Lieferdienste
AXON' Kabel GmbH
Hertichstraße 43, 71229 Leonberg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anthony Cormier seit 23.1.2019 | Prokura |
Christelle Antonia Gilberte, geb. Puzo Olivié seit 24.2.2015 | Geschäftsführer |
Joseph Puzo seit 19.7.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
AXON' Cabel Societe par actions simplifiee | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AXON' Kabel GmbHLeonbergJahresabschluss zum 31. Dezember 2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1.1. Unternehmenstätigkeit Die Axon' Kabel GmbH ist eine Vertriebsgesellschaft ausschließlich für Präzisionsleiter, Kabel und Steckverbinder, die von der Muttergesellschaft Axon' Cable SAS in Montmirail bzw. einem Tochterunternehmen hergestellt werden. Zum Kundenkreis gehören die Branchen Automobilindustrie, Computerindustrie, Mess- und Nachrichtentechnik sowie Luft- und Raumfahrt und Medizintechnik. Derzeit sind hier 29,75 Mitarbeiter beschäftigt. Die Axon' Kabel GmbH hat eine Tochtergesellschaft in Ungarn am Standort Kecskemét. Die Axon Kábelgyártó Kft. wurde im Jahr 2000 gegründet. 1.2. Entwicklung der Branche und der Gesamtwirtschaft Nach zwei Jahren Wachstum (2021: +3,2%, 2022: +1,8%) ist das Bruttoinlandsprodukt wieder gesunken. Die deutsche Industrie leidet unter den verschiedenen internationalen Konflikten in der Ukraine sowie im Nahen Ost. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt ist in 2023 in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% gesunken. Im Quartal 3 von 2023 ist das BIP sowohl in der gesamten EU als auch im Euroraum auf demselben Niveau wie im 3. Quartal des Jahres 2022 geblieben. Die Produktion in Deutschland nahm zwischen November 2022 und November 2023 4,8% ab. Der Produktionsindex blieb das ganze Jahr 2023 unter der Referenzenmarke von 2015. Die Arbeitslosenquote lag im November 2023 bei 3,1% in Deutschland, es ist 0,1 Punkt mehr als im November im Vorjahr (3,0). In der Gesamt-EU sind es 5,9% (6,1% im November 2022). Zwischen Januar und November 2023 ist der Auftragseingang der Elektro- und Digitalindustrie in Deutschland um 1,6% gesunken im Vergleich zu denselben Monaten im Vorjahr. Für Axon ist die besondere Beobachtung von zwei Wirtschaftsbranchen von großer Bedeutung:
Der weltweite Markt für PKW zeigt nach der Corona-Pandemie wieder ein Wachstum. Im Jahr 2022 erreichte die Produktion 61,6 Millionen Fahrzeuge (+8%). Im Vergleich zeigt die Europäische Produktion einen Rückgang von 1% mit 13,7 Millionen PKW. Die deutschen Automobilhersteller konzentrieren sich weiterhin auf die Premium Fahrzeuge, die mehr Marge erzeugen. Dies hat für Konsequenz, dass die Produktionsvolumen der Zulieferer immer noch nach unten gehen. Der wachsende Markt der E-Autos bleibt von China dominiert. In Deutschland, dem größten Markt in Europa, könnte sich die Abschaffung des Umweltbonus im Dezember 2023 negativ auf die Produktionszahlen auswirken.
Die endgültigen Zahlen für das Jahr 2023 erscheinen erst später im Jahr. Nach dem starken Rückgang der Corona-Pandemie erlebt die Deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie seit 2022 wieder einen Anstieg. Die Umsätze sind in 2022 im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen und liegen dann bei 39 Milliarden (31,4 Mrd. in 2021). Die Verhältnisse zwischen zivile Luftfahrtbranche (28 Mrd.), militärische Luftfahrt- (8,4 Mrd.) und Raumfahrtindustrie (2,6 Mrd.) sind ähnlich geblieben. 1.3. Umsatzentwicklung Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Umsatz von Mio. EUR 18,2 erzielt. Dies entspricht einem Wachstum von 11,7% im Vergleich zum Vorjahr. Diese Zahlen entsprechen den gesamten SOLON25 Plan der Firma mit dem Ziel, mehr als Mio. EUR 20 im Jahr 2025 zu erreichen. Unser größter Markt, der "Automotive" Bereich, ist mit 22,8% geringfügig unter Vorjahresniveau. Wir sind weiterhin daran interessiert, den Automotive Anteil zugunsten anderer Märkte zu reduzieren. Uns ist es wichtig die Abhängigkeit eines Marktes zu minimieren. Es folgten Distribution mit einem Gesamtumsatzanteil von 14,4% und Medizin mit einem Anteil am Gesamtumsatz von 13,4%. 1.4. Investitionen Im Jahr 2023 beliefen sich die Investitionen auf rund TEUR 227. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Austausch- und Modernisierungsmaßnahmen, die innerhalb der AXON' Kabel GmbH durchgeführt wurden: - Zunächst in den Austausch von Lampen innerhalb und außerhalb des Gebäudes. - Anschließend wird nach einer 5-Jahres-Regel die Hard- und Software des Unternehmens ersetzt. 1.5. Finanzierungsmaßnahmen Bis auf das Firmengebäude, für das ein langfristiges Bankdarlehen aufgenommen wurde (Ende2028), sind alle Investitionen aus dem laufenden Cashflow finanziert. Es gibt Kreditlinien, die nicht in Anspruch genommen sind. 2. Darstellung der Lage 2.1. Ertragslage AXON' Kabel GmbH erreichte einen signifikanten Umsatz von EUR 18.175.037 mit einer Steigerung von 11,7 % im Vergleich zum Vorjahr EUR 16.272.586. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 30,57 % auf TEUR 246,51. Gegenläufig erhöhten sich die Personalkosten um TEUR 280 und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 59. Die Gesellschaft erwirtschaftete im Jahr 2023 einen Jahresüberschuss von TEUR 313 (Vorjahr: TEUR 296,8) mit einer leichten Steigerung von 5,4 %. 2.2. Finanzlage Zum Bilanzstichtag beliefen sich die liquiden Mittel ohne langfristige Darlehen auf TEUR 1.774 (im Vorjahr TEUR 2.202). Zahlungen an Lieferanten wurden unter Verwendung von Skonti getätigt. Darüber hinaus kann das Unternehmen auf die Finanzierungsmittel des Konzerns zurückgreifen. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens war somit jederzeit gewährleistet. 2.3. Vermögenslage Im Vergleich zu 2022 sind die immateriellen Vermögenswerte um 26,2% und die Sachanlagen um 5,5% gesunken. Langfristige Finanzierungsdarlehen wurden regelmäßig zurückgeführt. Eine besondere Bemerkung im Vergleich zum letzten Jahr ist der erhöhte Lagerbestand zum Jahresende 2023. Da wir auf Bestellung einkaufen, gibt es einige Bestellungen, für die wir in den Räumen von AXON' Kabel in Leonberg ein Sicherheitslager haben. In diesem Fall wird die Ware wissentlich früher bestellt, als sie tatsächlich an den Kunden geliefert wird. Je nach Produkt kann dies erhebliche Auswirkungen auf die Höhe der Lagerbestände haben. Wir stellen diese Hebelwirkung am Jahresende fest, wenn der Wechsel von Dezember auf Januar ansteht. Beispielsweise war im Dezember 2022 der Umsatz deutlich höher, was zu einem Rückgang der Lagerbestände führte. Und im Dezember 2023 war der Umsatz deutlich niedriger, was zu einem Anstieg der Lagerbestände führte. Die Forderungen stiegen von TEUR 1.635 (2022) auf TEUR 1.875 (2023). Dies ist zum Teil auf den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen, die von TEUR 1.528 auf TEUR 1.741 und aus den sonstigen Vermögensgegenstände, die von TEUR 60 auf TEUR 119,5 (z.B. Forderungen ggb. Krankenkasse aus AAG, aus Gewerbesteuerüberzahlung, UST-Vorauszahlungen) gestiegen sind. Für das 2023 werden aufgrund einer internen Neuregelung 80 % des Ergebnisses an die Gesellschafterin, die Axon' Cable S.A.S. mit Sitz in Montmirail/Frankreich, ausgeschüttet. 3. Hinweise auf Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung 3.1. Risikobericht Wir sind gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die bestandsgefährdende oder wesentliche Einflüsse auf die Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage haben können, hinzuweisen. Bei uns ist ein Kontroll- und Risikomanagement Bestandteil der Unternehmensplanung und der Geschäftsstrategie. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme, wie z. B. unsere Score Card, werden stetig weiterentwickelt, um noch besser die Risiken bewerten und entsprechende Maßnahmen treffen zu können. Nach der Pandemie 2020 hat sich der Medizinmarkt wieder auf dem Vorniveau stabilisiert. Die Chipkrise, die Materialknappheit auf dem Weltmarkt und die geringe Verfügbarkeit von Arbeitskräften in Europa haben für Konsequenzen gehabt, dass bestimmte Materialien größere Lieferzeiten hatten. Alle anderen uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Kenntnisstand durch entsprechende Wertberichtigungen bzw. Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende bzw. gravierende Risiken auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage liegen derzeit nicht vor. Beteiligungsrisiken unserer operativ tätigen Tochtergesellschaft sehen wir im Hinblick des aktuellen Auftragsbestands, der sehr guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft und des erzielten Gewinns auch in diesem Geschäftsjahr nicht. 3.2 Chancenbericht Die Entscheidungen der Bundesregierung und anderer europäischen Regierungen für mehr Investitionen in der Rüstungsindustrie werden auf jeden Fall weiterhin einen positiven Effekt für den Auftragseingang in der Branche. Die Unsicherheit der Konsumenten für die Beschaffung von E-Autos wird sicherlich negativen Auswirkungen auf die Stückzahlen der Automobilindustrie haben. Die Raumfahrtindustrie entwickelt sich weiter auf einem höheren Rhythmus, Großaufträge wurden noch 2023 eingebucht und werden in 2024 in Rechnung kommen. 4. Voraussichtliche Entwicklung Wir sehen aufgrund neuer Produkte und anstehender Projekte die Auftrags- und Beschäftigungssituation für das Geschäftsjahr 2024 als gesichert. Insgesamt wird sich der Umsatz in 2024 mindestens auf Vorjahresniveau bewegen. Wir rechnen mit einem Umsatzvolumen in Höhe von rund TEUR 19.000. Der Auftragsbestand ist in den letzten Monaten gestiegen, was auf eine Erhöhung des Umsatzes in 2024 hindeutet. Die Stabilisierung der Energiepreise wird einen positiven Einfluss auf das Ergebnis haben. Dieser Einfluss ist aktuell aber schwer zu bewerten. Es wird für das Geschäftsjahr 2024 mit einem im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 deutlich höherem Ergebnis gerechnet.
Leonberg, 7. März 2024 Geschäftsleitung BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Form der Darstellung Die Form des Jahresabschlusses ist gegenüber dem Vorjahr geändert. Ergänzende Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden im Jahresabschluss des Vorjahrs im Anhang angegeben. In der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023 wird dazu übergegangen, diese Erläuterungen als so genannte Davon-Vermerke in der Gewinn- und Verlustrechnung bei den einzelnen Posten anzugeben. Der Wechsel dient der leichteren Lesbarkeit und der einheitlichen Darstellung im Jahresabschluss. Angabe und Erläuterung angepasster Vorjahreszahlen Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind. Um dennoch einen Zeitvergleich beim betreffenden Posten durchführen zu können, wurde der Vorjahreswert angepasst. Die Anpassung bestand aus folgenden Maßnahmen: - Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen im Vorjahr mit insgesamt 1.293.034,44 EUR ausgewiesen, enthält auch Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 913.620,98 EUR. Zum 31.12.2023 werden die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in der Bilanz gesondert ausgewiesen. Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen, dabei wurde im Wesentlichen die in den AfA-Tabellen der Finanzverwaltung angegebene Nutzungsdauer verwendet:
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800 EUR wurden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Für schwergängige Waren wurden Reichweitenabschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Die Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken. Kassenbestände und Bankguthaben wurden mit dem Nominalbetrag angesetzt, dabei wurden Guthaben in fremder Währung mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB in Euro umgerechnet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Auszahlungen im abgelaufenen Jahr, die zu Aufwand in zukünftigen Perioden führen. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und der vorsichtig geschätzte Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Mitzugehörigkeitsvermerke Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit werden diese nachfolgend erläutert. Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte: - Forderungen gegen verbundene Unternehmen in der Bilanz mit 6.332,19 Euro (Vorjahr 46.479,00 Euro). Darin enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 6.332,19 Euro (Vorjahr 8.398,44 Euro). - Forderungen gegen Gesellschafter in der Bilanz mit 8.674,57 Euro (Vorjahr 0,00 Euro). Darin enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit 7.299,57 Euro (Vorjahr 0,00 Euro). - Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen in der Bilanz mit 438.227,20 Euro (Vorjahr 379.413,46 Euro). Darin enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 438.227,20 Euro (Vorjahr 379.413,46 Euro). - Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in der Bilanz mit 1.163.281,73 Euro (Vorjahr 913.620,98 Euro). Darin enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit 1.163.281,73 Euro (Vorjahr 913.620,98 Euro). Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen im Laufe des Geschäftsjahres sind Angaben im Anschluss an den Anhang als Bestandteil desselben zu machen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Erstattungsansprüche aus Steuerzahlungen (Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer, Umsatzsteuer) sowie Erstattungsansprüche aus Lohnfortzahlungen gemäß AAG. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 36.042,00 Euro. Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag wie folgt:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. - Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 324,6 TEUR - Rückstellungen für Jahresabschlusserstellung und -prüfung in Höhe von 42 TEUR Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern (Umsatzsteuer, Lohnsteuer). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 645.890,83 Euro. Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von 5 Jahren beträgt EUR 0,00. Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, der durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert ist, beträgt EUR 645.890,83. Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen:
An aktive latente Steuern sind am Ende des Geschäftsjahres 36.042,00 Euro auszuweisen. Der Saldo hat sich im Geschäftsjahr um 36.042,00 Euro erhöht. Am Ende des Geschäftsjahres sind passive latente Steuern in Höhe von 25.954,00 Euro auszuweisen. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es Änderungen am Saldo der passiven latenten Steuern in Höhe -8.846,00 Euro. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 127,5 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr keine Vergütung. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Konzernzugehörigkeit Die AXON' Kabel GmbH wird in den Konzernabschluss der Muttergesellschaft, der Axon' Cable SAS, Montmirail / Frankreich einbezogen. Der offen gelegte Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 312.963,26 Euro. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 4.949.453,03 Euro, der zu verwenden ist. Zur Ausschüttung ist ein Betrag von 250.370,60 Euro vorgesehen. Auf neue Rechnung werden 4.699.082,43 Euro vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Leonberg, 7. März 2024 ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AXON' Kabel GmbH, Leonberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AXON' Kabel GmbH, Leonberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AXON' Kabel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängende Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 8. März 2024 BANSBACH
GmbH
Dr. Antje Conradi, Wirtschaftsprüfer Thomas Schneider, Wirtschaftsprüfer FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES ZUM 31. DEZEMBER 2023 UND GEWINNVERWENDUNGSBESCHLUSSDie Gesellschafterversammlung hat am 7. Oktober 2024 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt und beschlossen, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 312.963,26 mit einem Betrag von EUR 250.370,60 an die Gesellschafter auszuschütten und den Restbetrag zusammen mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 4.636.489,77 auf neue Rechnung vorzutragen. |
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