GED Gebäudeentwicklung Duisburg GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Reuter seit 25.2.2026 | Prokura |
Felix Jeschonek seit 25.2.2026 | Prokura |
Gabriele Kowitz seit 21.8.2017 | Prokura |
Iris Willmann seit 21.8.2017 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FRAGOL AGMülheim an der RuhrJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 der FRAGOL AG Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die FRAGOL AG ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen, das auf Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von synthetischen Schmierstoffen und Wärmeträgerflüssigkeiten (Thermoölen) spezialisiert ist. Das Produktportfolio des Geschäftsbereichs Schmierstoffe umfasst Produkte für ausgewählte Anwendungen in den Bereichen Hydraulik, Getriebe, Kompressoren und Vakuumpumpen mit starkem Fokus auf Schmierstoffe, die in der Lebensmittelproduktion eingesetzt werden. Neben selbst entwickelten Produkten werden auch Produkte anderer Hersteller vertrieben. Der Geschäftsbereich Wärmeträgerflüssigkeiten entwickelt und vertreibt Thermoöle zur Wärme- und Kälteübertragung. Die herstellerunabhängige Produktpalette umfasst Thermoöle von nahezu allen üblichen Stoffgruppen und macht uns zum Anbieter des größten Thermoöl-Portfolios in Europa. 2. Wirtschaftsbericht a. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft / Rahmenbedingungen Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher (Quelle: destatis.de) Sowohl bei den Schmierstoffen als auch bei den Wärmeträgerflüssigkeiten handelt es sich um Produkte für Querschnittsanwendungen, da in fast allen Produktionsprozessen geschmiert und in vielen Wärme bzw. Kälte übertragen wird. Das Geschäftsergebnis des Unternehmens ist daher nicht von der Entwicklung einzelner Branchen abhängig. Das Geschäft im Bereich Wärmeträgerflüssigkeiten ist die Befüllung von Thermoölanlagen. Planung und Bau dieser Anlagen dauern oft Jahre, und die Befüllung stellt den letzten Schritt vor der Freigabe und somit der Inbetriebnahme dar. Typischerweise spielen Konjunkturschwankungen hier nur eine untergeordnete Rolle. Der Bereich Schmierstoffe ist etwas anfälliger für konjunkturelle Veränderungen, da es sich hier um klassische Betriebsstoffe handelt. Durch die breite Streuung in der Anwendung und den Fokus auf Schmierstoffe für die Lebensmittelindustrie sind diese Schwankungen aber in der Regel überschaubar. b. Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf im zurückliegenden Jahr 2023 war über den gesamten Zeitraum auf einem guten Niveau. Der Umsatz lag im Jahr 2023 mit 27.769 T€ um 11% über dem des Vorjahres (25.010 T€). Die Einkaufspreise waren in 2023 relativ konstant, die Beschaffungssituation grundsätzlich, gut. Es gab vereinzelte Lieferverzögerungen durch weltweite Krisenherde und Blockierung von Seerouten, die aber aufgrund von entsprechender Bestandsvorhaltung kompensiert werden konnten. In beiden Geschäftsbereichen lag der Auslandsumsatz bei ca. 30%, zudem wurden im Bereich Geschäftsbereich Wärmeträgerflüssigkeit einige große Projekte erfolgreich umgesetzt. 3. Lage der Gesellschaft a. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich um 2.896 T€ auf 12.529 T€. Auf der Aktivseite stieg das Anlagevermögen trotz planmäßiger Abschreibungen auf die Abfüllanlage durch den Erwerb von EDV-Software in Höhe von über 300 T€ auf 796,9 T€. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 382,9 T€ investiert.
Das Umlaufvermögen betrug in 2023 T€ 11.692,4, das sind T€ 2.646 mehr als im Vorjahr. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 262 T€ auf 1.611 T€. Auf der Passivseite wurden die langfristigen Bankverbindlichkeiten durch die planmäßige Tilgung des Darlehens für die Abfüllanlage um 102 T€ auf 26 T€ reduziert. Die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten stiegen um 192 T€ auf 2.103 T€. Die Rückstellungen lagen mit 1.618 T€ um 200 T€ über dem Vorjahreswert. Das bilanzielle Eigenkapital liegt mit 4.909 T€ um 1.463 T€ über dem des Vorjahrs. b. Finanzlage Alle finanziellen Verpflichtungen wurden, auch mit Nutzung der Kreditlinien, stets durch fristgerechte Zahlung erfüllt. Die Zahlungsfähigkeit der FRAGOL AG war und ist jederzeit gewährleistet. c. Ertragslage Das ausgewiesene Jahresergebnis nach Steuern in Höhe von 1.673 T€ lag fast 1 Mio € über dem Ergebnis von 2022 (698 T€) und liegt damit deutlich über der Vorjahrsprognose in Höhe von 1 Mio €. Ursächlich hierfür waren in der Hauptsache das Gewinnen großer Wärmeträgerprojekte, die teilweise bei der Erstellung des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2022 noch nicht bekannt waren. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die FRAGOL AG plant, budgetiert und monitort ihre Geschäftstätigkeit anhand des Deckungsbeitrags (Umsatz abzüglich variablen Kosten), ähnlich dem Rohertrag. In 2023 hat der Geschäftsbereich Schmierstoffe die Planung um 31% überschritten, der Geschäftsbereich Wärmeträgerflüssigkeiten um 56%. 5. Chancen- und Risikobericht Wärmeträgerflüssigkeiten werden in der Regel in energieintensiven Anwendungen bzw. Produktionsverfahren benötigt. Aufgrund der gestiegenen Energiepreise in Deutschland und mangelnder Perspektiven werden bereits erste Anlagen geschlossen oder ins Ausland verlagert. Wir erwarten eine Zunahme dieses Trends, bewerten diese Situation aber nicht nur als Risiko, sondern auch als Chance, unser internationales Geschäft weiter auszubauen. Allerdings stellen die indirekten Auswirkungen durch die gestiegenen Energiepreise und die damit verbundene inflationsbedingte Preissteigerungen bei Dienstleistern und Lieferanten eine Belastung dar. Die REACh-Verordnung (Europäische Chemikalienverordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung chemischer Stoffe) stellt uns immer wieder vor neue Herausforderungen. Regelmäßig wird der Einsatz von Additiven und Rohstoffen durch neue Einstufungen beschränkt. Diesen Hürden begegnen wir mit der Entwicklung von angepassten bzw. neuen Rezepturen und der Qualifizierung von alternativen Produkten. Durch unser großes Portfolio aus eigenen und zugekauften Produkten haben wir die Freiheit, unseren Kunden herstellerunabhängig die beste Lösung anbieten zu können. Eine Schwierigkeit besteht allerdings darin, dass veränderte Produkte bei Kunden in der Regel neu getestet und freigegeben werden müssen. Diese Probleme betreffen aber alle Hersteller von Schmierstoffen gleichermaßen. 6. Prognosebericht Die Entwicklung des operativen Geschäfts wird insgesamt als positiv beurteilt. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Jahresüberschuss vor Steuern von 1-1,2 Mio €, basierend auf der bisherigen Budgetierung. Unter Berücksichtigung der allgemeinen wirtschaftlichen Situation wird die Planung des Deckungsbeitrags des Bereichs Schmierstoffe in 2024 lediglich um 3% im Vergleich zum Vorjahr steigen. Bei den Wärmeträgerflüssigkeiten wird ein Rückgang im Vergleich zu 2023 erwartetet. In 2023 wurden noch 70% des Geschäfts in Deutschland abgewickelt. Wärmeträgerflüssigkeiten werden hauptsächlich in energieintensiven Industrien eingesetzt. Durch die massive Erhöhung der Energiekosten und mangelnde Planungssicherheit haben bereits erste Kunden ihre Anlagen stillgelegt und/oder ins Ausland verlagert. Neue Anlagen in Deutschland werden kaum gebaut. Auch wenn wir daran arbeiten, das Auslandsgeschäft weiter auszubauen, ist es nicht wahrscheinlich, dass das wegbrechende Geschäft komplett kompensiert werden kann. Wir erwarten hier einen Rückgang im Deckungsbeitrag in Höhe von ca. 30% im Vergleich zu 2023. 7. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung der FRAGOL AG sind oft kunden- und auftragsbezogen. Wie in Punkt 4. erläutert, spielt zudem die (Weiter-) Entwicklung von Produkten unter Berücksichtigung der Einschränkungen durch REACh eine Rolle. Wir beobachten die Gesetzgebung genau und arbeiten vorausschauend an neuen Lösungen für unsere Kunden. Wir werden hier genauso verfahren wie in den vergangenen Jahren und dabei den Schwerpunkt auf umwelt-, klimafreundliche und nachhaltige Neuentwicklungen legen. 8. Gesamtaussage Das Geschäft lief in allen Bereichen positiv. Aufgrund des stark diversifizierten Portfolios, das von einfachen Basisprodukten bis zu hochspezialisierten Sonderprodukten reicht, und hauptsächlich Querschnittsanwendungen bedient, konnten Absatz und Umsatz gesteigert werden. Das Geschäft der FRAGOL AG ist nicht der Vertrieb von preisempfindlichen Commodities, sondern von hochwertigen, erklärungsbedürftigen Produkten. Technische Kompetenz und Beratung spielen eine wichtige Rolle und sind daher ein entscheidender Wettbewerbsvorteil.
Mülheim an der Ruhr, den 28. März 2024 gez. Iris Zerfaß FRAGOL AG BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023FRAGOL AG, MÜLHEIM AN DER RUHRA K T I V A
P A S S I V A
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023
FRAGOL AG, MÜLHEIM AN DER RUHR Anhang zum 31.12.2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die FRAGOL AG hat ihren Sitz in 45481 Mülheim an der Ruhr, Solinger Straße 16 und ist im Handelsregister beim Amtsgerichts Duisburg in Abteilung B unter der Registernummer 29863 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unter Beachtung der Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Dabei kamen die Vorschriften zur Aufstellung, Prüfung und Offenlegung für mittelgroße Kapitalgesellschaften zur Anwendung. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde wie im Vorjahr vor (teilweiser) Ergebnisverwendung aufgestellt. Hierdurch bedingt sind Jahresüberschuss und Bilanzgewinn betragsgleich. Zu Zwecken der Vergleichbarkeit wurde die Darstellung in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres beibehalten. Die Wertansätze der Bilanz zum 31. Dezember 2023 wurden bezogen auf die Vermögensgegenstände und Schulden unverändert in der Buchführung 2023 vorgetragen. Der Eigenkapitalausweis erfolgt entsprechend der Rechtsform einer Aktiengesellschaft. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen Eigentums zu Anschaffungskosten aktiviert und - soweit abnutzbar - planmäßig über die jeweilige wirtschaftliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Vermögensgegenstände des Anlagervermögens im Einzelwert bis zu 800,00 € werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Vorräte an Fertigerzeugnissen wurden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Preisminderungen wurden berücksichtigt. Die Forderungen wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen bewertet. Sonstige Vermögensgegenstände und die liquiden Mittel wurden ebenfalls zum Nennwert ausgewiesen. Die Pensionsrückstellung für Empfänger laufender Leistungen wurde mit dem versicherungsmathematischen Barwert ihrer Versorgungsleistung angesetzt. Planvermögen hierfür liegt nicht vor. In den Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, wie sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich sind. Die Bankverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die erhaltenen Anzahlungen sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Restlaufzeitangaben sind bei den Bilanzausweisen erfolgt. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt. Das Grundkapital (Gezeichnetes Kapital) beläuft sich auf 2.400.000,00 € und ist in 1.200.000 Stammaktien und 1.200.000 Vorzugsaktien - jeweils zum rechnerischen Wert von 1,00 € - eingeteilt. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde vom Aufsichtsrat gebilligt und die nach § 175 Abs. 2 AktG benannten Unterlagen wurden vor der Hauptversammlung am 15. Mai 2023 in den Geschäftsräumen der Gesellschaft zur Einsicht durch die Aktionäre ausgelegt. Die Hauptversammlung nahm in der Sitzung vom 15. Mai 2023 einstimmig den Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats zur Verwendung des Bilanzgewinns an. Angaben gem. § 152 Abs. 3 AktG: Vom Bilanzgewinn zum 31.12.2022 in Höhe von 697.166,73 € wurden 487.166,73 € in die freie Rücklage (Gewinnrücklage) eingestellt und 210.000,00 € an die Aktionäre ausgeschüttet. Die gesetzliche Rücklage zum 31.12.2023 valutiert entsprechend den gesetzlichen Vorschriften in Höhe von 10 % des Grundkapitals. Die Bewertung der Pensionsrückstellung beruht auf der "Projected Unit Credit Method" (Methode der laufenden Einmalprämien). Der Berechnung für den Erfüllungsbetrag liegen das vertragliche Pensionierungsalter sowie folgende Bewertungsannahmen zugrunde:
Der Unterschiedsbetrag aus der Zugrundelegung des 10-jährigen Durchschnittszinses bei Vergleich mit dem 7-jährigen Durchschnittszins beläuft sich auf 2.104 € (§ 253 Abs. 6 HGB). Die sonstigen Rückstellungen zum 31.12.2023 in Höhe von 531 T€ setzen sich im Wesentlichen aus Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von 282 T€, für ausstehenden Urlaub in Höhe von 112 T€, für Kosten für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 60 T€ und ausstehende Rechnungen in Höhe von 39 T€ zusammen. IV. Sonstige Angaben Aus Leasingverträgen, Immobilienmietverträgen sowie aus der Anmietung von Betriebs- und Geschäftsausstattung resultieren finanzielle Verpflichtungen im Folgejahr von rd. 337 T€ und bis zum Vertragsende von rd. 1.687 T€. Aus verbindlichen Bestellungen resultieren zum Bilanzstichtag Verpflichtungen in Höhe von rd. 1.773 T€. Im Berichtsjahr waren im Unternehmen durchschnittlich 34 Arbeitnehmer beschäftigt. Die Beschäftigten lassen sich folgenden Gruppen zuordnen:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung durch den Alleinvorstand, Frau Dipl.-Wirtschaftsjuristin (FH) Iris Zerfaß, Kauffrau, Mülheim an der Ruhr wahrgenommen. Dem Aufsichtsrat gehörten an: Herr Peter Meyer, Unternehmer, Mülheim an der Ruhr, Vorsitzender, Herr Dipl.-Kfm. Frank Lenz, Wirtschaftsprüfer/Steuerberater/Rechtsbeistand, Mülheim an der Ruhr und Herr Dipl.-Biologe Dr. Martin Meyer. Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungs- und Aufsichtsorgans wird von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor. Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung folgende Verwendung des Bilanzgewinns von 1.672.882,74 € vor:
Mülheim an der Ruhr, den 28. März 2024 gez. Iris Zerfaß FRAGOL AG
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die FRAGOL AG, Mülheim an der Ruhr Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der FRAGOL AG, Mülheim an der Ruhr, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FRAGOL AG, Mülheim an der Ruhr, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens , Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Essen, 12. April 2024 Kanzlei Volker Blum Volker Blum, Wirtschaftsprüfer Patrick Kuschmierz, Wirtschaftsprüfer BERICHT DES AUFSICHTSRATS FRAGOL AGDer Aufsichtsrat hat sich aufgrund mündlicher und schriftlicher Berichte des Vorstands in regelmäßigen Zeitabständen über die Geschäftsentwicklung und Lage der Gesellschaft ihre finanzielle Situation sowie über alle wesentlichen Geschäftsvorgänge eingehend unterrichtet, diese gewürdigt und mit dem Vorstand besprochen. Anhand der schriftlichen und mündlichen Berichte des Vorstands wurde die Geschäftsführung der Gesellschaft regelmäßig überwacht. Zu einzelnen Geschäftsvorgängen hat der Aufsichtsrat seine Zustimmung erteilt, soweit dies nach Gesetz oder Satzung erforderlich war. Darüber hinaus haben diverse persönliche Beratungen mit dem Vorstand stattgefunden. Der Aufsichtsrat hat sich davon überzeugt, dass die Buchführung und der Jahresabschluss zum 31.12.2023 sowie der Lagebericht 2023 durch den Wirtschaftsprüfer Patrick Kuschmierz, Wirtschaftsprüfer Volker Blum, Essen, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen wurde. Dem Ergebnis dieser Prüfung stimmt der Aufsichtsrat zu. Angaben zur Feststellung Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 20.04.2024. |
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