Zweite JCI Holding GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Reese seit 24.1.2017 | Geschäftsführer |
Peter Schieser seit 24.1.2017 | Geschäftsführer |
Jean-Philippe De Waele seit 12.7.2016 | Geschäftsführer |
Keith Ernest Wandell seit 30.4.2008 | Geschäftsführer |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Johnson Controls Design GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Johnson Controls GmbHBurscheidJahresabschluss zum 30. September 2015LageberichtI. Grundlagen der GesellschaftA. Geschäftsmodell der Gesellschaft 1. Organisation und rechtliche Struktur Die Johnson Controls GmbH ist ein Unternehmen der Johnson Controls Inc., Milwaukee, Wisconsin/ USA, als Konzernobergesellschaft und der JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid, sowie der Erste JCI Holding GmbH, Burscheid, als deutsche Zwischenholdinggesellschaften. Gesellschafter sind die Erste JCI Holding GmbH, Burscheid, mit einem Anteil von 94 % sowie die JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid, mit einem Anteil von 6 %. Der Johnson Controls GmbH, Burscheid, obliegt die Hauptverwaltung für die Gesellschaften des Bereiches Automotive der Johnson Controls-Gruppe für die Regionen Europa, Südafrika und Südamerika. Alle entstandenen Kosten im Zusammenhang mit erbrachten Management- und Dienstleistungen werden zuzüglich einer Marge an die verbundenen Unternehmen, welche die Leistungen bezogen haben, belastet. 2. Geschäftsbereiche Unsere Gesellschaft erbringt ferner Entwicklungsleistungen sowohl für verbundene Unter-nehmen, als auch direkt für Automobilhersteller. Des Weiteren erbringen verschiedene Customer Business Units Dienstleistungen für verbundene Unternehmen. Auch diese Leistungen werden weiterbelastet. Zudem lässt die Gesellschaft im Contract Manufacturing Modell "TRIM" Teile fertigen, die überwiegend an verbundene Unternehmen verkauft werden. Bei diesem Modell werden im Rahmen einer Lohnfertigung, bei der das Material durch uns gestellt wird, Sitzbezüge hergestellt. B. Forschung und Entwicklung Für die Gesellschaft stellt der Bereich "Engineering" einen Teil der Geschäftstätigkeit dar. Dieses Feld ist entscheidend für das Erlangen von Produktionsaufträgen. Der Großteil der Entwicklungsaufwendungen entfiel auf Projekte folgender Hersteller:
Beispielhaft wird durch den Einsatz von Naturfasermatten als Basismaterial für Türverkleidungen weiterhin an der Recyclingfähigkeit der eingesetzten Materialien sowie an der geforderten Gewichtsreduzierung gearbeitet. II. WirtschaftsberichtA. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Da unser Geschäft im Wesentlichen auf international tätigen Kunden beruht, folgen anbei Ausführungen zu den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Im Jahr 2015 expandierte die Weltproduktion schwächer als erwartet. Die starken Impulse der gesunkenen Ölpreise, die schon Ende 2014 die konjunkturelle Belebung gefördert haben, und die für die Exportwirtschaft günstigen Wechselkurse wurden durch die Auswirkungen der Wachstumsverlangsamung in China sowie durch die Belastung rohstoffexportierender Länder wie Russland und Brasilien durch die dauerhaft niedrigen Öl- und Rohstoffpreise abgeschwächt. 1 Im Jahr 2015 konnte die Weltproduktion um 2,4 % (im Vorjahr 2,6%) zulegen. 2 Für das Jahr 2016 wird ein Zuwachs um 3,4 % und für das Jahr 2017 um 3,6 % erwartet. 3 Das europäische Wirtschaftswachstum zog in 2015 an und betrug 1,9 % in der EU bzw. 1,6 % im Euroraum. Dieses Wachstum war neben den Einflüssen, die auch die Weltproduktion beeinflusst haben, durch die europäische Fiskalpolitik gestärkt worden. In 2016 wird mit der anhaltenden Beschleunigung des privaten Verbrauchs gerechnet und es soll wieder mehr investiert werden. 4 Die Wirtschaftstätigkeit in der EU und im Euroraum wird weiterhin ein mäßiges Wachstum aufweisen, das sich im Jahr 2017 weiter auf 2,0% in der EU bzw. 1,9 % im Euroraum beschleunigen wird. 5 Die deutsche Wirtschaft expandiert ebenfalls weiter. Besonders stark war die gesamtwirtschaftliche Expansion im zurückliegenden ersten Kalenderhalbjahr 2015. Während das dritte Quartal schwächer ausfiel, lag das Jahresschlussquartal wieder auf dem Niveau des ersten Halbjahres. 6 Auch wegen dieses starken Jahresauftaktes erhöht sich das Bruttoinlandsprodukt im Durchschnitt des laufenden Jahres um 1,7 % leicht über dem Vorjahresdurchschnitt von 1,6%. 7 Während Institute ihre Prognose für das Jahr 2015 im Vergleich zur Gemeinschaftsdiagnose vom Herbst 2014 merklich nach oben revidierten, erhöhte der IWF seine Prognose vom Januar 2016 im Vergleich zu der vom Oktober 2015 lediglich um 0,1% auf 1,7% für 2016 und um 0,2% ebenfalls auf 1,7% für 2017. 8 Es wird erwartet, dass die Konsumausgaben der privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2016 real um 2% ansteigen und somit das Wirtschaftswachstum weiterhin unterstützen. 9 2. Bra n chenbezogene Rahmenbedingungen: Automobilkonjunktur Die beiden großen Automobilmärkte USA und China erreichten im Kalenderjahr jeweils neue Höchststände, während Westeuropa das beste Niveau seit fünf Jahren erreichte. In Brasilien, Russland und Japan hingegen ging der Neuwagenabsatz zurück, wobei der Rückgang in Japan lediglich schwach war. 10 Die Zulassungszahlen in Europa (EU28) sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Oktober 2013 bis September 2014 in den Monaten Oktober 2014 bis September 2015, also im Geschäftsjahr der Gesellschaft, um fast 8 % von 12.413 Tsd. Einheiten auf 13.388 Tsd. Einheiten angestiegen. Damit ist insgesamt eine weitere Erholung des europäischen Marktes im Geschäftsjahr 2014/15 zu sehen. Auf allen Top-5-Märkten ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Plus zu verzeichnen: Deutschland erhöhte sein Neuzulassungsvolumen um fast 5 % von 3.017 Tsd. auf 3.163 Tsd. Fahrzeuge, in Frankreich ist ein Anstieg um über 3% von 1.818 Tsd. Einheiten auf 1.880 Tsd. Einheiten und in Italien um über 13 % von 1.333 Tsd. Einheiten auf 1.512 Tsd. Einheiten zu verzeichnen. In Großbritannien ergibt sich eine Zunahme um fast 8 % von 2.428 Tsd. Einheiten auf 2.615 Tsd. Einheiten. Spitzenreiter ist Spanien, wo eine Zunahme der Neuzulassungen im zweistelligen Bereich von über 22 % von 817 Tsd. auf 999 Tsd. Einheiten zu verzeichnen ist. Diese Entwicklung hielt auch im Zeitraum Oktober bis Dezember 2015 im Vergleich zum Oktober bis Dezember 2014 weiter an. 11 Nachdem sich der Pkw-Inlandsmarkt im Kalenderjahr 2014 sowie auch im Geschäftsjahr 2013/14 erwartungsgemäß positiv entwickelt hat, setzte sich der positive Trend auch im Zeitraum Oktober 2014 bis September 2015 fort, so dass im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein deutlicher Anstieg der Zulassungszahlen von annähernd 5 % zu verzeichnen ist. Die deutsche Automobilindustrie hat damit erneut ihre globale Wettbewerbsfähigkeit unter Beweis gestellt und setzt ihre Stabilisierung weiter fort. 12 Im Geschäftsjahr 2014/15 ist in Deutschland sowohl bei den Exporten ein Anstieg um fast 2% von 4.314 Tsd. Einheiten auf 4.391 Tsd. Einheiten als auch bei der inländischen Produktion um annähernd 2 % von 5.597 Tsd. Einheiten auf 5.693 Tsd. Einheiten im Vergleich zum Geschäftsjahr 2013/2014 zu verzeichnen. Die deutsche Automobilindustrie, deren Anteil am Welt-Pkw-Markt rund ein Fünftel beträgt, hat sich auf die Marktveränderungen eingestellt und hält Schritt mit der Entwicklung des Pkw-Weltmarktes, was sich deutlich an der derzeitigen positiven Entwicklung erkennen lässt. Der PKW-Inlandsmarkt, die Exporte sowie die Produktion sind somit weiter auf Wachstumskurs. Dies ist auch an den Ist-Zahlen für das letzte Quartal des Kalenderjahres 2015 zu erkennen. Die Anzahl der Neuzulassungen steigt um durchschnittlich 5,9%, die der Exporte um 2,9% und die der Produktion um 2,8%, wobei die Exporte und inländische Produktion im Dezember 2015 sogar unter Vorjahresniveau liegen. 13 Die aktuelle Entwicklung im Zusammenhang mit dem sogenannten Volkswagen-Abgasskandal können auf ihre künftige Wirkung momentan noch nicht abgeschätzt werden. B. Personal Die Anzahl der Arbeitnehmer zum 30. September 2015 hat sich im Vergleich zum Vorjahreszeitpunkt um 71 auf 790 reduziert. Die Gesellschaft beschäftigte zum 30. September 2015 fünf gewerbliche Arbeitnehmer und 785 Angestellte. C. Umweltschutz Die Johnson Controls-Gruppe wendet erhebliche finanzielle und personelle Ressourcen auf, um Umwelt- und Arbeitsschutzgesetze einzuhalten, und führt Verfahren zur Förderung und Sicherung der Compliance durch. Umweltschutzaspekte sind Teil sämtlicher wichtigen Investitionsentscheidungen. Durch diverse Recyclingprojekte werden erhöhte Anstrengungen unternommen, um Ausschussmaterial wieder in den Produktionsprozess zurückzuführen und dadurch Materialverbräuche zu reduzieren sowie Umweltbelastungen zu minimieren. Entsprechend der Empfehlungen des Funktionsbereiches "Health, Safety and Environment" sowie der Risiko- und Kosteneinschätzung externer Gutachter wurde ein mögliches Verpflichtungspotential aus verschiedenen Sachverhalten geprüft. Wesentliche Umweltrisiken sind zum heutigen Zeitpunkt nicht erkennbar. D. Geschäftsverlauf Die bedeutsamen zur internen Steuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren des Konzerns sowie der Gesellschaft sind die "Sales" sowie das auf Grundlage US-amerikanischer Rechnungslegungsvorschriften (US GAAP) ermittelte "Segment Income" (SINC). Der wesentliche Effekt aus der Überleitung der nach US GAAP ermittelten "Sales" ergibt sich aus der Ausweisänderung der Piece Price Einnahmen. Das "Segment Income" ermittelt sich durch "Sales" abzüglich "Costs of Goods/ Service Sold". Von der sich so ergebenden "Gross Margin" werden die "SGA - Selling, General and Administrative Expenses" abgezogen. Dies ergibt dann das "Segment income". Dies entspricht grundsätzlich dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Die wesentlichen Effekte stellen Ausweisänderungen im Bereich der Intercompany Weiterbelastungen wie u.a. Lizenzgebühren sowie Transferpreisanpassungen dar. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit nach HGB enthält zudem das Finanzergebnis. Zu den wesentlichen Bewertungsunterschieden zwischen HGB und US GAAP verweisen wir auf den Anhang. Zum 30. September 2015 betrugen die Net Sales T€ 703.225 (Vorjahr: T€ 408.595) und das SINC T€ 204.532 (Vorjahr: T€ 42.621). Wichtiger nicht finanzieller Leistungsindikator mit interner Steuerungsrelevanz ist die Arbeitssicherheit, welche zur Minimierung der Arbeitsunfälle in unseren Werken beiträgt und quantitativ durch Dokumentation der Anzahl an Arbeitsunfällen nachgehalten wird. Die Johnson Controls GmbH, Burscheid, ist aufgrund ihrer Geschäftstätigkeit im Rahmen von Service- und Dienstleistungsfunktionen allerdings nur zum Teil direkt von den Entwicklungen der Automobilindustrie betroffen. Dennoch muss das Management der Gesellschaft die Marktsituation in der Planung und Ausrichtung der Gesellschaft einbeziehen und Kostenreduzierungen durchführen, was sich auch in der Durchführung von Restrukturierungsmaßnahmen ausdrückt. Die Umsätze für das Geschäftsjahr 2014/15 sind erwartungsgemäß gestiegen (T€ 1.305.047; Vorjahr T€ 1.119.471) und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (T€ 20.342; Vorjahr: T€ -78.496) ist positiv, da im Geschäftsjahr 2014/15 keine Aufwendungen für Verlustübernahmen anfielen. Diese Umsatzentwicklung entspricht einem prozentualen Anstieg von 16,6 % (Vorjahr: 11,7%). Mit Wirkung zum 1. Mai 2015 wurde gemäß Kauf- und Übertragungsvertrag der Geschäftsbetrieb Interiors an die Johnson Controls Interiors Management Germany Ltd & Co. KG, Neuss (jetzt: Yanfeng Europe Automotive Interior Systems Management Limited & Co. KG, Neuss) veräußert. Die Mitarbeiter dieses Geschäftsbetriebs sind im Rahmen des Betriebsüberganges gemäß § 613a BGB auf das übernehmende Unternehmen übergegangen. Wesentliche Auswirkungen ergaben sich insbesondere im Bereich des Anlagevermögens sowie der sonstigen betrieblichen Erträge. Im Zusammenhang mit der Finanzierung wurde aufgrund des Gesellschafterbeschlusses vom 30. Juli 2015 eine Entnahme aus der Kapitalrücklage gem. §272 Abs. 2 Nr. 4 HGB der Johnson Controls Roth Frères INSITU Technologie GmbH, Waghäusel, in Höhe von EUR 42.818.466,00 vorgenommen und an unsere Gesellschaft ausgezahlt. Mit Beschluss vom gleichen Datum wurden zudem Entnahmen aus der Kapitalrücklage gem. §272 Abs. 2 Nr. 4 HGB unserer Gesellschaft beschlossen und erfolgten zum einen in Höhe von EUR 53.409.358,04 von der erste JCI Holding GmbH, Burscheid, sowie zum anderen in Höhe von EUR 3.409.107,96 von der JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid. Des Weiteren wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 22. Dezember 2014 eine Entnahme aus der Kapitalrücklage gem. §272 Abs. 2 Nr.4 HGB in Höhe von EUR 35.380.000,00 vorgenommen und an die erste JCI Holding GmbH, Burscheid, ausgezahlt. Zu den hieraus resultierenden Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage verweisen wir zudem auf die entsprechenden Ausführungen zur Lage der Gesellschaft im Abschnitt E. E. Lage der Gesellschaft 1. Ertragslage Die Ertragslage stellt sich wie folgt dar:
Die Umsatzerlöse resultieren aus Management-, Dienst- und Entwicklungsleistungen sowie aus dem Contract Manufacturing Modell. Die Management- und Dienstleistungen ergeben sich im Wesentlichen aus Leistungen an europäische Tochterunternehmen der Johnson Controls Inc. mit Sitz in Milwaukee, Wisconsin/ USA. Die Entwicklungsleistungen werden sowohl für verbundene Unternehmen als auch direkt für Automobilhersteller erbracht. Die Umsätze des Contract Manufacturing Modells werden überwiegend mit verbundenen Unternehmen im Business der Herstellung von Sitzbezügen (TRIM Business) erzielt. Die Umsätze im Geschäftsjahr 2014/15 stiegen um T€ 185.576 auf T€ 1.305.047. Dies bedeutet eine Erhöhung des Umsatzes um 16,6 %. Die Herstellungskosten stiegen im Vergleichszeitraum um T€ 161.929 auf T€ 1.279.652 (+14,5 %). Im Einzelnen stellt sich die Entwicklung der beiden Bereiche wie folgt dar:
Die Erhöhung der Umsatzerlöse resultiert im Wesentlichen aus dem Bereich Contract Manufacturing in Höhe von T€ 617.713 (Vorjahr T€ 383.980). Die Umsatzerlöse im Bereich Management- und Entwicklungsleistungen für die Johnson Controls Gruppe bzw. die Automobilhersteller leicht gestiegen annähernd auf Vorjahresniveau. Die Herstellungskosten für Unterstützungs- sowie Entwicklungsleistungen (T€ 679.250) entwickelten sich proportional zu den Umsatzerlösen. Die Herstellungskosten für das Contract Manufacturing Modell beliefen sich im Geschäftsjahr auf T€ 600.402 und sind damit unterproportional zu den Umsätzen angestiegen. Insgesamt hat sich das Bruttoergebnis vom Umsatz um T€ 23.646 auf T€ 25.394 verbessert. Hierbei ist hervorzuheben, dass sich das originäre Geschäft der JC GmbH als Dienstleister für Management- und Entwicklungsleistungen für die europäischen Johnson Controls Gesellschaften im Vergleich zum Vorjahr leicht positiv entwickelt hat. Diese Entwicklung wird durch die positive Entwicklung im Bereich der Lohnfertigung verstärkt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich von T€ -78.496 auf T€ 20.342. Diese positive Veränderung resultiert insbesondere aus um T€ 53.791 rückläufigen Aufwendungen aus der Verlustübernahme sowie durch den Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, während die gestiegenen allgemeinen Verwaltungskosten diese Entwicklung gegenläufig kompensieren. Im Geschäftsjahr 2014/15 wurden keine Beteiligungen außerplanmäßig abgeschrieben. Aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Johnson Controls Roth Frères INSITU Technologie GmbH, Waghäusel, ergeben sich Erträge aus der Gewinnabführung in Höhe von T€ 4.076 (Vorjahr: T€ 53.791 Aufwendungen aus der Verlustübernahme). Die Vertriebskosten entwickelten sich überproportional zu den Umsatzerlösen aus dem Contract Manufacturing. Die allgemeinen Verwaltungskosten sind um T€ 14.906 auf T€ 31.155 angestiegen. Dies ist im Wesentlichen Folge aus dem starken Anstieg der Aufwendungen für Konzernumlagen für empfangene Leistungen, insbesondere zurückzuführen auf die Umsatzerlöse der Werke in Piteşti und Ploieşti, Rumänien ("TRIM" Geschäft). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind auf Grund von positiven Fremdwährungseffekten, höheren Erträgen aus der Kostenweiterbelastungen und Erträgen aus dem Verkauf von Anlagengütern (insbesondere im Zusammenhang mit den Interiors-Aktivitäten) angestiegen. Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist wesentlich begründet durch gesunkene Restrukturierungsaufwendungen von T€ 4.630 (Vorjahr: T€ 11.833) sowie ausgebliebene Aufwendungen für Drohverlustrückstellungen (Vorjahr: T€ 13.951) Das Zinsergebnis in Höhe von T€ -551 (Vorjahr: T€ 1.042) resultiert aus einem starken Rückgang der Zinserträge aus gewährten Darlehen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 11.161 (Vorjahr: T€ 14.785) und demgegenüber weniger stark gesunkenen Zinsaufwendungen aus Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 2. Finanzlage
Der ausgewiesene Finanzmittelbestand am Ende der Periode spiegelt die Guthaben bei Kreditinstituten wieder. Bei der Beurteilung der Finanzlage ist zu berücksichtigen, dass die Gesellschaft als Cash-Pool-Führerin in das Cash-Management der Johnson Controls-Gruppe eingebunden ist und die Finanzierung der Konzerngesellschaften sicherstellt. Die Liquidität war zu keinem Zeitpunkt im Berichtsjahr gefährdet. Zur Verminderung des Währungsrisikos wurden Devisentermingeschäfte durch die JC GmbH abgeschlossen. Diese Geschäfte beziehen sich auf die Kurssicherung aller Zahlungsströme in Fremdwährung aus dem operativen Geschäft. Abgesichert wurden Fremdwährungsverbindlichkeiten sowie Fremdwährungsforderungen innerhalb der Johnson Controls-Gruppe. Die Absicherungen dienen ausschließlich der Reduzierung des durch die Transaktionen in fremder Währung hervorgerufenen Risikos. Die Kurssicherung betraf im Geschäftsjahr 2014/15 die Währungen US-Dollar, tschechische Kronen, britische Pfund, polnische Zloty, japanische Yen, rumänische Leu, ungarische Forint sowie schwedische Kronen. Die durchgeführten Transaktionen erfolgten zentral für alle Konzerngesellschaften stets in Abstimmung mit der Finanzmitteldisposition der Johnson Controls-Gruppe in Brüssel und haben Laufzeiten bis zu einem Jahr. 3. Vermögenslage Die Vermögensstruktur nach Fristigkeiten stellt sich per 30. September 2015 wie folgt dar:
Die Bilanzsumme sinkt im Vergleich zum Vorjahr von T€ 2.518.081 um T€ 115.703 auf T€ 2.402.378. Die Veränderung resultiert insbesondere aus dem Rückgang des langfristigen Vermögens. Gleichzeitig haben sich das kurzfristige Vermögen und der Rechnungsabgrenzungsposten auch vermindert. Der deutliche Rückgang des langfristigen Vermögens ist im Wesentlichen auf die basierend auf dem Gesellschafterbeschluss vom 30. Juli 2015 erfolgte Entnahme aus der Kapitalrücklage gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB der Johnson Controls Roth Frères INSITU Technologie GmbH, Waghäusel, in Höhe von EUR 42.818.466 und den damit im Zusammenhang stehenden Rückgang des Beteiligungsansatzes der Gesellschaft zurückzuführen. Zudem hat die Gesellschaft, wie bereits im Geschäftsverlauf dargestellt, im Geschäftsjahr 2014/15 das mit dem veräußerten "Interiors"-Geschäftsbetrieb im Zusammenhang stehende Anlagevermögen veräußert, was neben den laufenden Abschreibungen der immateriellen Vermögensgegenstände zu einem Rückgang des langfristigen Vermögens führt. Die Rückgang des kurzfristigen Vermögens resultiert im Wesentlichen aus den gesunkenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen und zwar insbesondere aufgrund der um T€ 62.357 auf T€ 1.112.398 (Vorjahr: T€ 1.174.755) gesunkenen Cash-Pool Forderungen. Gegenläufig sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 83.724 (Vorjahr: T€ 69.471) sowie die Forderungen gegen die Gesellschafterin aus dem Ergebnisabführungsvertrag um T€ 4.076 auf T€ 194.630 angestiegen. Die Reduzierung der Rechnungsabgrenzungsposten ist im Wesentlichen bedingt durch die im Vorjahr geleisteten Leasingvorauszahlungen für das bewegliche Anlagevermögen (Anlagen und Maschinen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung). Die Kapitalstruktur nach Fristigkeiten stellt sich per 30. September 2015 wie folgt dar:
Die Eigenkapitalquote verschlechtert sich von 26,5% auf 24,0 %. Der Rückgang ist durch den Rückgang des Eigenkapitals sowie des kurzfristigen Fremdkapitals begründet. Der Rückgang im Eigenkapital ergibt sich aufgrund der im Folgenden dargestellten Sachverhalte. Mit Gesellschafterbeschluss vom 22. Dezember 2014 wurde beschlossen, einen Betrag in Höhe von EUR 35.380.000,00 aus der Kapitalrücklage gem. §272 Abs. 2 Nr. 4 HGB unserer Gesellschaft zu entnehmen und an die Gesellschafterin Erste JCI Holding GmbH ausgeschüttet. Mit Beschluss vom 30. Juli 2015 wurden zudem Entnahmen aus der Kapitalrücklage gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB unserer Gesellschaft beschlossen und erfolgten zum einen in Höhe von EUR 53.409.358,04 von der erste JCI Holding GmbH, Burscheid, sowie zum anderen in Höhe von EUR 3.409.107,96 von der JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid. Das kurzfristige Fremdkapital sank im Vergleich zum Vorjahr um T€ 23.398 auf T€ 1.817.640. Dies ist insbesondere durch den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von T€ 881.775 auf T€ 530.970 aufgrund geringerer Inanspruchnahme von bestehenden Kreditlinien begründet. Die Steigerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist im Wesentlichen auf höhere Verpflichtungen aus dem Contract Manufacturing zurückzuführen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultiert insbesondere aus gestiegenen Verbindlichkeiten aus dem Cash-Pooling gegenüber verbundenen Unternehmen. Gegenläufig haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aus dem Ergebnisabführungsvertrag um T€49.885 vermindert. Die Rückstellungen sind um T€ 14.312 auf T€ 62.152 gesunken, wobei die Pensionsrückstellungen angestiegen sind, während die sonstigen Rückstellungen zurückgegangen sind. III. NachtragsberichtAm 24. Juli 2015 wurde von der Konzernmutter Johnson Controls Inc., Milwaukee/ USA, kommuniziert, dass geplant ist, die Automotive Sparte des Konzern zur eigenständigen Adient-Gruppe abzuspalten und im Geschäftsjahr 2016/17 an der New York Stock Exchange zu notieren (Spin-Off). Mit dieser Entscheidung sind für die Gesellschaft Unsicherheiten und Risiken verbunden. Diese resultieren aus der zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung noch nicht vollständig ausgearbeiteten Struktur der Übertragung des Geschäfts auf Adient sowie aus gegebenenfalls hohen Kosten und deutlicher Belastung des Managements durch die Transaktion. Insgesamt könnten sich aus dem Spin-Off negative Konsequenzen für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft ergeben. Aus diesem Grund hat die Johnson Controls Holding Company Inc., Plymouth, Minnesota/ USA, am 8. April 2016 eine Patronatserklärung mit einer Laufzeit bis zum 31. Mai 2018 abgegeben. Danach ist die Johnson Controls Holding Company Inc., Plymouth, Minnesota/ USA, im Innenverhältnis verpflichtet, unsere Gesellschaft finanziell so auszustatten, dass diese in der Lage ist, ihre Verpflichtungen während dieses Zeitraums jederzeit zu erfüllen. Für den Geschäftsbereich Automotive insgesamt wird erwartet, dass dieser Spin-Off durch die Konzentration auf unser Kerngeschäft und die Verfügbarkeit von Mitteln für Investitionen in Neugeschäft mittel- und langfristig Chancen für eine positive Entwicklung bietet. IV. Chancen- , Risiko- und PrognoseberichtA. Risikobericht 1. Risikomanagementsystem Ziel des Risikomanagementsystems ist es, den wirtschaftlichen Erfolg der Gesellschaft sicherzustellen und etwaige entwicklungsbeeinträchtigende Tatsachen oder bestands-gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Die Gesellschaft ist in das konzernweite Risikomanagementsystem der Johnson Controls-Gruppe eingebunden. Darüber hinaus werden durch die Konzerngeschäftsleitung in periodischen Abständen aktuelle Einschätzungen über Risikopotentiale der Gesellschaft vorgenommen und ausgewertet. Hinsichtlich des rechtzeitigen Erkennens von wesentlichen Risiken erfolgt eine regelmäßige Kontrolle der kurz- und langfristigen Unternehmensplanung sowie die regelmäßige Überwachung und Aktualisierung unseres internen Kontrollsystems auch im Zusammenhang mit den Anforderungen der US-Börsenaufsicht. Ein wesentlicher Teil unseres Risikomanagementsystems ist eine detaillierte Finanz- und Budgetplanung zu Beginn eines jeden Geschäftsjahres. Die Planung wird im Rahmen von quartalsmäßigen Fortschreibungen ("Forecast") an die Änderungen in der Geschäftstätigkeit sowie die Branchenentwicklung und Entwicklung des wirtschaftlichen Umfeldes angepasst. Ferner werden im Rahmen der monatlichen Berichterstattung an die Sektor- bzw. Segmentleitung die Abweichungen zu den Planzahlen analysiert, um mögliche Risiken in den Funktionsbereichen frühzeitig zu erkennen. Schließlich werden regelmäßige bereichsübergreifende Kostenmeetings durchgeführt. Die wesentlichen Ergebnisse dieser Besprechungen werden dazu genutzt, die Kontrollen sowie die Effizienz in den Prozessabläufen zu verbessern. 2. Risiken Auf Grundlage des dargestellten Risikomanagementsystems erfolgt dabei vor allem eine differenzierte Betrachtung der folgenden Risikokategorien:
Die oben genannten Risikokategorien unterliegen weiterhin einer strengen Überwachung durch die verantwortlichen Organe unserer Gesellschaft. Grundsätzlich ist die Gesellschaft von der europäischen Automobilkonjunktur abhängig und indirekt sehr stark von der weiteren Entwicklung auf den Rohstoff- und Energiemärkten. Risikoorientierte Handlungsszenarien wurden für alle Funktionsbereiche erarbeitet und in einen Maßnahmenkatalog der Johnson Controls-Gruppe eingearbeitet. Im Bedarfsfall können diese zielgerichtet eingesetzt werden. Aufgrund des dargestellten Risikomanagementsystems wurden von uns im Einzelnen insbesondere folgende Risiken identifiziert:
Den Risikograd der identifizierten Risiken schätzen wir als gering ein, da hierauf wie folgt reagiert und diese somit wie dargestellt abgesichert werden. Dem Absatzrisiko, das sich aus Volumenrückgängen sowie auch aus dem Auslaufen von bestehenden Aufträgen oder dem Verlust von Folgeaufträgen ergibt, mit den daraus resultierenden Auslastungsrisiken sowie dem Marktrisiko mit dem daraus resultierenden Kostendruck durch die Kunden wird mittels einer zeitnahen Produktionssteuerung und einer fortlaufenden Überwachung und Planung innerhalb der Johnson Controls-Gruppe entgegengewirkt. Zudem wird versucht, weitere Aufträge sowie insbesondere Folgeaufträge zu akquirieren, um dem Auslastungsrisiko entgegen zu wirken. In diesem Zusammenhang unterliegt auch das Risiko von Standortverlagerungen von Kunden ins Ausland einer genauen Überwachung. Dem Insolvenzrisiko bei Lieferanten wird durch ein zeitnahes Lieferantenmanagement entgegengewirkt. Es wird versucht, der Abhängigkeit von Lieferanten durch Erweiterung des Lieferantenkreises entgegenzuwirken. Zudem unterliegt das Insolvenzrisiko bei Lieferanten einer gesonderten Überwachung durch das Management. Hier werden in ständiger Aktualisierung Handlungsszenarien erarbeitet. Damit das Unternehmen fortbestehen und sich entwickeln kann, müssen wir hochqualifizierte Manager und Mitarbeiter einstellen, halten und weiterbilden. Nur mit diesen Führungsqualitäten und -kapazitäten und dem dazugehörigen Wissen und der Erfahrung können wir unsere Ziele erreichen und den strategischen Plan ausführen. Organisatorische Änderungen und Änderungen im Reporting können zu einer erhöhten Fluktuation führen. Zusätzlich kann eine erhöhte Fluktuation oder das Unvermögen, qualifizierte Mitarbeiter anzuwerben oder zu halten, einen negativen Effekt auf das operative Ergebnis haben. Personalrisiken aus der Fluktuation von Leistungsträgern begegnen wir durch umfangreiche Förderungsmaßnahmen und regelmäßig stattfindenden Performance-Reviews. Das Vergütungssystem wird durch externe Berater begutachtet. Zu den potenziellen Risiken, die sich aus dem Spin-Off ergeben können, verweisen wir auf den "Nachtragsbericht". In diesen aufgeführten Punkten sehen wir grundsätzlich ein inhärentes entwicklungsbeeinträchtigendes Risiko, dem durch regelmäßige Kontrolle der kurz- und langfristigen Unternehmensplanung sowie durch die regelmäßige Überwachung durch uns Rechnung getragen wird. Unter Vorbehalt der üblichen branchenbedingten Geschäftsrisiken, den vorgenannten Risiken sowie den aktuellen Entwicklungen sehen wir zur Zeit keine weiteren besonders hervorzuhebenden, insbesondere keine bestandsgefährdenden Risiken. Der Fortbestand des Unternehmens ist nicht gefährdet. B. Chancenbericht Durch die ausgeprägte Kundenorientierung der Johnson Controls-Gruppe und eine intensive Zusammenarbeit auf allen Ebenen wird weiter daran gearbeitet, die Voraussetzungen zu schaffen, neue Entwicklungsaufträge zu erzielen, und damit auch mittelbar das Geschäft der Johnson Controls GmbH zu stärken. Weiterhin wird durch permanente Kostensenkungsmaßnahmen die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Gesellschaft verbessert. Weiterhin ist im derzeitigen Marktumfeld die hervorragende Kapitalausstattung der Johnson Controls-Gruppe ein Vorteil im Wettbewerb um zukünftige Aufträge. Hierdurch kann die Johnson Controls-Gruppe dem Kunden dauerhafte Lieferfähigkeit gewährleisten. Langfristig werden zudem Chancen aus dem Geschäftsfeld Contract Manufacturing gesehen. Zu den potenziellen Chancen, die sich aus dem Spin-Off ergeben können, verweisen wir auf den "Nachtragsbericht". Aktuell werden darüber hinaus weitere strategische Optionen vom Management geprüft. C. Prognosebericht Wie unter Abschnitt II. D. "Geschäftsverlauf" dargestellt sind die bedeutsamen zur internen Steuerung verwendeten finanziellen Leistungsindikatoren des Konzerns sowie der Gesellschaft die "Sales" sowie das auf Grundlage US-amerikanischer Rechnungslegungs-vorschriften (US GAAP) ermittelte "Segment Income" (SINC). Dies entspricht grundsätzlich dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, jedoch ohne das darin enthaltene Finanzergebnis und die Restrukturierungsaufwendungen. Die Johnson Controls GmbH als Europazentrale beschreitet weiter den Weg als Service- und Entwicklungszentrale für die europäischen Produktionsunternehmen der Johnson Controls- Gruppe. Durch die weitere Flexibilisierung der Fertigungsstruktur, Kostensenkungsmaßnahmen, Maßnahmen zur Verbesserung der Profitabilität bzw. der Weiterführung des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses in allen Bereichen des Unternehmens die Erreichung der Unternehmensziele unterstützt. Zu der Entscheidung des geplanten Spin-Offs verweisen wir auf den "Nachtragsbericht". Im Zusammenhang mit dem Spin-Off ist für die JC GmbH eine rückwirkende Ausgliederung durch Aufnahme der Automotive Sparte auf die Johnson Controls Services GmbH, Burscheid zum 1. Oktober 2015 geplant. Die Mitarbeiter dieser Werke gehen im Rahmen des Betriebsüberganges gemäß § 613a BGB auf die Johnson Controls Services GmbH, Burscheid, über. Unter Berücksichtigung der derzeitigen Planung und Auftragssituation, die den o.g. Spin-Off noch nicht berücksichtigt, erwarten wir für das Geschäftsjahr 2015/16 höhere Net Sales, wobei sich die Erholung der Automobilindustrie auch positiv auf den Bereich Contract Manufacturing auswirken sollte. Wir erwarten aufgrund der prognostizierten positiven Umsatzentwicklung insgesamt für das Geschäftsjahr 2015/16 ein höheres SINC Ergebnis als im Geschäftsjahr 2014/15. Für das Geschäftsjahr 2016/17 erwarten wir sinkende Net Sales sowie ein geringeres SINC als in 2014/15 und 2015/16. Aktuell werden darüber hinaus weitere strategische Optionen sowie eventuelle Schließungs- und/oder Restrukturierungsmaßnahmen vom Management geprüft, sodass es eventuell zu weiteren kurzfristigen Maßnahmen kommen kann.
Burscheid, den 22. April 2016 Brian John Stief Brian James Cadwallader Dr. Reiner Spatke
1 Vgl. Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie, Schlaglichter der Wirtschaft, Monatsbericht 1/16
vom 18. Dezember 2015
BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der Johnson Controls GmbH wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Er wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren (§ 275 Abs. 3 HGB) aufgestellt. Zwischen der Johnson Controls GmbH und der Erste JCI Holding GmbH, Burscheid, als Organmutter besteht seit dem 22. September 2010 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag. Des Weiteren besteht zwischen der Johnson Controls GmbH als Organmutter und der Johnson Controls Roth Frères INSITU Technologie GmbH, Waghäusel, seit dem 16. Juli 2010 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, teilweise im Anhang aufgeführt. Gesellschafter des Unternehmens Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 26. Am 30. September 2015 werden die Anteile am Kapital der Gesellschaft von den folgenden Gesellschaftern gehalten:
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungen Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben. Eine Ausnahme bilden die EDV-Programme mit Anschaffungskosten unter € 150. Diese werden sofort in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Der Zeitraum der planmäßigen linearen Abschreibung für entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwerte beträgt 7 Jahre. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Diese repräsentieren insbesondere Kundenstämme sowie das 'know-how' (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommenen wurden. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten werden voraussichtlich über einen Zeitraum von 7 Jahren ausgeschöpft. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für das bewegliche Anlagevermögen wurde die lineare Abschreibungsmethode gewählt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuzuordnenden Anschaffungsnebenkosten und die nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen alle direkt dem Herstellungsprozess zurechenbaren Kosten sowie notwendige Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten. Hierzu zählen die fertigungsbedingten Abschreibungen, anteilige Verwaltungskosten sowie die anteiligen Kosten des sozialen Bereichs. Fremdkapitalkosten werden nicht als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Reparatur- und Instandhaltungskosten werden sofort als Aufwand erfasst. In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird seit dem 1. Januar 2008 handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG angewendet. Sie werden beginnend im Jahr des Zugangs über 5 Jahre mit 20 % abgeschrieben. Anlagegüter mit Anschaffungskosten unter € 150 werden direkt im Aufwand erfasst. Geleistete Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Bei den Finanzanlagen werden die Anteile und die Ausleihungen zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten bilanziert. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Das Wahlrecht des § 253 Abs. 3 Satz 4 HGB wird in Anspruch genommen. Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nominalwert bilanziert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Im Geschäftsjahr 2014/ 15 wird vom Wahlrecht nach § 268 Absatz 5 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht, die Erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen auf der Aktivseite offen von dem Posten "Vorräte" abzusetzen. Erhaltene Anzahlungen werden zum Nennbetrag angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft wird zum Nennbetrag bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Methode) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat September 2015 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 4,06 % (Vorjahr: 4,70 %). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % (Vorjahr: 2,25 %) und Rentensteigerungen von jährlich 1,0 % (Vorjahr: 1,0 %) zugrunde gelegt. Rückstellungen fürVerpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet und nach der Projected Unit Credit Methode (PUC) ermittelt. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 2,34 % p.a. (Vorjahr: 3,06 %) und auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Zur gesetzlich vorgeschriebenen Sicherung von Wertguthaben für Altersteilzeit nach dem Blockmodell der Altersteilzeit ist seit Juli 2004 zwischen der Erste JCI Holding GmbH, Burscheid, und der Commerzbank AG die Übernahme zur selbstschuldnerischen Bürgschaft für die Altersteilzeitansprüche der Arbeitnehmer der Konzerngesellschaften vertraglich geregelt worden. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Die Steuerrückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Die unterjährige Verbuchung erfolgt mit dem Devisenkassamittelkurs vom letzten Tag des Vormonats. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagkurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Latente Steuern Latente Steuern werden seit dem Geschäftsjahr 2010/11 für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Dabei werden die Unterschiede aus den eigenen Bilanzposten in die Ermittlung der Organträgerin einbezogen. Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid, als Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Organgesellschaften im Abschluss der Organträgerin erfasst. Somit wird auf den Anhang der JCI Beteiligungs GmbH als Organträgerin verwiesen. II. Erläuterungen zu Bilanzposten1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) - d.h. die Unternehmen, von denen die Gesellschaft direkt oder indirekt mindestens 20 % der Anteile besitzt - setzen sich wie folgt zusammen:
1) Kommanditistin Der beizulegende Zeitwert der Beteiligungen wurde durch Anwendung des Ertragswertverfahrens bestimmt. Anteile an verbunden Unternehmen Die Anteile an verbundenen Unternehmen setzten sich zum 30. September 2015 wie folgt zusammen:
Im Zusammenhang mit der Finanzierung wurde aufgrund des Gesellschafterbeschlusses vom 30. Juli 2015 eine Entnahme aus der Kapitalrücklage gem. §272 Abs. 2 Nr. 4 HGB der Johnson Controls Roth Frères INSITU Technologie GmbH, Waghäusel, in Höhe von EUR 42.818.466 vorgenommen und an unsere Gesellschaft ausgezahlt. 2. Vorräte Die Vorräte belaufen sich auf T€ 69.060 (Vorjahr: T€ 71.441), wobei hiervon T€ 112.320 auf unfertige Entwicklungsleistungen entfallen (Vorjahr T€ 127.201). Die den Vorräten einzeln zuordenbaren erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von T€ 78.507 wurden offen von den Vorräten abgesetzt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände belaufen sich auf T€ 1.463.295 (Vorjahr: T€ 1.485.701), davon Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Kunden in Höhe von T€ 39.395 (Vorjahr: T€ 37.363). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 1.394.555 (Vorjahr: T€ 1.438.580) beinhalten Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von T€ 83.725 (Vorjahr: T€ 69.471) und Forderungen aufgrund der Tätigkeit als Cash-Pool-Führerin der deutschen Johnson Controls-Gruppe in Höhe von T€ 1.112.398 (Vorjahr: T€ 1.174.755), davon entfallen auf die Gesellschafterin die Erste JCI Holding GmbH, Burscheid Forderungen aus Cash-Pooling in Höhe von T€ 648.947 (Vorjahr: T€ 587.467). Zudem bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin aus dem Ergebnisabführungsvertrag in Höhe von T€ 190.554. Die Sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 29.344 (Vorjahr: T€ 9.758) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus ausländischer Vorsteuer in Höhe von T€ 9.104 (Vorjahr: T€ 4.912), debitorische Kreditoren in Höhe von T€ 2.257 (Vorjahr: T€ 2.952) sowie Erstattungsansprüche aus Kapitalertragsteuer in Höhe von T€ 2.253 (Vorjahr: T€ 0). Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 4. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von T€ 1.482 (Vorjahr: T€ 10.722) beinhaltet ausschließlich im Voraus gezahlte Aufwendungen. Die Reduzierung der Rechnungsabgrenzungsposten ist im Wesentlichen auf die in den Vorjahren geleisteten Lizenzgebühren zurückzuführen. 5. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll einbezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.564,59. Zudem besteht eine zum Vorjahr um EUR 92.198.466 gesunkene Kapitalrücklage gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB in Höhe von EUR 575.467.156,34 (Vorjahr: EUR 667.665.622,34) und eine zum Vorjahr unveränderte Gewinnrücklage in Höhe von EUR 223.866,29. Mit Beschluss vom 30. Juli 2015 wurden zudem Entnahmen aus der Kapitalrücklage gem. §272 Abs. 2 Nr. 4 HGB unserer Gesellschaft beschlossen und erfolgten zum einen in Höhe von EUR 53.409.358,04 von der erste JCI Holding GmbH, Burscheid, sowie zum anderen in Höhe von EUR 3.409.107,96 von der JCI Beteiligungs GmbH, Burscheid. Des Weiteren wurde mit Gesellschafterbeschluss vom 22. Dezember 2014 eine Entnahme aus der Kapitalrücklage gem. §272 Abs. 2 Nr.4 HGB in Höhe von EUR 35.380.000,00 vorgenommen und an die erste JCI Holding GmbH, Burscheid, ausgezahlt. 6. Rückstellungen für Pensionen und s onstige Rückstellungen Die Rückstellungen der Gesellschaft setzen sich wie folgt zusammen:
7. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 15.857. Diese wurden mit Deckungsvermögen (T€ 7.921) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Als Deckungsvermögen wurden folgende zweckexklusiven, verpfändeten und insolvenzgeschützten Vereinbarungen klassifiziert: Contractual Trust Agreement (CTA).
Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde anhand von Marktpreisen auf einem aktiven Markt bestimmt. 8 . Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Pfandrechte und ähnliche Rechte bestehen nicht. Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Geschäftsjahr 2014/15 überwiegend Lohnsteuerverbindlichkeiten gegenüber dem Finanzamt i.H.v. T€ 1.974 (Vorjahr: T€ 1.783). 9 . Finanzinstrumente Zur Absicherung von Fremdwährungsrisiken, die aus geplanten Absatz- und Beschaffungsgeschäften resultieren, die in USD, GBP, JPY, HUF, RON, CZK, PLN und SEK denominiert sind, schließen wir Devisentermingeschäfte ab. Von einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit der abgesicherten Transaktionen gehen wir aus, da es sich um routinemäßige Geschäfte handelt und die Absicherung deutlich unter dem geplanten Gesamtvolumen liegt. Der Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten unterliegt darüber hinaus klar definierten Vorgaben und strengen internen Kontrollen. Zum 30. September 2015 handelt es sich bei den eingesetzten Finanzinstrumenten um Devisentermingeschäfte, deren Werte in der folgenden Übersicht dargestellt sind:
Das Nominalvolumen entspricht den Kontraktwerten der einzelnen Devisentermingeschäfte. Die Ermittlung der Marktwerte der Devisentermingeschäfte erfolgt auf Basis von Devisenterminkursen. Bei den Devisentermingeschäften handelt es sich um schwebende Geschäfte. Für die aus diesen schwebenden Geschäften bestehenden drohenden Verluste werden Drohverlustrückstellungen zum 30. September 2015 in Höhe von T€ 435 gebildet (Vorjahr: T€ 269). Die Devisentermingeschäfte sind fällig zwischen dem 23. September 2015 und 23. September 2016. Bewertungseinheiten im Sinne von § 254 HGB bestehen nicht. III. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungNeben den bereits dargestellten Auswirkungen auf die Bilanzpositionen ergeben sich aufgrund des Kaufes der "TRIM" Geschäftsaktivitäten (Contract Manufacturing Modell) zweier rumänischen Werke zum 1. September 2015 insbesondere Auswirkungen auf die nachfolgend dargestellten Posten der Gewinn- und Verlustrechnung. 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt:
Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Regionen wie folgt:
Die Gesellschaft belastet alle entstandenen Kosten, mit Ausnahme des Ergebnisses der Contract Manufacturing Werke, der Währungsgewinne bzw. -verluste sowie der Zinserträge bzw. -aufwendungen weiter. Die für die verbundenen Unternehmen entstandenen Vertriebs- und Marketingkosten werden auch weiterbelastet und daher unter den Herstellungskosten ausgewiesen. 2. Herstellungskosten Bei der Gesellschaft handelt es sich nur zum Teil um ein Dienstleistungsunternehmen. Bei diesem Teil werden aufgrund der Geschäftstätigkeit des Unternehmens sämtliche Kosten, wie z. B. die Vertriebs- und Verwaltungskosten sowie sonstige betriebliche Aufwendungen und sonstige betriebliche Erträge unter den Herstellungskosten ausgewiesen. Im Rahmen des Contract Manufacturing Modells sind Herstellungskosten in Höhe von T€ 578.085 (Vorjahr: T€ 408.800) entstanden. 3. Material- und Personalaufwendungen
Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhalten neben Kosten für externe Dienstleister insbesondere solche aus Leistungserbringung und -verrechnung im Konzernverbund. Die Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung für Pensionäre sind in Höhe von T€ -441 (Vorjahr: T€ 1.897) unter den Herstellungskosten ausgewiesen. 4. Vertriebskosten Die Vertriebskosten betragen im Geschäftsjahr 2014/15 T€ 4.650 (Vorjahr: T€ 2.709) und betreffen Ausgangsfrachten für die Contract Manufacturing Werke. 5. Allgemeine Verwaltungskosten Die allgemeinen Verwaltungskosten betragen im Geschäftsjahr 2014/15 T€ 31.155 (Vorjahr: T€ 16.249) und betreffen Management- und Serviceleistungen für die Contract Manufacturing Werke. 6. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge im Geschäftsjahr 2014/15 in Höhe von T€ 40.986 (Vorjahr: T€ 23.409) beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 22.001 (Vorjahr: T€ 2.007), Erträge aus Kostenweiterbelastungen T€ 12.446 (Vorjahr: T€ 6.452), Erträge aus dem Verkauf von Anlagengütern in Höhe von T€ 6.042 (Vorjahr: T€ 0) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 497 (Vorjahr: T€ 6.088). 7. Sonstige betrieblichen Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Geschäftsjahr 2014/15 in Höhe von T€ 13.757 (Vorjahr: T€ 29.366) beinhalten Aufwendungen aus Währungsumrechnung in Höhe von T€ 9.065 (Vorjahr: T€ 2.801) sowie Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen in unterschiedlichen Bereichen in Höhe von T€ 4.630 (Vorjahr: T€ 11.833). Im Geschäftsjahr 2013/14 waren Aufwendungen aus der Bildung einer Drohverlustrückstellung in Höhe von T€ 13.951 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung zum Stichtag in Höhe von T€ 3.570 (Vorjahr: T€ 889) enthalten. 8. Erträge aus der Ergebnisabführung Hierbei handelt es sich um den Überschuss, der Johnson Controls Roth Freres INSITU Technologie GmbH in Höhe von T€ 4.076 (Vorjahr: T€ 0), Waghäusel, welcher aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages vereinnahmt. 9 . Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Die periodenfremden Erträge im Geschäftsjahr 2014/15 betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 497 (Vorjahr: T€ 6.088). 10 . Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von T€ 11.161 (Vorjahr: T€ 14.785) sind im Wesentlichen Zinserträge aus dem Cash-Pooling mit verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 11.139 (Vorjahr: T€ 14.729) sowie Zinserträge aus den positiven Banksalden bei der Bank Mendes Gans in Höhe von T€ 22 (Vorjahr: T€ 54) enthalten. 11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen in Höhe von T€ 11.712 (Vorjahr: T€ 13.743) sind ausschließlich Zinsen gegenüber der Bank Mendes Gans enthalten. 12. Aufwendungen aus Verlustübernahme Bei den Aufwendungen handelt es sich im Vorjahr um den Fehlbetrag in Höhe von T€ 53.791 der Johnson Controls Roth Frères INSITU Technologie GmbH, Waghäusel, der aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages ausgeglichen wurde. 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Grundsätzlich fallen aufgrund der bestehenden gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Organschaft mit der Gesellschafterin, Erste JCI Holding GmbH, keine Aufwendungen für Steuern vom Einkommen und vom Ertrag an. 14. Erträge aus Verlustübernahme Beim Ertrag aus Verlustübernahme handelt es sich im Vorjahr um den Fehlbetrag in Höhe von T€ 78.487, welcher aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages von der Gesellschafterin Erste JCI Holding GmbH, Burscheid ausgeglichen wurde. 15 . Ergebnisabführung Gemäß Ergebnisabführungsvertrag vom 22. September 2010 wird der Überschuss der Gesellschaft in Höhe von T€ 20.110 an die Erste JCI Holding GmbH, Burscheid abgeführt. IV. Sonstige Angaben1. Haftungsverhältnisse Es bestehen zum Bilanzstichtag als Ersatz von Mietkautionen 95 Garantieverpflichtungen gegenüber den Vermietern in Höhe von T€ 5.340 (Vorjahr: T€ 1.340). Die zugrunde liegenden Verpflichtungen können von der Gesellschaft bzw. Mitarbeitern nach unseren Erkenntnissen in allen Fällen erfüllt werden; mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Bei den Leasing- und Mietverträgen handelt es sich um sogenannte Operating Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Vermögensgegenstände führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. 3. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2014/15 durch folgende Herren ausgeübt:
4. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Die Angaben zu den Organbezügen werden unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen, da nur ein Geschäftsführer Bezüge für die Ausübung seiner Tätigkeit erhält. Im Geschäftsjahr 2014/15 wurden Pensionen an ehemalige Geschäftsführer in Höhe von T€ 279 bezahlt. Die Rückstellungen für Pensionen für ehemalige Geschäftsführer betragen zum 30. September 2015 T€ 7.166 (Vorjahr: T€ 6.478) 5. Aktienorientierte Vergütung Die Gesellschaft hat zum 30. September 2015 für Aufwendungen für "Stock appreciation rights" (SAR), die durch die Muttergesellschaft in den USA zugesagt wurden, Rückstellungen in Höhe von T€ 7.388 (Vorjahr: T€ 8.381) gebildet. 6. Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2014/15 waren durchschnittlich 824 (Vorjahr: 951) Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführer, Auszubildende und Dauerabwesende) bei der Gesellschaft beschäftigt. Diese unterteilten sich wie folgt:
7. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr wurden folgende Aufwendungen des zur Prüfung des Jahresabschlusses zum 30. September 2015 bestellten Abschlussprüfers erfasst (§ 285 Nr.17 HGB):
8. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahe stehende Unternehmen gelten. Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:
Zusammenfassung der wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen nach Geschäftsarten:
9. Konzernabschluss Der Jahresabschluss unseres Unternehmens wird in den Konzernabschluss der Johnson Controls Inc., Milwaukee, Wisconsin / USA, einbezogen. Als verbundenes Unternehmen werden entsprechend der Definition des § 271 Abs. 2 HGB alle zum Konsolidierungskreis der Johnson Controls Inc. zu rechnenden Tochter- und Mutterunternehmen angesehen. Der Konzernabschluss ist erhältlich bei:
Die Johnson Controls GmbH ist daher gemäß § 1 Konzernabschlussbefreiungsverordnung i.V.m. § 292 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und -lagebericht aufzustellen, befreit. Für den kleinsten Konsolidierungskreis auf Ebene der Johnson Controls Interiors GmbH & Co. KG, Grefrath, wird kein gesonderter Konzernabschluss aufgestellt. Zusätzlich sind die Unterschiede zwischen deutscher und US-Rechnungslegung zu erläutern. Grundsätzlich unterscheidet sich die Rechnungslegung nach US-Rechnungslegung (US-GAAP) von der nach dem deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) in der verfolgten Zielsetzung. Während US-GAAP in erster Linie auf die Versorgung der Investoren mit entscheidungsnützlichen Informationen abstellt, ist die HGB-Rechnungslegung von einer stärkeren Betonung des Gläubigerschutzes und Vorsichtsprinzips geprägt. Vorräte Die Vorräte werden entsprechend international üblichem Vorgehen nach den Vollkosten bewertet. Unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips orientiert sich die Vorratsbewertung nach US-GAAP stärker am Absatzmarkt als nach HGB. Dadurch ergeben sich im Vergleich zum HGB u.U. höhere Wertansätze. Rückstellungen Langfristige (>1 Jahr) Rückstellungen werden nach HGB unter Zugrundelegung eines von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatzes, nach US-GAAP unter Zugrundelegung eines marktüblichen Zinssatzes, bilanziert. Leasing Nach HGB ist das Leasingobjekt dem Leasingnehmer zuzuordnen, wenn der wirtschaftliche Charakter einem Ratenkauf unter Eigentumsvorbehalt entspricht. In der unkündbaren Grundmietzeit müssen mindestens die Anschaffungs- oder Herstellungskosten zuzüglich Nebenkosten gedeckt sein. Nach US-GAAP hat der Leasingnehmer das Leasingobjekt zu bilanzieren, wenn der Leasingnehmer alle Chancen und Risiken am Leasingobjekt trägt. Es ermöglicht dem Leasinggeber den Rückfluss des investierten Kapitals einschließlich einer entsprechenden Verzinsung. Derivative Finanzinstrumente Nach HGB erfolgt die Bewertung unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten-, Realisations- und Imparitätsprinzips. Im Gegensatz dazu sind nach US-GAAP alle originären und derivativen Finanzinstrumente stets mit dem Marktwert anzusetzen. Latente Steuern Latente Steuern nach HGB sind - mit Inkrafttreten des BilMoG - ab dem Geschäftsjahr 2010/11 für temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten zu ermitteln (sog. Temporary-Konzept). Während für passive latente Steuern eine Ansatzpflicht besteht, sieht die Neuregelung weiterhin ein Aktivierungswahlrecht (§ 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ) für aktive Steuerlatenzen vor. Des Weiteren können aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge gebildet werden, sofern deren Nutzung innerhalb der nächsten fünf Geschäftsjahre erwartet werden kann. Für Zwecke der Bewertung sind die unternehmensindividuellen Steuersätze anzuwenden, die wahrscheinlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen gültig sind. Sofern die individuellen Steuersätze im Zeitpunkt der Umkehrung nicht bekannt sind, sind die am Bilanzstichtag gültigen individuellen Steuersätze zu verwenden. Nach US-GAAP besteht eine Ansatzpflicht für latente Steuern auf alle temporären Differenzen zwischen den Wertansätzen nach US-GAAP und nach Steuerrecht, (sogenanntes Temporary-Konzept). Daneben sind auch aktive latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge zu bilanzieren. Latente Steueransprüche und - schulden sind mit den Ertragsteuersätzen zu bewerten, die zum Zeitpunkt der Realisierung der temporären Differenz bzw. bei Nutzung des Verlustvortrags voraussichtlich Gültigkeit erlangen. Der Buchwert eines latenten Steueranspruchs ist zu jedem Bilanzstichtag auf seine Werthaltigkeit zu überprüfen.
Burscheid, den 22. April 2016 Brian John Stief Brian James Cadwallader Dr. Reiner Spatke Entwicklung des Anlagevermögens
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Johnson Controls GmbH, Burscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grund-sätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 22. April 2016 PricewaterhouseCoopers
Hans-Peter Kreibich, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Dennler, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss ist noch nicht festgestellt. |
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Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Herstellung von Rohrform-, Rohrverschluss- und Rohrverbindungsstücken aus Stahl
Beteiligungsgesellschaften
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Beteiligungsgesellschaften
Sicherheitsdienste a. n. g.
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Herstellung von Mehrzweckindustrierobotern
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen