Stammdaten

Register
Amtsgericht Braunschweig HRB 201822
Eingetragen
5.6.2009
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
Die Softwareentwicklung einschließlich aller damit verbundenen Dienstleistungen und des Vertriebs.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martin Helmut Hüppe
seit 22.11.2017
Geschäftsführer
Benjamin Heindl
seit 14.8.2013
Geschäftsführer
Jörg Ludwig
seit 5.6.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
50.00%
45.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Jörg Ludwig
Moltkestraße 1, 38102 Braunschweig
15.000 €
60.00%
Benjamin Heindl
Steinbrink 6 a, 38122 Braunschweig
6.250 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

IServ GmbH

Braunschweig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 278.232,75 0,00
II. Sachanlagen 486.472,10 524.507,00
III. Finanzanlagen 6.105.421,62 6.173.937,33
6.870.126,47 6.698.444,33
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 59.526,86 76.034,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.219.910,67 1.349.913,88
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.930.755,70 1.727.391,26
4.210.193,23 3.153.340,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten 143.183,18 135.543,80
11.223.502,88 9.987.328,25

Passivseite

Vorjahr
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Bilanzgewinn 3.494.993,19 2.163.120,98
davon Gewinnvortrag 2.163.120,98 EUR (Vorjahr 1.775.251,92 EUR)
3.519.993,19 2.188.120,98
B. Rückstellungen 1.284.885,31 731.569,02
C. Verbindlichkeiten 3.915.205,67 3.859.907,92
D. Rechnungsabgrenzungsposten 2.503.418,71 3.207.730,33
11.223.502,88 9.987.328,25

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am 21. Dezember 2024 festgestellt. Der Gewinnverwendungsbeschluss sieht vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.411.872,21 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

Vorjahr
EUR EUR
1. Rohergebnis 13.612.516,15 11.975.439,73
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 7.026.604,49 6.433.886,43
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
davon für Altersversorgung 14.890,77 EUR (Vorjahr 12.856,56 EUR) 1.322.716,13 1.187.835,34
8.349.320,62 7.621.721,77
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögesgegestände des Anlagevermögens und Sachanlagen 200.262,03 730.807,75
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.952.414,38 2.861.763,66
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 99.564,22 73.167,38
davon aus verbundenen Unternehmen 93.173,51 EUR (Vorjahr 72.756,25 EUR)
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 32.995,70 41.569,96
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 753.432,95 195.730,94
8. Ergebnis nach Steuern 1.423.654,69 597.013,03
9. sonstige Steuern 11.782,48 9.144,00
10. Jahresüberschuss 1.411.872,21 587.869,03
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.163.120,98 1.775.251,95
12. Ausschüttungen 80.000,00 200.000,00
13. Bilanzgewinn 3.494.993,19 2.163.120,98

Anhang für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023

I. Allgemeine Angaben

Das Unternehmen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Braunschweig unter der Handelsregisternummer 201822 eingetragen.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der sie ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes. Die Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften werden in Anspruch genommen.

Im Interesse der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die gesetzlich vorgeschriebenen Vermerke zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung fast ausschließlich im Anhang aufgeführt.

Die bisher angewandten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze haben gegenüber dem Vorjahr keine Änderung erfahren.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

II. Ansatz- und Bewertungsvorschriften

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über eine Nutzungsdauer von 1 bis 13 Jahren abgeschrieben.

Hinsichtlich der so genannten "geringwertigen Wirtschaftsgüter" im Sinne des Steuerrechts wird von der Möglichkeit einer Sofortabschreibung entsprechend § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Waren sind auf Anschaffungskostenbasis bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wird beachtet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel sind zu Nennwerten angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben, die Aufwand in den nächsten Geschäftsjahren darstellen.

Das voll eingezahlte Stammkapital sowie das Eigenkapital sind zum Nennbetrag bewertet.

Steuer- und sonstige Rückstellungen decken die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und wurden mit dem Erfüllungsbetrag dotiert.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Einnahmen, die Erträge in den nächsten Geschäftsjahren darstellen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagengitter ersichtlich.

In den Finanzanlagen sind Ausleihungen an die Gesellschafterin in Höhe von 147.000,00 EUR (im Vorjahr 137.000,00 EUR) ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr in Höhe von 1.097.232,88 EUR (im Vorjahr 1.349.913,88 EUR), von über einem Jahr 122.677,79 EUR (im Vorjahr 0,00 EUR). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 421.037,19 EUR (im Vorjahr 327.141,18 EUR) betreffen 2.203,34 EUR (im Vorjahr 528,09 EUR) die Gesellschafterin.

Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:

Gesamt bis zu einem Jahr über einem Jahr
Verbindlichkeiten EUR EUR EUR
gegenüber Kreditinstituten 2.469.483,54 344.294,79 2.125.173,89
(2.809.600,19) (340.126,24) (2.469.468,68)
aus Lieferungen und Leistungen 315.105,82 315.105,82 0,00
(346.843,91) (346.843,91) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 1.130.616,31 1.130.616,31 0,00
(703.463,82) (703.463,82) (0,00)
3.915.205,67 1.790.016,92 2.125.173,89
(Vorjahr) (3.859.907,92) (1.390.433,97) (2.469.468,68)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch eine Höchstbetragsbürgschaft besichert. Es wird nicht mit einer Inanspruchnahme der Bürgschaft gerechnet, weil die allgemeine Geschäfts- und Ertragslage des Unternehmens durch seine strategische Planung auf die aktuelle sowie zukünftige Marktsituation angepasst ist. Von der Erfüllung der langfristigen Verbindlichkeiten wird daher ausgegangen.

IV. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Der Bilanzgewinn soll entsprechend dem Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen werden.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

Neben den Verbindlichkeiten und den Haftungsverhältnissen bestehen am Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB zu folgenden Vorgängen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

TEUR
Mietverträge 760,3 p. a.
Leasingverträge 295,4 p. a.

Durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 118. Davon waren durchschnittlich 3 Personen geringfügig beschäftigt.

Zu Geschäftsführern sind bestellt:

Benjamin Heindl, kaufmännische Leitung, Braunschweig

Martin Hüppe, Vertriebsleitung, Braunschweig

Jörg Ludwig, technische Leitung, Braunschweig

Die Bezüge der Geschäftsführung stellen sich aus Gehalts- und Tantiemezahlungen zusammen. Im Geschäftsjahr belaufen sie sich auf eine Gesamtsumme von 961,5 TEUR.

 

Braunschweig, den 28. November 2024

IServ GmbH

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- / Herstellungskosten
Wert 01.01.2023 Zugang Abgang Umbuchung Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.046,25 304.651,00 0,00 0,00 306.697,25
2. Geschäfts- oder Firmenwert 20.000,00 0,00 0,00 0,00 20.000,00
22.046,25 304.651,00 0,00 0,00 326.697,25
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.383.778,78 135.808,88 575.094,79 0,00 944.492,87
1.383.778,78 135.808,88 575.094,79 0,00 944.492,87
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.173.937,33 180.595,00 249.110,71 0,00 6.105.421,62
6.173.937,33 180.595,00 249.110,71 0,00 6.105.421,62
7.579.762,36 621.054,88 824.205,50 0,00 7.376.611,74
Abschreibungen
Wert 01.01.2023 Zugang Abgang Umbuchung Wert 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.046,25 26.418,25 0,00 0,00 28.464,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 20.000,00 0,00 0,00 0,00 20.000,00
22.046,25 26.418,25 0,00 0,00 48.464,50
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 859.271,78 173.843,78 575.094,79 0,00 458.020,77
859.271,78 173.843,78 575.094,79 0,00 458.020,77
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
881.318,03 200.262,03 575.094,79 0,00 506.485,27
Bilanzwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 278.232,75 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
278.232,75 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 486.472,10 524.507,00
486.472,10 524.507,00
III. Finanzanlagen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 6.105.421,62 6.173.937,33
6.105.421,62 6.173.937,33
6.870.126,47 6.698.444,33

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

1. Grundlagen des Unternehmens

a. Angaben zum Geschäftsmodell

Die IServ GmbH besteht seit fast 16 Jahren als Anbieter von ganzheitlichen Softwarelösungen für Schulen und Schulträger. Der Fokus liegt dabei auf dem Vertrieb der IServ Schulplattform. Dieses Produkt ist in unterschiedlichen Integrationsvarianten bei den Kunden im Einsatz.

b. Organisatorische Struktur

Die IServ GmbH legt Wert auf nachhaltige Pflege der Kundenbeziehungen. Das findet sich in der organisatorischen Struktur wieder, so dass ein Großteil der Kontakte mit den Endkunden (Anbahnung, Verkauf, Installation, Support) durch die IServ GmbH selbst wahrgenommen werden. Hierfür sorgen u.a. die Außenstellen in Berlin und Essen sowie weitere Kundenbetreuer außerhalb des Hauptstandorts Braunschweig. In einigen Konstellationen kooperiert die IServ GmbH für einzelne Phasen der Kundenbeziehung mit zertifizierten Partnern, auch um ggf. eine räumliche Nähe zum Kunden zu gewährleisten.

C. Produkte, Dienstleistungen

Das Kernprodukt der IServ GmbH ist die IServ Schulplattform, die in den verschiedenen Integrationsvarianten angeboten wird.

Darüber hinaus werden Zusatzprodukte wie spezifische Funktionserweiterungen oder Hardware komplementär angeboten. Dienstleistungen wie Installation und Schulungen sowie der Support runden das Portfolio ab.

d. Wesentliche Veränderungen in der Zusammensetzung des Unternehmens

Es gab in 2023 keine wesentlichen Veränderungen in der Zusammensetzung des Unternehmens.

e. Freiwilliger Bericht über Ziele und Strategie

Die IServ GmbH verfolgt seit fast 16 Jahren das Leitbild, Bildung durch ihre digitalen Produkte und Werkzeuge besser zu machen. Diese Vision treibt die Mitarbeiter des Unternehmens weiterhin an. Wesentliche Erfolgskomponente hierbei ist das Marktverständnis und die Fähigkeit praxisgerechte und leicht zugängliche Lösungen zu entwickeln.

f. Strategische Zielgrößen

Wesentlich für die Erfüllung des Leitbildes ist es, möglichst viele zufriedene Kunden mit unseren Produkten zu erreichen. Aus diesem Grund peilen wir ein konstantes Wachstum auf Kundenebene an, ohne die Profitabilität aus den Augen zu verlieren. In 2023 konnten wir uns über das Erreichen einer aktiven Nutzerzahl von über 3,20 Mio freuen 1.

1 Quelle: IServ Webseite bzw. internet archive http://web.archive.org/web/20230706125834/https://iserv.de/ zuletzt abgerufen am 09.12.2024 10:50 Uhr

2. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen

a. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die letztjährige Erholung der deutschen Wirtschaft hat sich nach dem tiefen Einbruch der Corona-Pandemie nicht weiter fortgesetzt. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die deutsche Konjunktur deutlich. In Kombination mit ungünstigen Finanzierungsbedingungen sowie einer geringeren Nachfrage aus dem In- und Ausland gab es einen kalenderbereinigten Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,1 %. 2. Bestand hatte jedoch der flächendeckende Fachkräftemangel, vor allem im IT- Bereich sowie beim Lehrpersonal.

b. Branchenentwicklung

Im abgelaufenen Jahr gab es im schulischen Alltag fast allumfassend wieder den regulären Vor-Ort-Unterricht. Das Interesse an und die Verbreitung von digitalen Werkzeugen, die die Organisation und Durchführung von Schulprozessen und Unterricht erleichtern, ist trotzdem ungebrochen. Durch den vorherrschenden Mangel an Lehrkräften, dem vielerorts auch nicht mit Quereinsteigern oder fachfremden Personal begegnet werden kann, spielt die Einführung von substituierenden oder ergänzenden, digital unterstützen Prozessen, für den Erfolg des Bildungssystems eine wesentliche Rolle. Aus diesem Grund gibt es weiterhin kontinuierlich Neugründungen von Startups bis hin zu Markteintritten von etablierten Unternehmen aus benachbarten Branchen. Öffentliche Angebote werden regional differenziert zur Verfügung gestellt bzw. teilweise ausgebaut.

Wie in anderen Branchen auch, ist die Entwicklung und der Einsatz von KI- unterstützten Werkzeugen ein Trend, der viele Versprechungen macht. Dies war vor allem auf den beiden großen Leitmessen der Branche, der "didacta" und der "learntec", ersichtlich.

3. Wirtschaftsbericht

a. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf 2023 war insgesamt sehr positiv. Einmalerlöse aus dem Vorjahr konnten durch wiederkehrende Lizenzeinahmen weitestgehend überkompensiert werden und somit die Grundlage für weitere wirtschaftliche Aktivitäten sowie ein nachhaltiges Wachstum schaffen. Das Ergebnis nach Steuern beträgt 1.423,7 T€.

b. Ertragslage

Durch den vertrieblichen Erfolg und der Gewinnung von ca. 400 3 neuen Schulkunden sowie ersten Effekten der durchgeführten Preisanpassung konnte der Gesamtumsatz der IServ GmbH auf 14.413 T€ (Vorjahr 13.385 T€) gesteigert werden. Diese Steigerung liegt über dem prognostizierten Wert von 14.000 T€ und ist vor Ausdruck des vertrieblichen Erfolgs.

Vor allem die nachhaltigen Lizenzeinnahmen sind hier der Umsatztreiber. Diese konnten die sinkenden Einmalerlöse deutlich überkompensieren.

2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
3 Interne Auswertung, bereinigt um reine Messengerkunden Brandenburg sowie KiTas und Zweitstandorte bestehender Kunden

Bei den Aufwendungen verzeichnete die IServ GmbH einen leichten Rückgang auf 12.778 T€ (VJ 12.881 T€). Die Aufwendungen liegen damit deutlich unter den Prognosewerten von 13.500 T€. Der Vorjahrestrend des gesunkenen Hardwarebedarfs der Schulen findet sich hier in der weiteren Reduktion des Materialaufwands auf 1.275,6 T€ (VJ: 1.667,1 T€) wieder. Zusätzlich lief der Einmaleffekt der Abschreibungen durch die vorjährige Anschaffung von Mobiliar und Ausstattung aus und führte zu einer Reduktion auf 200,3 T€ (VJ: 730,8 T€). Dem Entgegen steht eine Erhöhung der Personalaufwendungen auf 8.349,3 T€ (VJ: 7.621,7 T€), die aufgrund der Herausforderung qualifiziertes Personal zu finden, jedoch geringer als geplant anstieg. Zusätzlich stiegen die Mietaufwendungen durch den ganzjährigen Bezug des neuen Gebäudes.

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl änderte sich von 116 im Vorjahr auf 118 in diesem Jahr. Die steigenden Personalaufwendungen spiegeln das gestiegene Lohn- und Gehaltsniveau sowie die ganzjährige Gehaltszahlung an die Geschäftsführung wider.

c. Vermögens- und Finanzlage

Ausweislich der Bilanzen zum 31. Dezember 2023 bzw. 31. Dezember 2022 ergibt sich folgende Vermögens- und Kapitalstruktur:

Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022 Veränderung ggü. Vorjahr
TEUR % TEUR % TEUR
Vermögenstruktur
Immaterielles Anlagevermögen 278,2 2,5% 0,0 0,0% 278,2
Sachanlagen 486,5 4,3% 524,5 5,3% -38,0
Finanzanlagen 6105,4 54,4% 6173,9 61,8% -68,5
Vorräte 59,5 0,5% 76,0 0,8% -16,5
Forderungen 1135,5 10,1% 1264,2 12,7% -128,7
Sonstige Vermögensgegenstände 84,4 0,8% 85,7 0,9% -1,3
Flüssige Mitte 2930,8 26,1% 1727,4 17,3% 1203,3
Rechnungsabgrenzungsposten 143,2 1,3% 135,5 1,4% 7,7
11223,5 100,0% 9987,3 100,0% 1236,2
Bilanz zum 31.12.2023 Bilanz zum 31.12.2022
TEUR % TEUR %
Kapitalstruktur
Eigenkapital 3520,0 31,4% 2188,1 21,9% 1331,9
Rückstellungen 1284,9 11,4% 731,6 7,3% 553,3
Kreditverbindlichkeiten 2469,5 22,0% 2809,6 28,1% -340,1
Lieferverbindlichkeiten 315,1 2,8% 346,8 3,5% -31,7
Sonstige passive Bilanzposten 3634,0 32,4% 3911,2 39,2% -277,2
11223,5 100,0% 9987,3 100,0% 1236,2

Insgesamt hat sich die Bilanzsumme erhöht. Der Aufbau des immateriellen Anlagevermögens resultiert aus der Anschaffung der Unternehmensweiten ERP- Lösung "odoo". Die flüssigen Mittel konnten durch den starken Umsatzanstieg deutlich erhöht werden. Keine bedeutsamen Änderungen gab es bei den Vorräten, den sonstigen Vermögenstätigkeiten, den Finanzanlagen sowie den Rechnungsabgrenzungsposten. Die Reduktion der Sachanlagen ist auf die reguläre Abschreibung von Mobiliar und Büroausstattung zurückzuführen. Erfreulicherweise konnte die Höhe der offenen Forderungen durch eine Optimierung des Mahnprozesses reduziert werden.

Die nachhaltig erfolgreiche Geschäftstätigkeit führt zu einer weiteren Erhöhung des Eigenkapitals sowie der abhängigen Erhöhung der Rückstellungen für die erwarteten Unternehmenssteuern.

Die Kreditverbindlichkeiten sind im Rahmen der laufenden Tilgung planungsgemäß reduziert worden.

Bei den sonstigen passiven Bilanzposten fand ebenfalls eine planmäßige Reduktion durch die abgegrenzten Mehrjahreslizenzen statt.

d. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Umsatzrendite entspricht bei einem Ergebnis nach Steuern von 1.423,7 T€ einem Wert von 9,9 %. Dieser Anstieg ggü. dem Vorjahr (VJ: 4,5%) und der Prognose von 2,5 % resultiert aus der aufgezeigten Aufwandsreduktion bei steigenden Umsatzerlösen.

Die Eigenkapitalquote stieg gegenüber dem Vorjahr von 21,9 % auf 31,4 % an, da der Jahresüberschuss und Gewinnvortrag zu einem höheren Eigenkapital geführt haben. Die Verbindlichkeiten sind hingegen gesunken. Die EK-Rendite (Ergebnis nach Steuern im Verhältnis zum Eigenkapital) ist von 27,3 % im Vorjahr auf 38,17 % aufgrund des gestiegenen Jahresergebnisses geklettert. Dies ist auch der Grund für die deutliche Verbesserung gegenüber der Prognose von 15,9%.

e. Gesamtaussage

Die Geschäftsführung beurteilt den Geschäftsverlauf und das Jahresergebnis als insgesamt sehr positiv und zufriedenstellend.

4. Prognosebericht

Ausgehend von unserem konstanten Wachstumsszenario und einem Anstieg um 400 neuen Schulkunden sowie relevanten Sondereffekten aus der Auftragsentwicklung rechnen wir in 2024 mit einem Umsatz von ca. 19,1 Mio €, Aufwendungen von 16,1 Mio € und einer Umsatzrendite von ca. 11,0 %. Bei einer leicht steigenden Eigenkapitalquote erwarten wir eine Eigenkapitalrendite ca. 43,7 %.

5. Chancen- und Risikobericht

In einem Zeitalter, in dem digitale Produkte im Rahmen der digitalen Transformation ein wesentlicher Erfolgsfaktor sind, liegen die Chancen in der Weiterentwicklung dieser digitalen Produkte. Mittelfristig wird das konstante Wachstum damit aufrechterhalten. Dazu wird weiterhin ein großer Teil der lizenzbezogenen Einnahmen in die Wartung und Weiterentwicklung der digitalen Produkte investiert. Zusätzlich sind wir weiterhin davon überzeugt, dass mit dem Ausliefern eines guten Produktes erst der halbe Weg beschritten ist, um weitere Kunden zu gewinnen.

Ein wesentliches bekanntes Risiko ist der allgemeine Fachkräftemangel, dem speziell im IT- Bereich begegnet werden muss. Wir als IServ GmbH arbeiten kontinuierlich an unserer Attraktivität als Arbeitgeber durch eine wettbewerbsfähige Vergütung und zahlreichen Benefits. Nicht zuletzt unsere Firmenkultur gibt uns hier durch die familiäre Atmosphäre, der Kommunikation auf Augenhöhe und der Einbindung der Mitarbeiter entscheidende Vorteile einer möglichen Fluktuation zuvorzukommen.

Ein geringes Risiko ist die Abhängigkeit von einem etablierten und erfolgreichen Kernprodukt. Um die Diversifizierung und den Erfolg des Geschäftsmodell noch nachhaltiger sicherzustellen wurden in 2023 die Schwesterunternehmen ,Eduplaces" und "Die Bildungsvernetzer" gegründet. Wir wollen die Chance nutzen und unabhängige Firmen zu etablieren, die eigene Kompetenzen und Erlösmodelle gewinnbringend in der gemeinsamen Vision "Bildung besser machen" einbringen werden.

Weitere wesentliche Risiken sowie bestandsgefährdende Risiken bestehen derzeit nicht.

 

Braunschweig, 28. November 2024

Benjamin Heindl

Martin Hüppe

Jörg Ludwig

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss (Bilanz, GuV und Anhang) handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

"BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die IServ GmbH, Braunschweig

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IServ GmbH, Braunschweig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IServ GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Braunschweig, den 18. Dezember 2024

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