Stammdaten

Register
Amtsgericht Wetzlar HRB 8926
Eingetragen
31.10.2023
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Erwerb, das Halten und Verwalten von Beteiligungen im eigenen Vermögen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
QHC Holding CompanyUSA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

HLHG GmbH (vormals: Hach Lange Holding GmbH)

Wetzlar (vormals: Berlin)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.22
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 59,091,882.44 59,092
59,091,882.44 59,092
B. Umlaufvermögen
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0.00 2,196
3. Sonstige Vermögensgegenstände 0.00 459
(davon aus Steuern € 0.00- Vorjahr: T€ 459)
0.00 2,655
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 81,374,148.76 76,618
81,374,148.76 79,273
140,446,031.20 138,365

PASSIVA

31.12.22
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 25,000 25
II. Kapitalrücklage 2,600,284.41 2,600
III. Gewinnvortrag 134,902,456.12 66,429
IV. Jahresüberschuss 1,349,918.45 68,473
138,877,658.98 137,527
B. Rückstellungen
2. Steuerrückstellungen 1,075,023.86 834
3. Sonstige Rückstellungen 7,300.00 4
1,082,323.86 838
C. Verbindlichkeiten
3. sonstige Verbindlichkeiten 506,048.36 0
140,446,031.20 138,365

 

21.05.2024

Unterschrift

Anhang für 2023

Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss der HLHG GmbH mit Sitz in Wetzlar (Amtsgericht Wetzlar HRB 8926) wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Erträge und Aufwendungen aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages sind in einem gesonderten Posten dargestellt.

Im Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurden die Gesetzesänderungen des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG) angewandt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt, innerhalb eines Jahres fällig und sind nicht besichert.

Die im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Anteile an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 59.092 (Vj: TEUR 59.092) resultieren aus einer Anteilsposition an der Beckman Coulter Inc. US.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das ausgewiesene Stammkapital beträgt unverändert EUR 25.000. Es wird von der QG HoldCo GmbH gehalten.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt unverändert EUR 2.600.284,41.

Der am 17. September 2008 geschlossene Ergebnisabführungsvertrag mit der Hach Lange Finance GmbH wurde gemäß Ziffer 3.3 des Ergebnisabführungsvertrages außerordentlich mit Wirkung zum 15.12.2022 gekündigt.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.075 (Vj: TEUR 834) bestehen aus den zu erwartenden Nachzahlungen für das Jahr 2022 und 2023.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Sonstige Angaben

Aufgrund Änderungs- und Aufhebungsvertrag eines Treuhandvertrags über wirtschaftliches Eigentum an bestimmten ausländischen Unternehmen zwischen der HLHG GmbH und der Hach Lange Finance GmbH vom 17.05.2023, hat die HLHG GmbH eine Vorauszahlung des erwarteten Liquidationserlöses der in Liquidation befindlichen russischen Tochtergesellschaft in Höhe von EUR 145.000,00 an die Hach Lange Finance GmbH geleistet. Hintergrund der vorzeitigen Zahlung war die bevorstehende Eingliederung der Hach Lange Finance GmbH in den Veralto-Konzern. Die HLHG GmbH bleibt weiterhin eine Danaher-Gesellschaft. Nach Abschluss der Liquidation wurde von der russischen Tochtergesellschaft Hach Lange Russland eine finale Liquidationszahlung in Höhe von EUR 92.664,00 an die HLHG GmbH vorgenommen. Aufgrund dessen wird in der HLHG GmbH für das Jahr 2023 ein negativer Beteiligungsertrag in Höhe von EUR 52.336,00 ausgewiesen.

Im Geschäftsjahr hat die Hach Lange ApS, Dänemark, eine Dividende in Höhe von EUR 7.619.967,53 (DKK 56.800.000,00) an die HLHG GmbH gezahlt. Diese Dividende wurde aufgrund des zu diesem Zeitpunkt bestehenden Treuhandvertrages direkt an die Hach Lange Finance GmbH als wirtschaftlichen Eigentümer weitergeleitet und aufgrund dessen bei der HLHG GmbH ergebnisneutral gebucht.

Mindeststeuergesetz

Das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz) wurde am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt verkündet und ist am 28. Dezember 2023 in Kraft getreten. Hinsichtlich der neu eingeführten Regelung des § 285 Nr. 30a HGB und der daraus resultierenden Auskunftspflicht über einen sich aus dem Mindeststeuergesetz oder eines entsprechenden ausländischen Mindeststeuergesetzes ergebenden Steueraufwandes/-ertrages, sowie Erläuterungen zu den erwarteten Auswirkungen aus der Anwendung solcher noch nicht in Kraft getretener Mindeststeuergesetze, wurden Überlegungen in Abstimmung mit dem obersten Gesellschafter (Weltkonzern Danaher Corp., Washington/USA) vorgenommen. Auf Basis der in diesem Zusammenhang erstellten Berechnungen für die jeweilige Gesellschaft sind wir derzeit der Ansicht, dass mit keinen wesentlichen Auswirkungen auf die Gesellschaft aus der Einführung des Mindeststeuergesetzes zu rechnen ist.

Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung der Gesellschaft sind:

Orlando Nittolo, Kaufmann, Berlin bis 21.09.2023

Holger, Jakob, Kaufmann, Biberach ab 22.09.2023

Die Geschäftsführung hat im Geschäftsjahr keine Bezüge von der Gesellschaft erhalten.

Mitarbeiter

Die Gesellschaft hat keine Beschäftigten.

Konzernverhältnisse

Die Anteile der Gesellschaft werden zu 100% von der QG HoldCo GmbH, Wetzlar, gehalten. Diese ist ein mittelbares Tochterunternehmen der Danaher Corporation, Washington D.C., USA. Damit ist die Gesellschaft verbundenes Unternehmen zur Danaher Corporation, Washington D.C., USA, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Danaher Corporation, Washington D.C., USA wird in englischer Sprache im Bundesanzeiger unter dem Namen der DH Holdings Germany GmbH, Wetzlar veröffentlicht und im Internet unter Edgar Company Filings (http://www.sec.gov/edgar/searchedgar/ companysearch.html) publiziert.

Zur Befreiung von der Verpflichtung zur Konzernrechnungslegung nach deutschem Recht macht die Gesellschaft von der Möglichkeit Gebrauch, in Übereinstimmung mit § 292 HGB i. V. m. der KonBefrV für das Geschäftsjahr 2023 einen geprüften befreienden Konzernabschluss mit einem Bericht über die Lage des Konzerns sowie den Bestätigungsvermerk des Konzernabschlussprüfers in englischer Sprache offenzulegen. Dieser Konzernabschluss, in den die Gesellschaft einzubeziehen ist, wird von dem obersten Mutterunternehmen (Danaher Corporation) nach US GAAP aufgestellt; die befreiende Wirkung tritt mit der Offenlegung im Bundesanzeiger ein. Die Unterlagen zur befreienden Konzernrechnungslegung der Danaher Corporation für das Vorjahr sind nach § 325 Abs. 2 HGB vor Ablauf der Jahresfrist zur Offenlegung eingereicht und werden im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Die wesentlichen Unterschiede zwischen US-amerikanischer (US GAAP) und deutscher Rechnungslegung (HGB) in Bezug auf den Konzernabschluss sind nachfolgend aufgeführt.

Hinter der deutschen und der US-amerikanischen Rechnungslegung stehen grundsätzlich unterschiedliche Betrachtungsweisen. Während die Rechnungslegung nach HGB das Vorsichtsprinzip und den Gläubigerschutz in den Vordergrund stellt, ist die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen für den Kapitalgeber das vorrangige Ziel der US-amerikanischen Rechnungslegung. Daher wird auch der Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse - "sowohl über verschiedene Geschäftsjahre hinweg als auch von unterschiedlichen Unternehmen" - sowie der periodengerechten Erfolgsermittlung nach US GAAP ein höherer Stellenwert eingeräumt als nach HGB.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Nach ASC 805 und ASC 350 bestehen für immaterielle Vermögenswerte, die im Rahmen eines Unternehmenserwerbs erworben werden, umfangreiche Aktivierungsvorschriften. Dies gilt auch für solche Werte, die das handelsrechtliche Kriterium des Vermögensgegenstands nicht erfüllen. Nach US GAAP wird ein Geschäfts- oder Firmenwert aus Unternehmenserwerben nicht planmäßig abgeschrieben, sondern ist mindestens einmal jährlich einem Werthaltigkeitstest zu unterziehen und gegebenenfalls außerplanmäßig abzuschreiben. Nach HGB erfolgt dagegen eine Aktivierung mit nachfolgend planmäßiger Abschreibung über die voraussichtliche Nutzungsdauer.

Rückstellungen

Die Möglichkeiten zur Bildung von Rückstellungen sind in der US-amerikanischen Rechnungslegung restriktiver geregelt als nach HGB. Rückstellungen sind nach US GAAP zu bilden, wenn eine Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ("more likely than not") und die voraussichtliche Höhe des Erfüllungsbetrags der notwendigen Rückstellung zuverlässig schätzbar ist. Dabei ist auch eine Abzinsung zu berücksichtigen, wenn diese zuverlässig schätzbar ist. Rückstellungen nach HGB sind mit dem erwarteten Erfüllungsbetrag zu bewerten und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abzuzinsen. Der Diskontierungszins orientiert sich nach US GAAP an Renditen, die am Bilanzstichtag für erstrangige, festverzinsliche Unternehmensanleihen erzielt werden. Nach HGB ist dieser Zins grundsätzlich ein der Laufzeit entsprechender durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre. In Bezug auf Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen wird davon abweichend ein durchschnittlicher Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren abgeleitet, weiterhin kann vereinfachend eine Restlaufzeit von 15 J ahren unterstellt werden.

Latente Steuern

Durch die Vorschriften des BilMoG wurde eine weitgehende Harmonisierung in der Berechnungssystematik und Bewertung der latenten Steuern erzielt. Nach § 274 HGB sind steuerliche Verlustvorträge nur dann zu berücksichtigen, wenn in den kommenden fünf Jahren eine Verht für einen aktiven latenten Steuerüberhang Justverrechnung zu erwarten ist. Nach HGB beste! ein Ansatzwahlrecht, nach US GAAP müssen aktive latente Steuern angesetzt werden.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzille Auswirkungen haben.

Ergebnisverwendung

Der Gewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Wetzlar, den 21.05.2024

HLHG GmbH

Holger Jakob
Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 der HLHG GmbH, Wetzlar, wurde am 04.06.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

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Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

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