Stammdaten

Register
Amtsgericht Duisburg HRB 29863
Eingetragen
21.8.2017
Branche
Herstellung von Mineralölerzeugnissen und von fossilen BrennstoffenGroßhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von pharmazeutischen Grundstoffen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung, Handel, Transport und Lagerung von Mineralöl- und Chemieprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Reuter
seit 25.2.2026
Prokura
Felix Jeschonek
seit 25.2.2026
Prokura
Gabriele Kowitz
seit 21.8.2017
Prokura
Iris Willmann
seit 21.8.2017
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FRAGOL AG

Mülheim an der Ruhr

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 der FRAGOL AG Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die FRAGOL AG ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen, das auf Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von synthetischen Schmierstoffen und Wärmeträgerflüssigkeiten (Thermoölen) spezialisiert ist.

Das Produktportfolio des Geschäftsbereichs Schmierstoffe umfasst Produkte für ausgewählte Anwendungen in den Bereichen Hydraulik, Getriebe, Kompressoren und Vakuumpumpen mit starkem Fokus auf Schmierstoffe, die in der Lebensmittelproduktion eingesetzt werden. Neben selbst entwickelten Produkten werden auch Produkte anderer Hersteller vertrieben.

Der Geschäftsbereich Wärmeträgerflüssigkeiten entwickelt und vertreibt Thermoöle zur Wärme- und Kälteübertragung. Die herstellerunabhängige Produktpalette umfasst Thermoöle von nahezu allen üblichen Stoffgruppen und macht uns zum Anbieter des größten Thermoöl-Portfolios in Europa.

2. Wirtschaftsbericht

a. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft / Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher (Quelle: destatis.de)

Sowohl bei den Schmierstoffen als auch bei den Wärmeträgerflüssigkeiten handelt es sich um Produkte für Querschnittsanwendungen, da in fast allen Produktionsprozessen geschmiert und in vielen Wärme bzw. Kälte übertragen wird. Das Geschäftsergebnis des Unternehmens ist daher nicht von der Entwicklung einzelner Branchen abhängig.

Das Geschäft im Bereich Wärmeträgerflüssigkeiten ist die Befüllung von Thermoölanlagen. Planung und Bau dieser Anlagen dauern oft Jahre, und die Befüllung stellt den letzten Schritt vor der Freigabe und somit der Inbetriebnahme dar. Typischerweise spielen Konjunkturschwankungen hier nur eine untergeordnete Rolle.

Der Bereich Schmierstoffe ist etwas anfälliger für konjunkturelle Veränderungen, da es sich hier um klassische Betriebsstoffe handelt. Durch die breite Streuung in der Anwendung und den Fokus auf Schmierstoffe für die Lebensmittelindustrie sind diese Schwankungen aber in der Regel überschaubar.

b. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf im zurückliegenden Jahr 2023 war über den gesamten Zeitraum auf einem guten Niveau. Der Umsatz lag im Jahr 2023 mit 27.769 T€ um 11% über dem des Vorjahres (25.010 T€).

Die Einkaufspreise waren in 2023 relativ konstant, die Beschaffungssituation grundsätzlich, gut. Es gab vereinzelte Lieferverzögerungen durch weltweite Krisenherde und Blockierung von Seerouten, die aber aufgrund von entsprechender Bestandsvorhaltung kompensiert werden konnten.

In beiden Geschäftsbereichen lag der Auslandsumsatz bei ca. 30%, zudem wurden im Bereich Geschäftsbereich Wärmeträgerflüssigkeit einige große Projekte erfolgreich umgesetzt.

3. Lage der Gesellschaft

a. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 2.896 T€ auf 12.529 T€.

Auf der Aktivseite stieg das Anlagevermögen trotz planmäßiger Abschreibungen auf die Abfüllanlage durch den Erwerb von EDV-Software in Höhe von über 300 T€ auf 796,9 T€.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden 382,9 T€ investiert.

Lagerausstattung 11,7 T€
Büroausstattung 31,5 T€
EDV-Hardware 22,3 T€
EDV-Software 317,4 T€
382,9 T€

Das Umlaufvermögen betrug in 2023 T€ 11.692,4, das sind T€ 2.646 mehr als im Vorjahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 262 T€ auf 1.611 T€.

Auf der Passivseite wurden die langfristigen Bankverbindlichkeiten durch die planmäßige Tilgung des Darlehens für die Abfüllanlage um 102 T€ auf 26 T€ reduziert. Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten stiegen um 192 T€ auf 2.103 T€. Die Rückstellungen lagen mit 1.618 T€ um 200 T€ über dem Vorjahreswert. Das bilanzielle Eigenkapital liegt mit 4.909 T€ um 1.463 T€ über dem des Vorjahrs.

b. Finanzlage

Alle finanziellen Verpflichtungen wurden, auch mit Nutzung der Kreditlinien, stets durch fristgerechte Zahlung erfüllt. Die Zahlungsfähigkeit der FRAGOL AG war und ist jederzeit gewährleistet.

c. Ertragslage

Das ausgewiesene Jahresergebnis nach Steuern in Höhe von 1.673 T€ lag fast 1 Mio € über dem Ergebnis von 2022 (698 T€) und liegt damit deutlich über der Vorjahrsprognose in Höhe von 1 Mio €. Ursächlich hierfür waren in der Hauptsache das Gewinnen großer Wärmeträgerprojekte, die teilweise bei der Erstellung des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2022 noch nicht bekannt waren.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die FRAGOL AG plant, budgetiert und monitort ihre Geschäftstätigkeit anhand des Deckungsbeitrags (Umsatz abzüglich variablen Kosten), ähnlich dem Rohertrag. In 2023 hat der Geschäftsbereich Schmierstoffe die Planung um 31% überschritten, der Geschäftsbereich Wärmeträgerflüssigkeiten um 56%.

5. Chancen- und Risikobericht

Wärmeträgerflüssigkeiten werden in der Regel in energieintensiven Anwendungen bzw. Produktionsverfahren benötigt. Aufgrund der gestiegenen Energiepreise in Deutschland und mangelnder Perspektiven werden bereits erste Anlagen geschlossen oder ins Ausland verlagert. Wir erwarten eine Zunahme dieses Trends, bewerten diese Situation aber nicht nur als Risiko, sondern auch als Chance, unser internationales Geschäft weiter auszubauen.

Allerdings stellen die indirekten Auswirkungen durch die gestiegenen Energiepreise und die damit verbundene inflationsbedingte Preissteigerungen bei Dienstleistern und Lieferanten eine Belastung dar.

Die REACh-Verordnung (Europäische Chemikalienverordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Regelmäßig wird der Einsatz von Additiven und Rohstoffen durch neue Einstufungen beschränkt. Diesen Hürden begegnen wir mit der Entwicklung von angepassten bzw. neuen Rezepturen und der Qualifizierung von alternativen Produkten. Durch unser großes Portfolio aus eigenen und zugekauften Produkten haben wir die Freiheit, unseren Kunden herstellerunabhängig die beste Lösung anbieten zu können. Eine Schwierigkeit besteht allerdings darin, dass veränderte Produkte bei Kunden in der Regel neu getestet und freigegeben werden müssen. Diese Probleme betreffen aber alle Hersteller von Schmierstoffen gleichermaßen.

6. Prognosebericht

Die Entwicklung des operativen Geschäfts wird insgesamt als positiv beurteilt. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Jahresüberschuss vor Steuern von 1-1,2 Mio €, basierend auf der bisherigen Budgetierung.

Unter Berücksichtigung der allgemeinen wirtschaftlichen Situation wird die Planung des Deckungsbeitrags des Bereichs Schmierstoffe in 2024 lediglich um 3% im Vergleich zum Vorjahr steigen.

Bei den Wärmeträgerflüssigkeiten wird ein Rückgang im Vergleich zu 2023 erwartetet. In 2023 wurden noch 70% des Geschäfts in Deutschland abgewickelt.

Wärmeträgerflüssigkeiten werden hauptsächlich in energieintensiven Industrien eingesetzt. Durch die massive Erhöhung der Energiekosten und mangelnde Planungssicherheit haben bereits erste Kunden ihre Anlagen stillgelegt und/oder ins Ausland verlagert. Neue Anlagen in Deutschland werden kaum gebaut. Auch wenn wir daran arbeiten, das Auslandsgeschäft weiter auszubauen, ist es nicht wahrscheinlich, dass das wegbrechende Geschäft komplett kompensiert werden kann. Wir erwarten hier einen Rückgang im Deckungsbeitrag in Höhe von ca. 30% im Vergleich zu 2023. 

7. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung der FRAGOL AG sind oft kunden- und auftragsbezogen. Wie in Punkt 4. erläutert, spielt zudem die (Weiter-) Entwicklung von Produkten unter Berücksichtigung der Einschränkungen durch REACh eine Rolle. Wir beobachten die Gesetzgebung genau und arbeiten vorausschauend an neuen Lösungen für unsere Kunden.

Wir werden hier genauso verfahren wie in den vergangenen Jahren und dabei den Schwerpunkt auf umwelt-, klimafreundliche und nachhaltige Neuentwicklungen legen.

8. Gesamtaussage

Das Geschäft lief in allen Bereichen positiv.

Aufgrund des stark diversifizierten Portfolios, das von einfachen Basisprodukten bis zu hochspezialisierten Sonderprodukten reicht, und hauptsächlich Querschnittsanwendungen bedient, konnten Absatz und Umsatz gesteigert werden.

Das Geschäft der FRAGOL AG ist nicht der Vertrieb von preisempfindlichen Commodities, sondern von hochwertigen, erklärungsbedürftigen Produkten. Technische Kompetenz und Beratung spielen eine wichtige Rolle und sind daher ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.

 

Mülheim an der Ruhr, den 28. März 2024

gez. Iris Zerfaß

FRAGOL AG

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

FRAGOL AG, MÜLHEIM AN DER RUHR

A K T I V A

31.12.2023 
Vorjahr 
A. ANLAGEVERMÖGEN 796.918,09 549.330,49
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 308.009,01 18.175,99
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 308.009,01 18.175,99
II. Sachanlagen 487.375,20 529.620,62
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 478.031,06 529.620,62
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.344,14 0,00
III. Finanzanlagen 1.533,88 1.533,88
1. Beteiligungen 1.533,88 1.533,88
B. UMLAUFVERMÖGEN 11.692.423,65 9.046.403,08
I. Vorräte 7.742.775,84 7.597.714,46
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.625.805,60 1.442.935,33
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.323.842,21 5.753,29
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 39.368,20 36.491,12
12.528.709,94 9.632.224,69

P A S S I V A

31.12.2023 
Vorjahr 
A. EIGENKAPITAL 4.909.695,56 3.446.812,35
I. Gezeichnetes Kapital 2.400.000,00 2.400.000,00
1. Gezeichnetes Kapital 2.400.000,00 2.400.000,00
II. Gewinnrücklagen 836.812,82 349.645,62
1. Gesetzliche Rücklage 240.000,00 240.000,00
2. Andere Gewinnrücklagen 596.812,82 109.645,62
III. Gewinnvortrag 697.166,73 1.105.965,81
IV. Jahresüberschuss 1.672.882,74 697.166,73
V. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00 120.000,00
VI. Einstellungen in Gewinnrücklagen -487.166,73 -1.015.965,81
VII. Ausschüttung -210.000,00 -210.000,00
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.618.260,79 1.418.074,55
C. VERBINDLICHKEITEN 6.000.753,59 4.767.337,79
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.128.281,16 2.039.290,43
2. Übrige Verbindlichkeiten 3.872.472,43 2.728.047,36
12.528.709,94 9.632.224,69

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023

2023 
Vorjahr 
1. Personalaufwand -3.716.400,83 -3.315.340,03
a) Löhne und Gehälter -3.161.424,69 -2.844.012,78
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -554.976,14 -471.327,25
2. Abschreibungen -143.525,94 -124.136,04
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -143.525,94 -124.136,04
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.994.687,54 -1.967.131,18
a) Andere sonstige betriebliche Aufwendungen -1.994.687,54 -1.967.131,18
4. Betriebsergebnis 2.829.317,82 1.199.039,12
5. Erträge aus Beteiligungen 907,55 838,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.800,00 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -200.634,27 -110.146,55
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -958.066,55 -391.474,80
9. Ergebnis nach Steuern 1.674.324,55 698.255,77
10. Sonstige Steuern -1.441,81 -1.089,04
11. Jahresüberschuss 1.672.882,74 697.166,73
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 697.166,73 1.105.965,81
13. Entnahmen aus Gewinnrücklagen 0,00 120.000,00
14. Einstellungen in Gewinnrücklagen -487.166,73 -1.015.965,81
15. Ausschüttung -210.000,00 -210.000,00
16. Bilanzgewinn 1.672.882,74 697.166,73

FRAGOL AG, MÜLHEIM AN DER RUHR Anhang zum 31.12.2023 

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die FRAGOL AG hat ihren Sitz in 45481 Mülheim an der Ruhr, Solinger Straße 16 und ist im Handelsregister beim Amtsgerichts Duisburg in Abteilung B unter der Registernummer 29863 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Beachtung der Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Dabei kamen die Vorschriften zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung für mittelgroße Kapitalgesellschaften zur Anwendung. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde wie im Vorjahr vor (teilweiser) Ergebnisverwendung aufgestellt. Hierdurch bedingt sind Jahresüberschuss und Bilanzgewinn betragsgleich. Zu Zwecken der Vergleichbarkeit wurde die Darstellung in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres beibehalten.

Die Wertansätze der Bilanz zum 31. Dezember 2023 wurden bezogen auf die Vermögensgegenstände und Schulden unverändert in der Buchführung 2023 vorgetragen. Der Eigenkapitalausweis erfolgt entsprechend der Rechtsform einer Aktiengesellschaft.

Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen Eigentums zu Anschaffungskosten aktiviert und - soweit abnutzbar - planmäßig über die jeweilige wirtschaftliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Vermögensgegenstände des Anlagervermögens im Einzelwert bis zu 800,00 € werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

Die Vorräte an Fertigerzeugnissen wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Preisminderungen wurden berücksichtigt.

Die Forderungen wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bewertet.

Sonstige Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel wurden ebenfalls zum Nennwert ausgewiesen.

Die Pensionsrückstellung für Empfänger laufender Leistungen wurde mit dem versicherungsmathematischen Barwert ihrer Versorgungsleistung angesetzt. Planvermögen hierfür liegt nicht vor.

In den Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind.

Die Bankverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die erhaltenen Anzahlungen sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeitangaben sind bei den Bilanzausweisen erfolgt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Das Grundkapital (Gezeichnetes Kapital) beläuft sich auf 2.400.000,00 € und ist in 1.200.000 Stammaktien und 1.200.000 Vorzugsaktien - jeweils zum rechnerischen Wert von 1,00 € - eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Inhaber.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde vom Aufsichtsrat gebilligt und die nach § 175 Abs. 2 AktG benannten Unterlagen wurden vor der Hauptversammlung am 15. Mai 2023 in den Geschäftsräumen der Gesellschaft zur Einsicht durch die Aktionäre ausgelegt. Die Hauptversammlung nahm in der Sitzung vom 15. Mai 2023 einstimmig den Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats zur Verwendung des Bilanzgewinns an.

Angaben gem. § 152 Abs. 3 AktG: Vom Bilanzgewinn zum 31.12.2022 in Höhe von 697.166,73 € wurden 487.166,73 € in die freie Rücklage (Gewinnrücklage) eingestellt und 210.000,00 € an die Aktionäre ausgeschüttet.

Die gesetzliche Rücklage zum 31.12.2023 valutiert entsprechend den gesetzlichen Vorschriften in Höhe von 10 % des Grundkapitals.

Die Bewertung der Pensionsrückstellung beruht auf der "Projected Unit Credit Method" (Methode der laufenden Einmalprämien).

Der Berechnung für den Erfüllungsbetrag liegen das vertragliche Pensionierungsalter sowie folgende Bewertungsannahmen zugrunde:

ein Rechnungszins von 1,82% (Vorjahr: 1,78%) p.a. gemäß § 253 Abs. 2 HGB und Rückstellungs-abzinsungsverordnung (RückAbzinsV) für eine Restlaufzeit von 15 Jahren und 10-jährigem Durchschnittszins,

ein Rententrend in Höhe von 0,00 % p.a.,

Fluktuationsrate in Höhe von 0,00 % p.a.,

die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck.

Der Unterschiedsbetrag aus der Zugrundelegung des 10-jährigen Durchschnittszinses bei Vergleich mit dem 7-jährigen Durchschnittszins beläuft sich auf 2.104 € (§ 253 Abs. 6 HGB).

Die sonstigen Rückstellungen zum 31.12.2023 in Höhe von 531 T€ setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 282 T€, für ausstehenden Urlaub in Höhe von 112 T€, für Kosten für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 60 T€ und ausstehende Rechnungen in Höhe von 39 T€ zusammen.

IV. Sonstige Angaben

Aus Leasingverträgen, Immobilienmietverträgen sowie aus der Anmietung von Betriebs- und Geschäftsausstattung resultieren finanzielle Verpflichtungen im Folgejahr von rd. 337 T€ und bis zum Vertragsende von rd. 1.687 T€.

Aus verbindlichen Bestellungen resultieren zum Bilanzstichtag Verpflichtungen in Höhe von rd. 1.773 T€.

Im Berichtsjahr waren im Unternehmen durchschnittlich 34 Arbeitnehmer beschäftigt.

Die Beschäftigten lassen sich folgenden Gruppen zuordnen:

Vorstand 1
Verwaltung 7
Vertrieb und Entwicklung 26

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch den Alleinvorstand, Frau Dipl.-Wirtschaftsjuristin (FH) Iris Zerfaß, Kauffrau, Mülheim an der Ruhr wahrgenommen.

Dem Aufsichtsrat gehörten an:

Herr Peter Meyer, Unternehmer, Mülheim an der Ruhr, Vorsitzender, Herr Dipl.-Kfm. Frank Lenz, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater/Rechtsbeistand, Mülheim an der Ruhr und Herr Dipl.-Biologe Dr. Martin Meyer.

Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungs- und Aufsichtsorgans wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung folgende Verwendung des Bilanzgewinns von 1.672.882,74 € vor:

EUR
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 472.882,74
Ausschüttung 1.200.000,00
Bilanzgewinn 1.672.882,74

 

Mülheim an der Ruhr, den 28. März 2024

gez. Iris Zerfaß

FRAGOL AG

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche    
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie    
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 167.446,95 317.412,01 64.194,00 420.664,96
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 167.446,95 317.412,01 64.194,00 420.664,96
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 948.729,06 65.473,39 0,00 1.014.202,45
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 9.344,14 0,00 9.344,14
Summe Sachanlagen 948.729,06 74.817,53 0,00 1.023.546,59
II. Finanzanlagen    
Beteiligungen 1.533,88 0,00 0,00 1.533,88
Summe Anlagevermögen 1.117.709,89 392.229,54 64.194,00 1.445.745,43
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023 Zugänge Abgänge 31. Dez. 2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche    
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie    
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 149.270,96 26.462,99 63.078,00 112.655,95
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 149.270,96 26.462,99 63.078,00 112.655,95
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 419.108,44 117.062,95 0,00 536.171,39
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 419.108,44 117.062,95 0,00 536.171,39
II. Finanzanlagen    
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 568.379,40 143.525,94 63.078,00 648.827,34
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche    
Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie    
Lizenzen an solchen Rechten und Werten 308.009,01 18.175,99
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 308.009,01 18.175,99
II. Sachanlagen    
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 478.031,06 529.620,62
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9.344,14 0,00
Summe Sachanlagen 487.375,20 529.620,62
II. Finanzanlagen    
Beteiligungen 1.533,88 1.533,88
Summe Anlagevermögen 796.918,09 549.330,49

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FRAGOL AG, Mülheim an der Ruhr

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FRAGOL AG, Mülheim an der Ruhr, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FRAGOL AG, Mülheim an der Ruhr, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, 12. April 2024

Kanzlei Volker Blum

Volker Blum, Wirtschaftsprüfer

Patrick Kuschmierz, Wirtschaftsprüfer

BERICHT DES AUFSICHTSRATS FRAGOL AG

Der Aufsichtsrat hat sich aufgrund mündlicher und schriftlicher Berichte des Vorstands in regelmäßigen Zeitabständen über die Geschäftsentwicklung und Lage der Gesellschaft ihre finanzielle Situation sowie über alle wesentlichen Geschäftsvorgänge eingehend unterrichtet, diese gewürdigt und mit dem Vorstand besprochen.

Anhand der schriftlichen und mündlichen Berichte des Vorstands wurde die Geschäftsführung der Gesellschaft regelmäßig überwacht.

Zu einzelnen Geschäftsvorgängen hat der Aufsichtsrat seine Zustimmung erteilt, soweit dies nach Gesetz oder Satzung erforderlich war.

Darüber hinaus haben diverse persönliche Beratungen mit dem Vorstand stattgefunden.

Der Aufsichtsrat hat sich davon überzeugt, dass die Buchführung und der Jahresabschluss zum 31.12.2023 sowie der Lagebericht 2023 durch den Wirtschaftsprüfer Patrick Kuschmierz, Wirtschaftsprüfer Volker Blum, Essen, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen wurde.

Dem Ergebnis dieser Prüfung stimmt der Aufsichtsrat zu.

Angaben zur Feststellung

Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 20.04.2024.

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