Rechtsanwaltskanzleien und Notariate
LUNUX GmbHLiquidiert
68165 Mannheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Tomek seit 22.6.2020 | Liquidator |
Marc-Philippe Friedrich Hornung seit 22.6.2020 | Liquidator |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
1 von 3 angezeigt
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LUNUX GmbHLaatzenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018Anhang zum 31. Dezember 2018LUNUX GmbH, LaatzenA. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die LUNUX GmbH hat Ihren Sitz in Laatzen. Sie ist unter der Nummer HRB 212600 im Handelsregister beim Amtsgericht Hannover eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018 wurde unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die handelsrechtliche Bilanzierung wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung vorgenommen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden mit den Material- sowie den Fertigungseinzel- und -gemeinkosten zu Herstellungskosten aktiviert und wurden planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern wurden in Anlehnung an die Produktlebenszyklen festgelegt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt. Wertberichtigungen waren nicht vorzunehmen. Vorräte wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder zu den niedrigeren Tageswerten am Bilanzstichtag angesetzt. Neben den Einzelkosten umfassen die Herstellungskosten, soweit handelsrechtlich zulässig, anteilige Gemeinkosten. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertung berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Notwendige Wertberichtigungen wurden gebildet. Soweit Ausgaben vor dem Bilanzstichtag anfallen und das Folgejahr betreffen, werden diese als aktiveRechnungsabgrenzungsposten abgebildet. Die Rückstellungen wurden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Ermittlung der Gewährleistung basiert auf der Zuordnung der einzelnen Artikel zu Risikogruppen und der erwarteten Verteilung der Inanspruchnahme in den Jahren der Gewährleistung. Zinseffekte werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Verbindlichkeiten wurden zum jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten, die auf fremde Währung lauten, wurden mit dem Devisenmittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. D. Angaben zur Bilanz 1) Anlagevermögen Die Entwicklung der Posten des Anlagevermögens wird im Anlagegitter des Anhangs dargestellt. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Dieser Zeitraum ergibt sich aus der erwarteten Nutzungsdauer der erworbenen Marken, Kundenbeziehungen und Produkte. 2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bestehen mit T€ 663 (i.V.: T€ 732) gegen Kreditinstitute. Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben T€ 31 (i.V.: T€ 0) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 9 (i.V.: T€ 9) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Im Wesentlichen bestehen die sonstigen Vermögensgegenstände aus Forderungen gegenüber Versicherungen aufgrund eines Brandschadens. 3) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen (T€ 1.340; i.V.: T€ 1.248) bestehen im Wesentlichen aus den Rückstellungen für Garantieleistungen in Höhe von T€ 681 (i.V.: T€ 421) und für Personal in Höhe von T€ 604 (i.V.: T€ 562). 4) Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
E. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
F. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufwendungen für bezogene Waren enthalten T€ 6 (i.V.: T€ 0) Erträge aus der Währungsumrechnung. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten T€ 3.757 außergewöhnliche Erträge aus dem Brandschaden sowie T€ 0 (i.V.: T€ 18,5) Erträge aus Währungsumrechnung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten T€ 2.683 außergewöhnliche Aufwendungen aus dem Brandschaden sowie T€ 0 (i.V.: T€ 9,1) Aufwendungen aus Währungsumrechnung. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten T€ 8 (i.V.: T€ 0) Erträge aus der Abzinsung langfristiger Rückstellungen. G. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 187 (i.V.: 158).
Angaben zu den Organmitgliedern Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Die Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführungsorgane für die geleisteten Tätigkeiten im Berichtsjahr ist unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Konzernzugehörigkeit Den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, in den die Gesellschaft einbezogen wird, stellt die Wünsche GmbH & Co. KG, Hamburg, auf. Das Mutterunternehmen wird diesen beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einreichen. Diese Gesellschaft und deren Tochtergesellschaften werden als verbundene Unternehmen der LUNUX GmbH angesehen. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Ergebnisverwendung Der Jahresfehlbetrag und der Verlustvortrag sollen auf neue Rechnung vorgetragen werden. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben.
Laatzen, den 30. Juni 2019 Geschäftsleitung Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2018
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die LUNUX GmbH, Laatzen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LUNUX GmbH, Laatzen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LUNUX GmbH, Laatzen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 27. August 2019 HANSA
PARTNER GmbH
ppa. Dr. Tecklenburg, Wirtschaftsprüfer Aul, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2018AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018
Lagebericht 2018A. Grundlagen des Unternehmens Gegenstand des Unternehmens sind der Handel und die Produktion von Leuchten und Leuchtmitteln, die Erstellung von Beleuchtungsplänen sowie alle artverwandten Geschäfte. Vor diesem Hintergrund produziert und vertreibt das Unternehmen professionelle Beleuchtungslösungen für die Marktsegmente Kommune, Industrie und Bahn und bietet darüber hinaus Dienstleistungen in den Bereichen Beratung und Planung sowie Montage und Installation an. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Geschäftsverlauf Die Europäische Wirtschaft (EU27) wuchs im Jahr 2018 solide, das BIP stieg um 2,2 %. Deutschland entwickelte sich im Berichtsjahr ebenfalls weiterhin stabil, jedoch mit verringertem Tempo. Das BIP lag bereinigt im Vergleich zum Vorjahr 1,5 % höher (Vorjahr 2,2 %). (Quelle: Stat. Bundesamt) Bezogen auf die Bereiche des professionellen Lichtes, in denen LUNUX tätig ist, betrug das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2018 in Deutschland 5,9 %. Aufgrund eines Großbrandes im Außenlager im Januar 2018 musste LUNUX den Wachstumspfad verlassen, konnte jedoch bei gesteigerter Kostenbasis den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr auf gleichem Niveau halten. Beschaffung Die für den Bau der Leuchten benötigten Komponenten werden maßgeblich aus Mitteleuropa und Fernost bezogen, wobei wir bestrebt sind, die Komponentenbeschaffung weiter nach Europa zu verlagern. Der Einkauf findet ausschließlich durch die Einkaufsabteilung der LUNUX statt. Hierbei spielen teilweise lang gewachsene Lieferanten-/Kundenbeziehungen eine wesentliche Rolle, welche eine preisorientierte Einkaufspolitik bei gleichzeitiger Qualitätssicherung möglich machen. Investitionen Im Geschäftsjahr 2018 wurden wesentliche Investitionen für die Neuentwicklung von Produkten, die Optimierung bestehender Produkte und für entsprechende Produktionswerkzeuge getätigt. Darüber hinaus investierte LUNUX in die Einführung einer aktuellen ERP-Software-Version sowie in EDV-bezogene Anschaffungen wie Hard- und Software. Personal- und Sozialbereich Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Durchschnitt des Berichtsjahres 187 (i.V.: 158). Die Anzahl der neu hinzugekommenen Mitarbeiter wuchs im Vergleich zu den im ZVEI-Verband angeschlossenen Unternehmen der Lichtbranche überproportional. II. Lage Im Januar 2018 hat ein Großbrand in der Außenlagerstätte Sarstedt ca. 25 % des Waren- und Komponentenbestandes vernichtet. Dies führte dazu, dass, obwohl sofort die Bestellungen der notwendigen Komponenten vorgenommen wurden, manchen Kunden gegenüber deutliche Lieferengpässe und daraus resultierende Lieferverzögerungen entstanden oder auch diverse Aufträge nicht angenommen werden konnten. Der durch den Brand entstandene direkte Schaden wurde vom Versicherer entsprechend getragen. Allerdings entstanden intern erhöhte Aufwände, die das Ergebnis belasteten. Auch die Verfügbarkeit mancher Elektronikkomponenten war im Jahr 2018 auf dem Weltmarkt teilweise eingeschränkt, was ebenfalls die Planerreichung behinderte. 1. Ertragslage Maßgeblich aufgrund des oben genannten Großbrandes konnten weder der Rohertrag noch das operative Ergebnis positiv entwickelt werden und blieben deutlich hinter der Planung zurück. 2. Finanzlage Die finanziellen und liquiden Verhältnisse der Gesellschaft sind für das Unternehmen angemessen. Der notwendige Liquiditätsbedarf wurde durch kurz-, mittel- und langfristige Darlehen der Wünsche-Gruppe gedeckt. Der Cash-Flow setzt sich wie folgt zusammen:
Der Finanzmittelfonds (T€ 107) umfasst den Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten. 3. Vermögenslage Zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres betrug die Bilanzsumme T€ 27.488 nach T€ 20.417,5 im Vorjahr. Die wesentlichen Vermögensposten und Schulden stellen sich wie folgt dar:
Zum Jahresende wurde eine Eigenkapitalquote von ./. 32,5 % (i.V.: ./. 27,2 %) erreicht. Die Gesellschafter haben der LUNUX GmbH langfristige Darlehen in Höhe von T€ 18.980 zur Verfügung gestellt, davon T€ 5.850 bis zum 31. Dezember 2022 und T€ 13.130 bis zum 31. Dezember 2019. Damit wird das negative Eigenkapital von T€ 8.932 abgedeckt und die zukünftige Geschäftsentwicklung abgesichert. III. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Beurteilung der Lage der Gesellschaft sowie zur Unternehmenssteuerung zieht die Geschäftsführung vor allem die Umsatzerlöse, das Betriebsergebnis sowie den Cash-Flow heran. Maßgeblich aufgrund des Großbrandes sowie einer großen Reklamation blieben die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr auf gleichem Niveau (Steigerung um 0,6 %), während sich der Materialeinsatz im gleichen Zeitraum um 11,4 % erhöhte. Insgesamt erwirtschaftete die Gesellschaft ein negatives Betriebsergebnis (./. T€ 3.059) und einen Jahresfehlbetrag von ./. T€ 3.384. Die liquiden Mittel verminderten sich um T€ 62 von T€ 169 auf T€ 107. C. Prognosebericht In den folgenden Prognosen sind Annahmen enthalten, die auf Basis aller zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen worden sind. Es sind öffentlich zugängliche und in der Presse publizierte Prognosen über die wirtschaftliche Entwicklung verwendet worden und in die eigene Einschätzung eingeflossen. Bei der Prognose wird unterstellt, dass die expansive Geldpolitik und ein niedriger Kapitalmarktzins beibehalten bzw. nur moderat gesteigert werden. Weiterhin wird unterstellt, dass die Geschäftsbeziehungen mit den Kunden und Lieferanten fortgeführt werden können, die Kunden solvent sind und ihren Verpflichtungen nachkommen. Sollten die zugrunde gelegten Annahmen nicht eintreffen oder weitere Risiken eintreten, können die tatsächlichen Ergebnisse von den erwarteten Ergebnissen abweichen. Eine Gewähr können wir für diese Angaben daher nicht übernehmen. Die nachfolgenden Prognosen beziehen sich auf die nach dem Berichtsjahr folgenden zwölf Monate. D. Chancen und Risikobericht I. Risikobericht Bestandsgefährdende Risiken oder sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nach heutigem Kenntnisstand nicht zu erkennen. a.) Allgemeiner Risikobericht Potentielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, bestehen nicht, da nur ein geringer Teil der Beschaffungen in Fremdwährungen abgewickelt wird. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch den zunehmenden Preisdruck in unserem Segment, werden wir durch Produktoptimierungen und Innovationen auf Basis hoher Entwicklungskompetenz sowie die Homogenisierung von Komponenten begegnen. Auf der Beschaffungsseite bauen wir die Palette von Liefermöglichkeiten aus und werden durch die "Zwei-Lieferanten-Strategie" die zeitgerechte Komponentenversorgung sicherstellen. Daneben setzen wir auf mehrjährige Partnerschaften mit unseren wesentlichen Lieferanten. b.) Spezieller Risikobericht Der Unternehmensauf- und -ausbau wird vom Hauptgesellschafter finanziell unterstützt. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und das Factoring. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht mit einem Großteil der Kunden eine langjährige Zusammenarbeit. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich das Unternehmen mittels Factorings und kurzfristiger Gesellschafterdarlehen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jeden Kunden eine Kreditrisiko-Abfrage vorgenommen bzw. eine Bonitätsauskunft eingeholt. Jede Forderung wird mit Ausnahme des jeweiligen Selbstbehaltes über die Kreditversicherung abgesichert. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Zur Stärkung der Einschätzung von operativen Risiken hat die Gesellschaft das Q-Wiki eingeführt, ein System zum Wissenstransfer, zur Schaffung von Dokumentation und Transparenz, Hinterlegung von Prozessen sowie Ermittlung, Darstellung, Bewertung und Nachverfolgung von Risiken. Es ist das Ziel, allen Mitarbeitern der Gesellschaft Zugriff auf dieses System zu geben, damit alle erkennbaren Risiken entsprechend transparent werden und eingeschätzt werden können. Das System wird auch im Jahr 2019 entsprechend weiter mit Informationen gefüllt werden, Nutzung und Nutzen werden deutlich zunehmen. II. Chancenbericht Die Gesellschaft ist am Markt gut etabliert und wird auch im kommenden Jahr im Rahmen ihres Geschäftsgegenstandes tätig sein. Chancen ergeben sich insbesondere aus einer Ausweitung der Marktanteile auf Basis zusätzlicher Dienstleistungen sowie aus der konsequenten Fortführung der Umsetzung der Markenstrategie. III. Gesamtaussage Bestandsgefährdungspotenziale wie Überschuldung, Zahlungsunfähigkeit oder sonstige Risiken mit besonderem oder schwerwiegendem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage lägen dann vor, wenn die Finanzierung des Hauptgesellschafters nicht mehr gegeben wäre oder aufgrund des Wettbewerbsdrucks das Preisniveau deutlich weiter absinken würde. E. Ausblick Die Einführung der neuen Version der eingesetzten ERP-Software war erfolgreich und die Zahlensicherheit und -transparenz nahm nach Schulung und Einarbeitung der Mitarbeiter deutlich zu. Die durch den Großbrand im Januar 2018 in der Außenlagerstätte Sarstedt entstandenen Lieferverzögerungen und Lieferengpässe konnten bis Ende des Jahres 2018 aufgefangen werden. Der durch den Brand entstandene Schaden wurde vom Versicherer entsprechend getragen. Im kommenden Geschäftsjahr werden die Margen weiterhin durch den hohen Wettbewerbsdruck beeinflusst. Die Qualitätsanforderungen werden weiter erhöht. Dies führt zu erhöhten Investitionen in das Qualitätsmanagement. Insgesamt wird im Vergleich mit dem Vorjahr bei einem leicht reduzierten Umsatz das Ergebnis besser ausfallen. Für die Folgejahre ist weiteres Wachstum geplant.
Laatzen, den 31. Juli 2019 Geschäftsleitung |
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