Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 13707
Vorher
Niederspannungs- und Mittelspannungs-Anlagenbau Stemmler GmbH
Eingetragen
4.3.1996
Branche
Großhandel mit elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit AnstrichmittelnEinzelhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
Die Ausführung von Kabel- und Elektromontagen, Installationen von Telekommunikationsnetzen sowie Rohrleitungsbau und damit verbundene Tiefbauarbeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Luke Stemmler
seit 1.12.2025
Geschäftsführer
Marco Stemmler
seit 23.6.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Karl-Heinz Stemmler und Marco Stemmler OHG
Germany
14.400 €
50.09%
Ascherslebener Landstraße 2 A, 39439 Güsten
10.550 €
36.69%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stemmler GmbH

Güsten

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Amtsgericht Stendal, HRB 13707

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird aufgestellt nach dem Gesamtkostenverfahren. Angaben, die zulässigerweise in der Bilanz oder im Anhang aufgeführt werden können, sind im Anhang zu finden.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus dem Jahresabschluss des Vorjahres wurden mit folgender Ausnahme unverändert übernommen.

Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften in Höhe von TEUR 2.237 wurden zwecks der richtigen Darstellung aus den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in die sonstigen Verbindlichkeiten umgegliedert. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die entsprechenden Verbindlichkeiten im Vorjahr (TEUR 1.633) ebenfalls unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.

AKTIVSEITE

Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und linear über die erwartete Nutzungsdauer von 3 bis 6 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer angesetzt. Dabei werden die Zugänge pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis einschließlich EUR 800 werden entsprechend den steuerlichen Möglichkeiten gemäß § 254 HGB i. V. m. § 6 Abs. 2 EStG abgeschrieben.

Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 (Brutto-Anlagenspiegel) sind im Anschluss dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.725,00 0,00 0,00 0,00 3.725,00
2. Geleistete Anzahlungen 7.590,00 36.942,40 0,00 0,00 44.532,40
11.315,00 36.942,40 0,00 0,00 48.257,40
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.198.445,51 13.454,66 0,00 0,00 4.211.900,17
2. Technische Anlagen und Maschinen 160.310,00 550.000,00 0,00 0,00 710.310,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.911.722,43 1.602.291,26 17.359,80 246.993,00 9.743.646,89
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 246.993,00 0,00 0,00 - 246.993,00 0,00
12.517.470,94 2.165.745,92 17.359,80 0,00 14.665.857,06
12.528.785,94 2.202.688,32 17.359,80 0,00 14.714.114,46
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.724,50 0,00 0,00 0,00 3.724,50
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3.724,50 0,00 0,00 0,00 3.724,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 469.419,41 135.075,66 0,00 0,00 604.495,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 45.088,00 57.452,00 0,00 0,00 102.540,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.968.338,93 1.071.753,76 17.359,30 0,00 5.022.733,39
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
4.482.846,34 1.264.281,42 17.359,30 0,00 5.729.768,46
4.486.570,84 1.264.281,42 17.359,30 0,00 5.733.492,96
Nettobuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,50 0,50
2. Geleistete Anzahlungen 44.532,40 7.590,00
44.532,90 7.590,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.607.405,10 3.729.026,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 607.770,00 115.222,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.720.913,50 3.943.383,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 246.993,00
8.936.088,60 8.034.624,60
8.980.621,50 8.042.215,10

Umlaufvermögen

In die Bewertung der unfertigen Leistungen werden die Materialkosten, die Fertigungskosten, Sondereinzelkosten der Fertigung, der Wertverzehr des Anlagevermögens sowie Teile übriger Gemeinkosten eingerechnet. Zinsen für Fremdkapital werden in die Herstellungskosten für unfertige Leistungen nicht einbezogen. Die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse werden retrograd durch Abzug einer Bruttospanne vom Verkaufspreis ermittelt. Der Abzug beträgt 10% (Vorjahr: 10%).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten bewertet. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen. Forderungen in fremder Währung werden mit dem Kurs für den Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Sie werden gegebenenfalls mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag angesetzt.

Sämtliche Forderungen im Umlaufvermögen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen entfällt ein Teilbetrag von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 17) auf Steuern.

Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zum Nennwert bilanziert. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet.

Der aktivische Rechnungsabgrenzungsposten entfällt vor allem auf im Voraus gezahlte Finanzierungsaufwendungen (Disagien).

Aktive latente Steuern werden auf zukünftige Steuerentlastungen aus Vermögensunterschieden bei den Wertpapieren, Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen und sonstigen Rückstellungen zwischen Handels- und Steuerbilanz gebildet. Die entsprechenden Vermögensunterschiede betragen im Berichtsjahr insgesamt TEUR 532. Es wird ein Gesamtsteuersatz von 29,3% angenommen. Aus der Veränderung aktiver latenter Steuern ergeben sich im Berichtsjahr Steuererträge in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 5).

PASSIVSEITE

Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag EUR 28.750,00.

Beim Eigenkapital bestehen Ausschüttungssperren aus Unterschiedsbeträgen aus der Pensionsrückstellung und latenten Steuern wie nachfolgend hergeleitet.

Rückstellungen

Rückstellungen werden zu den Beträgen erfasst, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung anzusetzen sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden ihrer Restlaufzeit entsprechend mit marktkonformen Zinssätzen abgezinst.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellung wurde in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die bereits laufenden Pensionsverpflichtungen werden nach dem Teilwertverfahren bewertet, dabei wurde ein Zinssatz von 1,83% p.a. (Vorjahr: 1,79%) zugrunde gelegt; Rentensteigerungen wurden mit 3,00% p.a. (Vorjahr: 3,00%) angenommen. Als Berechnungsgrundlage wurden die Richttafeln RT 2018 G von Dr. Klaus Heubeck herangezogen. Der mit dem Siebenjahres-Durchschnittszins (1,75%) berechnete Erfüllungsbetrag der bestehenden Pensionsverpflichtung beträgt EUR 848.081,00. Der Unterschiedsbetrag für die Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt EUR 12.142,00 und ergibt sich aus der Differenz des Ansatzes der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren. Die so ermittelte Pensionsverpflichtung in Höhe von EUR 835.939,00 wurde saldiert mit dem Planvermögen EUR 81.261,00 angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen insbesondere auf Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern in Höhe von TEUR 319 (Vorjahr: TEUR 240), Gewährleistung in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr: TEUR 52) sowie auf übrige Verpflichtungen gegenüber Dritten in Höhe von TEUR 142 (Vorjahr: TEUR 155).

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten werden zu Erfüllungsbeträgen erfasst. Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs für den Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Sie werden gegebenenfalls mit dem niedrigeren Devisenkassakurs am Bilanzstichtag angesetzt.

Folgende Übersicht stellt die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten dar:

... davon mit einer Restlaufzeit von ...
Gesamtbetrag ... bis 1 Jahr ... 1 bis 5 Jahren ... über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.631.424,84 238.196,64 1.022.143,02 1.371.085,18
(Vorjahr) (2.669.901,22) (203.583,49) (865.442,99) (1.600.874,74)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 291.115,55 291.115,55 0,00 0,00
(Vorjahr) (408.239,42) (408.239,42) (0,00) (0,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 964.660,16 964.660,16 0,00 0,00
(Vorjahr) (668.740,56) (668.740,56) (0,00) (0,00)
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 463.320,98 463.320,98 0,00 0,00
(Vorjahr) (221.470,13) (221.470,13) (0,00) (0,00)
5. sonstige Verbindlichkeiten 2.475.624,99 919.007,85 1.556.617,14 0,00
(Vorjahr) (2.100.407,83) (1.017.761,48) (997.980,63) (84.665,72)
Summe 6.826.146,52 2.876.301,18 2.578.760,16 1.371.085,18
(Vorjahr) (6.068.759,16) (2.519.795,08) (1.863.423,62) (1.685.540,46)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind vollumfänglich durch Grundpfandrechte sowie durch Sicherheiten an finanzierten Geräten sowie teilweise durch persönliche Bürgschaften besichert. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 2.237 durch Sicherheiten an finanzierten Fahrzeugen und Maschinen besichert.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) und auf Verbindlichkeiten aus Steuern TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 310).

Passive latente Steuern werden auf zukünftige Steuerbelastungen aus Vermögensunterschieden beim Anlagevermögen zwischen Handels- und Steuerbilanz gebildet. Die Vermögensunterschiede belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 186. Es wird ein Gesamtsteuersatz von 29,3% angenommen. Aus der Veränderung passiver latenter Steuern ergeben sich im Berichtsjahr Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 31. Zusätzlich zu der Ausschüttungssperre aus dem Unterschiedsbetrag der Pensionsrückstellung besteht aus dem Saldo aktiver und passiver latenter Steuern eine Ausschüttungssperre in Höhe von TEUR 101.408,46 (Vorjahr: TEUR 108.824,87).

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen auf die Auflösung von Rückstellungen TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 62), Versicherungsentschädigungen TEUR 53 (Vorjahr: TEUR 63), Erstattungen und Zuschüsse zum Personalaufwand TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 26) und auf die Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 0).

Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen auf periodenfremde Aufwendungen TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 12) und auf Wertberichtigungen zu Forderungen TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 0).

Von den Zinsaufwendungen entfallen auf die Aufzinsung von Pensionsrückstellungen TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 27).

Aufwendung für Altersversorgung

Von den Personalaufwendungen entfallen auf Altersversorgung TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 6).

Zinsertrag und -aufwand von verbundenen Unternehmen und Gesellschaftern

Von den Zinsaufwendungen entfallen auf Gesellschafter TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 3).

SONSTIGE PFLICHTANGABEN

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Verpflichtungen finanzieller Art, die nicht aus der Bilanz hervorgehen und für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung sind (§ 285 Nr. 3 HGB), bestehen wie folgt:

Es bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen in Höhe von etwa TEUR 50 p.a.

Es bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von ca. TEUR 850 p.a.

Mitarbeiter

2023 wurden durchschnittlich 88 Arbeitnehmer (davon 18 Angestellte und 70 gewerbliche Arbeitnehmer) im Unternehmen beschäftigt. Ferner waren zwei Geschäftsführer beschäftigt.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, das Jahresergebnis in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Geschäftsführer

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Stemmler GmbH waren im Berichtsjahr:

Herr Karl-Heinz Stemmler, Elektromeister, Güsten.

Herr Marco Stemmler, Elektroinstallateur, Güsten.

Von der Darstellung der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird im Berichtsjahr unter Bezug auf § 286 Absatz 4 HGB abgesehen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ereignet.

 

Güsten, den 31. Mai 2024

Karl-Heinz und Marco Stemmler OHG

Karl-Heinz Stemmler

Marco Stemmler

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 44.532,90 7.590,50
II. Sachanlagen 8.936.088,60 8.034.624,60
davon:
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.607.405,10 3.729.026,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 607.770,00 115.222,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.720.913,50 3.943.383,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 246.993,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 290.602,99 447.746,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.069.042,77 2.530.233,44
davon:
1. Forderungen gegen Gesellschafter 638.594,63 567.102,06
III. Wertpapiere des Umlaufvermögens 1.017.914,50 606.275,14
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.973.661,69 1.956.270,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 10.437,17 9.750,00
D. Aktive latente Steuern 155.914,54 132.567,34
Summe Aktiva 15.498.195,16 13.725.058,13

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 28.750,00 28.750,00
II. Kapitalrücklage
1. Andere Zuzahlungen in das Eigenkapital 22.538,35 22.538,35
III. Gewinnvortrag 6.076.148,25 5.255.977,99
VI. Jahresüberschuss 815.530,11 820.170,26
Eigenkapital 6.942.966,71 6.127.436,60
B. Rückstellungen 1.674.575,85 1.505.119,90
C. Verbindlichkeiten 6.826.146,52 6.068.759,16
davon:
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.631.424,84 2.669.901,22
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 463.320,98 221.470,13
D. Passive latente Steuern 54.506,08 23.742,47
Summe Passiva 15.498.195,16 13.725.058,13

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

1. Rohergebnis 11.547.876,13 11.314.596,62
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.772.749,83 -4.323.657,43
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -876.113,79 -740.542,57
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.264.281,42 -1.236.683,62
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.367.185,10 -3.515.662,90
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 6.592,07 743,01
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.004,36 3.184,13
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -150,34 -115.708,53
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -144.575,61 -132.805,24
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -269.428,65 -377.878,19
10. Ergebnis nach Steuern 862.987,82 875.585,28
11. sonstige Steuern -47.457,71 -55.415,02
12. Jahresüberschuß (+) / Jahresfehlbetrag (-) 815.530,11 820.170,26

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

a. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland waren von einer schwachen gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geprägt und kam in 2023 vom krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts hatte sich in den letzten zwei Jahrzehnten verlangsamt. Durchschnittlich ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 % niedriger wie im Vorjahr. Lieferengpässe und steigende Kosten die Produktion des Produzierenden Gewerbes in 2023 weiter stark belastet.

Die weiterhin starken Preissteigerungen und die anhaltende Energiekrise waren weiterhin eine starke wirtschaftliche Belastung. Die Auftragseingänge des verarbeitenden Gewerbes entwickelten sich zum Ende des Jahres 2023 noch positiv. Am Arbeitsmarkt setzte sich die Erholung weiter fort. Die schwache Entwicklung des Arbeitsmarktes hält weiter an. Der Arbeitsmarkt für Fachkräfte ist weiterhin sehr angespannt. Viele Stellen bleiben unbesetzt.

Die Finanzmärkte stehen unter dem Einfluss der weltweiten Inflation. In Deutschland war die Inflationsrate zwar rückläufig, belief sich aber noch auf eine Rate von 3,2%. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen. Derzeit sind die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen alles andere als gut. Die deutsche Wirtschaft ist gegenüber anderen großen westlichen Volkswirtschaften auf Grund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem vergleichsweise hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung und der ausgeprägten Außenhandelsorientierung stärker in der Entwicklung beeinträchtigt.

b. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die branchenbezogenen Rahmenbedingungen unterscheiden sich nicht wesentlich von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, da die Inflationsbekämpfung höchsten Stellenwert genießt.

Ertragslage

Die Stemmler GmbH hat in 2023 einen Anstieg der Umsatzerlöse um 584 TEuro bzw. 2,9% und des Rohergebnisses um 337 TEuro bzw. 3,1% zu verzeichnen.

Gleichzeitig stiegen die betrieblichen Aufwendungen (Personal- und sonstige betriebliche Aufwendungen, Abschreibungen), so dass das Betriebsergebnis um 13,8% auf 1.104 TEuro gesunken ist.

Das Finanzergebnis betrug im Berichtsjahr -135 TEuro (Vorjahr -129 Teuro).

2023 gab es zudem aus neutralen Effekten wie Abgangserfolgen, periodenfremden Effekten sowie Rückstellungsauflösungen oder Wertberichtigungen einen positiven Effekt von 116 TEuro.

Der Jahresüberschuss blieb vor diesem Hintergrund auf dem gleichen Niveau und betrug 816 TEuro (Vorjahr 820 TEuro).

Auch in 2023 wurde viel in einen neuen Standort in Hildesheim und in neue Technik investiert, um unser Leistungsangebot zu erweitern. Die für unsere Geschäfts-entwicklung wichtigen Leistungsindikatoren sind unsere Großkunden wie EON/Avacon, Telekom und die Deutsche Bahn AG sowie unsere Personalkapazitäten qualitativ hochwertiger Mitarbeiter, die abermals die Grundlage für einen erfolgreichen Geschäftsverlauf und für zukünftiges Wachstum bilden.

Forschung und Entwicklung wird von uns nicht betrieben. Optimierungen der Betriebsabläufe sind ein ständiger Prozess.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöht sich um 13% bzw. 1.773 TEuro. Auf der Aktivseite nimmt das Anlagevermögen um 938 TEuro zu und macht 2023 58% der Bilanzsumme aus nach rd. 59% im Vorjahr.

Das Umlaufvermögen steigt an, insbesondere verursacht durch einen höheren Bestand an flüssigen Mitteln. Gleichzeitig nehmen die Vorratsbestände ab. Die Verschiebungen im Umlaufvermögen sind eher stichtagsbedingt und einer guten Abrechnungslage bei Aufträgen geschuldet. Zum 31.12.2023 macht das kurzfristige Vermögen etwa 42% des Vermögens aus nach rd. 41% im Vorjahr.

Das Eigenkapital erhöht sich um den Jahresüberschuss; Ausschüttungen gab es nicht. Rechnet man auch die durch Gesellschafter gewährten Darlehen in ein wirtschaftliches Eigenkapital hinein, wird so eine Quote von rd. 48% erreicht nach 46% im Vorjahr.

Der langfristige Teil der Rückstellungen und Verbindlichkeiten bleibt auf dem gleichen Niveau im Vergleich zum Vorjahr und beträgt 30% der Bilanzsumme nach 31% im Vorjahr. Insgesamt stehen im Unternehmen Eigenkapital, langfristige Gesellschafterdarlehen und langfristige Verbindlichkeiten in Höhe von 12.111 TEuro (Vorjahr: 10.653 TEuro) zur Verfügung und einem langfristig gebundenen Anlagevermögen von lediglich 8.981 TEuro (Vorjahr: 8.042 TEuro) gegenüber. Es sind also auch weite Teile des Umlaufvermögens langfristig oder durch liquide Mittel finanziert. Damit steht das Unternehmen finanziell auf einem sehr soliden Fundament.

Den unfertigen Arbeiten stehen entsprechend hohe Kundenanzahlungen gegenüber. Schulden bestehen gegenüber Banken i.H. von 2.631 TEuro. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Maschinenfinanzierungen und um die Finanzierung des Hallenneubaus. Neben den Schulden sind Rückstellungen i.H. von 1.675 TEuro zu passivieren, die für Steuerschulden, Pensionsverpflichtungen und für sonstige finanzielle Verpflichtungen zu bilden waren.

Die Finanzlage der Gesellschaft ist geordnet und stabil, so dass Verbindlichkeiten jederzeit bedient werden konnten.

Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2023 konnten wir aus der laufenden Geschäftstätigkeit einen sehr befriedigenden positiven Liquiditätsüberschuss von 2.916 TEuro erwirtschaften. Der Jahresüberschuss und die nicht liquiditätswirksamen Abschreibungen trugen dazu allein 2.080 TEuro bei. Weitere Finanzmittelzuflüsse von 525 TEuro resultierten aus der Abnahme von Umlaufvermögen und der Zunahme von Verbindlichkeiten.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit konnte die Investitionen von 2.203 TEuro decken. Weiterhin ergab sich aus der Aufnahme neuer und der Tilgung bestehender Finanzierungsdarlehen ein positiver Saldo von 435 TEuro.

Insgesamt erhöhte sich der Finanzmittelfonds um 1.017 Teuro.

Mitarbeiter

Die Mitarbeiter stellen unseren nichtfinanziellen Leistungsindikator dar. Unser Erfolg wird nach wie vor maßgeblich von unseren Mitarbeitern, ihrer Qualifikation, ihrer Erfahrung und Motivation bestimmt. In diesem Bereich erreichen wir es nach wie vor, auch weiterhin qualifizierte und hoch motivierte Mitarbeiter an unser Unternehmen zu binden. Dadurch sichern wir unser hohes Qualitätsniveau gegenüber jedem, der mit unserem Haus zusammenarbeitet. Das Personal hat sich im Berichtsjahr in seiner Zusammensetzung und Stärke positiv verändert.

Chancen- und Risikobericht

Wir sind Spezialisten für den Nieder- und Mittelspannungsbereich in Sachsen-Anhalt und Niedersachsen. Wir installieren und warten Trafostationen und stellen Grundversorgungen (Wasser, Strom, Gas und Fernwärme) für Gebäude her. Wir verfügen über Spezialgeräte und können daher Aufträge mit großen Volumen übernehmen und abarbeiten. Unsere Kunden sind im Wesentlichen mit Standorten in der gesamten Bundesrepublik vertreten. Aufgrund der Branche sind wir bedingt wetterabhängig. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. Die Energiekrise hat keinen unmittelbaren Einfluss auf unser Geschäftsmodell.

Inflationsrisiken werden auch unser Geschäft betreffen. Sofern es uns gelingt, die inflationsgesteuerten Kostenerhöhungen beim Kunden bezahlt zu bekommen, werden wir unsere gute Ertragslage beibehalten können.

Prognosebericht

Unser zertifiziertes Unternehmen ist im Markt gut eingeführt. Wir haben in jedem Jahr neue Kunden hinzugewonnen. Die Chancen der zukünftigen Entwicklung liegen für uns darin, dass wir Partner haben, die unsere Arbeit schätzen. Es besteht eine hohe Kundenzufriedenheit. Unsere Stärke ist unsere Flexibilität. Wir können unsere Kapazitäten schnell auf- und auch wieder abbauen. Unsere Verwaltung ist optimiert aufgestellt und verursacht geringe Fixkosten. In den kommenden zwei Jahren wollen wir das Umsatzniveau der letzten Jahre in etwa halten. Mit unserer unbedingten Verpflichtung zur Qualität sind auch erhebliche Chancen für die Zukunft verbunden, da unsere Bemühungen auch von unseren Kunden und anderen Marktteilnehmern wahrgenommen und honoriert werden.

Für 2024 ist geplant unser Tätigkeitsfeld weiter auszubauen um z.B. Fremdleistungen zu reduzieren.

Wir rechnen für 2024 mit einer signifikant höheren Gesamtleistung und mit einem deutlich höheren Jahresergebnis und blicken optimistisch in die Zukunft.

 

Güsten, den 31. Mai 2024

Die Geschäftsführer

Gez. Karl-Heinz Stemmler

Gez. Marco Stemmler

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die Stemmler GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Stemmler GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Stemmler GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen

und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Hamburg, den 07. Januar 2025

Dr. Dröge, Wirtschaftsprüfer

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