OPmobility Management Germany GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Berndt seit 5.3.2025 | Geschäftsführer |
Leon Colin von Tippelskirch seit 6.12.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Quartett mobile GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlegende Informationen über das Unternehmen1.1. Geschäftstätigkeit des UnternehmensDie Quartett mobile GmbH ist in dem Bereich Entwicklung und Vertrieb von Software, sowie Beratung und Schulung bei der Durchführung von Softwareprojekten tätig und in diesem Rahmen auf mobile Applikationen spezialisiert (Software für mobile Endgeräte wie Smartphone, Smartwatch, Tablet). Die Geschäftsaktivitäten bestehen aus beauftragten Engineering Leistungen für die Automobilbranche. Hierbei werden unter Anwendung neuester Technologien digitale Herausforderungen von der Konzeption bis hin zur Serienentwicklung gelöst. Angetrieben durch einen starken Produktgedanken vereint die Gesellschaft hohe Qualitätsansprüche mit den Prinzipien der agilen Softwareentwicklung, gestützt durch eine solide Unternehmensentwicklung und langfristige Partnerschaften. Eingegliedert in die Beteiligungsstruktur der CARIAD SE werden überwiegend Aufträge der Volkswagen Group (Volkswagen Konzern) bedient. 1.2. Forschung und EntwicklungDie Gesellschaft tätigt keine unmittelbaren Investitionen in Forschung und Entwicklung zur eigenständigen Produktentwicklung. Die Bereitschaft zur Innovation und ständigen Förderung der Mitarbeiter im Rahmen der Entwicklungsprozesse führt zu einer anhaltenden Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDie Gesellschaft beschäftigt sich hauptsächlich mit einem der zentralen Themen unserer Zeit: Der Digitalisierung. Die Notwendigkeit in dieses zukunftsweisende Feld zu investieren ist gesamtwirtschaftlich anhaltend, was den Diensten der Gesellschaft langfristig Relevanz verleiht. Konjunkturelle Schwankungen vermögen den Konsumwillen der Verbraucher und somit die Absatzzahlen unserer Auftraggeber direkt zu beeinflussen. Die Geschäftstätigkeit der Quartett mobile GmbH korreliert jedoch geringfügig mit Stückzahlen der gebauten Fahrzeuge und in der deutschen Automobilindustrie hat die Bedeutung digitaler Dienste als Bestandteil der Wertschöpfungskette zugenommen. Somit treffen schwankende PKW-Neuzulassungen, wenn überhaupt, bislang nur in abgeschwächter Form die Ertragsflüsse der Gesellschaft. In Bezug auf die Kostenentwicklung lässt vor allem ein makroökonomischer Indikator seine Auswirkungen erkennen: Die letzten drei Jahre zeigten in Deutschland einen Umbruch in der allgemeinen Preisentwicklung. Die Inflationsrate von 5,9% im Jahr 2023 (im Jahr 2022 sogar 6,9%) steht im starken Kontrast zu Jahrzehnten stabiler, niedriger Preisänderungen und hat das Thema im gesellschaftlichen Diskurs in den Fokus gerückt. Der Einfluss lässt sich vor allem im größten Kostenblock der Gesellschaft, den Personalkosten, erkennen. Inflationsberichterstattungen von beispielsweise 10 Prozent und mehr, erhöhen zusätzlich den Druck auf Anpassung der Gehälter in einem ohnehin umkämpften Marktumfeld. 2.2. Geschäftsverlauf und Lage2.2.1. Ertragslage
Aufgrund der weiterhin steigenden Nachfrage konnte die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2023 um +21% gegenüber dem Vorjahr erhöht werden. Die Personalaufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (+2.026,5 TEUR bzw. +32%), was mit der höheren Gesamtleistung einhergeht, aber auch mit einem zunehmenden Gehaltsniveau. Die Abschreibungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 um 9,9 TEUR (bzw. -7%) im Vergleich zum Vorjahr verringert. Durch die positive Entwicklung der Gesamtleistung konnte das Jahresergebnis vor Steuern mit +1% etwa auf Vorjahresniveau gehalten werden, trotz der überproportional steigenden Kosten im Personalbereich. 2.2.2. Vermögenslage
Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2023 von 7.044,1 TEUR auf 7.728,2 TEUR (bzw. +10%) erhöht. Das Anlagevermögen bewegt sich mit 203,6 TEUR (bzw. 2,6% der Bilanzsumme) auf dem Niveau des Vorjahres. Innerhalb des Umlaufvermögens hat sich der Forderungsbestand zum Bilanzstichtag um 2.626,2 TEUR (bzw. +183%) auf 4.058,7 TEUR erhöht. 2.2.3. FinanzlageDie liquiden Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag 31.12.2023 auf 2.551,0 TEUR. Die Verminderung um 1.706,7 TEUR (Vorjahr: 4.257,7 TEUR) geht einher mit dem Anstieg des Forderungsbestands gegenüber dem Vorjahr. Die Eigenkapitalquote beträgt 83% (Vorjahr 75%). Grundsätzlich ist die Gesellschaft darauf bedacht eine überdurchschnittlich solide Finanzlage zu bilden, trägt sie doch dazu bei, sich als verlässlicher Geschäftspartner und Arbeitgeber zu positionieren. 2.2.4. Finanzielle und nicht finanzielle LeistungsindikatorenDas EBIT bleibt im Geschäftsjahr 2023 mit 1.697,5 TEUR auf Vorjahresniveau (Vorjahr 1.681,5 TEUR). Die EBIT-Marge betrug 15% im Geschäftsjahr 2023 (ggü. 18% im Vorjahr). Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2023 durchschnittlich 97 Personen (Vorjahr: 82 Personen). 2.2.5. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage des UnternehmensDie Quartett mobile GmbH kann auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2023 zurückblicken. Zusammengefasst zeigt die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft, dass sich diese zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts in einer stabilen wirtschaftlichen Verfassung befindet. 3. Risiko,- Chancen-, Prognosebericht3.1. RisikoberichtDie frühzeitige Identifikation und Analyse potentieller Risiken wird im Unternehmen hoch priorisiert. Diesbezüglich findet ein permanenter Austausch sämtlicher Beteiligter und der Geschäftsführung statt. Die Gesellschaft bewegt sich grundsätzlich in einem Risikoumfeld. In Anbetracht aller derzeit bekannten Gegebenheiten liegen jedoch keine Risiken vor, welche in absehbarer Zeit den wirtschaftlichen Erfolg oder Fortbestand des Unternehmens gefährden. Die Geschäftsführung betrachtet folgende Punkte als Hauptrisiken und Unsicherheiten: • Abhängigkeit vom Hauptauftraggeber: Die Gesellschaft führt Geschäftsbeziehungen mit einem exklusiven Kundenkreis, wobei der Großteil des Umsatzes auf einen Kunden entfällt. Organisatorische Änderungen beim Hauptauftraggeber bergen somit ertragsorientierte Risiken. Potenzielle Entscheidungs-, Budget- oder Zahlungsengpässe werden im Zuge eines monatlichen Reportings an die Geschäftsführung engmaschig überwacht, um bei Bedarf geeignete Maßnahmen zu ergreifen. Zudem werden ausreichend liquide Mittel vorgehalten, um temporäre Auswirkungen abzuschwächen. • Verlust von Expertise bedingt durch Mitarbeiterfluktuation. Diesem wirkt die Gesellschaft durch fortwährende Bemühungen die Mitarbeiterzufriedenheit auf einem hohen Niveau zu halten, weitere Talente für sich zu gewinnen sowie individuelle Personalentwicklungsmaßnahmen zu fördern entgegen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung sind keine Gerichts- oder Schiedsverfahren der Gesellschaft anhängig. Das Gewährleistungsrisiko ist aufgrund der hohen Qualitätskontrolle einhergehend mit zeitnahen regelmäßigen Leistungsabnahmen durch den Auftraggeber als gering zu bewerten. Risikobehaftete Finanzinstrumente werden nicht verwendet. 3.2. ChancenberichtApps und die dazugehörigen Dienste sind aus dem heutigen Alltag nicht wegzudenken, speziell im Zusammenspiel mit der Automobilität besteht noch erhebliches Potential. Wir sind überzeugt, dass die Endverbraucher die Verbindung zwischen dem mobilen Gerät und der persönlichen Mobilität zunehmend als essenziellen Teil der Mobilitätslösung betrachten. Die steigende Relevanz wird zu einem Ausbau an Diensten führen. Vielseitige Anwendungen sind denkbar und der Digitalisierungsprozess hat erst begonnen. Diesen Prozess zu begleiten, bietet der Gesellschaft langfristige Wachstumschancen. Weitere Potentiale ergeben sich aus dem diversen Markenportfolio des Volkswagen Konzerns. Wo sich zum einen Synergien zwischen den Marken realisieren lassen, so wird eine Diversifizierung untereinander bleiben. Die Gesellschaft befindet sich in einer vielversprechenden Position das Geschäft auf weitere Konzernmarken auszuweiten. 3.3. PrognoseberichtFür das Jahr 2024 wird eine Weiterführung der Geschäftsentwicklung prognostiziert. Die Gesellschaft plant mit einem weiterhin moderatem Umsatzwachstum (niedrig zweistelligem Prozentbereich). Dem einher geht ein weiteres Personalwachstum. Den Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen Preisentwicklung der letzten Jahre wird mit Wachstumsgewinnen und einer moderaten Preissteigerung begegnet, was weiterhin stabile Ergebnisse (EBIT-Marge von ca. 10% auf dem Niveau der Vorjahre) erwarten lässt. Die Geschäftsführung plant für das Jahr 2024 mit einem EBIT von rund 1,3 Mio. EUR. Die Gesellschaft befindet sich in einem Änderungsprozess auf Gesellschafterebene: Die CARIAD SE erhöht ihren Anteil von 49% hin zu einer 100%-Beteiligung an der Quartett mobile GmbH. Etwaige disruptive Auswirkungen für das Geschäftsjahr 2024 sind derzeit nicht erkennbar. Vielmehr verspricht der Ausblick eine gefestigte und langfristig erfolgreiche Beziehung zwischen der Gesellschaft und ihrem Kundenkreis.
München, 05. März 2024 Quartett mobile GmbH gez. Leon Colin von Tippelskirch Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 20231. Allgemeines Der Jahresabschluss der Quartett mobile GmbH mit Sitz in München (Registergericht München, HR B 195682) wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 (2) HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die größenabhängigen Erleichterungen (§§ 276 und 288 HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften genutzt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften aufgestellt worden. Die Ausweis- und Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB wurden nach den Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bewertet. Das abnutzbare Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und/oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen angesetzt. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer wurde grundsätzlich von den allgemeinen Abschreibungstabellen ausgegangen. Das Vorratsvermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips ermittelt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet. Kassenbestände und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt. In den aktiven Rechnungsabgrenzungen wurden Ausgaben ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital ist gemäß § 272 (1) HGB mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen betreffen das vorliegende Wirtschaftsjahr. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte zum voraussichtlichen Erfüllungsbetrag. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem beigefügten Anlagespiegel zu entnehmen. In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Forderungen gegenüber Gesellschafter in Höhe von 3.301.281,88 Euro enthalten. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von 186,54 Euro (Vorjahr: 9,99 Euro) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeitenspiegel
Verbindlichkeiten, die durch Pfandrecht o. Ä. gesichert sind, bestehen nicht. (§ 285 Nr. 1a+b HGB) 4. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen mit 86.422,57 Euro sowie sonstige periodenfremde Erträge in Höhe von 16.846,04 Euro enthalten. 5. Haftungsverhältnisse und nicht bilanzierte Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB bestehen wie folgt:
Darin sind keine Verpflichtungen gegenüber verbundenen oder assoziierten Unternehmen oder aus Altersversorgungsverpflichtungen enthalten. 6. Pflichtangaben zu Mitarbeitern und Organen Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer gemäß § 267 (5) HGB betrug 97 Mitarbeiter. Geschäftsführung: Herr Leon Colin von Tippelskirch alleinvertretungsberechtigt Die Angaben der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 (4) HGB. 7. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung, die wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben, haben sich nach Ende des Geschäftsjahres bis zur Jahresabschlusserstellung nicht ereignet. 8. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von 1.136.460,26 Euro wird auf neue Rechnung vorgetragen.
München, 05. März 2024 Quartett mobile GmbH gez. Leon Colin von Tippelskirch Geschäftsführung Anlagenspiegel zum 31.12.2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 05.03.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Quartett mobile GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Quartett mobile GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Quartett mobile GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Ingolstadt, 21. März 2024 KT
Kastl & Teschke GmbH & Co. KG
Dipl.-Kfm. Dieter Kastl, Wirtschaftsprüfer |
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