ALHO Immobilien Sörnewitz GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Johannes Benedikt Huhn seit 24.9.2025 | Prokura |
Karsten Hombach seit 25.8.2025 | Geschäftsführer |
Dillon Weber seit 30.7.2025 | Prokura |
Frank Münch seit 7.2.2025 | Prokura |
Frank Bruno Sonza-Reorda seit 23.12.2021 | Prokura |
Gabriele Vorwerk seit 23.12.2021 | Prokura |
Silvia, geb. Holschbach Dipl.-Kauffrau Matschke seit 21.10.2019 | Geschäftsführer |
René Silvio Sahre seit 26.8.2019 | Prokura |
Frank Reifenrath seit 12.1.2015 | Prokura |
Daniel Kessler seit 12.1.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ProContain GmbHCoswigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023PROCONTAIN GMBH, COSWIGI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die ProContain GmbH ist eine Gesellschaft, die sich schwerpunktmäßig mit der Herstellung und dem Vertrieb mobiler Raumsysteme befasst. Außerdem betreibt die ProContain GmbH die Umbauarbeiten der FAGSI - Vertriebs- und Vermietungs-GmbH in Morsbach-Lichtenberg. Die Produkte werden in Deutschland und im europäischen Ausland hauptsächlich an die Großbauindustrie und Händler verkauft. Bei der Muttergesellschaft ALHO Holding GmbH ist ein Beirat eingerichtet, dessen beratende Funktion auch die ProContain GmbH einschließt. 2. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die technische Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie die Neuentwicklung von Produkten. Wir betreiben die Entwicklungen, um den sich laufend ändernden Marktbedingungen zu entsprechen. Hierbei spielt insbesondere die Erfüllung der geltenden baurechtlichen Vorschriften (insbesondere Brandschutz, Wärmeschutz, Schallschutz, Statik) eine wichtige Rolle. Unterstützt werden wir im Bereich Forschung und Entwicklung durch die technische Abteilung unserer Schwestergesellschaft ALHO Group Services GmbH. In diesem Kurs bestätigen uns zahlreiche erfolgreich abgewickelte Projekte sowie die Entwicklung verschiedener Details für die optimale Erfüllung der baurechtlichen Bestimmungen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Dezember nahm die weltweite Industrieproduktion gegenüber dem Vormonat um +0,5 % zu, im Vorjahresvergleich lag sie damit um 2,5 % im Plus. Die weltweite Industriekonjunktur, die sich infolge der erhöhten Unsicherheit durch geopolitische Konflikte, der nachwirkenden Zinserhöhungen und der auslaufenden pandemiebedingten Stützungsmaßnahmen im vergangenen Jahr schwach entwickelte, scheint sich damit langsam zu stabilisieren. Auch die Einkaufsmanagerindizes in wichtigen Handelspartnerländern Deutschlands haben sich etwas aufgehellt, z.B. in den USA und im Euroraum. Sie signalisieren aber vielerorts noch keine nachhaltige konjunkturelle Belebung. Der Stimmungsindikator von S&P Global hat im Februar seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und liegt nun mit 52,1 Punkten über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Dabei verbesserte sich die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe (von 50,0 auf 50,3 Punkte) und auch die Dienstleister blicken etwas optimistischer in die Zukunft (+0,1 Punkte auf 52,4 Punkte). Die Normalisierung der globalen Nachfrage scheint damit weiter voranzuschreiten.1 Nach dem schwachen Jahresausklang 2023 mit einem Rückgang des realen BIP um 0,3 Prozent deuten aktuelle Frühindikatoren noch keine Belebung zu Jahresbeginn an. Die Stimmung der Verbraucher*innen und in den Unternehmen hat sich zuletzt wieder eingetrübt. Belastende Faktoren wie die außenwirtschaftliche Nachfrageschwäche, Streiks im öffentlichen Verkehr, hohe Krankenstände bei den Erwerbstätigen sowie geopolitische Spannungen mit Verzögerungen bei Lieferketten können in der Summe dazu führen, dass sich die erwartete konjunkturelle Erholung nochmals verzögert. Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ging im Dezember gegenüber dem Vormonat um 1,6 % zurück, womit es zum Jahresende nochmal zu einem merklichen Dämpfer kam. Sowohl Industrie als auch Baugewerbe verringerten ihren Ausstoß (-1,5 % bzw. -3,4 %). Der Bereich Energie hingegen meldete erneut ein deutliches Plus (+4,1 %). Die Auftragseingänge sind im Dezember gegenüber dem Vormonat deutlich gestiegen (+8,9 %), nachdem sie im November unverändert geblieben (0,0 %) und im Oktober merklich zurückgegangen waren (-3,8 %). Allerdings waren die Ordereingänge im Dezember im Vormonatsvergleich wieder stark durch Schwankungen bei Großaufträgen geprägt; ohne diese ergab sich ein Minus von 2,2 %. Die realen Umsätze im Einzelhandel ohne Kfz sind im Dezember gegenüber dem Vormonat um -1,6 % gesunken, nachdem sie bereits im November um 0,8 % rückläufig waren. Im Vergleich zum Vorjahresmonat meldete der Einzelhandel im Dezember ein reales Umsatzminus von 1,8 %. Die Frühindikatoren für die Entwicklung des privaten Konsums geben aktuell ein eher pessimistisches Bild. Die Inflationsrate belief sich im Januar auf 2,9 %; das ist der niedrigste Wert seit Juni 2021. Im Dezember hatte die Rate mit 3,7 % spürbar höher gelegen, was maßgeblich auf einen Basiseffekt durch die sog. Soforthilfe im Dezember 2022 zurückzuführen war. Dieser Basiseffekt schlug nun im Januar nicht mehr zu Buche, so dass sich die Vorjahresrate - trotz wegfallender Energiepreisbremsen sowie der wirksam gewordenen CO 2 -Preiserhöhung - merklich verringerte. Der Arbeitsmarkt entwickelte sich zum Jahresanfang angesichts milder Witterung etwas günstiger. Die Arbeitslosigkeit verringerte sich im Januar saisonbereinigt um 2.000 Personen, die Erwerbstätigkeit legte im Dezember zu und auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg im November leicht. Die Frühindikatoren zeichnen im Januar ein gemischtes Bild: Während die Zahl der offiziell gemeldeten Stellen stagnierte, verbesserte sich das IAB-Arbeitsmarktbarometer und deutet auf günstigere Beschäftigungsaussichten hin. Der Frühindikator IWH-Insolvenztrend weist für Januar 2024 einen nahezu unveränderten Wert gegenüber dem Vormonat aus. Das IWH geht davon aus, dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in den kommenden Monaten weiter steigen wird.2 2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsjahr 2023 weisen wir Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 62.769 aus. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 reduzierte sich der Umsatz um 13,6 % (TEUR 9.868). Der sich aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie bezogenen Leistungen inkl. Leiharbeitern zusammensetzende Materialaufwand hat sich entsprechend der gesunkenen Gesamtleistung reduziert und lag 2023 bei TEUR 32.762. Im Vorjahresvergleich ergab sich somit eine Verringerung um TEUR 8.441 (- 20,5 %). Die Personalkosten sind aufgrund der reduzierten Gesamtleistung leicht gesunken. Insgesamt beliefen sich diese auf TEUR 16.135 und lagen somit um 1,9 % unter dem Vorjahresniveau. Die Anzahl der Mitarbeitenden belief sich im Jahr 2023 auf insgesamt 299 Personen, während wir Ende 2022 eine Mitarbeiteranzahl von 304 Mitarbeitenden hatten. Unsere Abschreibungen verringerten sich im Berichtszeitraum um TEUR 148 auf TEUR 326. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 660 (+ 7,0 %) auf TEUR 10.033 erhöht. Wesentliche Gründe für diese Erhöhung waren die Umstellung der LED-Beleuchtung in der Fertigung (TEUR 123) sowie die angepassten Mieten und Nebenkosten für die Immobilien (TEUR 300). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern ist im abgelaufenen Geschäftsjahr von TEUR 7.976 im Jahr 2022 auf TEUR 2.207 im Jahr 2023 gesunken. Insgesamt ist der Geschäftsverlauf als zufriedenstellend zu beurteilen. 3. Lage a) Ertragslage Unsere Erträge generierten sich im Wesentlichen aus dem Verkauf von Containern und Serviceleistungen an:
Weiterhin erzielen wir Umsätze aus Geschäftstätigkeit mit der Bundeswehr und dem Verkauf von Ersatzteilen. Aufgrund der im abgelaufenen Geschäftsjahr gesunkenen Geschäftstätigkeit hat sich die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um 18,6 % verringert. Der Materialaufwand ist bedingt durch die geringere Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um 20,5 % gesunken. Die Personalkosten haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 1,9 % reduziert. Wir beschäftigen qualifiziertes und engagiertes Fachpersonal, das einen wichtigen Erfolgsfaktor darstellt. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt zufriedenstellend. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist, möglichst unter Skontoausnutzung, zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist ausgewogen. Die Eigenkapitalquote beträgt 79,5 % und liegt somit über dem Branchendurchschnitt. Die Gesamtkapitalrendite vor Ertragsteuern und Zinsaufwand beträgt 8,6 % und liegt damit über dem Niveau der Kapitalmarktzinsen für langfristige Anlagen. Das Fremdkapital besteht weitgehend aus kurzfristigen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Kontokorrent wurde von unserer Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen der ProContain GmbH betragen zum Stichtag 2,1 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig - meist unter Skontoausnutzung - beglichen. Unsere Investitionsvorhaben werden kontrolliert und dosiert den Marktverhältnissen entsprechend durchgeführt. Die Liquiditätslage ist nach wie vor als gut zu bezeichnen. c) Vermögenslage Das Gesamtvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 281 gestiegen. Dabei sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 2.751 gesunken und die Guthaben bei Kreditinstituten um TEUR 600 gestiegen. Die Vorräte haben um TEUR 2.275 abgenommen. Das Anlagevermögen hat sich durch Neuinvestitionen um TEUR 4.319 erhöht. Insgesamt wurden TEUR 4.644 in das Anlagevermögen investitiert, wobei der größte Anteil auf Betriebsausstattungen entfiel. Bedingt durch den Jahresüberschuss hat sich das Eigenkapital auf TEUR 20.423 erhöht. Die Rückstellungen haben sich um TEUR 214 verringert. Das Fremdkapital gliedert sich überwiegend in kurzfristige Verbindlichkeiten und ist durch die Vorräte abgedeckt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben um TEUR 509 abgenommen. Ebenso die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 599. 4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung verschiedene Kennzahlen heran. Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren bilden hierbei die Kennzahlen Umsatzrendite, Cash Flow und der Deckungsbeitrag pro Projekt. Die Umsatzrendite berechnen wir indem das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsaufwand ins Verhältnis zu den Umsatzerlösen gesetzt wird. Für die Ermittlung des Cash Flows bilden wir die Summe aus Jahresergebnis und Abschreibung. Die Deckungsbeiträge pro Projekt erhalten wir über ein selbst entwickeltes Instrument für das Projektcontrolling. Die Umsatzrendite lag 2023 bei 3,5 %, der Cash Flow beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr TEUR 1.777 und entsprechen somit der Vorjahresprognose. Bei den Deckungsbeiträgen pro Projekt gab es keine gravierenden Abweichungen von den gesetzten Projektzielen. Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sind integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Vor diesem Hintergrund haben wir ein Energiemanagementsystem etabliert und daraus Leitlinien zur Energieeffizienz und Ressourcenschonung definiert, die auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommuniziert werden. Das Energiemanagementsystem wird im Rahmen der Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001:2018 durch externe Experten überwacht. Wesentliche grundlegende Ziele sind für unser Unternehmen sowohl die Ressourcenschonung als auch der Klimaschutz und die Kostensenkungen, bei Sicherstellung des Energiebedarfs. Dabei setzen wir strukturiert Energieeffizienzmaßnahmen im Rahmen des Energiemanagements um. Durch die systematische Bewertung der Energieverbräuche in allen Bereichen werden Potentiale zur Energieeinsparung ermittelt und hinsichtlich Umsetzbarkeit, Einsparung sowie Wirtschaftlichkeit bewertet. Wir verwenden bevorzugt schadstoffarme und wiederaufbereitete Baustoffe, verzichten möglichst auf den Einsatz von Chemikalien und achten darauf, sparsame Maschinen und Fahrzeuge einzusetzen. Die Einhaltung aller umweltrechtlichen Vorschriften ist für uns selbstverständlich. Ein wichtiges Instrument zur Unternehmenssteuerung ist für uns das Managementsystem. Dieses integrierte Managementsystem vereinbart die Schwerpunkte Qualität und Arbeitsschutz und ist durch die TÜV Rheinland Cert GmbH nach DIN 9001:2015 zertifiziert. Unsere Unternehmensleitlinien sind durch das Leitbild "Verantwortung für Kunden, Mitarbeiter und die Region" definiert. Die Geschäftsleitung legt in Abstimmung mit den Gesellschaftern die Managementziele fest, die integraler Bestandteil des Managementsystems sind. Unser etabliertes, prozessorientiertes Managementsystem unterliegt kontinuierlicher Verbesserung. Dabei sind die internen Audits ein wichtiges Instrument. In regelmäßigen Abständen werden die Prozesse hinsichtlich Verbesserungen gemeinsam mit den Prozessbeteiligten bewertet und eventuell notwendige erforderlichen Maßnahmen abgeleitet. Auf Prozessebene sind die Standards vom Kundenkontakt und Vertragsabschluss, für die Planungsphase, zur Herstellung der Container, zur Baustellenabwicklung bis zur Übergabe der Containeranlage festgelegt und etabliert. Ein Kernelement ist dabei der gesamte Projektabwicklungsprozess. Somit stellen wir eine transparente und nachhaltige Projektabwicklung sicher. Im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses optimieren wir ständig die Prozesse und Abläufe. Die Geschäftsleitung bewertet die Aktivitäten zum Managementsystem kontinuierlich und fasst die Ergebnisse und notwendigen Maßnahmen zur Weiterentwicklung im jährlichen Managementbericht zusammen. Die Basis für jedes erfolgreiche Unternehmen ist unter anderem eine motivierte und gesunde Belegschaft. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) beinhaltet das "systematische und nachhaltige Bemühen um die gesundheitsförderliche Gestaltung von Strukturen und Prozessen sowie die gesundheitsförderliche Befähigung der Beschäftigten". Ziel ist es, die Organisation am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich zu gestalten. Wir investieren mit dem BGM in die Zukunftssicherheit unseres Unternehmens, indem wir gute Arbeitsbedingungen und Lebensqualität am Arbeitsplatz schaffen wollen. Gleichzeitig werden Belastungen der Beschäftigten minimiert und die persönlichen Ressourcen gestärkt. Dadurch sollen Gesundheit und Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig gefördert werden. Arbeits- und Gesundheitsschutz steht bei uns an erster Stelle. Wir investieren in die fachliche und persönliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter. III. Prognosebericht Nach dem schwachen Jahresendquartal ist auch zu Jahresbeginn 2024 keine spürbare konjunkturelle Belebung der deutschen Wirtschaft erkennbar. Zwar haben die Industrieproduktion und - infolge der günstigen Witterung - der Bau zu Jahresbeginn positiv tendiert. Auch der deutsche Warenhandel, insbesondere der Export, startete mit deutlichen Zuwächsen in das neue Jahr. Diese Entwicklungen stellen aber zum Teil eine Gegenbewegung zu den deutlichen Rückgängen zum Jahresende 2023 dar. Gleichzeitig waren die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe - ohne Berücksichtigung der hohen monatlichen Schwankungen durch Großaufträge - im Januar in der Tendenz weiter abwärtsgerichtet und auch die Einzelhandelsumsätze entwickelten sich zu Jahresbeginn erneut rückläufig. Stimmungsbasierte Frühindikatoren zeigen aktuell noch keine nachhaltige Trendumkehr an: Die Stimmung in den Unternehmen hat sich laut ifo Geschäftsklima im Februar zwar leicht aufgehellt. Dabei bewerten die Unternehmen den Ausblick auf die kommenden Monate positiver, die Beurteilung der Lage verharrt aber weiter auf niedrigem Niveau. Vor dem Hintergrund verlängerter Lieferzeiten infolge der Angriffe auf Schiffe im Roten Meer und den Streik bei der Bahn haben laut ifo Institut auch die Materialengpässe wieder etwas zugenommen. Bei der Stimmung der privaten Haushalte in Deutschland, abgebildet im GfK-Konsumklima und dem HDE-Konsumbarometer, deutet sich zuletzt eine Bodenbildung an. Allerdings bleibt die Anschaffungsneigung trotz der gestiegenen Einkommenserwartungen auf einem niedrigen Niveau, während die Sparneigung den höchsten Stand seit Juni 2008 erreicht. Angesichts der insgesamt noch schwachen Indikatorenlage und der weiter hohen Unsicherheit der privaten Haushalte sowie der Unternehmer*innen gehen die meisten Wirtschaftsforschungsinstitute in ihren jüngsten Konjunkturprognosen für das erste Quartal 2024 von einem erneuten, leichten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts aus. Erst im weiteren Jahresverlauf ist im Zuge weiter rückläufiger Inflationsraten, steigender Löhne und Einkommen, einer anhaltend stabilen Arbeitsmarktentwicklung und zunehmenden Impulsen von der Außenwirtschaft mit einer spürbaren konjunkturellen Belebung zu rechnen.3 Um die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft frühzeitig erkennen zu können, wird regelmäßig ein detaillierter Forecast erstellt. Die Umsatzrendite, den Cashflow und den Deckungsbeitrag pro Projekt erwarten wir im Jahr 2024 auf dem Niveau des Vorjahres. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die zu erwartenden massiven weltweiten wirtschaftlichen Auswirkungen, die durch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten verursacht werden, können eine starke Bedrohung für unsere Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten darstellen. Gleichzeitig können sich für uns Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung, der Vergabe von Nachunternehmerarbeiten ergeben. Daraus können für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Operative Risiken Auch in unserer Branche wird es zunehmend schwieriger eine ausreichende Anzahl an qualifizierten Mitarbeitern zu gewinnen. Um dem entgegenzuwirken, werden Maßnahmen umgesetzt, um ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben. Produktions- und Gewährleistungsrisiken werden, unterstützt durch unser seit Jahren bewährtes und zertifiziertes Qualitätskontrollsystem, entgegengewirkt. Generell besteht im Baubereich das Risiko, dass Verzögerungen von Aufträgen zu Konventionalstrafen führen können. Aufgrund unserer besonderen Bauweise in Verbindung mit der über Jahre aufgebauten Erfahrung im Projektmanagement stufen wir dieses Risiko als gering ein. Da weder der russische noch der ukrainische Markt Absatzmärkte von uns sind und von uns keine Investitionen im Krisengebiet getätigt wurden, besteht für uns kein direktes Risiko aus dem russisch-ukrainischen Konflikt. Gleiches gilt für den Konflikt im Nahen Osten. Ertragsorientierte Risiken Beschaffungsrisiken können in Form von steigenden Material- und Nachunternehmerpreisen entstehen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen und Handwerksunternehmen zurück, mit denen wir eine langfristige Zusammenarbeit anstreben, die mit dem Abschluss von Rahmenverträgen gefestigt werden. Aufgrund des russisch-ukrainischen Krieges sowie des Konflikts im Nahen Osten besteht das Risiko, dass benötigte Materialien nicht oder nur zu einem deutlich höheren Preis beschafft werden können. Das gilt auch für Subunternehmerleistungen, die wiederum von der Beschaffung bestimmter Materialien abhängig sind. Lieferengpässe bei Standardmaterialien begegnen wir daher momentan mit einer größtmöglichen Vorratshaltung. Durch die Konzentration auf mehrere, voneinander unabhängige Zielgruppen auf Kundenseite, wird dafür gesorgt, dass im Absatzbereich keine Abhängigkeit von einer bestimmten Wirtschaftsbranche entsteht. Das bestehende Kundennetz wird kontinuierlich weiter ausgebaut. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Abrechnung mit unseren Kunden erfolgt ausschließlich auf Euro-Basis und somit sind wir keinem Währungsrisiko ausgesetzt. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren rechtlichen Risiken werden laufend abgewogen und sind in den Jahresabschluss und in unsere Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Risiken aus der Informationstechnologie Informationstechnologien bilden die Basis nahezu aller Geschäfts- und Kommunikationsprozesse der ProContain GmbH. Auf Ausfälle oder Störungen von IT-Systemen können weitreichende Beeinträchtigungen in allen Wertschöpfungsstufen der Gesellschaft folgen, die wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben können (IT-Risiken). Hinzu kommen mögliche Risiken aus dem Verlust von Daten oder der Entwendung von Geschäftsgeheimnissen. Der reibungslosen Zurverfügungstellung von IT-Anwendungen und IT-Services wird bei der ProContain GmbH eine hohe Bedeutung beigemessen. Um dies zu gewährleisten, sind entsprechende Prozesse und Organisationsstrukturen etabliert. Für den Fall von wesentlichen Störungen oder Datenverlusten existieren Notfallpläne. 2. Chancenbericht In der Produktion wurden die Prozessabläufe optimiert, damit ein schnellerer Durchlauf der Module erfolgen kann. Die ständige Weiterentwicklung des Projektgeschäftes bietet auch zukünftig die Chance unabhängiger von konjunkturellen Schwankungen in einzelnen Branchen zu werden. Durch eine Verbesserung und Intensivierung des kaufmännischen und operativen Projektcontrollings werden zukünftig kritische Projekte noch früher erkannt, so dass entsprechend gegengesteuert werden kann. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Materialpreisen und in den weiteren Auswirkungen, die sich aus den Kriegen in der Ukraine und im Nahen Osten, inflationären Entwicklungen und Energiepreissteigerungen ergeben. Aufgrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden kurzfristigen Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Trotzdem besteht auch für die ProContain GmbH das latente Risiko, dass Forderungen ausfallen können. Um das Risiko einzuschränken, wird auch weiterhin für alle Kunden eine Debitorenversicherung abgeschlossen. Hiermit wird das Forderungsausfallrisiko auf 10 % begrenzt. Bei größeren Anfragen erfolgt bereits vor Angebotsabgabe eine Bonitätsprüfung der Kunden. Bei Nichtversicherung eines Kunden durch die Kreditversicherung wird nur gegen Vorkasse geliefert. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist, meist unter Skontoausnutzung, gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine durchaus konservative Risikopolitik. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Seit 1.1.2014 unterhält die ProContain GmbH eine Zweigniederlassung in Morsbach-Lichtenberg. Die Geschäftsführung spricht an dieser Stelle den Mitarbeitern Dank und Anerkennung für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete hervorragende Arbeit aus.
Coswig, den 07. Juni 2024 Die Geschäftsleitung 1 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Schlaglichter-der-Wirtschaftspolitik/2024/04/08-konjunktur-wirtschaftliche-lage.html 2 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2024/20240214-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-februar-2024.html 3 https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023PROCONTAIN GMBH, COSWIGI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die ProContain GmbH hat ihren Sitz in 01640 Coswig und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Dresden unter der Registernummer HR B 22746 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie ab 2016 in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. III. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Einzelnen sind dies folgende Grundsätze und Methoden: Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung auf Zugänge beweglicher Gegenstände des Anlagevermögens erfolgt soweit handelsrechtlich zulässig entsprechend den Regelungen des Steuerrechts. Soweit notwendig, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Selbständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden in einen wirtschaftsjahresbezogenen steuerlichen Sammelposten eingestellt, der im Jahr der Bildung und über die folgenden Wirtschaftsjahre mit jeweils 1/5 gewinnmindernd aufzulösen ist. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten nach der Durchschnittsmethode bewertet soweit nicht ein Ansatz zu niedrigeren Marktpreisen erforderlich ist. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden Einzelkosten, angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten, der notwendigen Fertigungsgemeinkosten, der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, und angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten eingerechnet. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet, indem die Herstellungskosten um die erwarteten Verluste gemindert werden. Dabei werden die voraussichtlich noch anfallenden Lieferungs und Leistungsverpflichtungen der Gesellschaft zu Vollkosten angesetzt. Die von Kunden erhaltenen Anzahlungen, die den Aufträgen direkt zugerechnet werden können, werden offen von den Vorräten abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung und einer Einzelwertberichtigung Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden mit den Nennwerten bilanziert. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält mit dem Nominalwert angesetzte Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die latenten Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen (sonstige Rückstellungen) gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Der Steuersatz beträgt 30%. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. IV. Angaben zu bestimmten Bilanzpositionen sowie zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem als Sonderanlage beigefügten Anlagespiegel. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 127 (Vorjahr: TEUR 0). Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen sonstige Vermögensgegenstände mit TEUR 129 (Vorjahr: TEUR 167). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für den Personalbereich mit TEUR 1.074, Gewährleistungen mit TEUR 212, noch abzurechnende Fremdleistungen und Materialbezüge sowie Nachlaufkosten mit TEUR 27, Abschluss, Prüfungs und Beratungskosten mit TEUR 42, Drohverlust-Rückstellungen mit TEUR 521 sowie sonstige Risiken mit TEUR 122. Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen größer ein Jahr betragen TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 46). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 532). Die Umsatzerlöse gliedern sich nach folgenden Tätigkeitsbereichen auf:
Von den erzielten Umsatzerlösen entfallen auf das Inland TEUR 51.316 und auf das Ausland TEUR 11.453. V. Sonstige Angaben Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 15.995. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen in folgendem Umfang:
Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der Verbindlichkeiten aus Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Ebenso bestehen derzeit keine Anhaltspunkte für Risiken, uns aus den Gewährleistungsverträgen in Anspruch zu nehmen. Der ausschüttungsgesperrte Betrag aus der Aktivierung latenter Steuern beträgt gem. § 268 Abs. 8 HGB TEUR 160. Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführerin der Gesellschaft war im Berichtsjahr Frau Dipl.- Kffr. Sylvia Matschke, 51597 Morsbach. Gemeinsamvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr Herr Wirtschaftsingenieur Moritz Montnacher, 66798 Wallerfangen, und Herr Thorsten Arns, Kaufmann, 57482 Wenden. Die Gesellschaft wird in einen Konzernabschluss einbezogen. Mutterunternehmen ist die ALHO Holding GmbH mit Sitz in Friesenhagen-Hammer. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt durch Einreichung und Bekanntmachung im elektronischen Bundesanzeiger. Der Konzernabschluss stellt sowohl den kleinsten als auch den größten Kreis von Unternehmen gem. § 285 Nr. 14, 14a HGB dar. Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:
Die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers erfolgen im Konzernanhang des Mutterunternehmens. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Coswig, den 06. Mai 2024 Die Geschäftsführung gez. Silvia Matschke gez. Moritz Montnacher gez. Thosten Arns Angaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024 festgestellt. Ergebnisverwendungsbeschluss vom 11.07.2024Die Gesellschafter beschließen, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 19.222.912,75 auf neue Rechnung vorzutragen.
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ProContain GmbH, Coswig Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ProContain GmbH, Coswig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ProContain GmbH, Coswig, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Freudenberg, 28. Juni 2024 BERGZWEI
Audit GmbH
Schäfer, Wirtschaftsprüfer Partmann, Wirtschaftsprüfer |
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