BINDER Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter Wimmer seit 10.7.2024 | Geschäftsführer |
Michael Binder-Pfaff seit 10.7.2024 | Geschäftsführer |
Benjamin Jeuthe seit 10.7.2024 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Binder GmbHTuttlingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die BINDER GmbH ist als Familiengesellschaft vollständig auf Simulationsschränke fokussiert. Das Unternehmen ist weltweit größter Spezialist für Simulationsschränke für das wissenschaftliche und industrielle Labor. Die Produkte der BINDER GmbH werden in viele verschiedene Branchen geliefert. Ausgereifte Spitzentechnologien, zukunftsweisende Innovationen und absolute Präzision prägen das Markenbild der BINDER GmbH. Der Fokus des Unternehmens liegt auf der perfekten Simulation von biologischen, chemischen und physikalischen Umweltbedingungen für eine Vielzahl von Branchen. Die drei roten BINDER Dreiecke stehen dabei für überlegene Produkte, bestes Dienstleistungspaket und professionelle Beratung. Vom Firmenhauptsitz in Tuttlingen und den vier BINDER Niederlassungen in New York, Moskau, Hong Kong und Shanghai betreuen und beraten wir unsere Kunden in über 135 Ländern. 2. Forschung und Entwicklung Grundlage unserer hervorragenden Marktpositionierung ist die Forschung und Entwicklung. Ziel unserer diesbezüglichen Aktivitäten ist es, unsere Kernkompetenzen in den Bereichen der mechanischen Konstruktion, der Atmosphären-Konditionierung sowie in der Mess-, Steuer- und Regelungstechnik weiter auszubauen, sowie kundenspezifische Lösungen (BINDER Individual) zu entwickeln. Nur so ist es möglich, einen größtmöglichen Kundennutzen zu erzielen und nachhaltige Kundenbeziehungen aufzubauen und zu festigen. Die BINDER GmbH investiert daher jährlich ca. 7% des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2016 war die konjunkturelle Lage in Deutschland durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Dies ist maßgeblich auf erhöhte Konsumausgaben sowohl im staatlichen als auch privaten Bereich zurückzuführen. Auch die Investitionen stiegen im Berichtsjahr deutlich an. Die Investitionstätigkeit in Ausrüstungen ist im Vergleich zum Vorjahr um 1,7% gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2016 um 1,9%. Im vergangenen Jahr ist das Bruttoinlandsprodukt in einer ähnlichen Größenordnung gewachsen (2015: + 1,7%). Die Europäische Union konnte sich mit einem Wachstum des Bruttoinlandprodukts i.H.v. 1,9% ihrem Potenzial entsprechend entwickeln und zeigte damit trotz anhaltender politischer Risiken ein hohes Maß an Widerstandsfähigkeit. Die konjunkturelle Entwicklung wurde dabei von der Europäischen Zentralbank durch weitere expansive geldpolitische Maßnahmen ausgeweitet. Die Inflationsrate in der Europäischen Union lag dabei weiterhin auf einem ungewöhnlich niedrigen Niveau (0,3%). Insgesamt wurde das Berichtsjahr 2016 durch ein stetiges und solides Wirtschaftswachstum gekennzeichnet. Die Weltwirtschaft erzielte im Berichtsjahr einen realen Zuwachs i.H.v. rund 3,1% und blieb damit hinter der Prognose des IWF leicht zurück. Gründe hierfür stellen eine verlangsamte Wachstumsdynamik in den Industrieländern sowie eine schwächere konjunkturelle Entwicklung in den Schwellenländern dar. Als zusätzlicher Belastungsfaktor erwiesen sich die mit geopolitischen Entwicklungen verbundenen Unsicherheiten. Die wirtschaftliche Aktivität in den USA blieb mit einem BIP-Zuwachs von 1,6% deutlich hinter dem Vorjahr. Das Wachstum wurde hierbei erheblich durch den Außenhandel gebremst. Auch der Konsum der privaten Haushalte konnte das Vorjahresniveau nicht erreichen. Gestützt wurde das Wachstum hingegen durch Staatsausgaben. Die konjunkturelle Entwicklung der Schwellenländer beläuft sich auf ein Wachstum i.H.v. 3,5% und liegt dabei deutlich unter dem Vorjahr. Vor allem die politische und wirtschaftliche Lage in Südamerika, Russland sowie dem Nahen und Mittleren Osten war dafür ausschlaggebend. Vor allem die rohstoffexportierenden Volkswirtschaften litten unter dem niedrigen Preisniveau. Wesentlicher Wachstumstreiber war, wie bereits im Vorjahr, China. Durch fiskalische und geldpolitische Maßnahmen verbesserte sich die Wirtschaftslage und es konnte ein Wachstum von 6,7% verzeichnet werden. Diese wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wirkten sich auch auf den Weltmarkt für Laborgeräte aus. Branchenbezogene Aussagen können nicht getroffen werden, da die BINDER GmbH Kunden in vielen Branchen beliefert. Diese Brachenunabhängigkeit bietet allerdings den Vorteil, dass Volatilitäten in einzelnen Branchen die wirtschaftliche Lage des Unternehmens nur in sehr geringem Maße betreffen. 2. Geschäftsverlauf a. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die vorstehend beschriebene gesamtwirtschaftliche Entwicklung wirkte sich auch auf den Geschäftsverlauf der BINDER GmbH aus. Durch die hohe Auftragslage gegen Ende des Berichtsjahres 2016 reichte die erforderliche Kapazität in den Produktionsbereichen nicht aus, um den Auftragsbestand vollständig abzuarbeiten. Daher erhöhte sich der Auftragsbestand zum 31. Dezember des Berichtsjahres um TEUR 2.228 auf 6.894 (Vorjahr TEUR 4.666). Durch den Umsatzzuwachs im Ausland, insbesondere in Asien, ist im Geschäftsjahr 2016 der Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 58.072 auf TEUR 60.121 angestiegen. Dies entspricht einem Zuwachs von 3,5%. b. Produktion Im Jahr 2016 wurde mit dem Bau der BINDER Competence Factory begonnen, die den Ausbau des BINDER Produktionssystems weiter vorantreiben und den Unternehmensstandort Tuttlingen weiterhin als Produktionsstandort sichern wird. Im Mai 2016 erfolgte der Spatenstich für die 8.300 m 2 große hochmoderne Fabrik. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der BINDER Competence Factory ist im September 2017 geplant. In der neuen Fabrikhalle werden zukünftig die gesamte Blechverarbeitung sowie der Geräterohbau untergebracht. Durch die BINDER Competence Factory sollen die Durchlaufzeiten der produzierten Geräte reduziert werden. Hierdurch wird einerseits die Effizienz der Produktion erhöht, andererseits die Kapitalbindung verringert. c. Beschaffung Wesentlicher Beschaffungsmarkt ist nach wie vor Deutschland. In geringerem Umfang werden auch Rohmaterialien aus dem asiatischen und amerikanischen Raum bezogen. Trotz der besonders in der 2. Jahreshälfte rasant angestiegenen Stahlpreise konnte der Materialaufwand weitestgehend konstant gehalten werden. So stieg die Materialintensität von 29,65% in 2015 nur unwesentlich auf 29,74% im Geschäftsjahr 2016 an. d. Investition Das Investitionsvolumen im Bereich des Sachanlagevermögens steigerte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 7.676 auf TEUR 9.506. Davon wurden TEUR 8.950 in die BINDER Competence Factory investiert, welche sich zum Bilanzstichtag noch im Bau befindet. Weitere Investitionen wurden im Bereich der technischen Anlagen und Maschinen sowie der Betriebs- und Geschäftsausstattung getätigt. e. Finanzierungsmaßnahmen Im Vergleich zu den Vorjahren konnten die getätigten Investitionen nicht vollumfänglich aus dem Cash Flow getätigt werden. Das große Investitionsvolumen im Geschäftsjahr 2016 in die BINDER Competence Factory wurde durch langfristige Finanzierungsmaßnahmen getätigt. f. Personal Wesentlicher Erfolgsfaktor sind unsere motivierten und qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Stichtagsbezogen blieb die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nahezu konstant. So waren am 31. Dezember 2016 319 Personen (Vorjahr 318 Personen) bei der BINDER GmbH beschäftigt. Die BINDER GmbH legt seit jeher großen Wert auf die innerbetriebliche Ausbildung. 10 der insgesamt 32 Auszubildenden konnten im Geschäftsjahr 2016 ihre Berufsausbildung erfolgreich abschließen. Hiervon wurden 9 Auszubildende in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen. g. Organisation Es gab in 2016 keine nennenswerte organisatorische Änderung. h. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Im Berichtsjahr 2016 erfolgte der erste Spatenstich für den Bau der BINDER Competence Factory, deren Fertigstellung und Inbetriebnahme auf September 2017 geplant ist. Mit dem neuen Fabrikgebäude soll maximale Effizienz, Qualität und Produktivität in den einzelnen Fertigungsbereichen sichergestellt werden. Des Weiteren wurde zu Beginn des Berichtsjahres 2016 mit den ersten Umstellungsmaßnahmen im Rahmen der SAP-Einführung begonnen. Das bereits im Finanzwesen angewandte ERP-System SAP wird im Berichtsjahr 2016 nunmehr auf sämtliche Organisationsbereiche ausgeweitet und zum 01. Januar 2017 vollumfänglich implementiert. Durch die Umstellung wird unternehmensweit Einheitlichkeit und Transparenz geschaffen, wodurch die BINDER GmbH künftig noch besser in der Lage sein wird, die zur Verfügung stehenden Ressourcen hinsichtlich maximaler Effizienz einzusetzen. Beide Maßnahmen ermöglichen es der BINDER GmbH auch in Zukunft ihre Marktanteile weiter auszubauen und den Umsatz weiter zu steigern. 3. Lage a. Vermögenslage Durch die Aufnahme von langfristigem Fremdkapital zur Finanzierung der BINDER Competence Factory hat sich im Berichtsjahr 2016 eine Bilanzverlängerung ergeben. Die Bilanzsumme im Berichtsjahr 2016 erhöhte sich somit um 23,21% zum Vorjahr 2015. Hierdurch lassen sich Bilanzkennzahlen, welche im prozentualen Verhältnis zur Bilanzsumme stehen, nur eingeschränkt zum Vorjahr 2015 vergleichen. Die Vermögensstruktur der BINDER GmbH ist nach wie vor durch das Sachanlagevermögen, die Vorräte und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen geprägt. Auf das Sachanlagevermögen entfallen insgesamt TEUR 26.658 (im Vorjahr TEUR 18.845). Dies entspricht 54,33% (im Vorjahr 47,31%) der Bilanzsumme. Der wesentliche Teil des Sachanlagevermögens entfällt mit TEUR 13.595 (im Vorjahr TEUR 14.089) auf Grundstücke und Bauten und die sich im Bau befindliche BINDER Competence Factory i.H.v. 9.445 TEUR. Im Vorjahr betrug der Posten der Anlagen und Gebäude im Bau TEUR 533. Das Vorratsvermögen unter Berücksichtigung der erhaltenen Anzahlungen von TEUR 295 (im Vorjahr TEUR 371) verminderte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 518 auf TEUR 8.239. Hierbei verringerten sich die fertigen Erzeugnisse um TEUR 979 und die unfertigen Erzeugnisse um TEUR 346. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe haben sich um TEUR 731 erhöht. Die Vorräte machen nunmehr 16,79% (im Vorjahr 21,99%) der Bilanzsumme aus. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich vor Wertberichtigungen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 271 auf TEUR 7.648. Dies entspricht 15,58% (im Vorjahr 18,52%) der Bilanzsumme. Zurückzuführen ist die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf die überproportional angestiegenen Verkäufe im letzten Quartal 2016. Trotz des höheren Forderungsbestandes sind die Wertberichtigungen auf Forderungen im Vergleich zum Vorjahr 2015 (3,00%) auf 2,59% im Berichtsjahr 2016 gesunken. Dies unterstreicht das effektive Forderungsmanagement der BINDER GmbH. Die liquiden Mittel betrugen zum 31. Dezember des Berichtsjahres 2016 TEUR 97. Im Vergleich zum Vorjahr verringerten sich diese um TEUR 113 (Vorjahr TEUR 210). Durch das im Jahr 2014 eingeführte Cash-Pooling System mit der BINDER Central Services GmbH & Co. KG wird sich am Bestand der liquiden Mittel auch im Jahr 2017 nur wenig ändern. Durch das im Berichtsjahr 2016 erzielte Jahresergebnis i.H.v. TEUR 5.693 konnte die BINDER GmbH ihr Eigenkapital erneut erhöhen. Die BINDER GmbH weist nunmehr ein Eigenkapital von TEUR 27.287 (im Vorjahr TEUR 25.613) aus. Trotz des positiv erwirtschafteten Jahresergebnisses hat sich die Eigenkapitalquote verringert, da sich die Bilanzsumme von TEUR 39.826 um TEUR 9.245 auf TEUR 49.071 erhöht hat. Grund hierfür ist die Aufnahme von langfristigem Fremdkapital um den Bau der BINDER Competence Factory zu tätigen. Die Eigenkapitalquote hat sich somit von 64,31% auf 55,61% verringert. Die als langfristig einzustufenden Pensionsrückstellungen erhöhten sich um TEUR 613 auf TEUR 5.828. Die sonstigen Rückstellungen betragen TEUR 3.196 und liegen TEUR 239 über dem Vorjahreswert. Diese Erhöhung ist hauptsächlich dem Personalbereich zuzuschreiben. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich insgesamt um TEUR 6.137 auf TEUR 9.987 (20,35%, im Vorjahr 9,66% der Bilanzsumme). Im Berichtsjahr 2016 wurden dabei Tilgungen i.H.v. TEUR 3.374 geleistet. Darin sind auch Tilgungen für das für den Bau der BINDER Competence Factory aufgenommene langfristige Fremdkapital enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig unter Ausnutzung gegebener Skontierungsmöglichkeiten innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Zum Bilanzstichtag 2016 betragen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen TEUR 1.998 und sind um TEUR 1.382 im Vergleich zum Vorjahr 2015 angestiegen (Vorjahr TEUR 616). Zurückzuführen ist dieser deutliche Anstieg zum einen auf den erhöhten Auftragsbestand zum Berichtsjahresende sowie die SAP-Implementierung und den damit verbundenen Unsicherheiten vor der erstmaligen unternehmensweiten Inbetriebnahme zum 01. Januar 2017. Hierdurch sollte ein schneller Anlauf der Produktion im Folgejahr 2017 sowie die Sicherstellung der Lieferfähigkeit durch erhöhte Bestände an Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen gewährleistet werden. b. Finanzlage Der Finanzmittelbestand (liquide Mittel) der BINDER GmbH beläuft sich zum 31. Dezember 2016 auf TEUR 97 (Vorjahr TEUR 210). Die BINDER GmbH hat im Jahre 2014 ein Cash-Pooling System, das von der Muttergesellschaft BINDER Central Services GmbH & Co. KG verwaltet wird, eingeführt. Einhergehend mit diesem Vertrag weist die Gesellschaft im Vergleich zu früheren Geschäftsjahren geringere Bankguthaben aus. Jedoch wird der niedrigere Bestand an liquiden Mitteln durch Forderungen gegen Gesellschafter, die zum Bilanzstichtag i.H.v. TEUR 3.409 aus dem Cash Pooling entstanden sind, kompensiert. Die Finanzmittel waren im Berichtsjahr 2016 jederzeit vorhanden. Ziel unseres Finanzmanagements ist es, Forderungen jedweder Art innerhalb der gewährten Zahlungsziele zu vereinnahmen, Forderungsausfälle zu vermeiden und Verbindlichkeiten aus laufenden Geschäftsvorfällen innerhalb der gesetzten Zahlungsfristen sowie unter Berücksichtigung gegebener Skontierungsmöglichkeiten zu begleichen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten resultieren ausschließlich aus der Finanzierung getätigter Investitionen. Die Finanzlage war im Geschäftsjahr 2016 zu jeder Zeit gesichert und kann durchaus als gut bezeichnet werden. c. Ertragslage Die BINDER GmbH konnte die Ertragslage entsprechend ihrer Vorjahresprognose in 2016 moderat steigern. Erwartungsgemäß beeinflusste die Rezession in Russland die Ertragslage der BINDER GmbH. So hat das Unternehmen auf dem russischen Markt einen Umsatzeinbruch i.H.v. 20,78% gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Dem ist jedoch ein deutliches Umsatzwachstum auf dem chinesischen Markt i.H.v. 35,56% gegenüber dem Vorjahr 2015 gegenüberzustellen. Die Umsatzsteigerung und die stichtagsbezogene Bestandsminderung an fertigen und unfertigen Erzeugnissen führten zu einer leichten Steigerung der Gesamtleistung. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Gesamtleistung von TEUR 58.545 auf 58.796 angestiegen. Im Berichtsjahr 2016 haben sich die sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 726 auf TEUR 762 verringert (Vorjahr TEUR 1.488). Dieser Rückgang resultiert aus den neutralen Erträgen. So wurden unter anderem geringere Erträge aus Währungsdifferenzen sowie aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen vereinnahmt. Der Materialaufwand i.H.v. TEUR 17.484 hat sich gegenüber dem Vorjahr mit 0,71% trotz der im zweiten Halbjahr angestiegenen Stahlpreise nur leicht erhöht (Vorjahr TEUR 17.360). Diesem Anstieg konnte mit einem effektiven Einkaufsmanagement entgegengewirkt werden. Der Personalaufwand im Berichtsjahr 2016 ist durch Gehalts- und Lohnerhöhungen bei nahezu gleichbleibender Beschäftigungszahl von TEUR 17.442 auf TEUR 18.060 angestiegen. Dies ist unter anderem auf eine tarifliche Entgelterhöhung i.H.v. 2,8% sowie auf zusätzliche außertarifliche Entgelterhöhungen zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich zum Vorjahr um 6,99% von TEUR 15.025 auf TEUR 14.200. Im Vorjahr 2015 wurden durch die BINDER Central Services GmbH & Co. KG umfangreiche Marketingprojekte durchgeführt, wodurch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf einem deutlich höheren Niveau lagen als üblich. Im Berichtsjahr 2016 haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wieder normalisiert. Des Weiteren sind im Berichtsjahr 2016 in den neutralen Aufwendungen die Aufwendungen aus Währungsdifferenzen sowie die Aufwendungen aus Forderungsverlusten deutlich gesunken. Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen sind gegenüber dem Vorjahr keine zu verzeichnen. Im Berichtsjahr 2016 konnte ein positives Finanzergebnis i.H.v. TEUR 22 erwirtschaftet werden (Vorjahr TEUR -437). Dies ist im Wesentlichen auf die erwirtschafteten Erträge aus Beteiligungen i.H.v. TEUR 440 zurückzuführen. Dies betrifft in voller Höhe die Gewinnausschüttung des Tochterunternehmens BINDER Asia Pacific (Hongkong) Ltd. an die BINDER GmbH. Auf Grund der vorstehenden Gegebenheiten war es der BINDER GmbH auch für das Geschäftsjahr 2016 möglich, das Jahresergebnis mit TEUR 5.693 auf einem konstant hohen Niveau zu halten. Das Betriebsergebnis hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 102 auf TEUR 7.685 verringert. Auch das positive neutrale Ergebnis im Berichtsjahr hat sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 376 auf TEUR 360 verringert (Vorjahr TEUR 736). Dies ist, wie bereits erwähnt, auf geringere vereinnahmte Erträge aus Währungsdifferenzen und auf geringere Erträge aus der Auflösung von Rückstellung zurückzuführen. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren a. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Umsatzrentabilität ist um 1,3 Prozentpunkte auf 13,22% gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Die Eigenkapitalrentabilität hat sich im Berichtsjahr 2016 um 1,83 Prozentpunkte auf 22,23% reduziert (Vorjahr 24,06%). Dies ist auf einen rückläufigen EBIT i.H.v. TEUR 486, welcher sich maßgeblich durch die Veränderung im Finanzergebnis i.H.v. TEUR 459 erklären lässt, zurückzuführen. Die Gesamtkapitalrentabilität verringerte sich im Vorjahresvergleich um 1,17 Prozentpunkte von 21,12% auf 19,95%. Neben dem Rückgang des EBIT wird diese Rentabilitätskennzahl auch durch die bereits erklärte Bilanzverlängerung und der dadurch resultierenden erhöhten Bilanzsumme beeinflusst. Die Materialintensität erhöhte sich mit 0,09 Prozentpunkten aus Gründen eines effektiven Einkaufsmanagements, wie bereits erwähnt, nur geringfügig und beträgt für das Berichtsjahr 2016 29,74% (Vorjahr: 29,65%). Die Personalintensität ist im Berichtsjahr 2016 um 0,93 Prozentpunkte auf 30,72% moderat angestiegen (Vorjahr: 29,79%). Unsere wirtschaftliche Lage kann somit insgesamt als gut bezeichnet werden. b. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Ein wesentlicher Leistungsindikator und Basis unserer Unternehmenskultur sind die BINDER-Werte: Wertschätzung, Respekt, Vertrauen, Verlässlichkeit, Ehrlichkeit und Glaubwürdigkeit. Sie bilden die Grundlage für die Art und Weise, wie wir mit unseren Kunden und Partnern umgehen sowie in unserer Organisation zusammenarbeiten. So wirkt sich die Wertschätzung und Zufriedenheit der Mitarbeiter auch auf die Qualität unserer Produkte und die Kundenzufriedenheit aus. Hervorzuheben ist auch die Unterstützung des Unternehmens für soziale Projekte wie die Stiftung "Dianiño" und die Förderung der Hochschule Tuttlingen. III. Prognosebericht Mit dem Bau der BINDER Competence Factory legt das Unternehmen den ersten wichtigen Grundstein für die Erstellung des neuen BINDER Competence Campus. Die sich zum Bilanzstichtag noch im Bau befindliche BINDER Competence Factory stellt den ersten Neubau dieses großangelegten Bauprojektes dar. Mit dem BINDER Competence Campus investiert das Unternehmen in einen großangelegten Ausbau des Firmensitzes in den Standort Tuttlingen. Das Projekt beinhaltet den Bau mehrerer Gebäude. Der Spatenstich für die 8.300 m 2 große hochmoderne BINDER Competence Factory erfolgte im Mai 2016. In der neuen Fertigungshalle werden zukünftig die gesamte Blechverarbeitung sowie der Geräterohbau untergebracht. Die freiwerdende Fläche im bestehenden Werk wird für den großzügigen Ausbau der einzelnen Montagebereiche genutzt. Durch den Ausbau des Firmenstandortes sichert die BINDER GmbH weiterhin langfristig Arbeitsplätze in der Region. Die Fertigstellung und Inbetriebnahme der BINDER Competence Factory ist auf September 2017 geplant. Mit diesem neuen Fabrikgebäude entsteht der erste Teil einer hochmodernen Infrastruktur, die auf maximale Effizienz, Qualität und Produktivität ausgelegt ist. Hierdurch werden unter anderem die Durchlaufzeiten der produzierten Geräte weiter reduziert und die Kapitalbindung während des Fertigungsprozesses verringert. Mit diesem großangelegten Bauvorhaben stellt die BINDER GmbH die Weichen für die Zukunft und setzt einen fundamentalen Grundstein für weiteres Wachstum. Mit der Einführung eines neuen ERP-Systems SAP wird eine wichtige Rahmenbedingung für nachhaltiges unternehmerisches Handeln gewährleistet. Zu Beginn des Berichtsjahres 2016 wurde mit den ersten Umstellungsmaßnahmen begonnen. Zum 01. Januar 2017 soll die Implementierung der neuen ERP-Software vollumfänglich abgeschlossen sein. Durch die Einführung dieser neuen Software wird der betriebliche Leistungsprozess im Bereich der Planung, Steuerung und Kontrolle von sämtlichen Ressourcen auf effiziente Weise unterstützt. Durch die Gewährleistung einer gemeinsamen Datenbasis für alle Abteilungen der BINDER GmbH wird unternehmensweit Einheitlichkeit und Transparenz geschaffen. Hierdurch werden eine kontinuierliche Standardisierung und Optimierung betrieblicher Prozesse, der effiziente Einsatz von Ressourcen sowie eine nachhaltige Unternehmenssteuerung sichergestellt. Daher stellt die Implementierung des ERP-Systems SAP für die BINDER GmbH ebenfalls eine wichtige Wachstumsgrundlage dar. Ein weiterer Fokus für das kommende Berichtsjahr 2017 liegt auf dem Ausbau der asiatischen Märkte, welche bereits in Berichtsjahr 2016 zu einem Umsatzzuwachs führte. Die strategischen Maßnahmen zur Erhöhung des Anteils am asiatischen Markt haben bereits gegriffen und sollen in den nächsten Jahren weitere Marktanteile sichern. Um den Umsatz auch in anderen Regionen weiter zu steigern und neue Märkte erschließen zu können, ist für das kommende Berichtsjahr 2017 der Abschluss einer Kreditversicherung geplant. Hierdurch wird außerdem der Cash Flow der BINDER GmbH abgesichert und das Risiko einer möglichen Liquiditätsgefährdung durch das Eintreten eines Nichtzahlungstatbestandes erheblich reduziert. Insgesamt rechnet die BINDER GmbH für das Geschäftsjahr 2017 mit einem moderaten Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich. Wie in den Vorjahren ist auch im kommenden Berichtsjahr mit einem saisonalen Verlauf des Umsatzes zu rechnen, welcher maßgeblich von Quartal IV beeinflusst werden wird. Die BINDER GmbH erwartet für das kommende Berichtsjahr 2017 trotz Umsatzsteigerung ein Jahresergebnis auf Vorjahresniveau. Begründet wird diese Prognose durch den Bau der BINDER Competence Factory und den daraus resultierenden Abschreibungen und Zinsbelastungen in den kommenden Berichtsjahren. Die BINDER GmbH wird auch zukünftig immer in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a. Allgemeiner Risikobericht Im Rahmen ihrer geschäftlichen Aktivitäten ist die BINDER GmbH Risiken in den Bereichen Produktion, Verwaltung, Beschaffung und Vertrieb ausgesetzt. Diesen Risiken begegnen wir mit einem Qualitäts- und Risikomanagementsystem, welches als wesentlicher Bestandteil in die internen Abläufe der BINDER GmbH integriert ist und kontinuierlich den jeweiligen Notwendigkeiten angepasst wird. Das Qualitätsmanagement ist nach ISO 9001:2008 zertifiziert. Durch ein integriertes Reporting- und Controllingsystem werden alle relevanten Kennzahlen in der BINDER GmbH erfasst. Sie sind Basis für regelmäßige Steuerungsgespräche mit den im Unternehmen für die einzelnen Bereiche verantwortlichen Personen. Die Kennzahlen dienen dabei auch der Verfolgung laufender Projekte und der Prognose der Ergebnisentwicklung. Den Risiken auf Beschaffungsmärkten durch gestiegene Rohstoffpreise und der steigenden Materialintensität bei neuen Produkten begegnen wir durch laufende Marktbeobachtung und mit konsequentem Verhandeln der Einkaufspreise. Beim Einkauf in US-Dollar wird das Wechselkursrisiko aus Zahlungseingängen in US-Dollar abgesichert, wobei es sich hierbei um ein geringes Einkaufsvolumen handelt. Forderungsausfallrisiken begegnet die BINDER GmbH durch ein konsequent ausgestaltetes Debitorenmanagement, das darauf ausgerichtet ist, Forderungen innerhalb der gewährten Zahlungsziele zu vereinnahmen. Vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung werden stets Informationen über die Bonität der potentiellen Kunden eingeholt. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken absehbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Ab dem kommenden Berichtsjahr 2017 werden diese Risiken zusätzlich durch eine Kreditversicherung abgesichert. Mögliche Liquiditätsrisiken werden überwacht und gesteuert, sind aber zum derzeitigen Zeitpunkt auf Basis des Cash-Pooling Systems, welches von der Muttergesellschaft BINDER Central Services GmbH & Co. KG verwaltet wird, auszuschließen. Die BINDER GmbH verfolgt eine äußerst konservative Risikopolitik. Mit der Geschäftsbank verbindet die BINDER GmbH eine langjährige Geschäftsbeziehung. Absatzrisiken begegnet die BINDER GmbH durch strategische Maßnahmen, welche die Analyse über die Zukunftsaussichten bestehender oder neuer Produkte einschließen. Um den konjunkturellen bzw. umfeldbedingten Risiken entgegenzuwirken, wird das externe Umfeld unter strategischen Gesichtspunkten beobachtet, die volkswirtschaftliche Entwicklung der Märkte laufend analysiert sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Organisationsstrukturen überprüft. Bestandsgefährdende Entwicklungen, die in der Lage sein könnten, die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der BINDER GmbH nachhaltig und wesentlich zu beeinträchtigen, sind derzeit nicht erkennbar. Solche Risiken können jedoch niemals vollständig ausgeschlossen werden. b. Spezieller Risikobericht Gemäß den Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) wird sich die Weltwirtschaftsleistung im kommenden Berichtsjahr 2017 dank steigender Verbraucherpreise und robuster Finanzmärkte auf 3,5% leicht erhöhen. Für Deutschland prognostiziert der IWF ebenfalls eine leicht erhöhte Wachstumsperspektive und geht von einem Wirtschaftswachstum i.H.v. 1,6% im kommenden Berichtsjahr 2017 aus. Für die Eurozone erwartet der IWF ein gleichbleibendes Wachstum i.H.v. 1,7%. Angesichts verstärkter zunehmender Einkommen und einer weiterhin sehr expansiven Geldpolitik kann von einer weiterhin konjunkturellen Dynamik ausgegangen werden. Insgesamt soll die Wirtschaftsleistung in den Industrieländern im kommenden Berichtsjahr 2017 auf 1,8% ansteigen. Für Großbritannien wird hinsichtlich der Brexit-Entscheidung mit einem eher moderaten Wachstum gerechnet. Auch für den amerikanischen Markt erwartet die BINDER GmbH lediglich ein sehr geringes Wachstum. Grund hierfür stellt die protektionistische Haltung der US-Regierung gegenüber ausländischen Produkten dar. Für die Schwellen- und Entwicklungsländer wird aufgrund langsam steigender Rohstoffpreise von einem Wirtschaftswachstum i.H.v. 4,2% ausgegangen. Da in den Schwellenländern die wirtschaftlichen Probleme vielfach nicht nur konjunktureller sondern struktureller Natur sind, dürfte sich der prognostizierte Anstieg der Wirtschaftsleistung im kommenden Berichtsjahr 2017 im längerfristigen Vergleich jedoch als moderat bezeichnen lassen. Für China, einer der größten Wachstumsmärkte der BINDER GmbH im asiatischen Raum, wird ein voraussichtliches Wachstum für das kommende Berichtsjahr 2017 i.H.v. 6,7% prognostiziert. Da die BINDER GmbH ihre Anteile am asiatischen Markt weiter ausbauen möchte, gilt es diesen unsicheren Prognosen entgegen zu wirken, um die Absatzzahlen in diesem Markt auch weiterhin steigern zu können. Mit der Implementierung und vollumfänglichen Inbetriebnahme des neuen ERP-Systems zum 01. Januar 2017 rechnet die BINDER GmbH in den ersten Monaten nach der Einführung noch mit Anlaufschwierigkeiten, wodurch es zu eventuellen Beeinträchtigungen in den operativen Abläufen kommen kann. Hierdurch wird für das erste Quartal lediglich mit einem moderaten Umsatzwachstum gerechnet. Durch die immer größer werdende Nachfrage nach preiswerten Produkten vor allem bei öffentlichen Auftraggebern wird auch für das kommende Berichtsjahr 2017 ein preisintensiver Wettbewerb erwartet. Vor diesem Hintergrund hat die Kostenbeherrschung für die BINDER GmbH unverändert oberste Priorität. "Make or Buy"-Entscheidungen werden vor dem Hintergrund der optimalen Nutzung der zur Verfügung stehenden Ressourcen äußerst kritisch geprüft. Im Bereich der Produktion wird der Einsatz des vorhandenen Maschinenparks kontinuierlich optimiert. Der Austausch von Maschinen mit hohen Instandhaltungsaufwendungen wird fortgesetzt. Durch den Bau der BINDER Competence Factory und deren geplanten Inbetriebnahme im September 2017 ist während der Umzugsphase in den betroffenen Fertigungsbereichen mit eventuellen Produktionsengpässen zu rechnen. Diesem wird die BINDER GmbH jedoch durch eine vorausschauende Kapazitätsplanung in diesen Bereichen entgegenwirken um Überlastungen und Engpässen vorzubeugen. Dem steigenden Wettbewerb am Markt begegnet die BINDER GmbH durch Erfahrung, Kompetenz, Zuverlässigkeit, Innovationen und einem über unserer Konkurrenz liegendem Maß an Qualität. Um den Ruf der BINDER GmbH als innovativer Lieferant von Simulationsschränken gerecht zu werden, liegt ein Schwerpunkt der Tätigkeit auf der Entwicklung zahlreicher innovativer Produkte. Dies spiegelt sich in den hohen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung der BINDER GmbH wieder. c. Chancenbericht Um die positive Entwicklung der BINDER GmbH zu unterstützen und weltweiter Marktführer für Simulationsschränke zu bleiben, fokussieren wir uns auf überlegene Produkte für unsere Kunden, das beste Dienstleistungspaket sowie den besten Service. Da das Unternehmen nicht branchenabhängig ist, bietet dies reichliche Chancen, den Marktanteil besonders in den wachsenden BRIC-Staaten kontinuierlich auszubauen. Die geplanten Einführungen neuer und innovativer Produkte im Jahr 2017 sollen das Wachstum des Unternehmens weiter vorantreiben. Hierdurch stellt die Forschung und Entwicklung durch die Weiterentwicklung bestehender Produkte hinsichtlich der neuesten technischen Standards sowie die Entwicklung neuer Produkte langfristig die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens sicher. Durch den Bau des BINDER Competence Campus am Standort Tuttlingen stellt die BINDER GmbH auch in Zukunft sicher, die besten Produkte am Markt anbieten zu können. Durch neue hochmoderne Maschinen und Fertigungsverfahren sowie einem stetigen Verbesserungsprozess der innerbetrieblichen Abläufe in allen Bereichen wird auch in Zukunft eine hohe Kundenzufriedenheit sichergestellt. 2. Gesamtaussage Unter der Voraussetzung, dass keine weiteren konjunkturellen Einbrüche auf Grund politischer Entscheidungen die Welt erschüttern, schätzt die BINDER GmbH die zukünftige Weltwirtschaftslage für die Erreichung ihrer langfristigen Ziele als günstig ein. Die weitere wirtschaftliche Entwicklung der BINDER GmbH soll speziell in Asien und langfristig in den BRIC-Staaten besonders schnell vorangehen. Hier sieht die BINDER GmbH mittel- bis langfristig die größten Wachstumsmärkte. Die voraussichtliche Beurteilung der BINDER GmbH wird somit als positiv eingeschätzt. Die BINDER GmbH ist überzeugt, den richtigen Weg eingeschlagen und die richtigen strategischen Weichen für die Zukunft gestellt zu haben. Es sind daher keine grundlegenden Änderungen in der erfolgreichen Geschäftspolitik der BINDER GmbH geplant. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden.
Tuttlingen, im Juli 2017 Die Geschäftsleitung Dipl.-Ing. Peter Michael Binder BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungDie Gesellschafterversammlung hat am 19. Juli 2017 beschlossen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 27.182.594,34 auf neue Rechnung vorzutragen. AnhangA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Binder GmbH hat ihren Sitz in Tuttlingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 727150 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Angaben im Anhang erfolgen, sofern nichts anderes vermerkt, in TEUR. Der Jahresabschluss wurde erstmals nach den Vorschriften des Bilanzrichtlinieumsetzungsgesetzes (im Folgenden: BilRUG) aufgestellt. Im Zuge dieser Umstellung wurden die Vorjahresbeträge entsprechend dem hierfür bestehenden Wahlrecht ebenfalls an die neuen rechtlichen Vorgaben angepasst. Die vorgenommenen Anpassungen sind unter den jeweiligen Ausführungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (Abschnitt E.) erläutert. C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Vor dem Hintergrund der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach BilRUG waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: I. Anlagevermögen Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare (zeitanteilige) Abschreibungen (bemessen nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer), bewertet. Die Nutzungsdauern betragen zwischen drei und fünf Jahren. Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um kumulierte planmäßige Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Soweit in Vorjahren degressiv abgeschrieben wurde, erfolgt der Übergang zur linearen Abschreibung in dem Jahr, in dem die lineare Abschreibung erstmalig zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Die Abschreibungen auf Zugänge werden zeitanteilig vorgenommen. Für die Abschreibungen von Gebäuden werden Nutzungsdauern zwischen 25 und 33 Jahren zugrunde gelegt; Gegenstände des beweglichen Sachanlagevermögens werden zwischen drei und fünfzehn Jahren abgeschrieben. Geringwertige abnutzbare Anlagegüter bis zu einem Betrag von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Abschreibungen auf einen niedrigeren Wert am Bilanzstichtag werden grundsätzlich nur vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist. II. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. III. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. IV. Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind mit dem abgegrenzten Erfüllungsbetrag angesetzt. V. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005G von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird ein von der deutschen Bundesbank vorgegebener Marktzinssatz von 4,01 % (zum 31. Dezember 2015 von 3,94 %) bei der Bewertung zugrunde gelegt. Gehaltsanpassungen sind mit 5 % p.a. eingerechnet. Dagegen wurde wie in den Vorjahren kein Rententrend sowie keine Fluktuation unterstellt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 458. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt der Ausschüttungssperre im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen werden gesondert zum Finanzergebnis erläutert. VI. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. VII. Währungsumrechnung Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag mit dem Mittelkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet. Die übrigen Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften in lokale Währung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. D. Erläuterungen zur Bilanz I. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
* gemäß Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 Das gezeichnete Kapital der Binder Environmental Testing Equipment (Shanghai) Co., Ltd. beläuft sich auf insgesamt EUR 400.000,00. Davon sind zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 EUR 210.000,00 einbezahlt. Die noch ausstehende Einlage ist binnen zwei Jahren nach Firmenregistrierung einzuzahlen. Die Buchwerte der ausgewiesenen Finanzanlagen liegen nicht über ihren beizulegenden Zeitwerten. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 3.217 (Vj. TEUR 2.864) abzüglich Einzelwertberichtigung von TEUR 288 (Vj. TEUR 288). Bei den Forderungen gegen Gesellschafter handelt es sich in Höhe von TEUR 384 (Vj. TEUR 114) um sonstige Forderungen aufgrund umsatzsteuerlicher Organschaft und in Höhe von TEUR 3.410 (Vj. TEUR 1.965) um sonstige Forderungen im Rahmen einer Cash-Pooling-Vereinbarung. Des Weiteren sind TEUR 813 (Vj. TEUR 503) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen saldiert enthalten. Die Forderungen gegen Gesellschafter sind zugleich Forderungen gegen verbundene Unternehmen. III. Rechnungsabgrenzungsposten Ein Unterschiedsbetrag gemäß § 250 Abs. 3 HGB in Form eines Disagios ist nicht enthalten (Vj. TEUR 20). IV. Rückstellungen Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Personalkosten TEUR 1.656 (Vj. TEUR 1.453), sonstige Vertriebsrisiken TEUR 1.180 (Vj. TEUR 1.103) sowie weitere Verbindlichkeiten, die dem Grunde und/oder endgültigen Höhe nach nicht feststehen TEUR 360 (Vj. TEUR 400). V. Eigenkapital Der Bilanzgewinn von TEUR 27.183 enthält einen Gewinnvortrag von TEUR 21.489. VI. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von TEUR 3.355 (Vj. TEUR 3.355) durch Grundpfandrechte (Grundschulden) gesichert. Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die handelsüblichen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. VII. Latente Steuern Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände sowie Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren. Aktive Steuerlatenzen resultieren auf Basis eines Ertragsteuersatzes für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer von 28,60 % aus einem unterschiedlichen Wertansatz der Pensionsrückstellung (TEUR 2.363). Passive Steuerlatenzen resultieren aus steuerrechtlich abweichenden Abschreibungen (TEUR 88). Aufgrund einer sich ergebenden Steuerentlastung wurde gemäß § 274 Abs. 1 HGB auf den Ansatz aktiver latenter Steuern verzichtet. VIII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
IX. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse. E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung I. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse belaufen sich auf EUR 60.120.532,31 (Vj. EUR 58.072.423,63). Hierin enthalten sind Mieterträge sowie Kantinenerlöse in Höhe von EUR 234.636,08 (Vj. EUR 249.018,45), die vor Anwendung des BilRUG als sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen wurden. Die Umsatzerlöse gliedern sich regional wie folgt:
* Werte angepasst durch BilRUG II. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf EUR 761.723,04 (Vj. EUR 1.487.617,46). Im Vorjahr waren die im Abschnitt I. Umsatzerlöse erläuterten Erträge in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Bei den periodenfremden Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um die Auflösung von Rückstellungen TEUR 128, Auflösung von Einzelwertberichtigungen TEUR 25 sowie aus Ausbuchungen von kreditorischen Debitoren TEUR 7. Erträge aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 449 (Vj. TEUR 789) enthalten. III. Materialaufwand Der Materialaufwand beläuft sich auf EUR 17.484.067,77 (Vj. EUR 17.360.197,92). Hierin enthalten sind Kantineneinkäufe, Ausgangsfrachten sowie von fremden Dritten erbrachte Wartungs- und Reparaturleistungen in Höhe von EUR 1.881.812,45 (Vj. EUR 1.729.852,50), die vor Anwendung des BilRUG als sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen wurden. IV. Personalaufwand
V. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf EUR 14.199.199,21 (Vj. EUR 15.025.195,46). Im Vorjahr waren die unter Abschnitt III. Materialaufwand erläuterten Aufwendungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Anderen Geschäftsjahren sind wesentliche Aufwendungen nicht zuzuordnen. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 234 (Vj. TEUR 486) enthalten. VI. Erträge aus Beteiligungen Die Erträge aus Beteiligungen resultieren in voller Höhe aus verbundenen Unternehmen. VII. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Der Posten enthält Zinsen aus verbundenen Unternehmen von TEUR 54 (Vj. TEUR 54). VIII. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Posten enthält keine Zinsen an verbundene Unternehmen (Vj. EUR 78,30). Der Posten enthält aus der Aufzinsung von Rückstellungen resultierende Aufwendungen in Höhe von TEUR 225 (Vj. TEUR 198). F. Sonstige Pflichtangaben I. Mitglieder der Geschäftsführung Alleiniger Geschäftsführer im Geschäftsjahr 2016 war Herr Dipl.-Ing. Peter Michael Binder, Diplom-Ingenieur. II. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. III. Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt wurden 317 Mitarbeiter beschäftigt. Im Einzelnen:
IV. Gesamthonorar des Abschlussprüfers
V. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. VI. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Binder GmbH wird in den Konzernabschluss der BINDER Central Services GmbH & Co. KG, Tuttlingen, als einziger Konsolidierungskreis einbezogen. Der Konzernabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. VII. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 27.182.594,34 (bestehend aus Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.693.351,46 und Gewinnvortrag in Höhe von EUR 25.508.077,12 abzüglich Gewinnausschüttungen in Höhe von EUR 4.018.834,24) auf neue Rechnung vorzutragen.
Tuttlingen , 11. Juli 2017 Binder GmbH Geschäftsführung Dipl.-Ing. Peter Michael Binder Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.07.2017 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Binder GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Villingen-Schwenningen, 11. Juli 2017 Wirtschaftsrevision
Süd GmbH
Wedam, Wirtschaftsprüferin Mader, Wirtschaftsprüfer |
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