Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 9948
Vorher
B.A.D. Export Broker GmbH
Eingetragen
20.6.2002
Branche
Einzelhandel mit WohnmöbelnGroßhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und LeuchtenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Versandhandel mit Einrichtungsgegenständen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rene Orbach
seit 14.3.2022
Prokura
Ali Bagheri
seit 21.4.2009
Geschäftsführer
Monika Adler
seit 20.6.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
BA Holding GmbH
Germany
25.100 €
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

benuta GmbH

Bonn

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022

Bilanz zum 30. Juni 2022

benuta GmbH

AKTIVA

Geschäftsjahr 30.06.2022 Vorjahr 30.06.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 43.659,00 183.941,00
II. Sachanlagen 2.725.991,00 1.510.408,29
III.Finanzanlagen 27.500,00 327.500,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 10.315.122,54 7.240.258,12
II. Forderungen und so. Vermögensgegen. 2.160.702,09 1.773.452,07
III. Schecks,Kassenbestand, Guthaben bei KI's 5.607.759,95 8.327.677,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 200.913,60 99.019,94
SUMME AKTIVA 21.081.648,18 19.462.256,65

PASSIVA

Geschäftsjahr 30.06.2022 Vorjahr 30.06.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.100,00 25.100,00
II. Kapitalrücklage 4.128,32 4.128,32
III. Gewinnvortrag 9.205.625,60 3.431.009,97
IV. Jahresüberschuss 908.826,33 5.774.615,63
B. Rückstellungen 2.872.342,54 2.673.666,87
C. Verbindlichkeiten 8.013.885,39 7.442.009,86
D. Passive latente Steuern 51.740,00 111.726,00
SUMME PASSIVA 21.081.648,18 19.462.256,65

Gewinn+Verlustrechnung

benuta GmbH

Geschäftsjahr 2021/2022 Vorjahr 2020/2021
1. ROHERGEBNIS 43.514.371,43 42.761.241,41
2. Personalaufwand:
2a. Löhne und Gehälter 3.203.295,95 2.618.746,95
2b. soz. Abg./Aufw. Altersvers./Unterstützung 572.230,28 429.601,25
Summe Personalaufwand 3.775.526,23 3.048.348,20
3. Abschreibungen 555.398,15 302.799,89
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 37.747.958,57 30.783.694,50
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 13.403,41 17.991,20
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 31.424,96 28.186,54
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 504.973,60 2.838.536,85
8. ERGEBNIS NACH STEUERN 912.493,33 5.777.666,63
9. sonstige Steuern 3.667,00 3.051,00
10. Jahresüberschuss 908.826,33 5.774.615,63

Anhang für das Geschäftsjahr 2021/2022

A. Grundlegende Angaben zum Unternehmen und zur Bilanzierung

I. Registerdaten zum Unternehmen, Gliederung, Vorjahresbeträge

Die benuta GmbH hat ihren Sitz in Bonn und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bonn (Reg.Nr. HRB 9948).

Der Jahresabschluss der benuta GmbH wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel, Verbindlichkeitenspiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angaben Erleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB in Anspruch.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen wurde in der Vergangenheit Gebrauch gemacht. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten. Die Abschreibung erfolgt über einen Zeitraum von 3 Jahren.

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Im Bereich der Maschinen wurde aufgrund des tatsächlichen wirtschaftlichen Verbrauchs die degressive AfA angewendet.

Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu 800 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten bilanziert.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastungen passiviert.

B. Weitere Angaben zur Bilanz

I. Ausschüttungsgesperrte Beträge

Aufgrund der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und der daraus resultierenden Steuerlatenz besteht nach § 268 Abs. 8 HGB eine Ausschüttungssperre in Höhe von 24 TEuro.

II. Entwicklung der Posten des Anlagevermögens

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagenspiegel verwiesen.

III. Angaben zu Finanzanlagen

Beteiligungsbesitz

Beteiligung 30.06.2022 Eigenkapital 2021/2022 Ergebnis
% TEuro TEuro
BA Logistics GmbH, Dormagen 100% 472 192

IV. Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar (in TEuro):

Geschäftsjahr 30.06.2022 davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr 30.06.2021 davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
TEuro TEuro TEuro TEuro
Forderungen aus L+L und sonstige Vermögensgg. 2.161 38 1.773 22

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 134 TEuro (Vj. 154 TEuro) ausgewiesen.

V. Eigenkapital

Das Stammkapital von 25 TEuro ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

VI. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen, Aufbewahrungsverpflichtungen, Beratungskosten, Beträge, Urlaubsverpflichtungen und Retouren.

VII. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt (in TEuro):

Stand 30.06.2022 Restlaufzeit bis ein Jahr Restlaufzeit über ein Jahr
1. Verbindl. gegenüber Kreditinstituten 1.823 428 1395
(1.985) (404) (1581)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 482 482 0
(188) (188) (0)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.825 4.825 0
(3.968) (3.968) (0)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 320 23 0
(17) (17) (0)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 564 564 0
(1.285) (1.285) (0)
1. davon aus Steuern 401 401 0
(689) (689) (0)
2. davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 22 22 0
(40) (40) (0)

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von 108 TEuro und sonstige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer als fünf Jahren existieren nicht.

Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt 531,6 TEuro durch Grundschulden / Sicherungsübereignung / Sicherungsabtretung von Forderungen besichert, davon 210,1 TEuro Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Grundschulden), 321,5 TEuro Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Sicherungsabtretung von Waren und Forderungen).

VIII. Passive latente Steuern

Die Veränderung der latenten Steuersalden im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich wie folgt dar:

Veränderungen latenter Steuern im Geschäftsjahr 2022 (Beträge in TEuro)
Stand zu Beginn Zugang Verbrauch/ Abgang Stand am Ende
Passive latente Steuern 112 0 60 52
Aktive latente Steuern 0 0 0 0

C. Weitere Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Sonstige betriebliche Erträge, sonstige betriebliche Aufwendungen

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Erträge aus Währungsumrechnung i. H. von 570,0 TEuro bzw. Aufwendungen i. H. von 856,0 TEuro enthalten.

II. Personalaufwand

Es bestanden im Geschäftsjahr Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 4 TEuro ( Vj. 5 TEuro).

D. Sonstige Angaben

I. Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 71 Mitarbeiter beschäftigt, die sich in leitende 2 leitende Mitarbeiter, 69 Mitarbeiter, wovon 20 Teilzeitkräfte sind, einteilen.

II. Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung

Geschäftsführer sind:

 

Ali Bagheri, Köln

 

Monika Adler, Köln

Über die Bezüge der Geschäftsführung wird nicht Bericht erstattet, da man von der Schutzklausel nach § 286 (4) HGB Gebrauch macht.

III. Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse gliedern sich wie folgt:

TEuro
Begebung und Übertragung von Wechseln, Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften
1. davon gegenüber verbundenen Unternehmen 364
2. davon gegenüber assoziierten Unternehmen 4.154
3. davon aus Altersversorgungsverpflichtungen 0
Haftungsverhältnisse aus der Bestellung für Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten
4. davon gegenüber verbundenen Unternehmen 147
5. davon gegenüber assoziierten Unternehmen 2.915
6. davon aus Altersversorgungsverpflichtungen 0
Sonstige Haftungsverhältnisse
1. davon gegenüber verbundenen Unternehmen 0
2. davon gegenüber assoziierten Unternehmen 0
3. davon aus Altersversorgungsverpflichtungen 0

Aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten schätzen wir die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der vorgenannten Haftungsverhältnisse als gering ein.

IV. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB betragen

< 1 Jahr 1 - 5 Jahre >5 Jahre
sonstige finanzielle Verpflichtungen TEuro TEuro TEuro
aus Miet- und Leasingverträgen 453 1.441 0
aus begonnenen Investitionsvorhaben 0 0 0
aus Altersversorgung 0 0 0
Summe 453 1.441 0

V. Derivative Finanzinstrumente

Es bestehen derivative Finanzinstrumente, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert sind: zur Absicherung der Einkaufskonditionen in Fremdwährungen wurde für einen monatlichen Sockelbetrag ein Sicherungsgeschäft abgeschlossen. Der beizulegende Zeitwert zum Stichtag beträgt 33 TEuro.

Die Geschäftsführung der Gesellschaft schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 909 Teuro auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Bonn, den 04.10.2022

Geschäftsführer

Anlagespiegel zum 30.06.2022

benuta GmbH

Bonn

Historische Anschaffungskosten
Stand 01.07.2021 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand am 30.06.2022
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 406.510,00 2.530,00 0,00 0,00 409.040,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 129.949,80 0,00 0,00 0,00 129.949,80
3. geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 11.662,00 0,00 0,00 0,00 11.662,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 548.121,80 2.530,00 0,00 0,00 550.651,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 655.426,14 0,00 0,00 0,00 655.426,14
2. technische Anlagen und Maschinen 33.837,45 41.101,06 2.007.315,91 0,00 2.082.254,42
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 814.347,26 223.143,18 26.017,00 33.896,47 1.029.610,97
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 669.406,29 1.364.155,74 -2.033.332,91 229,12 0,00
Summe Sachanlagevermögen 2.173.017,14 1.628.399,98 0,00 34.125,59 3.767.291,53
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 27.500,00 0,00 0,00 0,00 27.500,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 300.000,00 0,00 0,00 300.000,00 0,00
Summe Finanzanlagen 327.500,00 0,00 0,00 300.000,00 27.500,00
Anlagevermögen insgesamt 3.048.638,94 1.630.929,98 0,00 334.125,59 4.345.443,33
Abschreibungen
Stand 01.07.2021 Zugänge
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 237.131,00 135.503,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 115.387,80 7.309,00
3. geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 11.662,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 364.180,80 142.812,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 179.137,14 19.199,00
2. technische Anlagen und Maschinen 2.563,45 245.133,97
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 480.908,26 148.253,18
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagevermögen 662.608,85 412.586,15
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00
Anlagevermögen insgesamt 1.026.789,65 555.398,15
Abschreibungen
Abgänge Umbuchungen Stand am 30.06.2022
Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 372.634,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 122.696,80
3. geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 11.662,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 506.992,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 198.336,14
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 247.697,42
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.894,47 0,00 595.266,97
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagevermögen 33.894,47 0,00 1.041.300,53
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen insgesamt 33.894,47 0,00 1.548.293,33
Buchwert
Stand 30.06.2022 Stand 30.06.2021
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 36.406,00 169.379,00
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.253,00 14.562,00
3. geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 43.659,00 183.941,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 457.090,00 476.289,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.834.557,00 31.274,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 434.344,00 333.439,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 669.406,29
Summe Sachanlagevermögen 2.725.991,00 1.510.408,29
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 27.500,00 27.500,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 300.000,00
Summe Finanzanlagen 27.500,00 327.500,00
Anlagevermögen insgesamt 2.797.150,00 2.021.849,29

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021/2022

der benuta GmbH

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Die benuta GmbH (im Folgenden: benuta, Gesellschaft oder Unternehmen) mit Sitz in Bonn ist ein europaweit operierendes Handelsunternehmen, welches ihren Schwerpunkt auf abgepasste Teppiche setzt. Zusätzlich werden Artikel im Bereich Home & Living vertrieben. Zweigniederlassungen gibt es keine. Alle Produkte werden überwiegend im elektronischen Handel (E-Commerce) verkauft. Benuta ist mit Ausnahme eines Outlets in Bonn also ein Pure Player mit insgesamt zwölf Webseiten für verschiedene europäische Länder. Darüber hinaus gibt es einen eigenen Online-Shop für B2B Kunden. Wie in der Vergangenheit auch, sollen eine große Produktvielfalt und die schnelle Verfügbarkeit der Produkte sämtliche Kundenpräferenzen abdecken. Der Fokus liegt weiterhin auf der Entwicklung von Eigenmarken und Designs. Die Personalstärke ist im Vergleich zum letzten Jahr leicht angewachsen, insbesondere in den Bereichen Content und IT. Mit Hinblick auf die sich schnell wandelnden gesamtwirtschaftlichen Bedingungen hat man im Bereich Beschaffung weitere Kompetenzen aufgebaut, um den steigenden Weltmarktpreisen durch optimierte Einkaufsstrategien entgegenzuwirken. In diesem Jahr wurden weiter hinsichtlich der zukünftigen Marktpositionierung insgesamt fünf Subbrands entwickelt, um langfristig die Kunden zielgerichteter anzusprechen und das Produktportfolio weiter zu straffen. Durch den Ausbau des B2B Geschäfts und Kooperationen mit ausgewählten Marktplätzen und den Ausbau der Social Media Präsenz konnte auch die Bekanntheit der Marke benuta weiter gesteigert werden. Der Fokus liegt dennoch weiterhin auf Privatkunden.

Wesentliche Neuerungen im abgelaufenen Geschäftsjahr waren vordergründig die Entwicklung eines neuen Frontends mit dem mobile first Ansatz, da der Großteil des Online- Traffics über mobile Endgeräte zugreift, sowie die Einführung eines neuen CMS Systems.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die weltwirtschaftliche Gesamtentwicklung im Wesentlichen durch die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs und der Corona Pandemie geprägt. Diese Geschehnisse schlagen sich ebenfalls im Verlauf des Konsumklimaindex der GfK (Growth from Knowledge) nieder, welcher das Konsumverhalten von deutschen Privathaushalten misst. So lag dieser im Juli 2021 noch bei lediglich -0,3 aufgrund der verbesserten Arbeitsmarktsituation, erreichte er bereits im Dezember 2021 ein Niveau von -1,8 Punkten und sank schließlich im Juni 2022 auf den Tiefstand von -26,2 Punkten. Neben oben genannten Sachverhalten drückt ebenfalls die deutlich gestiegene Inflation auf das Kaufverhalten.

Anders als in den vergangenen Jahren konnte der E-Commerce-Handel analog zur Gesamtentwicklung sein Wachstum nicht fortsetzen. Der Gesamtumsatz im deutschen E-Commerce-Handel ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,3% rückläufig und liegt im 1. Halbjahr 2022 bei ca. 44,6 Mrd. EUR (Vorjahr 45,2 Mrd. Euro) (Quelle: bevh). Dies ist im Wesentlichen auf die deutlich gestiegenen Lebenshaltungs- und Energiekosten und der Unsicherheit im Marktumfeld zurückzuführen. Das trotz der anhaltenden Ukraine-Krise und der einhergehend zunehmend gesamtwirtschaftlichen Unsicherheit ein unterproportionaler Rückgang der Branche im Vergleich zur Gesamtwirtschaftlichen Lage verzeichnet werden konnte, deutet auf die Resilienz der Branche hin. Das nun zurückliegende Jahr war von deutlich geringeren bzw. keinen Corona Beschränkungen mehr beeinflusst und zeigt im Hinblick auf E-Commerce Händler, dass das Umsatzwachstum von 25,8% zum zweiten Quartal 2019 als nachhaltig zu betrachten ist. Aus den genannten Gründen ist die Gesellschaft davon überzeugt, dass die eingetrübte Entwicklung des E-Commerce-Handels nicht nachhaltig ist und sich abhängig von den weltwirtschaftlichen Geschehnissen wieder erholen wird.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Der Trend der weltwirtschaftlichen Entwicklung schlägt sich teilweise in der Geschäftsentwicklung nieder. So waren die Wachstumsraten der ersten beiden Quartale des Geschäftsjahrs deutlich über Markt und wurden dann durch die allgemeinen Unsicherheiten ebenfalls negativ beeinflusst, sodass über das gesamte Geschäftsjahr letztlich nur ein geringfügiges Wachstum erzielt werden konnte. Eine kontinuerliche Warenversogung sicherzustellen war eine wesentliche Herausforderung.

a) Ertragslage

Die benuta GmbH bewegt sich im Geschäftsjahr 01.07.2021 - 30.06.2022 oberhalb des durchschnittlichen Marktwachstums im E-Commerce. Das Rohergebnis konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr von 42.059 TEuro um 1,7% auf 42.776 TEuro gesteigert werden. Im Gegensatz zu dem Umsatzwachstum von 3% ist die unterproportionale Steigerung des Rohertrags insbesondere auf gestiegene Transportkosten und leicht gestiegene Einkaufspreise zurückzuführen, welche nicht vollumfänglich an die Kunden weitergereicht werden konnten. Das Produktportfolio wurde umfassend analysiert und zum Ende des Geschäftsjahres neu ausgerichtet, um Kundengruppen noch differenzierter anzusprechen.

Die Personalkosten steigen insgesamt um absolut 727 TEuro (23,9%) von 3.048 TEuro auf 3.776 TEuro. Maßgeblich hierfür ist der stärkere Ausbau der operativen und kreativen Abteilungen. Der Personalaufwand im Verhältnis zum Umsatz hat sich von 5,4% im Vorjahr auf 6,5% im abgelaufenen Jahr verschlechtert. Jedoch war mit der Personalaufwandsquote des Vorjahres kein deutliches Umsatzwachstum nachhaltig zu erzielen.

Die Abschreibungen fallen im abgelaufenen Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 83,4% höher aus und liegen damit bei 555 TEuro (303 TEuro). Die Abweichung resultiert im Wesentlichen aus der Abschreibung auf die neue Verteilstraße im Logistikzentrum für eine optimierte Warenverladung.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insgesamt um 6.964 TEuro (22,6%) gestiegen. In Relation zu den Umsatzerlösen hat sich die Quote um 10,5% von 54,8% auf 65,3% verschlechtert. Ausschlaggebend für diese quotale Entwicklung sind die deutlich gestiegenen Marketingkosten, getrieben durch die gestiegenen Kosten im Performance Marketing sowie in der Logistik. Diese konnten neben den gestiegenen Einkaufskosten nicht vollumfänglich an die Kunden weitergereicht werden.

Aufgrund der moderaten Umsatzwachstumsraten bei gleichzeitig überproportional gestiegenen Kosten in diversen Bereichen kann die Gesellschaft im aktuellen Geschäftsjahr die Ertragsstärke aus dem Vorjahr nicht erzielen und hat im Vergleich zum Vorjahr einen deutlich niedrigeren Jahresüberschuss von 909 TEuro zu verzeichnen.

b) Finanzlage

Im Geschäftsjahr erzielte die benuta GmbH einen negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 7.1.209,70 TEuro. Gründe für den negativen operativen Cashflow sind im Wesentlichen das um Abschreibungen bereinigte niedrigere Jahresergebnis in Höhe von 1.464 TEuro (6.077 TEuro im Vorjahr) in Verbindung mit einem weiteren Aufbau des Working Capital, wo insbesondere der Aufbau der Vorräte um 3.075 TEuro einen wesentlichen Einfluss hat. Die rückläufigen sonstigen Verbindlichkeiten im aktuellen Geschäftsjahr sind eine Normalisierung aufgrund von Sondereffekten im letzten Geschäftsjahr.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt ./.1.317 TEuro (./.1.264 TEuro im Vorjahr). Davon entfallen im Wesentlichen auf Restzahlungen für Investitionsvorhaben Auszahlungen in Höhe von 1.631 TEuro. Ausgegebene Darlehensbeträge an verbundene Unternehmen i.H.v. 300 TEuro aus dem Vorjahr wurden gegenläufig wieder zurückgeführt.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt ./. 193 TEuro (1.311 TEuro im Vorjahr). So entstanden lediglich planmäßige Tilgungen in Höhe von 299 TEuro sowie Zinszahlungen von 31 TEuro. Dem stand eine Kreditaufnahme in Höhe von 136 TEuro sowie Zinserträge von 10 TEuro gegenüber.

Der Saldo der verschiedenen Cashflow-Ströme im Berichtsjahr führt zu einem um ./. 2.720 TEuro verringerten Bestand des Finanzmittelfonds in Höhe von insgesamt 5.608 TEuro zum 30. Juni 2022.

Die Liquidität der Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jedem Zeitpunkt gewährleistet. Die Finanzierungsstruktur beinhaltet im Wesentlichen Eigenkapital (Zuflüsse aus der operativen Tätigkeit), Lieferantenkredite und Darlehen von Kreditinstituten. Zur Finanzierung des Wachstums bestehen seit 2018 unbefristete Rahmenkreditlinien mit zwei verschiedenen Kreditinstituten. Des Weiteren hat die Gesellschaft die Möglichkeit auf eine eingeräumte Akkreditivlinie zurückzugreifen, um Einkaufsgeschäfte in fremder Währung zu tätigen.

c) Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva TEuro TEuro TEuro %
Anlagevermögen 2.797 2.022 775 38%
kurzfristige Vermögenswerte 12.677 9.113 3.564 39%
liquide Mittel 5.608 8.328 -2.720 -33%
Passiva
Eigenkapital 10.144 9.235 909 10%
mittel- und kurzfristige Verbindlichkeiten 10.830 9.977 852 9%
langf. Verbindlichkeiten 108 250 142 57%
Bilanzsumme 21.082 19.462 1.620 8%

Das Anlagevermögen erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr um 775 TEuro. Dabei stehen den Investitionen in Sachanlagen in Höhe von 1.405 TEuro sowie 185 TEuro in Fuhrpark und sonstige in Höhe von 40 TEuro, Abschreibungen in Höhe von 555 TEuro und Rückführungen an Ausleihungen in Höhe von 300 TEuro gegenüber.

Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich um 3.564 TEuro auf 12.677 TEuro erhöht. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung des Warenbestandes.

Der Barmittelbestand ist von 8.328 TEuro um 2.720 TEuro auf 5.608 TEuro gesunken.

Das Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,8% erhöht, das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf 10.144 TEuro. Die Eigenkapitalquote konnte auf 48,1% gesteigert werden.

Die vorhandenen Kontokorrentlinien mussten im gesamten abgelaufenen Geschäftsjahr nicht beansprucht werden. Alle bestehenden langfristigen Darlehen wurden planmäßig getilgt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr analog der Geschäftsvolumen- und Warenbestandsentwicklung um 857 TEuro erhöht.

3. Mitarbeiter*Innen

Zum 30.06.2022 beschäftigt die benuta GmbH insgesamt 72 Mitarbeiter*innen. Darüber hinaus waren zu diesem Zeitpunkt zwei Geschäftsführer bestellt.

III. Prognosebericht

Das Unternehmen strebt im kommenden Geschäftsjahr 2022/23 wieder ein moderates Umsatzwachstum bei gleichzeitiger Verbesserung der Profitabilität an. Diese Annahme scheint aufgrund der zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung vorliegenden Umsatzzahlen sowie Sondereffekte im makroökonomischen Umfeld plausibel zu sein, da diese nicht als nachhaltig erachtet werden.

IV. Chancen- und Risikobericht

Aus derzeitiger Sicht definiert das Unternehmen im Wesentlichen folgende Risiken und Chancen, die maßgeblichen Einfluss auf die Geschäftsentwicklung des Unternehmens nehmen können.

Die Geschäftsentwicklung der benuta GmbH birgt im Wesentlichen in den Bereichen Nachfrage der Endkonsumenten, IT-Sicherheit, Qualität und Markenbeliebtheit Risiken.

Auch wenn die langfristigen Marktdaten in Bezug auf E-Commerce-Handel mit Fokus auf Home & Living auf ein substantielles und nachhaltiges Wachstum hindeuten, so könnte ein Rückgang der allgemeinen Konsumnachfrage, insbesondere aufgrund der Ukraine-Krise, der steigenden Inflation sowie der ungewissen Energiesicherheit langfristige Verwerfungen hervorrufen, welche ebenfalls die wirtschaftliche Situation des Unternehmens beeinflussen. Durch den ausgeweiteten europaweiten Vertrieb ist man nicht ausschließlich von einem oder dem inländischen Absatzmarkt abhängig, so dass Umsatzrückgänge in einem Land mit anderen Ländern kompensiert werden können. Die Produkte des Unternehmens bewegen sich eher in einem mittleren Preissegment, wir erwarten weiterhin höchstens einen Nachfragerückgang auf hochpreisige Produkte. Des Weiteren werden die bestehenden Märkte zunehmend auch über neue Kanäle erschlossen, wodurch Verwerfungen innerhalb von Märkten entgegengewirkt werden soll.

Nach aktuellem Stand gehen wir mittelfristig davon aus, dass es aufgrund von Ressourcenknappheit und weltweiten Sanktionen im internationalen Warenverkehr zu Problemen auf dem Beschaffungsmarkt kommen kann. Die Gesellschaft hat bereits ein internationales Einkaufsmanagement, welches kontinuierlich weiterentwickelt wird und personell mit Branchenexperten verstärkt wurde, um eventuellen Lieferengpässen oder Komplikationen durch den Aufbau von alternativen Lieferanten in weiteren europäischen Ländern zu umgehen. So soll auch zukünftig eine durchgängige Produktverfügbarkeit gewährleistet sein.

Ein immanentes Risiko im E-Commerce-Handel stellen Hacker-Angriffen dar, die vor allem darauf abzielen, die Geschäftstätigkeit zu schädigen und u.a. Kundendaten abzugreifen. Derartige Angriffe könnten die Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und die Marke benuta nachhaltig schädigen, sodass daraus kurzfristige Umsatzeinbrüche resultieren könnten. Die erfahrene IT- Abteilung und externe Berater sorgen dafür, stets auf dem aktuellsten Stand der Technik und Software zu sein, um die maximal mögliche IT-Sicherheit für das Unternehmen und vor allem die Kunden gewährleisten zu können. Der Bereich IT wurde insbesondere dieses Jahr auch weiter verstärkt, damit man dieses Risiko weitestgehend minimiert.

Um einem Datenverlust zur Gefährdung der Geschäftstätigkeit von benuta entgegenzuwirken, versucht man durch die Erstellung fortlaufender Backups dieses Risiko weitestgehend einzudämmen. Gegen unvorhersehbare Stromausfälle ist die Gesellschaft durch den Einsatz von USV-Anlagen abgesichert. Die langfristige Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern zielt darauf ab, fortlaufend die vorhandene Infrastruktur zu optimieren und um nach einem möglichen IT-Problem schnellstmöglich die Betriebsbereitschaft wiederherzustellen und damit Ausfallzeiten zu minimieren.

Grundsätzlich besteht ein dauerhaftes Risiko, dass andere Anbieter eigene Marktanteile hinzugewinnen. Gleichzeitig bieten sich der Gesellschaft aber auch Chancen, Marktanteile von anderen Anbietern hinzu zu gewinnen. Die Weiterentwicklung der Eigenmarken anhand von konkreten Markensegmenten und einhergehenden Strategien soll es ermöglichen, die Kunden noch spezifischer anzusprechen und eine höhere Marktdurchdringung zu erreichen. Des Weiteren wird durch die weiter gestärkte zweite Führungsebene auf Kontinuität im Management gesetzt, um die Ziele langfristig verfolgen zu können.

Nach wie vor sieht die Gesellschaft große Herausforderungen im Bereich der Logistik. Wie bereits in den vergangenen Jahren sind die kontinuierlich steigenden Versandkosten zu nennen, welche nach der Corona-Pandemie weiteren Verwerfungen durch die Energiekrise ausgesetzt sind. Zum anderen wächst der E-Commerce-Handel schneller als der Ausbau der Versandkapazitäten. Diese sind ein wichtiger Erfolgsfaktor, um das steigende tägliche Bestellaufkommen auch zeitnah versenden zu können. Bei steigenden Umsätzen und gleichbleibender Retourenquote erhöht sich folglich auch der Handlingsaufwand bei der Retourenbearbeitung. Dies so effizient wie möglich abzubilden, stellt eine große Herausforderung für die Zukunft dar.

Die Gesellschaft ist sich ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, weshalb der Bau von zwei Schulen in Indien geplant und teilweise bereits umgesetzt wurde. Neben dem Bau dieser Schulen ist auch die zukünftige jährliche Unterstützung der Schulen ein wichtiges Anliegen für die Gesellschaft.

Insgesamt überwiegen die Chancen der Gesellschaft. Diese resultieren aus der stetig steigenden Bereitschaft von Kunden, ihre Konsumgüter über das Internet zu beziehen. Benuta hat sich in den letzten Jahren vom Start-up zu einem Europäischen Marktführer im Onlinehandel von abgepassten Teppichen entwickelt. Auch in diesem Jahr konnte die Gesellschaft unter Beweis stellen, dass die erhöhte Nachfrage nachhaltig ist und benuta ein etablierter Marktteilnehmer ist. Durch die in diesem Zeitraum erarbeitete Sichtbarkeit im Internet, den Aufbau der Marke benuta, sowie die Auswahl und schnelle Verfügbarkeit der Produkte kann die Gesellschaft von dem Shift von Offline zu Online Trend profitieren.

Trotz der genannten Risiken wurden weitere Entwicklungs- und Wachtsumspotenziale identifiziert. Nach Einschätzung der Geschäftsführung ist auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.

 

Bonn, den 04.10.2022

Geschäftsführer

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse die größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 267, 276, 327 Nr. 1 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die benuta GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der benuta GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der benuta GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Sankt Augustin, 11. Oktober 2022

HKF Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Daniel Kurka, Wirtschaftsprüfer

Dr. Stephan Kurka, Wirtschaftsprüfer

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