BITUNOVA GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Yannick Heinen seit 26.8.2024 | Prokura |
Marko Dr. Wieland seit 9.2.2022 | Geschäftsführer |
Hans Dr. Kirchknopf seit 4.1.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SAT Spezialbau GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023(HRB 89706, Amtsgericht Köln)Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Köln, den 5. April 2024 Dr. Hans Kirchknopf Dr. Marko Wieland Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Köln, den 5. April 2024 Dr. Hans Kirchknopf Dr. Marko Wieland Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die SAT Spezialbau GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der HRB 89706 eingetragen und hat ihren Firmensitz in Köln. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und den ergänzenden Bestimmungen des GmbHG erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB und nimmt bei der Aufstellung des Jahresabschlusses die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2, S. 1 bis 3 HGB in Anspruch. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB, wobei für die Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren angewandt wurde. Abweichend vom gesetzlichen Gliederungsschema werden die sonstigen Steuern gesondert unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibung, angesetzt. Die planmäßige Abschreibung auf die Zugänge des abnutzbaren Sachanlagevermögens im Berichtsjahr erfolgt linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Zuschreibungen aufgrund des Wertaufholungsgebots werden bei den Sachanlagen bis zu den fortgeführten Anschaffungskosten vorgenommen, wenn die Gründe für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr bestehen. Die Nutzungsdauer bei Maschinen und technischen Anlagen wird unter Anlehnung an die Baugeräteliste des Hauptverbandes der deutschen Bauindustrie angesetzt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 EUR werden im Zugangsjahr als Aufwand erfasst und nicht aktiviert. Entsprechende Anlagengegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 250,00 EUR und 1.000,00 EUR sind jahresweise in einem Sammelposten zusammengefasst, der über 5 Jahre abgeschrieben wird. Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, soweit der Ansatz mit dem niedrigeren Wert geboten ist. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder dem niedrigeren Wert am Bilanzstichtag bewertet. Die nicht fertiggestellten Bauarbeiten werden zu Herstellungskosten bewertet, die Löhne, Baustoffe, Fremdleistungen, Geräteabschreibungen und Baustellengemeinkosten umfassen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Sind die Herstellungskosten höher als die zu Vertragspreisen errechnete Leistung, so wird zu Vertragspreisen bewertet. Erkennbare Risiken im weiteren Ablauf bis zur Fertigstellung werden bei der Bewertung berücksichtigt. Die von der Kundenseite erhaltenen Anzahlungen werden projektbezogen bis zur Höhe der Herstellungskosten von den Vorräten abgesetzt. Darüber hinausgehende Anzahlungen werden auf der Passivseite ausgewiesen. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Für erkennbare Risiken werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Für das allgemeine Kreditrisiko erfolgt ein pauschaler Abschlag. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung muss in der Bilanz als passive latente Steuern angesetzt werden. Im Fall einer Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht werden. Im Geschäftsjahr ergab sich insgesamt eine passive latente Steuer in Höhe von 20.641,01 EUR. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird entsprechend den gesetzlichen Erfordernissen allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ausreichend Rechnung getragen. Bei der Bewertung mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Langfristige Rückstellungen werden mit dem laufzeitabhängigen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, nach der Nettomethode abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Aufgliederung des Anlagevermögens und die Entwicklung im Berichtsjahr sind in einer gesonderten Anlage dargestellt. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weist ein Betrag von EUR 6.808,48 (i.Vj. TEUR 9) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind alle innerhalb eines Jahres fällig. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind EUR 47.837,56 (i.Vj. TEUR 61) im Rahmen der sozialen Sicherheit und EUR 0,00 (i.Vj. TEUR 84) für Steuern bilanziert. Im Geschäftsjahr besteht ein Passivüberhang an latenten Steuern, welcher aus unterschiedlichen Wertansätzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz verursacht ist. Er betrifft passive latente Steuern aus dem unterschiedlichen Ansatz des Anlagevermögens und niedrigere aktive latente Steuern aus dem unterschiedlichen Ansatz der sonstigen Rückstellungen und sonstigen Verbindlichkeiten. Der Steuersatz für die Ermittlung der latenten Steuern beträgt 30,825%. IV. Sonstige Angaben Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 7 gewerbliche Arbeitnehmer und 31 Angestellte beschäftigt. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch die folgenden Personen wahrgenommen: Dr. Dipl.-Ing. Hans Kirchknopf, Wald/Österreich, technischer Direktionsleiter, Dr. Marko Wieland, Thalheim, Geschäftsführer,
Köln, den 5. April 2024 Entwicklung des Anlagevermögens in 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Mit Gesellschaftsvertrag vom 15. November 2016 haben die SAT Straßensanierung GmbH sowie die OAT Beteiligungs GmbH die SAT Spezialbau GmbH mit Sitz in Köln gegründet. Zweck des Unternehmens ist die Erbringung von Schneid- und Fugenarbeiten in Fahrbahnen und Verkehrsflächen aus Beton und Asphalt in Deutschland für private und öffentliche Auftraggeber. Die SAT Spezialbau GmbH erbrachte ihre Arbeitsleistungen im Geschäftsjahr 2023 zu ungefähr 63% an Dritte und zu 37% an Gesellschaften des STRABAG-Konzerns. Für letztere fungiert unsere Gesellschaft i.d.R. als Nachunternehmerin. 2. Unternehmenssteuerung Die finanzwirtschaftliche Steuerung wird durch die Organisation des STRABAG Konzerns betrieben und erfolgt mithilfe eines Kennzahlensystems, das auf branchenspezifischen und eng aufeinander abgestimmten Kenngrößen beruht. Die operative Steuerung basiert auf den finanziellen Kennzahlen Leistung, Auftragseingang, Auftragsbestand und Ergebnis. Als weitere finanzielle Kennzahlen werden Liquidität und Investitionen betrachtet. Berechnung der Kennzahlen
3. Mitarbeiter Im Wirtschaftsjahr 2023 waren in der SAT Spezialbau GmbH durchschnittlich 38 Mitarbeiter (Vj.: 54 Mitarbeiter) beschäftigt. Der Rückgang der Mitarbeiteranzahl ist auf die Schließung der Niederlassung in Hamburg zurückzuführen. 4. Organisation der SAT Spezialbau GmbH Die Gesellschaft hat ihren Firmensitz in Köln. Eine weitere Niederlassung besteht in Karlsruhe. Die Niederlassung in Hamburg hat ihre operative Geschäftstätigkeit zum 31.12.2022 bis auf die Abarbeitung noch vorhandener Restaufträge eingestellt. Die Niederlassung in Gera hatte ihre Geschäftstätigkeit im Jahr 2020 bereits bis auf die Abarbeitung noch vorhandener Restaufträge eingestellt. Mit der Organisationsstruktur bietet die Gesellschaft ihre Leistungen vorrangig in den Ballungsräumen in West- und Südwestdeutschland an. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ging das Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt im Jahr 2023 um 0,3 % zurück. Preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Während die deutsche Wirtschaft in den ersten drei Quartalen 2023 stagnierte, war die Wirtschaftsleistung im 4. Quartal rückläufig. Die weiterhin hohen Preise sowie steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpften die Konjunktur. In den einzelnen Wirtschaftsbereichen verlief die Entwicklung sehr unterschiedlich. Auf der einen Seite konnten die meisten Dienstleistungsbereiche ihre wirtschaftlichen Aktivitäten ausweiten und damit die Gesamtwirtschaft stützen. Dabei fiel das Wachstum allerdings geringer aus als in den Jahren 2021 und 2022. Auf der anderen Seite ging die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe deutlich um 2,0 % zurück. Vorrangig war hierfür eine niedrigere Produktion im Bereich der Energieversorgung entscheidend. Das Verarbeitende Gewerbe (ohne Bau) lag im Jahr 2023 um 0,4 % unter dem Vorjahresniveau. Das Baugewerbe konnte insgesamt preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 % verzeichnen. Vor dem Hintergrund der hohen Verbraucherpreise nahm der private Konsum preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab. Der Staat reduzierte ebenfalls die Konsumausgaben um - 1,7 %, da die staatlich finanzierten Corona-Maßnahmen wegfielen. Die Bauinvestitionen gingen preisbereinigt um 2,1 % zurück. Andererseits nahmen die Ausrüstungsinvestitionen (in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge) preisbereinigt um 3,0 % zu. Der Außenbeitrag fiel ebenfalls positiv aus und stützte das BIP. Denn während die Exporte preisbereinigt um 1,8 % sanken, nahmen die Importe preisbereinigt um 3,0 % ab. Die Zahl der Beschäftigten nahm insbesondere durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Im Jahr 2023 erbrachten durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland die Wirtschaftsleistung. Dies entspricht einem Anstieg um 0,7 % gegenüber dem Vorjahr. Auch die Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung nahm zu. Der Beschäftigungsaufbau fand fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. In den Jahren 2022 und 2023 setzte sich die in 2021 begonnene negative Entwicklung hoher Inflationsraten fort. Im Jahresdurchschnitt 2023 haben sich die Verbraucherpreise um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Die Inflationsrate fiel damit zwar geringer aus als in 2022 (+ 6,9 %), bewegt sich aber weiter auf einem hohen Niveau. Ursächlich für die hohen Inflationsraten waren insbesondere die hohen Preisanstiege für Energieprodukte und Nahrungsmittel seit Beginn des Krieges in der Ukraine und gestiegene Kosten für den Transport von Gütern. Zeitweise konnten die Preissteigerungen durch Entlastungsmaßnahmen abgemildert werden (wie beispielsweise dem Wegfall der EEG-Umlage, 9-Euro-Ticket, Tankrabatt, Deutschlandticket). Im Dezember 2023 lag die Inflationsrate bei + 3,7 % gegenüber Dezember 2022. Nach insgesamt acht Jahren mit Finanzierungsüberschüssen verzeichnete der deutsche Staat seit 2020 ein Finanzierungsdefizit. In 2023 lag das Finanzierungsdefizit nach vorläufigen Berechnungen bei 82,7 Milliarden Euro und damit um 14 Milliarden Euro unter dem Defizit des Vorjahres. In 2022 führten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und zur Stützung der deutschen Wirtschaft zu hohen Ausgaben. Auch in 2023 erfolgten hohe Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse. Auf der anderen Seite entfielen jedoch die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Der baugewerbliche Umsatz im Bauhauptgewerbe für Betriebe mit 20 und mehr Beschäftigten nahm im Gesamtjahr 2023 nominal um 1,4 % zu. Real entspricht dies einem Umsatz-minus von 5,2 %. Der Rückgang lässt sich hauptsächlich auf die hohen Baumaterial-, Energie- und Zinskosten zurückführen, die wiederum die Nachfrage senken. Der nominale Auftragseingang lag für Januar bis Dezember 2023 bei 3,3 % im Vergleich zum Vorjahr, real war dies ein Minus von 4,4 %. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes haben sich die Preise für Leistungen des Bauhauptgewerbes (inkl. MwSt.) im Jahresdurchschnitt 2023 um 6,5 % erhöht. Die Stimmung im deutschen Bauhauptgewerbe hat sich im Jahr 2023 deutlich verschlechtert. Laut Ifo-Konjunkturumfrage meldeten über 40 % der befragten Baufirmen im Dezember 2023 einen Auftragsmangel. 28 % meldeten einen Fachkräftemangel und 13 % führten Auftragsstornierungen als Grund dafür an, dass ihre Bautätigkeit behindert wurde. Einen Materialmangel meldeten im Dezember 2023 nur noch 2 % nach über 50 % im Mai 2022. 2. Geschäftsverlauf Aufgrund gestiegener Aufwendungen für Nachunternehmerleistungen, teilweise unvorhergesehener Zuführungen zu Gewährleistungsrückstellungen für Altprojekte sowie der Schließungskosten der Niederlassung in Hamburg ist das Betriebsergebnis zurückgegangen. Die SAT Spezialbau GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag iHv. - TEUR 193 (Vj.: Jahresüberschuss TEUR 371). Bei einer prognostizierten Leistungserbringung von TEUR 6.500 wurde zum Jahresende eine Bauleistung von TEUR 6.501 (Vj.: TEUR 8.422) erreicht. Damit konnten die Erwartungen erfüllt werden. Durch die geringeren Umsatzerlöse und vergleichsweise gestiegenen Aufwendungen liegt das EBT allerdings bei - TEUR 225 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 523). Die Gesellschaft verzeichnete Auftragseingänge iHv. TEUR 4.327 (Vj.: TEUR 8.998) und weist zum Jahresende einen Auftragsbestand iHv. TEUR 2.270 (Vj.: TEUR 3.909) auf. C. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 1. Ertragslage Die Umsatzerlöse unserer Gesellschaft belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 7.267 und sind damit gegenüber dem Vorjahr (TEUR 9.121) um 20 % zurückgegangen. Aufgrund der gegenüber dem Umsatzrückgang unterproportionalen Verminderung des Materialaufwandes um rd. 10% beträgt die Materialeinsatzquote 42,2% (Vj.: 37,5%). Die Personalaufwendungen von TEUR 2.786 entfallen in Höhe von TEUR 2.333 auf Löhne und Gehälter sowie in Höhe von TEUR 453 auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung. Die Personalaufwandsquote des Jahres beträgt 40,1 % (Vj.: 44 %). Diese Entwicklung lässt sich i.W. auf die bereits erwähnte Standortschließung in Hamburg zurückführen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Quartiergelder und Verpflegungszuschüsse für gewerbliche Mitarbeiter, Miet- und Pachtaufwendungen, die Zuführungen zur Rückstellung für Gewährleistungen sowie Instandsetzung, Gebühren und Versicherungen sowie Verwaltungskosten und belaufen sich insgesamt auf TEUR 1.036 (Vj.: TEUR 604). 2. Finanzlage Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im abgelaufenen Geschäftsjahr TEUR 860 (Vj.: TEUR 1.234). Damit erwirtschaftete die SAT Spezialbau GmbH in der Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit erneut eine Liquiditätszunahme. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit liegt bei - TEUR 59 (Vj.: - TEUR 280). Daraus ergibt sich insgesamt eine zahlungswirksame Zunahme des Finanzmittelbestandes in Höhe von TEUR 801 zum 31. Dezember 2023. 3. Vermögenslage Die Gesellschaft verfügt zum 31. Dezember 2023 über ein Eigenkapital von TEUR 7.261 (Vj.: TEUR 7.454). Die Bilanzsumme der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 TEUR 9.672 (Vj.: TEUR 9.601). Davon entfallen auf der Aktivseite im Wesentlichen TEUR 1.667 (Vj.: TEUR 2.158) auf Sachanlagen, TEUR 319 (Vj. TEUR 474) auf Vorräte, TEUR 776 (Vj.: TEUR 859) auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie 6.910 TEUR (Vj.: TEUR 6.109) auf flüssige Mittel. Auf der Passivseite entfallen die wesentlichen Positionen auf das Eigenkapital in Höhe von TEUR 7.261 (Vj.: TEUR 7.454), Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.935 (Vj.: TEUR 1.319) Verbindlichkeiten von TEUR 455 (Vj.: TEUR 815) sowie passive latente Steuern von TEUR 21 (Vj.: TEUR 13). D. Prognosebericht 1. Wirtschaftliches Umfeld Jede Prognose zur künftigen Entwicklung ist mit Unsicherheiten behaftet. Denn es gibt eine Vielzahl von Faktoren, die für die Abschätzung der künftigen Wirtschaftsentwicklung von Bedeutung, aber gleichzeitig unbekannt sind. Vor diesem Hintergrund sind die folgenden Ausarbeitungen der gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Perspektiven zu sehen. Die deutsche Bundesregierung hält im Jahreswirtschaftsbericht 2024 fest, dass die Aussichten für das laufende Jahr deutlich schlechter seien als noch in der Herbstprojektion erwartet worden war. Sie geht nun davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt um real 0,2 % zunimmt. Im Herbst wurde noch mit einem Plus von 1,2 % gerechnet. Für 2025 prognostiziert sie ein Wirtschaftswachstum in Höhe von einem Prozent. Der BIP-Nowcast schätzt für das erste Quartal 2024 einen Zuwachs des BIP von 0,1 % (Stand 26. Januar 2024). Dabei handelt es sich um eine rein technische und modellbasierte Prognose der Wirtschaftsleistung, die unabhängig von der Einschätzung der Bundesregierung ist. Zu Jahresbeginn 2024 hat sich die Stimmung der deutschen Unternehmen laut Ifo Institut weiter verschlechtert. Die Unternehmen beurteilten sowohl ihre aktuelle Lage schlechter als auch ihre Erwartungen mit Blick auf die kommenden sechs Monate. Insgesamt ist der Ifo Geschäftsklimaindex von 86,3 Punkten im Dezember 2023 auf 85,2 Punkte im Januar 2024 gefallen. Die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe hat sich etwas aufgehellt. Die Stimmung im Handel hat sich hingegen deutlich verschlechtert. Auch der Dienstleistungssektor bewertete seine laufenden Geschäfte weniger gut und auch das Bauhauptgewerbe war mit seinen laufenden Geschäften erneut nicht zufrieden. Die Bundesbank rechnet mit Inflationsraten von + 2,7 % für 2024, + 2,5 % für 2025 sowie + 2,2 % für 2026. Zudem wird ein stabiles, hohes Beschäftigungsniveau erwartet. Mit dem Einsetzen einer wirtschaftlichen Erholung dürfte sich der Arbeitsmarkt im Verlauf des Jahres 2024 beleben. Das Beschäftigungsniveau ist allerdings bereits sehr hoch und der Mangel an Fachkräften dürfte weiter zunehmen. Daher rechnet die Bundesbank für 2025 und 2026 mit einem deutlich angespannteren Arbeitsmarkt. Das Arbeitsangebot dürfte in den kommenden Jahren zunehmend der begrenzende Faktor am Arbeitsmarkt sein. Im Februar 2024 war die Stimmung der Baufirmen laut ifo-Konjunkturumfrage im Vergleich zum Jahresbeginn 2023 deutlich schlechter. Der saisonbereinigte Geschäftsklimaindex lag bei - 35,4 Punkten. 40 % der befragten Unternehmen beurteilten ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht, während nur 13 % ihre aktuelle Lage als gut bewerteten. Auch die Erwartungen für die kommenden sechs Monate sind sehr pessimistisch. Rund 46 % erwarten zwar eine gleichbleibende Geschäftslage, doch 47 % rechnen mit einer ungünstigeren Geschäftslage. Ursächlich dürften hierfür vor allem fehlende Aufträge sein. So gaben 40 % der befragten Bauunternehmen an, dass ihre Bautätigkeit im Februar 2024 durch einen Auftragsmangel behindert wurde. Auftragsstornierungen meldeten rund 11 %. Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie erwartet für 2024 einen realen Umsatzrückgang im Bauhauptgewerbe um rund 3,5 % und einen Rückgang der Baupreise um 1 %. 2. Ausblick Nach Prognosen des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) wird für das laufende Jahr ein Rückgang des Bauvolumens in Deutschland von real 1,5 % prognostiziert. Im für uns relevanten Segment des öffentlichen Baus ist laut DIW aber von einem Zuwachs des Bauvolumens auszugehen, da aufgrund von Preissteigerungen zurückgestellte Projekte nun zunehmend umgesetzt werden. Für unsere Gesellschaft erwarten wir aufgrund der Straffung und Umstrukturierung der Organisation und des Verzichts auf die Annahme risikobehafteter Aufträge sowie dem Fokus auf regional begrenzte Einsatzbaustellen eine zufriedenstellende Geschäftsentwicklung. Dabei planen wir bei einer um rd. 12% verringerten Bauleistung im kommenden Jahr wieder einen leicht positiven Ergebnisbeitrag (EBT) erreichen zu können. E. Chancen- und Risikobericht Das Risikomanagementsystem der SAT Spezialbau GmbH zielt darauf ab, Signale einer drohenden Gefahr frühzeitig zu erkennen und diese Risiken messbar und damit steuerbar zu machen. In einem fortlaufenden Prozess erfolgt eine umfassende und systematische Analyse möglicher Risiken und ihrer Einflussfaktoren. Alle potenziellen Risiken werden zunächst identifiziert und nach ihren Auswirkungen auf die Gesellschaft und im Hinblick auf die Einstellung zur Risikoannahme beurteilt. In Einzelfällen werden aber auch Risiken - bei strengem Monitoring - bewusst eingegangen. Unser zielorientiertes Risikomanagement ist in den Prozessen und Strukturen des Unternehmens verankert und wird durch ein prozessübergreifendes Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem (IKS) in seiner Wirksamkeit unterstützt. Im Rahmen der Risikoberichterstattung wurden folgende zentrale Risikogruppen definiert: 1. Externe Chancen und Risiken Die Absatzmärkte unterliegen einem steten Wandel der wirtschaftlichen, finanziellen und technologischen Einflussfaktoren. Die Organisation und insbesondere das Risikomanagementsystem der Gesellschaft ist darauf ausgerichtet, kritische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und zu analysieren. In einem fortlaufenden Prozess erfolgt eine umfassende und systematische Analyse möglicher Risiken und ihrer Einflussfaktoren. Das Management informiert sich regelmäßig über Veränderungen bei den exogenen Faktoren und reagiert durch strategische Entscheidungen in Bezug auf Organisation, Marktpräsenz, technische Entwicklungen und Angebot der Dienstleistungen auf die Entwicklungen am Markt. Alle potenziellen Risiken werden zunächst identifiziert und nach ihren Auswirkungen auf die Gesellschaft und im Hinblick auf die Einstellung zur Risikonahme beurteilt. In Einzelfällen werden aber auch Risiken - bei strengem Monitoring - bewusst eingegangen. Unser ziel-orientiertes Risikomanagement ist in den Prozessen und Strukturen des Unternehmens ver-ankert und wird durch ein prozessübergreifendes Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem (IKS) in seiner Wirksamkeit unterstützt. 2. Betriebliche Chancen und Risiken Hierzu zählen in erster Linie die komplexen Risiken der Auftragsauswahl und der Auftragsabwicklung. Zur Überprüfung der Auftragsauswahl werden alle relevanten Ausschreibungen systematisch erfasst und Akquisitionslisten geführt. Zustimmungspflichtige Geschäftsvorfälle werden von der Geschäftsführung entsprechend den internen Geschäftsordnungen beantragt. Kalkulations- und Abgrenzungsrichtlinien regeln ein einheitliches Verfahren zur Ermittlung und Darstellung von Kosten und Leistungen auf unseren Baustellen. Die Auftragsabwicklung wird von Baustellenteams vor Ort gesteuert. Hierzu bedienen sie sich unserer Controllinginstrumente, wie z. B. der Arbeitskalkulation, der Nachtragskalkulation sowie der Mengen-, Stunden- und Kosten-Soll-Ist-Vergleiche. Auffälligkeiten werden mit den Niederlassungen durchgesprochen, wobei dort zusätzliche Plausibilitätsanalysen erstellt werden. Die gute Vernetzung im STRABAG-Konzern sichert darüber hinaus eine kontinuierliche Grundauslastung. Aufgrund der guten Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können diese temporär unter den Schwestergesellschaften des STRABAG-Konzerns ausgeliehen und umverteilt werden, so dass diese bei steigender Auftragslage zurückkehren können.
Köln, 5. April 2024 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die SAT Spezialbau GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SAT Spezialbau GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SAT Spezialbau GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 5. April 2024 Grant
Thornton AG
Susanne Kauermann, Wirtschaftsprüferin Bernd Hoffmann, Wirtschaftsprüfer Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde am 26. April 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt. |
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