STOLLWERCK GMBHLiquidiert

22844 Norderstedt, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Kiel HRB 17621 KI
Eingetragen
14.4.2016
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Stärke und StärkeerzeugnissenHerstellung von Süßwaren, ohne Dauerbackwaren
Gegenstand
fabrikmäßige Herstellung und der Vertrieb im In- und Ausland von Kakao, Schokoladenerzeugnissen, Zuckerwaren, Nahrungs- und Genußmitteln, pharmazeutischen Artikeln, Stärke-Präparate und Automatenwaren sowie Verpackungsmittel aller Art und deren grafische Ausstattungen, ferner der Erwerb und der Betrieb von Unternehmungen sowie die Beteiligung an jeder gesetzlichen zulässigen Form an solchen Unternehmungen, welche mit dem vorgegebenen Zweck zusammenhing oder diesen Zweck zu fördern geeignet erscheint

Historie

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Management

NameRolle
Karsten Siegert
seit 17.11.2017
Prokura
Norbert Seibel
seit 14.4.2016
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura
Guido Boden
seit 14.4.2016
Prokura
Brita Bieder
seit 14.4.2016
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stollwerck Norderstedt Beteiligungs GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stollwerck Norderstedt Beteiligungs GmbH
Germany
20.500.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
SAROTTI GmbHAufgelöst
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

STOLLWERCK GMBH

Norderstedt

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2018 bis zum 30.04.2019

Bilanz zum 30. April 2019

STOLLWERCK GmbH, Norderstedt

AKTIVA

30.04.2019 30.04.2018
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen. gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 306.097,08   311.000,24  
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.654.000,00   5.191.000,00  
    4.990.097,08   5.502.000,24
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke. grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.898.968,86   3.997.485,00  
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.930.657,53   5.268.613,33  
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 732.579,77   838.208,78  
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.185.698,59   1.313.617,80  
    10.747.904,75   11.417.924,91
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 817.089,52   817.089,52  
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.724,21   6.724,21  
    823.813,73   823.813,73
    16.531.815,56   17.743.738,88
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.414.035,22   9.554.349,51  
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.403.418,06   1.227.411,79  
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 16.343.908,11   23.828.117,40  
    25.161.361,39   34.609.878,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 37.697.292,45   27.603.407,08  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 133.095.176,81   96.097.448,66  
- davon saldiert aus erhaltenen Lieferungen und Leistungen; € 6.150.801,83 (Vorjahr: € 2.720.863,98)        
davon aus geleisteten Lieferungen und Leistungen; € 4.090.744,33 (Vorjahr € 837.943,04)        
- davon aus sonstigen Forderungen: € 134.185.007,95 (Vorjahr; € 97.980.369,60)        
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.860.079,79   5.399.905,82  
    172.652.549,05   129.100.761,56
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   5.017.968,17   4.484.133,38
    202.831.878,61   168.194.773,64
C. Rechnungsabgrenzungsposten   169.861,27   60.337,10
    219.533.555,44   185.998.849,62

PASSIVA

       
  30.04.2019 30.04.2018
 
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   20.500.000,00   20.500.000,00
II. Kapitalrücklage   11.193.713,16   11.193.713,16
III. Gewinnrücklagen        
1. Gesetzliche Rücklagen 460.162,69   460.162,69  
2. Andere Gewinnrücklagen 28.673.417,78   28.673.417,78  
    29.133.580,47   29.133.580,47
IV. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   79.453.595,98   64.537.096,74
V. Jahresüberschuss   24.612.882,82   14.916.499,24
    164.893.772,43   140.280.889,61
B. Rückstellungen        
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 10.588.803,04   11.380.792,38  
2. Steuerrückstellungen 13.006.955,72   6.260.493,79  
3. Sonstige Rückstellungen 15.941.170,62   12.971.921,26  
    39.536.929,38   30.613.207,43
C. Verbindlichkeiten        
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 87.212,18   0,00  
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 11.869.244,69   12.559.992,71  
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.800.832,82   2.045.772,41  
- davon aus geleisteten Lieferungen und Leistungen: € 61,58 (Vorjahr: € 85.847,45)        
davon aus erhaltenen Lieferungen und Leistungen: € 590.807,14 (Vorjahr € 879.405,69)        
davon aus sonstigen Verbindlichkeiten: € 1.239.860,90 (Vorjahr: € 1.252.214,17)        
4. Sonstige Verbindlichkeiten 333.696,69   497.507,93  
- davon aus Steuern: € 283.086,96 (Vorjahr: € 294.329,71)        
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 23.146,96 (Vorjahr: € 55.539,07)        
    15.090.986,36   15.103.273,05
D. Rechnungsabgrenzungsposten   11.867,27   1.479,53
    219.533.555,44   185.998.849,62

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2018 bis zum 30. April 2019

STOLLWERCK GmbH, Norderstedt

2018/19 2017/18
1. Umsatzerlöse   313.199.346,11   329.750.131,98
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen   -7.324.003,82   2.763.690,67
3. Sonstige betriebliche Erträge   15.350.800,02   4.252.013,45
4. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für ) bezogene Waren -229.800.872,52   -258.579.964,06  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -122.350,59   -132.382,57  
    -229.923.223,11   -258.712.346,63
5. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter -25.816.533,03   -25.129.255,47  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -5.332.104,50   -5.584.075,23  
- davon für Altersversorgung: € 73.419,21 (Vorjahr: € 120,192,88)        
    -31.148.717,53   -30.713.330,70
6. Abschreibungen   -3.313.026,08   -3.557.497,43
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -22.952.600,33   -21.571.138,91
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   429.769,01   542.576,35
- davon aus verbundenen Unternehmen: € 388.766,01 (Vorjahr: € 373.868,35)        
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -782.548,00   -1.594.355,82
- davon an verbundene Unternehmen: € 0,00 (Vorjahr: € 727.248,48)        
- davon Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen: € 772.398,00 (Vorjahr: € 771.686,41)        
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   -8.792.041,74   -6.057.705,58
11. Ergebnis nach Steuern   24.743,754,53   15.102.037,38
12. Sonstige Steuern   -130.871,71   -185.538,14
13. Jahresüberschuss   24.612.882,82   14.916.499,24

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2018 bis 30. April 2019

1. Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften, Die Stollwerck GmbH wird in Kiel unter der amtlichen Handelsregisternr. HRB 17621 KI geführt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das abgelaufene Geschäftsjahr umfasst die Monate Mai 2018 bis April 2019.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch die handelsrechtlich aktivierungspflichtigen Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Nutzungsdauern für Sachanlagen betragen zwischen 3 und 50 Jahren.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 250,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Anlagegegenstände mit einem Wert von über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurden in einen Sammelposten gemäß § 6 Abs. 2a EStG aufgenommen. Der Sammelposten wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils 20 % abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen mit dem Zeitpunkt der Inbetriebnahme.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten unter Anwendung der steuerlichen Bewertungsmaßstäbe aktiviert, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie durch die Fertigung veranlasste planmäßige Abschreibungen entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen, Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung, freiwillige soziale Leistungen sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten (und angemessenen Gewinn) vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen und Altersteilzeit dienen, sind mit den daraus resultierenden Schulden verrechnet worden, da sie dem Zugriff aller Gläubiger mit Ausnahme des jeweils Begünstigten entzogen sind. Diese Vermögensgegenstände wurden mit dem beizulegenden Zeitwert bilanziert.

Die Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und Vorruhestandsverpflichtungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (kurz PUC-Verfahren; Projected Unk Credit-Verfahren) auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck (i. Vj. Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck). Der Rechnungszins ergibt sich aus der Rückstellungsabzinsungsverordnung bei einer pauschalen Restlaufzeit von 10 Jahren gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB und beträgt 3,03 % (i. Vj. 3,54 %). Lohn-, Gehalts- und Rententrends wurden insoweit berücksichtigt, als dass sie auf begründeten Erwartungen und hinreichend objektiven Hinweisen beruhen.

Der Unterschiedsbetrag zwischen Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten 7 Geschäftsjahre beträgt 637.621 EUR.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden grundsätzlich in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages einschließlich zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen passiviert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Die Berechnung der Rückstellung für Jubiläumszuwendungen erfolgte ebenfalls nach dem An-wartschaftsbarwertverfahren auf der Grundlage der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck Vj. Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck). Der Rechnungszins ergibt sich aus der Rückstellungsabzinsungsverordnung bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB und beträgt 2,20 %. Die Gehaltsdynamik wurde mit ca. 3,0 % für Tarifmitarbeiter und 1,0 % für AT Angestellte angesetzt. Der in 2011 sich aus der geänderten Bewertung ergebene Auflösungsbetrag wurde gemäß § 67 Abs.1 Satz 3 EGHGB unmittelbar in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Verbindlichkeiten wurden nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Bewertung von Fremdwährungspositionen erfolgte zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag in Euro.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt.

Aufgrund der Bestandsdauer und Stabilität des bestehenden Geschäfts- oder Firmenwertes wird in Übereinstimmung mit der steuerlichen Regelung über eine angenommene Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben.

Angaben zum Anteilsbesitz

Beteiligung Eigenkapital Ergebnis
TEUR TEUR
Inland      
Eszet Schokoladen GmbH, Köln 100 383* -9*
Sarotti GmbH, Berlin 100 727* 0*
Sprengel GmbH, Hannover 100 137* 0*
Stollwerck Schokoladen Vertriebs GmbH, Köln 100 -43.224 191

* letzter vorliegender Abschluss zum 30.04.2018.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf.

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Stollwerck GmbH beträgt EUR 20.500.000,00 und besteht aus einem Geschäftsanteil in Höhe von EUR 20.500.000,00.

Kapitalrücklage

Hier wird unverändert der aus den Kapitalerhöhungen der Jahre 1961 und 1982 bei der Stollwerck AG über den Nennwert der ausgegebenen Aktien hinaus erzielter Betrag ausgewiesen.

Andere Gewinnrücklagen

Ein Betrag in Höhe von TEUR 315 wurde im Geschäftsjahr 2010/11 gemäß § 67 Abs.1 Satz 3 EGHGB erfolgsneutral in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubs- und überstundenansprüche der Mitarbeiter, Weihnachtsgeld, Abfindungen, Jubiläumsverpflichtungen, Kontraktrückstellungen, Umzugskosten, Rückvergütungen an Kunden sowie ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet.

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Sonstige Haftungsverhältnisse

Patronatserklärung gegenüber der Stollwerck Schokoladen Vertriebs GmbH

Mit Schreiben vorn 16. Februar 2018 hat die Stollwerck GmbH, Norderstellt, gegenüber der Stollwerck Schokoladen Vertriebs GmbH, Norderstedt, eine Patronatserklärung abgegeben, in der sich die Stollwerck GmbH verpflichtet, die Gesellschaft mit dem erforderlichen Vermögen und den erforderlichen Mitteln auszustatten, um eine Insolvenz durch Überschuldung nach § 19 InsO oder durch Zahlungsunfähigkeit nach §§ 17, 18 InsO zu vermeiden.

Die Patronatserklärung gilt für alle bis zum 30. April 2020 begründeten Verbindlichkeiten. Eine hieraus resultierende Nachrangigkeit der Ansprüche der Gesellschaft gegenüber der Stollwerck Schokoladen Vertriebs GmbH besteht zu Gunsten aller gegenwärtigen und zukünftigen Gläubiger der Gesellschaft unbefristet fort.

Zum 30. April 2019 weist die Stollwerck Schokoladen Vertriebs GmbH einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 43.224 (i. Vj. TEUR 43.384) aus. Mit einer Inanspruchnahme wird bis auf weiteres nicht gerechnet, da die Stollwerck Schokoladen Vertriebs GmbH in das ESC-Modell (European Supply Company-Modell) der Stollwerck GmbH eingebunden ist. Im Rahmen des ESC-Modells wird die Abrechnung der Leistungen auf Basis von "Kosten plus Marge" ermittelt, so dass von positiven Jahresüberschüssen in der Zukunft ausgegangen werden kann.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen in Höhe von TEUR 560 sonstige finanzielle Verpflichtungen (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 0). Es handelt sich dabei um Verpflichtungen aus Miet-, Leasing, Liefer- und sonstigen Verträgen:

TEUR
Fällig im Geschäftsjahr 2019/20 112
Fällig in Geschäftsjahren nach 2020/21 bis 2023/24 448

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Der Umsatz für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 313.199 (i. Vj. TEUR 329.750). Der Umsatz hat sieh dem Markttrend angepasst.

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Kostenumlage von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 117 (i. Vj. TEUR 176), Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 11.619 (i. Vj. TEUR 0), Mieterträge in Höhe von TEUR 255 (i. Vj. TEUR 1.017). Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in einer Summe von TEUR 2.440 (i. Vj. TEUR 2.989) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 217 (i. Vj. TEUR 269) enthalten.

Verrechnung von Erträgen und Aufwendungen

Entsprechend der Verrechnung von Altersvorsorgeverpflichtungen und Altersteilzeitverpflichtungen mit den korrespondierenden Deckungsvermögen wurden Erträge in Höhe von TEUR (i. Vj. TEUR 0) mit den Aufwendungen verrechnet.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden die Aufwendungen für die Verwaltung und Vertrieb, Reparaturen, Instandhaltungen, Dienstleistungen, Mieten, Leasing-Raten, Kursverluste sowie sonstige Risikovorsorgen ausgewiesen. Die periodenfremden Aufwendungen betragen TEUR 525 (i. Vj. TEUR 88).

Zinsergebnis

Gemäß § 277 Absatz 5 Satz 1 HGB sind Zinsaufwendungen aufgrund der Aufzinsung von Rückstellungen in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert auszuweisen. Aus der Aufzinsung von Pensions-, Altersteilzeit- und Jubiläumsrückstellungen ergab sich ein Zinsaufwand in Höhe von TEUR 772 (i. Vj. TEUR 772).

Der Zinssatz zur Verzinsung von Intercompany Forderungen und Verbindlichkeiten wurde konzerneinheitlich zum 01.05.2016 von 2 % auf 0,67 % angepasst.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vorn Einkommen und Ertrag resultieren im Wesentlichen aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Latente Steuern

Zum 30. April 2019 ergibt sich eine künftige Steuerentlastung aus niedrigeren steuerbilanziellen Wertansätzen der sonstigen Rückstellungen, der Pensionsrückstellungen sowie der Rückstellungen für Altersteilzeit und Jubiläen.

Die aktiven Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechtes des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

V. Sonstige Angaben

Aufsichtsrat

Slootmans, Jozef,
Rechtsanwalt
Walder, Guy,
Wirtschaftswissenschaftler
De Kuijper, Corrine,
Unternehmerin
Walder, Alphonsus Paul Lambert,
Wirtschaftswissenschaftler
Weis, Siegfried, Arbeitnehmervertreter
Industriekaufmann
Petra Neumann, Arbeitnehmervertreter
Personalleiterin

Geschäftsführung

Walder, Alphonsus, Unternehmer
Van Logtestijn, Johannes Maria, Ir/Ingenieur

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

100 T€.

Gesamtbezüge des Aufsichtsrats

Für Mitglieder des Aufsichtsrates wurde keine Vergütung zurückgestellt.

Bezüge ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung und des Aufsichtsrats

Für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und ihre Hinterbliebenen betrugen die Bezüge EUR 0.

Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsnahrung und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 30. April 2019 auf EUR 946.483.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl, ohne Auszubildende, stellt sich wie folgt dar:

2018/19 2017/18
Anzahl Anzahl
Gewerbliche 575 569
Angestellte 118 129
  693 698

Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar an den Abschlussprüfer beträgt TEUR 50. Davon entfallen TEUR 40 auf Abschlussprüfungsleistingen, TEUR 1,5 auf andere Bestätigungsleistungen, TEUR 1,5 auf Steuerberatungsleistungen sowie TEUR 7 auf sonstige Beratungsleistungen.

Konzernverhältnisse

Mutterunternehmen des Konsolidierungskreises, für den ein Konzernabschluss aufgestellt wird, ist die Sweet Products N.V., Veurne/Belgien. Dieser kann beim Rechtspersonenregister Rechtbank van Koophandel van Veurne unter der Nummer 0449345.966 abgerufen werden.
Der Konzernabschluss wird nach den Vorschriften der Internationalen Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Stollwerck GmbH zum 30. April 2019 nicht verpflichtet, da die Stollwerck GmbH als mittelbares Tochterunternehmen der Sweet Products N.V., Veurne/Belgien von den Befreiungen des § 292 HGB i. V. m. der Konzernabschlussbefreiungsverordnung Gebrauch macht.

Gewinnverwendung/Gewinnverwendungsvorschlag

Der Jahresabschluss der Stollwerck GmbH zum 30. April 2019 weist einen Jahrestiberschuss in Höhe von EUR 24.612.882,82 aus. Wir schlagen vor, den Jahresüberschuss und den bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von EUR 79.453.595,98 insgesamt auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres bis zum Berichtsdatum haben keine Vorgänge von besonderer Bedeutung stattgefunden.

 

Norderstedt, den 21. Juni 2019

Alphonsus Walder

Johannes Maria Van Logtestijn

Entwicklung des Anlagevermögens 2018/2019

STOLLWERCK GmbH, Norderstedt

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.05.2018 Zugange Umbuchungen Abgänge 30.04.2019
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.033.699,28 100.000,00 0,00 0,00 6.133.699,28
2. Geschäfts- oder Firmenwert 13.286.092,94 0,00 0,00 0,00 13.286.092,94
  19.319.792,22 100.000,00 0,00 0,00 19.419.792,22
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 55.417.249,21 9.614,81 0,00 20.442.467,32 34.984.396,70
2. Technische Anlagen und Maschinen 143.265.306,61 875.215,79 559.802,45 524.854,97 144.175.369,88
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 22.185.518,60 156.624,58 0,00 22.358,37 22.319.784,81
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.313.617,80 1.431.883,24 559.802,45 0,00 2.185.698,59
  222.181.692,22 2.473.338,42 0,00 20.989.780,66 203.665.249,98
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.492.821,56 0,00 0,00 0,00 1.492.821,56
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.724,21 0,00 0,00 0,00 6.724,21
  1.499.545,77 0,00 0,00 0,00 1.499.545,77
  243.001.030,21 2.573.338,42 0,00 20.989.780,66 224.584.587,97
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.05.2018 Zugänge Abgänge 30.04.2019
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.722.699,04 104.903,16 0,00 5.827.602,20
2. Geschäfts- oder Firmenwert 8.095.092,94 537.000,00 0,00 8.632.092,94
  13.817.791,98 641.903,16 0,00 14.459.695,14
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 51.419.764,21 640.079,56 19.974.415,93 32.085.427,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 137.996.693,28 1.772.974,04 524.954,97 139.244.712,35
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.347.309,82 258.069,32 18.174,10 21.587.205,04
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  210.763.767,31 2.671.122,92 20.517.545,00 192.917.345,23
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 675.732,04 0,00 0,00 675.732,04
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
  675.732,04 0,00 0,00 675.732,04
  225.257.291,33 3.313.026,08 20.517.545,00 208.052.772,41
NETTOBUCHWERTE
30.04.2019 30.04.2018
 
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 306.097,08 311.000,24
2. Geschäfts- oder Firmenwert 4.654.000,00 5.191.000,00
  4.960.097,08 5.502.000,24
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.898.968,86 3.997.485,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.930.657,53 5.268.613,33
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 732.579,77 838.208,78
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.185.698,59 1.313.617,80
  10.747.904,75 11.417.924,91
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 817.089,52 817.099,52
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.724,21 6.724,21
  823.813,73 823.813,73
  16.531.815,56 17.743.738,88

Lagebericht 2018/19

Stollwerck GmbH, Norderstedt

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens
  1. Geschäftsmodell des Unternehmens
  2. Forschung und Entwicklung
II. Wirtschaftsbericht
  1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen
  2. Geschäftsverlauf und Lage
  a) Ertragslage
  b) Finanzlage
  c) Vermögenslage
  3. Finanzielle Leistungsindikatoren
  4. Gesamtaussage
III. Zweigniederlassungsbericht
IV. Prognosebericht
V. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Stollwerck entwickelt und produziert klassische Marken und Handelsmarken. Mit Sarotti, Alpia, Eszet und Schwarze Herren Schokolade beweisen wir seit Jahren erfolgreiche Markenführung.

Unser Fokus, unsere Expertise und unsere Marktforschung sind ganz klar darauf ausgerichtet, Schokoladen-Spezialitäten erfolgreich im Handel zu platzieren. Hierbei bieten wir von Premium bis Preis/Leistung ein breites Spektrum an.

Wir stehen für Innovation und Service und höchste Qualität zu bestem Preis. Wir sind seit Jahrzehnten erfolgreich im Markt etabliert und unser Ziel ist die Kostenführerschaft in unserem Segment.

Selbstverständlich befolgen wir bei unserer Arbeit alle Vorschriften und Anforderungen im Bereich Lebensmittelsicherheit, aber Qualität bedeutet für uns noch mehr:

Die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter, Kunden und Partner
Ein sicheres und faires Arbeitsumfeld
Und nicht zuletzt die Freude am Geschmack

Aufgrund der häufig körperlich fordernden und anstrengenden Tätigkeiten ist der Frauenanteil insbesondere im gewerblichen Bereich mit 48,8,x % relativ hoch. In der Verwaltung ist der Anteil der Mitarbeiterinnen mit 62,8 % deutlich höher. Wir arbeiten weiterhin daran, durch gezielte Förderung den Frauenanteil insbesondere in Führungspositionen kontinuierlich zu erhöhen. Aktuell liegt der Anteil der Frauen in Führungspositionen hinweg bei 45 %. Der Frauenanteil auf den ersten beiden Führungsebenen lag zum Ende der Berichtsjahr bei 53,6 %. Wir sehen uns hierbei auf einem guten Weg.

2. Forschung und Entwicklung

Die Unternehmung arbeitet mit Ihren Werkleitern und den Produktmanagern jedoch stetig an Neu- und Weiterentwicklungen. Besonders der Bereich der Marken und deren Stärkung rücken dabei mehr und mehr in den Fokus.

Im Bereich der Schokoladenproduktion arbeiten wir stetig an Verbesserungen der Produkte und Prozesse. Dies soll neben erhöhter Produktqualität auch zu Energieeffizienzen führen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Süßwarenindustrie blickt auf ein durchwachsenes Jahr 2018 zurück. Das Exportgeschäft blieb auf Wachstumskurs, während der Inlandsmarkt stagnierte. Insbesondere der außergewöhnlich lange und heiße Sommer machte der Branche -speziell in den Bereichen Schokolade, Gebäck und Zuckerwaren - sehr zu schaff en. Deutliche Zuwächse hingegen verzeichneten die Hersteller von Speiseeis, aber auch von Knabberartikeln. Nach den amtlichen Zahlen des Statistischen Bundesamtes stieg 2018 die Produktion insgesamt im Vergleich zum Vorjahr in der Menge um 1,4 % auf knapp 3,7 Mio. t und wertmäßig um 2,8 % auf 12,2 Mrd. €. Das Inlandsangebot (ohne Halberzeugnisse und Rohmassen) stagnierte 2018 mengenmäßig bei 2,5 Mio. t (+0,1 %), der Inlandsumsatz lag bei knapp 8,3 Mrd. € (+3,1 %). Der Export konnte 2018 trotz vieler Unwägbarkeiten im Welthandel deutlich zulegen. Insgesamt stieg die Menge um 3,4 % auf knapp 2,2 Mio. t mit einem wertmäßigen Plus von 2,6 % auf gut 8,2 Mrd. €. Insbesondere die Süßwarenausfuhren in Drittländer außerhalb der Europäischen Union konnten mit einem Plus in der Menge von 10,2 % und im Wert von 7,2 % deutlich erhöht werden. Besonders positiv entwickelte sich das Geschäft mit Kanada (+8,8 %), was vor allem auf den Abschluss des Freihandelsabkommens CETA zurückzuführen ist. Die Exportquote lag mengenmäßig bei 53 % (VJ: 52 %).

(Quelle: BDSI Deutsche Süßwarenindustrie; BDSI JAHRESBERICHT 2018/19, 23.01.2019).

Die Kakao- und Schokoladenindustrie 2018 war für die insgesamt 90 industriellen Hersteller von Kakao- und Schokoladenerzeugnissen trotz der Unsicherheiten wegen des bevorstehenden Brexit ein stabiles bis leicht positives Jahr. Das Exportgeschäft blieb auf Wachstumskurs, während der Inlandsmarkt leicht rückläufig war. Der ungewöhnlich lange und heiße Sommer wirkte sich deutlich auf den Schokoladenkonsum aus. Die hohen Energie- und Transportkosten belasteten weiterhin die Ertragslage vieler Schokoladen hersteller. Der Weltmarktpreis für Kakaobohnen ist im Jahresvergleich zu 2017 wieder leicht gestiegen.

(Quelle BDSI Deutsche Süßwarenindustrie: BDSI JAHRESBERICHT 2018/19, 23.01.2019).

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Umsatz sank gegenüber dem Vorjahr um 5,01 %. Dies korrespondiert nicht mit der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung der Schokoladenbranche

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Rohmarge % 26,5 % 23,7 %   2,8
Betriebsergebnis (EBIT) 33.889 22.212 11.677 52,6
Finanzergebnis -353 -1.052 699 66,4
Steueraufwand -8.923 -6.243 -2.680 42,9
Jahresergebnis 24.613 14.917 9.696 65,0

Das Steuerergebnis hat sich im Einklang mit dem Betriebsergebnis entwickelt.

b) Finanzlage

Die Gesellschaft ist seit dem 01. Oktober 2011 in das Cash-Management-System der Sweet Products/Baronie- Gruppe eingebunden und erhält umfassende Kreditlinien zu optimalen Konditionen zur Verfügung gestellt

c) Vermögenslage

Wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 16.532 17.744 -1.212 -6,8
kurzfristige Vermögenswerte 203.001 168255 34.746 20,7
Passiva        
Eigenkapital 164.894 140.281 24.613 17,5
Verbindlichkeiten 54.628 45.718 8.910 19,5
Bilanzsumme 219.534 185.999 33.535 18,0

Das Anlagevermögen ist überwiegend durch die Abschreibungen gesunken.

Das Vorratsvermögen konnte gegenüber dem Vorjahr um 27,3 % abgebaut werden.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

Umsatzentwicklung,
Betriebsergebnis und
Branchenentwicklung.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohmarge und EBITDA heran.

Die Rohmarge hat sich im Vergleichszeitraum um 2,8 %-Punkte verbessert. Dies ist vor allem gesunkenen Rohstoffpreisen und neuen Preisstrategien zu verdanken.

Der EBITDA lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 37.202 TE und ist um 44,3 gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Damit lag das Ergebnis über dem des letzten Geschäftsjahres.

4. Gesamtaussage

Die Ertragslage kann als stabil bezeichnet werden. Bei einem Umsatz von EUR 313,2 Mio hat die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 24,6 Mio (i. Vj. EUR 14,9 Mio) erzielt. Das Geschäft der Stollwerck GmbH ist weiterhin als herausfordern anzusehen.

Die volatilen Rohstoffpreise werden als größte Herausforderung für das kommende Jahr angesehen.

III. Zweigniederlassungsbericht

Unser Unternehmen verfügt neben dem Hauptsitz in Norderstedt unverändert über

zwei inländische Produktionsstätten in

Saalfeld / Thüringen sowie
Berlin

Insgesamt beschäftigen wir außerhalb Norderstedts 654 Mitarbeiter (667 im Vorjahr).

IV. Prognosebericht

Die Branchenentwicklung wird durch weitere Konsolidierung der Wettbewerber und Kunden gekennzeichnet sein, Es wird mit einer deutlichen europaweiten Konzentration auf wenige Mitwettbewerber und Kunden zu rechnen sein.

Wir erwarten durch die steigenden Rohstoffpreise im kommenden Jahr eine leichte Senkung der Rohmarge sowie auch für das EBITDA.

V. Chancen- und Risikobericht

a) Risiken

Die Aktivitäten der Gesellschaft sind einer Vielfalt von Marktrisiken ausgesetzt, inklusive dem Effekt aus der Veränderung von Commodity-Preisen, Zinssätzen und Kreditrisiken. Vor diesem Hintergrund ist die Gesellschaft dem Risikomanagementprogramm der Sweet Products/Baronie- Gruppe beigetreten. Dieses erkennt die Volatilität der Commodity- und Finanzmärkte an und bezweckt das Minimieren der potenziellen negativen Effekte auch auf das finanzielle Ergebnis der Gesellschaft. Im Einzelnen wird hinsichtlich des Einkaufs der nachfolgend aufgeführten Commodity-Produktgruppen wie folgt verfahren:

1. Kakaobohnen, Kakaobutter, Kakaomasse
2. Raffinierter Kristallzucker
3. Milchpulver, Vollmilchpulver, Magermilchpulver und Molkepulver
4. Haselnüsse, Erdnüsse, Mandeln und deren Folgeprodukte
5. Rosinen

Für die Rohstoffe und Halbfabrikate der Kategorien 1 und 2 wird mit verschiedensten Deckungshorizonten gearbeitet. Für die Rohstoffe und Halbfabrikate der Kategorien 3, 4 und 5 wird aufgrund der saisonalen Rohstoffgegebenheiten mit kürzeren Deckungshorizonten gearbeitet. Durch die gewählten Zeiträume ist die Gesellschaft frühzeitig in der Lage, Preisrisiken abzumildern und einem kurzfristig erhöhten Rohstoffbedarf weitestgehend kostenneutral-entgegenzuwirken.

Die Rohstoffpreise für sämtliche Kategorien werden fortlaufend anhand externer und unabhängiger Quellen überwacht. In diese Überwachung mit einbezogen sind die noch offenen Kontrakte, die noch zu produzierenden Volumen aufgrund offener Bestellungen und die Entwicklung der Lagerbestände. Der Deckungsbedarf der Gesellschaft wird auf monatlicher Basis anhand historischer und prognostizierter Verbräuche unserer Werke ermittelt und über Fix-preise an die verbundenen Unternehmen weiterbelastet, Diese Vorgehensweise erlaubt das frühzeitige Erkennen von Deckungslücken und ermöglicht eine rechtzeitige Anpassung der Parameter, die für die Kalkulation der Rohstoffkosten erforderlich sind.

Das Marktrisiko der Gesellschaft bezüglich Veränderungen von Zinssätzen bezieht sich auf die Verbindlichkeiten aus kurz- und langfristiger Finanzierung. Bei entsprechender Einschätzung der Zinsentwicklung nutzt die Sweet Products-Gruppe die Möglichkeit der Absicherung mittels Zinssatzswaps und - derivaten, Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Derivate über die Sweet Products abgesichert. Basierend auf den historischen Erfahrungen der Gesellschaft bezüglich der Einbringbarkeit von Forderungen sind die verbuchten Wertberichtigungen angemessen. Auf Grund dieser Fakten ist das Management der Ansicht, dass bezüglich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen keine zusätzlichen Kreditrisiken bestehen, die über die erfassten Wertberichtigungen hinausgehen. Vor dem Hintergrund der vertraglichen Einbindung der Gesellschaft als Auftragsproduzent für die Sweet Products/Baronie-Gruppe und die Stollwerck GmbH sowie der einhergehenden Abrechnung zu Transferpreisen sind die oben beschriebenen Einzelrisiken im Wesentlichen auf die Ebene der Abnehmer verlagert worden.

Nach den uns bekannten Informationen bestehen, trotz vorhandener Einzelrisiken, keine Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

b) Chancen

Durch die nun deutlich mehr verkaufsfokussierte Ausrichtung der Baronie Gruppe werden alle Standorte der Stollwerck GmbH mit ihren bestehenden Produktportfolios für das Ausland interessanter. Welches zu neuen Absatzkanälen und damit Volumenzuwächsen führen kann.

 

Norderstedt, den 21. Juni 2019

Alphonsus Walder

Johannes Maria Van Logtestijn

Die

Stollwerck Norderstedt GmbH & Co. KG, Am Stammgleis 9, 22844 Norderstedt

tritt hiermit unter Verzicht auf alle durch Gesetz oder durch Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen, Fristen und Inhalten der Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung hiermit zu einer solchen Gesellschafterversammlung zusammen und fasst nachstehenden schriftlichen

GESELLSCHAFTER, BESCHLUSS

1. Der Jahresabschluss auf den 30.04.2019 mit einer Bilanzsumme von € 40.835.144,16 und einem Jahresfehlbetrag von € 273.808,56 wird hiermit festgestellt.
2. Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen.
3. Der Geschäftsführung wird Entlastung erteilt.

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.

 

Norderstedt, 13.02.2020

Stollwerck Norderstedt Beteiligungs GmbH,
diese vertreten durch die
Eszet Schokoladen GmbH

Die

Stollwerck Norderstedt Beteiligungs GmbH, Am Stammgleis 9, 22844 Norderstedt

tritt hiermit unter Verzicht auf alle durch Gesetz oder durch Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen, Fristen und Inhalten der Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung hiermit zu einer solchen Gesellschafterversammlung zusammen und fasst nachstehenden schriftlichen

GESELLSCHAFTERBESCHLUSS

1. Bestellung Schomerus als Wirtschaftsprüfer für das Geschäftsjahr 2019/2020

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.

 

Norderstedt, 12.02.2020

Stollwerck Norderstedt Beteiligungs GmbH,
diese vertreten durch die
Eszet Schokoladen GmbH

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die STOLLWERCK GmbH, Norderstedt:

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der STOLLWERCK GmbH, Norderstedt, - bestehend aus der Bilanz zum 30. April 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2018 bis zum 30. April 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der STOLLWERCK GmbH, Norderstedt, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2018 bis zum 30. April 2019 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289 f. Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. April 2019 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2018 bis zum 30. April 2019 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurtell

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und demenentsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, den inhaltlich geprüften Bestandteilen des Lageberichts oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder
anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkelten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft Ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachwelse vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 28. Juni 2019

Hamburger Treuhand Gesellschaft Schomerus & Partner mbB mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Frech, Wirtschaftsprüfer

Comberg, Wirtschaftsprüfer

Berichts des Aufsichtsrates der Stollwerck GmbH zum Jahresabschluss 30. April 2019

Der Aufsichtsrat der Stollwerck GmbH hat die Schomerus und Pertner, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater, geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehenen Jahresabschluss zum 30. April 2019, den Lagebericht und den Vorschlag für die Verwendung des Jahresüberschusses - unter Einbeziehung eines Gewinnvortrages - geprüft, in Ordnung befunden und befürwortet den Vorschlag der Geschäftsführung und bejaht deren Umsetzung durch die Gesellschafterversammlung der Stollwerck GmbH. Der Vorschlag entspricht den Vorschriften der Satzung.

 

Norderstedt, 14. Dezember 2019

Jef Slootmans, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Stollwerck GmbH

Die

Stollwerck Norderstedt Beteiligungs GmbH, Am Stammgleis 9, 22844 Norderstedt

die alleinige Gesellschafterin der im Handelsregister B beim Amtsgericht Kiel unter der Nummer 17621 eingetragenen Gesellschaft mit beschränkter Haftung unter der Firma

STOLLWERCK GmbH, Am Stammgleis 9, 22844 Norderstedt

tritt hiermit unter Verzicht auf alle durch Gesetz oder durch Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen, Fristen und Inhalten der Einberufung und Abhaltung einer Gesellschafterversammlung hiermit zu einer solchen Gesellschafterversammlung zusammen und fasst nachstehenden schriftlichen

GESELLSCHAFTERBESCHLUSS

1. Der Jahresabschluss auf den 30.04.2019 mit einer Bilanzsumme von € 219.533.355,44 und einem Jahresüberschuss von € 24.612.882,82 wird hiermit festgestellt.
2. Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.
3. Der Geschäftsführung wird Entlastung erteilt.

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.

 

Norderstedt, 13.02.2020

Stollwerck Norderstedt Beteiligungs GmbH

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