SHE
Informationstechnologie AG
Ludwigshafen/Rh..
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024
Lagebericht
1. Darstellung des Geschäftsverlaufs
1.1 Entwicklung von Branche und
Gesamtwirtschaft
Die SHE Informationstechnologie AG (kurz: SHE) ist
ein Unternehmen der IT-Branche. SHE unterstützt
Unternehmen bei der Umsetzung ihrer
Digitalisierungsstrategie. Wir sind Experten für
Konzeption, Umsetzung und Betrieb innovativer
IT-Anwendungen und sicherer IT-Infrastrukturen. Mit dem
Einsatz innovativer IT und moderner Methoden stärken
wir die Profitabilität unserer Kunden. Digitalisierung
verstehen wir nicht nur als Anspruch, die Effizienz
interner Abläufe bei unseren Kunden zu steigern,
sondern vor allem darin, das Kerngeschäft unserer
Kunden zu stärken und ihnen zu ermöglichen,
Wettbewerbsvorteile zu generieren.
Für 2024 haben sich die Prognosen für die
gesamtwirtschaftliche Entwicklung zu Jahresbeginn
eingetrübt. Das ifo Institut prognostiziert für
die deutsche Gesamtwirtschaft einen Zuwachs des BIP im Jahr
2024 um lediglich 0,2% (Vorjahr: -0,3%). Die Aussichten
für den IT-Markt sind allerdings etwas optimistischer.
Der Digitalverband BITKOM, der jährlich
Geschäftszahlen der Informationstechnologie,
Telekommunikation und Unterhaltungs-elektronik erhebt,
erwartet für das Jahr 2024 ein Wachstum der IT-Branche
um 6,1% (Vorjahr: 2,2%). Es wird dabei erwartet, dass der
Bereich Software mit einem Anstieg von 9,4% (Vorjahr: 9,6%)
erneut der Wachstumstreiber sein wird. Die IT-Hardware wird
auch im Jahr 2024 mit einem Zuwachs von 4,6% (Vorjahr:
-5,4%) noch vor den IT-Dienstleistungen den
größten Anteil des IT-Markts abbilden. Im
Bereich IT-Dienstleistungen wird von einem Zuwachs von 4,8%
(Vorjahr: 5,1%) ausgegangen.
1.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung
SHE konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr in
einem von wirtschaftlicher Unsicherheit und schwacher
Dynamik beeinflussten Marktumfeld Auftragseingänge in
Höhe von TEUR 18.318 (Vorjahr: TEUR 27.442)
verzeichnen. Die Auftragslage lag unterhalb der
Vorjahresprognose. Das lag zum einen daran, dass vereinzelt
Kunden von uns Kostensenkungsmaßnahmen kurzfristig
umgesetzt haben, die sich auf die von uns erwartete
Auftragslage auswirkt. Zum anderen haben wir darauf
reagiert, dass sich die Gefährdungslage von
Unternehmen hinsichtlich Angriffe auf die IT-Infrastruktur
strukturell geändert hat. Wir haben begonnen, unsere
IT-Infrastruktur und unsere Prozesse grundlegend zu
modernisieren. Die Gesellschaft konnte dennoch unter diesen
ungünstigen Rahmenbedingungen mit einem Umsatz von
TEUR 30.600 das erfreuliche Vorjahresniveau (Vorjahr: TEUR
30.989) bestätigen. Insbesondere im margenstarken
Dienstleistungsgeschäft wurde dies auf breiter Basis
erneut unterstrichen. Sowohl der Umsatz im
Software-Dienstleistungsgeschäft mit TEUR 8.521
(Vorjahr: TEUR 7.496) als auch der Umsatz im
Infrastruktur-Dienstleistungsgeschäft mit TEUR 12.798
(Vorjahr: TEUR 13.380) übertreffen bzw. erreichen das
Niveau des Geschäftsjahres 2023/2024. Der Umsatz des
Handelsgeschäfts verzeichnet ein Volumen von TEUR
5.283 (Vorjahr: TEUR 6.294).
Der Umsatz resultiert sowohl aus dem weiteren Ausbau
des Bestandskundengeschäfts, der Gewinnung von
Neukunden als auch daraus, dass SHE langfristige
Verträge mit seinen Kunden gewinnen konnte. Der Umsatz
der Gesellschaft ist zudem gleichmäßig über
mehrere Branchen und zahlreiche Kunden diversifiziert. Es
bestehen somit weiterhin keine wesentlichen
Abhängigkeiten zu einzelnen Großkunden oder
Branchen.
Mit Urkunde vom 13. November 2023 und Eintragung in
das Handelsregister am 15. Januar 2024 wurde das mit der
SHE Informationstechnologie AG verbundene Unternehmen SHE
International AG, Ludwigshafen am Rhein gegründet. Um
der Entwicklung der letzten Jahren Rechnung zu tragen und
die Wachstumspotenziale der SHE-Gruppe nachhaltig zu
stärken, hat die SHE Informationstechnologie AG am 22.
März 2024 ihre Anteile an der SHE Information
Technology SRL, Cluj-Napoca, Rumänien auf die SHE
International AG übertragen.
Im Rahmen des
Infrastruktur-Dienstleistungsgeschäfts ist seit dem
Vorjahr die Kompetenz von SHE bei der Cyberabwehr und der
Bewältigung von Cyberangriffen in erkennbar
größerem Umfang gefragt als noch in den
Vorjahren. Im Zuge von sog. Incident
Response-Einsätzen unterstützte SHE sowohl bei
der forensischen Analyse als auch bei der Wiederherstellung
der IT-Infrastruktur. Im Rahmen der Cyberabwehr hat SHE bei
einigen Kunden den Betrieb des Security Operation Centers
(SOC) übernommen.
1.3 Investitionen
Die Investitionen in immaterielle
Vermögensgegenstände und Sachanlagen beliefen
sich im Geschäftsjahr auf TEUR 1.227 (Vorjahr: TEUR
2.063). Über die gewöhnlichen Ersatzinvestitionen
hinaus, wurde die stetige Modernisierung der
IT-Infrastruktur konsequent fortgesetzt. Darüber
hinaus erfolgten weitere gezielte Investitionen in die
Stärkung der Cyber-Abwehr und
-Schadenseindämmung.
Die Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände und Sachanlagen betragen im
Geschäftsjahr TEUR 1.261 (Vorjahr: TEUR 979).
Wesentliche Anlagenabgänge waren im Berichtsjahr nicht
zu verzeichnen.
1.4 Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben
Die Investitionen des Geschäftsjahres wurden
vollständig aus Eigenmitteln und dem operativen
Cashflow finanziert.
1.5 Personal- und Sozialbereich
Zum Ende des Geschäftsjahres gehörten 143
Mitarbeiter (Vorjahr: 134 Mitarbeiter) der Gesellschaft an.
Wie auch in den Vorjahren wurden umfangreiche
Maßnahmen zur stetigen Aus- und Weiterbildung der
Mitarbeiter umgesetzt.
Die kontinuierlich weiterentwickelte
Rekrutierungskompetenz der Gesellschaft hat sich auch im
abgelaufenen Geschäftsjahr erneut bewährt. Zur
stringenten Fortführung der strategischen
Neuausrichtung der letzten Jahre konnte die Gesellschaft
trotz des weiterhin spürbaren Fachkräftemangels
in der IT-Branche ausreichend hochqualifizierte Mitarbeiter
gewinnen.
2. Darstellung der Lage
2.1 Ertragslage
Bereinigt um die vorgenannten Sondereinflüsse
aus der Anteilsübertragung der SHE Information
Technology SRL liegt das Rohergebnis, bestehend aus
Umsatzerlösen, Veränderungen der Bestände an
unfertigen Leistungen, sonstigen betrieblichen
Erträgen und Materialaufwand im Geschäftsjahr mit
TEUR 19.553 auf dem Niveau des Vorjahres (Vorjahr: TEUR
19.269).
Entsprechend des Zuwachses an Mitarbeitern in den
beiden abgelaufenen Geschäftsjahren betragen die
Personalaufwendungen im Berichtsjahr TEUR 12.692 (Vorjahr:
TEUR 11.489). Insbesondere aufgrund der stetigen
Modernisierung der IT-Infrastruktur und den Zuwächsen
im Rahmen der Leistungserbringung stiegen die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen auf TEUR 4.696 (Vorjahr: TEUR
4.573).
Die Erträge aus der veräußerten
Beteiligung des Software-Dienstleistungsgeschäft der
SHE Information Technology SRL betragen im
Geschäftsjahr TEUR 779 (Vorjahr: TEUR 896).
Das EBIT beträgt TEUR 6.866 (Vorjahr: TEUR
3.124).
Der Jahresüberschuss liegt im Berichtsjahr bei
TEUR 6.417 (Vorjahr: TEUR 2.371).
Die aktuelle Auftragslage entspricht unseren
Erwartungen. In einem unverändert von konjunktureller
Unsicherheit gebremsten Marktumfeld wird im
Geschäftsjahr 2024/2025 eine Stabilisierung des
Umsatzniveaus im Dienstleistungs- und Handelsgeschäft
erwartet.
2.2 Finanzlage
SHE verfügt weiterhin über eine sehr solide
Finanzlage. Die Finanzierungen des laufenden Geschäfts
und der Investitionen erfolgten im Geschäftsjahr wie
bereits in den Vorjahren stets durch Eigenmittel und den
operativen Cashflow.
Die Gesellschaft verfügt darüber hinaus
über einen hochliquiden Finanzmittelbestand mit
ausreichend hohen kurzfristigen Liquiditätsreserven
aus nicht beanspruchten Bar- und Avalkredit Linien.
Weiterhin konnte wie in den Vorjahren auch im Berichtsjahr
ein deutlich positiver Cashflow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit erwirtschaftet werden.
Bereinigt um die vorgenannten Sondereinflüsse
aus der Anteilsübertragung der SHE Information
Technology SRL verfügt SHE unverändert über
eine sehr solide Eigenkapitalquote in Höhe von 53%
(Vorjahr: 47%).
Der bereinigte Deckungsgrad der langfristigen
Vermögenswerte durch das Eigenkapital bestätigt
im Berichtsjahr mit 232% weiterhin das hohe Niveau der
Vorjahre (Vorjahr: 248%).
SHE war im abgeschlossenen Geschäftsjahr
jederzeit in der Lage, alle finanziellen Verpflichtungen
vollständig und zeitnah zu erfüllen. Eine solide
Finanzlage wird auch für das kommende
Geschäftsjahr erwartet.
2.3 Vermögenslage
Trotz des Anstiegs der Bilanzsumme ergaben sich bei
der Struktur des Vermögens keine wesentlichen
Veränderungen. Das Anlagevermögen, bestehend aus
Sach- und Finanzanlagen sowie immateriellen
Vermögensgegenständen, hat sich um TEUR 65 auf
TEUR 2.572 (Vorjahr: TEUR 2.637) reduziert. Die
Finanzanlagen haben sich durch den o.g. Verkauf der Anteile
an der SHE Information Technology SRL verringert. Die
Anteile des Anlagevermögens an der Bilanzsumme
betragen bereinigt 23% (Vorjahr: 19%).
Das Umlaufvermögen verzeichnet gegenüber
dem Vorjahr einen Anstieg um TEUR 2.621 auf TEUR 13.933
(Vorjahr: TEUR 11.312). Dies ist insbesondere auf den
Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
aufgrund der weiterhin erfreulichen
Geschäftsentwicklung und dem Anstieg der Forderungen
gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen.
2.4 Gesamtaussage
Auch wenn in einem schwierigen Marktumfeld die
Auftragslage in Teilen belastet war und wir erhebliche
interne Ressourcen der Modernisierung unserer
IT-Infrastruktur und unserer Prozesse gewidmet haben,
konnte SHE das erfreuliche Umsatzniveau des Vorjahres
bestätigen. Insbesondere aufgrund einer
unverändert hohen Diversifizierung des Umsatzes auf
verschiedene Branchen und Kunden zeichnet sich die
Gesellschaft durch eine hohe Krisenfestigkeit aus. Dies
wird auch am hohen Anteil an Kundenverträgen mit
langer Laufzeit deutlich.
SHE verfügt in Zeiten vielfältiger Krisen
der letzten Jahre weiterhin über eine sehr solide
Kapital- und Liquiditätsausstattung. Die
Eigenkapitalquote erreicht im Geschäftsjahr
unverändert ein sehr solides Niveau. Die Gesellschaft
ist darüber hinaus vollständig eigenfinanziert
und verfügt neben einem hochliquiden
Finanzmittelbestand auch über ausreichend kurzfristige
Refinanzierungsmittel. Zudem erwirtschaftet SHE, wie in den
Jahren zuvor, einen deutlich positiven Cashflow aus der
laufenden Geschäftstätigkeit.
3. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren
wesentlichen Chancen und Risiken
3.1 Prognosebericht
Wir haben im vergangenen Geschäftsjahr begonnen,
unsere IT-Infrastruktur und unsere IT-Prozesse grundlegend
zu modernisieren. So reagieren wir auch auf die von uns als
strukturell bewertete neue Gefährdungslage
hinsichtlich Angriffe auf die IT-Infrastrukturen von
Unternehmen. Die Maßnahmen werden sich
voraussichtlich bis zum Ende des kommenden
Geschäftsjahres auch auf unsere Profitabilität
auswirken.
Unabhängig von den noch anstehenden
Maßnahmen sieht die Geschäftsleitung die
Gesellschaft bereits heute als sehr gut aufgestellt und
resilient an.
Einzelne Branchen wie z.B. die Chemieindustrie leiden
besonders unter gestiegenen Energiepreisen und
schwächerer Nachfrage. Betroffene Unternehmen setzen
Kostensenkungsmaßnahmen um, die wiederum Einfluss auf
unsere Auftragslage haben. Wir gehen davon aus, dass sich
dies nur kurzfristig negativ auf unsere Profitabilität
auswirkt. Mittelfristig planen wir durch eine gesteigerte
Neukundengewinnung den Effekt zu kompensieren. Insgesamt
erwarten wir einen moderaten Anstieg des operativen
Rohergebnisses und eine klar positive operative Marge.
Die Auftragslage der Gesellschaft zeigt sich in
wirtschaftlich unbeständigen Zeiten über alle
Dienstleistungsbereiche hinweg stabil. Für das
Geschäftsjahr 2024/2025 verfolgt SHE als vorrangiges
Ziel, die sehr solide Kapital- und
Liquiditätsausstattung auf einem
wettbewerbsfähigen Niveau zu halten und weiter
auszubauen.
Infolge des Kriegs in der Ukraine war unsere
Wirtschaftstätigkeit im Dienstleistungsgeschäft
in Teilen beeinträchtigt. In Abhängigkeit des
künftigen Fortschreitens des Konflikts und weiteren
geopolitischen Spannungen können sich neben einer
zunehmenden Eintrübung der gesamtwirtschaftlichen
Entwicklung hieraus für uns relevante Entwicklungen
ergeben.
Hinsichtlich der vorstehenden Ergebniserwartungen
für das kommende Geschäftsjahr wird darauf
hingewiesen, dass diese auf Annahmen sowie Erfahrungswerten
beruhen. Insofern sind diese mit Chancen und Risiken
behaftet, so dass die tatsächlichen Ergebnisse von den
Planungen abweichen können.
3.2 Chancen- und Risikobericht
Die Bedeutung der Informationstechnologie nimmt
aufgrund der Digitalisierung weiterhin stetig zu. IT ist
ein integrativer Bestandteil der betrieblichen
Wertschöpfung und ein bestimmender Erfolgsfaktor auch
bei unseren Zielkunden. Vor diesem Hintergrund besteht ein
steigender Bedarf an Digitalisierungs-Know-how,
insbesondere an den von uns angebotenen innovativen
IT-Dienstleistungen sowie ein Trend zum Nearshoring, den
wir über die mit uns verbundene Gesellschaft in
Cluj-Napoca, Rumänien abdecken.
Auch bei unseren Kunden ist die vorgenannte
Entwicklung im Rahmen der Digitalisierung zu beobachten.
Der wachsende IT-Bedarf und das hohe Maß an
Zufriedenheit über die von uns bereitgestellten
IT-Dienstleistungen bieten umfassende Potenziale zur
Bindung und Ausbau unseres Kundengeschäfts.
Darüber hinaus stehen unsere Kunden als Referenz zur
Verfügung.
Der stetige Ausbau unserer vertrieblichen Expertise
geht einher mit der Chance, weitere attraktive Neukunden zu
gewinnen. Unsere starke Unternehmenskultur macht uns zudem
als Arbeitgeber für IT-Spezialisten attraktiv.
Unternehmerisches Handeln ist untrennbar mit der
Übernahme von Risiken verbunden. Risiko bedeutet
für SHE die Gefahr möglicher Verluste oder
entgangener Gewinne. Diese Gefahr kann durch interne oder
externe Faktoren ausgelöst werden. Die Gesellschaft
hat ein Risikofrüherkennungssystem im Sinne von §
91 Abs. 2 AktG eingerichtet. Das etablierte
Risikofrüherkennungs- und Überwachungssystem wird
als Grundlage für ein aktives Risikomanagement
eingesetzt. Hierbei wird eine angemessene Identifizierung,
Beurteilung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation
der wesentlichen Risiken gewährleistet. Das
Risikomanagement der Gesellschaft steht im Fokus der
Unternehmensführung und soll die bei SHE verankerte
Risikokultur nachhaltig stärken und eine
bereichsübergreifende Kommunikation risikorelevanter
Sachverhalte stetig fördern.
Die Geschäftsentwicklung von SHE ist im
Wesentlichen durch finanzwirtschaftliche und operationelle
Risiken sowie durch allgemeine Geschäftsrisiken
beeinflusst. Das Risikofrüherkennungs- und
Überwachungssystem wird hinsichtlich der Entwicklung
des Volumens und der Komplexität der betriebenen
Geschäfte kontinuierlich weiterentwickelt.
Darüber hinaus stellt insbesondere das Business
Continuity Management bei möglichen Störungen
einen ordnungsgemäßen Geschäftsbetrieb
sicher.
In einem von zunehmenden Fachkräftemangel
gekennzeichneten IT-Arbeitsmarkt besteht für uns ein
konkretes Risiko darin, die Mitarbeiter nicht in einem
gewünschten Maße an das Unternehmen binden zu
können. Des Weiteren müssen auch wir als
IT-Dienstleister von kompromittierenden Angriffen auf
unsere IT-Infrastruktur ausgehen, weswegen wir
entsprechende Vorkehrungen und Notfallpläne etabliert
haben und stetig weiterentwickeln. Ein weiteres
wesentliches Risiko stellt der Eintritt unvorhersehbarer
Ereignisse, wie z.B. der Krieg in der Ukraine, mit
einschneidenden Veränderungen der wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen dar. Neben dem Verlust von
Großkunden, dem wir mit einem umfassenden Monitoring
und Früherkennungssystem begegnen, können
ausbleibende vertriebliche Erfolge maßgeblichen
Einfluss auf die Ertragslage nehmen. Ein weiteres Risiko
sehen wir darin, Vertriebspotentiale nicht adäquat zu
nutzen, da wir IT-Spezialisten nicht in erforderlichem
Umfang gewinnen können.
Für SHE sind bestandsgefährdende Risiken
derzeit nicht zu erkennen.
4. Schlusserklärung zum Bericht über die
Beziehungen zu verbundenen Unternehmen
(Abhängigkeitsbericht), § 312 Abs. 3 Satz 3
AktG
SHE hat bei allen Rechtsgeschäften mit
verbundenen Unternehmen nach den Umständen, die zu dem
Zeitpunkt, in dem sie vorgenommen wurden, bekannt waren,
eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch,
dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden,
nicht benachteiligt worden.
Ludwigshafen am Rhein, den
6. Juni 2024
SHE Informationstechnologie AG
- Der Vorstand -
gez.
Dr. Carsten Stockmann
Bilanz
Aktiva
|
|
31.3.2024
EUR |
31.3.2023
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
2.572.009,39 |
2.637.307,69 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
85.702,45 |
179.198,13 |
| 1.
sonstige immaterielle
Vermögensgegenstände |
85.702,45 |
179.198,13 |
| II.
Sachanlagen |
2.486.256,94 |
2.439.283,56 |
| 1.
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
2.486.256,94 |
2.439.283,56 |
| III.
Finanzanlagen |
50,00 |
18.826,00 |
| 1.
Anteile an verbundenen Unternehmen |
0,00 |
18.776,00 |
| 2.
sonstige Finanzanlagen |
50,00 |
50,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
13.202.135,59 |
10.655.392,72 |
| I.
Vorräte |
124.745,06 |
353.997,47 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
11.605.339,10 |
6.150.876,70 |
| 1.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
6.037.747,82 |
895.934,30 |
| 2.
sonstige Vermögensgegenstände |
5.567.591,28 |
5.254.942,40 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
1.472.051,43 |
4.150.518,55 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
730.531,44 |
656.247,21 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
16.504.676,42 |
13.948.947,62 |
Passiva
|
|
31.3.2024
EUR |
31.3.2023
EUR |
| A.
Eigenkapital |
11.178.526,69 |
6.537.200,04 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
600.000,00 |
600.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
48.597,02 |
48.597,02 |
| III.
Gewinnrücklagen |
330.000,00 |
330.000,00 |
| IV.
Bilanzgewinn |
10.199.929,67 |
5.558.603,02 |
| B.
Rückstellungen |
3.275.295,29 |
3.578.987,70 |
| C.
Verbindlichkeiten |
1.937.247,19 |
3.774.749,61 |
| 1.
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten |
19.288,64 |
1.611.698,16 |
| 2.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
322.009,28 |
242.554,32 |
| 3.
sonstige Verbindlichkeiten |
1.595.949,27 |
1.920.497,13 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
113.607,25 |
58.010,27 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
16.504.676,42 |
13.948.947,62 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.4.2023 - 31.3.2024
EUR |
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
24.735.600,51 |
19.269.107,65 |
| 2.
Personalaufwand |
12.692.257,07 |
11.488.585,93 |
| a)
Löhne und Gehälter |
10.836.031,91 |
9.826.397,32 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
1.856.225,16 |
1.662.188,61 |
| 3.
Abschreibungen |
1.260.588,62 |
979.472,20 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
1.260.588,62 |
979.472,20 |
| 4.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.695.849,41 |
4.573.009,57 |
| 5.
Erträge aus Beteiligungen |
779.067,68 |
896.125,34 |
| 6.
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
8.263,32 |
303,10 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
57.777,67 |
49.859,98 |
| 8.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
6.816.458,74 |
3.074.608,41 |
| 9.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
371.850,44 |
696.007,25 |
| 10.
sonstige Steuern |
27.281,65 |
7.389,00 |
| Jahresüberschuss |
6.417.326,65 |
2.371.212,16 |
Ergebnisverwendung
|
1.4.2023 - 31.3.2024
EUR |
1.4.2022 - 31.3.2023
EUR |
| 1.
Jahresüberschuss |
6.417.326,65 |
2.371.212,16 |
| 2.
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr |
3.782.603,02 |
3.187.390,86 |
| 3.
Bilanzgewinn |
10.199.929,67 |
5.558.603,02 |
Anhang
A. Allgemeine Angaben
Angaben zum Unternehmen:
· Sitz:
Ludwigshafen am Rhein
· Geschäftsanschrift: Donnersbergweg
3, 67059 Ludwigshafen am Rhein
· Registergericht: Amtsgericht
Ludwigshafen am Rhein · Handelsregisternummer:
HRB 4593
Der Jahresabschluss der SHE Informationstechnologie
AG ist im Geschäftsjahr nach den Vorschriften der
§§ 238 ff. HGB sowie unter Berücksichtigung
der ergänzenden Vorschriften der §§ 264 ff.
HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz
(BilRUG) erstellt. Die Vorjahreszahlen sind als Vergleich
beigefügt.
Im Interesse einer größeren Klarheit und
Übersichtlichkeit sind die nach den gesetzlichen
Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und
Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die
Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der
Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden
können, insgesamt im Anhang aufgeführt.
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße
Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB.
B. Wesentliche Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundsätze
Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die
folgenden Grundsätze angewendet:
Entgeltlich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu
Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Bei
zeitlich begrenzter Nutzung erfolgt eine
planmäßige Abschreibung über den Zeitraum,
in dem die Vermögensgegenstände jeweils
voraussichtlich genutzt werden. Die Anlagegüter werden
nach Maßgabe der jeweils kürzesten steuerlich
für zulässig gehaltenen Nutzungsdauer linear
abgeschrieben.
Seit diesem Geschäftsjahr wurden geringwertige
Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR
150,00 und bis EUR 1.000,00 entsprechend der steuerlichen
Vorschriften nach § 6 Abs. 2a EStG über 5 Jahre
abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten
bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert
angesetzt.
Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden
zu Anschaffungskosten bzw. dem jeweils niedrigeren
beizulegenden Wert bewertet. Die niedrigeren beizulegenden
Werte werden im Wesentlichen nach den Verhältnissen am
Beschaffungsmarkt, aber unter Berücksichtigung der
Einsatzmöglichkeiten der Bestände ermittelt.
Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der
Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit ergeben, werden
in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen.
Unfertige Leistungen sind zu Herstellungskosten bzw.
den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Die
Herstellungskosten werden retrograd anhand der
Verkaufspreise unter Berücksichtigung angemessener
Abschläge ermittelt. Der Grundsatz der verlustfreien
Bewertung wird beachtet.
Die Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw.
dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert
angesetzt. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wird
eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht
einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.
Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.
Beträge in fremder Währung sind mit dem
Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Dieser
Grundsatz wird auch bei Forderungen angewandt.
Rückstellungen werden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt, um alle am
Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und ungewissen
Verbindlichkeiten abzudecken. Rückstellungen mit einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem
laufzeitabhängigen durchschnittlichen Marktzinssatz
der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.
Die Bewertung der Pensionsrückstellungen
erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der
Versicherungsmathematik mittels der sog.
Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode). Der
Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode
ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert
der Pensionsverpflichtungen, der von den Bezugsberichtigten
bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel,
Unverfallbarkeitsregelung und ihrer in der Vergangenheit
abgeleisteten Dienstzeiten erdient wurde. Als biometrische
Rechnungsgrundlage wurden die 'Richttafeln 2018 G' von
Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Für die Berechnung
wurde ein Zinssatz von 1,83 % p.a., Gehaltstrends
von 0,00 % und Rententrends von 0,00 %
angenommen.
Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind durch
Rückdeckungsversicherungen gesichert. Diese
Rückdeckungsversicherungen dienen ausschließlich
der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen und sind dem
Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Sie
wurden daher gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB
mit den Rückstellungen für diese Verpflichtungen
verrechnet. Entsprechend wurde mit den zugehörigen
Aufwendungen und Erträgen aus der Abzinsung und aus
dem zu verrechnenden Vermögen verfahren. Die Bewertung
erfolgte zum beizulegenden Zeitwert gemäß §
253 Abs. 1 Satz 4 HGB.
Die Pensionsrückstellungen werden mit dem
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn
Geschäftsjahre gemäß dem Gesetz zur
Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur
Änderung handelsrechtlicher Vorschriften bewertet. Der
Unterschiedsbetrag zur Bewertung von
Pensionsrückstellungen mit einem durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre
ist für Ausschüttungen gesperrt.
Verbindlichkeiten werden mit dem
Erfüllungsbetrag angesetzt.
C. Erläuterungen zum Jahresabschluss
I.
Erläuterungen zur Bilanz
1. Anlagevermögen
Die Aufgliederung des in der Bilanz ausgewiesenen
Anlagevermögens und dessen Entwicklung im
Geschäftsjahr stellen sich wie folgt dar:
|
|
Anschaffungs-/Herstellungskosten
|
|
|
|
Stand 01.04.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Stand 31.03.2024
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich
erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
1.099.866,04
|
50.133,05
|
76.601,02
|
1.073.398,07
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
1.099.866,04
|
50.133,05
|
76.601,02
|
1.073.398,07
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. andere
Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
6.824.513,92
|
1.176.962,97
|
228.667,67
|
7.772.809,22
|
Summe Sachanlagen
|
6.824.513,92
|
1.176.962,97
|
228.667,67
|
7.772.809,22
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
1. Anteile
an verbundenen Unternehmen
|
18.776,00
|
0,00
|
18.776,00
|
0,00
|
2.
Genossenschaftsanteile
|
50,00
|
0,00
|
0,00
|
50,00
|
Summe Finanzanlagen
|
18.826,00
|
0,00
|
18.776,00
|
50,00
|
Summe Anlagevermögen
|
7.943.205,96
|
1.227.096,02
|
324.044,69
|
8.846.257,29
|
|
|
|
Abschreibungen
|
|
|
|
Stand 01.04.2023
|
Zugänge
|
Abgänge
|
Stand 31.03.2024
|
|
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
|
|
entgeltlich
erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
920.667,91
|
140.181,73
|
73.154,02
|
987.695,62
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
920.667,91
|
140.181,73
|
73.154,02
|
987.695,62
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
|
|
1. andere
Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
4.385.230,36
|
1.120.406,89
|
219.084,97
|
5.286.552,28
|
Summe Sachanlagen
|
4.385.230,36
|
1.120.406,89
|
219.084,97
|
5.286.552,28
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
|
|
1. Anteile
an verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
2.
Genossenschaftsanteile
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Finanzanlagen
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
0,00
|
Summe Anlagevermögen
|
5.305.898,27
|
1.260.588,62
|
292.238,99
|
6.274.247,90
|
|
|
Buchwerte
|
|
|
|
Stand 31.03.2024
|
Stand 31.03.2023
|
|
|
EUR
|
EUR
|
I. Immaterielle
Vermögensgegenstände
|
|
entgeltlich
erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
|
85.702,45
|
179.198,13
|
Summe immaterielle
Vermögensgegenstände
|
85.702,45
|
179.198,13
|
II. Sachanlagen
|
|
|
|
1. andere
Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
|
2.486.256,94
|
2.439.283,56
|
Summe Sachanlagen
|
2.486.256,94
|
2.439.283,56
|
III. Finanzanlagen
|
|
|
1. Anteile
an verbundenen Unternehmen
|
0,00
|
18.776,00
|
2.
Genossenschaftsanteile
|
50,00
|
50,00
|
Summe Finanzanlagen
|
50,00
|
18.826,00
|
Summe Anlagevermögen
|
2.572.009,39
|
2.637.307,69
|
2. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind
solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in
Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 5) enthalten.
3. Eigenkapital
Das Grundkapital im Nennbetrag von TEUR 600 (Vorjahr:
TEUR 600) setzt sich aus 510.000 (Vorjahr: 510.000) auf den
Inhaber lautende nennbetragslose Stück-Stammaktien und
90.000 (Vorjahr: 90.000) auf den Inhaber lautende
nennbetragslose und stimmrechtslose
Stück-Vorzugsaktien zusammen.
Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag aus
dem Vorjahr in Höhe von TEUR 3.783 (Vorjahr TEUR
3.187).
4. Rückstellungen
Für die Verrechnung von
Vermögensgegenständen und Schulden sowie
Aufwendungen und Erträge im Zusammenhang mit
Pensionsverpflichtungen wurden folgende Werte ermittelt:
Verrechnung von
Vermögensgegenständen und Schulden
|
EUR
|
· Erfüllungsbetrag der Schulden aus
Altersvorsorgeverpflichtungen
|
1.515.612,00
|
· Anschaffungskosten/Zeitwert der
verrechneten Vermögensgegenstände
|
344.501,45
|
· verrechnete Aufwendungen aus der
Abzinsung Pensionsrückstellung
|
26.929,00
|
· verrechnete Erträge aus
Vermögensgegenständen zur Verrechnung
|
8.606,57
|
Der anteilige Rückstellungsbetrag für
Pensionsanwartschaften früherer Mitglieder des
Vorstands beträgt vor Saldierung mit
Vermögensgegenständen zur Verrechnung TEUR 1.407
(Vorjahr: TEUR 1.408). Der Unterschiedsbetrag
gemäß § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt
TEUR 7 (Vorjahr: TEUR 70).
Die sonstigen Rückstellungen
berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und
ungewissen Verpflichtungen. In der Position sind im
Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten
(TEUR 1.370, Vorjahr: TEUR 1.526) und Gewährleistungen
(TEUR 233, Vorjahr: TEUR 155) enthalten.
5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.937
(Vorjahr: TEUR 3.775) sind wie im Vorjahr
vollumfänglich solche mit einer Restlaufzeit von bis
zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen in Höhe von TEUR 1.105 (Vorjahr: TEUR
1.595) sind im geschäftsüblichen Umfang durch
Eigentumsvorbehalte besichert. Es bestehen keine
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr:
TEUR 1.590 durch eine Globalzession besichert).
In der Position "Sonstige Verbindlichkeiten" sind
Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 425
(Vorjahr: TEUR 265) und solche aus sozialer Sicherheit in
Höhe von TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 35) enthalten.
II.
Erläuterungen zur Gewinn- und
VerlustrechnungDie Aufwendungen für Altersvorsorge
betrugen im Geschäftsjahr TEUR 138 (Vorjahr: TEUR
170).
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe
von TEUR 0,5 (Vorjahr: TEUR 1) und periodenfremde
Erträge in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 29)
enthalten.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind
Erträge aus dem Verkauf von Anteilen an der SC SHE
Information Technology SRL, Cluj-Napoca, Rumänien in
Höhe von TEUR 5.183 enthalten.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe
von TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 1) enthalten.
Die Erträge aus Beteiligungen entfallen in
voller Höhe auf die Erträge aus verbundenen
Unternehmen.
In der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen
sind Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in
Höhe von TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 18) enthalten.
In der Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 2
(Vorjahr: TEUR 0) enthalten.
D. Sonstige Angaben
I. Finanzielle Verpflichtungen
Am Bilanzstichtag hatte die Gesellschaft finanzielle
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in
Höhe von insgesamt TEUR 3.114 (Vorjahr: TEUR 3.047),
davon sind TEUR 1.162 (Vorjahr: TEUR 1.096) im Folgejahr
fällig.
II. Zahl der während des Geschäftsjahres
beschäftigten Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 143
Arbeitnehmer (Vorjahr: 125) beschäftigt. Davon
entfielen 13 Arbeitnehmer auf den Bereich Vertrieb
(Vorjahr: 10), 111 Arbeitnehmer auf den Bereich Delivery
(Vorjahr: 97) und 19 Arbeitnehmer auf den Bereich Finanzen
(Vorjahr: 18).
III. Mitglieder des
Geschäftsführungsorgans
Einzelvertretungsbefugter Vorstand war im
Geschäftsjahr
· Herr Dr. Carsten Stockmann,
Diplom-Wirtschaftsinformatiker, Schwetzingen
IV. Mitglieder des Aufsichtsrats
Mitglieder des Aufsichtsrats waren im
Geschäftsjahr
· Herr Ulrich Engelhardt
(Vorsitzender), Diplom-Mathematiker, Mannheim
· Frau Christina Malbasic
(Stellvertretende Vorsitzende), Master of Science in
Business Administration, Innsbruck, Österreich
· Frau Beate Engelhardt,
Verwaltungsfachwirtin, Mannheim
Die Aufsichtsratsvergütungen für das
Geschäftsjahr betrugen insgesamt TEUR 65 (Vorjahr:
TEUR 64).
V. Ergebnisverwendungsvorschlag
Der Vorstand schlägt vor, den im
Geschäftsjahr 2023/2024 erzielten Bilanzgewinn von
TEUR 10.200 in Höhe von TEUR 1.206 zur
Ausschüttung einer Dividende von EUR 2,01 je
dividendenberechtigter Stückaktie, in Höhe von
TEUR 5.209 als Sachdividende in Form der Abtretung einer
Kaufpreis- und Zinsforderung zu verwenden. Darüber
hinaus erhalten die Vorzugsaktien gemäß Satzung
eine Dividende von EUR 2,01 je Stück.
Ludwigshafen am Rhein,
6. Juni 2024
SHE Informationstechnologie AG
- Der Vorstand -
gez.
Dr. Carsten Stockmann
Bericht des Aufsichtsrats
In der ordentlichen Hauptversammlung am 07.07.2022
wurden Beate Engelhardt, Ulrich Engelhardt und Christina
Malbasic für weitere zwei Jahre in ihrem Amt
bestätigt. Als Ersatzmitglied für Ulrich
Engelhardt wurde Jens Bohlen, als Ersatzmitglied für
Beate Engelhardt und Christina Malbasic wurde Isabelle
Engelhardt gewählt. In der darauffolgenden
konstituierenden Sitzung des Aufsichtsrats wurde Ulrich
Engelhardt zum Vorsitzenden und Christina Malbasic zur
stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrats
gewählt. Die Hauptversammlung wurde in Ludwigshafen
durchgeführt.
Im Berichtsjahr hat die ordentliche Hauptversammlung
der SHE Informationstechnologie AG am 29.06.2023
stattgefunden. Eine außerordentliche Hauptversammlung
wurde am 13.11.2023 durchgeführt. Die Vorschläge
der Verwaltung zu den einzelnen Tagesordnungspunkten der
Hauptversammlungen wurden einstimmig beschlossen.
Im Berichtsjahr haben sich im Vorstand keine
Veränderungen ergeben.
Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr vom
01.04.2023 bis zum 31.03.2024 insgesamt fünf
ordentliche Aufsichtsratssitzungen durchgeführt.
Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtsjahr sowohl in
den Aufsichtsratssitzungen als auch in Einzelbesprechungen
der Aufsichtsratsmitglieder untereinander wie auch mit der
Geschäftsleitung intensiv mit den
Geschäftstätigkeiten der Gesellschaft befasst. Er
befasste sich außerdem mit der
Zweckmäßigkeit und Rechtmäßigkeit der
Geschäftsführung durch den Vorstand.
Der Aufsichtsrat verfolgte und diskutierte die
Berichte der Geschäftsführung über die
beabsichtigte Geschäftspolitik und andere
grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung
(insbesondere die Finanz-, Investitions- und
Personalplanung) sowie die wirtschaftlichen
Verhältnisse.
Der Vorstand hat den Aufsichtsrat mittels
schriftlicher und mündlicher Berichte
regelmäßig, zeitnah und umfassend unterrichtet.
Die Berichte beinhalteten alle relevanten Informationen zur
Strategieentwicklung, zur Planung, zur unterjährigen
Geschäftsentwicklung und Lage des Unternehmens sowie
zur Risikosituation und zum Risikomanagement.
Über eilbedürftige Themen hat der Vorstand
den Aufsichtsrat auch zwischen den turnusmäßigen
Sitzungen unverzüglich informiert. Der Aufsichtsrat
wurde vom Vorstand regelmäßig über
wesentliche Geschäftsvorgänge und über die
aktuelle Geschäftslage unterrichtet.
Die Buchführung und der Jahresabschluss zum
31.03.2024 sind von der Edenhofer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim,
geprüft worden und die Prüfung hat zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt. Der
Aufsichtsrat stimmt dem Ergebnis dieser Prüfung zu.
Außerdem hat der Aufsichtsrat den
Jahresabschluss zum 31.03.2024, den Lagebericht des
Vorstands und den Vorschlag des Vorstands für die
Gewinnverwendung geprüft. Dabei haben sich keine
Beanstandungen ergeben.
Dem Vorschlag des Vorstands für die
Gewinnverwendung schließt sich der Aufsichtsrat an.
Der Aufsichtsrat hat heute den vom Vorstand aufgestellten
Jahresabschluss gebilligt, der damit
festgestellt worden ist.
SHE konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr in
einem von wirtschaftlicher Unsicherheit und schwacher
Dynamik beeinflussten Marktumfeld Auftragseingänge in
Höhe von TEUR 18.318 (Vorjahr: TEUR 27.442)
verzeichnen. Die Auftragslage lag unterhalb der
Vorjahresprognose. Das lag zum einen daran, dass vereinzelt
Kunden von uns Kostensenkungsmaßnahmen kurzfristig
umgesetzt haben, die sich auf die von uns erwartete
Auftragslage auswirkt. Zum anderen haben wir darauf
reagiert, dass sich die Gefährdungslage von
Unternehmen hinsichtlich Angriffe auf die IT-Infrastruktur
strukturell geändert hat. Wir haben begonnen, unsere
IT-Infrastruktur und unsere Prozesse grundlegend zu
modernisieren. Die Gesellschaft konnte dennoch unter diesen
ungünstigen Rahmenbedingungen mit einem Umsatz von
TEUR 30.614 das erfreuliche Vorjahresniveau (Vorjahr: TEUR
30.989) bestätigen.
Der Umsatz resultiert sowohl aus dem weiteren Ausbau
des Bestandskundengeschäfts, der Gewinnung von
Neukunden als auch daraus, dass SHE langfristige
Verträge mit seinen Kunden gewinnen konnte. Der Umsatz
der Gesellschaft ist zudem gleichmäßig über
mehrere Branchen und zahlreiche Kunden diversifiziert. Es
bestehen somit weiterhin keine wesentlichen
Abhängigkeiten zu einzelnen Großkunden oder
Branchen.
Mit Urkunde vom 13.11.2023 und Eintragung in das
Handelsregister am 15. Januar 2024 wurde das mit der SHE
Informationstechnologie AG verbundene Unternehmen SHE
International AG, Ludwigshafen am Rhein gegründet. Um
der Entwicklung der letzten Jahren Rechnung zu tragen und
die Wachstumspotenziale der SHE-Gruppe nachhaltig zu
stärken, hat die SHE Informationstechnologie AG am
22.03.2024 ihre Anteile an der SHE Information Technology
SRL, Cluj-Napoca, Rumänien auf die SHE International
AG übertragen.
Die Erträge aus Beteiligungen des
Software-Dienstleistungsgeschäft der
Tochtergesellschaft SHE Information Technology SRL (bis
22.03.2024) betragen im Geschäftsjahr TEUR 779
(Vorjahr: TEUR 896).
Das EBIT beträgt TEUR 6.870 (Vorjahr: TEUR
3.262).
Der Jahresüberschuss liegt im Berichtsjahr bei
TEUR 6.422 (Vorjahr: TEUR 2.371).
SHE verfügt weiterhin über eine sehr solide
Finanzlage. Die Finanzierungen des laufenden Geschäfts
und der Investitionen erfolgten im Geschäftsjahr wie
bereits in den Vorjahren stets durch Eigenmittel und den
operativen Cashflow.
Die Gesellschaft verfügt darüber hinaus
über einen hochliquiden Finanzmittelbestand mit
ausreichend hohen kurzfristigen Liquiditätsreserven
aus nicht beanspruchten Bar- und Avalkredit Linien.
Weiterhin konnte wie in den Vorjahren auch im Berichtsjahr
ein deutlich positiver Cashflow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit erwirtschaftet werden.
Bereinigt um die vorgenannten Sondereinflüsse
aus der Anteilsübertragung der SHE Information
Technology SRL verfügt SHE unverändert über
eine sehr solide Eigenkapitalquote in Höhe von 52%
(Vorjahr: 47%).
SHE war im abgeschlossenen Geschäftsjahr
jederzeit in der Lage, alle finanziellen Verpflichtungen
vollständig und zeitnah zu erfüllen. Eine solide
Finanzlage wird auch für das kommende
Geschäftsjahr erwartet.
Der Aufsichtsrat dankt dem Management sowie allen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren
engagierten Einsatz und die im Berichtsjahr geleistete
Arbeit in einer herausfordernden Zeit.
Ludwigshafen, 01. Juli
2024
Ulrich Engelhardt
Aufsichtsratsvorsitzender
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 23.07.2024 festgestellt.
Bestätigungsvermerk
In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten
verkürzten Jahresabschluss wurden die
größenabhängigen Erleichterungen nach
§ 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem
vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht
haben wir am 06. Juni 2024 den folgenden
Bestätigungsvermerk erteilt:
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die SHE Informationstechnologie AG
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der SHE
Informationstechnologie AG - bestehend aus der Bilanz zum
31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum
31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich
der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden -
geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht
der SHE Informationstechnologie AG für das
Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März
2024 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.
März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das
Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März
2024 und
· vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht
dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss,
entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und
stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar.
Gemäß § 322 Abs. 3
Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung
zu keinen Einwendungen gegen die
Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des
Lageberichts geführt hat.
Grundlage für die Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit
§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere
Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen
ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen
unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen
handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und
haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in
Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.
Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter
für den Jahresabschluss und den Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die
Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der
Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des
Lageberichts.
Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter
Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche
Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern
resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn
vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass
sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses
Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen
wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifizieren und beurteilen wir die
Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im
Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen
Handlungen oder Irrtümern, planen und führen
Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken
durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die
ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für
unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als
das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden,
da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken,
Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten,
irreführende Darstellungen bzw. das
Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten
können.
· gewinnen wir ein Verständnis von
dem für die Prüfung des Jahresabschlusses
relevanten internen Kontrollsystem und den für die
Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die
unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch
nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit
dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteilen wir die Angemessenheit der
von den gesetzlichen Vertretern angewandten
Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von
den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten
Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehen wir Schlussfolgerungen über
die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der
Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf
der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine
wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen
oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir
zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit
besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk
auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und
im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere
Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum
unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder
Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die
Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr
fortführen kann.
· beurteilen wir Darstellung, Aufbau und
Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich
der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde
liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von
der Lage der Gesellschaft.
· führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im
Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter
Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere
die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen
Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und
beurteilen die sachgerechte Ableitung der
zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein
eigenständiges Prüfungsurteil zu den
zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde
liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein
erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige
Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im
internen Kontrollsystem, die wir während unserer
Prüfung feststellen.
Edenhofer GmbH
|
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
|
durch:
|
Ulrich Edenhofer
|
|
Irene Krämer
|
Diplom-Betriebswirt (BA)
|
|
Diplom-Betriebswirtin
(BA)
|
Wirtschaftsprüfer
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Wirtschaftsprüferin
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