Stammdaten

Register
Amtsgericht Paderborn HRB 9915
Vorher
M.A.X. plus GmbH
Eingetragen
25.3.2002
Branche
Großhandel mit Mehl und GetreideproduktenGroßhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnGroßhandel mit sonstigen Nahrungs- und Genussmitteln a. n. g.
Gegenstand
Großhandel mit osteuropäischen Lebensmitteln

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Heinrich Wedel
seit 19.11.2018
Prokura
Oleg Günter
seit 11.3.2016
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
PESS Holding GmbH
Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MONOLITH MITTE GmbH

Borchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2.614,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.547.691,03 1.548.652,00
1.547.691,03 1.551.266,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 5.698.759,77 5.230.660,27
2. Geleistete Anzahlungen 439.246,59 157.174,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 415.246,31 217.982,92
2. Sonstige Vermögensgegenstände 3.099.301,14 3.690.706,69
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 607.336,62 (Vj. € 1.357.336,62)
- davon gegenüber Gesellschaftern: € 0,00 (Vj. € 750.000,00)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.952.928,03 3.243.384,54
14.605.481,84 12.539.909,32
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.153,88 13.726,91
16.162.326,75 14.104.902,23

Passiva

Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnvortrag 8.293.711,06 7.079.528,65
III. Jahresüberschuss 3.781.623,49 2.779.182,41
12.175.334,55 9.958.711,06
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 428.991,51 630.964,94
2. Sonstige Rückstellungen 534.901,53 545.304,80
963.893,04 1.176.269,74
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 38.626,60 114.116,61
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 25.168,31 (Vj. € 93.567,85)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.439.352,57 1.492.977,81
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.439.352,57 (Vj. € 1.492.977,81)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.545.119,99 1.362.827,01
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.545.119,99 (Vj. € 1.362.827,01)
- davon aus Steuern: € 1.495.099,80 (Vj. € 1.211.794,07)
3.023.099,16 2.969.921,43
16.162.326,75 14.104.902,23

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1. - 31.12.2023
1.1. - 31.12.2022
1. Rohergebnis 13.903.832,05 12.156.079,94
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.798.140,49 2.527.843,90
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung 540.691,87 503.811,12
- davon für Altersversorgung: € 1.742,48 (Vj. € 1.742,48)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 331.741,91 349.708,33
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.797.756,01 4.742.222,56
- davon aus Währungsumrechnung: € 487,97 (Vj. € 197,97)
- Betriebsergebnis 5.435.501,77 4.032.494,03
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 36.259,13 2.786,14
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.271,00 5.607,45
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.674.415,41 1.237.752,98
8. Ergebnis nach Steuern 3.795.074,49 2.791.919,74
9. Sonstige Steuern 13.451,00 12.737,33
10. Jahresüberschuss 3.781.623,49 2.779.182,41

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die MONOLITH MITTE GmbH mit Sitz in Borchen (Amtsgericht Paderborn, HRB 9915) ist zum Stichtag eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde für die MONOLITH MITTE GmbH in Borchen nach den Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (§§ 242 bis 256a HGB und §§ 264 ff HGB) sowie des § 42 GmbHG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen bewertet. Abschreibungen werden im Einklang mit deutschen steuerrechtlichen Vorschriften vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungskosten und Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Bewertung entspricht den Grundsätzen der §§ 255 Abs. 2 und 253 Abs. 3 HGB.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihrem Nennwert bilanziert. Soweit Einzelwertberichtigungsbedarf ersichtlich war, wurde dieser berücksichtigt. Für das allgemeine Ausfallrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Den Steuererstattungsansprüchen und Steuerrückstellungen liegen gesonderte Berechnungen zugrunde.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Bewertung erfolgt nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung unter Berücksichtigung erwarteter Preis- und Kostensteigerungen in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge und berücksichtigt alle Risiken.

Die übrigen Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Weitere Haftungsverhältnisse sind anzugeben als diejenigen, die im Jahresabschluss zum Ansatz gelangten.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungskosten
Stand 1.1.2023
Zugang 2023
Abgang 2023
Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 79.441,65 0,00 0,00 79.441,65
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.662.948,82 331.083,94 2.917,00 4.991.115,76
4.742.390,47 331.083,94 2.917,00 5.070.557,41
Abschreibungen Restbuchwert
Stand 1.1.2023
Zugang 2023
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2023
Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten 76.827,65 2.614,00 79.441,65 0,00 2.614,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.114.296,82 329.127,91 3.443.424,73 1.547.691,03 1.548.652,00
3.191.124,47 331.741,91 3.522.866,38 1.547.691,03 1.551.266,00

D. Sonstige Angaben

1. Angaben zu den Restlaufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten gem. § 285 Nr. 1 und 2 HGB

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im folgenden Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt:

mit einer Restlaufzeit von
Gesamtbetrag
bis zu 1 Jahr
1 bis 5 Jahren
mehr als 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 38.626,60 25.168,31 13.458,29 0,00
(Vorjahr:) (114.116,61) (93.567,85) (20.548,76) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.439.352,57 1.439.352,57 0,00 0,00
(Vorjahr:) (1.492.977,81) (1.492.977,81) (0,00) (0,00)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.545.119,99 1.545.119,99 0,00 0,00
(Vorjahr:) (1.362.827,01) (1.362.827,01) (0,00) (0,00)
3.023.099,16 3.009.640,87 13.458,29 0,00
(Vorjahr:) (2.969.921,43) (2.949.372,67) (20.548,76) (0,00)

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen liegen die üblichen Eigentumsvorbehalte vor.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen besichert.

Bei den sonstigen Verbindlichkeiten liegt für die Besicherung von Verbindlichkeiten eine Kautionsversicherung der R + V Versicherung über € 770.000,00 vor.

2. Finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB

Die finanziellen Verpflichtungen aus eingegangenen Miet- und Pachtverträgen belaufen sich auf T€ 620,3 für 2024.

Aus Leasingverträgen ergibt sich für 2024 eine Gesamtverpflichtung mit T€ 572,1.

3. Durchschnittliche Mitarbeiterzahl gem. § 285 Nr. 7 HGB

Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 58 (Vj. 58) Arbeitnehmer.

4. Gesamtbezüge der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 9 HGB

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

5. Angaben zu Mitgliedern der Geschäftsführung gem. § 285 Nr. 10 HGB

Geschäftsführer dieser Gesellschaft mit Alleinvertretungsbefugnis ist im Berichtszeitraum:

Herr Oleg Günter, Verl.

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

 

Borchen, 25. April 2024

MONOLITH MITTE GmbH

Oleg Günter

Lagebericht

A. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Monolith Mitte GmbH ist ein Großhandelsunternehmen, welches im Rahmen der Monolith Unternehmensgruppe auf den Vertrieb von osteuropäischen Lebensmittelprodukten und teilweise Non-Food-Produkte spezialisiert ist.

Die Monolith Unternehmensgruppe ist ein Großhändler für den Import und Vertrieb osteuropäischer Spezialitäten. An verschiedenen Standorten beschäftigt die Unternehmensgruppe ca. 500 Mitarbeiter in Deutschland und konnte in der Vergangenheit Jahresumsätze von mehr als 430 Mio. Euro erwirtschaften. Zur Gruppe gehören die Monolith International, Monolith Nord, Monolith Süd, Monolith Mitte, Monolith West und Monolith Ost sowie die Monolith Frost und die Monolith Fleisch- und Teigwarenfabrik. Die Gruppe beliefert europaweit Kunden sowohl mit Lebensmitteln als auch mit Non-Food-Produkten. Das Sortiment umfasst mittlerweile mehr als 4.000 Produkte.

Hauptabnehmer sind die Handelspartner der "Monolith Gruppe" sowie die Lebensmittel-Einzelhandelsgeschäfte "Mix-Märkte", von denen zurzeit rd. 180 Märkte deutschlandweit und rd. 160 Märkte im EU-Ausland bestehen. Dazu kommen in Deutschland rd. 30 "Prima-Märkte". Die Gesellschaft profitiert zudem von der Ausweitung neuer Absatzwege über fremde Vertriebskanäle.

Es werden sowohl zugekaufte Artikel als auch Eigenmarken vertrieben.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufs, Finanz- und Ertragslage

Der Jahresüberschuss der Monolith Mitte GmbH betrug 3.782 T€ nach 2.779 T€ in 2022 und 2.362 T€ in 2021. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings Before Interests, Taxes, Depreciation and Amortization: EBITDA) des Vorjahres von 4.383 T€ konnte mit 5.767 T€ im Geschäftsjahr 2023 deutlich gesteigert werden.

Die Expansion der Geschäftstätigkeit wurde auch in 2023 fortgeführt. Die Umsatzerlöse stiegen von 75.649 T€ in 2021, 83.549 T€ in 2022 auf 94.706 T€ in 2023, wobei die Verbrauchssteuern schon gegengerechnet sind. Abnehmer sind im wesentlichen Kunden im Inland, von denen auch die Umsatzsteigerung 2022/2023 ausging. Das Umsatzwachstum betrug im Vorjahresvergleich 13,3 % (Vj. 10,4 %).

Das Rohergebnis ist mit 14,6 % (Vj. 14,4 %) gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen. Die Personalkosten sind bei einer durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl von 58 (Vj. 58) um 10,1 % gestiegen und betragen 3,5 % (Vj. 3,6 %) des Umsatzes.

Das anhaltende Umsatzwachstum und die unverändert gute Liquiditätslage sind kennzeichnend für die zufriedenstellende Finanzlage des Unternehmens. Die Monolith Mitte GmbH führt ihre Bankkonten auf Guthabenbasis. Die Liquidität der Gesellschaft ist im Jahresverlauf stets mehr als ausreichend dotiert.

Aus dem Cash-Flow konnten u.a. die Dividenden und die Investitionen in das Anlagevermögen bedient werden.

Die Finanzlage der Gesellschaft ist weiterhin ein konstanter Faktor. Aufgrund der guten Kapitalstruktur ist die Gesellschaft finanziell unabhängig und auf langfristige Fremdmittel nicht angewiesen. Im Forderungsbereich waren keine Ausfälle zu verzeichnen und die Verbindlichkeiten konnten innerhalb der Zahlungsziele problemlos bedient werden.

C. Vermögenslage

Die um 2.057 T€ auf 16.162 T€ gestiegene Bilanzsumme entfällt mit 14.605 T€ bzw. 90,3 % (Vorjahr: 88,9 %) im Wesentlichen auf Umlaufvermögen.

Die Vorräte sind im Berichtsjahr um 750,1 T€ (Vorjahr: +89 T€) auf 6.138 T€ deutlich gestiegen. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 3.099 T€ sind um 591 T€ (Vorjahr: +383 T€) gesunken. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Rückzahlung eines Darlehens an die Gesellschafterin. Die Guthaben bei Kreditinstituten stiegen um 1.709 T€ auf 4.953 T€. Die Liquidität der Gesellschaft ist damit zum Berichtszeitpunkt mehr als ausreichend dotiert.

Das Anlagevermögen befindet sich mit 1.548 T€ leicht unter dem Vorjahresniveau und beträgt 9,6 % der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen ohne Vorräte überstieg stichtagsbezogen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Die Eigenkapitalquote liegt weiterhin gut bei 75,3 % der Bilanzsumme gegenüber 70,6 % zum Bilanzstichtag des Vorjahres.

D. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Gesellschaft verwendet für die interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Handelsspanne und Umsatzrendite. Die Umsatzrendite errechnet sich durch das Verhältnis des Jahresüberschusses zu den Umsatzerlösen. Die Handelsspanne durch das Verhältnis Rohgewinn zur Gesamtleistung.

Der Rohgewinn liegt stabil bei rd. 14 % des Umsatzes und ist aufgrund der gestiegenen Umsätze um 1.760 T€ höher als 2022. Die Umsatzrendite konnte im Geschäftsjahr im Vorjahresvergleich von 3,3 % auf 4,0 % gesteigert werden. Somit kann die wirtschaftliche Lage des Unternehmens insgesamt als sehr zufriedenstellend beurteilt werden.

E. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Perspektiven

Das kontinuierliche Wachstum und der Erfolg der Monolith Gruppe bestätigen, dass ein großer Bedarf an osteuropäischen Lebensmitteln in Deutschland und Europa besteht und bestärken die Gruppe darin, in den kommenden Jahren weiter intensiv auf die Bedürfnisse ihrer Kunden einzugehen. Dabei stehen die Vergrößerung bestehender Lager sowie die Erweiterung des Warenbestandes bei paralleler Optimierung des Portfolios in Aussicht. Außerdem wird beabsichtigt, in Zukunft Marktanteile auszubauen und weitere Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen. Die nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes bildet einen weiteren Schwerpunkt in der Entwicklung der Monolith Gruppe.

Die Folgen des anhaltenden Ukraine-Krieges sind nicht abzusehen. Damit einhergehende Sanktionen, höhere Rohstoffpreise, Produktionsausfälle oder gestörte Lieferketten haben auch ökonomische Folgen und Auswirkungen auf die Preisentwicklung. Eine derartige Verschlechterung der Wirtschaftslage könnte ebenfalls die Ertragskraft der Monolith-Gruppe beeinflussen.

Qualitätssicherung

Die Zufriedenheit der Kunden und Partner bildet den Mittelpunkt der Monolith Gruppe. Um diese zu garantieren, setzt sie auf:

-hervorragende Produktqualität

-unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis

-schnellstmögliche Lieferung

-qualifizierte Mitarbeiter

-professionellen Service

Um diesen Anspruch gerecht zu werden, wird der Kunde von der Monolith Gruppe als Kern aller Bemühungen erkannt und behandelt. Darüber hinaus pflegt die Monolith Gruppe ein faires und offenes Verhalten gegenüber ihren Anspruchsgruppen und ist laufend im fachlichen Austausch mit Kunden, Lieferanten und Partnern.

Zusammenfassung

Die beiden genannten Punkte führten zu der stabilen Geschäftsentwicklung der Vergangenheit und sind nach unserer Auffassung ein Garant für eine weiterhin stabile Geschäftsentwicklung. Für das Geschäftsjahr 2024 wird mit einem geringen Umsatzwachstum, bei einem weiterhin anhaltenden positiven Ergebnis gerechnet.

Für die Zukunft erwarten wir nach heutigem Kenntnisstand keine wesentlichen Geschäftsrisiken, welche die künftige Entwicklung der Gesellschaft erheblich gefährden könnten. Insbesondere besteht nur ein geringes Zinsänderungsrisiko infolge der hohen Eigenkapitalausstattung. Ein Forderungsmanagement ist eingerichtet. Für Bonitäts- und Ausfallrisiken werden entsprechende Wertberichtigungen gebildet.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten und daher auch nicht im Anhang anzugeben.

 

Borchen, 25. April 2024

Monolith Mitte GmbH

Oleg Günter

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Monolith Mitte GmbH, Borchen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MONOLITH MITTE GmbH, Borchen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MONOLITH MITTE GmbH, Borchen, für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1.2023 bis zum 31.12.2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Münster, 26. April 2024

Dr. Merschmeier + Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Jäger, Wirtschaftsprüfer

Scheiper, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 19. Juni 2024 festgestellt.

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