Speditionen
Hartmann GmbH
Ostmilter Straße 35, 48231 Warendorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Roger Josephina Hubertus Marie Vrencken seit 23.7.2021 | Geschäftsführer |
Oliver Bernitz seit 19.8.2019 | Geschäftsführer |
Remko Rosmann seit 25.2.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
DGS GROUP B.V. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hartmann GmbHWarendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Nach ersten Veröffentlichungen sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt mit -0,2% in 2023, obwohl der rechtliche Rahmen der Corona-Einschränkungen am 07. April 2023 ausgelaufen ist. Im Vorjahr (2022) betrug der Zuwachs +1,9%. Trotz der bis zum 07. April 2023 andauernden Pandemiesituation und weiterhin bestehender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch in 2020 weiter erholen bzw. das Niveau aus 2022 nahezu halten, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreichen konnte. Die Verbraucherpreise erhöhten sich in 2023 dabei um 5,9% gegenüber dem Vorjahr (2022). Damit lag die Jahresteuerungsrate niedriger als in 2022 (2022: -2,0%). Die schon in 2018, 2019, 2020, 2021 und 2022 extrem stark gestiegenen Energiepreise (Strom 2018: +4,6%, Strom 2019: +1,4%, Strom 2020: 3,0%, Strom 2021: 6,6%, Strom 2022: +20,1 %) erhöhen sich in 2023 wiederholt um +12,7%. Der für uns relevante Bereich der Nahrungsmittel erhöhte sich in 2023 überdurchschnittlich um +12,4%. Gemüse verteuerte sich um +13,3%, Fleisch und Fleischwaren um +8,3%, hingegen verbilligten sich z.B. Speiseöle und -fette um -3,5%. Der Einzelhandel mit Lebensmitteln, Getränken und Tabakwaren lag mit einer Umsatzsteigerung von 5,9 % nominal (über dem Niveau zum Gesamteinzelhandel) und -3,9 % preisbereinigt unter dem Niveau zum Gesamteinzelhandel. Der Trend der Verbraucher den Fleischkonsum zu reduzieren ist aktueller denn je und setzt sich auch im Jahr 2023 weiter fort. Im Jahr 2023 produzierten die Unternehmen hierzulande im Vergleich zum Vorjahr +16,6% mehr Fleischersatzprodukte, im 5-Jahres-Vergleich zu 2019 erhöhte sich die Produktion sogar um 113,8% und hat sich somit mehr als verdoppelt. Die bereits in 2021 definierten Herausforderungen der Fleischwarenindustrie haben unverändert ihre Gültigkeit. Der Verbrauchermarkt ist weiterhin rückläufig und gesellschaftliche Diskussionen über die künftige Ausrichtung gehen weiter, ebenso der Konsolidierungseffekt am Markt. II. Geschäftsverlauf Mit im Durchschnitt 66+1 Personen einschließlich eines Geschäftsführers, 6 Teilzeitkräften und zuzüglich 1 Auszubildenden (bis Ende 2.Vj.2023) ist der Umsatz in 2023 in einem weiterhin schwierigen Marktumfeld, trotz weiterer Kundenanforderungen, deutlich gegenüber dem Vorjahresniveau angestiegen, dies ist sicherlich auch mitbegründet durch die hohe Inflation von +5,9% in 2023. Das Preisniveau für Schweinefleisch in 2023 lag weit über dem Niveau des Vorjahres. Der Einkauf wurde weiter optimiert. Weiterhin konnte durch strikte Kostendisziplin und striktes Kostenmanagement ein Jahresergebnis vor Steuern, deutlich über Vorjahresniveau, erzielt werden. In 2023 wurde weiterhin in Kapazitätserweiterungen investiert sowie in Technologien zur Steigerung unserer Effizienz. Weitere Investitionen im Bereich Effizienz-Steigerung und Produktion sind für 2024 geplant. Unser System zur Lebensmittelsicherheit führten wir in 2023 unverändert weiter. Unser integriertes Managementsystem umfasst unverändert das Qualitätsmanagement- und HACCP-Konzept sowie das System zur Verbesserung der Energieeffizienz. In 2023 haben wir bereits das siebte Jahr in Folge an einem unangekündigten IFS-Audit teilgenommen und mit "Higher Level" bestanden. Das QS-Audit wurde zu Beginn des Jahres ebenfalls mit Status I bestanden. Die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 beträgt 55% und liegt damit unter dem Vorjahresniveau von 68%. Grund hierfür ist der Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 12.12.2022 mit der Meat Acquico Deutschland GmbH. Der Gewinn vor Steuern i.H.v. EUR 3.890.111,19 wurde entsprechend an die Meat Acquico Deutschland GmbH abgeführt. Zur Kapitalstruktur und -ausstattung ist anzumerken, dass sich das Eigenkapital nicht verändert hat. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich um 105 TEUR. Das Geschäftsergebnis vor Steuern liegt um +862 TEUR über dem Vorjahr. III. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft und Risiken sowie Chancen der zukünftigen Entwicklung Die Berichtserstattung von Risiken und Chancen im Lagebericht bezieht sich grundsätzlich auf ein Jahr. Im März 2020 hatte die Weltgesundheitsorganisation WHO die Verbreitung des Coronavirus als Pandemie eingestuft und diese Pandemie herrschte immer noch bis zum 07. April 2023 vor. Die Lage hat sich diesbezüglich entspannt, jedoch hat sich die deutsche Wirtschaft weiter mit existenziellen Fragestellungen der Zukunftsfähigkeit zu beschäftigen. Wie auch in den Vorjahren, ist der Schweinefleischkonsum in Deutschland rückläufig. Durch die kontinuierliche Ausweitung des Sortiments sind jedoch weitere Wachstumschancen gegeben. Wesentliche Risiken auf die Nachfrage nach unseren Produkten wird nicht gesehen. Am 24.02.2022 begann Russland einen großangelegten Überfall auf die Ukraine der bis heute andauert. Die Energie- und teilweise die Rohstoffpreise (Paniermehl, Rapsöl) stehen weiterhin unter Druck, jedoch ist die Gesamtsituation besser abzuschätzen. Eine genaue und abschließende Prognose ist aktuell noch nicht möglich, da der Krieg noch weiter anzudauern scheint. Im Absatzbereich sehen wir keine schwerwiegenden Risiken, weil unsere hochwertigen Produkte für den Endkunden weiterhin im preislich zugänglichen Rahmen liegen und auch liegen werden, jedoch ist auch hier eine genaue Prognose schwierig. Durch zunehmende Internationalisierung hat sich die Wettbewerbssituation in der Fleischbranche weiter verschärft. Hierbei ist insbesondere der Preisdruck durch die Lebensmitteldiscounter sowie die Preispolitik der Mitbewerber zu erwähnen. Unsere letztjährige Einschätzung, dass sich die Verhandlungsmacht des Lebensmitteleinzelhandels weiterhin verschärft und der Wettbewerb härter wird, hat sich auch in 2023 bestätigt und hat dementsprechend auch für das kommende Jahr Gültigkeit. Da unsere Produkte jedoch höchste Qualitätsansprüche erfüllen, sehen wir das Risiko als gering an. Durch die begrenzte Haltbarkeit unserer Produkte können Exportsperren in Drittländer zu einem Anstieg der Vorräte und entsprechenden Abschreibungen führen. Da jedoch nur ein geringer Anteil unserer Produkte in Nicht-EU-Länder verkauft wird, sehen wir dieses Risiko nicht als wesentlich an. Durch Tierseuchen, wie die afrikanische Schweinepest, herrscht eine zunehmende Rohstoffverknappung, die auch weiterhin anhält. Durch die strengen Sicherheitsvorkehrungen der deutschen Tierhalter und den historisch gewachsenen Lieferantenbeziehungen ist hier jedoch nicht von einem bestandgefährdenden Risiko auszugehen. Aufgrund der vorhandenen liquiden Mittel und der stabilen Ertragslage sind Liquiditätsrisiken nicht zu erkennen. Zins- und Kreditrisiken werden aufgrund der bilanziellen Struktur ebenfalls nicht gesehen. Durch die geringe globale Ausrichtung in Nicht-EU-Länder sind auch Wechselkursrisiken nicht gegeben. Risiken des Forderungsausfalles sind größtenteils durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt. IT-Risiken werden so weit möglich durch Investitionen in moderne Sicherheitslösungen entgegengetreten. Die in den letzten Jahren begonnene notwendige Diskussion über mehr Tierwohl und Nachhaltigkeit wurde in 2020 von der Corona-Krise überschattet und hat in 2021 langsam wieder an Fahrt aufgenommen. Eingehendere Bedeutung sollte dem Thema Tierwohl in 2022 gewidmet werden, jedoch hat sich dieses im Rahmen gehalten. In 2023 wurde dem Thema Tierwohl untergeordnet Bedeutung geschenkt. In 2024 ist davon auszugehen, dass diesem Thema wieder mehr Aufmerksamkeit entgegengebracht wird. Unter Berücksichtigung der uns zu diesem Zeitpunkt vorliegenden Informationen stellen die hier dargelegten strategischen, wirtschaftlichen, operativen und finanziellen Risiken keine grundlegende Gefahr für die Unternehmung dar, jedoch können sich noch nicht erkannte Risiken wie unerkannte Tierseuchen unter Umständen nachteilig auf das Unternehmen auswirken. Wir werden weiterhin den Markt aktiv beobachten und erwarten eine gute Entwicklung unseres Unternehmens. Ausgehend von den allgemeinen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und der Einschätzung der Branchenentwicklung gehen wir davon aus, dass wir in 2024 ebenfalls ein Rohergebnis in Höhe von ca. TEUR 12.000 erzielen können. Auch für das Jahr 2025 gehen wir von diesen Zahlen aus. IV. Sonstige Angaben Wir versichern, dass im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft nach bestem Wissen so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken i. S. d. § 289 Abs. 1 Satz 4 HGB beschrieben werden.
Warendorf, 20.03.2024 Oliver Bernitz, Geschäftsführer Remko Rosman, Geschäftsführer Roger Josephina Hubertus Marie Vrencken, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Hartmann GmbH hat ihren Sitz in Warendorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Münster unter HR B 8970 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Bei der Hartmann GmbH handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Gemäß § 264 Abs. 1 Satz 1 HGB erweitert die Geschäftsführung den Jahresabschluss des Geschäftsjahres um den nachfolgenden Anhang. Soweit nach den gesetzlichen Vorschriften zusätzliche Erläuterungen erforderlich sind, werden diese nachfolgend gegeben. III. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf die Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den handelsrechtlichen Bilanzierungsvorschriften. Die allgemeinen Grundsätze für die Gliederung (§ 265 HGB), Gliederung der Bilanz (§ 266 HGB) sowie die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung (§ 275 HGB) wurden beachtet. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) gewählt. IV. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Bilanzierung des Anlagevermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Abschreibung der Zugänge erfolgte zeitanteilig. Das unbewegliche Anlagevermögen wird zwischen 3 und 25 Jahren abgeschrieben und ist an die amtlichen Abschreibungstabellen angelehnt. Die Abschreibungsdauer beim beweglichen Anlagevermögen liegt zwischen 2 und 15 Jahren und ist an die amtlichen Abschreibungstabellen angelehnt. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem separat dargestellten Anlagespiegel zu entnehmen.
Nettobuchwerte
2. Umlaufvermögen a) Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten einschließlich Bezugskosten und Lieferantenskonti bewertet. Falls der Wiederbeschaffungswert niedriger war, wurde dieser angesetzt. Für einen Teil der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, die die Voraussetzungen des § 240 Abs. 3 Satz 1 HGB erfüllen, wurden Festwerte gebildet. b) Fertige Erzeugnisse und Waren Die Bewertung der unter diesem Posten ausgewiesenen Erzeugnisse erfolgte zu den Herstellungskosten. Bewertungsabschläge waren nicht vorzunehmen. c) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Nominalwert, abzüglich einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 0,5 % der Nettoforderungen, ausgewiesen. Uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Die Forderungen waren zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung im Wesentlichen bezahlt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von EUR 7.724.252,63 (Vj: EUR 7.439.325,41) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. 3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Für geleistete Aufwendungen, die kommende Wirtschaftsjahre betreffen, wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. 4. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum 31.12.2023 unverändert EUR 50.000,00. Die in den Vorjahren gebildeten Gewinnrücklagen betragen unverändert EUR 1.650.000,00. 5. Rückstellungen Sie wurden auf Grund der zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung vorliegenden Erkenntnisse in der Höhe der Beträge gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Die Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich aus Rückstellungen für Urlaub (EUR 49.000,00), Abschluss- und Prüfungskosten (EUR 46.500,00), Archivierungskosten (EUR 10.000,00), Gewährleistungen (EUR 5.000,00) und sonstigen Rückstellungen (EUR 43.750,00) zusammen. 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden zum Rückzahlungsbetrag ausgewiesen und waren zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung im Wesentlichen bezahlt. Verbindlichkeiten Restlaufzeiten: Restlaufzeiten
V. Erläuterungen zum Jahresergebnis Der Jahresüberschuss zum 31. Dezember 2023 beträgt EUR 3.890.111,19 vor Steuern. Zum 31.12.2023 beträgt der Bilanzgewinn EUR 10.541.037,55 im Geschäftsjahr. Der Bilanzgewinn setzt sich wie folgt zusammen:
Am 12.12.2022 wurde zwischen der Meat Acquico Germany GmbH "Organträgerin" und der Hartmann GmbH "Organgesellschaft" ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. Das Ergebnis i.H.v. EUR 3.890.111,19 ist in vollem Umfang an die Meat Acquico Germany GmbH "Organträgerin" abzuführen. VI. Sonstige Angaben und Erläuterungen 1. Angaben zu Arbeitnehmern Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten im Geschäftsjahr 2023 betrug 66. Zusammensetzung:
2. Angaben zur Geschäftsführung Herr Oliver Bernitz, Fleischermeister u. Betriebswirt, Melle Herr Remko Rosman, Kaufmann, Rosmalen / Niederlande Herr Roger Josephina Hubertus Marie Vrencken, Herten / Niederlande 3. Gesamtbezüge der Organe Im Hinblick auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge gemäß § 285 Nr. 9 ff. HGB nimmt die Gesellschaft die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch. 4. Konsolidierungskreis Die Gesellschaft ist seit dem 1.10.2018 ein Konzernunternehmen der Meat Acquico Germany GmbH, Frankfurt am Main und der Meat HoldCo B.V., Tilburg (NL), das gleichzeitig oberstes Mutterunternehmen ist. Unsere Gesellschaft wird in den Konzernabschluss •der Meat Acquico Germany GmbH als kleinster Konsolidierungskreis und •der Meat HoldCo B.V. als größter Konsolidierungskreis einbezogen. Die Konzernabschlüsse werden soweit vorgeschrieben im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht VII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen belaufen sich auf EUR 4.647.921,58. VIII. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Berichtsjahres nicht eingetreten. IX. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 10.541.037,55 (bestehend aus Gewinnvortrag in Höhe von EUR 10.541.037,55) auf neue Rechnung vorzutragen. Der Gewinn ist in vollem Umfang an die Meat Acquico Germany GmbH "Organträgerin", gem. Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag vom 12.12.2022, abzuführen.
Warendorf, 20.03.2024 Hartmann GmbH Oliver Bernitz, Geschäftsführer Remko Rosman, Geschäftsführer Roger Josephina Hubertus Marie Vrencken, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hartmann GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hartmann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hartmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsmäßiger Erstellung von Prüfungsberichten (IDW PS 450 n.F. (10.2021)). Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus. Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.
Lüdinghausen, 12.07.2024 Niehoff,
Heitkamp & Kollegen GmbH
Christian Heitkamp, Wirtschaftsprüfer Stephan Heitkamp, Wirtschaftsprüfer |
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