Langguth Vermietungs- und Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carsten Lohkamp seit 31.1.2025 | Prokura |
Matthias Rauen seit 1.10.2021 | Prokura |
Peter Tschoepe seit 15.6.2015 | Geschäftsführer |
Thorsten Langguth seit 11.4.2012 | Geschäftsführer |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Langguth GmbHSendenJahresabschluss zum 31. Dezember 2022BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2022AKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Langguth GmbH, Senden (Amtsgericht Coesfeld, HRB 7104), wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde nach den handelsrechtlich geltenden Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungsmethoden Das Anlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände vorgenommen. Bei Anschaffungen bis zum 31.12.2009 wurden ergänzende steuerliche Vorschriften in Bezug auf die Abschreibungsart (linear / degressiv) beachtet. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Abschlussstichtag ausgewiesen. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Herstellungskosten umfassen dabei zurechenbare Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Material- und Verwaltungsgemeinkosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko bewertet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zu Nennwerten. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt worden. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2022 ist im Anschluss an die Gewinn- und Verlustrechnung dargestellt. Finanzanlagen
Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt T€ 2.000. Im Bilanzgewinn ist der Gewinnvortrag des Vorjahres in Höhe von T€ 4.634 enthalten. Steuerrückstellungen Die Rückstellung beinhaltet die voraussichtlichen Steuerzahlungen für das Geschäftsjahr. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen (in T€):
Verbindlichkeiten
IV. Ergänzende Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristen Pachtverträgen in Höhe von T€ 2.791, sowie aus Leasingverträgen in Höhe von T€ 354. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken können sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können, wofür es derzeit keine Anzeichen gibt. Anzahl der Mitarbeiter Im Jahresdurchschnitt waren im Unternehmen 107 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 103). Diese setzen sich aus 51 gewerblichen Mitarbeitern und 56 in der Verwaltung beschäftigten Personen zusammen. Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung sind:
Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 9 HGB. Ergebnisverwendung Es wird vorgeschlagen den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.633.167,11 auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstiges In Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg und den daraus resultierenden Preissteigerungen bestehen Unsicherheiten, wie die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen mittel- langfristig ausfallsen werden. Gleiches gilt für die Auswirkungen auf die Langguth GmbH. Die Geschäftsführung geht von einem planmäßigen Verlauf des Geschäftsjahres 2023 aus.
Senden, den 19. April 2023 Die Geschäftsführung Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022der Langguth GmbHI. Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell und Strategie Die Langguth GmbH ist ein international operierendes mittelständisches Familienunternehmen mit über 100 Mitarbeitern, das sich auf die Entwicklung, Herstellung und den Vertrieb von kundenspezifischen Lösungen im Etikettier- und Gebindehandling-Bereich spezialisiert hat. Die Gesellschaft ist auf die Anforderungen der internationalen Nahrungsmittel- und der chemischen Industrie, insbesondere für die Lack- und Farbenindustrie, ausgerichtet. Die Neuentwicklungen zielen darauf ab, die Marktposition des Unternehmens sukzessive auszubauen. Forschung und Entwicklung Mit einem Personalstamm von drei Mitarbeitern und einem Gesamtaufwand von ca. 307 T€ im Jahr 2022 wird stetig an der Weiterentwicklung der Produkte gearbeitet. Daraus resultierte im Jahr 2022 bspw. ein vereinfachtes Verfahren zum Anlernen der Etikettiermaschine an neue Formate. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Weltwirtschaftliches Umfeld Die wirtschaftliche Entwicklung im Kalenderjahr 2022 war weiterhin, wenngleich abgeschwächt, geprägt durch die Folgen der Corona-Pandemie. Hinzu kamen die Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine. Während es in den meisten Ländern angesichts steigender Impfraten zu weniger coronabedingten Einschränkungen kam, ergriff die chinesische Regierung beim Auftreten neuer Varianten und vergleichsweise kleinerer Ausbrüche stets großflächige Maßnahmen zur Eindämmung. Durch diese Lockdowns wurden die Wirtschaftstätigkeit in China, aber auch die globalen Lieferketten weiterhin beeinträchtigt. Der Krieg in der Ukraine brachte zusätzliche Disruptionen mit sich, insbesondere in Europa. Die Preise für Rohstoffe und Landwirtschaftsprodukte stiegen nach der Invasion Russlands stark an, da die Ukraine kriegsbedingt und Russland sanktionsbedingt als Lieferanten ausfielen. Die Verknappung der Erdgaslieferungen aus Russland in die Europäische Union (EU) führte zu einer erhöhten Unsicherheit bezüglich der Versorgungslage und enormen Preissteigerungen bei fossilen Brennstoffen. Hinzu kamen die nach wie vor pandemiebedingt gestörten Wertschöpfungsketten und die damit einhergehenden Preissteigerungen. Zusammen mit Nachholeffekten der privaten Haushalte und Unternehmen, zum Teil noch genährt durch staatliche Konjunkturpakete, führte dies zum starken Anstieg der Inflationsraten. Die Nationalbanken schwenkten angesichts dessen zu Beginn bzw. im Laufe des Jahres 2022 auf den Weg einer restriktiveren Geldpolitik ein, wodurch sich die Kreditkosten im Laufe des Berichtsjahres erhöhten. In Folge der sich im Jahresverlauf 2022 eintrübenden globalen Wachstumsperspektiven kam es zu wiederholten Abwärtsrevisionen bei den Prognosen führender Institutionen. Trotz massivem Gegenwind zeigte sich die Konjunktur letztlich aber robuster als allgemein erwartet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) nahm Ende Januar 2023 daher eine, wenn auch kleine Aufwärtsrevision vor und schätzte den Zuwachs der globalen Wirtschaftsleistung für das Gesamtjahr 2022 zuletzt auf preisbereinigt +3,4 Prozent, nach einem kräftigen Anstieg von +6,2 Prozent im Jahr zuvor. Die globale Inflationsrate lag 2022 bei geschätzt +8,8 Prozent. Der weltweite Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2022 mit geschätzt +5,4 Prozent. Nachdem die Industrieproduktion im Jahr 2021 dynamisch um +7,8 Prozent zugelegt hatte, wuchs sie im Jahr 2022 nur um 3 Prozent. Das Plus in den entwickelten Volkswirtschaften betrug +2,2 Prozent, die Schwellen- und Entwicklungsländer kamen auf einen Anstieg von +3,8 Prozent. In Europa sind die negativen Auswirkungen des Krieges am stärksten spürbar. Durch die hohen Preissteigerungen trübte sich das Konsumentenvertrauen merklich ein. Dass es dennoch in der Euro-Zone zu höheren BIP-Zuwächsen als in den USA kam, liegt zum einen an pandemiebedingten Basis- und Nachholeffekten im Bereich Tourismus. Zum anderen spielen konjunkturstützende Maßnahmen aus der EU Aufbau- und Resilienzfazilität sowie staatliche Konjunkturprogramme einzelner Mitgliedsstaaten eine Rolle. In den USA verlor der private Konsum im Laufe des Jahres 2022 an Fahrt, und die Bautätigkeit schrumpfte im hohen einstelligen Bereich. Japan zeigt weiter unter den G7-Staaten den schwächsten gesamtwirtschaftlichen Verlauf. In China war die wirtschaftliche Entwicklung mit einem BIP-Zuwachs von 3 Prozent ausgesprochen schwach. Der Anstieg lag sogar unter dem durchschnittlichen Wachstum aller Entwicklungs- und Schwellenländer in Summe, welches geschätzt +3,9 Prozent betrug. Überdurchschnittlich und weit vor China war der Zuwachs in Indien. Quelle: VDMA Wichtige Kundenmärkte In einem gesamtwirtschaftlich schwierigen Umfeld zeigte sich auch die Maschinenindustrie im Jahr 2022 an vielen Standorten widerstandsfähig. Das dritte Quartal brachte vielerorts sogar ein höheres Produktionswachstum als erwartet, da sich die Engpasssituation bei einigen Vorprodukten entspannte. Insbesondere der Mangel an elektronischen Bauteilen ist jedoch für viele Unternehmen weiterhin deutlich spürbar. Das vierte Quartal wiederum war an den großen Maschinenbaustandorten außerhalb der EU-27 von einer Umsatzschwäche geprägt. In der EU spürten die Maschinenbauer zum Jahresende eine verminderte Investitionsgüternachfrage, die Umsätze entwickelten sich aufgrund der angesammelten Auftragsbestände aber weiter solide. Global betrachtet konnte der Maschinenumsatz im Jahr 2022 preisbereinigt um +2 Prozent gesteigert werden. In Japan sowie der EU-27 fiel der Zuwachs mit real +6 bzw. +3,5 Prozent höher aus als in den USA und China. China zeigte mit einem preisbereinigten Umsatzrückgang von real 1 Prozent die schlechteste Performance unter den TOP-5-Maschinenbauländern. In den USA war die Entwicklung mit Stagnation auf Vorjahresniveau nur geringfügig besser. Der nominale Zuwachs betrug hier zwar stattliche +12 Prozent, er war jedoch allein durch Preisanpassungen von durchschnittlich +12 Prozent entstanden. Das Phänomen des inflationären Auseinanderklaffens von nominalen und realen Steigerungsraten trifft letztlich auf alle Herstellerländer zu, allerdings in unterschiedlichem Ausmaß. So meldete das chinesische Statistikamt für den dort ansässigen Maschinenbau lediglich eine Preissteigerung von +0,9 Prozent 2022/2021. Quelle: VDMA Deutsche Konjunktur Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war im Jahr 2022 nach noch vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um preisbereinigt +1,8 Prozent höher als im Vorjahr. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Dienstleistungen profitierten nach dem Wegfall nahezu aller Corona-Schutzmaßnahmen von Nachholeffekten. Besonders stark zulegen konnten die Sonstigen Dienstleister, zu denen auch die Kreativ- und Unterhaltungsbranche zählt (+6,1 Prozent). Im Baugewerbe, das vergleichsweise gut durch die Corona-Krise gekommen war, führten Material- und Fachkräftemangel, hohe Baukosten und zunehmend schlechtere Finanzierungsbedingungen dagegen zu einem deutlichen Rückgang der Bruttowertschöpfung (-2,9 Prozent). Die hohen Energiepreise und die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten bremsten auch die Wirtschaftsleistung im Verarbeitenden Gewerbe, die im Vorjahresvergleich kaum zunahm (+0,2 Prozent). Das Verarbeitende Gewerbe litt vor allem in der ersten Jahreshälfte 2022 wie schon im Jahr 2021 unter gestörten internationalen Lieferketten. Hinzu kam der massive Anstieg der Energiepreise infolge des Kriegs in der Ukraine. Die Konsumausgaben des Staates erhöhten sich 2022 nach zwei stark von Corona geprägten Jahren vergleichsweise moderat um +1,0 Prozent. Der Staat gab deutlich mehr Geld aus, um die zahlreichen Schutzsuchenden aus der Ukraine und anderen Staaten zu verpflegen und unterzubringen. Dagegen sanken die staatlichen Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, auch wenn weiterhin umfangreich Impfstoffe beschafft und finanziert wurden. Die Bauinvestitionen nahmen im Jahr 2022 preisbereinigt um -1,7 Prozent ab. Dabei wirkten sich die fehlenden Baumaterialien und der Fachkräftemangel vor allem im Hochbau und bei Wohnbauten aus. Zunehmende Auftragsstornierungen gewerblicher und privater Bauvorhaben im Zuge andauernd hoher Baupreise sowie steigender Bauzinsen verstärkten den negativen Trend der Bauinvestitionen im Jahresverlauf 2022. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - wurde 2022 dagegen preisbereinigt +3,3 Prozent mehr investiert als im Vorjahr. Der Außenhandel nahm trotz starker Preisanstiege im Jahr 2022 zu: Deutschland exportierte preisbereinigt +2,9 Prozent mehr Waren und Dienstleistungen als im Vorjahr. Die Importe legten gleichzeitig sehr viel stärker um preisbereinigt +6,0 Prozent zu. Der Außenbeitrag dämpfte dadurch insgesamt das BIP-Wachstum. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2022 von durchschnittlich 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren +1,3 Prozent oder rund 590 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Im Verarbeitenden Gewerbe stieg die Zahl der Erwerbstätigen 2022 jedoch nur leicht, die Beschäftigungsverluste der beiden Vorjahre konnten nicht ausgeglichen werden. Quelle: VDMA Deutscher Maschinen- und Anlagenbau Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland hat nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ihr Vorjahresniveau im Jahr 2022 um real +0,5 Prozent übertroffen. Das Produktionswachstum hätte deutlich höher ausfallen können, wenn nicht hartnäckig gestörte Lieferketten, ein sich intensivierender Fachkräftemangel und Schwierigkeiten bei der Energieversorgung die Produktion so stark und nachhaltig unter Druck gesetzt hätten. Allerdings blieb der von nicht wenigen erwartete Einbruch der Maschinenproduktion aus. Mehr noch: Im letzten Quartal des Jahres gelang eine regelrechte Aufholjagd: Die Produktion legte um +2,1 Prozent zu, und so wurde die bereits im April aufgestellte VDMA-Prognose 2022 von +1 Prozent erreicht. In Folge der deutlich anziehenden Preise für Maschinenbauprodukte nahm der Umsatz ausweislich der Ergebnisse der VDMA Auftragseingangs- und Umsatzstatistik um nominal +10,5 Prozent zu. Die Produktion erreichte zum Jahresende ein Niveau von geschätzt 237 Mrd. Euro, für den Umsatz stehen 244 Mrd. Euro in den Büchern. Der Auftragseingang startete mit deutlich zweistelligen realen Plusraten ins Jahr, verlor im Jahresverlauf aber zusehends an Dynamik. Starke Produktionsbehinderungen und die nur allmählich abflauende Nachfrage führten zu Rekordauftragsbeständen, denn Stornierungen blieben abgesehen von dem Ausbuchen von Orders aus Russland und Bereinigungen zum Jahresende eher die Ausnahme. Im Maschinenbaudurchschnitt lag die Auftragsreichweite zeitweise über einem Jahr - ein Rekordwert. Im weiteren Jahresverlauf zeigten sich erste Entspannungsanzeichen bei den Lieferketten, insbesondere bei Metallen und Kunststoffen. Die Versorgung mit Elektronikteilen blieb aber herausfordernd. Im Dezember 2022 waren noch 74 Prozent der Unternehmen durch Störungen in vorgelagerten Lieferketten beeinträchtigt. Der Arbeitsmarkt zeigte sich weiterhin robust. Vielmehr verhinderte der Fachkräftemangel so manche Fertigstellung von Maschinen, Maschinenteilen und -komponenten. Viele Unternehmen möchten angesichts des hohen Auftragsbestands einstellen. Die Personalsuche gestaltet sich jedoch schwierig. Nicht nur Fachkräfte sind knapp, sondern Arbeitskräfte insgesamt. Quelle: VDMA Geschäftsverlauf Entgegen der Prognose mussten wir sowohl Umsatz- als auch Ergebniseinbußen hinnehmen, konnten diese trotz aller Widrigkeiten aber auf ein geringes Niveau begrenzen. Im Geschäftsjahr 2022 ist das Rohergebnis mit 12.157 T€ (Vj. 13.549 T€) im Vergleich zum Vorjahr um ca. 1,4 Mio. € gesunken. Diese Entwicklung ist insbesondere durch eine deutliche Abnahme der Auslandsnachfrage zu erklären. Während die Auslandsnachfrage im Vergleich zum Vorjahr um ca. 18 % gesunken ist, ist die Inlandsnachfrage im gleichen Zeitraum um ca. 16 % gestiegen. Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2022 ist hingegen im Vergleich zu 2021 deutlich gestiegen. Er stieg um ca. 3 Mio. € auf 17.331 T€. Dabei lagen 42 % (Vj. 35 %) des Auftragseingangs im letzten Quartal und betreffen somit hauptsächlich Liefertermine im 1. Halbjahr 2023. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a.) Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf 10.522 T€ (Vj. 10.487 T€). Das Anlagevermögen hat hieran einen Anteil in Höhe von 901 T€ (Vj. 616 T€). Das Umlaufvermögen beträgt zum Bilanzstichtag 9.465 T€ (Vj. 9.754 T€). Der Vorratsbestand ist mit 2.594 T€ (Vj. 1.943 T€) deutlich gestiegen. Dies ist vornehmlich auf einen Anstieg der RHB sowie der fertigen Erzeugnisse zurückzuführen, um Lieferengpässen durch einen höheren Lagerbestand entgegenzuwirken. Die flüssigen Mittel umfassen zum Bilanzstichtag 2.061 T€ (Vj. 5.693 T€). Die Eigenkapitalquote ist nochmals deutlich erhöht worden und beträgt nun 78,6 % (Vj. 65,2 %). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind leicht gesunken auf 407 T€. Dies entspricht einem Anteil von 3,9 % (Vj. 4,4 %) der Bilanzsumme. Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr um ca. 1,3 Mio. € gesunken. Dies ist insbesondere auf niedrigere Steuerrückstellungen zurückzuführen. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Vor dem Hintergrund eines Anstiegs des net working capital, insbesondere zur Sicherung der Lieferbereitschaft, ist der operative Cashflow im Geschäftsjahr negativ. Unter Berücksichtigung des Cashflow aus der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit ergibt sich eine Minderung des Finanzmittelfonds. Die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag sind weiterhin deutlich positiv. Die Geschäftsleitung rechnet damit, auch künftig finanzielle Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Sowohl Vermögens- als auch Kapitalstruktur belegen die solide Unternehmensfinanzierung. c.) Ertragslage Das im Vorjahresvergleich gesunkene Rohergebnis liegt im Geschäftsjahr 2022 bei 12.157 T€. Der Materialaufwand ist dabei in Relation zur Gesamtleistung mit 43,1 % recht deutlich über das Vorjahresniveau von 39,9 % gestiegen. Die darin enthaltenen Fremdleistungen sind in Relation zur Gesamtleistung leicht auf 3,0 % (Vj. 3,1 %) gesunken. Die Personalaufwandsquote ist mit 38,6 % (Vj. 35,7 %) ebenfalls angestiegen. Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl ist mit 107 (Vj. 103) leicht gestiegen. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Anstieg in Relation zur betrieblichen Gesamtleistung von 12,4 % im Vorjahr auf 15,8 % zu verzeichnen. Absolut betrachtet lag der Anstieg bei 582 T€ und resultiert hauptsächlich aus gestiegenen Vertriebskosten aufgrund höherer Messe- und Reisetätigkeit. Außerdem sind die Vertreterprovisionen aufgrund höheren Auftragseingangs gestiegen. Die Auswirkungen des Ukraine-Kriegs führten zudem in Form von gestiegenen Kraftstoffpreisen zu höheren Aufwendungen im Bereich Fahrzeugkosten. Nach Abzug sämtlicher Aufwendungen und Steuern verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von 1.633 T€ (Vj. 1.722 T€). III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht Prognosebericht Für das Gesamtjahr 2023 prognostiziert der Internationalen Währungsfonds (IWF) ein weltwirtschaftliches Wachstum von +2,9 Prozent. Das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als im Oktober 2022 erwartet wurden. Globale Krisen belasten die Weltwirtschaft zwar weiter schwer, die totale Neuausrichtung der Corona-Politik Chinas könnte laut IWF aber den Weg zur Erholung ebnen. Die VDMA-Volkswirte erwarten für das Jahr 2023 einen preisbereinigten Anstieg des Welt-Maschinenumsatzes um +1 Prozent, mit überdurchschnittlichen Zuwächsen in Indien (+6 Prozent) sowie China und im Vereinigten Königreich (jeweils +4 Prozent). Dem Maschinenbau in Süd-Korea dürfte ein kleiner Zuwachs von +1 Prozent gelingen. Für Japan wird eine Stagnation auf Vorjahresniveau erwartet. Für die EU-27 wird ein Rückgang um -1 Prozent vorhergesagt. Noch schlechter fällt die Einschätzungen für die USA mit -3 Prozent aus. Der Maschinenbau in Deutschland steuert 2023 auf ein herausforderndes Jahr zu. Die VDMA-Volkswirte rechnen mit einem Rückgang der realen Produktion in Höhe von -2 Prozent. Diese Prognose ist weiterhin mit einer hohen Unsicherheit behaftet, denn die weitere wirtschaftliche Entwicklung hängt von vielen Faktoren ab, die aktuell nur schwer abschätzbar sind. Noch immer tobt in der Ukraine ein Krieg mitten in Europa, der festgefahren scheint. Und mit Blick auf den nächsten Winter stellt sich die Frage, ob die Energieversorgung in den Unternehmen sichergestellt werden kann. Noch haben viele Unternehmen ein solides Auftragspolster, dieses wird im Jahresverlauf aber teilweise schmelzen. Sich weiter entspannende Lieferketten und die Zurückhaltung bei den Bestellungen infolge der zahlreichen Unsicherheiten sind dafür maßgeblich verantwortlich. Sorgen bereitet insbesondere der Fachkräftemangel. Viele Unternehmen möchten Personal einstellen, finden jedoch keine oder nur zu wenige Leute. Insgesamt schauen laut VDMA-Blitzumfrage trotz aller Widrigkeiten knapp die Hälfte der Unternehmen optimistisch auf das bevorstehende Jahr, 38 Prozent der Befragten zeigen aber auch eine gemischte Stimmungslage. Lediglich 14 Prozent der Unternehmen sind pessimistisch gestimmt. Quelle: VDMA Die Geschäftsleitung erwartet für das Geschäftsjahr 2023, trotz Andauern des Ukraine-Kriegs und dessen Auswirkungen, leichte Umsatz- als auch Ergebnissteigerungen. Diese Einschätzung erfolgt vor dem Hintergrund des hohen Auftragsbestands, der die Produktionskapazitäten für 2023 bereits gut auslastet, sowie einer sich langsam entspannenden Lage an den Beschaffungsmärkten. Es ist jedoch zu beachten, dass die Ergebnisentwicklung aufgrund der weiterhin unsicheren weltwirtschaftlichen Lage nur schwer prognostizierbar ist. Risikobericht a) Risiken und Risikomanagement Gleichwohl wird auf etliche Risiken, die eine schlechtere Entwicklung zur Folge hätten, hingewiesen: So könnte sich in China die Corona-Situation und die Krise im Immobiliensektor verschlechtern, der Krieg in der Ukraine könnte eskalieren, und in den Schwellen- und Entwicklungsländern könnte es zu einer Schuldenkrise kommen. Die zuletzt deutlich rückläufigen Gaspreise stimulieren die Konjunktur zwar etwas. Sie entlasten aber vor allem den Staatshaushalt, der nun mit weniger Subventionen im Rahmen der Energiepreisbremsen einspringen muss. Der Preisanstieg hält sich hartnäckig und betrifft die gesamte Breite des Warenspektrums. Durch die hohen Preise sind die realen Lohnkosten so niedrig wie lange nicht mehr, während die Einnahmen der öffentlichen Haushalte sprudeln. Das IfW Kiel rechnet in diesem Jahr mit einer Inflation von +5,4 Prozent. Wichtig sei ein entschlossenes Gegensteuern der Geldpolitik. Quelle: VDMA Die Geschäftsleitung sieht insbesondere in der weiterhin dynamischen Preisentwicklung für Vorprodukte sowie in deren Beschaffung Risikofaktoren für die Ergebnisentwicklung. Insbesondere die fragilen Lieferketten könnten eine positive Entwicklung gefährden. Des Weiteren sind die Forderungsausfallrisiken aufgrund der angespannten Lage einiger Kunden nicht zu unterschätzen. Hinzu kommt die generelle Unsicherheit durch die weiterhin angespannte weltwirtschaftliche Lage und der damit verbundenen unsicheren Nachfrage nach Investitionsgütern. Diesen Risiken begegnen wir auch weiterhin durch ein konsequentes Monitoring von Preisentwicklung, Liefertreue, Vertriebsaktivität und vielen weiteren Kennzahlen in Verbindung mit einem straffen Mahnwesen. Um die Auftragslage zu verbessern, wird auch weiterhin an neuen digitalen Vertriebskanälen gearbeitet. Des Weiteren wird die Kostenstruktur fortlaufend durch Digitalisierungsprojekte optimiert. b) Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Das Ausfallrisiko für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber den Kunden ist zum größten Teil durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt. Des Weiteren werden Anzahlungen nach Auftragsfortschritt angefordert. Der Insolvenzfall großer Kunden würde dabei aufgrund der Selbstbeteiligungsquote das jeweilige Jahresergebnis belasten, gleichwohl besteht hierdurch kein existenzbedrohendes Risiko. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Chancenbericht Das gesamtwirtschaftliche Wachstum der größten Volkswirtschaften variiert 2023 stark. Lediglich im Vereinigten Königreich wird die Wirtschaftsleistung wohl um 0,6 Prozent schrumpfen. In den anderen Ländern sollte ein Rückgang vermieden werden. In China soll das Wachstum nach der schwachen Entwicklung 2022 im laufenden Jahr 2023 wieder nahe der Planzahl verlaufen: Der IWF prognostiziert +5,2 Prozent Anstieg. In Indien, der mittlerweile fünftgrößten Volkswirtschaft der Welt, könnte es mit +6,1 Prozent Zuwachs erneut etwas dynamischer laufen. Die Zinsanhebungen der Zentralbanken nahezu weltweit zeigen bereits und sollten weiterhin Wirkung zeigen, sodass die Teuerungsrate mit weltweit +6,6 Prozent zwar hoch bleiben, aber niedriger als im Vorjahr ausfallen dürfte. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW Kiel) blickt optimistischer auf die deutsche Konjunktur in diesem Jahr als noch vor wenigen Monaten. Das Institut rechnet für 2023 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,5 Prozent, nachdem es Mitte Dezember noch von +0,3 Prozent ausgegangen war. Die konjunkturellen Aussichten haben sich zuletzt etwas aufgehellt, und die deutsche Wirtschaft kämpft sich aus der Energiekrise. Quelle: VDMA Die Geschäftsleitung sieht insbesondere in der Umsetzung aktueller Digitalisierungsprojekte im Beschaffungs- und Produktionsbereich große Chancen für weitere Effizienzsteigerungen und damit verbundene Kosteneinsparungen. Zudem sollen durch eine zunehmende Digitalisierung des Vertriebs weitere Verkaufspotenziale insbesondere in Europa gehoben werden. Gesamtaussage Aufgrund der auch in diesem Jahr großen Unsicherheiten insbesondere durch den Ukraine-Krieg, bei denen die Art und Dauer der weiteren Auswirkungen nicht absehbar sind, sind Aussagen über die weitere Umsatz- und Ergebnisentwicklung mit erheblichen Unsicherheiten belastet. Wir prognostizieren angesichts der aktuell recht guten Auftragslage verbunden mit der sich langsam entspannenden Lage auf den Beschaffungsmärkten einen leicht steigenden Jahresumsatz für 2023. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität, Innovationskraft und Erfahrung sehen wir uns für die Bewältigung der aktuellen und künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Senden, den 19.04.2023 Die Geschäftsführung Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Langguth GmbH, Senden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Langguth GmbH, Senden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Langguth GmbH, Senden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Münster, 19. April 2023 DR.
VON DER HARDT & PARTNER mbB
Dr. Ammenwerth, Wirtschaftsprüfer Huth, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 der Langguth GmbH, Senden, wurde am 21.04.2023 festgestellt. Ergebnisverwendung Mit Gesellschafterbeschluss vom 21.04.2023 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. |
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