Monath Ingenieure GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ralf Josef, Dipl.-Ing. Oppermann seit 1.12.2006 | Geschäftsführer |
Paolo Maganzini seit 22.2.2006 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Mare GmbHHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die Mare GmbH vertreibt technische Chemikalien für die Papierindustrie. Über die Muttergesellschaft Marefin GmbH gehört unsere Gesellschaft zur Unternehmensgruppe Mare mit Sitz in Mailand. Die Produktion erfolgt überwiegend durch Gesellschaften der Mare-Unternehmensgruppe darunter unsere deutsche Schwestergesellschaft Chemische Fabrik Brühl Mare GmbH. 1.2 Forschung und Entwicklung Um den steigenden Kunden-Anforderungen gerecht zu werden und sich qualitativ weiter von anderen Zulieferern zu differenzieren, wird die Qualität der Produkte ständig an sich verändernde Bedingungen ausgerichtet und fortgefahren das für die Performance der vertriebenen Produkte unerlässliche Anwendungsequipment zu standardisieren und zu optimieren. 1.3 Anwendungstechnische Beratung Um den optimalen Einsatz unserer Produkte zu gewährleisten, stehen wir Kunden bei Bedarf auch beratend im Bereich der spezifischen Anwendungsbedingungen zur Verfügung 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Papier- und Zellstoffindustrie mit ihren rund 46.000 Beschäftigten hat im vergangenen Jahr einen deutlichen Rückgang bei Produktion und Absatz hinnehmen müssen. Die Aufholjagd der Nach-Corona-Jahre ist gestoppt. Die Kennzahlen für die Branche sind schlecht wie lange nicht mehr. Wie der Verband DIE PAPIERINDUSTRIE mitteilt, ging die Produktion 2023 um rund 14 Prozent auf 18,6 Mio. Tonnen zurück. Sie sank damit auf den niedrigsten Wert der vergangenen 20 Jahre. Der Absatz brach um 13 Prozent auf 18,8 Mio. Tonnen ein. Der Branchenumsatz fiel um 27 Prozent auf 15,5 Mrd. Euro. Die überproportionale Reduzierung des Umsatzes ist auch ein Indiz für empfindliche Preisnachlässe zu Lasten der Wirtschaftlichkeit der Unternehmen. Für die Zukunft erwartet die Branche neue Impulse u.a. durch innovative Verpackungslösungen aus Papier, die eine nachhaltige Alternative zu fossilbasierten Kunststoffen bilden. Besonders bei den grafischen Papieren war der Absatzrückgang 2023 mit 29 Prozent dramatisch und deutlich stärker als in den europäischen Vergleichsmärkten. Auch Verpackungspapiere und -karton hatten beim Absatz mit einem klaren Rückgang (minus 7 Prozent) zu kämpfen. Etwas weniger gravierend fiel die Entwicklung bei den kleineren Hauptsortengruppen Hygienepapiere und Spezialpapiere mit einem schrumpfenden Absatz von jeweils 6 Prozent aus. Der Präsident von DIE PAPIERINDUSTRIE, Hans-Christoph Gallenkamp, CEO des Spezialpapierherstellers Felix Schoeller aus Osnabrück, macht deutlich: "Papier und Pappe sind Indikatoren für die Konjunkturentwicklung. Die Rückgänge bei den beiden großen Bereichen Druck und Verpackung zeigen deutlich die gegenwärtige Wirtschaftsschwäche und die schwierigen Marktbedingungen am Standort Deutschland. Unsere Wettbewerbsfähigkeit leidet unter der starken Verteuerung der Energiekosten. Die Folgen der überhasteten Energietransformation und des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine bekommen wir nun massiv zu spüren. Hinzu kommt der weiter anhaltende Trend zur Digitalisierung, der vor allem bei Druckerzeugnissen immer deutlichere Spuren hinterlässt. Werksschließungen und Maschinenstilllegungen sind die traurige Folge." Der Einbruch des vergangenen Jahres und der schwache Start im Jahr 2024 geht vielen Unternehmen an die Substanz, zumal die Mengenentwicklung schon 2022 rückläufig war. Hohe Energie-, Rohstoff- und Transportkosten sowie eine zunehmende Planungsunsicherheit durch kurzfristige politische Kurswechsel belasten die Branche auch im laufenden Jahr. Das wiegt schwer, da die Papierindustrie eine wichtige Rolle für eine auf nachwachsenden Rohstoffen basierende, industrielle Kreislaufwirtschaft einnimmt. Der Verband fordert die Politik deshalb dringend auf, die bürokratischen und regulatorischen Anforderungen zu vereinfachen, die Energiewende wieder in geordnete Bahnen zu lenken und so die Transformation der Unternehmen zu unterstützen. (Die Papierindustrie 1/3/24) 2.2 Geschäftsverlauf Nach einem überaus erfolgreichen Jahr 2022 hatte niemand ein ebenso erfolgreiches Jahr 2023 im Sinn. Aber durch weiterhin hohe Rohstoffpreise konnten die Verkaufspreise bei allerdings sinkender Nachfrage, den weiterhin hohen Kosten im Bereich von Rohstoffen, Energie, Fracht- und Personalkosten immer angepasst werden. Unser Umsatz sank gegenüber dem Vorjahr um 8,7% auf EUR 46,9 Mio. Aufgrund überproportional gesunkener Beschaffungsaufwendungen erhöhte der Rohertrag im Vergleich zum Vorjahr dabei um TEUR 155 (= 4,7%). Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 54 (= 4,5%) gestiegen. Die Abschreibungen bewegen sich bei Investitionen im Berichtsjahr von TEUR 11 in Sachanlagen auf dem Vorjahresniveau. Die übrigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um rd. TEUR 231 auf TEUR 837 gestiegen. Davon entfallen TEUR 92 auf Vertriebsprovisionen sowie TEUR 133 auf PKW-Kosten. Das Finanzergebnis beinhaltet den Aufwand aus der Abführung des Gewinns an unsere Muttergesellschaft Marefin GmbH in Höhe von TEUR 1.321. 2.3 Lage 2.3.1 Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquelle stellt der Vertrieb von technischen Chemikalien für die Papierindustrie dar. Unsere Rohmarge (Rohertrag in Relation zur Betriebsleistung) stieg vor dem Hintergrund gesunkener Beschaffungskosten von 6,4% auf 7,3%. Der Personalkostenanteil in Relation zur Betriebsleistung ist mit 2,7% gegenüber dem Vorjahr (= 2,3%) gestiegen. Unsere Beschäftigungslage ist als befriedigend zu bezeichnen. 2.3.2 Finanzlage Die Finanzlage weist einen um TEUR 1.196 auf TEUR -569 gesunkenen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit aus. Der Finanzmittelfonds, der im Berichtsjahr ausschließlich aus liquiden Mitteln besteht, hat sich aufgrund gestiegener Verbindlichkeiten gegenüber dem Vorjahr um TEUR 580 vermindert. Die Liquidität war im Berichtszeitraum jederzeit gewährleistet. 2.3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 441 (= 3,8%) auf TEUR 11.145 vermindert, im Wesentlichen bedingt durch einen Abbau der Verbindlichkeiten. Im Bereich des Fremdkapitals haben sich die Rückstellungen um TEUR 49 vermindert. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 392 vermindert. 2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Betriebsleistung, Rohertrag, Handelsspanne und Umsatzrendite herangezogen. Die Betriebsleistung wird aus den Umsatzerlösen und der Bestandsänderung ermittelt. Die Umsatzrendite wird mit dem Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung im Verhältnis zur Betriebsleistung berechnet. Der Rohertrag ermittelt sich aus den Umsatzerlösen zuzüglich Bestandsänderung abzüglich Materialaufwand. Die Handelsspanne ergibt sich aus dem Verhältnis des Rohertrages zu den Umsatzerlösen. Die Betriebsleistung hat sich um 8,7% vermindert. Die Umsatzrendite beträgt wie im Vorjahr 2,8%. Der Rohertrag hat sich um TEUR 155 auf TEUR 3.417 erhöht. Die Handelsspanne stieg von 6,3% auf 7,2%. 2.5 Nicht finanzielle LeistungsindikatorenDurch teilweise zertifizierte Verfahren wird regelmässig die Kundenzufriedenheit überprüft und anhand von eventuell notwendigen Verfahren optimiert. Die sehr geringe Fluktuation bei den Vertriebsmitarbeiter weist auf eine grundlegende Mitarbeiterzufriedenheit hin. 3. PrognoseberichtWir weisen darauf hin, dass bei den folgenden zukunftsbezogenen Prognosen aufgrund nicht exakt einschätzbarer Bedingungen die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft abweichen können. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiter den Markt sehr sensibel beobachten und jede Chance nutzen unsere anerkannt guten Produkte Ihrer Zweckbestimmung zuzuführen und die Anwendungsmöglichkeiten unserer Produkte weiter zu verbessern. 2024 wird weiterhin von großen Unsicherheiten bestimmt werden. Die Ukraine-Krise, Piraterie auf den großen und bedeutenden Schiffahrtsrouten (z.B.Rotes Meer), eine weiterhin undurchsichtige nicht vergleichbare Marktsituation im Bereich der Europäischen Energiewirtschaft, oft unklare Liefersituationen bei vielen Rohstoffen und aber vor allem ein sich hoffentlich wieder normalisierendes Abnahmeverhalten unserer Kunden, werden über den Erfolg mehr oder weniger entscheiden. Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens grundsätzlich positiv. Der mittler weile wieder langsam aber doch wieder kontinuierlich wachsende Markt für technische Papierchemikalien bietet uns mittelfristig weiterhin Wachstumspotential. Aufgrund der im Vorjahr gelungenen Anpassung unserer Verkaufspreise an die drastisch gestiegenen Rohstoffkosten gehen wir in unserer Planung von einem zumindest stabilem, gleichbleibenden Umsatz aus. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir vor Berücksichtigung des Ergebnisabführungsvertrages einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.283. 4. Chancen- und Risikobericht4.1 Risikobericht Risiken bestehen in der weiteren konjunkturellen Entwicklung und der damit verbundenen Nachfrage der Papierindustrie für unsere Produkte. Darüber hinaus stellen weiterhin starke Preis- und Verfügbarkeitsschwankungen auf den für uns wichtigen Rohstoffmärkten, sowie auch Währungsschwankungen nicht zu unterschätzende Risiken dar. Aufgrund der weiteren Konzentration in der Branche haben die Wettbewerbsrisiken und insbesondere der Preiswettbewerb weiter zugenommen. Wir gehen jedoch davon aus, dass wir aufgrund unserer Stärke in der technischen Anwenderbetreuung und der schnellen Reaktion auf Marktveränderungen uns in diesem Wettbewerbsumfeld gut behaupten können. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation sowie der Möglichkeit, kurzfristigen Kapitalbedarf über unsere Muttergesellschaft abdecken zu können, sind finanzwirtschaftliche Risiken derzeit nicht erkennbar. 4.2 Chancenbericht Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung in der Produktion von technischen Papierchemikalien, der guten Marktkenntnisse unserer Mitarbeiter sowie der zahlreichen Kontakte zu Lieferanten und Abnehmern sehen wir gute Chancen, unsere Position im Wettbewerb behaupten zu können. Chancen bieten sich uns durch die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen der Mare-Gruppe, insbesondere in den Bereichen Forschung und Entwicklung, Rohstoffeinkauf und Vertrieb. 4.3 Gesamtaussage Risiken, die den wirtschaftlichen und / oder rechtlichen Bestand der Gesellschaft gefährden, sind derzeit nicht erkennbar. 5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten einschließlich kurzfristiger Darlehen von unserer Muttergesellschaft in Italien sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind daher die Ausnahme. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten sowie über kurz- und mittelfristige Darlehen unserer Muttergesellschaft in Italien. Bankkredite werden nicht in Anspruch genommen. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. 6. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von uns nicht unterhalten.
Düren, 25. April 2024 Chemische Fabrik Brühl Mare GmbH Ralf Oppermann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist unter der Firma Mare GmbH mit Sitz in Hannover unter der Nummer HRB 200383 beim Registergericht Hannover im Handelsregister eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Absatz 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 HGB, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung § 275 Abs. 2 HGB. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) erstellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert fortgeführt. C. Erläuterungen zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die materiellen und immateriellen Anlagegüter werden ausschließlich linear abgeschrieben. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, die in Anlehnung an die steuerlichen Afa-Tabellen geschätzt wird. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 bis EUR 800,00 werden in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagenspiegel gleichzeitig als Abgang gezeigt. Vorräte Die Waren sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände bestehen ausschließlich in EURO und sind zum Nennbetrag angesetzt. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Für Ausfallrisiken werden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten Die Beträge bestehen ausschließlich in EURO und sind zum Nennwert angesetzt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.000,00. Es ist voll eingezahlt und zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen sämtliche ungewisse Risiken und sind mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die Verpflichtung zu erfüllen. Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für den Personalbereich, für Jahresabschluss kosten sowie ausstehende Rechnungen Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten bestehen ausschließlich in EURO und sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von EUR 2.750.596,81 (Vj. EUR 1.429.482,50). Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen EUR 522.931,20 (Vj. EUR 951.073,79) auf Verbindlichkeiten aus Steuern und EUR 1.885,29 (Vj. EUR 1.823,74) auf solche im Rahmen der sozialen Sicherheit. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Posten "soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 6) enthalten. E. Sonstige Angaben Arbeitnehmer Der durchschnittliche Mitarbeiterbestand betrug 2023 11 Arbeitnehmer. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Serviceverträgen betragen rd. TEUR 434. Unternehmensverträge Mit der Marefin GmbH, Hannover besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Konzernabschluss Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Mare SpA, Mailand, einbezogen. Dieser Konzernabschluss ist bei der Handelskammer in Mailand erhältlich. Nachtragsbericht Über Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Abschluss des Geschäftsjahres, die den Geschäftsverlauf beeinflussen können, ist nicht zu berichten. Mitglieder der Geschäftsführung
Geschäftsführer: Ingenieur Dr. Paolo Maganzini, Mailand Dipl.-Ing. Ralf Oppermann, Zülpich Anlagenspiegel
Sonstiger BerichtsteilAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.11.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem vorstehenden Jahresabschluss wurden größenabhängige Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt. "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Mare GmbH, Hannover: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Mare GmbH, Hannover, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Mare GmbH, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, fürKapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tat sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der dendeutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als not wendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungenaufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, derinsgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zu treffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriftenentspricht und die Chancen und Risiken der zu künftigen Entwicklung zu treffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets auf deckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der ́Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlichder Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätzeordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Hannover, 15. Oktober 2024 DRANGMEISTER;
SCHOLZ & COLLEGEN GMBH
Stefan Scholz, Wirtschaftsprüfer |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
8 nahegelegene Organisationen
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Zahntechnische Laboratorien
Herstellung von Farbstoffen und Pigmenten
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Großhandel mit chemischen Erzeugnissen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen