Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 3787
Eingetragen
13.12.1968
Branche
Großhandel mit Obst, Gemüse und KartoffelnGroßhandel mit Fisch und FischerzeugnissenEinzelhandel mit Obst, Gemüse und Kartoffeln
Gegenstand
der Import von und der Grosshandel mit Obst, Gemüse, Südfrüchten, Kartoffeln und sonstigen landwirtschaftlichen Produkten in frischem, getrocknetem oder verarbeitetem Zustand.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Timo Philipp Heep
seit 11.1.2021
Geschäftsführer
Daniel Grümmer
seit 29.4.2019
Geschäftsführer
Lutz Dr. Krasemann
seit 22.2.2007
Geschäftsführer
Andreas Weidner
seit 4.3.2004
Geschäftsführer
Kerstin Heep
seit 6.2.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

40.61% identifiziert29.22% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
34.22%
6.39%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ralf Haessy
Köln
684.300 €
34.22%
Peter Heep Gesellschaft mit beschränkter Haftung & Co. Fruchtimport Kom.Ges.
Germany
584.300 €
29.22%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FRUCHTHANSA GMBH

Wesseling

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

(Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß §§ 325 ff. HGB)

AKTIVA

30.09.2023 30.09.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 24.284,00 9.029,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 435.976,50 541.943,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 999.995,00 891.124,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.960,00 55.217,02
1.444.931,50 1.488.285,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 65.389,33 25.564,59
2. Beteiligungen 209.367,06 209.367,06
274.756,39 234.931,65
1.743.971,89 1.732.246,17
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 587.692,68 476.972,25
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (i.Vj. EUR 0,00)
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 984.794,92 1.684.361,20
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 539.443,20 308.872,95
3. Übrige Forderungen und Vermögensgegenstände 9.979.007,81 9.088.313,48
11.503.245,93 11.081.547,63
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.890.025,53 6.406.556,02
19.980.964,14 17.965.075,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 186.688,90 233.149,75
21.911.624,93 19.930.471,82

PASSIVA

30.09.2023 30.09.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Kapitalrücklage 400.000,00 400.000,00
III. Gewinnrücklagen 21.500,00 21.500,00
IV. Gewinnvortrag 839.780,40 561.874,51
V. Jahresüberschuss 4.160.259,23 3.477.905,89
7.421.539,63 6.461.280,40
B. Rückstellungen 8.088.846,00 7.345.477,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 60,51
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 0,00 (i. Vj. EUR 60,51)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00)
2. Übrige Verbindlichkeiten 6.401.239,30 6.123.653,91
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 6.401.239,30 (i. Vj. EUR 6.123.714,42)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00)
- davon aus Steuern: EUR 74.135,33 (i. Vj. EUR 51.681,78)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 600,94 (i. Vj. EUR 7.586,34)
6.401.239,30 6.123.714,42
21.911.624,93 19.930.471,82

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2022 bis 30. September 2023

(Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß §§ 325 ff. HGB)

1.10.22.-30.9.23 1.10.21.-30.9.22
EUR EUR
1. Rohergebnis 20.834.427,94 19.597.653,36
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.821.749,78 8.119.891,53
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.424.338,19 1.513.735,89
- davon für Altersversorgung: EUR 133.626,00 (i. Vj. EUR 325.037,64)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 466.629,57 580.968,15
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.126.337,61 4.042.641,53
- davon Kraftfahrzeugsteuern: EUR 7.931,00 (i. Vj. EUR 11.639,00)
5. Erträge aus Beteiligungen 117.281,06 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00)
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 83.193,54 31.824,52
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 19.934,85 (i. Vj. EUR 31.193,26)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 92.263,07 91.135,82
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (i. Vj. EUR 0,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.944.237,84 1.803.199,07
9. Ergebnis nach Steuern 4.159.346,48 3.477.905,89
10. Sonstige Steuern -912,75 0,00
11. Jahresüberschuss 4.160.259,23 3.477.905,89

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. OKTOBER 2022 BIS ZUM 30. SEPTEMBER 2023

(Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß §§ 325 ff. HGB)

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Köln unter B 3787 eingetragen.

Gegenstand des Unternehmens ist der Import von und der Großhandel mit Obst, Gemüse, Südfrüchten, Kartoffeln und sonstigen landwirtschaftlichen Produkten in frischem, getrocknetem oder verarbeitetem Zustand.

A. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände werden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Für die Abschreibungen gelten die Grundsätze des § 7 EStG. Die beweglichen Anlagegüter werden nach Maßgabe der jeweils kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer, in der Regel degressiv abgeschrieben. Die Umstellung von der degressiven Abschreibung auf die gleichmäßige Verteilung des Restwertes auf die Restnutzungsdauer erfolgt in dem Jahr, in dem der Übergang zu einem höheren Abschreibungsbetrag führt als die Fortführung der degressiven Abschreibung. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden in voller Höhe abgeschrieben. Ihr Abgang wird fiktiv im Jahr des Zugangs unterstellt.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Vorräte an Handelswaren werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder verminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt.

Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel sind mit den Nennwerten aktiviert. Erkennbaren Risiken ist durch entsprechende Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die vorhandenen Devisen bzw. Guthaben in ausländischer Währung wurden zum Bilanzstichtags- Kurs für die jeweilige Währung bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten werden in Höhe der Ausgaben des Berichtszeitraums, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, angesetzt.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischer Methode unter Verwendung des Teilwertverfahrens in Höhe des Erfüllungsbetrages berechnet. Den Wertansätzen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zum 30.09.2023 zugrunde. Es kamen die Vorschriften des HGB (BilRuG) zur Anwendung. Dieses Gutachten basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen: Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck, Rechnungszins 1,81 % und Rententrend 2,0 %. Durch die Anwendung des 10-jährigen Durchschnittszinssatzes gemäß § 253 Abs. 6 HGB gegenüber dem 7-jährigen Durchschnittzinssatzes ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von EUR 133.985,00 der einer Ausschüttungssperre unterliegt.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen tragen den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

B. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital betrug zum Bilanzstichtag EUR 2.000.000,00. Es ist voll eingezahlt.

Im Geschäftsjahr 2022 sind folgende Ausschüttungen vorgenommen worden.

EUR
Gewinnvortrag 30.09.2022 561.874,51
Jahresüberschuss 2022 3.477.905,89
Gewinnausschüttungen in 2023 3.200.000,00
Gewinnvortrag 30.09.2023 839.780,40

Die Bilanz zum 30.09.2023 ist vor Gewinnverwendung aufgestellt.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Nicht aus der Bilanz ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Wesentlichen bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen nachfolgende Miet- und Leasingverpflichtungen:

Mietvertrag für Verwaltungs- und Betriebsgebäude

Jahresaufwand TEUR 1.331 auf unbestimmte Dauer

Mietvertrag über Betriebsvorrichtungen

Jahresaufwand rd. TEUR 5 aufgrund jährlich neu zu errechnender Amortisationsraten

C. Ergänzende Angaben

1. Angaben zu den Mitarbeitern

Die Zahl der Mitarbeiter betrug 2023 im Durchschnitt insgesamt 154,3 - ermittelt entsprechend § 267 Abs. 5 HGB.

Zusammensetzung:

Angestellte 88,3 (davon 6,8 Aushilfen)
Arbeiter 66,0 (davon 7,5 Aushilfen)

2. Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr 2023 an:

 

Herr Andreas Weidner, Kaufmann, Sankt Augustin

 

Herr Dr. Lutz Krasemann, Kaufmann, Köln

 

Herr Daniel Grümmer, Kaufmann, Wesseling

 

Herr Timo Heep, Kaufmann, Brühl

Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB ist Gebrauch gemacht worden.

3. Angaben über Beteiligungen

Die Angaben über gehaltene Beteiligungen entfallen gemäß § 286 Abs. 3 HGB.

D. Nachtragsbericht

Seit dem Ende des Geschäftsjahres sind keine weiteren unser Geschäft betreffenden Risiken entstanden.

 

Wesseling, den 10. April 2024

gez. Geschäftsführer

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023

(Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß §§ 325 ff. HGB)

Anschaffungskosten
01.10.2022 Zugänge Abgänge 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 183.854,09 22.008,10 38.635,97 167.226,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 216.354,51 0,00 216.354,51 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.398.465,57 55.061,01 770.521,26 3.683.005,32
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.942.840,56 450.340,46 1.488.308,31 2.904.872,71
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 55.217,02 8.960,00 55.217,02 8.960,00
8.612.877,66 514.361,47 2.530.401,10 6.596.838,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 25.564,59 39.824,74 0,00 65.389,33
2. Beteiligungen 209.367,06 0,00 0,00 209.367,06
234.931,65 39.824,74 0,00 274.756,39
9.031.663,40 576.194,31 2.569.037,07 7.038.820,64
Abschreibungen
01.10.2022 Zugänge Abgänge 30.09.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 174.825,09 6.739,10 38.621,97 142.942,22
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 216.353,51 0,00 216.353,51 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.856.522,07 145.235,01 754.728,26 3.247.028,82
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.051.716,56 314.655,46 1.461.494,31 1.904.877,71
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
7.124.592,14 459.890,47 2.432.576,08 5.151.906,53
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
7.299.417,23 466.629,57 2.471.198,05 5.294.848,75
Buchwerte
30.09.2023 30.09.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 24.284,00 9.029,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 435.976,50 541.943,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 999.995,00 891.124,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 8.960,00 55.217,02
1.444.931,50 1.488.285,52
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 65.389,33 25.564,59
2. Beteiligungen 209.367,06 209.367,06
274.756,39 234.931,65
1.743.971,89 1.732.246,17

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Wir verbinden Produktion und Einzelhandel. Seit über 50 Jahren sind wir als inhabergeführtes Familienunternehmen der zuverlässige Partner für unsere Produzenten und Kunden.

Gemeinsam mit unseren langjährigen Partnern sowie seit 2023 auch mit direkten Beteiligungen in der Produktion sind wir Innovationstreiber bei der Einführung neuer Produkte und Verpackungslösungen.

Seit dem Start am Kölner Großmarkt im Jahre 1967 sind wir stetig gewachsen und verfügen heute über ein modernes Logistik-Hub in Wesseling. Hier können wir auf jeden Wunsch hinsichtlich Logistik, Verpackung und Reifung eingehen.

Unser Team besteht aus mehrsprachigen Frucht-Spezialisten, qualifizierten Qualitätsmanagern sowie leistungsstarken Logistik-Fachkräften.

Wir verfügen über eine eigene LKW-Flotte verschiedenster Kapazitäten, die es uns ermöglicht, schnell und effektiv zu reagieren.

II. Wirtschaftsbericht

a. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Geschäftsjahr 22/23 war geprägt von einer weiterhin sehr hohen Inflation, und dadurch bedingt einem weiteren Konsumrückgang in den meisten Obst- und Gemüse-Kategorien.

b. Geschäftsverlauf

Die Fruchthansa GmbH kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2022/2023 zurückblicken. Der Umsatz ist in einem sehr schwierigen Marktumfeld nochmals gewachsen. Das Umsatzwachstum ist sowohl auf inflationsbedingte Preissteigerungen als auch auf ein Mengenwachstum zurückzuführen.

c. Ertragslage

Der Jahresüberschuss liegt aufgrund eines strikten Kostenmanagements über dem Vorjahresniveau. Wichtige Faktoren für das erwirtschaftete Ergebnis von TEUR 4.160 sind das etwas höhere Rohergebnis von TEUR 20.834 (im Vorjahr TEUR 19.598) sowie dagegen die höheren Personalaufwendungen von TEUR 10.246 (im Vorjahr TEUR 9.634) und die etwas höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 4.126 (im Vorjahr TEUR 4.042).

d. Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens ist weiterhin als stabil zu bezeichnen. Verbindlichkeiten werden stets innerhalb der Zahlungsfrist beglichen, Forderungen werden zu über 99% ebenfalls innerhalb der Zahlungsfrist vereinnahmt. Die Kapitalstruktur hat sich nicht wesentlich verändert. Die Eigenkapitalrate liegt bei 33,8% und damit über dem Vorjahreswert von 32,4%.

III. Nachtragsbericht

Seit dem Ende des Geschäftsjahres sind keine weiteren, unser Geschäft betreffenden, Risiken entstanden.

IV. Prognosebericht

Die Fruchthansa ist gut positioniert und hat sich durch die Fokussierung auf das Servicegeschäft vom volatilen Spotmarkt zurückgezogen. Dadurch fallen sowohl Preis- als auch Volumenschwankungen geringer als früher aus. Für das Geschäftsjahr 2023/2024 wird aufgrund von Anpassungen des Produktportfolios ein leichter Umsatzrückgang erwartet, der dazu führen wird, dass das Jahresergebnis bei prozentual eher rückläufiger Rohmargen ebenfalls niedriger ausfallen wird.

V. Chancen und Risikobericht

a. Chancenbericht

Durch unsere langjährige Erfahrung haben wir uns ein Netz weltweiter, zuverlässiger Lieferantenbeziehungen aufgebaut, von dem unsere Kunden profitieren. Das ermöglicht uns flexibel, schnell und direkt auf Kundenwünsche und aktuelle Trends zu reagieren.

Durch das Abdecken der gesamten Frische-Supply-Chain, das professionelle Warenhandling und modernes Qualitätsmanagement bietet die Fruchthansa GmbH ihren Handelspartnern einen attraktiven und umfassenden Service. Seit 2023 engagieren wir uns durch Beteiligungen in der Produktion und können so eine noch direktere Beschaffung ermöglichen und auch in sehr schwierigen Situationen am Markt und auf der Seite der Lieferanten die Verfügbarkeit sicherstellen.

b. Risikobericht

Der Verdrängungswettbewerb aufgrund der Fokussierung vieler Wettbewerber auf einige wenige Kunden ist weiterhin spürbar. Daher ist zu erwarten, dass der Markt weiterhin kompetitiv bleiben wird.

Weitere Risiken bestehen im Wesentlichen in der Vorfinanzierung von Geschäften einhergehend mit klimatischen Unwägbarkeiten. Die Gesamtexposition solcher Risiken halten wir jedoch grundsätzlich in der Summe unter 25% des Eigenkapitals.

Darüber hinaus können Wechselkursschwankungen das Importgeschäft aus Übersee beeinflussen.

c. Gesamtaussage

Das wirtschaftliche Umfeld wird kompetitiv bleiben. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sowie der Krisenherde in Nahost auf die Weltwirtschaft, die weltweiten Handelsbeziehungen und insbesondere auf Konsumtrends sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht abschließend zu bewerten. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft beeinträchtigen oder gefährden könnten, sind aufgrund der finanziellen Stabilität der Fruchthansa GmbH nicht erkennbar.

 

Wesseling, den 20. April 2024

gez. Geschäftsführer

Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht zum 30. September 2023 der FRUCHTHANSA GmbH, Wesseling.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss der Fruchthansa GmbH, Wesseling, - bestehend aus der Bilanz zum 30.09.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Fruchthansa GmbH, Wesseling, für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte J ahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30.09.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 25. April 2024

Dr. Stallmeyer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Gerhard Müller, Wirtschaftsprüfer

Sonstige Angaben

Der Jahresabschluss zum 30. September 2023 wurde am 16. April 2024 festgestellt.

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