NITTO DEUTSCHLAND GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit chemischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marion Krämer seit 21.1.2025 | Prokura |
Frank Otterbach seit 8.1.2024 | Prokura |
Uwe Albrecht seit 8.1.2024 | Prokura |
Leander Zielenbach seit 8.1.2024 | Prokura |
Stefan Berger seit 8.1.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Danieli Germany GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Danieli Germany GmbHDüsseldorf (vormals: Duisburg)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Lagebericht für den Zeitraum vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 20231 Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1.1 Unternehmensstruktur Die Danieli Germany GmbH hat neben dem Hauptsitz in Duisburg (bis 07.01.2024, ab 08.01.2024 Düsseldorf) einen weiteren Standort (unselbstständige Niederlassung, nicht im Handelsregister eingetragen) in Meinerzhagen. Mit der Produktlinie Danieli Fröhling (Standort Meinerzhagen) ist die Danieli Germany GmbH innerhalb der Danieli-Gruppe das Kompetenzzentrum für Finishing Lines (Längs- und Querteilanlagen), allseitige Fräsmaschinen und Kaltwalzwerke in den Bereichen NE- und FE-Metalle sowie sonstige anspruchsvolle Anwendungen im Flachbandbereich. Aus der Produktlinie Centro Tube, vormals W+K, sind nur noch einige Altprojekte bis zur finalen Abwicklung in unserem Auftragsbestand enthalten. Das Projektmanagement und die Abwicklung dieser Projekte erfolgen aus Italien. Weiterhin gehört zum Portfolio der Vertriebsstandort für den europäischen Markt und das Technologiezentrum der Danieli Wean United (Standort Duisburg bzw. Düsseldorf). Hinzu kommt der Vertrieb unserer Ofentechnologie für den deutschsprachigen Raum von Danieli Centro Combustion aus Duisburg bzw. Düsseldorf. 1.2 Geschäftsumfeld In unserem Betätigungsfeld sind wir von allgemeinen Entwicklungen der Weltwirtschaft und insbesondere der metallverarbeitenden Industrie abhängig. Gemäß World Economic Outlook April 2024 des Internationalen Währungsfonds wuchs die Wirtschaftsleistung in Europa im Jahr 2023 um 0,4 %; weltweit betrug das Wachstum 3,2 % in 2023. Für die Jahre 2024 und 2025 prognostiziert der IWF für Europa ein Wachstum von 0,8 % bzw. 1,5 %, weltweit geht er von einem Plus in Höhe von 3,2 % für 2023 und von 3,2 % für 2024 aus.1) Allerdings sind diese Prognosen mit derzeit schwer quantifizierbaren Risiken wie der weiteren Entwicklung des Ukraine-Krieges, des Konfliktes in Nah-Ost, der Konjunktur- und Nachfrageentwicklung, Lieferkettenstörungen, Rohstoff- und Energiekosten, allgemeinen Inflationsgefahren sowie der Angebotssicherheit von Gas in Europa verbunden. 1.3 Umsatz- und Auftragsentwicklung Aufgrund der Art und der Dauer des Projektgeschäfts unterliegt der Umsatz sowie der Auftragseingang naturgemäß erheblichen Schwankungen im Zeitablauf. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 konnten wir einen Auftragseingang von Mio. EUR 311,2 (Vorjahr: Mio. EUR 146,5) verzeichnen, wobei Mio. EUR 231 auf die Bestellung unserer Tochtergesellschaft Danieli Projects GmbH für die Realisierung des Großauftrages für eine Direktreduktionsanlage bei der Salzgitter Flachstahl GmbH entfallen. Der Auftragsbestand lag zum 30. Juni 2023 mit Mio. EUR 680,6 wesentlich über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: Mio. EUR 387,2).
1
IMF Outlook April 2024, Chapter 1, Table 1.1 Overview of the World Economic Outlook
Projections 1.4 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 1.4.1 Vermögenslage Die um den nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag bereinigte Bilanzsumme hat sich von Mio. EUR 193,9 auf Mio. EUR 326,7 erhöht. Folgende Effekte haben im Wesentlichen zu der Erhöhung um Mio. EUR 132,8 beigetragen: Durch den Abschluss neuer großvolumiger Projektverträge ist der Bestand an unfertigen Erzeugnissen mit Mio. EUR 180,0 gegenüber dem Vorjahr (Mio. EUR 101,4) um Mio. EUR 78,6 gestiegen. Dementsprechend haben sich die erhaltenen Anzahlungen deutlich um Mio. EUR 92,9 auf Mio. EUR 284,3 erhöht. Die aus diesen Veränderungen resultierenden Liquiditätsüberschüsse haben wesentlich zu dem Anstieg der kurzfristigen Finanzmittelanlagen bei unserer Muttergesellschaft beigetragen, die sich um Mio. EUR 33,6 auf Mio. EUR 77,2 erhöht haben. Der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um Mio. EUR 34,1 auf Mio. EUR 81,8 resultiert überwiegend aus den obenstehend erläuterten Veränderungen der Forderungen aus kurzfristigen Finanzmittelanlagen. Zur Erhöhung des Bestandes an liquiden Mitteln von Mio. EUR 15,5 auf Mio. EUR 21,8 siehe die Erläuterungen unter Abschnitt „1.4.3 Finanzlage“. Ursächlich für den Anstieg der sonstigen Rückstellungen um Mio. EUR 2,9 auf Mio. EUR 7,2 waren im Wesentlichen die um Mio. EUR 3,8 gestiegenen Verpflichtungen aus ausstehenden Rechnungen. Demgegenüber ist die Rückstellung für Nachlaufkosten um Mio. EUR 0,9 gesunken. Die zunehmende Zusammenarbeit im Konzernverbund wird auch im Rahmen der Auftragsabwicklung deutlich. Hieraus resultieren Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen in Höhe von Mio. EUR 40,3 (Vorjahr: Mio. EUR 10,8). 1.4.2 Ertragslage Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sehen wir das Ergebnis vor Ertragsteuern und die Umsatzerlöse an. Die im Vorjahr getroffenen Prognosen der Danieli Germany GmbH im Hinblick auf die Entwicklung der Umsatzerlöse und des Ergebnisses vor Ertragsteuern sind eingetreten. Als Vorsteuerergebnis wird im Geschäftsjahr 2022/2023 ein Verlust in Höhe von Mio. EUR 0,5 ausgewiesen. Zu dem Rückgang des Verlustes im Vergleich zum Vorjahr (Verlust Mio. EUR 2,1) um Mio. EUR 1,6 haben neben der obenstehend beschriebenen Umsatzentwicklung folgende Faktoren wesentlich beigetragen: Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um Mio. EUR 3,7 auf Mio. EUR 17,8 gestiegen. Die Änderung beruht im Wesentlichen auf der stichtagsbezogenen Abrechnung von Kundenaufträgen. Die realisierten Umsatzerlöse erreichten im Geschäftsjahr die prognostizierten Werte. Der Rohgewinn (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderungen - Materialaufwand) hat sich aufgrund des gesteigerten Geschäftsvolumens von Mio. EUR 10,9 auf Mio. EUR 17,0 erhöht. Die Rohgewinnmarge (Rohgewinn / (Umsatzerlöse +/- Bestandsveränderungen)) beläuft sich auf 17,6 % (Vorjahr: 28,0 %). Ursächlich für die Margenverschlechterung war im Wesentlichen die Umsatzzusammensetzung mit einem relativ geringen Anteil realisiertem Umsatz aus Projektgeschäft mit Dritten. Im Zusammenhang mit der Verminderung der durchschnittlichen Beschäftigtenzahl von 94 auf 89 Arbeitnehmer hat sich der Personalaufwand mit Mio. EUR 7,3 um Mio. EUR 0,7 reduziert. Ursächlich für die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um Mio. EUR 6,0 auf Mio. EUR 12,1 waren im Wesentlichen deutlich gestiegene Aufwendungen für Fracht- und Transportkosten (Mio. EUR +4,8) und für Leihpersonal (Mio. EUR +0,9). Das Finanzergebnis ist im Unterschied zum Vorjahr positiv und beträgt Mio. EUR 0,6. Zinserträgen aus kurzfristigen, an die Muttergesellschaft begebene Darlehen in Höhe von Mio. EUR 0,9 (Vorjahr: Mio. EUR 0,0) stehen dabei Zinsaufwendungen in Höhe von Mio. EUR 0,3 (Vorjahr: Mio. EUR 0,4) gegenüber. 1.4.3 Finanzlage Der aus liquiden Mitteln bestehende Finanzmittelfonds hat sich von Mio. EUR 15,6 auf Mio. EUR 21,8 erhöht. Der Anstieg um Mio. EUR 6,2 ergibt sich aus einem Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit in Höhe von Mio. EUR 39,9 bei Zahlungsmittelabflüssen aus Investitionstätigkeit in Höhe von Mio. EUR 33,7, welche fast ausschließlich Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition bei der Muttergesellschaft (Mio. EUR 33,6) betreffen. Auf Basis der zuletzt erstellten Cashflow-Vorschau basierend auf Daten vom 30. April 2024 ist auch über das Geschäftsjahr 2023/2024 hinaus weiterhin mit einer positiven Cash-Situation zu rechnen. Zur Finanzierung der Gesellschaft siehe die Ausführungen in Abschnitt „1.9 Finanzierung“. 1.5 Bilanzielle Überschuldung Die Gesellschaft ist zum 30. Juni 2023 bilanziell überschuldet und weist einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 17.409 (Vorjahr: TEUR 16.860) aus. Zur Vermeidung möglicher insolvenzrechtlicher Konsequenzen hat die Muttergesellschaft Danieli & C. S.p.A., Buttrio (Udine), Italien, gegenüber der Danieli Germany GmbH eine Patronatserklärung bis zum 30. Juni 2026 abgegeben, mit deren Inanspruchnahme jedoch aufgrund der positiven Mehrjahresplanung und der positiven Liquiditätsplanung nicht gerechnet wird. Eine positive Fortführungsprognose ist daher mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gegeben. 1.6 Produktion und Beschaffung Im Bereich der Materialbeschaffung stehen wir wie im Vorjahr vor den Herausforderungen von Preissteigerungen und Lieferengpässen. Um diesen Herausforderungen begegnen zu können, richten wir weiterhin unseren Lieferantenstamm breit und international aus und weiten die Geschäftsbeziehungen innerhalb des Konzerns aus. 1.7 Personal Der Personalbestand betrug im Jahresschnitt 89 (Vorjahr: 94 Mitarbeiter). Die Reduzierung resultiert aus regulärer Fluktuation an dem ehemaligen Standort Duisburg und Meinerzhagen. Die Aufwendungen für Weiterbildungen betrugen TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 18). Die Schulungen fanden wie im Vorjahr teilweise im Haus oder per Video-Stream statt. 1.8 Investitionen Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden im Wesentlichen Ersatzinvestitionen (insbesondere in Hardware) getätigt. Außerdem erfolgte die Gründung der Tochtergesellschaft Danieli Projects GmbH. Auch im Geschäftsjahr 2023/2024 wird der Schwerpunkt wiederum im Bereich der Ersatzinvestitionen und der Energiekostensenkung liegen. Zusätzlich wird das Eigenkapital der Danieli Projects GmbH signifikant erhöht sowie der Erwerb einer weiteren Tochtergesellschaft (Danieli Metallurgy GmbH) erfolgen. Des Weiteren wird in München die Akquisition einer Immobilie realisiert werden. Aufgrund der mittelfristigen Liquiditätsvorschau ist für die derzeitigen und zukünftigen Investitionen kein externer Finanzierungsbedarf erkennbar. 1.9 Finanzierung Aufgrund der Eigenkapitalsituation wird von der Geschäftsführung besonderes Augenmerk auf die Liquiditätsplanung gelegt. Der operative Liquiditätsbedarf wird durchgängig durch den operativen Cashflow finanziert. Sollte weitere Liquidität erforderlich sein, wird diese auf Anforderung durch die Danieli & C. S.p.A. über ein Intercompany-Konto oder über Vorfinanzierung durch Akkreditive gedeckt. Zudem ist am 27.09.2021/06.10.2021 ein Kreditrahmenvertrag über Mio. EUR 3,0 mit der Commerzbank AG abgeschlossen worden. Die Inanspruchnahme der eingeräumten Kreditlinie und der Patronatserklärung ist im operativen Liquiditätsbedarf nicht vorgesehen. Dadurch lässt sich trotz negativen bilanziellen Eigenkapitals eine positive Fortführungsprämisse rechtfertigen. Sofern sich aufgrund der Zahlungsbedingungen der einzelnen Aufträge ein kurzzeitiger Finanzierungsbedarf ergibt, erfolgt die Zwischenfinanzierung über die Beleihung der jeweiligen Akkreditive oder über konzerneigene Verrechnungskonten. Derzeit bestehen keine Darlehensverbindlichkeiten. 1.10 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Neben den finanziellen Leistungsindikatoren sind für die Danieli Germany GmbH unter anderem die Bereiche Kundenzufriedenheit und Mitarbeiterentwicklung von großer Bedeutung, wenn auch diese nicht direkt im Sinne von Leistungsindikatoren zur Unternehmenssteuerung eingesetzt werden. 2 Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 2.1 Marktlage Durch den gestiegenen Bedarf an hochwertigen Kupferband-Materialien konnte an das vorherige Geschäftsjahr angeschlossen werden und weitere Aufträge im Bereich der Kupfer-Kaltwalzwerke abgeschlossen werden. Dabei handelt es sich sowohl um Projekte für die Konstruktion, Herstellung und Lieferung neuer Kaltwalzwerke als auch um Modernisierungen bestehender Anlagen. Diese laufenden Projekte entstehen in Europa als auch in Asien. Potentiell werden auch vergleichbare Projekte in Nordamerika erwartet. Den Markt der E-Mobilität verfolgen wir auch im laufenden Geschäftsjahr. Augenmerk legen wir dabei insbesondere auf unsere Schneidanlagen-Technologie für die Elektro-Stahlbänder. Um besonderen Anforderungen durch speziell vergütete Materialoberflächen gerecht zu werden, hat Danieli Germany eine neue Technologie zum Aufbau von Bandzügen für den Einsatz in Längsteilanlagen entwickelt. Durch diese patentierte Lösung, welche unseren Kunden eine höhere Produktqualität und höhere Anlagengeschwindigkeiten ermöglicht, konnte eine entscheidende Basis für weitere Aufträge aus diesem Marktsegment geschaffen werden. Insbesondere im Marktsegment der Schneidanlagen für Aluminium-Bänder konnte im laufendem Geschäftsjahr ein weiterer Auftrag zur Lieferung einer Umwickelanlage gesichert werden. Diese Anlage dient zur Ergänzung und weiteren Produktionssteigerung einer bereits im Auftrag befindlichen Hochgeschwindigkeit-Besäumanlage. Durch die zunehmende Nachfrage und die Nachhaltigkeit von Verpackungen aus Aluminium werden mittelfristig weitere Auftragseingänge erwartet. Vertriebsseitig laufen dazu Gespräche mit Bestandskunden in den USA, Indien, Brasilien und Saudi-Arabien. 2.2 Energiekosten sowie Handelsbarrieren zwischen USA und China In Folge der gestiegenen Energiekosten (Strom und Gas) verlagern sich Produktionsstandorte der energieintensiven Aluminiumproduktion zunehmend in Länder mit geringeren Energiekosten. Kapazitäten werden somit insbesondere in den USA, in Indien und potentiell in Saudi-Arabien sowie in Brasilien durch neue Investitionen aufgebaut. Danieli Germany befindet sich derzeit in der Abwicklung solcher Projekte in den USA und Indien. Mittelfristig werden weiterhin neue Projekte aus den vorgenannten Gründen erwartet. In den USA werden diese Effekte zusätzlich durch höhere Zölle gegenüber China gefördert. Geringere Importe aus China bei gleichzeitig gestiegener Nachfrage nach Aluminium durch die Automobil- und Verpackungsindustrie führen in den USA zu einem Angebotsdefizit für flachgewalzte Aluminiumbänder, wodurch weitere Investitionen zur Aluminiumband-Produktion erwartet werden. 2.3 Sonstige Risiken Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen Jahresfehlbetrag in Höhe von Mio. EUR 0,5 bei einem nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von Mio. EUR 17,4 (Vorjahr: nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von Mio. EUR 16,8) aus. Aufgrund des Auftragsbestands mit den darin enthaltenen Margen und der geschäftsüblichen Entwicklung der Auftragseingänge und deren Abwicklung ist aktuell davon auszugehe, dass mit Abschluss des Geschäftsjahres 2025/2026 ein positives Eigenkapital erreicht wird. Hierbei sind konservative Einschätzungen hinsichtlich der Abnahmen im Auftragsbestand und der sich daraus ergebenden Eigenkapitalauswirkungen zu Grunde gelegt. Eine signifikante Verzögerung bei der Abwicklung der Großaufträge hätte jedoch erhebliche Auswirkung auf diese Entwicklung. Generell sind die Risiken der künftigen Entwicklung insbesondere im hohen Anteil des Projektgeschäftes zu sehen. Margenverschlechterungen in einzelnen Projekten können erhebliche Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft haben. Daher werden die Margen im Rahmen des implementierten und kontinuierlich ausgebauten Projektcontrollings anhand mitlaufender Kalkulationen und regelmäßiger Reviews überwacht. 3 Forschung und Entwicklung Einer unserer Schwerpunkte ist nach wie vor die Konstruktion und Lieferung projektspezifischer Anlagen. Dabei berücksichtigen wir Materialbesonderheiten, Schwerpunkte des zu produzierenden Produkt-Mixes oder vor- und nachgelagerter Logistik-Prozesse (insbesondere Coil und Spulenhandling). Forschung und Entwicklung erfolgen somit häufig im laufenden Projekt. Um unsere Marktposition im Bereich der schnell laufenden Anlagen (Hochgeschwindigkeits-Besäumanlagen) weiter zu festigen, entwickeln wir einzelne, resonanzkritische Bauteile in der Art weiter, dass sie auch für noch höhere Geschwindigkeiten einsetzbar sind. Aktuell erreichen wir Bandgeschwindigkeiten von maximal 1850 m/min. Ziel sind Anlagen bis zu 2000 m/min. In der Elektroband-Produktion kommen besondere Beschichtungen zum Einsatz. Daraus ergeben sich enorme Einschränkungen bei Zugaufbau während dem Längsteilen. Um diese Restriktionen zu eliminieren, entwickeln wir zurzeit eine neue oberflächenschonende Technologie zum Aufbau von Bandzügen bei maximaler Anlagengeschwindigkeit. Eine Patentanmeldung für diese Technologie ist bereits erfolgt. Bei Marktreife dieser neuen Technik werden sich einige Synergien für andere Anwendungsbereiche ergeben. Ebenfalls erfolgen während der Projektabwicklung Optimierungen, um die Qualität zu verbessern, Kosten zu reduzieren oder Prozesse sicherer zu machen. Dies ist ein gefestigter und kontinuierlicher Prozess der Weiterentwicklung, der so auch in unserem Qualitätsmanagement wieder zu finden ist und somit auch regelmäßig externen Audits unterliegt. 4 Voraussichtliche Entwicklung Wie in den Vorjahren wird das Ersatzteilgeschäft über eine österreichische Danieli-Gesellschaft abgedeckt. In diesem Bereich werden nur noch die bestehenden Aufträge abgewickelt. Die vor Ort erbrachten Leistungen werden gemäß Intercompany-Richtlinien mit entsprechenden Aufschlägen verrechnet. Zur Optimierung des Danieli-Aluminiumbereichs wurden die beiden Produktlinien Danieli Fröhling in Meinerzhagen sowie Danieli Fata Hunter in Turin zusammengelegt. Die neue Produktlinie mit dem Namen Danieli Fata Fröhling bildet seit dem 1. Juli 2022 das Kompetenzzentrum für alle Anlagen der Aluminiumindustrie innerhalb der Danieli-Gruppe ab. Durch die mit dieser internen Zusammenarbeit verbundenen Synergien bei Kunden und Produkten verspricht sich Danieli eine Kostenoptimierung und Umsatzsteigerung. Die Danieli Germany GmbH bleibt aber weiterhin rechtlich bestehen. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir auf der Basis des vorläufigen Zahlenmaterials einen Umsatz zwischen Mio. EUR 41 und Mio. EUR 42 bei einem positiven Jahresergebnis in Höhe von Mio. EUR 3,9. Auf Basis unserer mittelfristigen Unternehmensplanung ergibt sich für 2025/2026 wieder ein positives Eigenkapital für die Gesellschaft. Die Entwicklung des Auftragsbestandes ist stark vom Inkrafttreten Euler-Hermes-gedeckter und anderer Großaufträge abhängig. Im Geschäftsjahr 2023/2024 betrug der Auftragseingang insgesamt Mio. EUR 12. Für den Auftragsbestand am Ende des Geschäftsjahres 2023/2024 ergab sich ein Wert von Mio. EUR 653. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 rechnen wir mit Umsatzerlösen, die wesentlich über dem Vorjahresniveau liegen, sowie mit einem positiven Ergebnis vor Steuern, das ebenfalls deutlich über dem Vorjahr liegt. Bedingt durch die Dekarbonisierungsstrategie der Bundesregierung bzw. EU sehen wir eine erhöhte Nachfrage nach Green-Steel. Dieser wird durch Direktreduktionsanlagen (DRP) und Elektrostahlwerke produziert. Anlagentypen, bei denen wir eine führende Rolle im Weltmarkt spielen. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der Tatsache, dass es neben unserer Technologie für DRP - Energiron - nur eine weitere anerkannte Technologie auf dem Markt gibt, ergeben sich gute Chancen, in den nächsten Jahren positive Ergebnisse zu erzielen. Wir verhandeln gerade den Verkauf einer Direktreduktionsanlage für die SHS - Stahl-Holding-Saar am Standort Dillingen. Dazu gehören außerdem ein Elektrostahlwerk in Dillingen sowie ein zweites in Völklingen. Beide Projekte sollen bis März 2025 in zwei Stufen vergeben werden, wobei die erste Stufe bis Ende Oktober 2024 vergeben wird. Bei Zuschlag ist mit einem deutlichen Anstieg unseres Auftragsbestandes zu rechnen.
Düsseldorf, den 6. September 2024 Stefan Berger Bilanz zum 30. Juni 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023I. Vorbemerkungen Die Gesellschaft wurde bis zum 08.01.2024 im Handelsregister B des Amtsgerichts Duisburg mit der Nummer HRB 15806 geführt. Die Geschäftsanschrift lautete: Schifferstraße 166, 47059 Duisburg. Ab dem 08.01.2024 ist der Sitz der Gesellschaft nach 40468 Düsseldorf, Peter-Müller-Straße 26, verlegt worden. Ab diesem Zeitpunkt wird die Gesellschaft im Handelsregister B des Amtsgerichts Düsseldorf mit der Nummer HRB 103081 geführt. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde trotz des Vorliegens einer bilanziellen Überschuldung unter der Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt, da aufgrund der positiven Mehrjahresplanung und der positiven Liquiditätsplanung eine positive Fortführungsprognose mit überwiegender Wahrscheinlichkeit gegeben ist. Darüber hinaus hat die oberste Konzerngesellschaft, die Danieli & C. Officine Meccaniche S.p.A., Buttrio, Italien, am 27. Juni 2024 eine Patronatserklärung abgegeben, in der sie erklärt, die Gesellschaft zur Abwendung der Folgen des § 19 InsO mit ausreichenden finanziellen Mitteln zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs auszustatten. Die Patronatserklärung hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2026. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert worden. II. Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses zum 30. Juni 2023 waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Restnutzungsdauer beträgt zwischen ein und zwei Jahren. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig abgeschrieben. Dabei werden alle Zugänge zum Sachanlagevermögen ausschließlich linear abgeschrieben. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Für planmäßige Abschreibungen werden überwiegend folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt: Gebäude 25 bis 40 Jahre, Grundstücksanlagen 10 Jahre, technische Anlagen und Maschinen 4 bis 25 Jahre, andere Anlagen 3 bis 13 Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 13 Jahre. Im Anlagevermögen sind die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 150,00 (bis 31. Dezember 2017) und bis EUR 250,00 (ab 1. Januar 2018) in der Finanzbuchhaltung auf einem Konto unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Für Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 bzw. EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wird wie im Vorjahr den steuerlichen Vorschriften entsprechend vereinfachend auch für die Handelsbilanz ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und in den vier folgenden Wirtschaftsjahren zu je einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Unfertige Erzeugnisse werden mit Herstellungskosten bewertet, die neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen enthalten. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Bei langfristigen Fertigungsaufträgen werden darüber hinaus auch freiwillige soziale Leistungen aktiviert. Ist der voraussichtliche Verkaufserlös der unfertigen Erzeugnisse abzüglich der bis zum Verkauf noch anfallenden Kosten niedriger, wird dieser Wert angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer, geringerer Verwertbarkeit sowie zu erwartenden niedrigeren Erlöswerten ergeben, werden durch ausreichende Wertabschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird beachtet. Die geleisteten Anzahlungen, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bewertet. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Forderungsausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung i.H.v. 2 % auf die nicht einzelwertberichtigten und um enthaltene Umsatzsteuer korrigierte Forderungen Rechnung getragen. Forderungen in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem jeweiligen Kurs am Tag der Entstehung der Forderung oder mit dem niedrigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Forderungen in fremder Währung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden mit dem Devisenkassamittelkurs des Stichtages bewertet. Die flüssigen Mittel sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Flüssige Mittel in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs des Stichtages bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Auszahlungen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden unter Berücksichtigung zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen angesetzt und mit einem fristadäquaten Zinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem jeweiligen Kurs am Tag der Entstehung der Verbindlichkeit oder mit dem höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sind mit dem Devisenkassamittelkurs des Stichtages bewertet. Die Realisierung der Umsatzerlöse bei Fertigungsaufträgen erfolgt mit Abnahme der Anlagen durch den Kunden und dem zu diesem Zeitpunkt anzunehmenden Gefahrenübergang. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen (Körperschaftsteuer 15,0 %, Gewerbesteuer 16,28 %) im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet. Zum Bilanzstichtag ergeben sich Steuerlatenzen aufgrund steuerlicher Verlustvorträge sowie in Bezug auf Bewertungsunterschiede bei unfertigen Erzeugnissen und dem Geschäfts- oder Firmenwert. Die Aktivierung des zum 30. Juni 2023 vorliegenden Überhangs unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 HGB. III. Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss 1. Bilanz Zur Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird auf den Anlagenspiegel verwiesen. Mit Gesellschaftsvertrag vom 9. März 2023 wurde die Danieli Projects GmbH, Düsseldorf (vormals: Duisburg), gegründet, an der die Gesellschaft 100 % des Stammkapitals in Höhe von EUR 25.000,00 hält. Die Eintragung der Gesellschaft in das Handelsregister erfolgte am 26. Mai 2023. Das Eigenkapital der Gesellschaft zum 30.6.2023 beträgt TEUR 23, der Jahresfehlbetrag TEUR 2. Mit Gesellschafterbeschluss vom 27. Juli 2023 und Eintragung in das Handelsregister vom 18. August 2023 wurde das Stammkapital der Tochtergesellschaft um TEUR 7.975 auf TEUR 8.000 erhöht. Die geleisteten Anzahlungen betreffen in Höhe von TEUR 29.633 (Vorjahr: TEUR 23.572) verbundene Unternehmen. Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen zu TEUR 77.179 (Vorjahr: TEUR 43.573) Forderungen aus Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition sowie zu TEUR 4.451 (Vorjahr: TEUR 4.091) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar. Wesentliche sonstige Rückstellungen bestehen für ausstehende Rechnungen (TEUR 5.995), Verpflichtungen aus dem Personalbereich (TEUR 740), Gewährleistungsverpflichtungen (TEUR 33) sowie Montage und Nachlaufkosten (TEUR 303). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen wie im Vorjahr übliche Eigentumsvorbehalte der Lieferanten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Liefer- und Leistungsbeziehungen in Höhe von TEUR 38.050 (Vorjahr: TEUR 10.846) sowie aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von TEUR 2.241 (Vorjahr: TEUR 0). 2. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von TEUR 1.199 (Vorjahr: TEUR 1.058) enthalten, die anderen Geschäftsjahren zuzuordnen sind und die im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren. 3. Sonstige Pflichtangaben Abschlussprüferhonorar Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 62 (Vorjahr: TEUR 59). Es entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. Verbundene Unternehmen Es wurden keine Geschäfte zu marktunüblichen Konditionen mit nahestehenden Unternehmen getätigt. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Nicht in der Bilanz erscheinende sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:
Die wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus dem Mietvertrag für die Büroflächen nebst PKW-Stellplätzen in Duisburg, Schifferstrasse 166, mit einer finanziellen Belastung von TEUR 98 (bis 1. Januar 2024) und aus dem Mietvertrag für die Büroflächen nebst PKW-Stellflächen in Düsseldorf, Peter-Müller-Str. 24-26, mit einer finanziellen Belastung in Höhe von insgesamt TEUR 462 (bis 30.11.2028). Die Miet- und Leasinggeschäfte verringern insbesondere die Kapitalbindung und verbessern die Eigenkapitalquote, führen aber während der Vertragslaufzeit auch zur Bindung an die geleasten oder gemieteten Vermögensgegenstände. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Im September 2023 wurde bekanntgegeben, dass die Werkstatt der Danieli Germany GmbH in Meinerzhagen mit Wirkung zum 30.06.2024 geschlossen wird. Im Zuge der Schließung werden ein einstelliger Personalabbau und zukünftige Kostenersparnisse zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit erwartet. Im Februar 2024 wurden 100 % der Anteile an der Vorratsgesellschaft Rheinsee 1040. VV GmbH erworben. Anschließend erfolgte die Änderung der Firma in Danieli Metallurgy GmbH. Die Danieli Metallurgy GmbH wird im Handelsregister B des Amtsgerichts Düsseldorf mit der Nummer HRB 103197 geführt. Der Gegenstand des Unternehmens ist die Betreuung und Abwicklung von Großprojekten im metallurgischen Anlagenbau. Mit Gesellschafterbeschluss vom 27. Juli 2023 und Eintragung in das Handelsregister vom 18. August 2023 wurde das Stammkapital der Tochtergesellschaft Danieli Projects GmbH, Düsseldorf, um TEUR 7.975 auf TEUR 8.000 erhöht. Mitarbeiter Die Mitarbeiterentwicklung stellt sich im Geschäftsjahres-Durchschnitt wie folgt dar:
Mutterunternehmen und Konzernzugehörigkeit Die Danieli Germany GmbH, Duisburg, ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der Industrielle Beteiligung S.A., Luxemburg. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der obersten Muttergesellschaft, der Danieli & C. Officine Meccaniche S.p.A., Buttrio, Italien, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Konzernabschluss Die Danieli Germany GmbH ist von der Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses gem. § 293 Abs. 1 HGB befreit. ErgebnisverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag der Gesellschaft in Höhe von TEUR 549 vollständig auf neue Rechnung vorzutragen. Angaben zu den Organen der Gesellschaft Die Geschäftsführung der Gesellschaft wird wahrgenommen durch
Der Geschäftsführer ist hauptberuflich für die Gesellschaft tätig. Von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB (Angabe der Geschäftsführerbezüge) wurde Gebrauch gemacht.
Düsseldorf, den 6. September 2024 Danieli Germany GmbH Stefan Berger, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022/2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Danieli Germany GmbH, Düsseldorf (vormals: Duisburg) Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Danieli Germany GmbH, Düsseldorf (vormals: Duisburg), - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Danieli Germany GmbH, Düsseldorf (vormals: Duisburg), für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 6. September 2024 Deloitte GmbH Detlef Herrel, Wirtschaftsprüfer Benedict Verfürth, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
25 nahegelegene Organisationen
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und Gießmaschinen
Bereitstellung von Datenverarbeitungsdiensten
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Bauträger für Wohngebäude
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Autowaschanlagen
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Erbringung von Dienstleistungen der diagnostischen Bildgebung
Autowaschanlagen
Wärme- und Kältehandel
Luftsicherheitsdienste
Betrieb von Flughäfen und Landeplätzen für Luftfahrzeuge
Betrieb von Flughäfen und Landeplätzen für Luftfahrzeuge
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen