Großhandel mit Flachglas
RPG Radiometer physics GmbH
Werner-von-Siemens-Straße 4, 53340 Meckenheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Achim Walber seit 4.4.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RPG Radiometer physics GmbHMeckenheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23RPG RADIOMETER PHYSICS GMBH, MECKENHEIMA. Grundlagen des Unternehmens Unsere Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München, und wurde in den von ihr aufgestellten Konzernabschluss zum 30.06.2023 einbezogen. Die RPG Radiometer physics GmbH (RPG) ist ein mittelständisches Unternehmen mit Spezialisierung auf die Entwicklung und Produktion von Hochfrequenzbauteilen, sowie deren Integration in komplexe Forschungs- und Messinstrumente. Die Anwendungsbereiche unserer Kunden erstrecken sich von Forschung und Entwicklung, über die bodengebundene Wetterfernerkundung bis hin zur Meteorologie in Luft- und Raumfahrt. Die Produkte der RPG decken das Frequenzspektrum von mehreren GHz bis zu 2 THz ab. Unsere Produktionskapazitäten und unser Design reichen von Standardprodukten bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Wachstum des weltweiten realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) hat sich im Kalenderjahr 2022 auf 3,4 % reduziert. Die heimische Industrie hat dies in Form deutlich nachlassender Aufträge aus dem Ausland zu spüren bekommen. Insgesamt aber hat sich die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im vergangenen Jahr als widerstandsfähig erwiesen. So verzeichnete das deutsche BIP im Kalenderjahr 2022 ein Plus von 1,8 %, nachdem es auch im Vorjahr um 2,6 % gestiegen war. Damit ist die deutsche Wirtschaft trotz des Krieges in der Ukraine, Lieferkettenengpässen und der Energiepreiskrise weiter leicht gewachsen. Die Gründe hierfür sind Nachholeffekte nach der Corona-Pandemie sowie nachlassende Lieferengpässe. Gleichzeitig stellt sich das preis-, saison- und kalenderbereinigte BIP um den Jahreswechsel negativ dar. Nach zwei leichten Rückgängen im Winterhalbjahr liegt formal eine Rezession vor. Vor allem die Nachfrage auf Endkundenseite, die durch die hohe Inflation und sinkende Reallöhne belastet ist und sich langsam in den Auftragseingangsbüchern der deutschen Industrie bemerkbar macht, hat die nationale wirtschaftliche Entwicklung gebremst. Vor dem Hintergrund dieser jüngsten Abschwächung der Wirtschaftsdynamik sowie des weiterhin gedämpften weltwirtschaftlichen Umfelds wird für 2023 im Vergleich zum Vorjahr eine Stagnation des BIP-Wachstums erwartet. Die Entwicklung des deutschen Marktes für Informations- und Telekommunikationstechnologien zeigt sich insgesamt robust mit einem Wachstum von 4,0 % in 2022 und einer Erwartung von 3,8 % für das laufende Kalenderjahr. Wesentlicher Wachstumstreiber ist der Bereich Informationstechnik. Gleichzeitig ist insbesondere im Messtechnikmarkt eine Konsolidierung des globalen Wettbewerbs im Zusammenhang mit steigenden Akquisitionstätigkeiten zu beobachten. Außenwirtschaft Der Ausblick für den Außenhandel hat sich etwas eingetrübt. Auch wenn trotz der geopolitischen Unsicherheiten, der zwischenzeitlich drastisch gestiegenen Energiepreise und des schwachen Jahresendes 2022 eine leicht positive Tendenz zu verzeichnen ist, haben sich insbesondere die Exporte in EU-Länder zuletzt abgeschwächt. Mehr als ein Jahr nach der russischen Invasion in der Ukraine haben die deutschen Außenhandelsdaten gezeigt, wie sich die Verflechtung der deutschen und der russischen Volkswirtschaft zunehmend auflöst. Bei den Außenhandelspreisen machen sich weiterhin die niedrigeren Energie- und Rohstoffpreise bemerkbar. Dem Trend der letzten Monate entsprechend haben sich zudem die Materialengpässe in der Industrie weiter entspannt. Inflation Die Entwicklung der Kaufkraftverluste, die im Vorjahr begonnen hat, hält weiterhin an. Die Inflationsrate im Euroraum bewegte sich nach dem Anstieg seit Jahresbeginn 2021 auch im Geschäftsjahr 2022/2023 auf hohem Niveau. Zwar hat sich die Quote im Herbst 2022 und zum Ende des Geschäftsjahres hin etwas abgemildert, doch auch zur Jahresmitte 2023 betrug sie 5,5 %. Mit einer Teuerungsrate von 6,8 % lag Deutschland dabei über dem Durchschnitt der Eurozone. Für die kommenden Monate werden nachlassende, jedoch immer noch hohe Inflationsraten erwartet. So liegt das aktuelle Prognosespektrum für Deutschland zwischen 5,5 % und 6,0 % für das Jahr 2023. Für 2024 wird von einer Spanne zwischen 2,0 % und 3,1 % ausgegangen, wobei noch keine hinreichenden Anzeichen für eine Lohn-Preis-Spirale zu sehen sind. Die anhaltend hohen Preissteigerungen beeinflussen jedoch die Kostenbasis der Unternehmen im Bereich Personal und Zulieferungen. Die zunächst sehr negativen Auswirkungen auf den EUR haben sich seit Herbst 2022 wieder etwas relativiert. So lag der USD-Kurs Mitte 2023 bei 1,08 USD/EUR. Arbeitsmarkt Die Entwicklung des Arbeitsmarktes stellt sich aktuell verhalten dar. So wurde im letzten Quartal des Jahres 2022 ein neuer Höchstwert mit knapp zwei Millionen offenen Stellen erreicht, der sich im Frühjahr 2023 wieder etwas reduzierte. Durch eine geringfügige Frühjahrsbelebung verringerte sich auch die Arbeitslosenzahl, jedoch nicht so sehr wie in vergleichbaren Zeiträumen in der Vergangenheit. Im Vergleich zum Vorjahr ist trotz der Berücksichtigung der Geflüchteten aus der Ukraine ein Anstieg der Arbeitslosenzahl zu verzeichnen. Auch die geringere Inanspruchnahme von Kurzarbeit und ein leichter Anstieg der sozialversicherungspflichtigen Erwerbstätigkeit konnten die Situation auf dem Arbeitsmarkt nicht wesentlich entspannen. Beschaffungsmärkte Die Versorgungslage mit energetischen Rohstoffen hat sich im Laufe des Geschäftsjahres etwas entspannt. Nach einem Höchststand des Rohölpreises der Sorte Brent im Frühjahr 2022 mit mehr als 120 USD pro Barrel ist der Preis in den vergangenen zwölf Monaten auf unter 80 USD gesunken. Ebenso konnten sich die enormen Preisanstiege für Erdgas in den vergangenen Monaten wieder weitgehend normalisieren. Die nationalen Gasspeicher weisen ausreichend hohe Füllstände aus. Auf Grund wirtschaftlicher und klimatischer Einflüsse bleibt dieser Markt jedoch weiterhin volatil. Der weltweite Halbleitermarkt hat sich nach einem moderaten Wachstum von 3,3 % im Jahr 2022 gedreht. Für das Jahr 2023 wird daher zunächst ein knapp zweistelliger Rückgang erwartet. Haupttreiber sind die anhaltend hohe Inflation und die nachlassende Nachfrage in den Endkundenmärkten. Für 2024 wird hingegen von einer starken Erholung ausgegangen. Da Engpässe innerhalb der Lieferketten und pandemiebedingte Lockdowns im Geschäftsjahr 2022/2023 nur noch eine untergeordnete Rolle spielten, hat sich die Verfügbarkeit von Halbleiterprodukten verbessert und die vormals sprunghaft steigende Preisentwicklung hat sich beruhigt. Wirtschaftspolitisches Umfeld Die geopolitische Unsicherheit und die Verschiebung der deutschen Perspektive auf die Sicherheits- und Verteidigungspolitik haben sich im vergangenen Jahr fortgesetzt. Was die weltweiten Militärausgaben angeht, war 2022 ein weiteres Rekordjahr, wozu in hohem Maße das anhaltende Kriegsgeschehen in der Ukraine beigetragen hat. Die NATO-Norderweiterung - Finnlands Aufnahme im Jahr 2023 und die schwedischen Beitrittsbestrebungen - als Reaktion auf die Auseinandersetzungen verdeutlicht ebenfalls die aktuellen Tendenzen. Zudem bauen sich weitere internationale Spannungsfelder wie im Indopazifik rund um die Taiwanstraße auf. Wiederkehrend auftretende Zwischenfälle belasten das diplomatische Verhältnis zwischen den Weltmächten USA und China und erhöhen das Konfliktpotenzial. Eine Verschärfung dieser Auseinandersetzungen gefährdet globale Lieferketten und Geschäftsmodelle. Ausblick Auch wenn sich die Weltwirtschaft langsam vom anhaltenden Krieg in der Ukraine und den Folgen der Pandemie erholt, erwartet der Internationale Währungsfonds, dass sich das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2023 auf 2,8 % verlangsamt. Wesentliche Unsicherheiten hinsichtlich der künftigen Entwicklung sind sowohl auf bestehende geopolitische Spannungen als auch auf die hohe Inflationsrate sowie auf mögliche weitere Turbulenzen im Bankensektor zurückzuführen. Weltweit wird mit einer Teuerungsrate von 7 % für das Jahr 2023 gerechnet, die sich erst im Folgejahr abmildern soll. Als Reaktion auf den hohen Preisdruck hat die europäische Zentralbank jüngst eine weitere Anhebung der Leitzinsen beschlossen. Diese Entscheidung trifft auf eine bereits belastete Konjunktur in Deutschland und Europa und kann einen Nachfragerückgang sowie eine weitere Stärkung des Euro gegenüber dem USD zur Folge haben. Trotz des volatilen Umfelds bietet der Bedarf an modernen und zuverlässigen Technologien und Lösungen im Sicherheits- und Verteidigungsbereich Geschäftschancen für Rohde & Schwarz. Sie werden als Ergänzung zu existierenden Zukunftsfeldern genutzt und stehen für eine solide Ausrichtung. So gelingt es Rohde & Schwarz nicht nur seine Relevanz in bestehenden und neuen Geschäftsfeldern mit hohem Wachstumspotenzial zu stärken. Der branchenführende Konzern kann auch mehr Resilienz gegenüber möglichen negativen konjunkturellen und wirtschaftspolitischen Entwicklungen aufbauen. Geschäftsverlauf Ertragslage Ein bedeutender finanzieller Leistungsindikator für die Unternehmenssteuerung ist der Auftragseingang, der mit 23,7 MEU um 5,8 % über dem Vorjahr (22,4 MEU) lag. Der gestiegene Auftragseingang resultiert insbesondere aus einer Erweiterung des Leistungsumfangs eines bestehenden Projektes, sowie aus neuen Projekten, die gewonnen werden konnten. Das Rohergebnis ist für das Unternehmen eine bedeutsame finanzielle Steuerungsgröße. Im Geschäftsjahr 2022/2023 haben wir mit einem Rohergebnis von 12,1 MEU (Vorjahr: 11,0 MEU) eine Steigerung von 10,1 % zu verzeichnen, welche ebenfalls über den Erwartungen des Vorjahres liegt. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die gestiegene Bestandserhöhung sowie den gesunkenen Materialaufwand zurückzuführen. Die Struktur der Erträge und Aufwendungen ist weitgehend gleichgeblieben. Der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2022/2023 betrug 5,3 MEU (Vorjahr: 4,8 MEU), wobei auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1,0 MEU (Vorjahr: 0,7 MEU) entfielen. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug 71 Personen (Vorjahr: 69 Personen). Die Gesellschaft erzielte im Geschäftsjahr ein Betriebsergebnis von 5,3 MEU (Vorjahr: 4,2 MEU). Das Ergebnis vor Steuern erhöhte sich auf 5,5 MEU (Vorjahr: 4,2 MEU). Diese Entwicklung ist zurückzuführen auf den Anstieg der Gesamtleistung um 4,5 % und liegt ebenfalls über den Erwartungen des Vorjahres. Der Jahresüberschuss stellt einen weiteren bedeutsamen finanziellen Leistungsindikator dar. Dieser beträgt 3,7 MEU und liegt damit um 0,9 MEU oder 32,9 % über dem Vorjahreswert (2,8 MEU). Die Rohergebnisrendite stieg auf 30,6 % Die Rendite des Gesamtkapitals (Betriebsergebnis im Verhältnis zum durchschnittlich eingesetzten Kapital) lag bei 27,4 % gegenüber 26,3 % im Vorjahr. Vermögens- und Finanzlage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unsere Verbindlichkeiten blieben stabil. Das Eigenkapital beträgt 14,6 MEU. Die Verbindlichkeiten betragen 14,8 %, die Rückstellungen 17,1 % der Bilanzsumme. Die Bilanzsumme hat sich von 17,5 MEU auf 21,5 MEU erhöht. Gründe dafür sind Anstieg der Vorräte um 2,1 MEU, der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 1,3 MEU sowie der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 0,5 MEU. Auf der Kapitalseite erhöhte sich das Eigenkapital um 1,7 MEU. Die Rückstellungen erhöhten sich um 0,1 MEU, die Verbindlichkeiten um 2,1 MEU. Die Veränderungen der Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen um 1,3 MEU sowie dem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 0,5 MEU und der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um 0,3 MEU. Die RPG Radiometer physics GmbH erwirtschaftet aus eigenen Erträgen das für das Wachstum zusätzlich notwendige Kapital. Die Eigenkapitalquote beträgt 68,1 % (Vorjahr: 73,6 %). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Vertragsverpflichtungen (0,9 MEU), Rückstellungen für Personalkosten (0,7 MEU) sowie Rückstellungen für Gewährleistungen (0,5 MEU). Mit 0,4 MEU (Vorjahr: 0,2 MEU) betrug das Investitionsvolumen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände 3,3 % vom Rohergebnis (Vorjahr: 2,2 %). Die Gesellschaft verfügt über kurzfristig verfügbare Finanzmittel von insgesamt 9,4 MEU (Vorjahr: 7,9 MEU), die überwiegend operativen Zwecken dienen. Die Gesellschaft ist in das Finanzmanagement des Mutterkonzerns eingebunden und kann so zur Unterstützung ihres operativen Geschäfts und zur Steuerung ihrer Finanzrisiken auf dessen Ressourcen und Bankverbindungen zugreifen. Dadurch wird auch eine Optimierung des Zinsergebnisses und der Transaktionskosten aller Beteiligten erreicht. Das Unternehmen ist in seinem operativen Geschäft Ausfall- und Währungsrisiken ausgesetzt. Vor Aufnahme sowie im Verlauf einer Geschäftsverbindung prüfen wir regelmäßig die Kreditwürdigkeit unserer Kunden sowie die uns gegebenenfalls zur Verfügung stehenden Sicherheiten. Bei größeren Projekten oder Risikokumulationen setzen wir auch staatliche oder private Kreditversicherungen sowie Bankabsicherungen zur Risikosteuerung ein. Währungsrisiken bewerten wir gemeinsam mit der Finanzabteilung unserer Muttergesellschaft, mit der wir auch entsprechende Absicherungsgeschäfte tätigen. Nähere Angaben dazu sowie zur Fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten finden sich im Anhang unseres Jahresabschlusses. Das Währungsmanagement berücksichtigt sowohl gebuchte als auch geplante Grundgeschäfte, welche in einer wirtschaftlichen Position je Währung zusammengefasst und kontinuierlich verfolgt werden. Währungseinflüsse auf unser operatives Geschäft resultieren unverändert vor allem aus dem US-Dollar. Die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft ist insgesamt als gut zu bezeichnen. Insbesondere durch die starke Kapital- und Liquiditätsausstattung ist das Unternehmen gut vorbereitet, um künftiges Wachstum zu finanzieren wie auch mögliche neue Rückschläge zu verkraften. C. Forschung und Entwicklung Kernbereich der Gesellschaft ist die Entwicklung von Produkten für Applikationen im Bereich der Hochfrequenzmesstechnik und der bodengebunden Wetterfernerkundung, sowie von Radiometer Frontends und Subsysteme für Space. Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 14 Arbeitnehmer im Bereich der Eigenentwicklung/ Produktverbesserung tätig. Zudem waren durchschnittlich 11 Mitarbeiter im Bereich kundenspezifische Systementwicklung eingesetzt. D. Risikobericht Grundprinzipien des Risikomanagements Als global agierendes Unternehmen sind wir im Rahmen unseres weltweiten Geschäfts einer Vielzahl unterschiedlicher Risiken ausgesetzt. Erst die Bereitschaft, unternehmerische Wagnisse einzugehen, ermöglicht es uns, sich bietende Chancen zu nutzen. Wir nehmen daher angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst in Kauf, wenn damit gleichzeitig entsprechende Möglichkeiten verbunden sind, die eine nachhaltige Steigerung des Unternehmenswerts erwarten lassen. Das Risikomanagement hat in diesem Zusammenhang die Aufgabe, die Sicherheit, mit der Strategie-, Wachstums- und Ertragsziele erreicht werden sollen, zu erhöhen. Das Risikomanagement legt den Fokus auf die Identifizierung und Behandlung von Risiken. Es zielt dabei nicht nur auf die bestandsgefährdenden Risiken, wie es das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) fordert, sondern auf sämtliche wesentliche Risiken für die Rohde & Schwarz-Firmengruppe. Das Risikomanagementsystem orientiert sich an dem weltweit gültigen Risikomanagement-Standard der Internationalen Organisation für Normung. Die Norm ISO 31000:2018 "Risikomanagement - Leitlinien" gilt als Leitfaden für ein international anerkanntes Risikomanagementsystem und bildet das Rahmenkonzept für das Risikomanagementsystem der Rohde & Schwarz-Firmengruppe. In Anlehnung an § 91 Abs. 2 AktG, KonTraG und § 289 HGB wurde der Risikomanagementzyklus für die RPG Radiometer physics GmbH im Berichtszeitraum erneut durchlaufen. Organisation des unternehmensweiten Risikomanagements Das Risikomanagementsystem basiert auf zentralen und dezentralen Elementen mit standardisierten Prozessen, Methoden und Werkzeugen. Das zentrale Unternehmensrisikomanagement ist zuständig für die Vorgabe eines firmengruppenweiten standardisierten Risikomanagementprozesses und die Risikoberichterstattung an die Geschäftsführung der Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG. Die Umsetzung des zentral vorgegebenen Risikomanagementprozesses geschieht dezentral in den Geschäftsbereichen, Werken und Tochtergesellschaften durch die jeweiligen Risikoverantwortlichen. Risiken Im Folgenden werden Risiken beschrieben, die nachteilige Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens haben können (zu Finanzrisiken verweisen wir auf die Ausführungen im Abschnitt "Vermögens- und Finanzlage"). Darüber hinaus können die Geschäftsaktivitäten durch Risiken beeinflusst werden, die derzeit noch unbekannt sind. Wettbewerbsumfeld Kontinuierlicher Wandel prägt die weltweiten Märkte für Produkte, Lösungen und Dienstleistungen. Auch die Marktnachfrage ist Veränderungen unterworfen. Diese gehen zum Teil auf die rasanten und signifikanten Entwicklungen zurück, die innovative Technologien mit sich bringen können. Wettbewerber, die ihr Geschäft mit neuen Portfolioelementen erweitern oder neue Geschäftsmodelle einführen wollen, könnten zum Verlust von Marktanteilen führen. Wir begegnen diesem Risiko, indem das Unternehmen sowohl bestehende als auch potenzielle Wettbewerber ebenso kontinuierlich beobachtet wie die Markteintrittsbarrieren. Außerdem pflegt der Konzern den Informationsaustausch mit Industrieverbänden. Um ungünstige Entwicklungen des Wettbewerbsumfelds besser voraussehen zu können, überwachen und analysieren wir zudem Markt- und Wettbewerbsdaten. Diese genauen, regelmäßigen Analysen ermöglichen es uns, die Produktpalette rechtzeitig an künftige Anforderungen anzupassen. Wirtschaftliche, politische und geopolitische Rahmenbedingungen Globale oder regionale wirtschaftliche und geopolitische Instabilität, wie der Krieg in der Ukraine, sowie anhaltende Unsicherheiten und herausfordernde Bedingungen in regionalen Märkten könnten unser Geschäft negativ beeinflussen. Auch die anhaltende Inflation und die dadurch beeinflusste Kostenbasis im Bereich Personal und Zulieferungen stellen einen Risikofaktor dar. Weltweit hängen künftige Entwicklungen von einer Vielzahl politischer und wirtschaftlicher Faktoren ab. Ein instabiles politisches, regulatorisches oder wirtschaftliches Umfeld in bestimmten Ländern könnte erhebliche nachteilige geschäftliche Auswirkungen haben. Ob terroristische Anschläge oder Cyberkriminalität im großen Stil - eine Reihe solcher Angriffe auf große Volkswirtschaften könnte die globale Konjunktur schwächen und sowohl das Geschäftsklima als auch das Konsumentenvertrauen einbrechen lassen. Die Folge: der Absatz unserer Produkte und Dienstleistungen könnte sich verändern oder verzögern. Das hätte unmittelbaren Einfluss auf unser Geschäftsergebnis. Um Risiken wie diesen zu begegnen, beobachten wir kontinuierlich Veränderungen der wirtschaftlichen, politischen und geopolitischen Lage. Darüber hinaus steht das Unternehmen in regelmäßigem Kontakt mit lokalen Behörden. Verstärkter Protektionismus der Regierungen Rohde & Schwarz betreibt Produktionsstätten sowie Entwicklungs- und Serviceeinrichtungen in verschiedenen Ländern und vermarktet unsere Produkte, Dienstleistungen und Lösungen weltweit. Aufgrund des internationalen Rahmens unserer Geschäftstätigkeit sind wir einer Vielzahl von Risiken und Herausforderungen ausgesetzt, von denen manche außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Dazu gehört der seit einigen Jahren zunehmende staatliche Protektionismus, etwa in Form von Import- und Exportkontrollen, Zöllen und anderen Handelsbarrieren. Verzögerungen bei oder Verweigerungen von Genehmigungen, vor allem aus politischen Gründen, können sich erheblich auf unser Geschäft auswirken. Um diesen Risiken vorzubeugen, beobachtet das Unternehmen kontinuierlich die weltweiten geopolitischen Entwicklungen und ihre Indikatoren und sucht die frühzeitige Kommunikation mit Regierungsstellen. Cybersicherheit Weltweit ist die Zunahme von Bedrohungen der Cybersicherheit und ein steigendes Maß an Professionalität in der Cyberkriminalität zu beobachten. Diese stellen ein Sicherheitsrisiko für Produkte, Systeme und Netzwerke sowie für die Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität von Daten dar. In diesem Zusammenhang unterliegt der Konzern vor allem mit seinen Behördenkunden einem erhöhten Risiko. Insbesondere seit Beginn der Pandemie und dem Krieg in der Ukraine steigt die Cyberkriminalität. Durch Verbesserungen an der Infrastruktur, an der Zugangsverwaltung und an den Einsatzmöglichkeiten von mobiler Arbeit ließen sich auch während der Pandemie sichere und unterbrechungsfreie Abläufe ermöglichen. Zusätzlich zu den etablierten technischen und organisatorischen Kontrollen stärkt Rohde & Schwarz das Bewusstsein der Mitarbeitenden, Angriffe frühzeitig zu erkennen und verbessert darauf zu reagieren. Damit der Konzern Cyberangriffen nachhaltig begegnen kann, wurden zudem ein Cyber-Resilience-Management und ein permanentes Cyber-Response-Team eingerichtet. Außerdem konzentriert sich Rohde & Schwarz auch künftig auf die Erweiterung, Anpassung und Verbesserung eingeführter Sicherheitskontrollen - sowohl im gesamten Unternehmen als auch in den Lieferketten. Darüber hinaus hat Rohde & Schwarz mit der erfolgreichen Zertifizierung des Informationssicherheit-Managementsystems (ISMS) der Norm ISO/IEC 27001 ein internationales Qualitätssiegel erhalten. Das ISMS bietet einen systematischen Ansatz, um die Auswirkungen von Informationsrisiken und Sicherheitsvorfällen für Rohde & Schwarz zu reduzieren. Außerdem stellt es die kontinuierliche Weiterentwicklung der Informationssicherheit interner sowie externer Produkte und Dienstleistungen sicher. Compliance-Risiken Als weltweit tätiges Unternehmen gelten für uns unterschiedliche produkt- und länderbezogene Regelungen, Gesetze und Richtlinien, die unsere Geschäftsaktivitäten und Prozesse beeinflussen. Die nationale und internationale Regulatorik sowie die damit einhergehenden Berichterstattungspflichten steigen in Umfang und Komplexität stetig an. Eine Nichteinhaltung aktueller Vorgaben oder veränderte und neue regulatorische Anforderungen könnten zu behördlichen Strafzahlungen führen. Auch andere Sanktionen sind möglich. Etwa die zeitweise oder dauerhafte Schließung von Produktionsstätten, Ansprüche von Dritten oder Importbeschränkungen. Dies könnte nicht nur negative öffentliche Aufmerksamkeit nach sich ziehen, sondern auch unvorhergesehene Kosten und sich negativ auf die Finanzlage sowie auf die Markteinführung von Produkten auswirken. Das Unternehmen ist verpflichtet, die Anforderungen einzuhalten, um die Produktsicherheit zu gewährleisten. Zusätzlich verarbeiten wir als global agierendes Unternehmen personenbezogene Daten von Mitarbeitenden, Kunden und aus vielen weiteren Geschäftspartnerschaften. Auch dabei ist der Konzern an Gesetze und Bestimmungen gebunden. Um den zuvor genannten Risiken entgegenzuwirken, überwacht das Unternehmen das politische und regulatorische Umfeld seiner Märkte. So können mögliche Problembereiche identifiziert und Geschäftsaktivitäten und Prozesse zeitnah an die veränderten Bedingungen angepasst werden. Außerdem gibt der Konzern interne Regelungen und Vorgaben heraus und führt kontinuierlich Schulungen durch. Das Maßnahmenportfolio ergänzen zudem interne Prüfungen im Hinblick auf die Einhaltung von Gesetzen und Vorschriften. Damit Compliance-Vorgaben befolgt werden, hat Rohde & Schwarz eine Compliance-Organisation aufgebaut und einen weltweit gültigen Verhaltenskodex etabliert. Personal Unser Erfolg hängt wesentlich von der Fähigkeit ab, hoch qualifizierte Fach- und Führungskräfte im Unternehmen zu halten und neue hinzuzugewinnen. Die begrenzte Verfügbarkeit entsprechender Fach- und Führungskräfte auf dem Arbeitsmarkt hat zu einem intensiven Wettbewerb geführt. Wir ergreifen Maßnahmen, um den beschriebenen Risiken zu begegnen und ihre negativen Auswirkungen zu mindern. Hierzu gehört beispielsweise eine Personal- und Karriereplanung, die auf Diversität und den richtigen Personalmix abzielt und die dabei die demografische Entwicklung berücksichtigt. Konkret baut das Unternehmen die Kompetenzen von Mitarbeitenden und Führungskräften durch gezielte Maßnahmen zur beruflichen Weiterentwicklung, durch Schulungen, Mentoren- und Coachingprogramme auf. Hinzu kommen fokussierte Personalmarketingaktivitäten, mit denen wir ebenfalls versuchen, diesem Risiko bereits frühzeitig zu begegnen. Projekte Besonders die Systemarbeitsgebiete der Firmengruppe sind an großen und komplexen Infrastrukturprojekten beteiligt. Zu den Risiken solcher Vorhaben gehören unerwartete technische Probleme, unvorhersehbare Entwicklungen an den Projektstandorten, Schwierigkeiten bei Partnerunternehmen, logistische Herausforderungen und politische Unsicherheiten. Daraus können erhebliche Mehrkosten, Haftung oder Vertragsstrafen resultieren. Diesen Risiken wird durch die Einbindung in das Projekt- und Risikomanagement für Großprojekte von Rohde & Schwarz soweit wie möglich begegnet. Die Auftragsvergabe der öffentlichen Hand unterliegt strengen Vorschriften. Es gelten spezielle gesetzliche und vertragliche Regelungen, die hohe formale Anforderungen stellen. Bei der Nichtbeachtung könnten hieraus im Rahmen von nachgelagerten Prüfungen unter anderem verzinsliche Rückforderungsansprüche entstehen. Die Einhaltung dieser Regelungen wird bereits ab Angebotserstellung und Vertragsabschluss durch die Geschäftsführung zentral überwacht. Unser Ziel ist es, Haftung und Vertragsstrafen auf ein Minimum zu begrenzen. Dazu ist ein Freigabeprozess festgelegt, der die Genehmigung von Haftungsobergrenzen und Vertragsstrafen bereits im Angebotsstadium firmengruppenweit bestimmt. Lieferkette Bei der Versorgung mit Komponenten und Dienstleistungen ist die Firmengruppe immer mehr auf Zulieferungen angewiesen. Zunehmend Dritte einzubeziehen, reduziert jedoch den Einfluss des Konzerns auf Produktivität, Qualitätssicherung, Liefertermine und Kosten. Zudem können regionale Naturkatastrophen die Lieferkette verzögern und unterbrechen. Marktengpässe können neben Preiserhöhungen auch Zeitverzüge und zusätzliche Kosten bedeuten. Möglich ist außerdem, dass globale oder lokale politische Beschränkungen Zulieferungen und damit die Absatzmöglichkeiten des Konzerns gefährden. Auch Währungseinflüsse können das operative Ergebnis belasten. Der Krieg in der Ukraine und mögliche weitere Sanktionen beziehungsweise deren direkte Auswirkungen stellen ebenfalls eine Gefahr für die Lieferkette dar. Diesen Risiken begegnen wir durch ein effektives Lieferantenmanagement und die gezielte Materialbevorratung für kritische Bauteile. Einzelne oder aggregierte Risiken, die den Bestand des Unternehmens gefährden oder eine nachhaltige und wesentliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage nach sich ziehen könnten, sind gegenwärtig nicht festzustellen oder bewegen sich im Rahmen üblicher Marktschwankungen. Allerdings lassen sich solche Risiken niemals vollständig ausschließen. E. Chancen- und Prognosebericht Die weiterhin bestehenden technologischen Entwicklungen im Hochfrequenzbereich erhöhen die Chancen, die Produkte der RPG aufgrund ihrer technologischen Differenzierung zum Wettbewerb erfolgreich im Markt zu platzieren. Auf der Produktseite werden weiter wichtige Investitionen getätigt, um die technologischen Trends frühzeitig aufzugreifen und Lösungen für sich daraus ergebende Marktanforderungen auch zukünftig zu bieten. Insgesamt gehen wir im kommenden Geschäftsjahr von einem konstant hohen Auftragseingang und einem konstanten Rohergebnis und Ergebnis aus. Die tatsächlichen Ergebnisse können von den Erwartungen zur voraussichtlichen Entwicklung abweichen.
Meckenheim, 8. August 2023 RPG Radiometer physics GmbH BILANZ ZUM 30. JUNI 2023RPG RADIOMETER PHYSICS GMBH, MECKENHEIMAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022/23RPG RADIOMETER PHYSICS GMBH, MECKENHEIMA. Aufstellungs-/Gliederungsvorschriften Die RPG Radiometer physics GmbH hat ihren Sitz in Meckenheim. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bonn unter HRB 10291 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (§§ 242 - 256a und 264 - 288 HGB) und § 42 GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft unterliegt den Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Bestimmungen der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB gegliedert, wobei von den Erleichterungen gemäß § 288 HGB Gebrauch gemacht wurde. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert, abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Vorräte (vor Abzug der erhaltenen Anzahlungen) sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von niedrigeren Wiederbeschaffungskosten sowie Reichweitenabschlägen angesetzt. Der Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe liegen gleitende Durchschnittspreise zugrunde. Die eigenen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den unmittelbar zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten und Fertigungsgemeinkosten Berücksichtigung fanden. Bestandsrisiken bei Vorräten ist durch angemessene Bewertungsabschläge Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände, Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zu Nennwerten angesetzt. Die Rückstellungen sind vorsichtig bemessen. Sie tragen erkennbaren Verpflichtungen und Risiken in kaufmännisch vernünftiger Weise Rechnung und sind mit ihren voraussichtlichen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen und Sterbegelder sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. Kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen sind mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. C. Angaben zur Bilanz Aktiva Anlagenspiegel Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagenspiegel
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sind Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 3.115,09 (Vorjahr: EUR 3.115,09) enthalten. Der Betrag der Forderungen gegen verbundene Unternehmen, ergibt sich aus dem saldierten Bestand der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der jeweiligen Gesellschaft mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen bestehen Mitzugehörigkeiten zu Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 832.131,35). In den saldierten Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind solche gegen die Gesellschafterin in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 234.506,75) enthalten. Passiva Rückstellungen Auf die Erläuterung der sonstigen Rückstellungen wird nach § 327 Nr. 2 i.V.m. § 285 Nr. 12 HGB verzichtet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von weniger als einem Jahr. Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ergibt sich aus dem saldierten Bestand sämtlicher Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der jeweiligen Gesellschaft. Bei den Verbindlichkeiten bestehen Mitzugehörigkeiten zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von EUR 733.581,96 (Vorjahr: EUR 0,00). In den saldierten Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sind solche gegen die Gesellschafterin in Höhe von EUR 252.274,40 (Vorjahr: EUR 0,00) enthalten. D. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter während des Geschäftsjahres betrug 71 (Vorjahr: 69), davon waren durchschnittlich 2 (Vorjahr: 3) Mitarbeiter zu ihrer Ausbildung bzw. ihrem Studium beschäftigt und 0 (Vorjahr: 0) in der Freistellungsphase (z. B. Altersteilzeit, Elternzeit). Damit ergibt sich eine Arbeitnehmerzahl i. S. v. § 267 Abs. 5 HGB von 69 (Vorjahr: 66), davon waren 0 (Vorjahr: 0) Personen Aushilfen. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Achim Walber Diplom-Ingenieur (FH) Die Angabe der Gesamtbezüge unterbleibt nach §286 Abs. 4 HGB. Dem Verwaltungsrat gehörten im Geschäftsjahr die nachfolgend genannten Personen an: Christina Gessner (Vorsitzende) Diplom-Ingenieurin Simone Haas Diplom-Kauffrau (FH) Dr. Thomas Rose Diplom-Physiker Konzernabschluss Die Rohde & Schwarz GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, München (Amtsgericht HRA 16270), stellt für den größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden beim elektronischen Bundesanzeiger (www.bundesanzeiger.de) veröffentlicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Abschlussprüferhonorar Bezüglich der Angaben über das Abschlussprüferhonorar macht die Gesellschaft von dem Wahlrecht nach § 285 Nr. 17 HGB Gebrauch, die Angabe im Konzernanhang vorzunehmen. Vorschlag über GewinnverwendungDie Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss zum 30. Juni 2023 in Höhe von EUR 3.712.238,40 auf neue Rechnung vorzutragen.
Meckenheim, 20. Juli 2023 RPG Radiometer physics GmbH Achim Walber Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 7. November 2023 Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die RPG Radiometer physics GmbH, Meckenheim Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RPG Radiometer physics GmbH, Meckenheim, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RPG Radiometer physics GmbH, Meckenheim, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Grünwald b. München, den 22. August 2023 LKC
Grünwald GmbH & Co. KG
Robert Beck, Wirtschaftsprüfer Malte Thalemann, Wirtschaftsprüfer ErgebnisverwendungsbeschlussEs wird beschlossen eine Dividende in Höhe von 3.000.000 Euro an die Gesellschafter zum 28.11.2023 auszuschütten
Meckenheim, 07.11.2023 RoThoPhys UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG vertreten durch den alleinigen Geschäftsführer der Komplementärin RoThoPhys Verwaltungs UG (haftungsbeschränkt) Dr. Thomas Rose
München, 07.11.2023 Rohde & Schwarz GmbH & Co. KG ppa. Mario Paoli ppa. Patrick Pötschke |
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