf 1,58 Mio. EUR zurück. Die Absicherung der Forderungen gegenüber konzernfremden Kunden mittels einer Kreditausfallversicherung wurde beibehalten.

Das Eigenkapital betrug 5,97 Mio. EUR (5,43 Mio. EUR). Dies entspricht einem Anteil an der Bilanzsumme von 49,8 % (44,9 0/0), was die Stärkung der Eigenkapitalbasis der Gesellschaft belegt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten im Jahr 2015 auf 2,97 Mio. EUR (3,37 Mio. EUR) reduziert werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gingen von 0,33 Mio. EUR in 2014 auf 0,21 Mio. EUR in 2015 zurück. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen konnten ebenfalls von 2,16 Mio. EUR in 2014 auf 1,71 Mio. EUR reduziert werden. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Jahr 2015 von 0,23 Mio. EUR auf 0,25 Mio. EUR. Insgesamt konnte somit die Verschuldung um 0,95 Mio. EUR reduziert werden.

Finanzlage

Die Liquidität war stets gewährleistet, Kreditlinien wurden nie in voller Höhe beansprucht. Liquiditätsengpässe sind aus heutiger Sicht nicht absehbar. An diesem Trend hat sich zwischen Bilanzstichtag und dem Zeitpunkt der Berichtserstellung nichts geändert.

Ertragslage

Pallmann GmbH Pallmann GmbH
2015 2014
TEUR % TEUR %
1. Umsatzerlöse 20780,57 98,9 20739,66 100,11
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 232,07 1,1 -23,58 -0,11
3. Gesamtleistung 21012,64 100 20716,08 100
4. Sonstige betriebliche Erträge 1184,84 5,64 894,92 4,32
5. Materialaufwand 9064,12 43,14 3449,78 45,62
6. Personalaufwand 5701,81 27,14 5444,66 26,28
7. Abschreibungen 737,38 3,51 659,96 3,19
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 4619,33 21,98 5068,51 24,47
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,08 0,01 2,77 0,01
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 107,5 0,51 132,85 0,64
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1968,41 9,37 858,01 4,14
12. Außerordentliche Erträge        
13. Außerordentliches Ergebnis        
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 657,59 3,13 195,45 0,94
15. sonstige Steuern 72,18 0,34 28,01 0,14

Der Umsatz der Pallmann GmbH lag im Berichtsjahr mit 20,78 Mio. EUR wie prognostiziert über dem Niveau des Vorjahres (20,74 Mio. EUR). Hierbei konnte der Umsatz sowohl bei der Marke Pallmann, als auch bei der Marke Genial gesteigert werden. Lediglich der Bereich Marke RZ (auf Grund des Lageraufbaus in den weiteren Gesellschaften der Uzin Utz Gruppe zur Sicherung der Lieferfähigkeit während der Fertigungsverlagerung in 2014) sowie der Bereich der Lohnfertigung gingen im Berichtsjahr zurück.

Die Gesamtleistung konnte um 1,4 % auf 21,01 Mio. EUR (20,72 Mio. EUR) gesteigert werden. Die Materialeinsatzquote fiel hierbei im Vergleich zum Vorjahr auf 43,1 % (45,6 0/0), der absolute Materialaufwand fiel von 9,45 Mio. EUR im Vorjahr auf 9,06 Mio. EUR.

Der Anteil der Personalkosten an der Gesamtleistung stieg auf 27,1 % (26,3 %). Absolut liegen diese somit bei rd. 5,7 Mio. EUR (5,4 Mio. EUR).

Die Personalzahlen entwickelten sich im Jahr 2015 wie folgt:

Die Anzahl der Mitarbeiter lag im Berichtszeitraum im Durchschnitt bei 100,5 (94,5). Insgesamt verließen 6 (13) Mitarbeiter das Unternehmen. 6 (15) Mitarbeiter wurden eingestellt. Zusätzlich wurde 1 (1) jungen Menschen eine Ausbildung ermöglicht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 4,62 Mio. EUR rd. 0,45 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert (5,07 Mio. EUR).

Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) liegt mit 2,81 Mio. EUR um rd. 1,16 Mio. EUR über dem Vorjahr (1,65 Mio. EUR). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt um rd. 1,08 Mio. EUR über dem Vorjahreswert und beträgt 2,07 Mio. EUR (0,99 Mio. EUR).

Das Finanzergebnis hat sich mit -0,11 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahresniveau (-0,13 Mio. EUR) verbessert.

Die vorstehend dargestellte Entwicklung belegt den Erfolg unserer Bemühungen bei der Optimierung von Prozessen und beim Kostenmanagement ebenso wie bei der Preis- und Sortimentspolitik im Vertrieb.

Damit ergibt sich ein um rd. 1,11 Mio. EUR über dem Vorjahr liegendes Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 1,97 Mio. EUR (0,86 Mio. EUR).

Der Jahresüberschuss liegt mit 1,24 Mio. EUR um 0,61 Mio. EUR über dem Vorjahreswert (0,63 Mio. EUR).

3. Nachtragsbericht

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag gab es nicht.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Künftige Rahmenbedingungen mit ihren Chancen und Risiken

Das Unternehmen ist mit der Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr unter Betrachtung der Umfeld- und Umweltbedingungen zufrieden und blickt gut aufgestellt einer optimistischen, positiven Geschäftsentwicklung entgegen. Für das kommende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen damit, seine Stellung am Markt weiter behaupten und moderate Zuwächse beim Umsatz und beim Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erzielen zu können. Der positive Impuls des Geschäftsjahres 2015 gibt Anlass für eine optimistische Geschäftserwartung und eine insgesamt positive Geschäftsentwicklung bei allen drei Marken. Nebst dieser positiven Erwartung rechnet das Unternehmen insbesondere wieder mit Steigerungen im Exportgeschäft. Die Lohnfertigung der Marke Jordan Lacke wurde zum Jahresende 2015 stark reduziert und wird noch in geringen Mengen in 2016 am Standort fortgeführt.

Die positiven Signale der Absatzmärkte sowie eine steigende Kundennachfrage nach innovativen Lösungen geben dem Unternehmen Anlass dazu, sich dieser Herausforderung anzunehmen, diese Chancen zu nutzen und neben dem Ausbau des Kerngeschäftes seine Kapazitäten in Würzburg deutlich zu erweitern - alle Weichen sind auf eine Wachstumsstrategie gestellt. Nach wie vor steht im Mittelpunkt der künftigen Ausrichtung die Kernkompetenz des Unternehmens, die Entwicklung und Herstellung von weiterhin qualitativ hochwertigen Versiegelungssystemen der Marke Pallmann, die uns weitere Absatzchancen eröffnen sollen. Unvorhersehbare und vom Unternehmen nicht zu beeinflussende Entwicklungen und somit Risiken können jedoch nach wie vor jeder Prognose die Grundlagen nehmen. Aus heutiger Sicht und nach heutigem Wissensstand erscheint die folgende Einschätzung der zukünftigen Unternehmensentwicklung realistisch:

Auf Grund der positiven Entwicklung der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2015 rechnet das Unternehmen damit, auch für 2016 seine Chancen nutzen und seine Zielsetzung erreichen zu können. Der Umsatz wird nach heutigen Prognosen im Geschäftsjahr 2016 weiterhin solide ansteigen.

Im Jahr 2016 sind kleine Investitionen in die Erweiterung von Lagerflächen bei Fertigwaren und deren Beförderungsmittel sowie das schrittweise Erweitern der Produktionsanlage im Wasserlackbereich um die Einbindung einer prozessgesteuerten Kleinchargenfertigung, die Einbindung einer prozessgeführten Handverwiegung und die Erweiterung der Abfüllanlage RZ um eine halbautomatische Etikettieranlage, geplant. Nach Auslagerung des Fertigwarenlagers seit 2006 an einen Dienstleister wird das Unternehmen ab 2016 den Bereich der Einlagerung und Versendung von Fertigwaren wieder in Eigenregie mit Standortpersonal übernehmen.

Vordringliche Aufgabe der Marke Pallmann ist es, vorhandene Absatzmärkte auszubauen und neu zu erschließen. Europaweit wird der Vertrieb verstärkt, um das Programm "Parkett komplett" in den wichtigen Ländern zu etablieren. Der Zielfokus liegt im Ausbau des Exportanteils - hier wird Pallmann seine Aktivitäten auch in den nächsten Jahren fortwährend verstärken und intensivieren.

In Deutschland werden die Marketingmaßnahmen auch im Jahr 2016 rund um das Thema "Parkettprofi" intensiv ergänzt um unsere Absatzchancen wahrzunehmen. Das in der Vergangenheit eingeführte und bewährte, stark controlling-orientierte Kostenmanagement als integraler Bestandteil der Unternehmenssteuerung wird im Zuge dieses angestrebten Wachstums weiterhin die Philosophie der ertragsorientierten Entwicklung unterstützen.

Somit wird auch für das Betriebsergebnis im Jahr 2016 mit einer moderaten positiven Entwicklung gerechnet, da die eingeleiteten Maßnahmen zur Senkung von Kosten und Aufwendungen fortgesetzt werden. In diesem Zusammenhang sind allerdings auch die Entwicklungen der Rohstoffkosten als ein wichtiger Faktor zu beachten.

Neben den Unsicherheiten auf den Finanz- und Realmärkten und den zu erwartenden Einflüssen auf unsere nachgelagerten Branchen gehen wir weiterhin von herausfordernden Bedingungen aus. Trotz dieses Umfelds sind wir überzeugt, gut vorbereitet zu sein, um auch weiterhin unter schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen gute Ergebnisse erzielen zu können.

An der Philosophie, mit innovativen Produktideen, einer pro-aktiven Kundenbetreuung und einem standardisierten hohen Qualitätsanspruch die Chancen auf Markterfolge zu realisieren, wird auch im Jahr 2016 weiter festgehalten werden. Die Geschäftspolitik wird somit im Wesentlichen unverändert bleiben.

Beschreibung des Risikomanagements

Das implementierte Risikomanagement basiert auf einer quartalsmäßigen Einschätzung potentiell bestandsgefährdender Risiken.

Neben risikoindividuellen Bewältigungsmaßnahmen gelten eine sicherheitsorientierte kaufmännisch-vorsichtige Unternehmensführung, ein angemessener Versicherungsschutz und unternehmensweit gültige Richtlinien und Anweisungen als Basis des risikobewussten Handelns.

Ergebnis- und Liquiditätsrisiken der Finanzanlagen sind in Form eines Früherkennungssystems abgebildet. Die Hauptelemente hierbei sind ein detailliertes Monatsberichtswesen über alle wesentlichen Bilanz- und GuV-Positionen sowie ein quartalsweise erstellter Risikomanagementbericht.

Das bestehende Risikomanagement der Pallmann GmbH ist darauf ausgelegt, geschäftliche und finanzielle Risiken, denen das Unternehmen im Rahmen seiner Tätigkeit ausgesetzt ist, aufzudecken, zu erfassen, zu bewerten und zu steuern. Die einzelnen Elemente des Überwachungssystems liefern verlässliche Informationen zur aktuellen Risikolage und unterstützen die Dokumentation, Risikoprüfung und Behebung von Schwachstellen. Sie tragen somit zu einer Minimierung der aus den Risiken potenziell entstehenden Kosten bei.

Wesentliche Risiken

Die Elemente des Risikomanagementsystems sind darauf ausgerichtet, bestandsgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls gegenzusteuern sowie die Erreichung der geschäftlichen Ziele abzusichern. Die Grundsätze, Richtlinien, Prozesse und Verantwortlichkeiten des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind definiert und etabliert.

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Aus den Prognosen für die Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branchen in Deutschland können die jeweiligen Chancen und Risiken für die Pallmann GmbH abgeleitet werden. Neben der sich stabil entwickelnden Gesamtkonjunktur in Deutschland, wird vor allem für die Bauwirtschaft ein solides Wachstum prognostiziert. Die spürbaren Impulse im Wohnungsbau und im öffentlichen Bau bieten für die Pallmann GmbH die größten Chancen. Das größte Risiko liegt in den aktuellen Krisen der Eurozone. Sollten sich diese weiter verschärfen, könnte dies erhebliche Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft und dadurch auch auf die Bauwirtschaft Deutschlands haben.

Eventuell auftretende Schäden durch Produktmängel sind durch einen umfangreichen länderübergreifenden Versicherungsschutz, zu dem auch eine entsprechende Produkthaftpflichtdeckung gehört, abgedeckt. Die üblichen operativen Risiken sind durch entsprechende kaufmännisch-vorsichtig gebildete Wertberichtigungen bzw. Rückstellungen abgedeckt.

Ausfallrisiken im Bereich der Produktion und der wesentlichen IT - gestützten Prozesse

Im Produktionsbereich wird die Wahrscheinlichkeit eines nicht optimalen Betriebes der Fertigungsanlagen durch permanente Instandhaltung, Brandschutz- und andere Vorsorgemaßnahmen weitgehend reduziert. Gegen Elementarschäden und hieraus eventuell resultierende Betriebsunterbrechungen wurden entsprechende Versicherungen abgeschlossen.

Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch entsprechende technische, bauliche und organisatorische Maßnahmen auf ein Minimum reduziert. Die Pallmann GmbH ist dabei in den zentralen IT-Systemen an die Uzin Utz AG in Ulm angebunden. Hard- und Softwarebetrieb sowie die Administration dieser Systeme erfolgen am Standort in Ulm.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Es bestehen derzeit keine konkret erkennbaren Finanzierungsrisiken. Im Jahr 2015 gab es mit einem Währungsrisiko behaftete Umsätze in Höhe von 3.088 TEUR (2.695 TEUR). Vor dem Hintergrund zunehmender Unternehmensinsolvenzen liegt der Fokus weiterhin auf einer permanenten Bonitätsprüfung der Kunden. Zusätzlich sind nahezu alle Kundenforderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber konzernfremden Dritten kreditversichert. Durch ein straffes Forderungsmanagement wird eine Optimierung der frei verfügbaren Mittel sichergestellt.

Bestandsgefährdende Risiken

Alle oben aufgeführten Risiken stellen derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Andere bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit nicht erkennbar.

 

Pallmann GmbH, 01. März 2016

Stefan Neuberger

Bilanz

AKTIVA

Vorjahr
EUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 241.078,00 86
2. Geschäfts- oder Firmenwert 133.559,00 296
  374.637,00 382
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.271.233,37 4.501
2. Technische Anlagen und Maschinen 675.825,00 756
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 887.007,00 824
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 5.414,00 0
  5.859.479,37 6.081
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 83.081,50 0
  83.081,50 0
  6.317.197,87 6.463
B. UMLAUFVERMÖGEN    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.246.348,66 1.404
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 124.443,02 79
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.012.669,13 736
  2.383.460,81 2.219
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.351.996,63 1.401
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.581.101,65 1.778
3. Sonstige Vermögensgegenstände 165.073,65 165
  3.098.171,93 3.344
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 161.446,50 63
  5.643.079,24 5.626
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 16.750,18 0
  11.977.027,29 12.089

PASSIVA

   
    Vorjahr
  EUR TEUR
A. EIGENKAPITAL    
I. Gezeichnetes Kapital 2.310.000,00 2.310
II. Kapitalrücklage 2.991.571,66 2.992
III. Gewinnrücklagen 59.821,15 60
IV. Bilanzgewinn 608.092,08 70
  5.969.484,89 5.432
B. RÜCKSTELLUNGEN    
1. Steuerrückstellungen 417.652,74 193
2. Sonstige Rückstellungen 453.255,52 373
  870.908,26 566
C. VERBINDLICHKEITEN    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.970.465,70 3.372
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 206.285,99 329
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.712.220,62 2.164
4. Sonstige Verbindlichkeiten 247.661,83 226
  5.136.634,14 6.091
  11.977.027,29 12.089

Gewinn- und Verlustrechnung

31.12.2015 Vorjahr
EUR TEUR
1. Umsatzerlöse 20.780.571,34 20.740
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 232.065,92 -24
3. Gesamtleistung 21.012.637,26 20.716
4. Sonstige betriebliche Erträge 1.184.836,55 895
- davon Erträge aus Währungsumrechnung: EUR 351.835,92 (Vorjahr: TEUR 198)    
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -5.831.254,66 -6.375
b) Aufwendungen für bezogene Waren und Leistungen -3.232.867,49 -3.075
  -9.064.122,15 -9.450
6. Rohergebnis 13.133.351,66 12.161
7. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -4.746.627,95 -4.510
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -955.183,77 -934
- davon für Altersversorgung: EUR 42.726,14 (Vorjahr: TEUR 40)    
  -5.701.811,72 -5.444
8. Abschreibungen    
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -737.382,27 -660
  -737.382,27 -660
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.619.329,22 -5.069
- davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung: EUR 160.988,95 (Vorjahr: TEUR 52)    
10. Betriebsergebnis 2.074.828,45 988
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.081,70 3
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -107.504,59 -133
13. Finanzergebnis -106.422,89 -130
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.968.405,56 858
15. Außerordentliches Ergebnis 0 0
16. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -657.592,57 -195
17. Sonstige Steuern -72.182,68 -28
18. Summe Steuern -729.775,25 -223
19. Jahresüberschuss 1.238.630,31 635

Anhang

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss, zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. v. § 267 Abs. 1, Abs. 4 S. 2 HGB. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung des Anhangs gemäß § 288 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch.

Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt. Sachanlagen werden mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden mit den Herstellungskosten entsprechend den vorgegebenen Rezepturbestandteilen inklusive angemessener Gemeinkostenzuschlagsätze oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Waren sind mit Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Stichtag einzeln wertberichtigt. Uneinbringliche Forderungen wurden voll abgeschrieben. Das allgemeine Ausfallrisiko wurde ausreichend durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten und für Gewährleistungen werden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung voraussichtlich notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr werden abgezinst mit dem laufzeitäquivalenten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (veröffentlicht durch die Deutsche Bundesbank).

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Währungsbeträge werden in dem Jahresabschluss auf Basis des dem Geschäftsvorfall zugrunde liegenden Stichtagkurses in Euro umgerechnet und - bei Restlaufzeiten bis zu einem Jahr - zum Bilanzstichtag grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs vom Abschlussstichtag bewertet.

Aufgrund von verschiedenen Ereignissen und Entwicklungen in den Jahren 2014 und 2015 sind die Werte der Bilanz und der Gewinn-und Verlustrechnung 2015 mit den Zahlen des Vorjahres nur bedingt vergleichbar. Wegen der vielfältigen Einflüsse im Berichtsjahr 2014 (entstandene Sonderkosten durch Schließung des Produktionsstandortes Meckenheim, Umzugskosten Meckenheim-Würzburg, Kosten der Erweiterung und Umbaumaßnahmen in Würzburg, Lohnfertigung Jordan Lacke) ist eine Anpassung von Vorjahreszahlen mangels zuverlässiger Quantifizierbarkeit der Sondereffekte nicht möglich.

II. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel dargestellt.

Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden über 15 Jahre abgeschrieben. Die Schätzung der Abschreibungsdauer beruht auf der erwarteten Nutzungsdauer der erworbenen etablierten Firmenwerte, die mit traditionsreichen, am Markt über Jahrzehnte eingeführten und bekannten Marken für innovative und bewährte Produktqualität verbunden sind.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. 1.581 TEUR (Vj. 1.778 TEUR), davon 242 TEUR (Vj 188 TEUR) gegenüber der Uzin Utz AG. Es bestanden keine sonstigen Forderungen gegenüber Gesellschaftern.

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Die Kapitalrücklage resultiert aus der Sacheinlage im Zusammenhang mit einer Verschmelzung im Jahr 2004. Hierbei wurde der Wert der Sacheinlage, der den Nominalbetrag des neu ausgegebenen Geschäftsanteils überstieg, der Rücklage zugeführt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen entfallen hauptsächlich auf Urlaubs-/Mehrarbeitsguthaben der Mitarbeiter, Provisionen, Tantiemen, Prämien und Gewährleistungsrisiken, Sozialabgaben, Abschlusskosten etc. Die Rückstellungen für die Lebensarbeitszeitkonten in Höhe von 206 TEUR (Vj. 160 TEUR) werden mit dem entsprechenden Aktivwert, der ausschließlich zur Erfüllung dieser Verpflichtungen dienenden Vermögensgegenstände, gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB saldiert. Die Anschaffungskosten betragen 195 TEUR, der beizulegende Zeitwert bzw. Erfüllungsbetrag liegt bei den genannten 206 TEUR. Die verrechneten Aufwendungen und Erträge belaufen sich auf 46 TEUR (Vj. 51 TEUR). Das Guthaben besteht aus eingezahlten Beträgen zzgl. der aufgelaufenen Zinserträge abzüglich der Kosten.

Verbindlichkeiten

Gesamtbetrag Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit ein und fünf Jahren Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.970.465,70 1.505.958,94 1.089.515,76 374.991,00
(Vj. 3.372 T€) (Vj. 1.347 T€) (Vj. 1.421 T€) (Vj. 604 T€)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 206.285,99 206.285,99    
(Vj. 329 T€) (Vj. 329 T€)    
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.712.220,62 312.220,62 1.400.000,00  
(Vj. 2.164 T€) (Vj. 764 T€) (Vj. 1.400 T€)  
Sonstige Verbindlichkeiten 247.661,83 247.661,83    
(Vj. 226 T€) (Vj. 226 T€)    
Summe 5.136.634,14 2.272.127,38 2.489.515,76 374.991,00
(Vj. 6091 T€) (Vj. 2.666 T€) (Vj. 2.821 T€) (Vj. 604 T€)

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 1.208 TEUR (Vj: 1.375 TEUR) durch Grundschulden besichert.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit 312 TEUR (Vj. 764 TEUR) Lieferungen und Leistungen und mit 1.400 TEUR (VJ: 1.400 TEUR) sonstige Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestanden folgende Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB:

Aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten (zugunsten der Uzin Utz AG) bestehen Grundschulden in Höhe von 3.068 TEUR (3.068 TEUR).

Aufgrund der sehr guten Geschäftslage und der Erfahrungen aus der Vergangenheit ist mit einer Inanspruchnahme derzeit nicht zu rechnen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von insgesamt 414 TEUR (Vj. 235 TEUR). Die Leasingverträge enden zwischen 2016 und 2018.

III. Sonstige Angaben

Konzernabschluss:

Die Pallmann GmbH, Würzburg, ist ein Tochterunternehmen der Uzin Utz AG, Ulm, und in deren Konzernabschluss einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Beteiligungen:

Zum 01. Juli 2015 wurden sämtliche Anteile der NEOPUR GmbH mit Sitz in Bad König erworben. Die Übernahme ist Teil der Wachstumsstrategie des Uzin Utz Konzerns und trägt zur Sortimentserweiterung bei. Die NEOPUR GmbH weist im Geschäftsjahr 2015 ein Eigenkapital von 76 TEUR aus und erzielte ein Jahresergebnis von 54 TEUR

Personal:

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 96,25 Arbeitnehmer beschäftigt (Vj. 93,25).

Der Geschäftsleitung gehörten an:

 

Müllerschön, Thomas, Diplom-Betriebswirt (DH), Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH), Emerkingen

 

Neuberger, Stefan Alois, Kaufmann, Leinfelden-Echterdingen

Gesamtbezüge der Mitglieder der Organe der Gesellschaft

Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9a HGB wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

IV. ERGEBNISVERWENDUNGSVORSCHLAG

Die Geschäftsführung schlägt vor den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Würzburg, den 01. März 2016

Thomas Müllerschön, Geschäftsführer

Stefan Alois Neuberger, Geschäftsführer

Anlagenspiegel

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01. Jan 15 Zugänge Abgänge 31. Dez 2015
EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 664.125,43 180.107,24 132.033,36 712.199,31
Geschäfts- oder Firmenwert 2.056.668,59 0 0 2.056.668,59
  2.720.794,02 180.107,24 132.033,36 2.768.867,90
SACHANLAGEN        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.749.612,97 0 0 7.749.612,97
Technische Anlagen und Maschinen 3.736.357,49 9.962,95 63.056,52 3.683.263,92
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.222.515,79 307.522,08 117.087,15 2.412.950,72
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 25.414,00 0 25.414,00
  13.708.486,25 342.899,03 180.143,67 13.871.241,61
FINANZANLAGEN        
Beteiligungen 0 83.081,50 0 83.081,50
  0 83.081,50 0 83.081,50
  16.429.280,27 606.087,77 312.177,03 16.723.191,01
ABSCHREIBUNGEN
01. Jan 15 Verschmelzung Zuführungen Auflösungen 31. Dez 2015
EUR EUR EUR EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 578.359,43 0 24.795,24 132.033,36 471.121,31
Geschäfts- oder Firmenwert 1.760.722,59 0 162.387,00 0 1.923.109,59
  2.339.082,02 0 187.182,24 132.033,36 2.394.230,90
SACHANLAGEN          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.248.559,60 0 229.820,00 0 3.478.379,60
Technische Anlagen und Maschinen 2.980.373,49 0 87.585,95 60.520,52 3.007.438,92
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.398.875,79 0 232.794,08 105.726,15 1.525.943,72
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
  7.627.808,88 0 550.200,03 166.246,67 8.011.762,24
FINANZANLAGEN          
Beteiligungen 0 0 0 0 0
  9.966.890,90 0 737.382,27 298.280,03 10.405.993,14
NETTOBUCHWERTE
31. Dez 2015 31. Dez 2014
EUR EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 241.078,00 85.766,00
Geschäfts- oder Firmenwert 133.559,00 295.946,00
  374.637,00 381.712,00
SACHANLAGEN    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.271.233,37 4.501.053,37
Technische Anlagen und Maschinen 675.825,00 755.984,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 887.007,00 823.640,00
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 25.414,00 0
  5.859.479,37 6.080.677,37
FINANZANLAGEN    
Beteiligungen 83.081,50 0
  6.317.197,87 6.462.389,37

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Pallmann GmbH, Würzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Pallmann GmbH, Würzburg, den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

München, 1. März 2016

ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Armin Weber, Wirtschaftsprüfer

gez. Peter-Jürgen Hickmann, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 01.04.2016

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