Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegburg HRB 11991
Vorher
LO Gastronomie & Getränkegroßhandel GmbH
Eingetragen
24.8.2011
Branche
Großhandel mit GetränkenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und SpirituosenGroßhandel mit Kaffee, Tee, Kakao und Gewürzen
Gegenstand
Der Einzel- und Großhandel mit Getränken, Gastronomiebedarf, Lebensmittel und Verpackungsmaterial, sowie der Im- und Export der vorgenannten Güter. Alle vorgenannten Tätigkeiten sind aber nur Gegenstand des Unternehmens, soweit es hierzu keiner besonderen Genehmigung bedarf.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Troisdorf
350.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

LO DRINKS GmbH

Troisdorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31.12.2023

LO DRINKS GmbH

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 625,00
3,00 625,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 754.256,84 943.886,86
754.256,84 943.886,86
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 1.232.060,47 1.065.959,38
1.232.060,47 1.065.959,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.608.123,35 4.455.555,65
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.681.330,64 1.147.072,17
6.289.453,99 5.602.627,82
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 75.790,37 590.541,73
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 5.277,37
8.351.564,67 8.208.918,16

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 350.000,00 350.000,00
II. Gewinnvortrag 2.213.257,41 1.569.356,77
III. Jahresüberschuss 679.815,46 643.900,64
3.243.072,87 2.563.257,41
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 551.482,00 445.496,00
2. sonstige Rückstellungen 63.539,00 28.000,00
615.021,00 473.496,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.904.850,93 2.635.786,56
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.649.663,40 (Euro 2.230.323,10)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 255.187,53 (Euro 405.463,46)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 124.538,40 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 124.538,40 (Euro 0,00)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.155.040,56 2.361.337,69
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 2.155.040,56 (Euro 2.361.337,69)
4. sonstige Verbindlichkeiten 309.040,91 175.040,50
- davon gegenüber Gesellschaftern Euro 114.753,75 (Euro 33.261,78)
- davon aus Steuern Euro 64.156,22 (Euro 129.395,72)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 9.716,86 (Euro 0,00)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 194.287,16 (Euro 141.778,72)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 114.753,75 (Euro 33.261,78)
4.493.470,80 5.172.164,75
8.351.564,67 8.208.918,16

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

LO DRINKS GmbH

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 44.398.732,08 43.734.153,84
2. Gesamtleistung 44.398.732,08 43.734.153,84
3. sonstige betriebliche Erträge
a) Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus Zuschreibungen zu Gegenständen des Anlagevermögens 0,00 42.563,03
b) übrige sonstige betriebliche Erträge 19.737,08 19.737,08 19.664,75
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 40.667.341,30 39.659.443,20
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.775,00 40.672.116,30 108.685,00
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 913.949,09 1.040.471,34
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 210.573,42 1.124.522,51 198.139,39
- davon für Altersversorgung Euro 1.565,16 (Euro 1.565,16)
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 231.981,08 233.846,86
7. sonstige betriebliche Aufwendungen
a) Raumkosten 306.232,29 297.857,38
b) Versicherungen, Beiträge und Abgaben 14.836,49 36.793,72
c) Reparaturen und Instandhaltungen 47.846,01 39.817,80
d) Fahrzeugkosten 536.290,54 610.471,28
e) Werbe- und Reisekosten 29.719,58 55.322,07
f) Kosten der Warenabgabe 27.610,64 28.973,92
g) verschiedene betriebliche Kosten 192.002,71 257.773,20
h) Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -2.500,00 52.909,00
i) Verluste aus Wertminderungen oder aus dem Abgang von Gegenständen des Umlaufvermögens und Einstellungen in die Wertberichtigung zu Forderungen 0,00 1.152.038,26 114.006,65
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 129.517,66 86.402,06
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 347.306,00 325.509,00
10. Ergebnis nach Steuern 760.987,35 649.959,75
11. sonstige Steuern 81.171,89 6.059,11
12. Jahresüberschuss 679.815,46 643.900,64

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

LO DRINKS GmbH, Troisdorf

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der LO Drinks GmbH, Troisdorf wurde nach den Vorschriften des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und der 242ff des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Beachtung der Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (teilweise) in Anspruch genommen.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Siegburg unter der Registernummer HRB 11991 eingetragen.

II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei der Aufstellung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurden die generellen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die besonderen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 256a HGB beachtet und eingehalten.

Die Gliederung der Bilanz erfolgte im Rahmen der Vorschriften in § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag grundsätzlich einzeln bewertet. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss anzuwendenden Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig und unverändert angewendet.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsansätze werden unter der Annahme der Unternehmensfortführung angewandt.

Die Bilanzierung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich, soweit abnutzbar, nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen angesetzt.

Bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden linear entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 2 bis 15 Jahren abgeschrieben.

Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als € 150,00 bis einschließlich € 1.000,00 werden im Zugangsjahr in einen Sammelposten eingestellt, der linear über 5 Jahre abgeschrieben wird. Die Abschreibungen erfolgen ab dem Zugangszeitpunkt pro-rata-temporis. Dabei kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Vorräte

Waren werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten bzw. mit einem niedrigeren Börsen- oder Marktwert bewertet. Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen wurden bei der Ermittlung der Anschaffungskosten berücksichtigt.

Das Leergut ist zu Anschaffungskosten bewertet, die den Pfandwerten entsprechen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Eine Pauschalwertberichtigung wird nicht gebildet.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zu Nennwerten bilanziert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank ermittelt und bekannt gegeben wird, abgezinst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens gemäß 275 Abs. 2 HGB erstellt.

III. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage 1 zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich ebenfalls aus dieser Anlage.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt 0,00 Euro. In den ausgewiesenen Forderungen sind Umsatzsteuererstattungen in Höhe von € 1.427.787,46 (Vorjahr € 1.039.714,12) enthalten, die die Finanzverwaltung aufgrund anhängiger Gerichtsverfahren als Sicherheit einbehalten hat. Die zum Sachverhalt gehörigen Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 6.796.095,96 € sind dem Grunde und der Höhe nach vollumfänglich bestritten und nicht passiviert.

Eigenkapital

Unverändert zum Vorjahr beträgt das gezeichnete Kapital 350.000,00 Euro.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für Aufwendungen im Zusammenhang mit der Jahresabschlusserstellung und -prüfung sowie für die Aufbewahrung von Unterlagen gebildet.

Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten haben Verbindlichkeiten in Höhe von 4.123.529,52 Euro (Vorjahr: 3.252.798,87 Euro) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Der Gesamtbetrag der ausgewiesenen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 369.941,28 Euro (Vorjahr: 808.551,10 Euro). Die Verbindlichkeiten sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

IV. Angaben zu den Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Umsatz 2022 Umsatz 2023 Absolut Prozent
Inland 34.690.020,87 € 39.295.597,26 € 4.605.576,39 € 13,28%
Ausland 6.425.539,29 € 4.143.291,73 € - 2.282.247,56 € - 35,52%
Drittland 2.618.593,68 € 959.848,09 € - 1.658.745,59 € - 63,34%
Gesamt 43.734.153,84 € 44.398.732,08 € 664.583,24 € 1,52%

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind keine Beträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder Bedeutung enthalten.

V. Sonstige Angaben

Die Anzahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug 24 (Vorjahr 39)

Haftungsverhältnisse

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 643.490,49 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen aufgrund von Leasing- und Mietverträgen.

Gesellschaftsorgane

Geschäftsführer der LO Drinks war im Geschäftsjahr 2023:

Herr Faruk Zade Muhsinoglu (kaufmännischer Geschäftsführer).

Aufgrund der Schutzklausel nach § 286 Nr. 4 HGB wurde auf die Angaben der gewährten Gesamtbezüge verzichtet.

Vorschlag bzw. Beschluss der Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit dem Gesellschafter vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Troisdorf, den 15. November 2024

LO Drinks GmbH

gez. Faruk Zade Muhsinoglu, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Gegenstand und Sitz des Unternehmens

Die LO DRINKS GmbH ist im Bereich des Getränkefachgroßhandels tätig. Die Gesellschaft handelt mit Kunden im In- und Ausland als Groß- und Außenhändler mit Getränken, Gastronomiebedarf, Lebensmittel und Verpackungsmaterial. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Troisdorf.

Abnehmergruppen sind Gaststättenbetriebe und Veranstaltungskunden, andere Getränkeverleger, Einzelhandel und sonstige Kunden.

Produkte, die verkauft werden, gehören den Warengruppen Fassbier, Flaschenbier, alkoholfreie Getränke, Weine, Spirituosen, Kaffee und Hygiene an.

II. Wirtschaftliches Umfeld, Markt- und Branchenumfeld

Anhaltende globale Krisen wie die Energiekrise, explodierende Lebensmittelpreise sowie die Konflikte in Osteuropa und im Gaza-Streifen belasten die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland (Quelle: Statistisches Bundesamt) 1. Vor diesem Hintergrund haben sich die Prognosen des Sachverständigenrates 2 und der großen Wirtschaftsforschungsinstitute, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr leicht ansteigen wird, nicht bestätigt. Das Gegenteil ist eingetreten: Das BIP sank preisbereinigt um -0,3 Prozent (2022: +1,9 Prozent) (Quelle: Statistisches Bundesamt) 3. Damit setzte sich die positive konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft nach dem Einbruch durch die Coronapandemie nicht weiter fort. Die Gründe für den Rückgang sind vielfältig: Nach Einschätzung des ifo-Instituts 4 zeigte sich die Konjunktur in Deutschland zu Jahresbeginn zunächst gespalten. Während die Industrie von nachlassenden Lieferengpässen, sowie von gesunkenen Energiepreisen profitierte und auf einen Wachstumskurs eingeschwenkt war, zehrte die anhaltend hohe Inflation an der Kaufkraft der privaten Haushalte und ließ den Konsum schrumpfen. Mit insgesamt 5,9 Prozent (2022: 6,9 Prozent) lag die Inflationsrate 2023 zwar unter dem Vorjahreswert, aber immer noch auf einem hohen Niveau (Quelle: Statistisches Bundesamt) 5. Nahrungsmittel (+12,4 Prozent) wiesen dabei eine höhere Teuerung auf als Energie (+ 5,3 Prozent) und waren damit der größte Preistreiber, auch wenn politische Entlastungsmaßnahmen die hohen Kosten erneut etwas dämpften. Die Konsumkonjunktur erholte sich wie erwartet nur langsam. Denn auch wenn die Einkommen der privaten Haushalte mit den Tariflöhnen und Inflationsprämien im Jahresverlauf gestiegen waren, konnte sich ein Reallohnplus erst in der zweiten Jahreshälfte einstellen. Der private Konsum blieb schwach und ging preisbereinigt um -0,8 Prozent zurück (2022: ebenfalls - 0,8 Prozent) (Quelle: Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz) 6. Damit erreichte er jedoch nicht wieder das Vor-Pandemie-Niveau aus dem Jahr 2019. Nicht nur die privaten Haushalte waren von den genannten Preissteigerungen stark betroffen, sondern auch ganze Wirtschaftszweige, wie das produzierende Gewerbe, energieintensive Branchen wie die Chemie- und Metallindustrie sowie die Baubranche mussten 2023 aufgrund hoher Kosten deutliche Einbußen hinnehmen. Hinzu kamen stark steigende Zinsen, die zu schlechteren Finanzierungsbedingungen führten, sowie eine geringere Nachfrage nach Gütern aus dem In- und Ausland (Quelle: Statistisches Bundesamt) 7. Eine positive Entwicklung war dagegen in vielen Dienstleistungsbereichen zu verzeichnen. Eine Ausnahme bildete der Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe, dessen wirtschaftliche Aktivität im Zuge der getrübten Konsumstimmung um ein Prozent zurückging (-1,0 Prozent) (Quelle: Statistisches Bundesamt) 8. Die deutsche Volkswirtschaft erlebte im Jahr 2023 erhebliche Schwankungen, hauptsächlich aufgrund geopolitischer und ökonomischer Ereignisse. Anfängliche Verbesserungen Dank gelockerter COVID-19-Restriktionen wurden durch die Ukraine-Invasion von Russland abgebremst. Die Inflationsrate stieg dramatisch an, was eng mit den steigenden Energiepreisen verbunden war und sich in einer Erhöhung der Verbraucherpreise widerspiegelte.

1 Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken - Statistisches Bundesamt (destatis.de)
2 BMWK - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im April 2023
3 Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken (destatis de)
4 Konsum und Industrie senden gegensätzliche Impulse für deutsche Konjunktur | Pressemitteilung Lifo Institut
5 Inflationsrate im Jahr 2023 bei +5,9 % - Statistisches Bundesamt (destatis.de)
6 RMWK - Die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Januar 2024
7 Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken (destatis.de)
8 Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken (destatis.de)

Der Konsum von Erfrischungsgetränken in Deutschland zeigte sich im Jahr 2023 weiterhin stabil und legte gegenüber dem Vorjahr leicht zu. Der ProKopf-Verbrauch lag auf Grundlage vorläufiger Berechnungen der Wirtschaftsvereinigung Alkoholfreie Getränke bei 124,9 Litern (2022: 121,6 Liter).

Positiv entwickelten sich im Jahr 2023 insbesondere Limonaden (30,2 Liter, 2022: 26,1 Liter) und Schorlen/Wasser plus Frucht-Getränke (7,1 Liter, 2022: 5,8 Liter). Inzwischen gibt es auch in diesen Kategorien viele Angebote mit weniger Kalorien. Angereicherte Getränke und Energiegetränke sowie die "light"-Varianten zeigen sich gegenüber dem Vorjahr schwächer.

III. Geschäftsverlauf

Der Umsatz konnte im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden (+ 1,5 %), wobei dieses ich im Inlang erhöhten und im Ausland sanken. Der Materialaufwand (+ 2,3 %) stieg, während der Personalaufwand (- 9,2 %) und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (- 22,9 %) sanken.

Das Finanzergebnis ist wie im Vorjahr negativ und resultiert insbesondere aus den Zinsen, welche aufgrund der Verbindlichkeiten gegenüber den Kreditinstituten zu zahlen sind.

IV. Lage

Die Lage des Unternehmens ist geprägt durch das operative Geschäft.

a) Ertragslage

Der Jahresüberschuss stieg im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um T€ 36 (+ 5,6 %), wobei die Umsatzsteigerung überwiegend auf die Belieferung von margenschwachen Großhandelskunden zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um T€ 342 (- 22,9 %), insbesondere durch den Rückgang der Fahrzeugkosten.

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist und unter Berücksichtigung von Skonto zu begleichen, sowie die Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Kapitalstruktur ist positiv. Einen wesentlichen Anteil daran hat die Konsolidierungspolitik der Vergangenheit aufgrund derer die Ergebnisse nahezu vollständig im Unternehmen verblieben. Die Eigenkapitalquote beträgt 38,8 %.

Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 durchgehend gesichert.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 142.646,51 € auf 8.351.564,67 €. (Vorjahr: 8.208.918,16 €). Dies ist auf der Aktivseite der Bilanz im Wesentlichen auf die gestiegenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zurückzuführen. Auf der Passivseite nahmen insbesondere das Eigenkapital und die sonstigen Verbindlichkeiten zu.

d) Gesamtaussage zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die LO DRINKS GmbH hat im vergangenen Geschäftsjahr die im Jahresabschluss 2022 prognostizierten Erwartungen an das Geschäftsjahr 2023 durchweg erfüllen, sowie teilweise übertreffen können. Durch gerstiegene Umsatzerlöse mit inländischen Kunden konnte die Gesellschaft die prognostizierte Umsatzentwicklung signivikant übertreffen.

V. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu stützen, sollen freiwerdenden Stellen sowie neu geschaffene Stellen durch qualifizierte Fachkräfte ersetzt werden. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Umsetzung von zielgerichteten Marketingmaßnahmen. Diese Maßnahmen sollen das Wachstumspotential des Unternehmens in Zukunft fördern und die bestehenden Erfolgsfaktoren sichern.

Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen der Geschäftspolitik geplant.

Für die Zukunft werden aufgrund der international bestehenden Krisenherde und politischen Entwicklungen weiterhin starke länderspezifische Schwankungen bei der Umsatzentwicklung erwartet. Darüber hinaus können aufgrund dieser Ereignisse auch Umsatzrückgänge nicht ausgeschlossen warden.

Bedeutsam sind in diesem Zusammenhang auch die Auswirkungen aufgrund des Ukraine-Krieges, insbesondere im Zusammenhang mit den Wareneinkäufen, Energie- und Personalkosten.

Aufgrund dieser vielfältigen Faktoren wird davon ausgegangen, dass die Erträge nur leicht steigen werden. Insgesamt wird die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv sein.

VI. Chancen und Risikobericht

Risiken für das Geschäft ergeben sich aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und somit insbesondere aus dem Konsumklima in Folge anhaltendender Wirtschafts- und Finanzkrisen im Euroraum. Mit verstärktem Wettbewerbsdruck wird ein zunehmender Preisdruck möglich, der Einfluss auf Vermarktungsstrategien und Kundenbeziehungen haben kann. Diesen Risiken stehen wiederum Chancen im Markt durch weitere Investitionen in Marketing- und Verkaufsförderungsmaßnahmen sowie Produktinnovationen gegenüber, mit denen mehr Käuferhaushalte und jugendliche Konsumenten gewonnen werden sollen.

Neben den allgemeinen Risiken besteht das Risiko in Gerichtsverfahren gegenüber der Finanzverwaltung zu unterliegen. Bei Eintreten dieser Situation, ist der Bestand des Unternehmens gefährdet. Laut Auskunft der Rechtsanwälte werden die Forderungen der Finanzverwaltung dem Grunde und der Höhe nach bestritten. Jedoch gehen die Anwälte von einem positivem Verfahrensverlauf aus. Die bestrittenen Verpflichtungen gegenüber der Finanzverwaltung betragen für die Zeiträume 2011 - 2016 insgesamt 6.796.095,96 €. Die Vollziehung der Steuerbescheide wurde vom Finanzgericht unter Festsetzung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 1.350.000,- € ausgesetzt. Andere bestandsgefährdende oder die Gesellschaft wesentlich beeinträchtigende Risiken bestehen nicht.

 

Troisdorf, den 15. November 2024

gez. Faruk Zade Muhsinoglu, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk

Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Jahresabschlussprüfung haben wir mit Datum vom 21. März 2025 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die LO DRINKS GmbH, Troisdorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der LO DRINKS GmbH, Troisdorf - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LO DRINKS GmbH, Troisdorf, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwänden gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personenhandelsgesellschaften im Sinne des § 264 a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während unserer Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass zukünftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 21. März 2025

Uwe Kuhnke, Wirtschaftsprüfer

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