biolitec pharma Ltd. Zweigniederlassung Jena
Selbe AdresseHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Manuela Dr. Pfeifer seit 25.2.2021 | Geschäftsführer |
Thomas Langguth seit 12.7.2019 | Prokura |
Georges Kahwati seit 18.12.2018 | Geschäftsführer |
Wolfgang Dr. Schmitzberger seit 18.4.2012 | Geschäftsführer |
Anja Hoffmann seit 14.4.2009 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
EVER Pharma Holding Ges.m.b.H. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EVER Pharma Jena GmbHJenaJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
EVER Pharma Jena GmbH, JenaAmtsgericht Jena, HRB 209028 Anhang für das Geschäftsjahr 2023Inhaltsverzeichnis I. Angaben zum Jahresabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden C. Erläuterungen zur Bilanz D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung II. Sonstige Angaben A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen B. Abschlussprüferhonorare C. Organe und Aufwendungen für Organe D. Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer E. Sonstige Pflichtangaben I. Angaben zum JahresabschlussA. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie der ergänzenden Bestimmungen des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung erstellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit grundsätzlich im Anhang dargestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Umsatzkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 3 HGB gegliedert. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein Bilanzierungswahlrecht wurde bzgl. Ausweis der aktiven latenten Steuern in Anspruch genommen. Die Bewertungsmethoden wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Euroreferenzkurs am Transaktionstag erfasst. Am Bilanzstichtag ausgewiesene, auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit Laufzeiten von einem Jahr oder weniger werden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Sonstige betriebliche Erträge" bzw. "Sonstige betriebliche Aufwendungen" vermerkt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert und vermindert um planmäßige bzw. außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige und gegebenenfalls außerplanmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vorgenommen. Die erhaltenen Investitionszuschüsse für den Neubau der Betriebsstätte Brüsseler Straße wurden von den Anschaffungskosten abgesetzt. Vorräte Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Das Lagerwertrisiko für nicht gängige Bestände wird berücksichtigt. Ferner wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden mit Hilfe von Einzelkalkulationen und Stücklisten ebenfalls mit ihren Herstellungskosten bewertet. Zusätzlich werden Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, berücksichtigt. Des Weiteren wird eine pauschale Wertberichtigung in Höhe von 1 % angesetzt. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgt zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wird durch eine Pauschalwertberichtigung des um die einzelwertberichtigten Forderungen bereinigten Nettoforderungsbestands in Höhe von 1 %, zweifelhaften Forderungen wird durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zu Nennwerten bilanziert. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Latente Ertragsteuern Latente Ertragsteuern werden für sämtliche Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen gebildet. Die latenten Steuern werden auf Basis eines Steuersatzes von 31,58 % ermittelt, der sich aus dem kombinierten Ertragsteuersatz aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zusammensetzt. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge, Umbuchungen und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (ebenso sind dem Anlagenspiegel die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4.727 (Vorjahr: TEUR 5.606). Eigenkapital Die Geschäftsführung beabsichtigt, nach Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung, den Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von EUR 3.196.225,10 auf neue Rechnung vorzutragen. Rückstellungen Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen. In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für Dienstjubiläen mit TEUR 811 (Vorjahr: TEUR 856), Verpflichtungen aus nicht genommenem Urlaub mit TEUR 387 (Vorjahr: TEUR 335), Sonderzahlungen an Mitarbeiter mit TEUR 1.868 (Vorjahr: TEUR 1.915), ausstehenden Rechnungen mit TEUR 1.603 (Vorjahr: TEUR 1.216) sowie Rückbauverpflichtungen mit TEUR 2.538 (Vorjahr: TEUR 2.375) ausgewiesen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten setzen sich zum 31. Dezember 2023 (31. Dezember 2022) wie folgt zusammen:
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 12.966 (Vorjahr: TEUR 9.830) enthalten. Der Posten enthält Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 72.600 (Vorjahr: TEUR 70.000). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, eine Garantieerklärung der Muttergesellschaft, Nachrangerklärungen der Muttergesellschaft sowie durch Sicherungsübereignungen gesichert. Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf temporären Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen bei nachstehend aufgeführten Bilanzposten:
Es wurde ein Steuersatz von 31,58 % angewandt, der sich aus dem kombinierten Ertragsteuersatz aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer zusammensetzt. In Anwendung des Aktivierungswahlrechts gemäß § 274 Abs. 1 HGB wurde auf einen Bilanzausweis verzichtet. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Materialaufwand Der Materialaufwand im Geschäftsjahr setzt sich wie folgt zusammen:
Personalaufwand Der Personalaufwand im Geschäftsjahr setzt sich wie folgt zusammen:
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 337, die u.a. aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 227 resultieren. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen ist 2023 kein Zinsaufwand aus Aufzinsung (Vorjahr: TEUR 7) enthalten. Es ergab sich ein Zinsertrag aus Abzinsung nach § 277 Abs. 5 HGB von TEUR 23. Periodenfremde Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 149 (Vorjahr: TEUR 473) ausgewiesen, im Wesentlichen für Lieferungen und Leistungen des Vorjahres, welche nicht durch Rückstellungen abgebildet waren. II. Sonstige AngabenA. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betrugen zum Bilanzstichtag für das Jahr 2024 TEUR 2.267 und für die Jahre 2025 bis 2028 TEUR 6.440. Sie resultieren im Wesentlichen aus langfristigen Miet-, Leasing-, Service- und Wartungsverträgen. Daneben besteht ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 32.609. B. Abschlussprüferhonorare
C. Organe und Aufwendungen für Organe Geschäftsführer:
Die Angabe der Gesamtbezüge für die Geschäftsführer unterbleibt in Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB. D. Durchschnittliche Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer
E. Sonstige Pflichtangaben Mutterunternehmen für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis ist die EVER Pharma Holding Ges.m.b.H., Salzburg/Österreich. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der EVER Pharma Holding Ges.m.b.H. einbezogen.
Jena, 31. Januar 2024 Dr. Wolfgang Schmitzberger, Geschäftsführer Georges Kahwati, Geschäftsführer Dr. Manuela Pfeifer, Geschäftsführerin Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht 2023Inhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage a) Ertragslage b) Finanzlage 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht 2. Risikobericht 3. Chancenbericht I. Grundlagen des Unternehmens1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die EVER Pharma Jena GmbH, EPJ, ist als pharmazeutischer Hersteller von sterilen Arzneiformen mit ihren Produkten nicht direkt am Markt vertreten, sondern fertigt im Auftrag für die EVER-Gruppe (EVER NEURO Pharma und EVER Valinject) als verbundenes Unternehmen und für andere namhafte Pharmaunternehmen im Lohnauftrag. 2. Forschung und Entwicklung Die strategische Ausrichtung der EVER-Gruppe führt zu einer kontinuierlichen Portfolioentwicklung in Form von neuen und bestehenden Produkten durch Markterweiterungen. Für den Produktionsstandort der EVER Pharma Jena bedeutete dies im Jahr 2023 eine neue Produkteinführung und das Hinzukommen eines neuen Marktes als auch die Ausweitung der Marktauftritte für die Bestandsprodukte. Damit setzt sich der Trend von Neuzulassungen fort und die Kontinuität der Weiterentwicklung des Produktportfolios wird sichergestellt. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Arzneimittel sind unabdingbar für die Gesundheit der Menschen und ein wesentlicher Faktor des medizinischen Fortschritts. Es ist weiterhin ein wachsender Bedarf an Medikamenten, bedingt durch die steigende Lebenserwartung als auch durch die weltweite Verbesserung des Zugangs zu medikamentöser Behandlung von Krankheiten zu verzeichnen. Auch in den gesamtwirtschaftlichen Betrachtungen von Volkswirtschaften hat die Pharmabranche hervorgerufen durch die Krisensituationen wie Pandemie, Energieversorgung, Lieferkettenabhängigkeiten etc. in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. In vielen Ländern wie auch Deutschland wird die pharmazeutische Industrie als kritische Infrastruktur eingestuft, ist essenziell für die medizinische Versorgung insbesondere auch bei Bedrohungen und Krisenlagen. So hat die Europäische Kommission im Jahr 2023 ein Pharma-Paket vorgelegt, welches eine größere Autonomie der EU bei der Arzneimittelversorgung auf den Weg bringen soll. Dem gegenüber stehen jedoch wachsende Kosten für alle Arten an Ausgangsmaterialien, Energien Personal für die Produktion von Arzneimitteln, was sich in den Regeln zur Preisgestaltung für die Abgabe dieser nicht adäquat widerspiegelt. Der Preisdruck bleibt daher weiterhin hoch und führt anhaltend zu Konsolidierungen des Portfolios von und der produzierenden Pharmaunternehmen selbst. Es gibt in einzelnen Spezialbereichen nur noch wenige Produzenten und verfügbare Produktionskapazitäten. In einigen dieser Spezialbereiche wie Verarbeitung von hochaktiven Wirkstoffen für Medikamente der Intensivmedizin als auch Krebstherapie hat sich EVER Pharma etabliert. Das Geschäft der EVER-Gruppe gliedert sich in die Geschäftsbereiche "NEURO" und "SPECIALTIES". Der Geschäftsbereich NEURO konzentriert sich auf die Behandlung von neurodegenerativen und cerebrovaskulären Erkrankungen. Der Geschäftsbereich "SPECIALTIES" befasst sich mit spezialisierten Therapien und Arzneiformen in diversen Indikationsgebieten. Es werden in diesen Bereichen hochwertige generische Injektabilia entwickelt und produziert. EVER Pharma Jena selbst verfügt hierbei über das Know-how zur Herstellung dieser Produkte. 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 steigerte sich der Umsatz aus Produktion (ohne sonstige Umsätze) um 13.026 TEUR und somit um 15 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 97.805 TEUR. Damit konnte die Umsatzprognose übertroffen werden. Der Trend des kontinuierlichen Umsatzanstiegs hat sich im Geschäftsjahr fortgesetzt. Die sonstigen Umsätze betragen 10.345 TEUR, so dass der Umsatz 2023 insgesamt um 15.757 TEUR auf 108.150 TEUR gestiegen ist. Die Ampullen-Produktion verringerte sich von 97,1 Mio. auf 90,6 Mio. (-6,5 Mio.) Stück. Dies war vor allem im Bereich des Lohnfertigungsgeschäfts aufgrund einer Zulassungssituation im Markt bedingt. Aber auch die Produktion von Cerebrolysin-Ampullen, welche den größten Anteil an der Ampullen-Produktion darstellen, lag in Stück unter dem erwarteten Budget, jedoch in abgefüllten Volumen in Litern in der jährlichen Schwankungsbreite. Für Cerebrolysin ist ein Trend zu den höhervolumigen Formaten im Markt zu verzeichnen. Ein deutlicher Anstieg konnte im Bereich der Vial-Produktion mit rund 3,1 Mio. Stück im Vergleich zum Vorjahr mit 1,7 Mio. Stück als auch im Bereich der Fertigspritzen-Fertigung mit 0,9 Mio. Stück im Vergleich zum Vorjahr mit 0,5 Mio. Stück erreicht werden. Die Implantat-Produktion, ein Produkt aus der Lohnfertigung, blieb weiterhin auf konstantem Niveau von 0,3 Mio. Implantaten. Zusätzlich wurde ein neues Packmittel-Format, die Karpule, eingeführt. Es wurden von dem Karpulen-Produkt 0,1 Mio. Stück gefertigt. Insgesamt wurden die hergestellten primär verpackten Einheiten in 17,5 Mio. Verpackungen verpackt, was wiederum ein Anstieg um 7 % zum Vorjahr darstellt. Im Zeitraum vom 01.01.-31.12.2023 wurde mengenbezogen zum Vorjahr etwas weniger für Dritte produziert (rund 38 %). Die übrigen Mengen wurden für Gesellschaften innerhalb der EVER-Gruppe gefertigt. 3. Lage a) Ertragslage Der Umsatz bezogen auf Produkte hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Der Umsatz bezogen auf die Regionen hat sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt entwickelt:
Die Auftragslage für 2024 stellt sich weiterhin sehr positiv dar, über 50 % der geplanten Umsätze für 2024 sind zum Bilanzstichtag bereits mit Aufträgen untersetzt und bestätigt. Die Kostenstruktur der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2023 geprägt durch die Kosten der Inbetriebnahme der neuen Produktionsstätte und den dazugehörigen Transferkosten des Bestandsportfolios, die das Gesamtergebnis belasten. Es war keine weitere Finanzierung notwendig. Die Kosten für Produkttransfers wurden durch den Standort selbst getragen und haben zum negativen Ergebnis vor Steuern in Höhe von TEUR 3.184 geführt. b) Finanzlage Die Finanzlage der EPJ stellt sich weiterhin stabil dar. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, alle Verbindlichkeiten innerhalb der Frist und unter Ausschöpfung vereinbarter Skonti zu begleichen sowie Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich von 2,2 Mio. EUR auf 1,8 Mio. EUR vermindert. Die Investitionstätigkeit wurde in 2023 nur noch in geringem Maße von den Neubauprojekten geprägt, so dass sich der Cashflow aus Investitionstätigkeit im Vergleich zum Vorjahr stark vermindert hat. Die Finanzierungsstruktur beeinflusst durch die Tilgung der Bankdarlehen weiterhin den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit maßgeblich. Weitere Bankdarlehen wurden 2023 nicht aufgenommen. Im Geschäftsjahr wurden 2,2 Mio. EUR investiert. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit umfasst Auszahlungen für Zinsen und Tilgung von 12,4 Mio. EUR und Einzahlungen in Form von Darlehen der Muttergesellschaft in Höhe von 2,6 Mio. EUR. Die Liquiditätsbedarfe aus Investitionen und sonstiger Geschäftstätigkeit werden im Rahmen von Darlehen der Muttergesellschaft gedeckt. Bereits 2021 wurde der EVER Pharma Jena eine Zuwendung aus dem TAB-Förderprogramm "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) in Höhe von 1.800.000,00 EUR für diverse Investitionen bewilligt. Davon wurden erstmals 2023 877.322,48 EUR ausgezahlt. Kapitalstruktur Das Eigenkapital der EPJ hat sich im Vergleich zum Vorjahr um den Jahresfehlbetrag in Höhe von -3,2 Mio. EUR vermindert. Auch 2023 wurden die erwirtschafteten Gewinne der Vorjahre im Unternehmen belassen. Die Eigenkapitalquote hat sich durch den Jahresfehlbetrag von 22,3 % auf 21,2 % verringert. Das Fremdkapital ist 2023 um 3,1 Mio. EUR auf 137,6 Mio. EUR gesunken. Die Finanzierung der Neubauprojekte Sterilproduktion und Laborgebäude wurde durch Darlehen der EVER Pharma Holding in Höhe von 67,6 Mio. EUR sowie durch Bankdarlehen in Höhe von 46,3 Mio. EUR abgedeckt. Beide Gebäude sind mittlerweile fertiggestellt. 2022 wurde außerdem in Ergänzung zum bestehenden Kreditvertrag mit der EVER Pharma Holding eine weitere Erhöhung des bestehenden Kreditrahmens um 5 Mio. EUR vereinbart, so dass die Darlehenssumme 2023 durch den Abruf von 2,6 Mio. EUR auf insgesamt auf 72,6 Mio. EUR gestiegen ist. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten betragen zum Stichtag 5,8 Mio. EUR und verringerten sich stichtagsbedingt nur geringfügig im Vergleich zum Vorjahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 13 Mio. EUR und sind damit im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten und verbundenen Unternehmen betragen insgesamt 10,7 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten gegenüber Dritten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Investitionen Die getätigten Investitionen betragen im Geschäftsjahr 2023 in Summe 2,2 Mio. EUR. Mit Fertigstellung und Inbetriebnahme der Neubauprojekte Sterilproduktion und Laborgebäude und der damit verbundenen Reduzierung der Bautätigkeiten im Geschäftsjahr ist das Investitionsvolumen insgesamt stark gesunken. Es erfolgten aufgrund der Inbetriebnahmen noch einige Umgliederungen aus dem Bereich der geleisteten Anzahlungen in die Bereiche Grundstücke und Gebäude sowie Technische Anlagen und Maschinen. Die Gewerke der Neubauprojekte wurden bereits 2022 größtenteils schlussgerechnet. 2023 hat sich die Investitionstätigkeit weitestgehend normalisiert. Die 2021 bewilligten Fördergelder der Thüringer Aufbaubank wurden zum größten Teil für die Anschaffung der Kugelmühle und der Verpackungslinie VPL 4 abgerufen und entsprechend als Minderung der Anschaffungskosten gebucht. Investitionsverpflichtungen bestehen hinsichtlich der neuen Verpackungslinie in Höhe von 2,5 Mio. EUR. Liquidität Wichtigste Liquiditätsquelle der EVER Pharma Jena sind die Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit. Die Tilgung der Bankdarlehen erfolgte 2023 planmäßig in Höhe von 9,2 Mio. EUR. Der darüber hinaus bestehende Liquiditätsbedarf der EVER Pharma Jena wurde 2023 durch den Abruf von weiteren 2,6 Mio. EUR aus dem bestehenden Kreditrahmen der Muttergesellschaft gedeckt. Damit wurden am Bilanzstichtag insgesamt 67,6 Mio. EUR von 70 Mio. EUR in Anspruch genommen. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Das EBITDA liegt im Geschäftsjahr 2023 bei 13,1 Mio. EUR und ist damit zum Vorjahr um 1,3 Mio. EUR gesunken. Den gestiegenen Umsatzerlösen stehen im gleichen Maß gestiegene Umsatzkosten gegenüber. Die wesentlichen Gründe für die gestiegenen Kosten liegen in allgemeinen Preissteigerungen auf den Beschaffungsmärkten, gestiegene Personalkosten aufgrund von Einmalzahlungen und Lohnerhöhung, um die Auswirkungen der Inflation für die Mitarbeiter abzuschwächen. In 2022 wurde zudem ein ertragswirksamer Gesellschafterzuschuss von 3,3 Mio. EUR gewährt. Bereinigt um diesen Effekt ist das EBITDA in 2023 im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Die Abschreibungen sind im Geschäftsjahr 2023 aufgrund von Investitionen in den Ausbau von Technologien zur Erweiterung des Produktportfolios im Kernkompetenzgeschäft der SPECIALTIES geringfügig gestiegen. Das EBT betrug -3,2 Mio. EUR im Geschäftsjahr und ist damit um 2,2 Mio. EUR gesunken, was im Wesentlichen durch die höheren Abschreibungen und Zinsen begründet ist. Infolge des negativen EBT ist auch die Umsatzrendite bezogen auf das EBT mit -2,9 % negativ. Die Umsatzrendite bezogen auf das EBITDA ist mit 12,1 % niedriger als im Vorjahr, allerdings war diese Kennzahl im Vorjahr maßgeblich durch den in 2022 gewährten Gesellschafterzuschuss geprägt. Die Ermittlung des EBITDA bzw. EBT erfolgt im Rahmen des internen Reportings:
Im Geschäftsjahr 2023 wurde im Rahmen von 14 Kundenaudits und 3 Behördeninspektionen die qualitative Arbeit in allen Produktionsstufen, vor allem am neuen Produktionsstandort, der In-Prozess-Kontrollen, des Monitorings sowie der Qualitätskontrolle geprüft und bewertet. Der hohe Qualitätsstandard der EVER Pharma Jena wurde in diesem Rahmen bestätigt. Die Reklamationsquote liegt 2023 bei 0,7 % Prozent und spiegelt damit die sehr gute Qualität der hergestellten Produkte wider. Insgesamt ist die Geschäftsleitung mit der Entwicklung im Geschäftsjahr zufrieden. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht1. Prognosebericht Die für 2024 und 2025 geplanten Umsatz- und Ergebnisentwicklungen werden noch bedingt durch die Inbetriebnahme des neuen Produktionsstandorts verfügbaren Kapazitäten für Routine und daraus entstehenden Kosten geprägt sein. In 2024 werden die zwei noch ausstehenden Produkttransfers des Bestandsportfolios an den neuen Produktionsstandort durchgeführt. In 2025 wird der Rückbau des alten Produktionsstandortes stattfinden, so dass die Rückgabe der angemieteten Produktionsflächen wie geplant zum 31.12.2025 realisiert werden kann. Mit 2026 erfolgt die Routineproduktion mit Ausnahme der Implantate am neuen Produktionsstandort. Für das Geschäftsjahr 2024 planen wir mit einem weiteren Umsatzwachstum wie in den vorangegangenen Jahren. Auch hinsichtlich der Verfügbarkeit von Materialien auf den Beschaffungsmärkten erwarten wir eine Stabilisierung. Jedoch wird es weitere Preissteigerungen auch aufgrund von steigenden Anforderungen bezüglich Nachhaltigkeit, Lieferkettentransparenz etc. geben. Wir rechnen mit einer leichten Ergebnissteigerung in 2024, sowohl beim EBITDA als auch beim EBT. Die Abschreibungshöhe wird in 2024 nur wenig ansteigen. Die Jahre ab 2025 zeigen eine deutliche Erholung der Ergebnisentwicklung, wenn der Rückbau und folgend die Rückgabe des alten angemieteten Produktionsstandortes wie geplant gestartet werden kann, was aus heutiger Perspektive realistisch erscheint. Der Umsatz/Absatz wird auch im Jahr 2024 durch Markteinführungen von Spezial-Injektabilia gestützt werden. Auch das Lohnherstellungsgeschäft wird in Ergänzung zum eigenen Produktportfolio weiterentwickelt. In 2024 soll die Routineproduktion für einen neuen Kunden gestartet werden. Es kann mit einer weiterhin stabilen Geschäftstätigkeit mit Unternehmen der EVER-Gruppe gerechnet werden. 2. Risikobericht Die EVER-Gruppe verfügt über ein diversifiziertes Produkt- und Länderportfolio, welches Effekte wie den Konflikt zwischen Russland und der Ukraine teilweise ausgleichen bzw. abmildern kann. Eventuell resultierende sinkende Produktionsbedarfe könnten über steigende Nachfragen aus anderen Märkten und über Lohnherstellung ausgeglichen werden. Bezüglich der allgemein beeinflussenden politischen und konjunkturellen Trends sind keine Risiken erkennbar, die die Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen oder seinen Bestand gefährden könnten. Der allgemein diskutierte Fachkräftemangel ist auch bei EVER Pharma Jena ein Thema. Jedoch versuchen wir die Mitarbeiterzufriedenheit zu stärken, investieren in Mitarbeiterentwicklung, attraktive Arbeitsmodelle in Schicht und Entlohnung. Arbeitskraftintensivere Prozesse werden durch Automatisierung / Digitalisierung, aufgrund dessen auch die hohen Investitionen in den vergangenen Jahren erfolgten, minimiert. 3. Chancenbericht Mit dem Abschluss der Inbetriebnahme des Neubaus der Sterilproduktion und des Laborgebäudes als auch den Produkttransfers des Bestandsportfolios ist sichergestellt, dass die Arzneimittelproduktion der EVER Pharma Jena entsprechend den nationalen und internationalen Normen und Standards der GMP-Anforderungen weiterhin durchgeführt werden kann. EVER Pharma hat durch die Eigenproduktion der Arzneimittel einen großen Teil der Lieferkette in eigener Verantwortung und kann Versorgungssicherheit für die Märkte und damit Patienten garantieren und stellt damit die von der EU geforderte Autonomie her. Zudem haben generische Arzneimittel vor allem mit Zusatznutzen und die Spezialisierung auf bestimmte Herstellungstechnologien hohe Bedeutung. Hier sehen wir bei uns die Chance, diesen Markt im Rahmen unserer Kapazitäten mitzubedienen.
Jena, 23. Februar 2024 Dr. Wolfgang Schmitzberger, Geschäftsführer Georges Kahwati, Geschäftsführer Dr. Manuela Pfeifer, Geschäftsführerin Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die EVER Pharma Jena GmbH, Jena PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der EVER Pharma Jena GmbH, Jena, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EVER Pharma Jena GmbH, Jena, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, 5. März 2024 DORNBACH
GmbH
Prof. Hell, Wirtschaftsprüfer Westenburger, Wirtschaftsprüfer Datum der Feststellung des Jahresabschlusses sowie ErgebnisverwendungDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 16. Juli 2024 festgestellt. Der Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von EUR 3.196.225,10 soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. |
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Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Herstellung von Batterien und Akkumulatoren
Erbringung von Dienstleistungen von medizinischen Laboratorien
Herstellung von Farbstoffen und Pigmenten
Forschung und Entwicklung im Bereich Biotechnologie
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Beteiligungsgesellschaften
Hausmeisterdienste
Vermittlung von Arbeitskräften
Messe-, Kongress- und Business-Event-Veranstalter
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen