Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 251070
Eingetragen
26.8.2019
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und Software
Gegenstand
Beschaffung und Vertrieb von Software sowie die Beratung und Projektierung für alle im Zusammenhang mit der elektronischen Datenverarbeitung stehenden Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Niko Nadim Hossain
seit 17.7.2025
Geschäftsführer
Emanuel Eibach
seit 17.7.2025
Geschäftsführer
Svenja Fischer
seit 17.7.2025
Geschäftsführer
Tim Srock
seit 29.4.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Lobster GmbH
Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lobster DATA GmbH

Tutzing (vormals: Pöcking)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Der gesamtwirtschaftliche Verlauf in der Bundesrepublik Deutschland war 2021 wieder positiv. Im Vergleich zum Krisenjahr 2020, in dem die Produktion im Zuge der Corona-Pandemie teilweise massiv eingeschränkt worden war, hat sich die Wirtschaftsleistung im Jahr 2021 in fast allen Wirtschaftsbereichen erhöht. So stieg das Bruttoninlandsprodukt preisbereinigt im Vergleich zum Vorjahr wieder um 2,6 %.

Entwicklung der Branche

Das Marktvolumen für Informationstechnik in Deutschland betrug in 2021 Mrd. € 105,9 nach Mrd. € 99,3 in 2020. Davon entfällt in 2021 auf den Bereich IT Services allein ein Betrag in Höhe von € 41,4 Mrd.

Die Gesellschaft hat nach der Übernahme des von der Lobster GmbH ausgegliederten Teilbetriebs in 2020 sich wieder komplett auf die Intensivierung der Expansionsstrategie fokussiert.. Der Umsatz der Gesellschaft stieg von T€ 18.696,3 in 2020 bei der Lobster DATA GmbH auf T€ 23.438,6 in 2021. Das entspricht einer Umsatzsteigerung in Höhe von 25,4% im Vergleich zum Vorjahr. Im Vergleich dazu stieg der Markt für Informationstechnik und Kommunikation in 2021 um 6,6 Prozent.

Lage der Gesellschaft

Im Gegensatz zum Geschäftsjahr 2020, in dem die Teilausgliederung stattfand, ist ab dem Geschäftsjahr 2021 ein Vorjahresvergleich bezüglich Finanz- und Kennzahlen wieder möglich und sinnvoll.

Die Gesellschaft vertreibt IT-Programme im Bereich Datenmanagement und Datenintegration. Die Entwicklung dieser IT-Programme erfolgt bei der Lobster GmbH. Dabei übernehmen die Programme im Bereich des Datenmanagements die Koordination von Programmen verschiedener Teilnehmer. Über diesen Weg ist es möglich, dass Betriebssysteme verschiedener Teilnehmer Daten automatisiert miteinander austauschen können. Voraussetzung dafür ist, dass die Programme der Datenintegration das vorhandene Datenmaterial transaktionsorientiert analysieren. Ziel ist es, dem Kunden eine IT-Lösung zum digitalen Austausch von Daten im Rahmen z.B. einer Supply-Chain zur Verfügung zu stellen. Die IT-Programme werden dem Kunden im Rahmen eines Verkaufs einer Lizenz zur Nutzung des Programms zur Verfügung gestellt. Daneben bietet die Gesellschaft Dienstleistungen im Rahmen des Supports an. Zur Einführung der Produkte bei den Kunden werden Schulungen angeboten. Die Gesellschaft bietet auch Beratungsleistungen hinsichtlich der konkreten Umsetzung spezieller Projekte bei den Kunden an. Dabei werden die Funktionalitäten und Nutzungsmöglichkeiten des Standardprodukts auf die spezielle Situation des Kunden eingestellt.

Die IT-Produkte werden allen Kunden angeboten, die im Rahmen einer Supply-Chain automatisiert Daten austauschen müssen.

Die Gesellschaft befindet sich in Konkurrenz mit Anbietern aus dem amerikanischen und europäischen Raum. Die Produkte der Gesellschaft zeichnen sich im Gegensatz zu denen der Marktteilnehmer dadurch aus, dass zur Nutzung der Programme bei den Kunden keine Eingriffe auf Programmebene vorgenommen werden müssen, sondern dass der Kunde selbst Einstellungen der Funktionalitäten auf Endbenutzerebene schnell und passgenau vornehmen kann. Programmierkenntnisse sind hierzu nicht nötig.

Der Zwang zur Digitalisierung von Geschäftsprozessen setzt sich weiterhin unvermindert fort. Diese Entwicklung betrifft insbesondere die digitale Kommunikation von Unternehmen untereinander. Einfache Lösungsmöglichkeiten werden weiterhin gefragt bleiben. Eine Sättigung des Marktes ist zurzeit nicht erkennbar.

Interne Organisation

Die Gesellschaft ist in die Bereiche Support, Vertrieb, Projektierung und kaufmännische Beratung gegliedert. Die Geschäftsführung übernimmt die Koordination dieser Bereiche.

Die Gesellschaft unterhält in Großbritannien (5 Mitarbeiter), Frankreich (3 Mitarbeiter), Niederlande (3 Mit arbeiter), Dänemark (3 Mitarbeiter) und Spanien (2 Mitarbeiter) Niederlassungen. Mit dem Begriff Niederlassung liegt jedoch keine Betriebsstätte im steuerlichen Sinn vor. Die Gesellschaft nutzt die Dienstleistung von Callcentern, um den Kontakt zu Unternehmen mit einer Mitarbeiterzahl von mehr als 75 Mitarbeitern herzustellen. Die Gesellschaft entwickelt den Hauptteil ihrer Tätigkeit in der DACH-Region. Aufgabe des Vertriebs ist es, den Kontakt zu Unternehmen mit noch größerer Mitarbeiterzahl herzustellen. Einmal bestehende Kundenkontakte werden konsequent fortgeführt und weiterentwickelt.

Eine umfangreiche Präsenz der Gesellschaft mit ihren Produkten auf der Internetseite und den sozialen Medien stellt sicher, dass die Produkte der Gesellschaft bei Interesse schnell gefunden werden.

Leistungsfaktoren

Für den Einsatz der Produkte der Berichtsgesellschaft sind keine Programmierkenntnisse erforderlich. Vielmehr wird das Produkt für jeden Anwendungsfall durch den Endabnehmer selbst konfiguriert. Bei Bedarf übernimmt diese Konfiguration auch ein Mitarbeiter der Gesellschaft.

Für spezielle Anwendungen stehen Zusatzmodule zur Auswahl. Zu nennen sind etwa Zusatzmodule für besondere Kommunikationswege (z. B. OFTP und AS2) oder für große Datenvolumina (z. B. XML). Das Dienstleistungsangebot der Gesellschaft zeichnet sich dadurch aus, dass von der Einweisung in die Produkte über die Schulung für die Produkte und für die Problembehebung im Zusammenhang mit den Produkten jederzeit Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Darüber hinaus ist gewährleistet, dass bei der Bedienung der Programme selbst in nahezu jedem Programmschritt Erklärvideos in dem Programm zur näheren Erläuterung der Funktionalität eingebaut sind.

Die Gesellschaft ist in der Lage, Geschäftsprozesse zu analysieren und Kundenwünsche zu erkennen und im Rahmen der IT-Programme umzusetzen.

B. Darstellung der Ertrags-. Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Lobster DATA GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2021 insgesamt wie folgt entwickelt:

1. Ertragslage

Der Umsatz belief sich auf T€ 23.439 und der Jahresüberschuss auf T€ 1.667 im Berichtsjahr 2021. Im Berichtsjahr entfielen von den Umsatzerlösen T€ 16.143 (69%) auf die Geschäftsbereiche Lizenz Inland, Dienstleistungen Inland, Support Inland und Cloud Inland.

Beim Materialaufwand kommt vor allem die Lizenzabgabe über T€ 8.500 an die Muttergesellschaft zum Tragen.

Die Erhöhung im Personalaufwand auf T€ 8.914 geht einher mit dem Umsatzwachstum.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die wesentlichen Ausgaben für Callcenter über T€ 896 Software Nutzungsgebühren über T€ 714 und Fremdleistungen über T€ 1.261.

Die vorab festgelegten Ziele und Erwartungen hinsichtilch Umsatz und Jahresergebnis für das Geschäftsjahr wurden voll bzw. übererfüllt.

2. Finanzlage

Einen Überblick über die Herkunft und über die Verwendung der finanziellen Mittel des Unternehmens gibt die nachstehende Kapitalflussrechnung, welche die Zahlungsmittelflüsse nach der direkten Methode darstellt und den Grundsätzen des vom Deutschen Standardisierungsrat DSR erarbeiteten Deutschen Rechnungsle gungsstandards Nr. 2 (DRS 2) entspricht.

Die finanzielle Lage der Gesellschaft zeigt für das Geschäftsjahr einen positiven Cashflow aus der Geschäftstätigkeit. Gleichzeitig ist der Cashflow aus der Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit negativ. Somit ist die Summe aller Cashflows ausgeglichen.

Die Mittelabflüsse stammen hauptsächlich aus Darlehen an die Lobster GmbH.

Die Geschäftsführung rechnet damit, auch künftig alle finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Lobster DATA GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf T€ 5.884.

Die Forderungen teilen sich wie folgt auf:

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen T€ 3.087,8
Forderungen gegen verbundene Unternehmen T€ 1.957,2
Summe T€ 5.045,0

Die Lieferverbindlichkeiten teilen sich wie folgt auf:

Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen T€ 249,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen T€ 341,5
Summe T€ 590,7

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von T€ 249 sind auf Anzahlungen auf Lizenzen, Support und Dienstleistungen zurückzuführen, die im Folgejahr erbracht bzw. zur Verfügung gestellt worden.

C. Prognosebericht

Das Geschäftsjahr 2022 entwickelt sich weiter positiv. So konnten die Umsätze in den inländischen als auch ausländischen Geschäftsbereichen Lizenzen, Support und Dienstleistungen gegenüber dem Vorjahr erneut deutlich gesteigert werden. Die Geschäftsführung erwartet im Geschäftsjahr 2022 wieder eine Umsatzsteigerung von rund 20% und eine Ergebnissteigerung von circa 20% im Vergleich zu 2021.

Neben der Möglichkeit des Kaufs von Lizenzen verstärkt die Gesellschaft nun auch das Angebot der Mietmodelle (Subscription) und Cloud-Lösungen für die Produkte. Der Anteil der Subscription Umsätze nimmt dabei stetig zu und wird von den Kunden sehr gut angenommen.

Es zeichnet sich auch im laufenden Geschäftsjahr ab, dass die Nachfrage nach Produkten der Gesellschaft trotz Corona und auch der bekannten Lieferkettenproblematik in den verschiedenen Branchen weiterhin sehr positiv ist und ein negativer Trend nicht zu erkennen ist. Viele Unternehmen haben noch großen Nachholbedarf um die Herausforderungen der Digitalisierung besser und effizienter bewältigen und lösen zu können. Und genau hier setzt die Berichtsgesellschaft mit ihren Software Lösungen an. Die schnelle und einfache Konfiguration der Produkte erweist sich dabei als vorteilhaft. Ein Ende dieser Entwicklung ist weiterhin nicht absehbar.

Die Gesellschaft ist im Berichtsjahr neben dem Gebiet der Bundesrepublik Deutschland auch verstärkt in anderen europäischen Märkten tätig. Die Wachstumschancen für die Gesellschaft sowohl in der DACH Region als auch anderen europäischen Märkten beurteilt die Geschäftsführung weiterhin als sehr positiv. Die Internationalisierung und Expansion in Europa spielt hierbei eine wichtige Rolle. Ziel ist es in den Marktsegmenten Datenmanagement und Datenintegration zu einem europäischen Hauptanbieter zu werden.

Dabei stellt sich die Herausforderung, für jeden geografischen Markt die Höhe des Verkaufspreises der Produkte zu bestimmen. Dabei sind die Rahmenbedingungen jedes Marktes individuell zu betrachten.

Die Geschäftsführung erwartet aufgrund der Corona Pandemie und dem Krieg in der Ukraine keine negativen Auswirkungen auf das Jahresergebnis für das laufende Geschäftsjahr.

D. Risikobericht

Risikomanagementziele und -methoden

In Übereinstimmung mit branchenüblichen Standards und gesetzlichen Bestimmungen hat die Gesellschaft ein Kontroll- und Risikomanagementsystem eingerichtet und entwickelt dieses fortlaufend weiter, um potentielle Risiken frühzeitig zu erkennen und über alle Funktionen hinweg beobachten und beurteilen zu können.

Zentraler Bestandteil dazu ist ein internes Überwachungssystem, dass durch Anwendung einheitlicher Richtlinien, Auswahl von geschultem Personal, Regelungen zur Vertretungsmacht und durch Maßnahmen zur Funktionstrennung den Eintritt potenzielle Risiken verhindert.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Die Gesellschaft vermeidet Forderungsausfälle in dem die Nutzung der Programme bei Zahlungsverzug jederzeit unterbunden bzw. eingeschränkt werden kann.

Weitere wesentliche Risiken

Der Absatz der Produkte in weitere Kundenkreise wird durch eine erfolgsabhängige Vergütung in dem Bereich Vertrieb gefördert.

Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt in besonderem Maße davon ab, innovative Produkte anzubieten. Hierzu ist es notwendig rechtzeitig Kundenwünsche zu erkennen und Lösungsmöglichkeiten zu entwickeln. Aktualisierungen, Anpassungen an geänderte Rahmenbedingungen und Fortentwicklung der Programme erfolgt durch die Lobster GmbH auf eigene Rechnung. Aufgrund der bestehenden Vereinbarungen zwischen der Gesellschaft und Lobster GmbH ist es der Gesellschaft möglich, ohne zusätzliche Aufwendungen auf die jeweils neueste Version der Programme zuzugreifen.

Produkte der Schwestergesellschaften Lobster PRO GmbH, Lobster Logistics Cloud GmbH und Lobster PIM GmbH werden parallel zu denjenigen der Berichtsgesellschaft entwickelt, um frühzeitig Synergien der Produkte für die Kunden festzustellen und zu berücksichtigen.

Personalrisiken

Die Gesellschaft ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Vor allem in dem Bereich Vertrieb und Support besteht großer Bedarf an qualifiziertem Personal, was unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnahmen wie vertiefte technische und Produktkenntnisse durch Schulungen erfordert.

Bestandsqefährdende Risiken

Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen.

Risikobericht

Ziel der Gesellschaft ist insbesondere die Sicherung der Liquidität der Gesellschaft, um insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zu erfüllen zu können. Dies wird durch ein Kontrollsystem erreicht, das die Produktivität aller Unternehmenseinheiten erfasst und unter Berücksichtigung einer offenen und mitarbeiterbezogenen Unternehmenskultur steuert.

Mit dem Fokus auf IT-Programme im Bereich Datenmanagement und Datenintegration besetzt die Berichtsgesellschaft ein Marktsegment, das ausreichende Wachstumschancen bietet. Ertragsrisiken lassen sich nicht erkennen. Da die Gesellschaft ihre Produkte an eine Vielzahl von Unternehmen vertreibt, erweist sich das Geschäftsmodell der Gesellschaft als robust gegenüber konjunkturellen Einflüssen. Die Kunden der Produkte finden sich in verschiedenen Branchen, sodass Risiken der konjunkturellen Entwicklung in einer Branche durch Chancen der konjunkturellen Entwicklung bei anderen Branchen ausgeglichen werden.

Die Nutzung moderner IT-Lösungen wird weiterhin der Schlüssel zur erfolgreichen Digitalisierung von Geschäftsprozessen und damit zur Steigerung der Produktivität der Kunden sein.

Die Liquiditätslage der Berichtsgesellschaft ist stabil und hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Risiken sind nicht erkennbar und werden durch ein aktives Forderungsmanagement minimiert.

Chancenbericht

Mit ihren Produkten verfügt die Berichtsgesellschaft über ein Produktportfolio, das über Alleinstellungsmerkmale verfügt. Die Produkte bedienen mit den Prozesslösungen einen Markt mit hohen Wachstumschancen. Die Berichtsgesellschaft legt Wert darauf technologische Entwicklungen zeitnah begleiten zu können.

 

Tutzing, 31.03.2022

Dr. Martin Fischer

Steffen Brehme

Christian Tabernig

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 583.138,34 254.668,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 18.775,00 23.648,00
II. Sachanlagen 564.363,34 231.020,00
1. technische Anlagen und Maschinen 64.714,00 1.037,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 284.642,00 229.983,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 215.007,34  
B. Umlaufvermögen 5.215.372,36 11.646.712,42
I. Vorräte 52.237,46 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.075.276,56 11.546.596,45
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.957.191,11 8.119.033,10
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.031.358,31  
2. sonstige Vermögensgegenstände 3.118.085,45 3.427.563,35
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 11.589,78 13.069,78
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 87.858,34 100.115,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 85.266,15 22.460,00
Aktiva 5.883.776,85 11.923.840,42

Passiva

   
31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 1.956.865,16 289.426,86
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 112.406,85 112.406,85
III. Gewinnvortrag 151.020,01 -4.146,26
IV. Jahresüberschuss 1.667.438,30 155.166,27
B. Rückstellungen 1.127.284,32 594.643,84
C. Verbindlichkeiten 1.471.195,72 10.158.593,45
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 61.705,06 9.022.034,37
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 61.705,06 8.120.795,48
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 901.238,89
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.409.490,66 1.136.559,08
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.409.490,66 1.136.559,08
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.328.431,65 881.176,27
Passiva 5.883.776,85 11.923.840,42

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1.1.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 15.113.609,56 10.921.474,27
2. Personalaufwand 8.913.930,90 6.976.993,59
a) Löhne und Gehälter 7.253.784,68 5.858.033,79
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.660.146,22 1.118.959,80
davon für Altersversorgung 27.737,65 12.335,00
3. Abschreibungen 166.441,24 134.416,12
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 166.441,24 127.922,30
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten   6.493,82
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.897.442,24 3.601.181,55
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 3.156,87 5.638,27
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 70.853,67 66,00
davon aus verbundenen Unternehmen 70.520,01  
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 64,47 1.238,90
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 538.777,08 49.468,84
8. Ergebnis nach Steuern 1.667.807,30 158.241,27
9. sonstige Steuern 369,00 3.075,00
10. Jahresüberschuss 1.667.438,30 155.166,27

9. Anhang

Lobster DATA GmbH (Entwicklung von Software) Hindenburgstraße 15, 82343 Pöcking

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Lobster DATA GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Pöcking (seit 29.03.2022: Tutzing)
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 251070

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Für die Bilanzierung und Bewertung von solchen Vermögensgegenständen, die steuerlich geringwertige Wirtschaftsgüter darstellen, wurde § 6 Abs. 2 und 2a EStG beachtet.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel wurden zum Nennwert angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Erhaltene Anzahlungen und Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand insoweit nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.21
Zugänge
Abgänge
31.12.21
Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 31.175,83 2.410,75 0,00 33.586,58
  31.175,83 2.410,75 0,00 33.586,58
Sachanlagen        
technische Anlagen und Maschinen 1.451,00 67.972,92 0,00 69.423,92
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 349.963,47 209.520,57 36.170,52 523.313,52
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 215.007,34 0,00 215.007,34
  351.414,47 492.500,83 36.170,52 807.744,78
  382.590,30 494.911,58 36.170,52 841.331,36
Aufgelaufene Abschreibung Buchwerte
01.01.21
Zuführung
Abgänge
31.12.21
31.12.21
31.12.20
Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.527,83 7.283,75 0,00 14.811,58 18.775,00 23.648,00
  7.527,83 7.283,75 0,00 14.811,58 18.775,00 23.648,00
Sachanlagen            
technische Anlagen und Maschinen 414,00 4.295,92 0,00 4.709,92 64.714,00 1.037,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 119.980,47 154.861,57 36.170,52 238.671,52 284.642,00 229.983,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 215.007,34 0,00
  120.394,47 159.157,49 36.170,52 243.381,44 564.363,34 231.020,00
  127.922,30 166.441,24 36.170,52 258.193,02 583.138,34 254.668,00

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen und der sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 11.589,78 EUR (Vorjahr 13.069,78: EUR).

Ferner betragen die Forderungen aus Ratenzahlungsvereinbarungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr 269.895,98 EUR.

Angaben zu Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen

Der Wert der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen beläuft sich insgesamt auf 1.957.191,11 EUR (#1261 0: 0,00 EUR, #1265 0 1.031.358,31 EUR sowie #1271 0: 925.832,80 EUR) (Vorjahr: 7.377.139,23 EUR), davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.031.358,31 EUR.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

Sonstige Rückstellungen Geschäftsjahr Vorjahr
Sonstige Rückstellungen 76.408,20 EUR 58.208,00 EUR
Rückstellungen für Personalkosten 419.361,00 EUR 424.967,00 EUR
Rückstellungen für Abschluss/Prüfung 36.000,00 EUR 54.000,00 EUR
Rückstellung für Aufbewahrungspflicht 8.000,00 EUR 8.000,00 EUR

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 1.471.195,72 EUR (Vorjahr: 9.257.354,56 EUR).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 0,00 EUR (Vorjahr: 901.238,89 EUR).

Angaben gem. § 285 Nr. 3a HGB

Aufgrund von Leasingverträgen bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen in Höhe von 41 TEUR. Die Leasingverträge haben Restlaufzeiten zwischen 11 und 44 Monaten.

Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind folgende Angaben betreffend verbundener Unternehmen aufzuführen:

Aufgrund eines Lizenzvertrages bestehen jährliche Zahlungsverpflichtungen für 2022 in Höhe von 9,0 Mio. EUR. Der Lizenzvertrag hat eine Restlaufzeit von 12 Monaten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 123.

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter    
Angestellte   122,00
leitende Angestellte   1,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 123,00  
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter   96,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter   27,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Dr. Martin Fischer ausgeübter Beruf: Diplom-Kaufmann
Weitere Geschäftsführer: Steffen Brehme ausgeübter Beruf Entwickler
Weitere Geschäftsführer: Christian Tabernig ausgeübter Beruf: Kaufmann

Vergütungen der Geschäftsführer

Die Erleichterungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen.

Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Für Abschlussprüfungsleistungen berechnet der Abschlussprüfer 15.000,00 EUR.

Angaben gem. § 285 Nr. 31 HGB

Im Geschäftsjahr wurden Lizenzahlungen in Höhe von 8,5 Mio. EUR an verbundene Unternehmen erfasst.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 1.667.438,30 EUR. Dieser Betrag wird zunächst vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Tutzing, 31.03.2022

Dr. Martin Fischer, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.08.2022 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Lobster DATA GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lobster DATA GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lobster DATA GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

München, 26. August 2022

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