Stammdaten

Register
Amtsgericht Lemgo HRB 10063
Eingetragen
1.9.2020
Branche
Vermittlung von ArbeitskräftenSonstige Überlassung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
- Das Erbringen von Personaldienstleistungen, die gewerbsmäßige Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz, - die private Arbeitsvermittlung, - die Ausführung aller Geschäfte, die mit den vorerwähnten Zwecken in Zusammenhang stehen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Renate Aumüller
seit 1.9.2020
Geschäftsführer
Simone Krenzer
seit 1.9.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Renate Aumüller
Detmold
50.00%
Simone Krenzer
Detmold
50.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

nicework GmbH

Detmold

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 17.059,00 15.292,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 317,00 1.577,00
II. Sachanlagen 16.710,00 13.715,00
III. Finanzanlagen 32,00  
B. Umlaufvermögen 203.714,23 317.059,12
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 203.714,23 218.430,49
davon gegen Gesellschafter 15.869,12 15.869,12
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   98.628,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.430,56 2.878,92
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 94.429,59 20.889,21
Aktiva 320.633,38 356.119,25

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. eingefordertes Kapital 12.500,00 12.500,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.500,00 -12.500,00
II. Verlustvortrag 33.389,21 38.212,22
III. Jahresfehlbetrag 73.540,38 -4.823,01
IV. nicht gedeckter Fehlbetrag 94.429,59 20.889,21
B. Rückstellungen 29.873,00 37.668,00
C. Verbindlichkeiten 290.760,38 318.451,25
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 225.945,34 242.525,17
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 64.815,04 75.926,08
davon gegenüber Gesellschaftern 75.926,08 87.054,27
Passiva 320.633,38 356.119,25

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der nicework GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Nach den in § 267 Abs. 1 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 264 Abs. 1 Satz 1 HGB sowie § 286 HGB und § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: nicework GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Detmold
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Lemgo
Register-Nr.: HRB 10063

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800,00 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihrem Nennwert angesetzt.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit ihren Nennwerten ange­setzt. Soweit die Guthaben auf fremde Währung lauten, erfolgt die Umrechnung auf Euro mit dem Kurs zum Zeitpunkt des Entstehens des Guthabens. Ist der Kurs zum Bilanzstichtag niedriger, erfolgt der Wertansatz mit dem niedrigeren Stichtagskurs.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen, die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend des Zeitablaufes.

Das Gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt  20.370,88 Euro (Vorjahr: 31.481,92 Euro).

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB bestanden am Abschlussstichtag nicht.

Sonstige Angaben

Andauernde Einschränkungen aufgrund des Krieges in der Ukraine könnten negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Jahr 2024 haben.

Redepflicht

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses haben wir keine Unrichtigkeiten oder Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften, wohl aber bestandsgefährdende Tatsachen festgestellt, die einen Fortbestand des Unternehmens entgegenstehen könnten.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag einen "Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag" in Höhe von 94.429,59 Euro aus und ist somit bilanziell überschuldet. Ferner liegen laufende Liquiditätsengpässe vor.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 enthält gegenüber den Gesellschafterinnen, Frau Renate Aumüller sowie Frau Simone Krenzer, Forderungen in Höhe von insgesamt 15.869,12 Euro sowie Verbindlichkeiten aus Darlehn in Höhe von insgesamt 75.926,08 Euro.

Zur Abwendung der Überschuldung der Gesellschaft traten die Gesellschafterinnen gemäß Rangrücktrittserklärungen vom 30.12.2020, 30.12.2021 und 30.12.2023 hinter die Forderungen aller anderen Gläubiger in der Weise zurück, dass ihre Forderungen in voller Höhe nur zu Lasten von Bilanzgewinnen, aus einem Liquidationsüberschuss oder aus dem die sonstigen Verbindlichkeiten der Schuldnerin übersteigenden Vermögen bedient werden müssen. Zum Bilanzstichtag liegt trotzdem eine Überschuldung im Sinne des § 19 InsO vor, da die Höhe der Rücktrittserklärungen nicht zur Deckung des negativen Eigenkapitals ausreichen.

Trotz der bilanziellen und tatsächlichen Überschuldung wurde im Auftrag der Geschäftsführung der Jahresabschluss unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt. Die Geschäftsführerinnen, Frau Aumüller und Frau Krenzer, gehen von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aus. Das Geschäftsjahr 2024 wird voraussichtlich erneut einen Jahresfehlbetrag ausweisen. Mit den eingeleiteten Einsparmaßnahmen wird die Gesellschaft zukünftig wieder Jahresüberschüsse erwirtschaften. Die Planungsrechnungen für die Jahr 2025 bis 2027 gehen von einem deutlichen Jahresüberschuss aus, so dass die tatsächliche sowie die bilanzielle Überschuldung in den Jahren abgewendet wird.

Für den Fall, dass bei der Gesellschaft Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO) oder Überschuldung (§ 19 InsO) eintritt, ist die Geschäftsführung verpflichtet, innerhalb von 3 Wochen nach Eintritt einen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens zu stellen (§ 15a Abs. 1 InsO). Versäumen die Geschäftsführerinnen die Antragspflicht, sind sie gemäß § 64 GmbHG der Gesellschaft zum Ersatz geleisteter Zahlungen verpflichtet und es droht ihnen zusätzlich Freiheitsstrafe oder Geldstrafe gemäß § 15a Abs. 4 InsO.

Wir weisen ferner darauf hin, dass die Darlehen in der Insolvenz gem. § 39 Abs. 1 Nr. 5 InsO nachrangig werden. Rückzahlungen können innerhalb eines Jahres angefochten werden (§ 135 Abs. 1 Nr. 2 InsO).

Diese Ausführungen sind als Hinweis- und Warnpflicht gem. § 102 StaRUG (Unternehmensstabilisierungs- und -restrukturierungsgesetz) zu verstehen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 53.

Unterschrift der Geschäftsführung



 

Detmold, 25. November 2024

gez. Renate Aumüller

gez. Simone Krenzer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 28.11.2024 festgestellt.

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