Grocona Arzeimittel GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Claus Gunter Dr. Dittmar seit 16.6.2023 | Prokura |
Marvin Dratius seit 28.2.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lomapharm GmbHEmmerthalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis zum 31.03.2022Bilanz zum 31. März 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2021 bis 31. März 2022
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis 31. März 2022A. Allgemeine Angaben Die Lomapharm GmbH ("die Gesellschaft") hat ihren Sitz in Emmerthal und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Hannover unter der Registemummer HRB 215 781 eingetragen. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis 31. März 2022 ist entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften unter Anwendung der für Kapitalgesellschaften geltenden Normen aufgestellt worden. Soweit gesetzlich zulässig, wird das Wahlrecht in Anspruch genommen, notwendige Angaben ausschließlich im Anhang darzustellen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Erläuterungen und ergänzende Angaben zur Bilanz Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um Abschreibungen bilanziert. Die Abschreibungen erfolgen planmäßig entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Vorschriften nach der linearen und degressiven Methode. Die Abschreibungen auf Abgänge erfolgen anteilig für den Zeitraum der betrieblichen Nutzung bis zum Abgangszeitpunkt. Die Anschaffungskosten der geringwertigen Anlagegüter bis € 800,00 werden seit dem Geschäftsjahr 2018 im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten sind in dem nachstehenden Anlagenspiegel dargestellt. Als Anschaffungs- oder Herstellungskosten sind die historischen Werte angesetzt. Anlagenspiegel zum 31. März 2022
Die unter den Vorräten ausgewiesenen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit ihren durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet, sofern nicht ein niedrigerer Börsen- oder Marktpreis am Bilanzstichtag maßgebend ist. Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert berücksichtigt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Einzel- und angemessene Fertigungsgemeinkosten, Materialgemeinkosten und anteilige Abschreibungen auf Fertigungseinrichtungen. Anteilige Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Die Waren sind zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert abzüglich Wertberichtigungen bewertet. Die Wertberichtigungen umfassen neben akuten Einzelrisiken auch das allgemeine Kreditrisiko. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind in Höhe ihres Nennwertes angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten ist in Höhe der Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, angesetzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet und entspricht dem gesellschaftsvertraglich vereinbarten Betrag. Es ist voll erbracht, Fehlbeträge bestehen nicht. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen, der nach § 6 EStG i.V.m. Abschnitt 6.5 der Einkommensteuerrichtlinien und § 265 Abs. 5 Satz 2 HGB gebildet wurde, enthält Investitionszuschüsse der N Bank zur Erweiterung einer bestehenden Betriebsstätte. Die unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesene Auflösung erfolgt entsprechend den Abschreibungen der bezuschussten Anlagegüter. Die Bewertung der Pensionsrückstellung basiert auf der sogenannten projected unit credit method. Dabei wurde ein Rechnungszinssatz von 1,82 % sowie eine erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung von 2,00 % zugrunde gelegt. Für die Bestimmung von Sterbe- und Invaliditätswahrscheinlichkeiten wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Anstelle des bisherigen 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes wird seit dem Geschäftsjahr 2016 ein 10-Jahres-Durchschnittszinssatz verwendet. Der Unterschiedsbetrag zwischen den ermittelten Rückstellungsbeträgen beträgt T€ 333. Er unterliegt gem. § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt und haben in Höhe von € 1.399.946,36 (Vorjahr: T€ 1.454) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr sowie in Höhe von € 162.150,00 (Vorjahr: T€ 209) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und sind in Höhe von € 5.110,00 (Vorjahr: T€ 36) durch Sicherheitsübereignung gesichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von € 5.110,00 (Vorjahr: T€ 31) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: T€ 5) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben in Höhe von € 0,00 (Vorjahr: T€ 390) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und stellen in gleicher Höhe Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern dar. Es bestehen im Wesentlichen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen und Dauerschuldverhältnissen mit einer Restlaufzeit zwischen ein und fünf Jahren in Höhe von T€ 615 (Vorjahr: T€ 662) brutto pro Jahr. Der Passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält eine Gutschrift für einen bestimmten Zeitraum im neuen Geschäftsjahr. C. Erläuterungen und Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen von T€ 35 (Vorjahr: T€ 35) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von T€ 124 (Vorjahr: T€ 133) enthalten. Von den periodenfremden Erträgen entfallen T€ 115 (Vorjahr: T€ 121) auf die Auflösung von Rückstellungen und T€ 2 (Vorjahr: T€ 3) auf die Auflösung von Wertberichtigungen. In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung von T€ 75 (Vorjahr: T€ 77) enthalten. Die Abschreibungen bewegen sich im Rahmen der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind T€ 0 (Vorjahr: T€ 0) von Gesellschaftern und wie im Vorjahr keine aus der Abzinsung enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind T€ 1 (Vorjahr: T€ 1) an Gesellschafter sowie T€ 363 (Vorjahr: T€ 366) aus der Aufzinsung enthalten. D. Geschäftsführung, sonstige Angaben Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind bestellt:
Im Jahresdurchschnitt 2022 wurden 158 Mitarbeiter (Vorjahr: 161) beschäftigt, davon 78 Angestellte und 80 gewerbliche Arbeitnehmer, nicht mit eingeschlossen 6 zu ihrer Ausbildung Beschäftigte. Die Geschäftsführung schlägt vor, soweit sich die Verwendung in dieser Form nicht ohnehin aus dem Gesetz ergibt, den Jahresüberschuss in Höhe von T€ 272 auf neue Rechnung vorzutragen. Die Daicel Corporation, Osaka, Japan, notiert an der Tokyo Stock Exchange, Japan, stellt den Konzernabschluss für den größten und zugleich den kleinsten Kreis von Unternehmen auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Abschluss ist auf der Homepage der Daicel Corporation und nach den übrigen Regularien der Tokyo Stock Exchange einsehbar. E. Nachtragsbericht Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.
Emmerthal, den 25. Mai 2022 gezeichnet: Marvin Dratius Bemerkung zur Feststellung Der vorliegende Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 2. August 2022 festgestellt worden. Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.04.2021 bis 31.03.2022Historische Entwicklung Die Gesellschaft wurde 1878 von Alexander Heimbürger gegründet und im Jahre 1928 von Rudolf Lohmann und Familie übernommen. Durch den Verkauf der pharmazeutischen Großhandlung - welche den Namen Heimbürger beibehielt - zu Anfang der 50er Jahre entstand durch Umfirmierung die Rudolf Lohmann GmbH KG. Durch diesen Schritt wurde die Lomapharm zu einem reinen Produktionsbetrieb. 1972 erfolgt der Umzug nach Emmerthal in die neu errichteten Produktions- und Verwaltungsgebäude. Durch verschiedenste An- und Umbauten in den Folgejahren entstand die Gebäudestruktur in Ihrer heutigen Größe. In 2013 wurde die Lomapharm erfolgreich von der FDA auditiert und im selben Jahr DIN ISO 13485 zertifiziert. Im Oktober 2013 entschlossen sich die Gesellschafter der Familie Lohmann 100% der Gesellschaftsanteile an die Deutsche Unternehmensbeteiligungen GmbH (DUBAG) mit Sitz in München zu veräußern. Im 3. Quartal 2017 hat die DUBAG die Gesellschaft an den in Luxembourg ansässigen Fonds Lenbach Equity Opportunities I SCSp (LEO I) verkauft. In diesem Zusammenhang wurde die Obergesellschaft DUBAG Pharma Holding GmbH in LOMA Holding GmbH umfirmiert. Zum 1. Oktober 2018 veräußerte der Fonds LEO 1100% der Geschäftsanteile der LOMA Holding GmbH an die japanische DAICEL Corporation, sodass die Gesellschaft aktuell ein Teil der DAICEL Group ist. Zur Vereinfachung der Gesellschaftsstruktur wurde zum 28.02.2019 ein Collapse Merger durchgeführt, aus welchem die aktuelle operative Gesellschaft - die Lomapharm GmbH - hervorgegangen ist. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Kernkompetenz der Lomapharm liegt im Bereich der Feststoffproduktion - hier verstärkt im Bereich Dragees und Filmtabletten - sowie in der Herstellung von flüssigen Arzneimitteln. Eine Spezialisierung in der Liquida - Abfüllung unter aseptischen Bedingungen (Augentropfen und Nasensprays) - sowie die Konfektionierung von Arzneimitteln / Nahrungsergänzungsmitteln (NEM's) in Blister und Dosen runden die Vielseitigkeit der Lomapharm ab. Das Fundament der Kundenstruktur liegt in langjährigen Geschäftsbeziehungen zu Hilfsorganisationen und einer Anzahl von bekannten Pharmazeutischen Unternehmen - darunter auch "Big Pharma" Unternehmen. Der Umsatzanteil der TOP 10 Kunden im Geschäftsjahr 2021/2022 liegt auf Vorjahresniveau (gut 62%), der Anteil der TOP 15 Kunden bei gut 73,8%. Der Jahresumsatz des Geschäftsjahres 2021/2022 von 21,1 Mio.€ wurde mit 77 unterschiedlichen Kunden erreicht (VJ 66). Die relative Bedeutung des bislang größten Kunden konnte mit einem relativen Umsatz von 16,4% weiter gesenkt werden. Die weiteren TOP 10 Kunden haben einen Umsatzanteil zwischen 4,1% und 6,7%. Im Allgemeinen konnte die Abhängigkeit von einzelnen Kunden weiter vermindert werden. Neben der Lohnherstellung produziert und vertreibt die Lomapharm Eigenprodukte mit den Wirkstoffen "Folsäure" und "Eisensalzen". Der Ausbau des Bereichs Eigenprodukte sollte durch den Aufbau einer neuen Produktgruppe "LomaCare" sowie der Etablierung der neuen Marke "LOMA" forciert vorangetrieben werden. Der ausbleibende Erfolg führte im Geschäftsjahr 2020/2021 zur Einstellung weiterer Aktivitäten. Dennoch wird der Bereich der Eigenprodukte weiterhin als profitabel und erstrebenswert eingestuft, sodass hier im Geschäftsjahr 2021/2022 mit der Entwicklung von eigenen Produkten gestartet wurde. Zum Ende des Geschäftsjahres am 31.03.2022 beschäftigte die Lomapharm 161 Mitarbeiter. Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurde ein Umsatz von 21,1 Mio.€ erzielt. Dies sind gut 2,5Mio.€ weniger als im Geschäftsjahr 2020/2021 und gut 2,3Mio.€ unter Budgetumsatz (23,4Mio.€). Die rückläufige Umsatzentwicklung war bereits zu Beginn des Geschäftsjahres abzusehen, sodass Gegenmaßnahmen in Form verschiedener Einsparmaßnahmen eingeleitet und durchgeführt werden konnten. Basierend auf den verschiedenen Aktionen konnte trotz aller Unwägbarkeiten und Herausforderungen der Covid-19 Pandemie ein positives Jahresergebnis erzielt werden. Der Bereich Feststoffe lag mit einem Umsatz von 9,23Mio.€ deutlich unter dem Budgetwert von 12,1Mio.€. Dies liegt hauptsächlich an geringeren bzw. teilweise nicht erteilten Aufträge für Erkältungspräparate. Durch die ergriffenen Schutzmaßnahmen im Rahmen der Covid-19 Pandemie sind auch normale Erkältungskrankheiten sehr stark zurückgegangen und führten somit zu einem Nachfragerückgang bei Erkältungspräparaten. Mit der Technologie Liquida konnte mit einem Umsatz von 2,16Mio.€ der Budgetwert von 1,93Mio.€ leicht übertroffen werden. Hauptsächlich durch eine Umsatzverdoppelung eines Produktes zur Schmerzlinderung. Unser Kunde konnte die Zulassung in einigen Europäischen Ländern früher erreichen als angenommen. Der Umsatz im Bereich der Sterilfertigung liegt mit 5,26Mio.€ leicht unter Vorjahresniveau von 5,6Mio.€. Auch hier ist der Nachfragerückgang nach Erkältungsprodukten (Nasenspray) zu erkennen, sowie die allgemeine Verunsicherung der Kunden bzgl. kommender Beschränkungen und Verordnungen der einzelnen Länder bezgl. der Covid-19 Prophylaxe. Erneut bietet der Umsatz des Bereichs der Dienstleistung / Entwicklung Grund zur Freude. Trotz der bereits beschriebenen Herausforderungen konnte der Umsatz von 3,1Mio.€ auf 3,68Mio.€ erneut gesteigert werden. Somit ist die Entwicklungspipeline der Gesellschaft an kommerziellen Produkten für die Zukunft weiterhin gut gefüllt. Die Umsatzplanung für das Geschäftsjahr von gut 23,4Mio.€ wurde mit einem Umsatz von rund 21,1Mio.€ deutlich verfehlt! Zum Mai 2022 stehen gut 16,9Mio.€ Umsatz (April Umsatz 2,07Mio.€ + 14,83Mio.€) im Auftragsbuch. Dies sind gegenüber 12,9Mio.€ aus dem Vorjahr gut 4 Mio.€ mehr. Das Vor-Corona-Niveau von 18,8Mio.€ konnte noch nicht wieder ganz erreicht werden. Jedoch ist eine deutliche Verbesserung zu erkennen. Aktuell liegen die Herausforderungen des Geschäftsjahres in explosionsartig steigenden Preisen aus allen Bereichen und der generell angespannten Versorgungssituation entlang der kompletten Supply Chain. Der Krieg in Osteuropa birgt eine weitaus größere Herausforderung als die Covid-19 Pandemie der letzten beiden Geschäftsjahre. Geschäftsergebnis Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurde ein Jahresüberschuss von 272 T€ erwirtschaftet.
Das Niveau des Vorjahres konnte nicht gehalten werden, was aufgrund der bekannten Thematik aber auch nicht verwundert. Positiv ist das Erreichen bzw. Übertreffen der Budgetwerte trotz deutlichen Umsatzrückgangs. Dies basiert neben einem geringeren Materialaufwand besonders auf den deutlich reduzierten sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Insbesondere im Bereich der Personalaufwendungen konnten gut 650T€ geringere Aufwendungen gegenüber Budgetwert verbucht werden. Beschaffung Die benötigten Materialien konnten zu marktüblichen Wiederbeschaffungspreisen eingekauft werden. Die Preisentwicklung in der Beschaffung in 2021 konnte als moderat und üblich bezeichnet werden (Ausnahme hier Kunststoffe und Papier). Zum Ende des Jahres 2021 musste jedoch ein erster, deutlicher Preisanstieg über nahezu alle Einkaufsmaterialien festgestellt werden. Neben den teilweise drastisch gestiegenen Bezugspreisen stellen die sehr langen und unüblichen Wiederbeschaffungszeiten die Gesellschaft mehr und mehr vor größere Herausforderungen. Für das kommende Geschäftsjahr ist von deutlich höheren Materialpreisen auszugehen. Ebenso wie von extremen Preissteigerungen bei Energie. Investitionen Nachdem die Uhlmann Blisterlinie zum Ende des Geschäftsjahr 2020/2021 eine größere Investition war, wurden im Geschäftsjahr 2021/2022 verschiedene kleine und mittlere Investitionen getätigt. Die im Geschäftsjahr 2020/2021 gestarteten Projekte wurden zum Großteil im Geschäftsjahr 2021/2022 umgesetzt. Weiterhin wurde die Stromversorgung der Gesellschaft durch eine neue Trafostation zukunftssicherer gestaltet. Die Investitionen im Bereich der Infrastruktur der Gesellschaft zeigen auf, dass die Zukunft der Gesellschaft weiterhin am Standort Emmerthal angedacht ist. Für den Laborbereich wurde erneut in weiteres Equipment investiert. Kleininvestitionen wurden weiterhin im normalen Bereich getätigt. Für den Entwicklungsbereich wurde in einen speziellen Wirbelschichtgranulator (WSG) investiert. Die WSG Technologie ist neu bei der Gesellschaft. Über die Entwicklung sollen hier weitere neue Produkte zur kommerziellen Produktion zugeführt werden. Dies würde eine weitere Investition in die WSG Technologie im Produktionsmaßstab bedingen. Die Erweiterung der Produktionsmöglichkeiten stärkt den Standort Emmerthal zusätzlich. Für das aktuelle und das kommende Geschäftsjahr ist die Investition in ein neues MES / ERP System angedacht. Dieses Projekt wird zurzeit im Gesellschafterkreis diskutiert. Finanzierung Die allgemeine Finanzstruktur der Gesellschaft hat sich weiter verbessert und liegt aktuell auf einem sehr, sehr guten Niveau. Im Geschäftsjahr 2021/2022 konnten die Investitionen aus dem Cash-Flow finanziert werden. Die verbleibenden Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten belaufen sich auf ca. 5T€ welche im Mai 2022 getilgt werden. Die Kreditlinien der Bankpartner wurden ohne besondere Sicherheiten gewährt. Zusätzlich konnte die Kreditlinie des Gesellschafters im Rahmen eines Cash Management Systems erneut angehoben werden. Der Kassenbestand der Gesellschaft liegt zum Stichtag 31.03.2022 mit 543T€ (+80T€ "Cash Management System / CMS) auf einem guten Niveau. Die Verbindlichkeiten aus L.u.L. liegen mit 1.098T€ auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Die Forderungen aus L.u.L. zum 31.03.2022 liegen mit 2,9Mio.€ deutlich über dem Vorjahr (2,1Mio.€). Zahlungsausfälle von Kunden waren im abgelaufenen Geschäftsjahr im Allgemeinen nicht zu beklagen und werden auch für die Zukunft nicht erwartet. Ausnahme ist hier ein Kunde aus England, welcher in der letzten Projektphase die Kommunikation eingestellt hat. Für die gefährdete Forderung wurde hier eine EWB eingestellt. Personal Die Mitarbeiteranzahl wurde im Geschäftsjahr 2021/2022 leicht gesenkt. Dies geschah über auslaufende Verträge oder Mitarbeiterkündigungen ohne Nachbesetzung. Die gesunkene Mitarbeiterzahl ist in den Personalaufwendungen ebenfalls zu erkennen. Im Mai 2021 wurde dem pharmazeutisch-technischen Geschäftsführer innerhalb der Probezeit zum 30.06.2021 gekündigt. Direkt wurde und wird die Stelle nicht nachbesetzt. Für die Aufgaben im pharmazeutisch-technischen Bereich wurde zum 01.04.2022 ein Site-Manager eingestellt. Zukünftig verfügt die Gesellschaft über einen operativen Geschäftsführer am Standort Emmerthal. Wesentliche Ereignisse im Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr 2021/2022 war natürlich geprägt von der weltweiten Covid-19 Pandemie. Die Beschaffung von PSA stellte die Organisation zeitweise vor kleinere und größere Herausforderungen. Ebenso wie die Umsetzung der sich ständig ändernden Landesverordnungen. Die Entzerrung der Büros in der Administration konnte noch relativ leicht umgesetzt werden. Die Einführung des "mobilen Arbeitens" dagegen forderte und fordert noch immer eine entsprechende Toleranz des Unternehmens gegenüber Prozess- und Ablaufstörungen. Anhaltende Verzögerungen in der Supply Chain erschweren das Tagesgeschäft noch zusätzlich. Die Einsparung des pharmazeutisch-technischen Geschäftsführers verlangte der übrigen Organisation im ersten Moment einiges ab, wobei die Abläufe und Prozesse relativ kurzfristig angepasst werden konnten. Somit kam es zu keinen weiteren Herausforderungen. Der Auftragsrückgang und die damit einhergehende Kurzarbeit inkl. Nutzung der Öffnungsklausel drückten auf das Betriebsklima, wobei alle Mitarbeiter der Gesellschaft durchgehend motiviert und lösungsorientiert an Ihre Aufgaben herangegangen sind. Das gestartete Kaizen Projekt wurde weiter forciert und an den Blisterlinien implementiert. Erste Datenaufschreibungen zeigen durchaus Ansatzpunkte zur Verbesserung. Das Projekt soll dauerhaft bei der Gesellschaft eingeführt werden. Ausweitung der Aufschreibungen auf den Sterilbereich sind geplant. Im Geschäftsjahr 2021/2022 wurde die Nachbesetzung des pharmazeutisch-technischen Site-Managers geregelt. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Im Geschäftsjahr 2021/2022 konnte ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 909T€ erzielt werden. Daraus ergibt sich ein Jahresüberschuss von 272T€. Zum Bilanzstichtag wurden die Vorräte mit 4.297 Mio. € geführt. Der Aufbau der Vorräte ist bedingt durch fertige Produkte, deren geplante Lieferung relativ kurz nach dem Stichtag lag. Die Vorräte haben einen Anteil an der Bilanzsumme von 34,1 %. Die Forderungen aus L.u.L. liegen mit 2,9 Mio.€ ca. 800T€ über dem Vorjahreswert. Der Kassenbestand von 543T€ (+80T€ CMS) liegt rund 150T€ unter dem Vorjahreswert. Die Verbindlichkeiten aus L.u.L. betragen 1.098T€ und liegen somit gut 400T€ über dem Niveau des Vorjahres. Die Liquidität der Gesellschaft war während des Geschäftsjahres durchgehend vorhanden - abgesichert durch eine Kreditlinie über das CMS der Muttergesellschaft. Das EBITDA von 1,9 Mio.€ lag gut ersichtlich über dem budgetierten 1.677Mio.€. Das erwirtschaftete EBITDA bzw. der Cash-Flow reichte aus um die benötigten Erfordernisse des Geschäftsbetriebs zu finanzieren und die Kapitaldienste zu bedienen. Des Weiteren steht zum Geschäftsjahr 2022/2023 eine in Ihrer Höhe sehr gute Betriebsmittellinie des Gesellschafters Daicel zur Verfügung, auf welche jederzeit zurückgegriffen werden kann. Zum Bilanzstichtag wird diese nicht genutzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten weiter auf ca. 5T€ reduziert werden. Voraussichtliche Entwicklung mit Ihren wesentlichen Chancen und Risiken Die Situation um die Covid-19 Pandemie ist besser einschätzbar als im vergangenen Geschäftsjahr. Die Beschränkungen sind weniger umfangreich, jedoch rechnet die Gesellschaft zum Herbst / Winter mit erneuten Einschränkungen. Dies wird sicherlich einen gewissen Einfluss auf das Bestellverhalten der Kunden der Gesellschaft haben. Im besonderen Maße auf die Erkältungspräparate. Eine weitaus schwierigere Situation wurde durch den Krieg in der Ukraine ausgelöst. Im Moment deutet vieles auf einen lang anhaltenden Abnutzungskrieg hin, sodass die Unwägbarkeiten dieser Auseinandersetzung sicherlich für das komplette Geschäftsjahr 2022/2023 anhalten werden. Die Auswirkungen sicherlich noch deutlich darüber hinaus. Entlang der kompletten Supply Chain kommt es zu Lieferschwierigkeiten und deutlich verlängerten Wiederbeschaffungszeiten, welches natürlich deutlichen Einfluss auf den Output der Gesellschaft hat. Weiterhin belasten kurzfristige Preiserhöhungen der Lieferanten die Planbarkeit des Geschäfts. Die allgemeine Kostenexplosion - insbesondere die Energiekosten - stellen die Gesellschaft vor neue Herausforderungen. Aufgrund der langen Lieferzeiten der Vorprodukte und dadurch entstehenden langen Durchlaufzeiten bei der Gesellschaft, sind Preisvereinbarungen mit den Kunden nur kurzfristig möglich und daher sehr schwierig. Die Gesellschaft wird voraussichtlich nicht alle Preiserhöhungen der Lieferanten an die Kunden weitergeben können. Trotz der schwierigen äußeren Umstände verzeichnet die Gesellschaft einen gut 4Mio.€ höheren Auftragsbestand als im Vorjahr, jedoch weiterhin gut 2Mio.€ weniger als in der Vor-Corona-Zeit. Abweichend vom Budget für das Geschäftsjahr 2022/2023 über 23,4Mio.€ Umsatz, geht die Gesellschaft von einem leicht reduzierten Umsatzvolumen von um 22,5Mio.€ aus. Im Umsatz mit Produkten aus dem Feststoffbereich wird für 2022/2023 weiterhin das größte Potenzial gesehen. In diesem Bereich stehen der Gesellschaft noch Kapazitäten zur Verfügung, die durch die einsatzbereite, zweite Uhlmann Blisterlinie ergänzt wird. Die Strategie in diesem Bereich sieht eine weitere Reduzierung des Umsatzanteils aus dem Geschäft mit Hilfsorganisationen vor, welches einen Ausbau des Feststoffgeschäfts mit weiteren Pharma Kunden bedingt. Der Sterilbereich konnte über die letzten Jahre sehr gut gefüllt werden, so dass dieser Bereich im 3-Schicht-Betrieb arbeitet. Ein weiteres, exponentielles Wachstum wird in diesem Bereich aber ohne eine entsprechende Kapazitätserweiterung nicht durchführbar sein. Der Markt für diesen Bereich wird von der Gesellschaft weiterhin als Wachstumsbereich gesehen, sodass es fortwährende Überlegungen zur Kapazitätserweiterung gibt. Diese sind mit dem Gesellschafter zu besprechen und werden als relativ langwierig eingeschätzt. Preissteigerungen in der Beschaffung werden im kommenden Geschäftsjahr deutlich höher ausfallen als in den Vorjahren. Dies gilt für alle Bereiche der Beschaffung. Zum Mai 2022 stehen 16,9 Mio.€ Umsatz im Auftragsbuch. Dies sind rund 70% des geplanten Jahresumsatzes von 23,4 Mio.€. Im Vorjahr konnten im Mai erst rund 55% des geplanten Jahresumsatzes aufgezeigt werden. Obwohl das Eigenprodukt "LomaCare" nicht den gewünschten Erfolg einbringen konnte und eingestellt wurde, wird weiterhin an der Strategie der Eigenproduktentwicklung festgehalten. Die vorhandenen Eigenprodukte sollen gestärkt und um mögliche Produkte erweitert werden. Aktuell befinden sich 2 Eigenprodukte in der Entwicklung. Der Leiter Herstellung wird voraussichtlich zum 30.06.2023 in den Ruhestand wechseln. Die externe Suche nach einem Nachfolger soll im Juni 2022 gestartet werden. Die Modernisierung des Laborbereiches wird auch in 2022 weiter vorangetrieben. Im Sommer dieses Geschäftsjahrs soll das Projekt zur Ablösung des ERP / MES Systems der Gesellschaft gestartet werden. Hierzu wird noch die Bestätigung des Gesellschafters aus Japan benötigt. Ziel ist es Weihnachten 2023 mit einem neuen ERP / MES System go live zu gehen. Wie jedes Unternehmen unterliegt die Lomapharm im Rahmen Ihrer Geschäftstätigkeit einer Vielzahl unterschiedlicher Risiken und Unwägbarkeiten. Diese ergeben sich aus dem Kunden- und Marktumfeld. Mit den für ein mittelständisches Unternehmen zur Verfügung stehenden Instrumentarien betreibt die Lomapharm ihre Unternehmensplanung. Die Abhängigkeit von einigen Großkunden konnte im Vergleich zu den Vorjahren (ausgenommen 2018) stetig verringert werden, ist jedoch weiterhin vorhanden. Ausblick Unter Berücksichtigung der heute bekannten Prämissen ist die Gesellschaft nur bedingt in der Lage eine Einschätzung für das kommende Geschäftsjahr abzugeben. Die Gesellschaft geht von einer Normalisierung der Geschäftstätigkeit nicht vor dem nächsten Geschäftsjahr aus. Durch die solide Finanzbasis inkl. der Kreditlinie des Gesellschafters, geht die Gesellschaft davon aus Ihre Finanzdienste und Verbindlichkeiten auch im kommenden Geschäftsjahr pünktlich bedienen zu können. Aktuell geht die Geschäftsleitung von einem leicht positiven Jahresergebnis für das kommende Geschäftsjahr aus.
Emmerthal, den 25. Mai 2022 gezeichnet: Marvin Dratius Hinweis zum Bestätigungsvermerk Der beigefügte Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den aufgestellten Jahresabschluss. Die Gesellschaft hat für die Offenlegung von den Offenlegungserleichterungen nach § 327 HGB Gebrauch gemacht. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Lomapharm GmbH, Emmerthal Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Lomapharm GmbH, Emmerthal, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lomapharm GmbH, Emmerthal, für das Geschäftsjahr vom 1. April 2021 bis zum 31. März 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Advisory Boards für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Das Advisory Board ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 25. Mai 2022 KSB
INTAX TREUHAND GmbH
gez. Ammermann, Wirtschaftsprüfer gez. Martyniak, Wirtschaftsprüferin
2. Aug. 2022 Daicel Corporation Yoshimi Ogawa Vertretungsberechtigter Vorstand |
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Herstellung von Heizkörpern für Zentralheizungen
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen