Sigma Arzneimittel Vertriebs GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Bernhardt seit 18.2.2026 | Prokura |
Ralph Härtle seit 19.4.2022 | Prokura |
Josef Groß seit 19.4.2022 | Geschäftsführer |
Günther Hess seit 21.3.2021 | Prokura |
Marcus Baier seit 30.11.2009 | Geschäftsführer |
Thomas Sebastian Lix seit 30.11.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% | |
| 33.33% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kyberg Pharma Vertriebs-GmbHOberhachingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2023 bis zum 30.06.2024BILANZ ZUM 30. JUNI 2024AKTIVA
Oberhaching, den 20.09.2024 Thomas Lix Marcus Baier Josef Groß PASSIVA
Oberhaching, den 20.09.2024 Thomas Lix Marcus Baier Josef Groß GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 01.07.2023 - 30.06.2024
Oberhaching, den 20.09.2024 Thomas Lix Marcus Baier Josef Groß ANHANG für das Geschäftsjahr 01.07.2023 bis 30.06.20241. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs -, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie- Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden. Die in § 266 Abs. 2 und Abs. 3 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Die in § 275 Abs. 2 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Gem. § 288 HGB sind bei der Erstellung des Anhangs größenabhängige Erleichterungen in Anspruch genommen worden. Der erforderliche Anlagenspiegel ist als Anlage diesem Anhang beigefügt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenForderungen und Verbindlichkeiten zwischen den Schwestergesellschaften werden als Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Im Einzelnen wurde wie folgt bewertet: Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten oder Herstellkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um die planmäßige Abschreibung vermindert. Die planmäßige Abschreibung wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Berichtsjahr voll abgeschrieben. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zu Nennwerten abzgl. angemessener Pauschalwertberichtigung angesetzt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden mit dem Nennwert angesetzt. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzgl. angemessene Einzelwertberichtigung angesetzt. Kassenbestand, Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten Die flüssigen Mittel wurden zu Nennwerten am Bilanzstichtag bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Für die im Voraus bezahlten Aufwendungen für das neue Geschäftsjahr wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Steuer- und sonstige Rückstellungen Bei Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. In den sonstigen Rückstellungen sind hauptsächlich Rückstellungen enthalten für Gratifikations- und Urlaubsansprüche, Boni, Nebenkosten und Prüfungskosten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnungen Erforderliche Währungsumrechnungen erfolgten zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. 3. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungAußerordentlicher Aufwand i. H. v. 127.610,65 € sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Diese stammen aus der Einstellung der Markteinführung eines neuen Produktes unter der Marke Togal wegen regulatorischer Schwierigkeiten. 4. Sonstige Pflichtangabena. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 126 Arbeitnehmer beschäftigt. Diese teilen sich auf in
b. Es bestehen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten (verbundene Unternehmen) i. H. v. € 3.275.049,24 gem. § 251 HGB in Form einer Globalabtretung der Ansprüche gegen Debitoren von A-Z. Das Risiko der Haftungsinanspruchnahme wird als gering eingeschätzt, da die Bonität der Darlehensnehmer positiv ist. c. Aufstellung finanzielle Verpflichtungen: Als sonstige finanzielle Verpflichtungen ergeben sich für das Geschäftsjahr 2024/2025 voraussichtlich:
Als Geschäftsführer sind bestellt:
Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres sind nicht aufgetreten. Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresfehlbetrag von EUR 232.991,63 zusammen mit dem Gewinnvortrag von EUR 2.384.459,74 auf neue Rechnung vorzutragen.
Oberhaching, den 20.09.2024 Thomas Lix Marcus Baier Josef Groß Anlagespiegel 30.06.2024Geschäftsjahr 01.07.2023 - 30.06.2024
Oberhaching, 20.09.2024 Thomas Lix Marcus Baier Josef Groß LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 01.07.2023 bis 30.06.20241. Geschäftsverlauf vom 01.07.2023 bis 30.06.2024 1.1 Markt-, Branchen-, Umsatzentwicklung Laut ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände e.V. wuchs im Jahr 2023 der Umsatz auf dem deutschen Apothekenmarkt gegenüber dem Vorjahr um 3,3 % auf rund 66,36 Milliarden Euro an. Die Kyberg Pharma Vertriebs-GmbH ist als GDP-zertifizierter pharmazeutischer Großhandel und Logistikdienstleister Ansprechpartner für andere Großhändler, Apotheken und Hersteller, um die bundesweite Verfügbarkeit von Teilsortimenten im Großhandels- und Apothekenmarkt sicherzustellen. Parallel zum Großhandelsgeschäft vertreibt die Gesellschaft ein Eigenproduktsortiment unter den Marken togal (Arzneimittel) und efasit (pflegende Fußkosmetik). Im Großhandels- und Logistikgeschäft sind die Handelsmargen traditionell gering und steigende Kosten zwingen zu ständigen Überprüfungen von Sortiment und Prozessen. Die Gesellschaft betreibt wie in den Vorjahren weiterhin eine konsequente Sortimentspolitik im Handelsbereich, um margenschwache Produkte aus dem Angebot zu streichen und durch margenstärkere Produkte zu ersetzen. Dies führt im Berichtszeitraum zu leicht steigendem Umsatz und Rohergebnis. Im Bereich der Eigenmarken verzeichnet die Gesellschaft ein Umsatzwachstum von T€ 240 (+ 18,4 %) gegenüber dem Vorjahr und liegt damit um T€ 108 über den Erwartungen. Der geplante Gesamtumsatz in Höhe von T€ 101.929 konnte nicht erreicht werden. Die Gesellschaft erzielte eine Gesamtleistung in Höhe von T€ 98.970, also T€ 2.959 (2,9 %) weniger als geplant. Zum Vorjahr ergibt sich ein Umsatzzuwachs von T€ 1.331 (+ 1,4 %). 1.2 Rohertrag Der Rohertrag im Geschäftsjahr 2023/2024 blieb stabil bei 11,8 % gegenüber dem Vorjahreswert von 11,7 %. Insgesamt ist eine Verbesserung des Rohergebnisses von T€ 11.472 im Vorjahr auf T€ 11.681 im Geschäftsjahr 2023/2024 (+ 1,8 %) festzustellen. Die Planvorgabe (T€ 11.330) wurde um T€ 351 (3,1 %) übertroffen. 1.3 Kosten Die Kosten für die Materialbeschaffung sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.100 (+ 1,3 %) gestiegen. Diese Steigerung steht, unter Berücksichtigung o.g. Rohertragsverbesserung, in Relation mit dem zum Vorjahr erhöhten Umsatz. Aufgrund von Anpassungen im Sinne eines Inflationsausgleiches sowie Besetzung neuer Stellen im Rechnungswesen, IT und Kundenservice liegen die Kosten für Gehälter und gesetzlichen sozialen Aufwand mit T€ 6.331 um T€ 439 (+ 7,5 %) über denen für das Geschäftsjahr 2022/2023. Steigende Energiekosten führen zu einer Erhöhung der Raumkosten gegenüber dem Vorjahr in Höhe von T€ 98 (+ 6,6 %) auf T€ 1.579. Auch die Kosten für IT steigen gegenüber dem Vorjahr um T€ 57 (+ 26,4 %) auf T€ 273. Ursächlich hierfür sind teilweise die Umstellungen von Lizenzmodellen einzelner Softwareanbieter sowie Investitionen in die Cybersecurity. Die weiteren Kosten entsprechen weitgehend den Planvorgaben. Allerdings musste die Gesellschaft im Geschäftsjahr bereits entstandene Aufwendungen für die Zulassung eines Arzneimittels in Höhe von T€ 128 aufgrund unüberwindbarer regulatorischer Hürden abschreiben. 1.4 Finanzierungsaufwendungen Das Finanzergebnis der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr verschlechtert. Die Zinsbelastung ist aufgrund der guten Eigenkapitalausstattung mit T€ 14 (Vorjahr T€ 4) zwar immer noch auf einem sehr niedrigen Niveau, das Zinsniveau hat allerdings gegenüber den zurückliegenden Jahren deutlich zugenommen. 1.5 Jahresüberschuss Für das Geschäftsjahr 2023/2024 weist die Gesellschaft aufgrund der angeführten Kostensteigerungen und der Sonderabschreibung ein negatives Ergebnis aus. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf T€ 233. Das Ergebnis liegt damit um T€ 425 unter den Erwartungen (+T€ 192) der Geschäftsleitung. 1.6 Sonstige wichtige Ereignisse im Geschäftsjahr Keine 2. Personalentwicklung Zum 30.06.2024 wurden in den jeweiligen Bereichen beschäftigt:
3. Darstellung der Lage 3.1 Vermögenslage Der zum 30.06.2024 entstandene Jahresfehlbetrag hat zu einer Verminderung des Eigenkapitals geführt. Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich um T€ 5.729 auf T€ 10.888 verringert und weicht damit um 34,5 % vom Vorjahr ab. Ursächlich hierfür sind verringerte Warenbestände und Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen auf der Aktivseite sowie verringerte Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf der Passivseite. Bedingt durch die niedrigere Bilanzsumme steigt die Eigenkapitalquote zum 30.06.2024 gegenüber dem Vorjahr von 20,1 % auf 28,6 %. Die Sachanlagenintensität ist von 4,2 % auf 6,6 % gestiegen. Die Umlaufintensität hat sich von 92,8 % auf 87,8 % verringert. 3.2 Finanzlage Für die Finanzierung des laufenden Geschäfts stehen der Gesellschaft ausreichende Kreditzusagen und Darlehen zur Verfügung, um die Finanzierungsnotwendigkeiten abzudecken. Die vorhandenen Mittel sind ausreichend, um sämtliche Verpflichtungen vereinbarungsgemäß zu erfüllen, eingeräumte Skonti bei Lieferanten zu nutzen und bestehende Tilgungsverpflichtungen einzulösen. 3.3 Ertragslage Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr mit folgendem Ergebnis abgeschlossen:
Im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert sich das Jahresergebnis um T€ 481. 4. Voraussichtliche Entwicklung mit Hinweisen auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Für das Geschäftsjahr 2024/2025 plant die Gesellschaft bei leicht niedrigerem Umsatz von 1 % ein leicht positives Ergebnis. Der Rohertrag der Geschäftsbereiche Großhandel und Logistik sollte sich durch die fortgesetzte Sortimentsanalyse und -optimierung auf einem guten Niveau von ca. 12 % stabilisieren. Im Bereich Eigenmarken ist für das kommende Geschäftsjahr die Einführung von mindesten einem weiteren Neuprodukt geplant, um weitere Umsatzpotentiale zu erschließen. Außerdem bemüht sich die Gesellschaft um zusätzliche Absatzkanäle, vor allem im Bereich der Drogeriemärkte, um weitere Umsatzpotentiale zu heben. In diesem Bereich ist ein Umsatzwachstum um ca. T€ 400 geplant. Trotz diverser globaler Krisenherde ist aktuell kein negativer Einfluss auf die geschäftliche Entwicklung der Gesellschaft zu erkennen. Inflationsbedingte Preissteigerungen, vor allem im Bereich der Versandkosten, konnten im abgelaufenen Geschäftsjahr durch eigene Preisanpassungen und Optimierungsmaßnahmen aufgefangen werden. Dies wird aus heutiger Sicht auch künftig gelingen. Unabdingbar sind dennoch weiterhin eine enge Kostenkontrolle vor allem im Bereich der logistischen Prozesse (Anpassung von Sendungsstrukturen durch Zusammenfassung mehrerer Sendungen an die gleichen Kunden, Optimierung von Packmaterialien und Packtechniken). Im Bereich der Personalkosten ist mit weiteren Steigerungen zu rechnen, um als Arbeitgeber attraktiv zu bleiben. Der vielzitierte Fachkräftemangel macht sich in der (Nach-)Besetzung von offenen Stellen durchaus bemerkbar. Die Mitarbeitersuche wird aufwendiger und langwieriger. In Summe sieht sich die Gesellschaft gut aufgestellt, um die Herausforderungen der kommenden Jahre zu meistern.
Oberhaching, den 20.09.2024 Thomas Lix Marcus Baier Josef Groß BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Kyberg Pharma Vertriebs-GmbH, Oberhaching Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kyberg Pharma Vertriebs-GmbH, Oberhaching, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kyberg Pharma Vertriebs- GmbH, Oberhaching, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2023 bis zum 30. Juni 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 26.02.2025 Opitsch
& Heinisch GmbH
Wirtschaftsprüferin |
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