Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 209028
Vorher
JENAHEXAL Pharma GmbH
Eingetragen
13.3.2006
Branche
Herstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen ErzeugnissenHerstellung von pharmazeutischen GrundstoffenForschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Gegenstand
die Forschung, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Arzneimitteln, den Arzneimitteln gleichgestellten Erzeugnissen und neuartiger Produkte, Diagnostika und chemisch-technischer Erzeugnisse

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Manuela Dr. Pfeifer
seit 25.2.2021
Geschäftsführer
Thomas Langguth
seit 12.7.2019
Prokura
Georges Kahwati
seit 18.12.2018
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Anja Hoffmann
seit 14.4.2009
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
EVER Pharma Holding Ges.m.b.H.AUT
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

EVER Pharma Holding Ges.m.b.H.
Austria
260.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EVER Pharma Jena GmbH

Jena

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.477,90 49.739,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 67.310.185,89 71.464.720,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 47.282.940,16 53.017.867,56
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.496.116,82 6.174.414,98
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.401.192,25 2.323.437,08
121.490.435,12 132.980.440,44
121.510.913,02 133.030.179,82
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 20.614.749,28 15.081.485,14
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 15.437.332,34 15.163.751,34
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 3.495.551,47 3.275.543,27
39.547.633,09 33.520.779,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.667.445,80 6.044.373,85
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.727.280,14 5.605.691,21
3. Sonstige Vermögensgegenstände 112.986,85 385.788,76
11.507.712,79 12.035.853,82
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.839.750,96 2.225.377,63
52.895.096,84 47.782.011,20
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 306.363,43 187.003,05
174.712.373,29 180.999.194,07

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 260.000,00 260.000,00
II. Kapitalrücklage 7.039.204,86 7.039.204,86
III. Gewinnvortrag 32.976.213,21 33.404.275,32
IV. Jahresfehlbetrag -3.196.225,10 -428.062,11
37.079.192,97 40.275.418,07
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 575,25 575,25
2. Sonstige Rückstellungen 8.715.926,80 7.781.414,93
8.716.502,05 7.781.990,18
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 37.159.730,60 46.314.492,52
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.758.717,15 5.939.210,94
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 85.566.297,92 79.830.392,35
4. Sonstige Verbindlichkeiten 431.932,60 857.690,01
davon aus Steuern: EUR 431.932,60 (Vorjahr: EUR 612.851,49)
128.916.678,27 132.941.785,82
174.712.373,29 180.999.194,07

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 108.150.109,67 92.392.862,16
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 101.589.339,17 87.694.685,17
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 6.560.770,50 4.698.176,99
4. Vertriebskosten 507.493,37 509.709,32
5. Allgemeine Verwaltungskosten 4.379.909,42 3.985.494,09
6. Sonstige betriebliche Erträge 409.099,75 3.755.522,12
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.685.975,29 2.801.832,80
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 22.890,96 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen, davon an verbundene Unternehmen: EUR 1.895.488,98 (Vorjahr: EUR 1.599.297,93) 2.603.640,60 2.162.404,99
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -5,07 -589.689,98
11. Ergebnis nach Steuern -3.184.252,40 -416.052,11
12. Sonstige Steuern 11.972,70 12.010,00
13. Jahresfehlbetrag -3.196.225,10 -428.062,11

EVER Pharma Jena GmbH, Jena

Amtsgericht Jena, HRB 209028

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Inhaltsverzeichnis

I. Angaben zum Jahresabschluss

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

C. Erläuterungen zur Bilanz

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

II. Sonstige Angaben

A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

B. Abschlussprüferhonorare

C. Organe und Aufwendungen für Organe

D. Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

E. Sonstige Pflichtangaben

I. Angaben zum Jahresabschluss

A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB.

Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich im Anhang dargestellt.

Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB gegliedert.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein Bilanzierungswahlrecht wurde bzgl. Ausweis der aktiven latenten Steuern in Anspruch genommen.

Die Bewertungsmethoden wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Euroreferenzkurs am Transaktionstag erfasst. Am Bilanzstichtag ausgewiesene, auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten von einem Jahr oder weniger werden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" vermerkt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert und vermindert um planmäßige bzw. außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen.

Sachanlagen

Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert.

Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige und gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen.

Die erhaltenen Investitionszuschüsse für den Neubau der Betriebsstätte Brüsseler Straße wurden von den Anschaffungskosten abgesetzt.

Vorräte

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Das Lagerwertrisiko für nicht gängige Bestände wird berücksichtigt. Ferner wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % vorgenommen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit Hilfe von Einzelkalkulationen und Stücklisten ebenfalls mit ihren Herstellungskosten bewertet. Zusätzlich werden Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, berücksichtigt. Des Weiteren wird eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1 % angesetzt. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Aktiva

Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestands in Höhe von 1 %, zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet.

Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zu Nennwerten bilanziert.

Rückstellungen

Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Latente Ertragsteuern

Latente Ertragsteuern werden für sämtliche Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen gebildet. Die latenten Steuern werden auf Basis eines Steuersatzes von 31,58 % ermittelt, der sich aus dem kombinierten Ertragsteuersatz aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zusammensetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge, Umbuchungen und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.727 (Vorjahr: TEUR 5.606).

Eigenkapital

Die Geschäftsführung beabsichtigt, nach Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung, den Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von EUR 3.196.225,10 auf neue Rechnung vorzutragen.

Rückstellungen

Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen.

In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Dienstjubiläen mit TEUR 811 (Vorjahr: TEUR 856), Verpflichtungen aus nicht genommenem Urlaub mit TEUR 387 (Vorjahr: TEUR 335), Sonderzahlungen an Mitarbeiter mit TEUR 1.868 (Vorjahr: TEUR 1.915), ausstehenden Rechnungen mit TEUR 1.603 (Vorjahr: TEUR 1.216) sowie Rückbauverpflichtungen mit TEUR 2.538 (Vorjahr: TEUR 2.375) ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich zum 31. Dezember 2023 (31. Dezember 2022) wie folgt zusammen:

mit einer Restlaufzeit von
Verbindlichkeiten Gesamtbetrag
TEUR
bis zu einem Jahr
TEUR
mehr als einem Jahr
TEUR
mehr als fünf Jahren
TEUR
Verbindlichkeiten 37.160 8.780 28.380 34
gegenüber Kreditinstituten (46.314) (9.155) (37.160) (2.312)
Verbindlichkeiten aus 5.759 5.759 0 0
Lieferungen und Leistungen (5.939) (5.939) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen 85.566 12.966 72.600 72.600
Unternehmen (79.830) (9.830) (70.000) (70.000)
Sonstige Verbindlichkeiten 433 433 0 0
(858) (858) (0) (0)
Summe 128.918 27.938 100.980 72.634
(132.942) (25.782) (107.160) (72.312)

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 12.966 (Vorjahr: TEUR 9.830) enthalten. Der Posten enthält Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 72.600 (Vorjahr: TEUR 70.000).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, eine Garantieerklärung der Muttergesellschaft, Nachrangerklärungen der Muttergesellschaft sowie durch Sicherungsübereignungen gesichert.

Latente Steuern

Die latenten Steuern beruhen auf temporären Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen bei nachstehend aufgeführten Bilanzposten:

31.12.2023 31.12.2022
Latente Steueransprüche
TEUR
Latente Steuerschulden
TEUR
Latente Steueransprüche
TEUR
Latente Steuerschulden
TEUR
Sachanlagevermögen 0 4.453 0 3.683
Rückstellungen 156 0 201 0
Steuerliche Verlustvorträge Körperschaftsteuer 3.373 0 1.884 0
Steuerliche Verlustvorträge Gewerbesteuer 3.313 0 1.884 0
Zwischensumme 6.842 4.453 3.969 3.683
Saldierungen -4.453 -4.453 -3.683 -3.683
Bilanzausweis 2.389 0 286 0

Es wurde ein Steuersatz von 31,58 % angewandt, der sich aus dem kombinierten Ertragsteuersatz aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zusammensetzt.

In Anwendung des Aktivierungswahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 HGB wurde auf einen Bilanzausweis verzichtet.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

2023
TEUR
2022
TEUR
Inlandsumsätze 25.363 22.639
Auslandsumsätze 72.442 62.134
Sonstige Umsatzerlöse 10.345 7.620
108.150 92.393

Materialaufwand

Der Materialaufwand im Geschäftsjahr setzt sich wie folgt zusammen:

2023
TEUR
2022
TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 45.367 32.270
Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.829 2.293
47.196 34.563

Personalaufwand

Der Personalaufwand im Geschäftsjahr setzt sich wie folgt zusammen:

2023
TEUR
2022
TEUR
Löhne und Gehälter 23.637 22.414
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.710 4.523
davon für Altersversorgung: EUR 197.563,01 (Vorjahr: EUR 177.368,01)
28.347 26.937

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 337, die u.a. aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 227 resultieren.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ist 2023 kein Zinsaufwand aus Aufzinsung (Vorjahr: TEUR 7) enthalten. Es ergab sich ein Zinsertrag aus Abzinsung nach § 277 Abs. 5 HGB von TEUR 23.

Periodenfremde Aufwendungen

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 149 (Vorjahr: TEUR 473) ausgewiesen, im Wesentlichen für Lieferungen und Leistungen des Vorjahres, welche nicht durch Rückstellungen abgebildet waren.

II. Sonstige Angaben

A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen zum Bilanzstichtag für das Jahr 2024 TEUR 2.267 und für die Jahre 2025 bis 2028 TEUR 6.440. Sie resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Miet-, Leasing-, Service- und Wartungsverträgen.

Daneben besteht ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 32.609.

B. Abschlussprüferhonorare

2023
TEUR
2022
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 47,0 42,2
Steuerberatungsleistungen 28,6 12,5
Sonstige Leistungen 3,2 0,0
Gesamthonorar 78,8 54,7

C. Organe und Aufwendungen für Organe

Geschäftsführer:

 

Herr Dr. Wolfgang Schmitzberger, Wien/Österreich,

 

Herr Georges Kahwati, Salzburg/Österreich.

 

Frau Dr. Manuela Pfeifer, Jena.

Die Angabe der Gesamtbezüge für die Geschäftsführer unterbleibt in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB.

D. Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer

2023 2022
Mitarbeiter insgesamt 425 408

E. Sonstige Pflichtangaben

Mutterunternehmen für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis ist die EVER Pharma Holding Ges.m.b.H., Salzburg/Österreich. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der EVER Pharma Holding Ges.m.b.H. einbezogen.

 

Jena, 31. Januar 2024

Dr. Wolfgang Schmitzberger, Geschäftsführer

Georges Kahwati, Geschäftsführer

Dr. Manuela Pfeifer, Geschäftsführerin

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 760.549,22 0,00 0,00 16.444,40 744.104,82
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 82.712.097,09 -141.426,85 311.569,67 0,00 82.882.239,91
2. Technische Anlagen und Maschinen 91.615.793,66 303.103,81 1.518.570,28 131.551,30 93.305.916,45
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.509.597,05 745.315,66 342.718,08 965.954,31 16.631.676,48
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.323.437,08 1.250.613,20 -2.172.858,03 0,00 1.401.192,25
193.160.924,88 2.157.605,82 0,00 1.097.505,61 194.221.025,09
193.921.474,10 2.157.605,82 0,00 1.113.950,01 194.965.129,91
Abschreibungen
1.1.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 710.809,84 29.261,48 16.444,40 723.626,92
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.247.376,27 4.324.677,75 0,00 15.572.054,02
2. Technische Anlagen und Maschinen 38.597.926,10 7.549.469,87 124.419,68 46.022.976,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.335.182,07 1.755.656,06 955.278,47 11.135.559,66
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
60.180.484,44 13.629.803,68 1.079.698,15 72.730.589,97
60.891.294,28 13.659.065,16 1.096.142,55 73.454.216,89
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 20.477,90 49.739,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 67.310.185,89 71.464.720,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 47.282.940,16 53.017.867,56
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.496.116,82 6.174.414,98
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.401.192,25 2.323.437,08
121.490.435,12 132.980.440,44
121.510.913,02 133.030.179,82

Lagebericht 2023

Inhaltsverzeichnis

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

2. Forschung und Entwicklung

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. Lage

a) Ertragslage

b) Finanzlage

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

2. Risikobericht

3. Chancenbericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die EVER Pharma Jena GmbH, EPJ, ist als pharmazeutischer Hersteller von sterilen Arzneiformen mit ihren Produkten nicht direkt am Markt vertreten, sondern fertigt im Auftrag für die EVER-Gruppe (EVER NEURO Pharma und EVER Valinject) als verbundenes Unternehmen und für andere namhafte Pharmaunternehmen im Lohnauftrag.

2. Forschung und Entwicklung

Die strategische Ausrichtung der EVER-Gruppe führt zu einer kontinuierlichen Portfolioentwicklung in Form von neuen und bestehenden Produkten durch Markterweiterungen. Für den Produktionsstandort der EVER Pharma Jena bedeutete dies im Jahr 2023 eine neue Produkteinführung und das Hinzukommen eines neuen Marktes als auch die Ausweitung der Marktauftritte für die Bestandsprodukte. Damit setzt sich der Trend von Neuzulassungen fort und die Kontinuität der Weiterentwicklung des Produktportfolios wird sichergestellt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Arzneimittel sind unabdingbar für die Gesundheit der Menschen und ein wesentlicher Faktor des medizinischen Fortschritts. Es ist weiterhin ein wachsender Bedarf an Medikamenten, bedingt durch die steigende Lebenserwartung als auch durch die weltweite Verbesserung des Zugangs zu medikamentöser Behandlung von Krankheiten zu verzeichnen. Auch in den gesamtwirtschaftlichen Betrachtungen von Volkswirtschaften hat die Pharmabranche hervorgerufen durch die Krisensituationen wie Pandemie, Energieversorgung, Lieferkettenabhängigkeiten etc. in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. In vielen Ländern wie auch Deutschland wird die pharmazeutische Industrie als kritische Infrastruktur eingestuft, ist essenziell für die medizinische Versorgung insbesondere auch bei Bedrohungen und Krisenlagen. So hat die Europäische Kommission im Jahr 2023 ein Pharma-Paket vorgelegt, welches eine größere Autonomie der EU bei der Arzneimittelversorgung auf den Weg bringen soll. Dem gegenüber stehen jedoch wachsende Kosten für alle Arten an Ausgangsmaterialien, Energien Personal für die Produktion von Arzneimitteln, was sich in den Regeln zur Preisgestaltung für die Abgabe dieser nicht adäquat widerspiegelt. Der Preisdruck bleibt daher weiterhin hoch und führt anhaltend zu Konsolidierungen des Portfolios von und der produzierenden Pharmaunternehmen selbst. Es gibt in einzelnen Spezialbereichen nur noch wenige Produzenten und verfügbare Produktionskapazitäten. In einigen dieser Spezialbereiche wie Verarbeitung von hochaktiven Wirkstoffen für Medikamente der Intensivmedizin als auch Krebstherapie hat sich EVER Pharma etabliert.

Das Geschäft der EVER-Gruppe gliedert sich in die Geschäftsbereiche "NEURO" und "SPECIALTIES". Der Geschäftsbereich NEURO konzentriert sich auf die Behandlung von neurodegenerativen und cerebrovaskulären Erkrankungen. Der Geschäftsbereich "SPECIALTIES" befasst sich mit spezialisierten Therapien und Arzneiformen in diversen Indikationsgebieten. Es werden in diesen Bereichen hochwertige generische Injektabilia entwickelt und produziert. EVER Pharma Jena selbst verfügt hierbei über das Know-how zur Herstellung dieser Produkte.

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 steigerte sich der Umsatz aus Produktion (ohne sonstige Umsätze) um 13.026 TEUR und somit um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 97.805 TEUR. Damit konnte die Umsatzprognose übertroffen werden.

Der Trend des kontinuierlichen Umsatzanstiegs hat sich im Geschäftsjahr fortgesetzt. Die sonstigen Umsätze betragen 10.345 TEUR, so dass der Umsatz 2023 insgesamt um 15.757 TEUR auf 108.150 TEUR gestiegen ist.

Die Ampullen-Produktion verringerte sich von 97,1 Mio. auf 90,6 Mio. (-6,5 Mio.) Stück. Dies war vor allem im Bereich des Lohnfertigungsgeschäfts aufgrund einer Zulassungssituation im Markt bedingt. Aber auch die Produktion von Cerebrolysin-Ampullen, welche den größten Anteil an der Ampullen-Produktion darstellen, lag in Stück unter dem erwarteten Budget, jedoch in abgefüllten Volumen in Litern in der jährlichen Schwankungsbreite. Für Cerebrolysin ist ein Trend zu den höhervolumigen Formaten im Markt zu verzeichnen. Ein deutlicher Anstieg konnte im Bereich der Vial-Produktion mit rund 3,1 Mio. Stück im Vergleich zum Vorjahr mit 1,7 Mio. Stück als auch im Bereich der Fertigspritzen-Fertigung mit 0,9 Mio. Stück im Vergleich zum Vorjahr mit 0,5 Mio. Stück erreicht werden. Die Implantat-Produktion, ein Produkt aus der Lohnfertigung, blieb weiterhin auf konstantem Niveau von 0,3 Mio. Implantaten. Zusätzlich wurde ein neues Packmittel-Format, die Karpule, eingeführt. Es wurden von dem Karpulen-Produkt 0,1 Mio. Stück gefertigt. Insgesamt wurden die hergestellten primär verpackten Einheiten in 17,5 Mio. Verpackungen verpackt, was wiederum ein Anstieg um 7 % zum Vorjahr darstellt.

Im Zeitraum vom 01.01.-31.12.2023 wurde mengenbezogen zum Vorjahr etwas weniger für Dritte produziert (rund 38 %). Die übrigen Mengen wurden für Gesellschaften innerhalb der EVER-Gruppe gefertigt.

3. Lage

a) Ertragslage

Der Umsatz bezogen auf Produkte hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

2019
EUR
2020
EUR
2021
EUR
2022
EUR
2023
EUR
Ampullen 42.040.553 48.525.080 49.398.016 51.612.101 57.337.553
Vials 8.441.217 10.255.542 12.033.498 13.356.070 15.758.520
Fertigspritzen 1.179.138 3.201.054 8.824.013 8.859.967 13.186.303
Karpulen 485.559 824.939 590.082 771.586 812.315
Implantate 8.004.771 10.432.283 8.993.126 10.198.715 10.737.862
Sonstige Umsätze 4.166.261 3.714.385 3.975.126 7.619.806 10.344.942
64.317.498 76.953.282 83.847.302 92.392.862 108.150.110

Der Umsatz bezogen auf die Regionen hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:

2019
EUR
2020
EUR
2021
EUR
2022
EUR
2023
EUR
Inland 17.712.932 16.775.838 22.022.373 22.638.726 25.363.023
EU 39.167.699 53.842.048 55.557.704 59.026.458 67.664.601
Nicht-EU 3.270.606 2.621.011 2.292.099 3.133.357 4.804.902
Sonstige Umsätze 4.166.261 3.714.385 3.975.126 7.619.806 10.344.942
64.317.498 76.953.282 83.847.302 92.392.862 108.150.110

Die Auftragslage für 2024 stellt sich weiterhin sehr positiv dar, über 50 % der geplanten Umsätze für 2024 sind zum Bilanzstichtag bereits mit Aufträgen untersetzt und bestätigt.

Die Kostenstruktur der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 geprägt durch die Kosten der Inbetriebnahme der neuen Produktionsstätte und den dazugehörigen Transferkosten des Bestandsportfolios, die das Gesamtergebnis belasten. Es war keine weitere Finanzierung notwendig. Die Kosten für Produkttransfers wurden durch den Standort selbst getragen und haben zum negativen Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 3.184 geführt.

b) Finanzlage

Die Finanzlage der EPJ stellt sich weiterhin stabil dar. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, alle Verbindlichkeiten innerhalb der Frist und unter Ausschöpfung vereinbarter Skonti zu begleichen sowie Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich von 2,2 Mio. EUR auf 1,8 Mio. EUR vermindert.

Die Investitionstätigkeit wurde in 2023 nur noch in geringem Maße von den Neubauprojekten geprägt, so dass sich der Cashflow aus Investitionstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr stark vermindert hat. Die Finanzierungsstruktur beeinflusst durch die Tilgung der Bankdarlehen weiterhin den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit maßgeblich. Weitere Bankdarlehen wurden 2023 nicht aufgenommen. Im Geschäftsjahr wurden 2,2 Mio. EUR investiert. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit umfasst Auszahlungen für Zinsen und Tilgung von 12,4 Mio. EUR und Einzahlungen in Form von Darlehen der Muttergesellschaft in Höhe von 2,6 Mio. EUR.

Die Liquiditätsbedarfe aus Investitionen und sonstiger Geschäftstätigkeit werden im Rahmen von Darlehen der Muttergesellschaft gedeckt.

Bereits 2021 wurde der EVER Pharma Jena eine Zuwendung aus dem TAB-Förderprogramm "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) in Höhe von 1.800.000,00 EUR für diverse Investitionen bewilligt. Davon wurden erstmals 2023 877.322,48 EUR ausgezahlt.

Kapitalstruktur

Das Eigenkapital der EPJ hat sich im Vergleich zum Vorjahr um den Jahresfehlbetrag in Höhe von -3,2 Mio. EUR vermindert. Auch 2023 wurden die erwirtschafteten Gewinne der Vorjahre im Unternehmen belassen. Die Eigenkapitalquote hat sich durch den Jahresfehlbetrag von 22,3 % auf 21,2 % verringert.

Das Fremdkapital ist 2023 um 3,1 Mio. EUR auf 137,6 Mio. EUR gesunken. Die Finanzierung der Neubauprojekte Sterilproduktion und Laborgebäude wurde durch Darlehen der EVER Pharma Holding in Höhe von 67,6 Mio. EUR sowie durch Bankdarlehen in Höhe von 46,3 Mio. EUR abgedeckt. Beide Gebäude sind mittlerweile fertiggestellt. 2022 wurde außerdem in Ergänzung zum bestehenden Kreditvertrag mit der EVER Pharma Holding eine weitere Erhöhung des bestehenden Kreditrahmens um 5 Mio. EUR vereinbart, so dass die Darlehenssumme 2023 durch den Abruf von 2,6 Mio. EUR auf insgesamt auf 72,6 Mio. EUR gestiegen ist.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten betragen zum Stichtag 5,8 Mio. EUR und verringerten sich stichtagsbedingt nur geringfügig im Vergleich zum Vorjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 13 Mio. EUR und sind damit im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten und verbundenen Unternehmen betragen insgesamt 10,7 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Dritten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Investitionen

Die getätigten Investitionen betragen im Geschäftsjahr 2023 in Summe 2,2 Mio. EUR. Mit Fertigstellung und Inbetriebnahme der Neubauprojekte Sterilproduktion und Laborgebäude und der damit verbundenen Reduzierung der Bautätigkeiten im Geschäftsjahr ist das Investitionsvolumen insgesamt stark gesunken. Es erfolgten aufgrund der Inbetriebnahmen noch einige Umgliederungen aus dem Bereich der geleisteten Anzahlungen in die Bereiche Grundstücke und Gebäude sowie Technische Anlagen und Maschinen. Die Gewerke der Neubauprojekte wurden bereits 2022 größtenteils schlussgerechnet.

2023 hat sich die Investitionstätigkeit weitestgehend normalisiert. Die 2021 bewilligten Fördergelder der Thüringer Aufbaubank wurden zum größten Teil für die Anschaffung der Kugelmühle und der Verpackungslinie VPL 4 abgerufen und entsprechend als Minderung der Anschaffungskosten gebucht. Investitionsverpflichtungen bestehen hinsichtlich der neuen Verpackungslinie in Höhe von 2,5 Mio. EUR.

Liquidität

Wichtigste Liquiditätsquelle der EVER Pharma Jena sind die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Tilgung der Bankdarlehen erfolgte 2023 planmäßig in Höhe von 9,2 Mio. EUR.

Der darüber hinaus bestehende Liquiditätsbedarf der EVER Pharma Jena wurde 2023 durch den Abruf von weiteren 2,6 Mio. EUR aus dem bestehenden Kreditrahmen der Muttergesellschaft gedeckt. Damit wurden am Bilanzstichtag insgesamt 67,6 Mio. EUR von 70 Mio. EUR in Anspruch genommen.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Das EBITDA liegt im Geschäftsjahr 2023 bei 13,1 Mio. EUR und ist damit zum Vorjahr um 1,3 Mio. EUR gesunken. Den gestiegenen Umsatzerlösen stehen im gleichen Maß gestiegene Umsatzkosten gegenüber. Die wesentlichen Gründe für die gestiegenen Kosten liegen in allgemeinen Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten, gestiegene Personalkosten aufgrund von Einmalzahlungen und Lohnerhöhung, um die Auswirkungen der Inflation für die Mitarbeiter abzuschwächen. In 2022 wurde zudem ein ertragswirksamer Gesellschafterzuschuss von 3,3 Mio. EUR gewährt. Bereinigt um diesen Effekt ist das EBITDA in 2023 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen.

Die Abschreibungen sind im Geschäftsjahr 2023 aufgrund von Investitionen in den Ausbau von Technologien zur Erweiterung des Produktportfolios im Kernkompetenzgeschäft der SPECIALTIES geringfügig gestiegen.

Das EBT betrug -3,2 Mio. EUR im Geschäftsjahr und ist damit um 2,2 Mio. EUR gesunken, was im Wesentlichen durch die höheren Abschreibungen und Zinsen begründet ist. Infolge des negativen EBT ist auch die Umsatzrendite bezogen auf das EBT mit -2,9 % negativ. Die Umsatzrendite bezogen auf das EBITDA ist mit 12,1 % niedriger als im Vorjahr, allerdings war diese Kennzahl im Vorjahr maßgeblich durch den in 2022 gewährten Gesellschafterzuschuss geprägt.

Die Ermittlung des EBITDA bzw. EBT erfolgt im Rahmen des internen Reportings:

2019
EUR
2020
EUR
2021
EUR
2022
EUR
2023
EUR
EBITDA 10.860 11.022 15.905 14.394 13.078
Abschreibungen -3.359 -5.940 -10.268 -13.237 -13.659
Zinsen und ähnliche Erträge und Aufwendungen -1.090 -1.613 -2.024 -2.162 -2.604
EBT 6.412 3.469 3.613 -1.006 -3.184
Umsatzrendite EBITDA in % 18,1 14,3 19,0 15,6 12,1
Umsatzrendite EBT in % 10,7 4,5 4,3 -1,1 -2,9

Im Geschäftsjahr 2023 wurde im Rahmen von 14 Kundenaudits und 3 Behördeninspektionen die qualitative Arbeit in allen Produktionsstufen, vor allem am neuen Produktionsstandort, der In-Prozess-Kontrollen, des Monitorings sowie der Qualitätskontrolle geprüft und bewertet. Der hohe Qualitätsstandard der EVER Pharma Jena wurde in diesem Rahmen bestätigt. Die Reklamationsquote liegt 2023 bei 0,7 % Prozent und spiegelt damit die sehr gute Qualität der hergestellten Produkte wider.

Insgesamt ist die Geschäftsleitung mit der Entwicklung im Geschäftsjahr zufrieden.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Die für 2024 und 2025 geplanten Umsatz- und Ergebnisentwicklungen werden noch bedingt durch die Inbetriebnahme des neuen Produktionsstandorts verfügbaren Kapazitäten für Routine und daraus entstehenden Kosten geprägt sein. In 2024 werden die zwei noch ausstehenden Produkttransfers des Bestandsportfolios an den neuen Produktionsstandort durchgeführt. In 2025 wird der Rückbau des alten Produktionsstandortes stattfinden, so dass die Rückgabe der angemieteten Produktionsflächen wie geplant zum 31.12.2025 realisiert werden kann. Mit 2026 erfolgt die Routineproduktion mit Ausnahme der Implantate am neuen Produktionsstandort.

Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir mit einem weiteren Umsatzwachstum wie in den vorangegangenen Jahren. Auch hinsichtlich der Verfügbarkeit von Materialien auf den Beschaffungsmärkten erwarten wir eine Stabilisierung. Jedoch wird es weitere Preissteigerungen auch aufgrund von steigenden Anforderungen bezüglich Nachhaltigkeit, Lieferkettentransparenz etc. geben.

Wir rechnen mit einer leichten Ergebnissteigerung in 2024, sowohl beim EBITDA als auch beim EBT. Die Abschreibungshöhe wird in 2024 nur wenig ansteigen. Die Jahre ab 2025 zeigen eine deutliche Erholung der Ergebnisentwicklung, wenn der Rückbau und folgend die Rückgabe des alten angemieteten Produktionsstandortes wie geplant gestartet werden kann, was aus heutiger Perspektive realistisch erscheint.

Der Umsatz/Absatz wird auch im Jahr 2024 durch Markteinführungen von Spezial-Injektabilia gestützt werden. Auch das Lohnherstellungsgeschäft wird in Ergänzung zum eigenen Produktportfolio weiterentwickelt. In 2024 soll die Routineproduktion für einen neuen Kunden gestartet werden. Es kann mit einer weiterhin stabilen Geschäftstätigkeit mit Unternehmen der EVER-Gruppe gerechnet werden.

2. Risikobericht

Die EVER-Gruppe verfügt über ein diversifiziertes Produkt- und Länderportfolio, welches Effekte wie den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine teilweise ausgleichen bzw. abmildern kann. Eventuell resultierende sinkende Produktionsbedarfe könnten über steigende Nachfragen aus anderen Märkten und über Lohnherstellung ausgeglichen werden.

Bezüglich der allgemein beeinflussenden politischen und konjunkturellen Trends sind keine Risiken erkennbar, die die Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen oder seinen Bestand gefährden könnten.

Der allgemein diskutierte Fachkräftemangel ist auch bei EVER Pharma Jena ein Thema. Jedoch versuchen wir die Mitarbeiterzufriedenheit zu stärken, investieren in Mitarbeiterentwicklung, attraktive Arbeitsmodelle in Schicht und Entlohnung. Arbeitskraftintensivere Prozesse werden durch Automatisierung / Digitalisierung, aufgrund dessen auch die hohen Investitionen in den vergangenen Jahren erfolgten, minimiert.

3. Chancenbericht

Mit dem Abschluss der Inbetriebnahme des Neubaus der Sterilproduktion und des Laborgebäudes als auch den Produkttransfers des Bestandsportfolios ist sichergestellt, dass die Arzneimittelproduktion der EVER Pharma Jena entsprechend den nationalen und internationalen Normen und Standards der GMP-Anforderungen weiterhin durchgeführt werden kann. EVER Pharma hat durch die Eigenproduktion der Arzneimittel einen großen Teil der Lieferkette in eigener Verantwortung und kann Versorgungssicherheit für die Märkte und damit Patienten garantieren und stellt damit die von der EU geforderte Autonomie her.

Zudem haben generische Arzneimittel vor allem mit Zusatznutzen und die Spezialisierung auf bestimmte Herstellungstechnologien hohe Bedeutung. Hier sehen wir bei uns die Chance, diesen Markt im Rahmen unserer Kapazitäten mitzubedienen.

 

Jena, 23. Februar 2024

Dr. Wolfgang Schmitzberger, Geschäftsführer

Georges Kahwati, Geschäftsführer

Dr. Manuela Pfeifer, Geschäftsführerin

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die EVER Pharma Jena GmbH, Jena

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EVER Pharma Jena GmbH, Jena, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EVER Pharma Jena GmbH, Jena, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, 5. März 2024

DORNBACH GmbH
NIEDERLASSUNG SAARBRÜCKEN
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Prof. Hell, Wirtschaftsprüfer

Westenburger, Wirtschaftsprüfer

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses sowie Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 16. Juli 2024 festgestellt.

Der Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von EUR 3.196.225,10 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

23 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.