Dressler Group GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Christoph Dr. Flesch seit 23.2.2024 | Geschäftsführer |
Jan Dressler seit 19.12.2012 | Geschäftsführer |
Axel Dressler seit 19.12.2012 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Linus GmbHMeckenheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022Linus GmbH, Meckenheim1. Grundlagen der Gesellschaft Die Linus GmbH nutz das, von ihr selbst entwickelte und patentierte Sprühverfahren, um für diverse Kunden Pulverisierung unter Pharmabedingungen anzubieten. Daneben wird auch klassische Mahlung für APIs und Exipients angeboten. Linus verfügt über eine Zulassung der Bezirksregierung sowie über eine Zulassung pharmazeutische Stoffe auf den amerikanischen Markt zu liefern. Am Standort Meckenheim werden auch Logistikleistung angeboten, die es unseren Kunden ermöglichen, ohne weitere Zwischenlager ihre Ware abzuverkaufen. Dazu unterstützt Linus bei Bedarf den weltweiten Versand. Das moderne Werk in Meckenheim bei Bonn ist die Zentrale unserer weltweiten Aktivitäten. Modernstes System- und langjähriges Anwendungswissen setzen wir lösungsorientiert um. Dies zeigt sich in der Beratung unserer Kunden, den Versuchsmahlungen und Sprühungen mit neuen Produkten und der Produktion auf großtechnischen Anlagen. Erfahrenes Fachpersonal und die auf Qualitätssicherung ausgerichtete Arbeitsorganisation gewährleisten reibungslose Abläufe in der Auftragsbearbeitung. Unsere Kunden schätzen die Professionalität unserer Leistungen. So sind wir u. a. langjährige Partner führender Hersteller und Anwender aus der Großchemie, Automobil- und Luftfahrt-Industrie. 1.1 Geschäftsmodell Das Geschäftsmodell beinhaltet den Produktionsservice für die Herstellung von Pulversystemen für Produkte aus den Bereichen Pharma, Lebensmittel und Health + Care, den Produktionsservice für die Verarbeitung von pulverförmigen und viskosen Produkten, die Herstellung von Pulversystemen für die Bereiche Pharma, Lebensmittel und Health + Care und deren Vertrieb. Die Gesellschaft darf alle Geschäfte betreiben, die dem Gesellschaftszweck dienlich sind. 1.2 Ziele und Strategien Unsere Dienstleistungen sind in die Fertigungskette unserer Kunden integriert. Zuverlässige Qualität und Liefersicherheit sind daher herausragende Forderungen unserer Kunden. Höchste Qualität verlangt nicht nur Spitzentechnologie, sondern vor allem kontinuierliche Überwachung des Produktionsprozesses durch hoch qualifizierte Mitarbeiter. Mit nach ISO 9001 zertifiziertem Qualitätsmanagementsystem gewährleistet die Linus GmbH die Umsetzung der relevanten Prozesse mit den vom Kunden festgelegten Qualitätsparametern. Qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen in der Produktion und Qualitätsprüfung für die lückenlose Kontrolle und Dokumentation aller Arbeitsprozesse in Übereinstimmung mit den erstellten Prüfplänen und Spezifikationen. Durch diese Strategie soll die Marktstellung in den relevanten Bereichen gefestigt und durch Neukundengewinnung weiter ausgebaut werden. 1.3 Forschung und Entwicklung Um die höchste Qualität mit der von uns verwendete Spitzentechnologien zu gewährleisten, arbeiten wir stets an Verbesserungen in den Verfahrenstechniken. Unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit erstreckt sich vor allem auf die Bereiche der Vermahlung von Kleinmengen für hochspezialisierte Neuprodukte, welche sich noch im Entwicklungsstadium beim Kunden selbst befinden. Dadurch ermöglichen wir unseren Kunden mit geringerem finanziellem Aufwand und kürzerer Entwicklungszeit zu einem marktreifen Produkt unserer Kunden zu kommen 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 von der auslaufenden Corona-Pandemie und dem Energiepreisschock sowie durch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg auf die Ukraine geprägt. Diese Gesamtlage bringt nach wie vor Unsicherheit in die Unternehmenszukunft. Die Lieferketten haben sich weiter als schwierig gezeigt, insbesondere durch den plötzlichen Kurswechsel der chinesischen Regierung sind nach wie vor die Unsicherheiten besonders im Seetransport und der Zulieferindustrie bei Rohstoffen groß. Der unerwartete Preisaufschlag und die drohende Energieknappheit bei Gas, Öl und Strom hat zu Verwerfungen in jahrzehntelang gepflegten Geschäftsbeziehungen und Gepflogenheiten geführt. Die Inflationsrate stieg auf ca. 10%. Deshalb wurde die Forderung nach höheren Löhnen und Gehältern gestellt, die in Verbindung mit dem Kosten und gleichzeitigen Preisdruck die Spielräume für KMUs deutlich verkleinerten. Der Markt der Herstellung pharmazeutischer Produkte und Zwischenstoffe ist von Konstanz mit stark gedämpften und verzögerten Preissteigerungen beim Endkunden belegt. Die langjährigen Geschäftsbeziehungen der Linus GmbH ermöglichten es im schwierigen Umfeld des Jahres 2022 ein positives Ergebnis zu erzielen. (Berichtsjahr: Umsatzsteigerung von 13,8%). Unabhängig davon sind periodische Schwankungen im Mengenumsatz einzelner Produkte und Geschäftsfelder stets abhängig von der Geschäftsentwicklung einzelner Marktsegmente innerhalb dieser Industrie. 2.2 Geschäftsverlauf der Gesellschaft Das Unternehmen behauptet sich auch im Jahr 2022 als Anbieter verfahrenstechnischer Dienstleistungen im Lohnmahlbereich. Durch die Tendenz großer Unternehmen der pharmazeutischen Industrie die Kapitalbindung gering zu halten, ergibt sich für uns als reiner Dienstleister neue Möglichkeiten auch bisher durch Insourcing geprägte Prozesse zu erhalten. Aufgrund der pandemischen Lage und der damit im Markt herrschenden Verunsicherung gab es keine Insourcing Tendenzen bei unseren Kunden. Die Geschäftsführung ist mit dem Geschäftsverlauf des abgelaufenen Jahres insgesamt zufrieden. 2.3 Lage der Gesellschaft 2.3.1 Ertragslage Der Umsatz des Geschäftsjahres 2022 verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 13,8% auf TEUR 16.781,6. Gleichzeitig sind die Materialaufwendungen um TEUR 1.489 bzw. 25,4% gestiegen. Die Personalkosten in Höhe von TEUR 2.734,4 sind im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 2.292,1) angestiegen. Dies resultierte aus der Einführung eines neuen Entgeltsystems und der damit verbundenen Lohn- und Gehaltssteigerung sowie der Einstellung neuer Führungskräfte. Die Abschreibungen sind aufgrund des geringeren Abschreibungsvolumens durch Investitionen um TEUR 160,0 gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind 2022 um TEUR 649,7 gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf höhere Wartungskosten für Software zurückzuführen. Gegenläufig reduzierten sich die Aufwendungen aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag, die Rechts- und Beratungskosten sowie die sonstigen Fremdleistungen. Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2022 ein Jahresüberschuss von TEUR 867,5 (Vorjahr: TEUR 1.114,7) erzielt. Damit wurde für das Jahr 2022 die Vorjahresprognose hinsichtlich eines Anstiegs des Jahresüberschusses von 10% - 15% nicht erreicht. Die Prognose der Umsatzsteigerung konnte hingegen erreicht werden. Insgesamt sind wir in Anbetracht des wirtschaftlichen Umfeldes zufrieden mit dem erzielten Umsatz sowie dem erwirtschafteten Jahresüberschuss. 2.3.2 Finanz- und Vermögenslage Im Jahr 2022 wurden weitere Investitionen getätigt, die die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens langfristig sichern sollen. Die durch die Coronapandemie bereits im letzten Jahr gebremste Planung zum Bau einer weiteren Sprühanlage wurde fortgeführt, wobei die Entscheidung zum Bau weiter von der Entwicklung des Marktes abhängt. Das Unternehmen intensivierte seine Bemühungen neue Geschäftsfelder aufzubauen, um trotz des unsicheren Umfeldes Wachstum zu generieren. Das Personalmanagement wird weiterhin die Flexibilität über Zeitarbeitsverträge als Ergänzung zur Stammbelegschaft suchen. Die Überwachung der Finanzlage erfolgt durch entsprechende Auswertungen der ProAlpha Reports und Bewertung der Auftrags- und Projektentwicklung. Die Produktionsplanung wurde professionalisiert. Zur Finanzierung von Investitionen wurden ausschließlich Eigenmittel des Unternehmens verwendet. Eine Änderung dieser Finanzierungspolitik ist nicht beabsichtigt. Damit werden ein organisches Wachstum und Unabhängigkeit sichergestellt. Das Unternehmen nimmt, wie in den Vorjahren auch, keine Bankkredite in Anspruch. Investitionen werden aus den nicht ausgeschütteten Gewinnen und dem Cashflow finanziert. Finanzmittel flossen in Investitionen, Personal, Arbeitssicherheit, Instandhaltung, Maßnahmen zur Steigerung der Produktivität sowie Ausbau der eigenen ERP-Softwarelösung. Zusätzlich wurde die Einführung einer allumfassenden ERP-Lösung vorangetrieben, die die bestehende ergänzen soll. Die Finanzlage ist geordnet. Gegenüber dem Vorjahr ergaben sich hinsichtlich der Finanzpolitik keine Abweichungen. Die Zusammensetzung der Vermögensstruktur entspricht der, der Vorjahre. Die Bilanzsumme hat sich um TEUR 651,6 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf die Erhöhung der Forderungen gegen verbundene Unternehmen i. H. v. TEUR 839,8 sowie auf Steuerrückforderungen in Höhe von TEUR 1.742,9 zurückzuführen. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr sowie der sonstigen Verbindlichkeiten erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. Dezember 2022 75,6% (Vorjahr: 73,7%). 2.4 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die Gesellschaft wird insbesondere über die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit durch die Geschäftsführung gesteuert. Wesentlicher nichtfinanzieller Erfolgsfaktor für das Unternehmen ist die Erfahrung und die Betriebstreue der Mitarbeiter, sowie die Fähigkeit Kundenwünsche zu verstehen und umzusetzen. Prognose-, Chancen und Risikobericht 2.5 Chancen- und Risikobericht Wie bei allen Unternehmen als Hersteller von Vorprodukten, ist der wirtschaftliche Erfolg unseres Unternehmens sowohl vom wirtschaftlichen Erfolg unserer Kunden aus der pharmazeutischen Industrie als auch von intensiven und langfristigen Kundenbeziehungen abhängig. Dieser Abhängigkeit wird durch vermehrte Anstrengung bei der Gewinnung von neuen Kunden und der Entwicklung neuer Verfahren entgegengewirkt. Bis zum Jahre 2025 wird ein Großteil des Umsatzes mittels eines neuen Rahmenvertrags abgesichert werden, da der bisherige zu diesem Datum ausläuft. Die Auflage der Betriebsgenehmigung zum Umweltschutz wurden im Geschäftsjahr voll erfüllt und durch Eigen- und Fremdüberwachung überprüft. Eine Erhöhung des Betriebsrisikos ist nicht erkennbar. Aufgrund des Ukrainekrieges ist die Kostensituation bezüglich Strom und Stickstoff, den Hauptkostentreibern unserer Dienstleistungen bei der Lohnveredelung, kaum abzuschätzen. Gas spielt bei unserer Produktion eine untergeordnete Rolle. Im Rahmen des Risiko-Managements wurde unter anderem - die Aktualisierung der CE-Zertifizierungen fortgesetzt, - das Fachwissen dokumentiert sowie - die Abhängigkeit von jeweils einer Energieart reduziert. Das innerbetriebliche Umweltschutzmanagement ist in Verantwortungsbereiche funktional unterteilt, die Verantwortlichen sind klar benannt. Damit ist ein effektives Einhalten der Anforderungen verwirklicht. Das Unternehmen arbeitet in Übereinstimmung mit der ISO 9001. Diese Zertifizierung wird als Grundlage weitergeführt. 2.6 Prognosebericht Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg auf die Ukraine und der gleichzeitig begonnene Energiekrieg gegen die EU wird uns im Jahre 2023 weiter beschäftigen. Es zeigt sich, dass nicht zuletzt aufgrund der Inflation die Konsumfreude zurückgegangen ist und die Rohstoffversorgung sich preislich negativ entwickelt. Das Unternehmen stellt auch beschlossene Investitionen auf den Prüfstand, um auf die Auswirkungen der Krise reagieren zu können. Im Geschäftsjahr war eine Umsatzsteigerung beim Außenumsatz in der Größenordnung von 1,9 Mio € zu verzeichnen. Dies entspricht einer Steigerung von ca. 46,15% im Vergleich zum Vorjahr. Für das Jahr 2023, rechnen wir mit einem gleichbleibenden Umsatz. Gründe, die für diese Einschätzung sprechen, sind der hohe Preisnachlass und mangelnde Preiselastizität auf dem Markt für Macrogole. Für das Jahr 2023 verzeichnen wir bisher einen gleichbleibenden Umsatz. Allerdings ist von höheren Energiepreisen auszugehen, sodass die Gewinnsituation schwierig wird. Wir gehen daher von einem deutlichen Rückgang des Jahresüberschusses aus. Des Weiteren sorgen der Ukrainekrieg und dessen Auswirkungen für Unsicherheit, welche wir durch verschiedene Maßnahmen abzufedern versuchen. Dazu gehört die Planung einer Großsolaranlage auf dem Grundstück, um zum einen autark beim Strombezug zu werden und zum anderen um unseren Kunden Produkte mit geringem CO 2 -Fußabdruck anbieten zu können. Im Jahr 2023 setzen wir die Planung einer weiteren Sprühanlage fort, jedoch wird deren Bau nicht im Jahre 2023 umgesetzt werden. Insgesamt sehen wir die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft positiv, da wir ein konstantes Grundgeschäft haben und durch unseren Strukturwandel Potentiale nunmehr verstärkt in wirtschaftlichen Erfolg umsetzen können. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der Linus GmbH mit Sitz in Meckenheim, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Bonn unter HRB 10535, wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 1 HGB wurden in Anspruch genommen. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt und, soweit möglich, an den ertragsteuerlichen Vorschriften ausgerichtet. Die Erstellung erfolgte unter Beachtung der Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264-277, 284-289 HGB und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256 HGB. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. I. Anlagevermögen Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer wurde überwiegend auf der Basis der steuerlichen AfA-Tabellen geschätzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800,00 Euro wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. II. Umlaufvermögen Die Bewertung der Vorräte erfolgte zu Anschaffungskosten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Alle weiteren Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Es wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des Forderungsnennbetrages vorgenommen. Das Guthaben gegenüber Kreditinstituten wird zum Nennwert angesetzt. Barmittel wurden im Vorjahr zum Nennwert angesetzt. III. Rechnungsabgrenzung Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten keine Disagien. IV. Latente Steuern Für Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren ausgleichen, wird das handelsrechtliche Wahlrecht insoweit ausgeübt, dass kein Wertansatz der aktiven latenten Steuern erfolgt. Die Differenzen betreffen im Wesentlichen den Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände sowie sonstige Rückstellungen. V. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Linus GmbH beträgt TDM 100, entsprechend TEuro 51,1. VI. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung voraussichtlich notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen. VII. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Das Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
2. Forderungen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von TEuro 5.524,7 aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus sonstigen Darlehensforderungen in Höhe von TEuro 3.893,4. 3. Sonstige Vermögensgegenstände Von den sonstigen Vermögensgegenständen entfallen TEuro 1.742,9 auf noch nicht fällige Steuererstattungsansprüche 4. Sonstige Rückstellungen Innerhalb der sonstigen Rückstellungen sind die Abschluss- und Prüfungskosten (TEuro 31,0), die Urlaubsrückstände sowie Überstunden (TEuro 49,6), die Tantiemen für das Jahr 2021 und 2022 (TEuro 119,1), Abfindungen (TEuro 173,3) die Gewährleistungen (TEuro 83,0) und die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (TEuro 36,7) erfasst. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind solche gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEuro 1.776,1 (Vorjahr: TEuro 1.381,6) enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeit aus Steuern in Höhe von TEuro 44,1 (Vorjahr: TEuro 30,7) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEuro 1,6 (Vorjahr: TEuro 4,5) enthalten. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf noch nicht fällige Steuern TEuro 16,2. Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 138,03 (Vorjahr: 0,00 Euro) enthalten. 7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge sind Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 58,8 (Vorjahr: 49,3 TEuro) enthalten. D. Sonstige Angaben 1. Nicht aus der Bilanz ersichtliche sonstige finanzielle Verpflichtungen Mit Datum vom 16. Dezember 2014 wurde ein Mietvertrag zwischen der Gesellschafterin Dressler Group GmbH & Co. KG und der Gesellschaft abgeschlossen. Das Mietverhältnis begann am 1. Januar 2015 und hatte eine Grundlaufzeit von zehn Jahren. Die Laufzeit des Mietverhältnisses verlängert sich jeweils um weitere fünf Jahre, sofern es nicht spätestens zwölf Monate vor Ablauf der jeweiligen Mietzeit von einer der Vertragsparteien schriftlich gekündigt wird. Die Miete beträgt TEuro 272,9 (Vorjahr: TEuro 272,9) per anno. 2. Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug insgesamt 42 (Vorjahr 42). Hiervon entfallen auf Vollzeitkräfte 40 (Vorjahr 40) sowie auf Teilzeitkräfte 2 (Vorjahr 2) Arbeitnehmer. 3. Angaben zu Organmitgliedern Herr Jan Dressler, Niederkassel, Geschäftsführer Herr Axel Dressler, Alfter, Geschäftsführer Herr Dr. Wolfram Baumgärtner, Meckenheim, Geschäftsführer (bis zum 22. Dezember 2022) 4. Gewinnverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss in Höhe von TEuro 867,5 auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige Berichtsbestandteile
Meckenheim, den 14. April 2023 gez. Jan Dressler gez. Axel Dressler Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.04.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die Linus GmbH, Meckenheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Linus GmbH, Meckenheim, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Linus GmbH, Meckenheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düren, den 14. April 2023 KBHT
Steuer- und Wirtschaftsberatung GmbH
Dust, Wirtschaftsprüfer Krohn, Wirtschaftsprüfer |
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