Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 38768
Vorher
ROZRE ENGINEERING GmbH
Eingetragen
10.4.2019
Branche
Herstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektrischen HaushaltsgerätenGroßhandel mit Geräten der Unterhaltungselektronik
Gegenstand
Produktion und Vertrieb elektronischer Ausrüstungsgegenstände; Handel mit elektronischen Ausrüstungsgegenständen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ronald Schierer
seit 17.7.2019
Geschäftsführer
Fujishiro Yoshiyuki
seit 10.4.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Rorze CorporationJPN
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Rorze Corporation
Japan
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

RORZE ENGINEERING GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft ist innerhalb der global agierenden RORZE-Gruppe verantwortlich und zuständig für das Europa-Geschäft mit Automatisierungslösungen, Systemen und Komponenten für die Semiconductor-Industrie und unterhält neben dem Europa-Headquarter in Dresden auch Repräsentanzbüros in Dublin/Irland und seit dem Sommer 2022 auch in Paris/Frankreich.

II. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1. Entwicklung der Branche

Im laufenden Geschäftsjahr konnte eine weitere erfreuliche Entwicklung des Europa-Marktes nicht festgestellt werden. Auf Grund fortgesetzt längerer Lieferzeiten und auch erst noch zu realisierender Investitionen entwickelte sich die Branche auch in Europa der weltweiten Entwicklung folgend. Wichtige Beschlüsse der EU so wie auch der Bundesrepublik Deutschland ließen die Investitionen steigen, aber diese werden erst ab 2024 zu einer positiven Entwicklung beitragen.

2. Umsatzentwicklung

Die Umsatzerlöse sanken um ca. 19 % im Vergleich zum Vorjahr. Diese Verringerung resultiert sowohl aus zum Teil verschobenen Anlagenverkäufen unserer OEMs als auch aus noch zu realisierenden Investitionen im Enduser-Geschäft. Das Rohergebnis sank im Vergleich zum Vorjahr um 14 %. Aufgrund dieser Entwicklung konnten die für 2023 im Lagebericht des Vorjahres aufgestellten Prognosen bezüglich Umsatzerlöse und Jahresergebnis nicht vollständig erreicht werden.

3. Investitionen

Die RORZE ENGINEERING GmbH hat in 2023 vor allem in die personelle Verstärkung investiert, um den Investitionen in 2024 und den folgenden Jahren gerecht zu werden. Des Weiteren wurde das Portfolio durch die Integration des Personals der Firma IAS Europe S.a.r.l. erweitert und sowohl zwei Mitarbeiter in Frankreich als auch zwei Mitarbeiter in Dresden für diesen Bereich eingestellt.

4. Finanzierungsmaßnahmen

Alle Ausgaben wurden durch liquide Mittel getätigt und es wurde keine Kreditaufnahme notwendig.

III. Lage des Unternehmens

1. Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 6.054.

Das Umlaufvermögen beträgt TEUR 5.874 und entspricht 97 % des Gesamtvermögens. Der Rückgang resultiert aus geringeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und geringeren Guthaben bei Kreditinstituten.

2. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 38 % auf 51 %. Die Verbindlichkeiten insgesamt sind gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 4.086 gesunken. Gründe dafür sind in den verschobenen Investitionen und dem mäßigen Auftragseingang zu sehen.

Die Liquiditätslage war im abgelaufenen Geschäftsjahr stabil. Die Zahlungsfähigkeit unserer Gesellschaft wird über das Geschäftsjahr 2023 hinaus ohne Kredite abgesichert sein.

3. Ertragslage

Unsere Gesellschaft hat einen geringeren Umsatz von 19 % bzw. TEUR 4.773 auf insgesamt TEUR 20.670 und einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.625 erwirtschaftet.

Ursächlich für das dennoch positive Ergebnis ist die stabile Nachfrage am Markt bei nur maßvoll gestiegenen Personalaufwendungen in einer schlanken Struktur, niedrigeren Abschreibungen und moderaten sonstigen betrieblichen Aufwendungen.

Die Mitarbeiteranzahl ist moderat gestiegen und dies vor allem im Service in Erwartung der kommenden Investitionen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Größtes entwicklungsbeeinträchtigendes Risiko für unsere Gesellschaft wäre eine dramatische Abschwächung der Weltwirtschaft, indirekt in der Ausweitung des Kriegsgeschehens in der Ukraine aber auch direkt durch Erweiterung von Sanktionen gegen China und damit nachlassender Investitionen.

Im Zuge der globalen Konjunkturerholung erlebt die Halbleiterindustrie seit Mitte 2020 einen gewaltigen Boom. Bekannt ist aber ebenso, dass die Halbleiterindustrie hochgradig zyklisch ist und auf einen rasanten Aufschwung meist eine Korrektur folgt. Eine entscheidende Rolle in dieser Hinsicht spielen momentan die anhaltenden Lieferengpässe.

Unsere Gesellschaft begegnet den Wechselkursrisiken, indem Einkauf und Verkauf der Anlagen in gleicher Währung vollzogen werden. Das Forderungsausfallrisiko schätzen wir aufgrund unserer Kundenstruktur als sehr gering ein.

Gegenwärtig gehen wir nicht davon aus, dass die fortgesetzte Ukraine-Krise den Betrieb der Gesellschaft in 2024 wesentlich beeinträchtigt. Sollten sich dahingehend die gesetzlichen und/oder wirtschaftlichen Rahmenbedingen innerhalb Deutschlands und/oder der Europäischen Union verschärfen bzw. negativ auswirken, könnten diese Szenarien dazu führen, dass die Gesellschaft die geplanten Geschäftserwartungen, wie eine Umsatzerhöhung, nicht erfüllt. Ein bestandsgefährdendes Risiko für die Gesellschaft sehen wir darin jedoch nicht, da unsere Kunden vor allem in Nischenmärkten innerhalb der Halbleiter-Industrie und/oder in Europa tätig sind.

Eine stärkere Abtrennung des chinesischen Marktes begleitet von erweiterten Sanktionen gerade für die Hightechbranche ist aber als Risiko festzustellen und würde mindestens das Wachstum begrenzen. Auch hier sind die Bestrebungen der EU mit der Förderung der strategisch wichtigen Halbleiterindustrie und die bereits gestarteten Investitionen als kompensierende Elemente zu nennen, die ab 2024 die Geschäftsentwicklung positiv beeinflussen werden.

Andere Risiken einer ungünstigen Entwicklung mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu erkennen. Bestandsgefährdende Risiken für das Unternehmen sind nicht zu erkennen.

Die Entwicklung unserer Geschäftstätigkeit ist hauptsächlich auf die hervorragende Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern zurückzuführen, die zur Förderung und Steigerung des Umsatzes und zur Verbesserung unserer Dienstleistungen beitragen. Wir gehen davon aus, dass sich diese fortschreitende Entwicklung im Jahr 2024 positiv fortsetzen wird.

VI. Prognosebericht

Für das Jahr 2024 wird trotz der erschwerten weltpolitischen und wirtschaftlichen Situation von einer noch gleichbleibenden, nur leicht erhöhten Unternehmensleistung ausgegangen, begleitet aber von einem höheren Auftragseingang. Im Jahr 2025 erwarten wir dann eine Erhöhung der Unternehmensleistung.

Die Gesellschaft verfügt bereits zu Jahresbeginn über einen guten Auftragsvorlauf für das neue Geschäftsjahr. Mit den Aufträgen bestehen damit gute Voraussetzungen zur Umsetzung der geplanten Entwicklung.

Für 2024 prognostizieren wir bei konstanten Umsatzerlösen ein ähnliches Jahresergebnis wie 2023.

 

Dresden, 15. März 2024

gez. Ronald Schierer, Geschäftsführer

gez. Fujishiro Yoshiyuki, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 89.064,00 99.757,72
I. Sachanlagen 89.064,00 99.757,72
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 89.064,00 99.251,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 506,72
B. Umlaufvermögen 5.874.089,13 12.361.732,21
I. Vorräte 47.721,80 972.592,58
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.192.301,49 6.240.287,22
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 104.403,84 26.352,72
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.087.897,65 6.213.934,50
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.634.065,84 5.148.852,41
C. Rechnungsabgrenzungsposten 91.063,88 26.218,32
Summe Aktiva 6.054.217,01 12.487.708,25

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.109.987,59 4.805.116,84
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 475.000,00 475.000,00
III. Gewinnvortrag 985.116,84 1.751.952,44
IV. Jahresüberschuss 1.624.870,75 2.553.164,40
B. Rückstellungen 79.427,51 785.944,37
C. Verbindlichkeiten 2.796.344,80 6.882.144,87
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.584.493,01 6.149.677,30
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.584.493,01 6.149.677,30
2. sonstige Verbindlichkeiten 211.851,79 732.467,57
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 211.851,79 732.467,57
D. Rechnungsabgrenzungsposten 68.457,11 14.502,17
Summe Passiva 6.054.217,01 12.487.708,25

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.212.899,91 6.072.262,33
2. Personalaufwand 1.346.910,10 843.019,40
a) Löhne und Gehälter 1.029.519,76 708.248,16
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 317.390,34 134.771,24
davon für Altersversorgung 17.749,96 19.864,75
3. Abschreibungen 31.323,39 31.807,09
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 31.323,39 31.807,09
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.451.491,62 1.463.922,63
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 696.399,64 925.209,25
5. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 750.674,09 1.178.737,79
6. Ergebnis nach Steuern 1.632.500,71 2.554.775,42
7. sonstige Steuern 7.629,96 1.611,02
8. Jahresüberschuss 1.624.870,75 2.553.164,40

Anhang

ALLGEMEINES

Die Gesellschaft ist unter der Firma RORZE ENGINEERING GmbH mit Sitz in Dresden im Handelsregister des Amtsgerichts Dresden unter HRB 38768 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelfgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft hat bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise von den Erleichterungsmöglichkeiten des § 288 HGB Gebrauch gemacht.

BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis EUR 800,00 wurde auch in der Handelsbilanz vom Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und im Jahr der Anschaffung zugleich ein Abgang unterstellt.

Waren werden zu durchschnittlichen Einkaufspreisen oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Forderungen, flüssige Mittel und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt.

Ausgaben, die Aufwendungen für Perioden nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden als

aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen und Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Einnahmen, die Erträge für Perioden nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden als passive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen wurden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a HGB bewertet.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten ausschließlich solche aus Lieferungen und Leistungen.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 26; Vorjahr: TEUR 41), für Urlaub (TEUR 23; Vorjahr: TEUR 13), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 28; Vorjahr: TEUR 26) sowie für Berufsgenossenschaft (TEUR 3; Vorjahr: TEUR 3).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten ausschließlich solche aus Lieferungen und Leistungen und bestehen gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von EUR 1.934.865,53 (Vorjahr: EUR 3.910.759,01).

SONSTIGE ANGABEN

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 10 Mitarbeiter (Vorjahr: 8 Mitarbeiter) beschäftigt.

Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr 2023 waren als Mitglieder des Geschäftsführungsorgans bestellt:

- Herr Ronald Schierer, Dresden;

- Herr Fujishiro Yoshiyuki, Hiroshima/Japan.

Alle Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Angaben zum Mutterunternehmen

Mutterunternehmen i. S. d. § 285 Nr. 14a HGB ist die RORZE CORPORATION, Hiroshima, Japan.

Konzern

Die RORZE CORPORATION stellt einen Konzernabschluss auf, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Die RORZE CORPORATION ist gleichzeitig Mutterunternehmen für den kleinsten und größten Kreis einzubeziehender Unternehmen.

Der Konzernabschluss der RORZE Corporation ist am Sitz dieser erhältlich: RORZE CORPORATION Head Office 1588-2 Michinoue, Kannabe-cho, Fukuyama-shi, Hiroshima, Japan. Außerdem wird der Konzernabschluss im japanischen EDINET (Electric Disclosure for Investor's NETwork) unter der Nummer E02328 veröffentlicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus dem Mietvertrag für Geschäftsräume für das Jahr 2024 in Höhe von insgesamt TEUR 23 sowie aus Leasingverträgen für Dienstfahrzeuge für die Jahre 2024 bis 2027 in Höhe von insgesamt TEUR 112.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchung
EUR
31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 173.151,58 20.629,67 506,72 194.287,97
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 506,72 0,00 -506,72 0,00
173.658,30 20.629,67 0,00 194.287,97
173.658,30 20.629,67 0,00 194.287,97
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 73.900,58 31.323,39 105.223,97
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
73.900,58 31.323,39 105.223,97
73.900,58 31.323,39 105.223,97
Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 89.064,00 99.251,00
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 506,72
89.064,00 99.757,72
89.064,00 99.757,72

sonstige Berichtsbestandteile

 

Dresden, 15. März 2024

gez. Ronald Schierer, Geschäftsführer

gez. Fujishiro Yoshiyuki, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 28.03.2024 festgestellt.

BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERS

An die RORZE ENGINEERING GmbH, Dresden

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der RORZE ENGINEERING GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RORZE ENGINEERING GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlussesund des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lageberichtaufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Dresden, 15. März 2024

ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Sven Blechschmidt, Wirtschaftsprüfer

gez. Christoph Daut, Wirtschaftsprüfer

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