Stammdaten

Register
Amtsgericht Bochum HRB 7251
Eingetragen
29.1.2002
Branche
Großhandel mit Möbeln, Teppichen, Lampen und LeuchtenEinzelhandel mit WohnmöbelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Möbeln
Gegenstand
Der Handel mit und der Vertrieb von Möbeln aller Art, insbesondere Sitzmöbeln auch im Im- und Export.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Seats & Sofas Holding Duitsland B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Seats & Sofas Holding Duitsland B.V.
Netherlands
512.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Seats and Sofas GmbH

Bochum

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell

Bei unserem Unternehmen handelt es sich um ein reines Einzelhandelsunternehmen, das sich auf den Verkauf von Sitzmöbeln spezialisiert hat. In verschiedenen Bundesländern bestehen per 31. Dezember 2024 mit dem Hauptsitz in Bochum 18 Filialen in Langenhagen bei Hannover, Oberhausen, Bremen, Wiesbaden, Hanau, Würselen, Berlin, Krefeld, Dortmund, Fürth, Halstenbek bei Hamburg, München, Waiblingen, Langenfeld/Rhld., Leipzig, Regensburg, Remscheid.

2. Wirtschaftsbericht

Rahmenbedingungen, Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitgeteilt hat, ist die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 gegenüber dem vorangegangenen Jahr wieder gesunken. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 202 nochmals um 0,2 % gesunken (i. V. 0,3 % gesunken). Die Ausgaben für den privaten Konsum sind im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr nur geringfügig um ca. 0,3 % gestiegen.

Trotz der erhöhten Ausgaben im privaten Bereich konnte sich die konjunkturelle Lage in Deutschland nicht verbessern. Auf Grund des erhöhten Konsums verbesserte sich unsere wirtschaftliche Situation und hat die Lage der Gesellschaft hinsichtlich der Umsatzentwicklung, positiver dargestellt, wie angenommen. Der Umsatz in unserem Unternehmen hat sich im Berichtsjahr nochmals um ca. 1,6 % erhöht. Dies war im insbesondere auf die Beibehaltung der Umstellung der Werbekanäle im Bereich der ATL-Werbung zurückzuführen. Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um rund 3,3 % gestiegen. Dies ist zum einen auf die gestiegenen umsatzabhängigen Erfolgsprämien und zum anderen auf die Mitarbeitereinstellungen der im Vorjahr neu eröffneten Filialen in Leipzig und Regensburg, sowie der in diesem Jahr neu eröffneten Filiale in Remscheid zurückzuführen.

Das positive Ergebnis nach Steuern vom Einkommen und Ertrag beträgt im Geschäftsjahr 2024 insgesamt TEUR 8.733, der Jahresüberschuss beträgt TEUR 8.732. Damit lag das Ergebnis um TEUR 680 unter dem Ergebnis des Jahres 2023. Gleichwohl konnte das im Lagebericht für 2023 prognostizierte Ergebnis hinsichtlich der Erzielung des Jahresüberschusses eingehalten und sogar übertroffen werden. Dies lag im Wesentlichen an dem nochmals gestiegenen Umsatz.

Die Gesellschaft finanziert sich erstmalig aus eigenen Mitteln. Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2024 ist auf Grund des erzielten Ergebnisses positiv. Ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag besteht nicht mehr. Die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaften innerhalb des Verbundbereichs, wurde nahezu vollständig zurückgeführt. Der Rangrücktritt ist damit entfallen.

Zusammenfassend hält die Geschäftsführung die geschäftliche Entwicklung des Wirtschaftsjahres 2024 für sehr positiv, da es der Gesellschaft gelungen ist, trotz der anhaltenden Kriegshandlungen in der Ukraine und der damit zusammenhängenden Energiekrise, einen Jahresüberschuss zu erwirtschaften, der fast auf dem Niveau des Vorjahres lag.

Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft ist gekennzeichnet durch die bereits zuvor erläuterte Erhöhung der Umsatzerlöse sowie die damit in Zusammenhang stehenden gestiegenen Personal- und Raumkosten, die mit den Werbekosten unsere wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren darstellen und den damit einhergehenden Jahresüberschuss i. H. v. TEUR 8.732 (i. V. TEUR 9.412). Die Wareneinsatzquote hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4 % erhöht. Die Werbekosten haben sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 3,1 % gesteigert bei einer gleichzeitigen Umsatzsteigerung von ca. 1,6 %. Der Personalaufwand erhöhte sich im Jahr 2024 gegenüber dem Vorjahr um TEUR 396. Der Grund hierfür lag in den gezahlten Erfolgsprämien, der im Vorjahr neu eröffneten Filialen in Leipzig und Regensburg, sowie der neu eröffneten Filiale in Remscheid.

Das positive Betriebsergebnis basiert im Wesentlichen darauf, dass der Aufschlagssatz gegenüber dem Vorjahr um ca. 0,5 % gestiegen ist und gleichzeitig der Umsatz noch einmal gesteigert werden konnte. Die Miet- und sonstigen Raumkosten in Höhe von TEUR 4.070 (i. V. TEUR 3.831) haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 239 erhöht. Die Werbeaufwendungen und Reisekosten in Höhe von TEUR 8.202 (i. V. TEUR 7.833) haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 369 erhöht.

Finanzlage

Die Finanzlage hat sich auf Grund des erneuten Jahresüberschusses entspannt. Die Gesellschaft finanziert sich nunmehr aus eigenen Mitteln.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist im Geschäftsjahr 2024 von TEUR 1.241 auf TEUR 1.801 gestiegen. Dies liegt im Wesentlichen an den Anlagenzugängen für die neu eröffnete Filiale in Remscheid.

Die Warenbestände haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 254 erhöht.

Die Verminderung der liquiden Mittel um TEUR 507 auf TEUR 2.097 (i. V. TEUR 2.604) geht im Wesentlichen einher mit dem erhöhten positiven Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie die in großem Umfang abgebauten Verbindlichkeiten im Verbundbereich.

Die Verbindlichkeiten im Verbundbereich haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 4.097 von TEUR 4.317 auf TEUR 220 vermindert. Sie umfassen dabei insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber der Seats and Sofas B.V. sowie der European Retail Enterprises B.V.

Das Working Capital hat sich im Berichtsjahr auf Grund der geschilderten Entwicklung deutlich verbessert.

Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Standorte und Kunden

Durch unternehmensinterne Untersuchungen hinsichtlich des Gebiets, in dem wir die Eröffnung einer Filiale planen, können wir auf Grund der langjährigen Erfahrungen, die wir im Konzern vorweisen können, mittlerweile für den deutschen Markt schon sehr genau vorhersagen, wo sich eine solche Eröffnung positiv erweist.

Da nur der Endverbraucher zu unserer Zielgruppe gehört und somit der Kunde immer persönlich angesprochen wird, werden unsere Mitarbeiter entsprechend auf den Umgang mit den Kunden geschult. Dies findet bereits vor Eröffnung der entsprechenden Filiale statt.

Mitarbeiter

Wir verfügen über gut ausgebildete, leistungsfähige und motivierte Mitarbeiter. Diese sind in einem Einzelhandelsunternehmen wie unserem die Säule des Erfolges. Jeder Mitarbeiter hat in unserem Unternehmen die Chance, bei entsprechender Motivation und Qualifikation aufzusteigen und damit verantwortungsvollere Aufgaben zu übernehmen. Durch regelmäßige hausinterne Schulungsmaßnahmen sollen den Mitarbeitern neue Produkte und neue Erkenntnisse in der Kundenpolitik vermittelt werden.

3. Prognose- , Chancen- und Risikobericht

Für das Jahr 2025 rechnen wir mit aller Voraussicht nach mit einem Ergebnis, dass auf dem Niveau des Jahres 2024 liegen wird. Grund für die Annahme sind die Umsatzerlöse für die Monate Januar und Februar 2025. Die Umsätze sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum lediglich um rund TEUR 800 gestiegen. Die Kosten des Warenbezuges gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres haben sich nur um rund TEUR 481 vermindert.

Das Unternehmen ist nicht mehr auf die Hilfe innerhalb des Konzerns angewiesen. Eine bilanzielle Überschuldung der Gesellschaft besteht nicht mehr. Unsere Gesellschaft konnte nach den vorläufigen Zahlen für die Monate Januar und Februar 2025 den Umsatz und das Auftragsportfolio gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres steigern. Auf Grund des Umsatzes und des gestiegenen Auftragsportfolios für die ersten beiden Monate im Jahr 2025, gehen wir davon aus, dass diese Tendenz auch in den folgenden Monaten anhalten wird.

Die Geschäftsführung wie auch die Konzerngeschäftsführung betrachten den deutschen Markt nach wie vor als wichtig und sie wissen aus der Vergangenheit in den Niederlanden und Belgien, dass es eines gewissen Bekanntheitsgrades bedarf, um letztendlich dauerhaft positive Jahresergebnisse erzielen zu können. Um diese Bekanntheit zu erlangen, ist es notwendig, dass insbesondere durch die weitere Eröffnung von Filialen die auf jede einzelne Filiale entfallenden Kosten für die Werbung entsprechend gesenkt werden können. Auch aus diesem Grund wird die Gesellschaft weiterhin durch den Konzern gestützt.

Allgemein unterliegen unsere geplanten Umsatz- und Ergebnisprognosen trotz vorsichtiger und konservativer Planung naturgemäß Risiken mit unterschiedlich hohen Eintrittswahrscheinlichkeiten. Zu den wesentlichen Risiken zählen konjunkturelle Risiken, Wechselkursrisiken und generelle operative Risiken aus der allgemeinen Geschäftstätigkeit.

Aufgrund ihrer Positionierung im Markt und der guten Kundenbindung wird die Gesellschaft davon profitieren, dass die Kunden die Filialen weiterhin entsprechend frequentieren werden. Dies lässt sich auch anhand der Umsatzzahlen für die beiden ersten Monate im Jahr 2025 sowie der gut eingeführten Verkaufsmärkte nachzuvollziehen. Dennoch ist die zukünftige Entwicklung abhängig von der Konsumfreudigkeit der Kunden, der eventuell doch noch zu treffenden Maßnahmen seitens der Regierung hinsichtlich der Auswirkungen des Ukrainekonflikts und somit auch von der gesamtwirtschaftlichen Konjunkturentwicklung. Das Wechselkursrisiko ist insgesamt aufgrund der Umschlagshäufigkeit eher als gering zu bezeichnen. Aufgrund der prognostizierten Kaufkraftentwicklung gehen wir weiterhin von einem gesteigerten Inflationsrisiko aus.

Die im Berichtsjahr weiterhin anhaltende Ukrainekrise erschüttert weiterhin viele Teile der globalen Wirtschaft. Es drohen weiterhin lokale Engpässe bei der Versorgung mit Rohstoffen sowie ein starker Preisanstieg bei zahlreichen Wirtschaftsgütern. Durch eine Veränderung der Prioritäten der Hersteller könnte sich diese Belastung negativ auf die Beschaffung der Verkaufswaren auswirken.

Als wesentliche Chance betrachtet die Gesellschaft auch weiterhin die Entwicklung des Discount-Geschäfts in Deutschland. Mit dem Potential und der Erfahrung einer international tätigen Gruppe im Hintergrund geht die Gesellschaft davon aus, in den kommenden Jahren die Anzahl der neu eröffneten Geschäfte weiterhin zu erhöhen. Damit einhergehend wird sich voraussichtlich auch die Profitabilität der Gesellschaft verbessern, da die allgemeinen Geschäftskosten aus der Geschäftsführung, Marktentwicklung etc. auf mehrere Standorte verteilt werden können. Derzeit sind wir mit der Planung der Eröffnung von weiteren Filialen in zehn Städten in Vorbereitung. Eine Filiale wird voraussichtlich im Mai 2025 bereits eröffnen. Über den Zeitpunkt der Eröffnung der anderen Filialen können wir noch keine Aussage treffen. Weitere Chancen werden in der fortgesetzten Umsetzung der Strategie hin zu mehr Online-Marketing und der teilweisen Abkehr von althergebrachten Werbemaßnahmen, verbunden mit entsprechenden Kostenreduktionen in diesem Bereich, sowie der ständigen Überprüfung der Rentabilität der einzelnen Standorte, ggf. verbunden mit entsprechenden Maßnahmen, gesehen.

Zusammenfassend gehen wir basierend auf unserer Unternehmensplanung davon aus, dass wir für das Jahr 2025 auf Grund des gesteigerten Umsatzes in den ersten beiden Monaten des Jahres 2025, wieder ein positives Ergebnis erwarten, das vergleichbar mit dem Ergebnis des Jahres 2024 ist. Wir gehen von einem Ergebnis aus, dass sich auf ca. TEUR 8.000 belaufen wird.

 

Bochum, den 27. Mai 2025

G. H. M. van der Malen, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 1.801.129,50 1.241.496,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 994,00 2.753,00
II. Sachanlagen 1.800.135,50 1.238.743,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.143.926,50 793.741,50
2. technische Anlagen und Maschinen 9.346,00 11.589,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 636.388,00 433.413,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 10.475,00
B. Umlaufvermögen 10.900.005,95 8.245.880,82
I. Vorräte 5.028.005,83 4.774.158,91
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.563.321,85 867.856,45
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.292.869,45
2. sonstige Vermögensgegenstände 2.270.452,40 867.856,45
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.308.678,27 2.603.865,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 708.873,06 1.145.322,69
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 5.727.188,36
Summe Aktiva 13.410.008,51 16.359.888,37

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 3.004.329,98 0,00
I. Gezeichnetes Kapital 512.000,00 512.000,00
II. Kapitalrücklage 500.000,00 500.000,00
III. Verlustvortrag 6.739.188,36 16.150.706,44
IV. Jahresüberschuss 8.731.518,34 9.411.518,08
V. nicht gedeckter Fehlbetrag 5.727.188,36
B. Rückstellungen 2.521.653,01 3.796.817,88
C. Verbindlichkeiten 7.884.025,52 12.563.070,49
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 220.637,85 4.317.042,72
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,00 2.101.398,33
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 220.637,85 2.215.644,39
2. sonstige Verbindlichkeiten 7.663.387,67 8.246.027,77
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.663.387,67 8.246.027,77
Summe Passiva 13.410.008,51 16.359.888,37

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 39.851.292,14 39.066.365,76
2. Personalaufwand 12.401.024,81 12.004.933,87
a) Löhne und Gehälter 10.326.388,91 10.253.775,50
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.074.635,90 1.751.158,37
davon für Altersversorgung 176,09 304,08
3. Abschreibungen 298.270,32 196.076,39
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 298.270,32 196.076,39
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 17.118.568,47 16.075.902,17
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 16,62
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.556,79 526,98
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -5.726,37 135.929,38
davon an verbundene Unternehmen -6.933,67 127.541,67
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.307.750,12 1.241.516,59
8. Ergebnis nach Steuern 8.732.961,58 9.412.534,34
9. sonstige Steuern 1.443,24 1.016,26
10. Jahresüberschuss 8.731.518,34 9.411.518,08

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Seats and Sofas GmbH ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in Verbindung mit den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt worden.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gliederung von Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde mit Hinweis auf den § 275 HGB das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Angaben zur Identifikation laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Seats and Sofas GmbH
Ort des Firmensitzes: Bochum
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Bochum
Register-Nr.: 7251

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Wirtschaftsgüter des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und so weit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Für Wirtschaftsgüter mit einem Wert zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 ist ein Sammelposten gebildet worden, der über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Geschäftsvorfälle mit Lieferanten in fremder Währung wurden im Laufe des Geschäftsjahres mit aktuellen Kursen umgerechnet.

Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten sowie flüssige Mittel in fremder Währung wurden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages bewertet.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Risiken der Gängigkeit der Ware wurden im angemessenen Umfang berücksichtigt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese Werte angesetzt.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurde zu Nennwerten unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken vorgenommen. Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen mussten hier nicht vorgenommen werden.

Die liquiden Mittel wurden zu Nennwerten angesetzt.

Sonstige Rückstellungen wurden zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für erkennbare Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über dem Erfüllungsbetrag lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Für Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen, die sich in späteren Geschäftsjahren ausgleichen, wird das handelsrechtliche Wahlrecht insoweit ausgeübt, dass kein Wertansatz der akiven latenten Steuern erfolgt. Die Differenzen betreffen im Wesentlichen die Bilanzposition Sonstige Rückstellungen. Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 31,5% (KSt/SoIZ i.H.v . 15,8% und GewSt. i. H v. 15,7%) zugrunde gelegt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie der Abschreibungen auf das Anlagevermögen ergibt sich aus dem in der Anlage gesondert dargestellten Anlagenspiegel. Aus dieser Aufstellung sind auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres ersichtlich.

(2) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Bis auf die Mietkautionen in Höhe von TEUR 206 (i. V. TEUR 107) haben alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, wie im Vorjahr, eine Laufzeit von unter einem Jahr.

(3) Guthaben bei Kreditinstituten

Von den ausgewiesenen Guthaben betreffen TEUR 788 (i. V. TEUR 797) zum Bilanzstichtag unterwegs befindliche Mittel (Geldtransit).

(4) Kapital der Gesellschaft

Die Gesellschaft hat ein gezeichnetes Kapital von TEUR 512, das in voller Höhe eingezahlt ist und von der alleinigen Gesellschafterin Seats and Sofas Holding Deutschland B. V., Sliedrecht/Niederlande, gehalten wird. Unter Einbezug des Jahresüberschusses des Geschäftsjahres 2024 in Höhe von TEUR 8.732 (i. V. Jahresüberschuss TEUR 9.412) weist die Gesellschaft ein Eigenkapital von TEUR 3.004 (i.V. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag TEUR 5.727) aus. Es besteht keine bilanzielle Überschuldung mehr.

5) Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 327 (i. V. TEUR 279), ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 1.029 (i. V. TEUR 1.598), Prüfungs- und Erstellungskosten in Höhe von TEUR 63 (i.V. TEUR 58) und Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 665 (i. V. TEUR 622).

(6) Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Laufzeit bis zu einem Jahr und sind unbesichert.

Von den Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen resultieren TEUR 221 (i. V.TEUR 437) aus Lieferungen und Leistungen und TEUR 0 (i.V. TEUR 3.880) aus Darlehensverbindlichkeiten. Davon entfällt ein Betrag in Höhe von TEUR 0 (i. V. TEUR 2.101) auf Verbindlichkeiten gegenüber der Anteilseignerin.

Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.037 (i. V. TEUR 1.413) ausgewiesen.

(7) Sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine Erträge aus der Währungsumrechnung enthalten.

(8) Zinserträge

Von den Zinserträgen betreffen TEUR 7 (i. V. TEUR 0) Zinserträge an verbundenen Unternehmen.

(9) Zinsaufwendungen

Von den Zinsaufwendungen betreffen TEUR 0 (i. V. TEUR 128) Zinsaufwendungen an verbundenen Unternehmen.

Sonstige Angaben

(10) Mitarbeiter

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Geschäftsjahr 270 (i.V. 249). Hierbei handelt es sich ausschließlich um Angestellte. Von diesen Angestellten waren 263 vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter und 7 teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter.

(11) Geschäftsführung

Geschäftsführer ist:

Godefridus Hendrikus Marinus van der Malen, Kaufmann, Bergen op Zoom, Niederlande.

(12) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Für die folgenden Jahre bestehen Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 20.454 (i. V. TEUR 20.925). Die angegebenen Werte betreffen die Nettokaltmieten für alle zum Bilanzstichtag bestehenden Mietverträge über die restliche Mietvertragsdauer.

(13) Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird für den größten und kleinsten Kreis in den Konzernabschluss der IRIP beheer B. V., Breda/Niederlande, einbezogen. Der Konzernabschluss wird in den Niederlanden veröffentlicht.

 

Bochum, den 27. Mai 2025

G. H. M. van der Malen, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand am 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 78.548,33 0,00 0,00 78.548,33
78.548,33 0,00 0,00 78.548,33
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.655.505,27 469.987,93 0,00 2.125.493,20
2. Technische Anlagen- und Maschinen 50.500,00 0,00 0,00 50.500,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.079.370,44 377.440,39 0,00 3.456.810,83
4.785.375,71 847.428,32 0,00 5.632.804,03
4.863.924,04 847.428,32 0,00 5.711.352,36
kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 31.12.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 75.795,33 1.759,00 0,00 77.554,33
75.795,33 1.759,00 0,00 77.554,33
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 861.763,77 119.802,93 0,00 981.566,70
2. Technische Anlagen- und Maschinen 38.911,00 2.243,00 0,00 41.154,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.645.957,44 174.465,39 0,00 2.820.422,83
3.546.632,21 296.511,32 0,00 3.843.143,53
3.622.427,54 298.270,32 0,00 3.920.697,86
Buchwerte
Stand am 31.12.2024
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 994,00 2.753,00
994,00 2.753,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.143.926,50 793.741,50
2. Technische Anlagen- und Maschinen 9.346,00 11.589,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 636.388,00 433.413,00
1.789.660,50 1.238.743,50
1.790.654,50 1.241.496,50

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bochum den 27.05.2025

gez. G. H. M. van der Malen, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

An die Seats and Sofas GmbH, Bochum

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Seats and Sofas GmbH, Bochum, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Seats and Sofas GmbH, Bochum, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neuss, den 27. Mai 2025

kbht GmbH
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