Stammdaten

Register
Amtsgericht Lüneburg HRB 203638
Vorher
CFB Landmaschinenvermietung GmbHWM Mobilien Leasing GmbH
Eingetragen
21.2.2006
Branche
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
der Erwerb, der Verkauf, die Vermietung und das Leasing von Mobilien, die Vornahme aller damit zusammenhängenden Geschäfte und Handlungen, soweit diese dem Geschäftszweck oder die Gesellschaft zu fördern geeignet sind

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Bianca Schmeling
seit 2.2.2026
Prokura
Sebastian Kohlhaas
seit 2.2.2026
Prokura
Jörg Schröder
seit 2.2.2026
Prokura
Susanne Gullatz
seit 2.2.2026
Prokura
Boris Fromheim
seit 2.2.2026
Prokura
Joachim Otto
seit 20.10.2023
Geschäftsführer
Thilo Sertel
seit 28.9.2022
Geschäftsführer
Ewelina Möller
seit 25.1.2021
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
47.00%
47.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Albrechtstraße 37, 49076 Osnabrück
235.000 €
47.00%
Wilhelmstraße 15, 49078 Osnabrück
235.000 €
47.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WM Mobilien Leasing GmbH

Seevetal

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
1. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 6.176.012,37 2.072.931,63
b) andere Forderungen 0,00 0,00
6.176.012,37 2.072.931,63
2. Forderungen an Kunden 29.985.638,43 29.962.483,22
darunter: an Finanzdienstleistungsinstituten € 0,00 (Vj. € 0,00)
3. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
darunter: an Kreditinstituten € 0,00 (Vj. € 0,00)
darunter: an Finanzdienstleistungsinstituten € 0,00 (Vj. € 0,00)
4. Leasingvermögen 71.676.289,43 61.549.186,86
5. Sonstige Vermögensgegenstände 2.035.828,74 671.037,65
6. Rechnungsabgrenzungsposten 4.029.120,14 3.614.126,82
7. Aktive latente Steuern 2.610.082,50 2.728.628,77
Summe Aktiva 116.512.971,61 100.598.394,95

PASSIVSEITE

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro Euro
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 58.359,34 1.070.401,96
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 68.071.006,10 56.675.939,97
68.129.365,44 57.746.341,93
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) Spareinlagen 0,00 0,00
aa) mit vereinbarter Kündigungsfrist von drei Monaten 0,00 0,00
ab) mit vereinbarter Kündigungsfrist von mehr als drei Monate 0,00 0,00
0,00 0,00
b) andere Verbindlichkeiten
ba) täglich fällig 0,00 0,00
bb) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 298.560,05 277.209,82
298.560,05 277.209,82
3. Sonstige Verbindlichkeiten 14.797.132,02 14.774.785,96
4. Rechnungsabgrenzungsposten 24.678.852,85 19.460.129,66
5. Rückstellungen
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 0,00
b) Steuerrückstellungen 371.254,00 396.973,00
c) andere Rückstellungen 331.180,34 128.775,04
702.434,34 525.748,04
6. Nachrangige Verbindlichkeiten 2.500.000,00 2.500.000,00
7. Eigenkapital
a) Eingefordertes Kapital, Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
abzgl. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen 0,00 0,00
b) Kapitalrücklage 0,00 0,00
c) Gewinnrücklagen 0,00 0,00
ca) gesetzliche Rücklage 0,00 0,00
cb) Rücklage für eigene Anteile 0,00 0,00
cc) satzungsmäßige Rücklagen 0,00 0,00
cd) andere Gewinnrücklagen 0,00 0,00
d) Bilanzgewinn/Bilanzverlust 4.906.626,91 4.814.179,54
davon nicht gedeckt 0,00 0,00
5.406.626,91 5.314.179,54
Summe Passiva 116.512.971,61 100.598.394,95

 

Seevetal, den 27.03.2024

gez. Ralf Reuwer

gez. Joachim Otto

gez. Thilo Sertel

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

2023 2022
Euro Euro Euro Euro
1. Leasingerträge 48.448.637,25 55.761.045,36
2. Leasingaufwendungen -17.754.273,47 -27.068.900,35
30.694.363,78 28.692.145,01
3. Zinserträge aus
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 0,00 0,00
b) festverzinslichen Wertpapieren und Schuldbuchforderungen 0,00 0,00
c) sonstigen Geschäften 39.571,25 52.404,86
39.571,25 52.404,86
4. Zinsaufwendungen -2.709.934,96 -1.902.634,93
-2.670.363,71 -1.850.230,07
5. Provisionserträge 320,00 414.072,47
6. Provisionsaufwendungen -587.498,81 -534.092,28
7. Sonstige betriebliche Erträge 440.449,62 1.022.356,38
darunter: aus dem Leasinggeschäft: € 0,00 (Vj. € 0,00)
8. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter -7.962,29 -6.540,75
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
darunter: für Altersversorgung: € 0,00 (Vj. € 0,00) -2.234,07 -1.928,92
-10.196,36 -8.469,67
b) andere Verwaltungsaufwendungen -4.273.548,74 -3.475.006,22
-4.283.745,10 -3.483.475,89
9. Abschreibungen und Wertberichtigungen
a) auf Leasingvermögen -22.565.707,23 -21.929.426,81
b) auf immaterielle Anlagenwerte und Sachanlagen 0,00 0,00
-22.565.707,23 -21.929.426,81
10. Sonstige betriebliche Aufwendungen -737.593,62 -545.392,24
darunter: aus dem Leasinggeschäft: € 0,00 (Vj. € 0,00)
11. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft -121.196,35 -94.880,82
12. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 169.028,58 1.691.075,75
13 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -73.887,81 -485.842,18
darunter: Aufwand / Erträge aus latenten Steuern: € -118.546,27 (Vj. € 580.102,15)
14 Sonstige Steuern -2.693,40 -3.280,32
15 Jahresüberschuss 92.447,37 1.201.953,25
16 Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.814.179,54 3.612.226,29
17 Bilanzgewinn 4.906.626,91 4.814.179,54

 

Seevetal, den 27.03.2024

gez. Ralf Reuwer

gez. Joachim Otto

gez. Thilo Sertel

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Hinweise

Die WM Mobilien Leasing GmbH, Seevetal, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Lüneburg unter der Nummer HRB 203638 eingetragen.

Die Gesellschaft ist ein Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne des § 1 Abs. 1a des Gesetzes über das Kreditwesen (KWG) und besitzt die Erlaubnis zum Betreiben des Finanzierungsleasings gemäß § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG.

Als Finanzdienstleistungsinstitut gilt die Gesellschaft gemäß § 340a Abs. 1 i. V. m. § 340 Abs. 4 Handelsgesetzbuch (HGB) als große Kapitalgesellschaft.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff., §§ 264 ff. und §§ 340 ff. HGB unter Beachtung der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gliederung der Bilanz entspricht Formblatt 1 gemäß § 2 Abs. 1 RechKredV. Die Gesellschaft wendet für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung das Formblatt 3 in Staffelform nach § 2 Abs. 1 RechKredV an. Den Besonderheiten des Leasinggeschäfts wurde durch Erweiterungen der diesbezüglichen Formblätter entsprechend den Vorgaben der RechKredV Rechnung getragen.

Die Gesellschaft war bis zum 31. Dezember 2021 zu 100 % an der WM Mobilien Leasing Austria GmbH, Wien, beteiligt, die mit Wirkung zum 1. Januar 2022 auf die Gesellschaft verschmolzen worden ist.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Die Forderungen an Kreditinstitute sind zum Nennwert bilanziert.

Forderungen an Kunden sind zum Nominalwert angesetzt. Möglichen Abwertungserfordernissen wurde durch angemessene Wertberichtigungen Rechnung getragen. Hierbei wurden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt.

Das Leasingvermögen, das die erworbenen vermieteten Vermögensgegenstände umfasst, wird zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen angesetzt. Es wird über die Laufzeit der Leasingverträge - bei Vorliegen eines vereinbarten Restwertes auf den jeweiligen Restwert - linear abgeschrieben. Im Anschaffungsjahr erfolgt die Abschreibung pro rata temporis. Soweit Wirtschaftsgüter zukünftig beginnender Leasingverträge erfasst sind, erfolgt deren Abschreibung erst ab deren Nutzung, d. h. ab Beginn des Leasingsvertrages.

Sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert.

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Dienstleistungsgebühren, die im Rahmen der Auslagerung des Geschäftsbetriebs bei Abschluss der einzelnen Leasingverträge gezahlt werden, aktivisch abgegrenzt und über die Laufzeit der betreffenden Leasing- und Finanzierungsverträge linear aufgelöst.

Über die Höhe der passiven Steuerlatenzen hinausgehende aktive latente Steuern werden in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB aktiviert.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sowie sonstige Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten umfasst den Barwert aus verkauften Leasingforderungen (Raten und ggf. Restwerte), abgegrenzten Zinsertrag aus Mietkaufgeschäften sowie den Nennbetrag erhaltener Leasingsonderzahlungen, die laufzeitanteilig aufgelöst werden.

Für ungewisse Verbindlichkeiten wurden Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt. Es entspricht dem im Gesellschaftsvertrag bestimmten Stammkapital, das vollständig eingezahlt ist.

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der vollständigen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Forderungen an Kreditinstitute betreffen täglich fällige Sichtguthaben.

Die Forderungen an Kunden in Höhe von EUR 29.985.638,43 (Vj. EUR 29.962.483,22) umfassen zu EUR 29.360.280,35 (Vj. EUR 27.812.903,66) Forderungen aus Mietkaufverträgen, zu EUR 606.851,04 (Vj. EUR 550.864,54) Forderungen aus Verkäufen von Leasingvermögen, zu EUR 53.677,75 (Vj. EUR 1.498.883,76) fällige Leasingraten und Rückvergütungen sowie zu EUR 60.229,29 (Vj. EUR 99.831,26) leistungsgestörte Leasingraten. Auf die Forderungen an Kunden wurden Einzelwertberichtigungen von EUR 5.400,00 (Vj. EUR 0,00) sowie Pauschalwertberichtigungen von EUR 90.000,00 (Vj. EUR 0,00) vorgenommen. Die Restlaufzeitengliederung der Forderungen an Kunden ist im Restlaufzeitenspiegel in der Anlage 3b) dargestellt, der integraler Bestandteil dieses Anhangs ist. Forderungen mit unbestimmter Laufzeit bestehen nicht.

Das Leasingvermögen umfasst ausschließlich verleaste und vermietete Wirtschaftsgüter, die gemäß § 246 Abs. 1 Satz 2 HGB wirtschaftlich der WM Mobilien Leasing GmbH als Leasinggeber zuzurechnen sind.

Wirtschaftsgüter zukünftig beginnender Leasingverträge sowie sichergestellte Verwertungsobjekte sind in Höhe von EUR 2.091.442,89 (Vj. EUR 940.183,10) enthalten. Die sichergestellten Verwertungsobjekte wurden mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. In abgegrenzten Fällen stehen der Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert Bürgschaftsforderungen gegenüber, die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden.

Eigengenutzte immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen sind nicht vorhanden. Der Gesellschaft stehen die diesbezüglichen Anlagegüter der für sie tätigen Auslagerungsunternehmen zur Verfügung.

Die Entwicklung des Anlagevermögensist in Anlage 3a) dargestellt. Der Anlagenspiegel ist integraler Bestandteil dieses Anhangs.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 2.035.828,74 (Vj. EUR 671.037,65)betreffen folgende Einzelbeträge:

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
Debitorische Kreditoren 1.026,72 1.461,46
Forderungen aus Bürgschaft 437.538,45 437.538,45
Umsatzsteuerforderungen 145.435,02 0,00
Umsatzsteuerforderungen AT 169.824,11 24.640,38
Im Folgejahr abzugsfähige Vorsteuer 214.606,44 207.397,36
Ertragsteuerforderungen 667.398,00 0,00
Sonstige Forderungen 400.000,00 0,00

Bei einer Gesamtdifferenzbetrachtung zwischen dem handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Bilanzansatz errechnet sich ein Überhang aktiver latenter Steuern, der in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt wurde. Nicht vorhandenen passiven Steuerlatenzen stehen aktive Steuerlatenzen aus handelsrechtlich niedriger bewertetem Leasingvermögen gegenüber. Der Berechnung der Steuerlatenzen wurde ein Steuersatz von 30,825 % (Vj. 30,825 %) für Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag zugrunde gelegt.

Die täglich fälligen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 58.359,34 (Vj. EUR 1.070.401,96) bestehen aus Kontokorrentverbindlichkeiten zur Anfinanzierung der Mietkauf-, Leasing- und Mietobjekte. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit in Höhe von EUR 68.071.006,10 (Vj. EUR 56.675.939,97) umfassen ausschließlich Refinanzierungsdarlehen für die Leasing-, Miet- und Mietkaufverträge. Ihre Restlaufzeiten sind im Restlaufzeiten-Spiegel (Anlage 3b), der integraler Bestandteil dieses Anhangs ist, im Einzelnen dargestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden in Höhe von EUR 298.560,05 (Vj. EUR 277.209,82) beruhen auf eingezahlte Kautionen, die der Sicherung des jeweiligen Vertrags dienen. Die Laufzeit der Kautionsverbindlichkeit ist an die Laufzeit des jeweiligen Vertrages gekoppelt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 14.797.132,02 (Vj. EUR 14.774.785,96) betreffen folgende Einzelbeträge:

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.599.691,73 4.400.229,30
Umsatzsteuerverbindlichkeiten 0,00 406.563,77
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 9.000.000,00 9.809.125,00
Kreditorische Debitoren 197.049,98 158.867,89
Übrige Verbindlichkeiten 390,31 0,00

Im Posten andere Rückstellungen in Höhe von EUR 331.180,34 (Vj. EUR 128.775,04) sind folgende Rückstellungsarten enthalten:

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
Rechtsstreitigkeiten 155.360,34 95.138,00
Prüfung und Steuerberatung 25.820,00 28.250,00
Ausstehende Lieferantenrechnungen 150.000,00 5.387,04

Die nachrangigen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2.500.000,00 (Vj. EUR 2.500.000,00) bestehen vollständig gegenüber Gesellschaftern. Sie wurden - unverändert zum Vorjahr - zwei Mal mit einem Teilbetrag von jeweils EUR 1.175.000,00 sowie einmal mit einem Teilbetrag von EUR 150.000,00 und damit entsprechend der jeweiligen Beteiligungsquoten der Gesellschafter gewährt, lauten auf Euro und werden mit einem Zinssatz von 8,00 % p. a. bezogen auf den Nennbetrag verzinst.

Somit sind im Geschäftsjahr 2023 Zinsaufwendungen in Höhe von insgesamt EUR 200.000,00 (Vj. EUR 200.000,00) für die nachrangigen Verbindlichkeiten entstanden. Die Darlehensgewährung erfolgte auf unbestimmte Zeit. Sie sind vom Darlehensgeber mit einer Frist von vier Wochen kündbar und dürfen im Falle der Insolvenz, der Liquidation oder der sonstigen Beendigung der Geschäftstätigkeit der WM Mobilien Leasing GmbH erst nachrangig geltend gemacht werden. Eine Umwandlung in Kapital oder in eine andere Schuldform ist nicht vorgesehen.

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 500.000,00 und ist voll eingezahlt. Das betriebswirtschaftliche Eigenkapital nach der Substanzwertberechnungsmethode beläuft sich auf EUR 17.899.275,08 (Vj. EUR 17.595.071,60).

Von den Verbindlichkeiten sind durch Übertragung von Vermögensgegenständen gesichert:

Passivposten Gesamtbetrag der als Sicherheit übertragenen Vermögenswerte in EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 68.129.365,44
(Vj. 57.746.341,93)

Sicherheiten bestehen in Form von

Sicherungsübereignung der den jeweils finanzierten Leasingverträgen zugrunde liegenden Leasinggegenstände,

Abtretung aller Forderungen, Rechte und Ansprüche aus den jeweils finanzierten Leasing- bzw. Mietkaufverträgen,

Verpfändung aller Rechte des Kreditnehmers aus seinem laufenden Konto und sonstigen kreditorischen Konten.

Zudem wurden Covenant-Vereinbarungen mit Kreditinstituten geschlossen.

Weder in den Vermögensgegenständen noch in den Schulden sind Fremdwährungsposten enthalten.

Nach § 268 Abs. 8 HGB beläuft sich die Ausschüttungssperre zum 31.12.2023 auf EUR 2.610.082,50 (Vj. EUR 2.728.628,77) und enspricht damit dem Bilanzposten "Aktive latente Steuern".

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den Leasingerträgen in Höhe von EUR 48.488.637,25 (Vj. EUR 55.761.045,36) sind insbesondere die Erlöse aus refinanzierten Leasing-, Miet- und Mietkaufverträgen, Erlöse aus forfaitierten Leasing-, Miet- und Mietkaufraten, Verwertungserlöse und Erlöse aus der Auflösung der passiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten.

Bei den Leasingaufwendungen in Höhe von EUR 17.754.273,47 (Vj. EUR 27.068.900,35) handelt es sich insbesondere um den Materialeinsatz aus den Mietkaufverträgen, um geleistete Serviceentgelte, um Veräußerungsverluste aus Abgängen von Leasingvermögen sowie um Aufwendungen für vorzeitige Vertragsbeendigungen.

Die Zinserträge in Höhe von EUR 39.571,25 (Vj. EUR 52.404,86) beinhalten im Wesentlichen gegenüber Kunden erhobene Mahnzinsen.

Die Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 2.709.934,96 (Vj. EUR 1.902.634,93) umfassen Aufwendungen für Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR 540.708,31 (Vj. EUR 309.125,00) sowie ansonsten Aufwendungen für Refinanzierungen insbesondere bei Kreditinstituten.

Die Provisionsaufwendungen in Höhe von EUR 587.498,81 (Vj. EUR 534.092,28) betreffen Vermittlungsprovisionen für Leasing-, Miet- und Mietkaufverträge.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von EUR 440.449,62 (Vj. EUR 1.022.356,38) enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 11.763,86 (Vj. EUR 22.284,00) aus der Auflösung von Rückstellungen.

Die anderen Verwaltungsaufwendungen in Höhe von EUR 4.273.548,74 (Vj. EUR 3.475.006,22) beinhalten Aufwendungen für die Inanspruchnahme der Dienstleistungen der Auslagerungsunternehmen in Höhe von EUR 3.885.380,15 (Vj. EUR 2.663.827,36). Diese ergeben sich zum größten Teil aus der Auflösung der aktiven Rechnungsabgrenzung.

Die Abschreibungen und Wertberichtigungen in Höhe von EUR 22.565.707,23 (Vj. EUR 21.929.426,81) betreffen ausschließlich das Leasingvermögen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von EUR 737.593,62(Vj. EUR 545.392,24) beinhalten zum größten Teil die Verluste aus rechtsfälligen Verträgen.

Bei den Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von EUR 121.196,35 (Vj. EUR 94.880,82) handelt es sich um Forderungsabschreibungen gegenüber Kunden aus uneinbringlichen Verträgen in Höhe von EUR 25.796,35 (Vj. EUR 94.880,82), Aufwendungen aus der Zuführung zu den Einzelwertberichtigungen in Höhe von EUR 5.400,00 (Vj. EUR 0,00) sowie Aufwendungen aus der Zuführung zu der Pauschalwertberichtigung in Höhe von EUR 90.000,00 (Vj. EUR 0,00).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von EUR 73.887,81 (Vj. EUR 485.842,18) umfassen die Erträge aus Körperschaftsteuer / Kapitalertragsteuer inkl. Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von EUR 0,16, (Vj. Aufwendungen für anfallende Körperschaftsteuer / Kapitalertragsteuer inkl. Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von in Höhe von EUR 1.005.950,56), Erträge aus Körperschaftsteuer inkl. Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer des Vorjahres in Höhe von EUR 56.417,30 (Vj. EUR 0,00), Ertragsteueraufwand in Österreich aufgrund der Verschmelzung der WM Mobilien Leasing Austria GmbH zum 01.01.2022 in Höhe von EUR 11.759,00 (Vj. EUR 0,00) und Aufwendungen aus der Anpassung von latenten Steuern in Höhe von EUR 118.546,27 (Vj. EUR -580.102,15). Hinzu kommen die Auswirkungen und Folgewirkungen aus der Betriebsprüfung der Jahre 2016 bis 2019 in Höhe von EUR 0,00 (Vj. EUR 59.993,77).

V. Sonstige Angaben

Der Geschäftsführung gehörten im Zeitraum 01.01.2023 bis 31.12.2023 folgende Personen an:

Herr Joachim Otto, Kaufmann, Kreuztal - ab 09.10.2023

Herr Thilo Sertel, Kaufmann, Hanstedt

Herr Ralf Reuwer, Kaufmann, Hasbergen

Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Bestimmungen des § 181 BGB befreit.

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet. Im Geschäftsjahr 2023 war durchschnittlich zwei (Vj. zwei) kaufmännische Angestellte in Teilzeit beschäftigt. Hinzu kommen drei Geschäftsführer.

Das für das Geschäftsjahr berechnete Honorar für die Abschlussprüfungsleistungen nach § 285 Nr. 17 HGB betrug EUR 14.000,00. Überdies fielen Aufwendungen für Steuerberatungsleistungen in Höhe von EUR 6.108,73 an. Andere Bestätigungs- bzw. sonstige Leistungen wurden nicht erbracht.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 92.447,37 - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages von EUR 4.814.179,54 (Bilanzgewinn von EUR 4.906.626,91) - in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Hinsichtlich der Ausschüttungssperre wird auf die Angaben im Abschnitt III. verwiesen.

VI. Nachtragsbericht

Die letztendlichen Auswirkungen der bereits im Jahr 2022 begonnenen und letztmalig durch die EZB am 20.09.2023 um 0,25% auf 4,5% erfolgte Leitzinserhöhung, der aktuell hohen Inflation sowie des Ukraine-Krieges auf die Investitionsvorhaben in Deutschland sind aktuell abschließend noch nicht absehbar.

Die Prognose für das Bruttoinlandsprodukt geht jedoch lt. Ifo-Institut vom 06.03.2024 für das Jahr 2024 von einer Steigerung von lediglich 0,2% gegenüber dem Vorjahr aus.

 

Seevetal, den 30. April 2024

WM Mobilien Leasing GmbH

gez. Ralf Reuwer

gez. Joachim Otto

gez. Thilo Sertel

Dieser Jahresabschluss wurde von der Gesellschafterversammlung am 17. Juli 2024 festgestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
1. Leasingvermögen 110.045.714,38 37.537.061,66 25.852.894,16 121.729.881,88
110.045.714,38 37.537.061,66 25.852.894,16 121.729.881,88
Abschreibungen
Stand am 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2023
Euro Euro Euro Euro
1. Leasingvermögen 48.638.070,02 22.565.707,23 20.653.074,07 50.550.703,18
48.638.070,02 22.565.707,23 20.653.074,07 50.550.703,18
Bilanzwerte
Stand am 31.12.2023 Stand am 31.12.2022
Euro Euro
1. Leasingvermögen 71.179.178,70 61.407.644,36
71.179.178,70 61.407.644,36

Restlaufzeiten-Spiegel

Die nach der Rechnungslegungsverordnung geforderte Fristengliederung der Forderungen und Verbindlichkeiten ist der nachstehenden Tabelle zu entnehmen:

Bilanzpositionen mit einer Restlaufzeit
Angaben in EURO Gesamtbetrag weniger als 3 Monate mehr als 3 Monate bis 1 Jahr mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre
Forderungen an Kreditinstitute
- Geschäftsjahr 6.176.012,37 6.176.012,37 0 0 0
- Vorjahr 2.072.931,63 2.072.931,63 0 0 0
Forderungen an Kunden
- Geschäftsjahr 29.985.638,43 3.828.974,65 7.725.155,45 17.941.168,04 490.340,29
- Vorjahr 29.962.483,22 4.544.731,69 6.567.652,21 18.461.934,69 388.164,63
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist
- Geschäftsjahr 68.129.365,44 5.762.787,07 15.555.594,84 44.584.842,55 2.226.140,97
- Vorjahr 57.746.341,93 7.163.219,18 14.273.188,76 34.974.863,53 1.335.070,46
Verbindlichkeiten ggü. Kunden
- Geschäftsjahr 298.560,05 11.645,05 41.337,00 245.578,00 0
- Vorjahr 277.209,82 5.058,80 22.686,56 249.464,46 0
sonstige Verbindlichkeiten
- Geschäftsjahr 14.797.132,02 5.797.132,02 0,00 9.000.000,00 0
- Vorjahr 14.774.785,96 5.774.785,96 3.245.470,00 5.754.530,00 0
Nachrangige Verbindlichkeiten
- Geschäftsjahr 2.500.000,00 0 0 0 2.500.000,00
- Vorjahr 2.500.000,00 0 0 0 2.500.000,00
Bilanzpositionen
Angaben in EURO Gesicherte Beträge
Forderungen an Kreditinstitute
- Geschäftsjahr 0
- Vorjahr 0
Forderungen an Kunden
- Geschäftsjahr 0
- Vorjahr 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist
- Geschäftsjahr 68.129.365,44
- Vorjahr 57.746.341,93
Verbindlichkeiten ggü. Kunden
- Geschäftsjahr 0
- Vorjahr 0
sonstige Verbindlichkeiten
- Geschäftsjahr 0
- Vorjahr 0
Nachrangige Verbindlichkeiten
- Geschäftsjahr 0
- Vorjahr 0

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die WM Mobilien Leasing GmbH mit Sitz in Seevetal (im Folgenden als WMML bezeichnet) betreibt das Mobilienleasing- und -mietkaufgeschäft.

Die Gesellschaft ist ein Finanzdienstleistungsinstitut im Sinne des Gesetzes über das Kreditwesen (KWG) und besitzt die Erlaubnis zum Betreiben des Finanzierungsleasings.

Im Kundengeschäft unterscheidet die WMML zwischen den drei Vertriebswegen "WM- Eigengeschäft", "WM-Absatzgeschäft" und "Drittgeschäft".

Die WMML betreibt im Vertriebsweg "WM-Eigengeschäft" das Leasinggeschäft mit der WM SE, Osnabrück, (im Folgenden als WM bezeichnet) und ihren Tochterunternehmen. Es besteht Personenidentität zwischen den mittelbaren Gesellschaftern der WM und denjenigen der WMML. Zum Vertriebsweg "WM-Eigengeschäft" werden auch Leasingverträge mit Unternehmen zugerechnet, deren Anteile jeweils einzelne der vorgenannten Gesellschafter halten. In diesem Vertriebsweg konzentrieren sich die Aktivitäten auf das Kfz-Leasing in Form von Teilamortisationsverträgen.

Im Vertriebsweg "WM-Absatzgeschäft" betreibt WMML das Leasing- und Mietkaufgeschäft mit Endkunden der WM und bedient sich hierbei deren Akquisitionskanäle. Die Kunden sind schwerpunktmäßig dem Kfz-Handwerk und den angegliederten Wirtschaftszweigen zuzuordnen. Es werden sowohl Voll- und Teilamortisationsverträge sowie kündbare Leasingverträge als auch Mietkaufverträge sowie Maschinenmietverträge angeboten. Bei den finanzierten Objekten handelt es sich hauptsächlich um Werkstattausrüstung.

Darüber hinaus betreibt WMML seit 2017 im Vertriebsweg "Drittgeschäft" das Leasing- und Mietkaufgeschäft mit sonstigen Kunden, die keinen Bezug zur WM besitzen, und bedient sich hierbei insbesondere der Akquisitionskanäle von Leasingvermittlern und Vertriebsmitarbeitern der CONLINK Fulfillment GmbH (CONLINK). Das "Drittgeschäft" wurde im Jahr 2023 weiter ausgebaut. Die finanzierten Objekte sind dabei sehr vielfältig.

Der Absatzmarkt der WMML konzentriert sich gegenwärtig vorwiegend auf die Bundesrepublik Deutschland. Gleichwohl umfasst das Kunden- und Vertragsportfolio der WMML per 31.12.2023 in geringem Umfang auch Leasing- und Mietkaufverträge mit österreichischen, belgischen, luxemburgischen, niederländischen, schweizerischen und tschechischen Kunden.

Die Aufbau- und Ablauforganisation der WMML ist im Besonderen durch die umfassende Auslagerung auf die CONLINK geprägt. Auf Grundlage der mit der CONLINK geschlossenen Verträge ist die Gesellschaft weitestgehend in die Strukturen des Auslagerungsunternehmens integriert.

Die CONLINK besitzt - analog zur WMML - die Erlaubnis zum Betreiben des Finanzierungsleasings. Sie hat sich jedoch vollständig auf das Fulfillment spezialisiert und bietet den ihr angeschlossenen Leasinggesellschaften die vollständige Geschäftsabwicklung unter Berücksichtigung der aufsichtsrechtlichen Anforderungen an. Hierbei kann die CONLINK auf über 25 Jahren Erfahrung im Mobilien-Leasinggeschäft zurückgreifen.

2. Zweigniederlassungen und Tochterunternehmen

Die WMML unterhält weder Zweigstellen noch Zweigniederlassungen im In- oder Ausland.

Die Tochtergesellschaft WM Mobilien Leasing Austria GmbH, Wien, wurde mit Beschluss der Generalversammlung vom 02.08.2022 mit rückwirkender Wirkung zum 01.01.2022 auf die WM Mobilien Leasing GmbH verschmolzen. Mit Beschluss des Handelsgerichts Wien wurde die Gesellschaft im Firmenbuch gelöscht.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Jahr 2023 war weiterhin in starkem Maße durch den Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine und dessen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands geprägt.

Laut Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes (DStatis) vom 16.02.2024 ist das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3% gesunken (Anstieg Vj. 1,8%), was einer Rezession entspricht. Neben den o.g. Faktoren haben sich die damit verbundenen Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise in allen Bereichen des wirtschaftlichen Lebens sowie weiterhin der Fachkräftemangel negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ausgewirkt.

Die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland beliefen sich laut statista in 2023 auf 2,84 Mio. Einheiten (Vj. 2,7 Mio.).

Der für den Kunden WM SE, als Handelsunternehmen für Automobilwerkstätten, wichtige Bestand an Personenkraftwagen in Deutschland erreichte am 1. Januar des Jahres 2023 mit rund 49,1 Millionen Fahrzeugen den höchsten Wert aller Zeiten.

Betrachtet man den Pkw-Bestand in Deutschland nach Kraftstoffarten, stellen Fahrzeuge mit Benzinmotor die größte Gruppe dar. Die zweithäufigste Antriebsart bei den Pkw in Deutschland ist der Diesel. Alternative Antriebsformen, wie die Elektromobilität, Hybridantriebe oder Autogas spielen beim Antriebsmix in Deutschland weiterhin eine eher marginale Rolle, konnten jedoch zuletzt deutlich Zuwächse verbuchen (Quelle: statista, 7.3.2024).

Leasingmarkt

Das Mobilen-Leasing konnte in 2023 um € 15,3 Mrd. (Vj. € 0,9 Mrd.) von € 58,3 Mrd. auf € 73,6, Mrd. gesteigert werden, beim Mobilien-Mietkauf Volumen fiel der Anstieg mit plus € 0,9 Mrd. (Vj. € 1,1 Mrd.) von € 10,5 Mrd. auf nun € 11,4 Mrd. geringer aus. Insgesamt stieg das gesamte Finanzierungsvolumen der Branche um € 15,7 Mrd. von € 69,9 Mrd. auf € 85,6 Mrd. an.

Die Mobilien Leasing Quote konnte in 2023 auf 26,7% (Vj. 23,0%) gesteigert werden.

Lt. BDL (Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e.v.) lassen sich rund 62,7% (Vj. 62,0%) der Anschaffungswerte der Leasing-Objekte der Objektgruppe der Pkw und Kombi zusortieren. Bei der relevanten Gruppe der IT, Software & Cloud-Anwendungen ist eine negative Veränderung des Anteils am gesamten Leasingneugeschäft gegenüber dem Vorjahr von 4% auf einen Anteil von 3,4% des gesamten Leasingneugeschäftes zu verzeichnen. Nominal ist eine leichte Steigerung von € 2,78 Mrd. auf € 2,88 Mrd. festzuhalten.

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die WMML trotz Pandemie ihr Neugeschäft zum Vorjahr erhöhen. Der eigene Plan von € 43,9 Mio. (Vj. € 43,9 Mio.) wurde übererfüllt.

Das Neugeschäft betrug € 52,6 Mio. (Vj. € 52,3 Mio.) bezogen auf den 31.12.2023.

Hierbei hatte das sogenannte Drittgeschäft einen Anteil von € 29,1 Mio. bzw. 55,34% (Vj. € 36,8 Mio. bzw. 70,36%).

Die Barwertmarge im Neugeschäft stieg von 6,3% auf nunmehr 7,7%.

Die Geschäftsleitung der WMML beurteilt den Geschäftsverlauf 2023 als zufriedenstellend.

3. Lage des Unternehmens

a) Ertragslage

Die Leasingerträge sind im Geschäftsjahr 2023 von € 55,8 Mio. auf nunmehr € 48,4 Mio. gesunken. Die Erträge aus dem Leasinggeschäft (€ 20,5 Mio. / Vj. € 19,7 Mio.) konnten gesteigert werden. Im Mietkaufgeschäft (€ 18,2 Mio. / Vj. € 26,8 Mio.) ist eine Minderung zu verzeichnen, was auf einen neugeschäftsrelevanten Effekt in 2022 zurückzuführen ist.

Entsprechend dem Ertragsverlauf sind auch die Leasingaufwendungen von € 27,1 Mio. auf nunmehr € 17,8 Mio. gesunken, was vor allem der Minderung des Wareneinkaufs bei Mietkaufverträgen geschuldet ist.

Das Leasingergebnis stieg von € 28,7 Mio. um € 2,0 Mio. auf nunmehr € 30,7 Mio. an.

Das negative Zinsergebnis erhöhte sich von € 1,9 Mio. auf € 2,7 Mio. Dieser Anstieg resultiert aus gestiegenen Zinsen insbesondere für langfristige Refinanzierungen bei Kreditinstituten.

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen haben im Geschäftsjahr 2023 von € 3,5 Mio. auf € 4,3 Mio. zugenommen. Der Anstieg der entsprechenden Aufwendungen resultiert aus gestiegenen Dienstleistungsaufwendungen (€ 3,9 Mio. / Vj. € 2,7 Mio.). Die Aufwendungen für die Umsetzung einiger EDV-Projekte (T€ 0 / Vj. T€ 301), darunter die Programmierung für ein neues Kundenprotal, blieben zum Vorjahr im Berichtsjahr aus. Neu sind Aufwendungen für Messeauftritte und -beteiligungen in Höhe von T€ 153 (Vj. T€ 1).

Parallel zu den gestiegenen Leasingerträgen sind auch die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf das Leasingvermögen von € 21,9 Mio. auf € 22,6 Mio. gestiegen.

Die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen (T€ 121 / Vj. T€ 95), was im Wesentlichen durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung geprägt ist.

Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit stellt sich insgesamt auf T€ 169 (Vj. T€ 1.691) ein.

Nach Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und Ertrag verbleibt ein Jahresüberschuss von T€ 92 (Vj. T€ 1.202). Der Bilanzgewinn stellt sich auf € 4,9 Mio. (Vj. € 4,8 Mio.) ein.

Insgesamt wird die Ertragslage als zufriedenstellend beurteilt.

b) Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2023 von € 100,6 Mio. auf € 116,5 Mio. angestiegen.

Die Forderungen an Kunden betragen wie im Vorjahr € 30 Mio.

Das Leasingvermögen stieg von € 61,6 Mio. um € 10,1 Mio. auf € 71,7 Mio.

So genannte Handelswaren und sichergestellte Vermietungsobjekte werden seit dem Geschäftsjahr 2019 nunmehr unter Leasingvermögen ausgewiesen. Im Geschäftsjahr 2023 betrugen sie € 2,1 Mio. (Vj. € 0,9 Mio.).

In 2023 gab es eine Erhöhung des Refinanzierungsbedarfs. Daher stiegen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von € 57,7 Mio. auf € 68,1 Mio.

Darüber hinaus stehen der WMML neben dem Stammkapital von € 0,5 Mio., Gesellschafterdarlehen in Höhe von insgesamt € 11,5 Mio. (Vj. € 12,3 Mio.) zur Verfügung. Diese sind in Höhe von € 2,5 Mio. mit einem Rangrücktritt versehen.

Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 4,6% (Vj. 5,3%). Unter Berücksichtigung der nachrangigen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich die so ermittelte Eigenkapitalquote auf 6,8% (Vj. 7,8%).

Der Substanzwert des Unternehmens im Sinne von betriebswirtschaftlichem Eigenkapital konnte im Geschäftsjahr gesteigert werden. Er beträgt nunmehr € 17,9 Mio. (Vj. € 17,6 Mio.). Seine Berechnung entspricht dem zwischen dem Bundesverband Deutscher Leasing- Unternehmen e.V. (BDL), wichtigen Refinanzierungsbanken und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften abgestimmten BDL-Schema (Brutto-Methode).

Der Anstieg des Substanzwertes ist vor allem auf den gestiegenen Ertragswert des Leasing- und Mietkauf-Vertragsbestandes sowie die Nachgeschäftserlöse aus Verlängerungen und Vertragsablösungen zurückzuführen.

Leasing- und Finanzierungsverträge wurden über fristenkongruente Darlehen oder über Gesellschaftermittel finanziert. Zudem wurde vom Instrument der Forfaitierung (regressloser Verkauf der Leasing- und Mietkaufforderungen) Gebrauch gemacht.

Der WMML stehen Refinanzierungskontingente bei gegenwärtig fünf Banken zur Verfügung. Die Refinanzierungsbedingungen sind auf das Geschäftsmodell der WMML ausgerichtet.

Die Geschäftsleitung ist bestrebt, das Wachstum der Gesellschaft durch weitere Refinanzierungspartner bzw. durch den Ausbau bestehender Geschäftsverbindungen begleiten zu lassen.

Im Rahmen des Liquiditätsmanagements erfolgt eine laufende Überwachung der offenen Posten. Es existiert ein konsequentes Debitorenmanagement. Ferner kann die Gesellschaft im Rahmen der ihr eingeräumten Linien bei Bedarf auf Kontokorrentkredite bei den Banken zurückgreifen. Zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien bestehen über € 25,4 Mio.

Die Vermögenslage der WMML ist geordnet. Die Kapitalstruktur wird vor dem Hintergrund des Geschäftsmodells als ausreichend bezeichnet.

Die Liquidität war für den Berichtzeitraum sichergestellt. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben.

c) Sonstige finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Zum Bilanzstichtag waren für die WMML lediglich die drei Geschäftsführer sowie ferner 2 (Vj. 3) geringfügig Beschäftigte unmittelbar tätig.

Die überdies notwendige personelle Ausstattung wird insbesondere durch die CONLINK zur Verfügung gestellt.

Ebenso stellt CONLINK die technisch-organisatorische Ausstattung zur Verfügung. Daher verfügt die WMML mit Ausnahme des Leasingvermögens weder über immaterielle Anlagewerte noch über Sachanlagen.

4. Zusammenfassende Beurteilung

Die Geschäftsleitung der WMML beurteilt den Geschäftsverlauf sowie die Ertragslage für das Geschäftsjahr 2023 als zufriedenstellend.

Die Vermögenslage der WMML ist geordnet. Die Kapitalstruktur wird vor dem Hintergrund des Geschäftsmodells als ausreichend bezeichnet.

Die Liquidität war für den Berichtzeitraum sichergestellt. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben.

Eine ausreichende personelle sowie technisch-organisatorische Ausstattung wurde durch die CONLINK als für die WMML tätiges Auslagerungsunternehmen sichergestellt.

III. Nachtragsbericht

Im Hinblick auf Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2023 eingetreten sind, wird auf die Erläuterungen im Anhang unter dem Abschnitt "Nachtragsbericht" verwiesen.

IV. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Risikomanagementsystem

Wie alle unternehmerischen Tätigkeiten ist auch das Leasing- und Mietkaufgeschäft nicht frei von Risiken.

Neben allgemeinen Risikofaktoren (z. B. Konjunkturschwankungen, neue Technologien und Wettbewerbssituationen, sonstige sich verändernde Rahmenbedingungen) bestehen spezifische Leasing- und Mietkaufgeschäftsrisiken, die sich insbesondere in Form von Restwertrisiken, Adressenausfallrisiken, Marktpreisrisiken, Liquiditätsrisiken und operationelle Risiken zeigen.

Leasinggesellschaften werden seit dem 01.01.2009 aufsichtsrechtlich als Finanzdienstleistungsinstitute definiert. Daher hat die WMML vielfältige aufsichtsrechtliche Anforderungen einzuhalten, zu denen auch eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation gemäß § 25a KWG gehört.

Eine solche ordnungsgemäße Geschäftsorganisation umfasst insbesondere ein angemessenes und wirksames Risikomanagement. Die Einhaltung dieser Anforderungen wurde von der WMML auf die CONLINK ausgelagert. Letztere steuert im Rahmen ihres Risikomanagements auch die mit dem Leasing- und Mietkaufgeschäft der WMML verbundenen Chancen und Risiken.

In der Risikostrategie für die WMML wurde festgehalten, dass die Risikoneigung der Gesellschaft grundsätzlich eher gering ist. Ziel ist der langfristige Fortbestand des Unternehmens.

2. Risikokategorien

Für die WMML sind folgende Risikokategorien relevant:

Restwertrisiken

Als Restwert wird der tatsächliche oder kalkulierte Wert des Leasing-Objektes nach Ablauf oder vorzeitiger Auflösung des Leasing-Vertrages bezeichnet. Entspricht der tatsächliche oder kalkulierte Restwert am Ende der Vertragslaufzeit nicht mindestens dem tatsächlichen Marktwert, so würde ein offenes Restwertrisiko entstehen.

Die WMML geht keine offenen Restwertrisiken ein, da diese grundsätzlich durch Restwertgarantien bzw. Andienungsrechte abgesichert sind. Dadurch sind Restwerte am Vertragsende ausschließlich Bonitätsrisiken, die auch durch die Marktwerte der Objekte abgesichert sind.

Adressenausfallrisiken

Als Adressenausfallrisiko sieht die WMML das Bonitätsrisiko aus der Geschäftsbeziehung an. Es umfasst den möglichen Ausfall der zukünftigen Forderungen (abzüglich eines eventuellen Verwertungserlöses) an einen Kunden aus einem Vertragsverhältnis.

Die WMML begegnet diesem Ausfallrisiko u. a. durch einen systemischen Antragsannahmeprozess. Hierbei wird die Bonität des Kunden insbesondere anhand von Auskünften der Creditreform sowie aufgrund von Zahlungserfahrungen aus der Vergangenheit beurteilt. Je nach Bonität des Kunden werden die Risiken durch Mietsonderzahlungen oder Sicherheiten reduziert.

Durch ein stringentes Debitorenmanagement werden nicht nur ausstehende Zahlungen zügig angemahnt, sondern zudem auch Kündigungen zeitnah ausgesprochen, um den Umfang potenziell ausfallgefährdeter Forderungen frühzeitig zu minimieren.

Bei der Durchsetzung der Forderungen bedient sich die WMML einerseits des Forderungsmanagements der CONLINK sowie andererseits juristischer Fachexpertise.

Objektverwertungen im Vertriebsweg "WM-Absatzgeschäft" erfolgen mit Unterstützung der WM. Hierdurch kann die WMML einerseits auf deren Objektexpertise, aber auch auf einen funktionierenden Sekundärmarkt für die Werkstattausrüstungen zurückgreifen.

Daneben greift die WMML auf das Instrument der Forfaitierung zurück. Durch den regresslosen Verkauf der Kundenforderungen aus den Leasing- und Mietkaufverträgen verbleiben der Gesellschaft in diesen Fällen keine Bonitätsrisiken. Sie liegen vielmehr beim Forfaiteur.

Insgesamt waren die Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen im Geschäftsjahr 2023 in Relation zur Größe überschaubar. Sie betrugen T€ 121 nach T€ 95 im Vorjahr.

Marktpreisrisiken

Alle Leasing- und Finanzierungsverträge sind entweder mit fristenkongruenten Refinanzierungsprodukten oder aber mit Eigenmitteln bzw. Gesellschafterdarlehen unterlegt. Hierdurch reduziert die WMML das Zinsänderungsrisiko.

Fremdwährungsrisiken bestehen nicht, da im Geschäftsjahr 2023 ausschließlich auf € lautende Verträge im Bestand waren.

Liquiditätsrisiken

Zur Finanzierung der Gesellschaft stehen Refinanzierungslinien zur Abwicklung des Leasinggeschäfts zur Verfügung. Zur Verbreiterung der Refinanzierungsbasis und damit zur Absicherung der Finanzierung des Neugeschäfts sollen weitere Refinanzierungsinstitute akquiriert werden. Überdies sollen vorhandene Geschäftsbeziehungen gefestigt werden. Des Weiteren sind alle Refinanzierungspartner bereit, ihre Refinanzierungsrahmen zu erhöhen.

Zusammen mit dem stringenten Debitorenmanagement konnte die WMML ihre jederzeitige Zahlungsfähigkeit im Geschäftsjahr sicherstellen.

Operationelle Risiken

Operationelle Risiken sind die Gefahr von Verlusten in Folge von Unangemessenheit oder des Versagens von internen Prozessen, Menschen und Systemen oder in Folge von externen Ereignissen. Sie resultieren somit aus den betrieblichen Aktivitäten und sind damit Teil des unternehmerischen Handels der WMML.

Die WMML begegnet diesen Risiken insbesondere durch die Auslagerung ihrer Aktivitäten auf den langjährigen und etablierten Fulfillmentanbieter CONLINK. Dieser setzt qualifiziertes Personal sowie auf die Bedürfnisse der WMML abgestimmte IT-Workflows ein, um eine sach- und fachgerechte Abwicklung der Geschäftsaktivitäten sicherzustellen.

Zudem setzt WMML standardisierte und juristisch geprüfte Verträge ein, um Rechtsrisiken zu begegnen.

Zusammenfassende Risikoeinschätzung

Die dargestellten Risiken werden nach der derzeitigen Einschätzung der Geschäftsleitung der WMML die künftige Entwicklung unserer Gesellschaft nicht wesentlich beeinträchtigen.

Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar.

3. Prognose des Geschäftsverlaufs mit wesentlichen Chancen und Risiken

Die Prognosen, die sich auf die Entwicklung der WMML für das nächste Jahr beziehen, stellen Einschätzungen dar, die die Geschäftsleitung auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben.

Es wird darauf hingewiesen, dass sich die Prognosen durch die Veränderungen der zugrundeliegenden Annahmen als unzutreffend erweisen können. Insbesondere der Krieg in der Ukraine und die damit verbundenen anhaltenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Einschränkungen und Auswirkungen lassen Prognosen für das Geschäftsjahr 2024 nur mit erheblicher Unsicherheit treffen. Dies wird auch durch die schnellen Veränderungen und Varianzen in den Prognosen der Wirtschaftsinstitute und der Bundesregierung untermauert.

Die bisherigen Einschätzungen der Geschäftsführer der WMML basieren geschäftsmodellbegründet auf den Erwartungen für die operativen Umsätze und Absatzfinanzierungsvolumen der WM SE und auf den Planungen für das Drittgeschäft.

Allerdings könnten sich die aufgrund der Kriegssituation in der Ukraine weiterhin teilweise gegebenen Lieferengpässe und gestiegenen Energie- und Rohstoffpreise sowie der rückläufigen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung negativ auf die Umsetzung und Realisierung geplanter Investitionen bei Dritten und Kunden der WM SE und somit auf die damit verbundene Absatzfinanzierung negativ auswirken. Welche Auswirkungen sich durch die angespannte Situation im Nahen Osten, insbesondere sei hier der Konflikt zwischen Israel und Iran sowie die Angriffe auf Handelsschiffe durch die Huthi-Rebellen genannt, auf die Lieferwege auf See ergeben, ist ebenfalls noch nicht absehbar.

Mit Blick auf die weltwirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten, gestiegener Bonitätsanforderungen sowie einer Optimierung der Vertriebsstrukturen rechnet die Gesellschaft mit einem leicht niedrigeren Neugeschäftsvolumen und einem handelsrechtlichen Ergebnis auf Vorjahresniveau.

Die Gesellschaft ist trotz der o.g. Unsicherheiten gut in das Geschäftsjahr 2024 gestartet, insofern wurden die konservativen Planungen für 2024 bisher nicht revidiert.

Zusätzliche wesentliche Ertragschancen sieht die WMML insbesondere für den Fall, dass zusätzliche Erträge aufgrund über Plan gestiegener Neugeschäftsvolumen beim Drittgeschäft und/ oder zusätzlich in Anspruch genommener Absatzfinanzierungen geniert werden können.

Hierfür wird der Vertrieb der WMML personell und strukturell ausgebaut.

 

Seevetal, den 30. April 2024

WM Mobilien Leasing GmbH

gez. Ralf Reuwer

gez. Joachim Otto

gez. Thilo Sertel

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die WM Mobilien Leasing GmbH, Seevetal

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WM Mobilien Leasing GmbH, Seevetal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WM Mobilien Leasing GmbH, Seevetal, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigung) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss und mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter

Neue GoA:

https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie

eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Osnabrück, den 24. Mai 2024

Dr. Klein, Dr. Mönstermann + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Dr. Averdiek-Bolwin, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Niehenke, Wirtschaftsprüfer

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