Stammdaten

Register
Amtsgericht Ludwigshafen a.Rhein (Ludwigshafen) HRB 4593
Eingetragen
14.2.2000
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Gegenstand
Dienstleistungen im Bereich der Informationstechnologie, Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Software, Handel mit Anlagen der Informationstechnologie (Hardware) und Zubehör Betrieb von Anlagen der Informationstechnologie sowie Verwaltung eigenen Vermögens.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anja Dieterle
seit 19.8.2025
Vorstandsmitglied
Nils Vollmar
seit 18.4.2024
Prokura
Oliver Heidenreich
seit 3.3.2016
Prokura
Jürgen Spieß
seit 1.12.2014
Prokura

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SHE Informationstechnologie AG

Ludwigshafen/Rh..

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024

Lagebericht

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs
1.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft
Die SHE Informationstechnologie AG (kurz: SHE) ist ein Unternehmen der IT-Branche. SHE unterstützt Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Digitalisierungsstrategie. Wir sind Experten für Konzeption, Umsetzung und Betrieb innovativer IT-Anwendungen und sicherer IT-Infrastrukturen. Mit dem Einsatz innovativer IT und moderner Methoden stärken wir die Profitabilität unserer Kunden. Digitalisierung verstehen wir nicht nur als Anspruch, die Effizienz interner Abläufe bei unseren Kunden zu steigern, sondern vor allem darin, das Kerngeschäft unserer Kunden zu stärken und ihnen zu ermöglichen, Wettbewerbsvorteile zu generieren.
Für 2024 haben sich die Prognosen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zu Jahresbeginn eingetrübt. Das ifo Institut prognostiziert für die deutsche Gesamtwirtschaft einen Zuwachs des BIP im Jahr 2024 um lediglich 0,2% (Vorjahr: -0,3%). Die Aussichten für den IT-Markt sind allerdings etwas optimistischer. Der Digitalverband BITKOM, der jährlich Geschäftszahlen der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungs-elektronik erhebt, erwartet für das Jahr 2024 ein Wachstum der IT-Branche um 6,1% (Vorjahr: 2,2%). Es wird dabei erwartet, dass der Bereich Software mit einem Anstieg von 9,4% (Vorjahr: 9,6%) erneut der Wachstumstreiber sein wird. Die IT-Hardware wird auch im Jahr 2024 mit einem Zuwachs von 4,6% (Vorjahr: -5,4%) noch vor den IT-Dienstleistungen den größten Anteil des IT-Markts abbilden. Im Bereich IT-Dienstleistungen wird von einem Zuwachs von 4,8% (Vorjahr: 5,1%) ausgegangen.

1.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung
SHE konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr in einem von wirtschaftlicher Unsicherheit und schwacher Dynamik beeinflussten Marktumfeld Auftragseingänge in Höhe von TEUR 18.318 (Vorjahr: TEUR 27.442) verzeichnen. Die Auftragslage lag unterhalb der Vorjahresprognose. Das lag zum einen daran, dass vereinzelt Kunden von uns Kostensenkungsmaßnahmen kurzfristig umgesetzt haben, die sich auf die von uns erwartete Auftragslage auswirkt. Zum anderen haben wir darauf reagiert, dass sich die Gefährdungslage von Unternehmen hinsichtlich Angriffe auf die IT-Infrastruktur strukturell geändert hat. Wir haben begonnen, unsere IT-Infrastruktur und unsere Prozesse grundlegend zu modernisieren. Die Gesellschaft konnte dennoch unter diesen ungünstigen Rahmenbedingungen mit einem Umsatz von TEUR 30.600 das erfreuliche Vorjahresniveau (Vorjahr: TEUR 30.989) bestätigen. Insbesondere im margenstarken Dienstleistungsgeschäft wurde dies auf breiter Basis erneut unterstrichen. Sowohl der Umsatz im Software-Dienstleistungsgeschäft mit TEUR 8.521 (Vorjahr: TEUR 7.496) als auch der Umsatz im Infrastruktur-Dienstleistungsgeschäft mit TEUR 12.798 (Vorjahr: TEUR 13.380) übertreffen bzw. erreichen das Niveau des Geschäftsjahres 2023/2024. Der Umsatz des Handelsgeschäfts verzeichnet ein Volumen von TEUR 5.283 (Vorjahr: TEUR 6.294).
Der Umsatz resultiert sowohl aus dem weiteren Ausbau des Bestandskundengeschäfts, der Gewinnung von Neukunden als auch daraus, dass SHE langfristige Verträge mit seinen Kunden gewinnen konnte. Der Umsatz der Gesellschaft ist zudem gleichmäßig über mehrere Branchen und zahlreiche Kunden diversifiziert. Es bestehen somit weiterhin keine wesentlichen Abhängigkeiten zu einzelnen Großkunden oder Branchen.
Mit Urkunde vom 13. November 2023 und Eintragung in das Handelsregister am 15. Januar 2024 wurde das mit der SHE Informationstechnologie AG verbundene Unternehmen SHE International AG, Ludwigshafen am Rhein gegründet. Um der Entwicklung der letzten Jahren Rechnung zu tragen und die Wachstumspotenziale der SHE-Gruppe nachhaltig zu stärken, hat die SHE Informationstechnologie AG am 22. März 2024 ihre Anteile an der SHE Information Technology SRL, Cluj-Napoca, Rumänien auf die SHE International AG übertragen.
Im Rahmen des Infrastruktur-Dienstleistungsgeschäfts ist seit dem Vorjahr die Kompetenz von SHE bei der Cyberabwehr und der Bewältigung von Cyberangriffen in erkennbar größerem Umfang gefragt als noch in den Vorjahren. Im Zuge von sog. Incident Response-Einsätzen unterstützte SHE sowohl bei der forensischen Analyse als auch bei der Wiederherstellung der IT-Infrastruktur. Im Rahmen der Cyberabwehr hat SHE bei einigen Kunden den Betrieb des Security Operation Centers (SOC) übernommen.

1.3 Investitionen
Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 1.227 (Vorjahr: TEUR 2.063). Über die gewöhnlichen Ersatzinvestitionen hinaus, wurde die stetige Modernisierung der IT-Infrastruktur konsequent fortgesetzt. Darüber hinaus erfolgten weitere gezielte Investitionen in die Stärkung der Cyber-Abwehr und -Schadenseindämmung.
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen im Geschäftsjahr TEUR 1.261 (Vorjahr: TEUR 979). Wesentliche Anlagenabgänge waren im Berichtsjahr nicht zu verzeichnen.

1.4 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben
Die Investitionen des Geschäftsjahres wurden vollständig aus Eigenmitteln und dem operativen Cashflow finanziert.

1.5 Personal- und Sozialbereich
Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 143 Mitarbeiter (Vorjahr: 134 Mitarbeiter) der Gesellschaft an.
Wie auch in den Vorjahren wurden umfangreiche Maßnahmen zur stetigen Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter umgesetzt.
Die kontinuierlich weiterentwickelte Rekrutierungskompetenz der Gesellschaft hat sich auch im abgelaufenen Geschäftsjahr erneut bewährt. Zur stringenten Fortführung der strategischen Neuausrichtung der letzten Jahre konnte die Gesellschaft trotz des weiterhin spürbaren Fachkräftemangels in der IT-Branche ausreichend hochqualifizierte Mitarbeiter gewinnen.

2. Darstellung der Lage
2.1 Ertragslage
Bereinigt um die vorgenannten Sondereinflüsse aus der Anteilsübertragung der SHE Information Technology SRL liegt das Rohergebnis, bestehend aus Umsatzerlösen, Veränderungen der Bestände an unfertigen Leistungen, sonstigen betrieblichen Erträgen und Materialaufwand im Geschäftsjahr mit TEUR 19.553 auf dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: TEUR 19.269).
Entsprechend des Zuwachses an Mitarbeitern in den beiden abgelaufenen Geschäftsjahren betragen die Personalaufwendungen im Berichtsjahr TEUR 12.692 (Vorjahr: TEUR 11.489). Insbesondere aufgrund der stetigen Modernisierung der IT-Infrastruktur und den Zuwächsen im Rahmen der Leistungserbringung stiegen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf TEUR 4.696 (Vorjahr: TEUR 4.573).
Die Erträge aus der veräußerten Beteiligung des Software-Dienstleistungsgeschäft der SHE Information Technology SRL betragen im Geschäftsjahr TEUR 779 (Vorjahr: TEUR 896).
Das EBIT beträgt TEUR 6.866 (Vorjahr: TEUR 3.124).
Der Jahresüberschuss liegt im Berichtsjahr bei TEUR 6.417 (Vorjahr: TEUR 2.371).
Die aktuelle Auftragslage entspricht unseren Erwartungen. In einem unverändert von konjunktureller Unsicherheit gebremsten Marktumfeld wird im Geschäftsjahr 2024/2025 eine Stabilisierung des Umsatzniveaus im Dienstleistungs- und Handelsgeschäft erwartet.

2.2 Finanzlage
SHE verfügt weiterhin über eine sehr solide Finanzlage. Die Finanzierungen des laufenden Geschäfts und der Investitionen erfolgten im Geschäftsjahr wie bereits in den Vorjahren stets durch Eigenmittel und den operativen Cashflow.
Die Gesellschaft verfügt darüber hinaus über einen hochliquiden Finanzmittelbestand mit ausreichend hohen kurzfristigen Liquiditätsreserven aus nicht beanspruchten Bar- und Avalkredit Linien. Weiterhin konnte wie in den Vorjahren auch im Berichtsjahr ein deutlich positiver Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaftet werden.
Bereinigt um die vorgenannten Sondereinflüsse aus der Anteilsübertragung der SHE Information Technology SRL verfügt SHE unverändert über eine sehr solide Eigenkapitalquote in Höhe von 53% (Vorjahr: 47%).
Der bereinigte Deckungsgrad der langfristigen Vermögenswerte durch das Eigenkapital bestätigt im Berichtsjahr mit 232% weiterhin das hohe Niveau der Vorjahre (Vorjahr: 248%).
SHE war im abgeschlossenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, alle finanziellen Verpflichtungen vollständig und zeitnah zu erfüllen. Eine solide Finanzlage wird auch für das kommende Geschäftsjahr erwartet.

2.3 Vermögenslage
Trotz des Anstiegs der Bilanzsumme ergaben sich bei der Struktur des Vermögens keine wesentlichen Veränderungen. Das Anlagevermögen, bestehend aus Sach- und Finanzanlagen sowie immateriellen Vermögensgegenständen, hat sich um TEUR 65 auf TEUR 2.572 (Vorjahr: TEUR 2.637) reduziert. Die Finanzanlagen haben sich durch den o.g. Verkauf der Anteile an der SHE Information Technology SRL verringert. Die Anteile des Anlagevermögens an der Bilanzsumme betragen bereinigt 23% (Vorjahr: 19%).
Das Umlaufvermögen verzeichnet gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um TEUR 2.621 auf TEUR 13.933 (Vorjahr: TEUR 11.312). Dies ist insbesondere auf den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der weiterhin erfreulichen Geschäftsentwicklung und dem Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen.

2.4 Gesamtaussage
Auch wenn in einem schwierigen Marktumfeld die Auftragslage in Teilen belastet war und wir erhebliche interne Ressourcen der Modernisierung unserer IT-Infrastruktur und unserer Prozesse gewidmet haben, konnte SHE das erfreuliche Umsatzniveau des Vorjahres bestätigen. Insbesondere aufgrund einer unverändert hohen Diversifizierung des Umsatzes auf verschiedene Branchen und Kunden zeichnet sich die Gesellschaft durch eine hohe Krisenfestigkeit aus. Dies wird auch am hohen Anteil an Kundenverträgen mit langer Laufzeit deutlich.
SHE verfügt in Zeiten vielfältiger Krisen der letzten Jahre weiterhin über eine sehr solide Kapital- und Liquiditätsausstattung. Die Eigenkapitalquote erreicht im Geschäftsjahr unverändert ein sehr solides Niveau. Die Gesellschaft ist darüber hinaus vollständig eigenfinanziert und verfügt neben einem hochliquiden Finanzmittelbestand auch über ausreichend kurzfristige Refinanzierungsmittel. Zudem erwirtschaftet SHE, wie in den Jahren zuvor, einen deutlich positiven Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

3. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken
3.1 Prognosebericht
Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr begonnen, unsere IT-Infrastruktur und unsere IT-Prozesse grundlegend zu modernisieren. So reagieren wir auch auf die von uns als strukturell bewertete neue Gefährdungslage hinsichtlich Angriffe auf die IT-Infrastrukturen von Unternehmen. Die Maßnahmen werden sich voraussichtlich bis zum Ende des kommenden Geschäftsjahres auch auf unsere Profitabilität auswirken.
Unabhängig von den noch anstehenden Maßnahmen sieht die Geschäftsleitung die Gesellschaft bereits heute als sehr gut aufgestellt und resilient an.
Einzelne Branchen wie z.B. die Chemieindustrie leiden besonders unter gestiegenen Energiepreisen und schwächerer Nachfrage. Betroffene Unternehmen setzen Kostensenkungsmaßnahmen um, die wiederum Einfluss auf unsere Auftragslage haben. Wir gehen davon aus, dass sich dies nur kurzfristig negativ auf unsere Profitabilität auswirkt. Mittelfristig planen wir durch eine gesteigerte Neukundengewinnung den Effekt zu kompensieren. Insgesamt erwarten wir einen moderaten Anstieg des operativen Rohergebnisses und eine klar positive operative Marge.
Die Auftragslage der Gesellschaft zeigt sich in wirtschaftlich unbeständigen Zeiten über alle Dienstleistungsbereiche hinweg stabil. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 verfolgt SHE als vorrangiges Ziel, die sehr solide Kapital- und Liquiditätsausstattung auf einem wettbewerbsfähigen Niveau zu halten und weiter auszubauen.
Infolge des Kriegs in der Ukraine war unsere Wirtschaftstätigkeit im Dienstleistungsgeschäft in Teilen beeinträchtigt. In Abhängigkeit des künftigen Fortschreitens des Konflikts und weiteren geopolitischen Spannungen können sich neben einer zunehmenden Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hieraus für uns relevante Entwicklungen ergeben.
Hinsichtlich der vorstehenden Ergebniserwartungen für das kommende Geschäftsjahr wird darauf hingewiesen, dass diese auf Annahmen sowie Erfahrungswerten beruhen. Insofern sind diese mit Chancen und Risiken behaftet, so dass die tatsächlichen Ergebnisse von den Planungen abweichen können.

3.2 Chancen- und Risikobericht 
Die Bedeutung der Informationstechnologie nimmt aufgrund der Digitalisierung weiterhin stetig zu. IT ist ein integrativer Bestandteil der betrieblichen Wertschöpfung und ein bestimmender Erfolgsfaktor auch bei unseren Zielkunden. Vor diesem Hintergrund besteht ein steigender Bedarf an Digitalisierungs-Know-how, insbesondere an den von uns angebotenen innovativen IT-Dienstleistungen sowie ein Trend zum Nearshoring, den wir über die mit uns verbundene Gesellschaft in Cluj-Napoca, Rumänien abdecken.
Auch bei unseren Kunden ist die vorgenannte Entwicklung im Rahmen der Digitalisierung zu beobachten. Der wachsende IT-Bedarf und das hohe Maß an Zufriedenheit über die von uns bereitgestellten IT-Dienstleistungen bieten umfassende Potenziale zur Bindung und Ausbau unseres Kundengeschäfts. Darüber hinaus stehen unsere Kunden als Referenz zur Verfügung.
Der stetige Ausbau unserer vertrieblichen Expertise geht einher mit der Chance, weitere attraktive Neukunden zu gewinnen. Unsere starke Unternehmenskultur macht uns zudem als Arbeitgeber für IT-Spezialisten attraktiv.
Unternehmerisches Handeln ist untrennbar mit der Übernahme von Risiken verbunden. Risiko bedeutet für SHE die Gefahr möglicher Verluste oder entgangener Gewinne. Diese Gefahr kann durch interne oder externe Faktoren ausgelöst werden. Die Gesellschaft hat ein Risikofrüherkennungssystem im Sinne von § 91 Abs. 2 AktG eingerichtet. Das etablierte Risikofrüherkennungs- und Überwachungssystem wird als Grundlage für ein aktives Risikomanagement eingesetzt. Hierbei wird eine angemessene Identifizierung, Beurteilung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation der wesentlichen Risiken gewährleistet. Das Risikomanagement der Gesellschaft steht im Fokus der Unternehmensführung und soll die bei SHE verankerte Risikokultur nachhaltig stärken und eine bereichsübergreifende Kommunikation risikorelevanter Sachverhalte stetig fördern.
Die Geschäftsentwicklung von SHE ist im Wesentlichen durch finanzwirtschaftliche und operationelle Risiken sowie durch allgemeine Geschäftsrisiken beeinflusst. Das Risikofrüherkennungs- und Überwachungssystem wird hinsichtlich der Entwicklung des Volumens und der Komplexität der betriebenen Geschäfte kontinuierlich weiterentwickelt. Darüber hinaus stellt insbesondere das Business Continuity Management bei möglichen Störungen einen ordnungsgemäßen Geschäftsbetrieb sicher.
In einem von zunehmenden Fachkräftemangel gekennzeichneten IT-Arbeitsmarkt besteht für uns ein konkretes Risiko darin, die Mitarbeiter nicht in einem gewünschten Maße an das Unternehmen binden zu können. Des Weiteren müssen auch wir als IT-Dienstleister von kompromittierenden Angriffen auf unsere IT-Infrastruktur ausgehen, weswegen wir entsprechende Vorkehrungen und Notfallpläne etabliert haben und stetig weiterentwickeln. Ein weiteres wesentliches Risiko stellt der Eintritt unvorhersehbarer Ereignisse, wie z.B. der Krieg in der Ukraine, mit einschneidenden Veränderungen der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dar. Neben dem Verlust von Großkunden, dem wir mit einem umfassenden Monitoring und Früherkennungssystem begegnen, können ausbleibende vertriebliche Erfolge maßgeblichen Einfluss auf die Ertragslage nehmen. Ein weiteres Risiko sehen wir darin, Vertriebspotentiale nicht adäquat zu nutzen, da wir IT-Spezialisten nicht in erforderlichem Umfang gewinnen können.
Für SHE sind bestandsgefährdende Risiken derzeit nicht zu erkennen.


4. Schlusserklärung zum Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
(Abhängigkeitsbericht), § 312 Abs. 3 Satz 3 AktG
SHE hat bei allen Rechtsgeschäften mit verbundenen Unternehmen nach den Umständen, die zu dem Zeitpunkt, in dem sie vorgenommen wurden, bekannt waren, eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden.

 

Ludwigshafen am Rhein, den 6. Juni 2024


SHE Informationstechnologie   AG
- Der Vorstand -

gez. Dr. Carsten Stockmann

Bilanz

Aktiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Anlagevermögen 2.572.009,39 2.637.307,69
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 85.702,45 179.198,13
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 85.702,45 179.198,13
II. Sachanlagen 2.486.256,94 2.439.283,56
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.486.256,94 2.439.283,56
III. Finanzanlagen 50,00 18.826,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 18.776,00
2. sonstige Finanzanlagen 50,00 50,00
B. Umlaufvermögen 13.202.135,59 10.655.392,72
I. Vorräte 124.745,06 353.997,47
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.605.339,10 6.150.876,70
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 6.037.747,82 895.934,30
2. sonstige Vermögensgegenstände 5.567.591,28 5.254.942,40
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.472.051,43 4.150.518,55
C. Rechnungsabgrenzungsposten 730.531,44 656.247,21
Bilanzsumme, Summe Aktiva 16.504.676,42 13.948.947,62

Passiva

31.3.2024
EUR
31.3.2023
EUR
A. Eigenkapital 11.178.526,69 6.537.200,04
I. gezeichnetes Kapital 600.000,00 600.000,00
II. Kapitalrücklage 48.597,02 48.597,02
III. Gewinnrücklagen 330.000,00 330.000,00
IV. Bilanzgewinn 10.199.929,67 5.558.603,02
B. Rückstellungen 3.275.295,29 3.578.987,70
C. Verbindlichkeiten 1.937.247,19 3.774.749,61
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 19.288,64 1.611.698,16
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 322.009,28 242.554,32
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.595.949,27 1.920.497,13
D. Rechnungsabgrenzungsposten 113.607,25 58.010,27
Bilanzsumme, Summe Passiva 16.504.676,42 13.948.947,62

Gewinn- und Verlustrechnung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Rohergebnis 24.735.600,51 19.269.107,65
2. Personalaufwand 12.692.257,07 11.488.585,93
a) Löhne und Gehälter 10.836.031,91 9.826.397,32
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.856.225,16 1.662.188,61
3. Abschreibungen 1.260.588,62 979.472,20
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.260.588,62 979.472,20
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.695.849,41 4.573.009,57
5. Erträge aus Beteiligungen 779.067,68 896.125,34
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.263,32 303,10
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 57.777,67 49.859,98
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 6.816.458,74 3.074.608,41
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag 371.850,44 696.007,25
10. sonstige Steuern 27.281,65 7.389,00
Jahresüberschuss 6.417.326,65 2.371.212,16

Ergebnisverwendung

1.4.2023 - 31.3.2024
EUR
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR
1. Jahresüberschuss 6.417.326,65 2.371.212,16
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.782.603,02 3.187.390,86
3. Bilanzgewinn 10.199.929,67 5.558.603,02

Anhang

A. Allgemeine Angaben

Angaben zum Unternehmen:
· Sitz:     Ludwigshafen am Rhein · Geschäftsanschrift:  Donnersbergweg 3, 67059 Ludwigshafen am Rhein · Registergericht:  Amtsgericht Ludwigshafen am Rhein · Handelsregisternummer: HRB 4593
Der Jahresabschluss der SHE Informationstechnologie AG ist im Geschäftsjahr nach den Vorschriften der §§ 238 ff. HGB sowie unter Berücksichtigung der ergänzenden Vorschriften der §§ 264 ff. HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) erstellt. Die Vorjahreszahlen sind als Vergleich beigefügt.

Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.

B. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Bei zeitlich begrenzter Nutzung erfolgt eine planmäßige Abschreibung über den Zeitraum, in dem die Vermögensgegenstände jeweils voraussichtlich genutzt werden. Die Anlagegüter werden nach Maßgabe der jeweils kürzesten steuerlich für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Seit diesem Geschäftsjahr wurden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 und bis EUR 1.000,00 entsprechend der steuerlichen Vorschriften nach § 6 Abs. 2a EStG über 5 Jahre abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. dem jeweils niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die niedrigeren beizulegenden Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am Beschaffungsmarkt, aber unter Berücksichtigung der Einsatzmöglichkeiten der Bestände ermittelt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.

Unfertige Leistungen sind zu Herstellungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die Herstellungskosten werden retrograd anhand der Verkaufspreise unter Berücksichtigung angemessener Abschläge ermittelt. Der Grundsatz der verlustfreien Bewertung wird beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Beträge in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Dieser Grundsatz wird auch bei Forderungen angewandt.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt, um alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem laufzeitabhängigen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Bezugsberichtigten bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel, Unverfallbarkeitsregelung und ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten erdient wurde. Als biometrische Rechnungsgrundlage wurden die 'Richttafeln 2018 G' von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Für die Berechnung wurde ein Zinssatz von 1,83 % p.a., Gehaltstrends von 0,00 % und Rententrends von 0,00 % angenommen.

Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch Rückdeckungsversicherungen gesichert. Diese Rückdeckungsversicherungen dienen ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Sie wurden daher gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Rückstellungen für diese Verpflichtungen verrechnet. Entsprechend wurde mit den zugehörigen Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Die Bewertung erfolgte zum beizulegenden Zeitwert gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB.

Die Pensionsrückstellungen werden mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre gemäß dem Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften bewertet. Der Unterschiedsbetrag zur Bewertung von Pensionsrückstellungen mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre ist für Ausschüttungen gesperrt.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zum Jahresabschluss
I.  Erläuterungen zur Bilanz
1. Anlagevermögen
Die Aufgliederung des in der Bilanz ausgewiesenen Anlagevermögens und dessen Entwicklung im Geschäftsjahr stellen sich wie folgt dar:



Anschaffungs-/Herstellungskosten



Stand 01.04.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.03.2024


EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
1.099.866,04
50.133,05
76.601,02
1.073.398,07
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
1.099.866,04
50.133,05
76.601,02
1.073.398,07
II. Sachanlagen





1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
6.824.513,92
1.176.962,97
228.667,67
7.772.809,22
Summe Sachanlagen
6.824.513,92
1.176.962,97
228.667,67
7.772.809,22
III. Finanzanlagen




1. Anteile an verbundenen Unternehmen
18.776,00
0,00
18.776,00
0,00
2. Genossenschaftsanteile
50,00
0,00
0,00
50,00
Summe Finanzanlagen
18.826,00
0,00
18.776,00
50,00
Summe Anlagevermögen
7.943.205,96
1.227.096,02
324.044,69
8.846.257,29



Abschreibungen



Stand 01.04.2023
Zugänge
Abgänge
Stand 31.03.2024


EUR
EUR
EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände



entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
920.667,91
140.181,73
73.154,02
987.695,62
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
920.667,91
140.181,73
73.154,02
987.695,62
II. Sachanlagen





1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
4.385.230,36
1.120.406,89
219.084,97
5.286.552,28
Summe Sachanlagen
4.385.230,36
1.120.406,89
219.084,97
5.286.552,28
III. Finanzanlagen




1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00
2. Genossenschaftsanteile
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Finanzanlagen
0,00
0,00
0,00
0,00
Summe Anlagevermögen
5.305.898,27
1.260.588,62
292.238,99
6.274.247,90


Buchwerte



Stand 31.03.2024
Stand 31.03.2023


EUR
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände

entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
85.702,45
179.198,13
Summe immaterielle Vermögensgegenstände
85.702,45
179.198,13
II. Sachanlagen



1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.486.256,94
2.439.283,56
Summe Sachanlagen
2.486.256,94
2.439.283,56
III. Finanzanlagen


1. Anteile an verbundenen Unternehmen
0,00
18.776,00
2. Genossenschaftsanteile
50,00
50,00
Summe Finanzanlagen
50,00
18.826,00
Summe Anlagevermögen
2.572.009,39
2.637.307,69



2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 5) enthalten.

3. Eigenkapital
Das Grundkapital im Nennbetrag von TEUR 600 (Vorjahr: TEUR 600) setzt sich aus 510.000 (Vorjahr: 510.000) auf den Inhaber lautende nennbetragslose Stück-Stammaktien und 90.000 (Vorjahr: 90.000) auf den Inhaber lautende nennbetragslose und stimmrechtslose Stück-Vorzugsaktien zusammen.

Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 3.783 (Vorjahr TEUR 3.187).

4. Rückstellungen
Für die Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden sowie Aufwendungen und Erträge im Zusammenhang mit Pensionsverpflichtungen wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden
EUR
· Erfüllungsbetrag der Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen
1.515.612,00
· Anschaffungskosten/Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände
344.501,45
· verrechnete Aufwendungen aus der Abzinsung Pensionsrückstellung
26.929,00
· verrechnete Erträge aus Vermögensgegenständen zur Verrechnung
8.606,57



Der anteilige Rückstellungsbetrag für Pensionsanwartschaften früherer Mitglieder des Vorstands beträgt vor Saldierung mit Vermögensgegenständen zur Verrechnung TEUR 1.407 (Vorjahr: TEUR 1.408). Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 70).

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. In der Position sind im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 1.370, Vorjahr: TEUR 1.526) und Gewährleistungen (TEUR 233, Vorjahr: TEUR 155) enthalten.

5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.937 (Vorjahr: TEUR 3.775) sind wie im Vorjahr vollumfänglich solche mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.105 (Vorjahr: TEUR 1.595) sind im geschäftsüblichen Umfang durch Eigentumsvorbehalte besichert. Es bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr: TEUR 1.590 durch eine Globalzession besichert).

In der Position "Sonstige Verbindlichkeiten" sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 425 (Vorjahr: TEUR 265) und solche aus sozialer Sicherheit in Höhe von TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 35) enthalten.

II.  Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Aufwendungen für Altersvorsorge betrugen im Geschäftsjahr TEUR 138 (Vorjahr: TEUR 170).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0,5 (Vorjahr: TEUR 1) und periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 29) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus dem Verkauf von Anteilen an der SC SHE Information Technology SRL, Cluj-Napoca, Rumänien in Höhe von TEUR 5.183 enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten.

Die Erträge aus Beteiligungen entfallen in voller Höhe auf die Erträge aus verbundenen Unternehmen.
In der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 18) enthalten.
In der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

D. Sonstige Angaben

I. Finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag hatte die Gesellschaft finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 3.114 (Vorjahr: TEUR 3.047), davon sind TEUR 1.162 (Vorjahr: TEUR 1.096) im Folgejahr fällig.
II. Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 143 Arbeitnehmer (Vorjahr: 125) beschäftigt. Davon entfielen 13 Arbeitnehmer auf den Bereich Vertrieb (Vorjahr: 10), 111 Arbeitnehmer auf den Bereich Delivery (Vorjahr: 97) und 19 Arbeitnehmer auf den Bereich Finanzen (Vorjahr: 18).

III. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Einzelvertretungsbefugter Vorstand war im Geschäftsjahr
·  Herr Dr. Carsten Stockmann, Diplom-Wirtschaftsinformatiker, Schwetzingen
IV. Mitglieder des Aufsichtsrats

Mitglieder des Aufsichtsrats waren im Geschäftsjahr
·  Herr Ulrich Engelhardt (Vorsitzender), Diplom-Mathematiker, Mannheim ·  Frau Christina Malbasic (Stellvertretende Vorsitzende), Master of Science in Business Administration, Innsbruck, Österreich ·  Frau Beate Engelhardt, Verwaltungsfachwirtin, Mannheim
Die Aufsichtsratsvergütungen für das Geschäftsjahr betrugen insgesamt TEUR 65 (Vorjahr: TEUR 64).

V. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, den im Geschäftsjahr 2023/2024 erzielten Bilanzgewinn von TEUR 10.200 in Höhe von TEUR 1.206 zur Ausschüttung einer Dividende von EUR 2,01 je dividendenberechtigter Stückaktie, in Höhe von TEUR 5.209 als Sachdividende in Form der Abtretung einer Kaufpreis- und Zinsforderung zu verwenden. Darüber hinaus erhalten die Vorzugsaktien gemäß Satzung eine Dividende von EUR 2,01 je Stück.

 

Ludwigshafen am Rhein, 6. Juni 2024


SHE Informationstechnologie AG
- Der Vorstand -

gez. Dr. Carsten Stockmann

Bericht des Aufsichtsrats


In der ordentlichen Hauptversammlung am 07.07.2022 wurden Beate Engelhardt, Ulrich Engelhardt und Christina Malbasic für weitere zwei Jahre in ihrem Amt bestätigt. Als Ersatzmitglied für Ulrich Engelhardt wurde Jens Bohlen, als Ersatzmitglied für Beate Engelhardt und Christina Malbasic wurde Isabelle Engelhardt gewählt. In der darauffolgenden konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats wurde Ulrich Engelhardt zum Vorsitzenden und Christina Malbasic zur stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt. Die Hauptversammlung wurde in Ludwigshafen durchgeführt.
Im Berichtsjahr hat die ordentliche Hauptversammlung der SHE Informationstechnologie AG am 29.06.2023 stattgefunden. Eine außerordentliche Hauptversammlung wurde am 13.11.2023 durchgeführt. Die Vorschläge der Verwaltung zu den einzelnen Tagesordnungspunkten der Hauptversammlungen wurden einstimmig beschlossen.
Im Berichtsjahr haben sich im Vorstand keine Veränderungen ergeben.
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024 insgesamt fünf ordentliche Aufsichtsratssitzungen durchgeführt.
Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtsjahr sowohl in den Aufsichtsratssitzungen als auch in Einzelbesprechungen der Aufsichtsratsmitglieder untereinander wie auch mit der Geschäftsleitung intensiv mit den Geschäftstätigkeiten der Gesellschaft befasst. Er befasste sich außerdem mit der Zweckmäßigkeit und Rechtmäßigkeit der Geschäftsführung durch den Vorstand.
Der Aufsichtsrat verfolgte und diskutierte die Berichte der Geschäftsführung über die beabsichtigte Geschäftspolitik und andere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung (insbesondere die Finanz-, Investitions- und Personalplanung) sowie die wirtschaftlichen Verhältnisse.
Der Vorstand hat den Aufsichtsrat mittels schriftlicher und mündlicher Berichte regelmäßig, zeitnah und umfassend unterrichtet. Die Berichte beinhalteten alle relevanten Informationen zur Strategieentwicklung, zur Planung, zur unterjährigen Geschäftsentwicklung und Lage des Unternehmens sowie zur Risikosituation und zum Risikomanagement.
Über eilbedürftige Themen hat der Vorstand den Aufsichtsrat auch zwischen den turnusmäßigen Sitzungen unverzüglich informiert. Der Aufsichtsrat wurde vom Vorstand regelmäßig über wesentliche Geschäftsvorgänge und über die aktuelle Geschäftslage unterrichtet.
Die Buchführung und der Jahresabschluss zum 31.03.2024 sind von der Edenhofer GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, geprüft worden und die Prüfung hat zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt. Der Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis dieser Prüfung zu.
Außerdem hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss zum 31.03.2024, den Lagebericht des Vorstands und den Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverwendung geprüft. Dabei haben sich keine Beanstandungen ergeben.
Dem Vorschlag des Vorstands für die Gewinnverwendung schließt sich der Aufsichtsrat an. Der Aufsichtsrat hat heute den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt, der damit    festgestellt worden ist.
SHE konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr in einem von wirtschaftlicher Unsicherheit und schwacher Dynamik beeinflussten Marktumfeld Auftragseingänge in Höhe von TEUR 18.318 (Vorjahr: TEUR 27.442) verzeichnen. Die Auftragslage lag unterhalb der Vorjahresprognose. Das lag zum einen daran, dass vereinzelt Kunden von uns Kostensenkungsmaßnahmen kurzfristig umgesetzt haben, die sich auf die von uns erwartete Auftragslage auswirkt. Zum anderen haben wir darauf reagiert, dass sich die Gefährdungslage von Unternehmen hinsichtlich Angriffe auf die IT-Infrastruktur strukturell geändert hat. Wir haben begonnen, unsere IT-Infrastruktur und unsere Prozesse grundlegend zu modernisieren. Die Gesellschaft konnte dennoch unter diesen ungünstigen Rahmenbedingungen mit einem Umsatz von TEUR 30.614 das erfreuliche Vorjahresniveau (Vorjahr: TEUR 30.989) bestätigen.
Der Umsatz resultiert sowohl aus dem weiteren Ausbau des Bestandskundengeschäfts, der Gewinnung von Neukunden als auch daraus, dass SHE langfristige Verträge mit seinen Kunden gewinnen konnte. Der Umsatz der Gesellschaft ist zudem gleichmäßig über mehrere Branchen und zahlreiche Kunden diversifiziert. Es bestehen somit weiterhin keine wesentlichen Abhängigkeiten zu einzelnen Großkunden oder Branchen.
Mit Urkunde vom 13.11.2023 und Eintragung in das Handelsregister am 15. Januar 2024 wurde das mit der SHE Informationstechnologie AG verbundene Unternehmen SHE International AG, Ludwigshafen am Rhein gegründet. Um der Entwicklung der letzten Jahren Rechnung zu tragen und die Wachstumspotenziale der SHE-Gruppe nachhaltig zu stärken, hat die SHE Informationstechnologie AG am 22.03.2024 ihre Anteile an der SHE Information Technology SRL, Cluj-Napoca, Rumänien auf die SHE International AG übertragen.
Die Erträge aus Beteiligungen des Software-Dienstleistungsgeschäft der Tochtergesellschaft SHE Information Technology SRL (bis 22.03.2024) betragen im Geschäftsjahr TEUR 779 (Vorjahr: TEUR 896).
Das EBIT beträgt TEUR 6.870 (Vorjahr: TEUR 3.262).
Der Jahresüberschuss liegt im Berichtsjahr bei TEUR 6.422 (Vorjahr: TEUR 2.371).
SHE verfügt weiterhin über eine sehr solide Finanzlage. Die Finanzierungen des laufenden Geschäfts und der Investitionen erfolgten im Geschäftsjahr wie bereits in den Vorjahren stets durch Eigenmittel und den operativen Cashflow.
Die Gesellschaft verfügt darüber hinaus über einen hochliquiden Finanzmittelbestand mit ausreichend hohen kurzfristigen Liquiditätsreserven aus nicht beanspruchten Bar- und Avalkredit Linien. Weiterhin konnte wie in den Vorjahren auch im Berichtsjahr ein deutlich positiver Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erwirtschaftet werden.
Bereinigt um die vorgenannten Sondereinflüsse aus der Anteilsübertragung der SHE Information Technology SRL verfügt SHE unverändert über eine sehr solide Eigenkapitalquote in Höhe von 52% (Vorjahr: 47%).
SHE war im abgeschlossenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, alle finanziellen Verpflichtungen vollständig und zeitnah zu erfüllen. Eine solide Finanzlage wird auch für das kommende Geschäftsjahr erwartet.
Der Aufsichtsrat dankt dem Management sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren engagierten Einsatz und die im Berichtsjahr geleistete Arbeit in einer herausfordernden Zeit.

 

Ludwigshafen, 01. Juli 2024

               Ulrich Engelhardt

       Aufsichtsratsvorsitzender                 

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk


In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir am 06. Juni 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS
An die SHE Informationstechnologie AG
Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SHE Informationstechnologie AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SHE Informationstechnologie AG für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und
· vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

· gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

· beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

· ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

· beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

·  führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 6. Juni 2024

Edenhofer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
durch:
Ulrich Edenhofer

Irene Krämer
Diplom-Betriebswirt (BA)

Diplom-Betriebswirtin (BA)
Wirtschaftsprüfer

Wirtschaftsprüferin

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