Stammdaten

Register
Amtsgericht Deggendorf HRB 5261
Eingetragen
25.11.2020
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieGroßhandel mit Datenverarbeitungsgeräten, peripheren Geräten und SoftwareErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Entwicklung und Vermarktung von Hardware und Software, Repräsentation und Handel von elektronischen Geräten und Produkten, sowie Erbringung von Werk- und Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Sieg
seit 25.11.2020
Prokura
Alexander Noack
seit 25.11.2020
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (8)

NameAnteil
38.17%
15.36%
14.02%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
b-plus GmbH
Germany
75.000 €
75.00%
Consens GmbH
Germany
25.000 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

b-plus technologies GmbH

Deggendorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Mit Ausgliederungs- und Übernahmevertrag vom 04.02.2021 hat die b-plus technologies GmbH zum 01.01.2021 den gesamten operativen Geschäftsbetrieb im Rahmen der Gesamtrechtsnachfolge durch Ausgliederung von der übertragenden b-plus GmbH übernommen.

1. Geschäftsmodell

Die b-plus technologies GmbH ist Entwicklungspartner für die Automobil-Branche.

Mit Funktionsbausteinen und Systemlösungen schlagen wir zukunftssichere Technologiebrücken für die Fahrzeugelektronik. Für Anwendungen wie Fahrerassistenzsysteme (ADAS) und autonomes Fahren (AD) entwickelt die b-plus technologies GmbH umfassende Hard- und Softwarelösungen inklusive der passenden Entwicklungswerkzeuge. Analyse- und Diagnose-Geräte wie auch Daten-Logger und Daten-Speicher für die Verarbeitung großer Datenmengen werden mit der passenden Messtechnik-Software in einem hoch dynamischen und innovativen Umfeld kombiniert.

Die Produkte und Lösungen des Unternehmens werden dabei in den Phasen der Vor- und Serienentwicklung zur Verifizierung und Validierung von Fahrzeug-Systemen mit dem Ziel der Serienzulassung von Fahrzeugen eingesetzt.

Die Basis für die Systemlösungen bildet der Werkzeugkasten AVETO, der die Komponenten für die Entwicklung und den Test von Sensoren, Steuergeräten und OEM-Systemen für den wachsenden Markt des Autonomen Fahrens beinhaltet.

Die Anwendungsfelder, sogenannte "Usecases", die hier bedient werden reichen von der sicheren Aufzeichnung sehr großer Datenmengen im Fahrzeug über die Verteilung der Daten in Datencentern und der Cloud bis hin zum entsprechenden Hardware in the Loop Test, bei dem die realen Daten der Testfahrt mit synthetischen Daten aus Simulationsumgebungen angereichert werden, um die Absicherung zu optimieren und die Testtiefe zu erhöhen.

Für die b-plus technologies GmbH war das Geschäftsjahr 2021 geprägt von der COVID19 Pandemie und dem weiteren Ausbau des Produkt- und Leistungsportfolios.

In 2021 wurde der Werkzeugkasten AVETO speziell im Bereich des sogenannten "Smart Recording", d.h. der gezielten Aufzeichnung von gewünschten, besonders seltenen Fahr-Szenen, sogenannten "Cornercases", ausgebaut. Hierzu zählt der verstärkte Einsatz von Softwarebausteinen und Algorithmik im Fahrzeug zum Erkennen der Szenen aus dem Rohdatenstrom der Sensoren, der Aufbau der dafür notwendigen Geräte-Hardware zur Verarbeitung der großen Datenmengen speziell unter Einsatz von Hochleistungsprozessoren und die Aufbereitung von damit verbundenen Metadaten.

2. Forschung und Entwicklung

Im Geschäftsjahr 2021 wurden 32,8 % vom Umsatz aus dem Kerngeschäft für Forschung und Entwicklung aufgewendet, wobei der Großteil auf den Bereich Produktentwicklung und Entwicklungsdienstleistung für Kundenprojekte entfällt.

Derzeit sind im F&E Bereich zusammengenommen 84 Mitarbeiter beschäftigt.

Die Grundlagen für zukünftige Technologien und Know How erarbeitet sich die b-plus technologies GmbH u.a. durch die Beteiligung an thematisch einschlägigen Verbundforschungsvorhaben. Im vorausschauenden Fokus stehen dabei entscheidende Disziplinen, wie künstliche Intelligenz, autonom fahrende und agierende Systeme sowie die Akquise und der Transport digitaler Daten, dem "Rohstoff" der Innovation von morgen. Das Unternehmen engagiert sich ferner in einschlägigen Gremien wie der Standardisierung und sichert damit den nötigen technologischen Vorsprung.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach dem weltweiten Auftreten des Corona-Virus in 2020 mit seinen bekannten Auswirkungen, haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in 2021 im Hauptabsatzgebiet Deutschland etwas gebessert. Für 2021 verzeichnete das Statische Bundesamt gemäß Veröffentlichung vom Februar 2022 eine Steigerung des BIP in Höhe von 2,9 %, wodurch das deutliche Minus des BIP in Deutschland aus 2020 infolge der Corona-Pandemie in Höhe von -4,6 % nicht kompensiert wurde. Die Weltwirtschaft konnte sich gegenüber dem Vorjahr (-3,1%) mit einer Zunahme von 5,9 % dagegen besser erholen. Auch Gesamt-Europa lag mit seinem Wachstum in Höhe von 5,2 % über den Werten der Bundesrepublik Deutschland (Quelle: BMWI, 25.02.2022).

Neben den anhaltenden pandemiebezogenen Auswirkungen auf das Gesundheitswesen, Gesellschaft und die Arbeitswelt, blockierten gestörte Lieferketten (Logistik) sowie der allgemeine Bauteil-Mangel die erhofften Wachstumsimpulse. Auch die stark gestiegenen Energiepreise, welche sich neben den Preissteigerungen bei Rohstoffen, Vorprodukten und Waren auf die Inflationsrate auswirken, trüben die konjunkturellen Erwartungen. Prognostizierte Wachstumsraten wurden in 2021 und auch für die Folgejahre sukzessive reduziert.

Ob die im Januar prognostizierten Wachstumsraten der Weltwirtschaft des IWF für 2022 in Höhe von 4,4 % und für Deutschland in Höhe von 3,0 % (Pressemitteilung des DIW; 23.02.2022) nach Ausbrechen des Ukraine-Krieges im Februar 2022 noch zu halten sind, bleibt vorerst abzuwarten, da aktuell noch keine verlässlichen Prognosen möglich sind.

Die wirtschaftliche Entwicklung im Ziel-Markt, der Automobilbranche, war in 2021 ebenso von den Auswirkungen der Pandemie geprägt. Im ersten Halbjahr konnten aufgrund niedriger Vorjahreszahlen und aufgrund von Nachholeffekten teilweise Zuwächse realisiert werden. In der zweiten Jahreshälfte zeigte sich dagegen ein negatives Bild. Insbesondere der Mangel an elektronischen Bauelementen wie Halbleitern strapazierte die weltweiten Lieferketten. Darüber hinaus machten steigende Energiepreise und die Knappheit an Vorprodukten und Rohstoffen den Herstellern zu schaffen.

Nach einem signifikanten Rückgang der Automobil-Verkaufszahlen auf den internationalen Märkten in 2020 in Höhe von -16% (Quelle: Automobil Produktion; Automotive Rückblick v. 22.12.2021), verbuchte Europa in 2021 einen Rückgang in Höhe von -2 % (VDA, 18.01.2022), die Bundesrepublik Deutschland von -10 % (VDA, 05.01.2022) gegenüber dem Vorjahr. Eine erwartete Erholung des Marktes nach der Pandemie blieb somit aus. In USA und China konnten dagegen wieder positive Zuwächse von +3 % bzw. +6,6 % laut VDA vom 18.01.2022 verzeichnet werden. Die USA lag trotz Steigerung in 2021 hinter dem Vorkrisenniveau, China konnte bereits die Verkaufszahlen von 2019 übertreffen.

Zum Ende 2021 wurden die rigiden Investitions- und Budgeteinsparungen, sowohl bei den OEM als auch bei den Tier1 etwas zurückgenommen, was insgesamt zu steigenden Auftragseingängen bei den Zulieferern führte. Mit Beginn des Ukraine-Krieges setzt aktuell vor allem bei den Herstellern ein Beschaffungsproblem der direkten Fahrzeugkomponenten ein, was die Produktionsbänder vorübergehend zum Stillstand brachte. Ob sich dadurch die Lage in der Branche nachhaltig verschlechtert, ist aktuell unbekannt.

Neben den Verflechtungen der deutschen Automobilindustrie mit dem Weltmarkt, welche eine einfache Aussage über ökonomische Zusammenhänge und Prognosen erschwert, ist das Leistungsportfolio der b-plus technologies GmbH nur indirekt mit den Verkaufs- oder Erfolgszahlen der Automobilhersteller in Verbindung zu bringen. Wesentlich dagegen sind die Entscheidungen der OEMs (weltweit), wie viele Fahrzeug-Typen für Testfahrten ausgerüstet und mit welchen Leistungen die b-plus technologies GmbH direkt oder über Tier1-Unternehmen beauftragt wird.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Das Geschäftsjahr 2021 begann im ersten Quartal für die b-plus technologies GmbH nahezu plangemäß. Eine erwartete Abschwächung von Einflüssen der Corona-Pandemie und damit einhergehende Wiederbelebung der Geschäfte, v.a. im zweiten Halbjahr, blieben jedoch aus.

Folglich blieben die Umsatzzahlen gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 um ca. 50 % zurück.

a. Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr
T€
Rohergebnis 8.806
EBIT 116
Zinsergebnis -54
Steuerergebnis -16
Jahresergebnis 39

Das Rohergebnis (ohne sonstige betriebliche Erträge) in Höhe von T€ 8.806 lag in Summe hinter den Erwartungen für das Geschäftsjahr 2021.

Das Verhältnis des Umsatzes von Produkten (90 %) und Entwicklungsleistungen (10 %) liegt im Bereich der Planung.

Die sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 1.611) enthalten Fördermittel für Forschung und Unterstützungsleistungen, die im direkten Zusammenhang mit der Corona-Pandemie stehen.

Das erzielte positive Jahresergebnis in Höhe von T€ 39 kann aufgrund der außerordentlichen Geschäfts- und Konjunkturlage als befriedigend gesehen werden. Es liegt innerhalb der prognostizierten Bandbreite.

Das Zinsergebnis, welches insbesondere die Bankzinsen enthält, liegt bei T€ -54.

Dem Ergebnis entsprechend lag das Steuerergebnis bei T€ -16. Latente Steuern fielen im Geschäftsjahr 2021 nicht an.

Finanzlage

Die Finanzlage wird als befriedigend eingeschätzt. Durch die Nutzung von staatlichen Corona-Hilfen, wie die sogenannten "Überbrückungshilfen", sowie die konsequente Inanspruchnahme von Kurzarbeit während des gesamten Geschäftsjahres, konnte die Finanzierung des Geschäftsverlaufes sichergestellt werden. Investitionen wurden auf das Notwendigste reduziert. Den Zahlungsverpflichtungen konnte im Geschäftsjahr 2021 jederzeit nachgekommen werden.

Durch die Beantragung und Genehmigung eines KfW-Kredites im Rahmen staatlicher Corona-Hilfen zum Ende des Geschäftsjahres in Höhe von 1,5 Mio. EUR wurden weitere liquiditätssichernde Maßnahmen eingeleitet, welche die Finanzierung auch der Folgejahre absichern sollen.

Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr
Aktiva T€
Anlagevermögen 3.755
kurzfr. Vermögenswerte 5.141
liquide Mittel 9
Bilanzsumme 8.905
Passiva
Eigenkapital 2.546
langfr. Verbindlichkeiten 2.978
Sonstige Passiva u. Rückstellungen 3.381
Bilanzsumme 8.905

Im Rahmen der Ausgliederung von der b-plus GmbH in die b-plus technologies GmbH sind per 01.01.2021 die übertragenen Vermögensgegenstände und Schulden der b-plus technologies GmbH zugegangen.

Investitionen im Bereich Anlagevermögen wurden in immaterielle Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 922 und Sachanlagen in Höhe von T€ 20 getätigt. Ihnen stehen Abgänge in Höhe von T€ 35 sowie Abschreibungen in Höhe von T€ 783 gegenüber.

In den kurzfristigen Vermögenswerten sind vor allem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 2.794 und Vorräte in Höhe von T€ 1.798 enthalten. Einzelwertberichtigungen waren nicht vorzunehmen, Pauschalwertberichtigungen wurden unter Berücksichtigung des aktiv betriebenen Debitorenmanagements weiterhin mit einem Prozentsatz von 1% auf den Nettoforderungsbestand gebildet.

Das gesamte Eigenkapital beträgt zum Ende des Geschäftsjahres T€ 2.546. Die Eigenkapitalquote liegt bei 28,6 %.

Die Darlehensverbindlichkeiten (ohne Kontokorrentlinien) gegenüber Kreditinstituten liegen im Geschäftsjahr 2021 bei T€ 3.466 zum Bilanzstichtag. Die laufenden Tilgungen betrugen T€ 200. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Berichtsjahr analog der Geschäftsvolumenentwicklung 2021 entwickelt und liegen bei T€ 764.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf folgenden Kenngrößen:

Umsatzentwicklung, Betriebsergebnis und Verhältnis Produkt- zu Dienstleistungsumsatz.

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung zudem die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran.

4. Gesamtaussage

Unsere Umsatz- und Ertragslage schätzen wir aufgrund der aktuellen Wirtschafts- und Pandemie-Lage als nicht befriedigend ein. Die Finanzlage bewerten wir als befriedigend. Im Geschäftsjahr 2022 werden weitere Unterstützungsleistungen des Staates genutzt und mit flankierenden Maßnahmen wie "Hybrides Arbeiten" ergänzt. Durch die gute Auftragslage wird seit Januar 2022 keine Kurzarbeit mehr in Anspruch genommen.

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Im Berichtsjahr konnten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisiert werden.

Aufgrund der hohen Dynamik im Markt und dem erwarteten Unternehmenswachstum werden Erträge konsequent wieder in das Unternehmen investiert und dienen dediziert dem weiteren Aufbau von Entwicklungs-Ressourcen und des Produkt- bzw. Leistungs-Portfolios.

III. Prognosebericht

Nach einer kurzen Abschwächung des Investitionsklimas in Projekte rund um das automatisierte und autonome Fahren bedingt durch die öffentliche Unterstützung und Förderung der Elektromobilität und die angespannte Budgetlage unserer Kunden in den vergangenen Pandemiejahren, zeichnet sich seit Ende 2021 eine Belebung dieses Marktsegmentes ab.

Die Herausforderungen der technischen Machbarkeit werden durch dynamische Technologie- entwicklungen und stetig steigender zur Verfügung stehender Rechenleistung getrieben. Die Anforderungen der Funktions-Absicherung unter der Betrachtung entsprechender Normen und Vorschriften gewinnt weiter an Stellenwert.

Aufgrund des geschaffenen modularen und skalierbaren Portfolios an Messtechnik-Lösungen und Werkzeugen für die Entwicklung und Absicherung von ADAS Sensortechnologien und Steuergeräten bis zur Erprobung von Gesamtsystemen für den späteren Einsatz in Serien-Fahrzeugen sieht sich die b-plus technologies GmbH gut platziert. Das aufgebaute Eco-System mit Vermarktungspartnern fungiert zusätzlich als Türöffner für Projekte und ergänzt mit komplementären Lösungen das eigene Portfolio.

Die profunden Erfahrungswerte gerade in Sensortechnologien und deren Schnittstellen bilden die Basis für die Gestaltung marktgerechter Innovationen unter Berücksichtigung der sich im Markt entwickelnden Standards. Die Einführung neuer Sensorschnittstellen in 2022 wird daher auf Basis von Adaptionen bestehender Technologiebausteine kurzfristig adressiert. Die enge Einbindung in Standardisierungsgremien bietet einen guten Zugang zu neuesten Spezifikationen und damit die Möglichkeit, die Ausrichtung des Portfolios an innovativen Trends zu gewährleisten.

Unser Unternehmen wird sich aufgrund der wirtschaftlichen Gesamtlage analog zu den Marktentwicklungen verhalten Das Geschäftsmodell ist nicht abhängig von Zulassungszahlen oder Antriebsstrang der Fahrzeuge, sondern vielmehr von der Innovationskraft der Automobil- und Zulieferindustrie.

Im Geschäftsjahr 2022 wird je nach Pandemieentwicklung und geopolitischer Effekte ein ausgeglichenes Ergebnis mit einer Bandbreite von +2% bis +5% der Gesamtleistung erwartet. Aufgrund der aktuellen Marktlage und sich abzeichnenden Umfeld-Faktoren wird eine moderate Verbesserung der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage angestrebt.

IV. Chancen- und Risikobericht

Die zu betrachtenden Risiken sind vielfach getrieben durch die sich immer schneller entwickelnden Technologiezyklen und der damit verbundenen steigenden technologischen Komplexität, die zur Erreichung des notwendigen Sicherheitsstandards entsprechend abgesichert werden muss. Innovationen wie die Umsetzung und Zulassung von automatisierten und autonomen Fahrzeugen sind abhängig von der geltenden Rechtslage und der Entwicklung der politischen Meinung.

Die zuletzt von den Marktteilnehmern kommunizierten Roadmaps zum Erreichen der höheren Level des automatisierten Fahrens stellen spätere Realisierungszeitpunkte in Aussicht als noch vor wenigen Jahren geplant. Die pandemischen Auswirkungen der letzten 2 Jahre mit ihren Beschränkungen und Begrenzungen haben zu einem zusätzlichen Verzug der Entwicklungsprojekte beigetragen. Eines der zu betrachtenden Risiken für die b-plus technologies GmbH sind daher erneute Verzögerungen von Entwicklungsprojekten beim Kunden und der damit verbundene zeitlich verspätete Einsatz der entsprechenden Entwicklungswerkzeuge und Messtechnik.

Ein Risiko an der technologischen Umsetzbarkeit der hohen Anforderungen in diesem innovativen Umfeld selbst besteht nach unserer Einschätzung kaum. Es ist unter den Marktteilnehmern aufwands- und damit kostenseitig ein Trend zu effizienteren Validierungen von Systemen zu erkennen. Dies betrifft insbesondere die Hinzunahme virtueller und digitaler Entwicklungs- und Testmethoden im Bereich Simulation und synthetischer Daten als auch die Nutzung moderner Auswertungs- und Analyseverfahren unter Einbindung von Algorithmen und künstlicher Intelligenz. Das Geschäftsmodell der b-plus technologies GmbH bleibt trotz der erweiterten Methoden nach wie vor erhalten, da sämtliche, auch virtuell erzeugte Daten, immer gegen reale Fahrdaten in ausreichender Menge und passender Messtechnik gegengeprüft werden müssen. Gleichwohl zeigen diese neuen Methoden zusätzliche Betätigungsfelder auf, für die entsprechende Forschungs- und Entwicklungsressourcen aufgebaut werden.

Es bestehen darüber hinaus Risiken bei der gesellschaftlichen Akzeptanz von automatisierten / autonomen Fahrzeugen. Unfälle aufgrund zu früher Realisierungen im Straßenverkehr sowie die latente Gefahr der Nutzung und Verbreitung von Informationen und die damit einhergehende mögliche Überwachung durch die Vernetzung und Ortung von Fahrzeugen werden kritisch betrachtet. Die damit verbundenen IT-Risiken wie z.B. Datenmissbrauch oder auch Hackerangriffe sind vorhanden.

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts ist das Risiko aus der aktuellen geopolitischen Lage in Europa bzw. weltweit noch nicht vollumfänglich abschätzbar. Unmittelbare Risiken sind nicht zu betrachten, da weder Kunden noch Lieferanten direkt in den aktuellen Risikogebieten Ukraine und Russland vorhanden sind.

Mittelbar könnte sich jedoch die dadurch entstandene und wahrnehmbare Lieferproblematik auf die Automobilindustrie als unsere Kunden auswirken. Eingeschränkte Absätze der Automobilhersteller können sich negativ auf deren Investitionsbereitschaft auswirken.

Die durch die Situation deutlich höheren Energiekosten müssen ebenfalls als Risiko betrachtet werden, da dadurch mit steigenden Produktionskosten insbesondere bei den Lieferanten und höheren Logistikkosten zu rechen ist, was zu steigenden Gestehungskosten führen wird.

Für das Unternehmen selbst stellen sich Risiken in Form von Fachkräftemangel, die das Wachstum des Unternehmens behindern könnten. Hinzu kommen einschränkende Maßnahmen bzw. pandemische oder politische Auswirkungen hinsichtlich Arbeitsmethodik und Testprozedere, die unter den neuen Gegebenheiten angepasst werden müssen. Dies betrifft insbesondere Verhaltensregeln am Büro- und Labor-Arbeitsplatz sowie der Projektarbeit am und um das Fahrzeug bzw. dem Testträger vor Ort.

Die Chancen für das Unternehmen ergeben sich durch die nachhaltige innovative Entwicklung des automobilen Marktes sowohl bei PKWs und Nutzfahrzeugen und deren komplementäre Anforderungen sowie artverwandten Formen der autonomen Bewegung in den Bereichen Bahn, Schifffahrt und Fluggeräten wie Drohnen oder weiteren industriellen Anwendungen wie der Robotik und Logistik jeweils im Zusammenhang mit großen und vernetzten Datenmengen, wie sie generell im Umfeld "Künstlicher Intelligenz" benötigt werden.

 

Deggendorf, 18.03.2022

Alexander Noack, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 3.754.568,69 0,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3.184.972,69 0,00
II. Sachanlagen 569.596,00 0,00
1. technische Anlagen und Maschinen 245.041,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 324.555,00 0,00
B. Umlaufvermögen 5.103.730,56 24.013,26
I. Vorräte 1.797.533,45 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.296.908,56 4,50
davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen 163.503,80 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.288,55 24.008,76
C. Rechnungsabgrenzungsposten 46.663,20 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 8.904.962,45 24.013,26

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 2.545.519,29 22.424,60
I. gezeichnetes Kapital 100.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 2.409.350,93 0,00
III. Gewinnrücklagen 5.815,00 0,00
IV. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 -2.575,40
V. Bilanzgewinn 30.353,36 0,00
B. Rückstellungen 162.719,00 1.500,00
C. Verbindlichkeiten 6.196.724,16 88,66
davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.603.380,28 88,66
davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 160.536,61 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 8.904.962,45 24.013,26

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
11.11.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 10.417.317,12 0,00
2. Personalaufwand 7.015.457,18 0,00
a) Löhne und Gehälter 5.868.473,38 0,00
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.146.983,80 0,00
davon für Altersversorgung 25.826,90 0,00
3. Abschreibungen 782.711,61 0,00
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 782.711,61 0,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.503.409,54 2.575,21
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 54.186,03 0,19
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 15.694,00 0,00
7. Ergebnis nach Steuern 45.858,76 -2.575,40
8. sonstige Steuern 7.115,00 0,00
9. Jahresüberschuss 38.743,76 -2.575,40

Ergebnisverwendung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
11.11.2020 - 31.12.2020
EUR
9. Jahresüberschuss 38.743,76 -2.575,40
10. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 2.575,40
11. Einstellungen in Gewinnrücklagen 5.815,00 0,00
a) in satzungsmäßigen Rücklagen 5.815,00 0,00
12. Bilanzgewinn 30.353,36 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

der Firma b-plus technologies GmbH

I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: b-plus technologies GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Deggendorf

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Deggendorf

Register-Nr.: HR B 5261

II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt.

Die b-plus technologies GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. Von den Erleichterungen der §§ 276 S. 1, 288 Abs. 2 und 327 HGB macht die Gesellschaft Gebrauch.

Angabe und Erläuterung von nicht vergleichbaren Vorjahreszahlen

Der Jahresabschluss enthält einzelne Posten, deren Werte mit den Vorjahreszahlen nicht vergleichbar sind.

Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten:

Mit Ausgliederungs- und Übernahmevertrag vom 04.02.2021 hat die übernehmende Berichtsgesellschaft zum 01.01.2021 den gesamten operativen Geschäftsbetrieb im Rahmen einer Gesamtrechtsnachfolge durch Ausgliederung von der übertragenden b-plus GmbH übernommen. Zur Durchführung der Ausgliederung wurde das Stamkapital der übernehmenden b-plus technologies GmbH von Euro 25.000,00 um Euro 75.000,00 auf Euro 100.000,00 erhöht. Die neuen Geschäftsanteile sind ab 01.01.2021 am Gewinn der Gesellschaft beteiligt. Sie wurden als Gegenleistung für die Übertragung des auszugliedernden Vermögens der b-plus GmbH auf die übernehmende b-plus technologies GmbH an den übertragenden Rechtsträger ausgegeben.

III. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Zugänge an geringwertigen Vermögensgegenständen bis Euro 800,00 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und sind in der Entwicklung des Anlagevermögens aus Vereinfachungsgründen jeweils als Zugang und Abgang bzw. Zuführung und Auflösung ausgewiesen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Bei der Bewertung teilfertiger Leistungen wurden keine allgemeinen Verwaltungskosten in die Herstellungskosten einbezogen (§ 255 Abs. 2 Satz 3 HGB). Von dem Wahlrecht zum Einbezug der auf die Herstellung entfallenden Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde im Berichtsjahr eine angemessene Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,0 % (Vj.: 1,0 %) auf den einzelwertberichtigten Netto-Forderungsbestand gebildet.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung der Vorschriften über die Abzinsung von längerfristigen Rückstellungen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Mit Ausgliederungs- und Übernahmevertrag vom 04.02.2021 hat die übernehmende Berichtsgesellschaft zum 01.01.2021 den gesamten operativen Geschäftsbetrieb im Rahmen einer Gesamtrechtsnachfolge durch Ausgliederung von der übertragenden b-plus GmbH übernommen.

IV. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2021 ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2021
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2021
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.631.859,37 921.640,35 0,00 146.364,66 0,00 5.407.135,06
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 4.631.859,37 921.640,35 0,00 146.364,66 0,00 5.407.135,06
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 781.113,34 1.858,35 0,00 104.977,55 0,00 677.994,14
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.148.070,63 18.535,46 0,00 140.105,21 0,00 1.026.500,88
Summe Sachanlagen 1.929.183,97 20.393,81 0,00 245.082,76 0,00 1.704.495,02
Summe Anlagevermögen 6.561.043,34 942.034,16 0,00 391.447,42 0,00 7.111.630,08
kumulierte Abschreibungen 01.01.2021
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 31.12.2021
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.817.050,43 546.960,60 0,00 141.848,66 0,00 2.222.162,37
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 1.817.050,43 546.960,60 0,00 141.848,66 0,00 2.222.162,37
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 464.944,34 66.824,35 0,00 98.815,55 0,00 432.953,14
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 648.876,63 168.926,66 0,00 115.857,41 0,00 701.945,88
Summe Sachanlagen 1.113.820,97 235.751,01 0,00 214.672,96 0,00 1.134.899,02
Summe Anlagevermögen 2.930.871,40 782.711,61 0,00 356.521,62 0,00 3.357.061,39
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2021
Euro
Buchwert 31.12.2020
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 3.184.972,69 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 3.184.972,69 0,00
Sachanlagen
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 245.041,00 0,00
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 324.555,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 569.596,00 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 3.754.568,69 0,00

Mit Ausgliederungs- und Übernahmevertrag vom 04.02.2021 hat die übernehmende Berichtsgesellschaft zum 01.01.2021 den gesamten operativen Geschäftsbetrieb im Rahmen einer Gesamtrechtsnachfolge durch Ausgliederung von der übertragenden b-plus GmbH übernommen. Die aus diesem Vertrag resultierenden Zugänge im Anlagevermögen sind im EB-Wert zum 01.01.2021 enthalten. Daher weichen die EB-Werte von den Schlussbeständen des Vorjahres ab.

Bilanz - Aktiva 2021
TEuro
2020 - pro forma
TEuro
2020
TEuro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 3.185 2.815 0
Sachanlagen 569 815 0
Finanzanlagen 0 0 0
Umlaufvermögen
Vorräte 1.798 1.793 0
Forderungen 3.297 2.350 0
Forderungen ggü. KI 9 0 24
Rechnungsabgrenzungsposten 47 69 0
Gesamt 8.905 7.842 24
Bilanz - Passiva 2021
TEuro
2020 - pro forma
TEuro
2020
TEuro
Eigenkapital 2.545 2.484 22
Rückstellungen 163 654 2
Verbindlichkeiten 6.197 4.704 0
Gesamt 8.905 7.842 24
Gewin- und Verlustrechnung 2021
TEuro
2020 - pro forma
TEuro
2020
TEuro
Umsatzerlöse 13.879 13.422 0
Materialeinsatz 5.955 6.540 0
Personalaufwand 7.015 7.056 0
Abschreibungen 783 872 0
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.230 1.307 3

Die als "pro-forma" Vergleichswerte dargestellten Personalaufwendungen betreffen nur den Teil der Mitarbeiter, die im Geschäftsjahr 2020 dem operativen Teil der b-plus GmbH zugeordnet waren und zum 01.01.2021 auf die b-plus technologies GmbH übergegangen sind. Da bestimmte Funktionen und Verwaltungstätigkeiten bei der ausgliedernden b-plus GmbH verblieben sind, erhöhten sich im Jahresabschluss der t-plus technologies GmbH zum 31.12.2021 die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Diese Aufwendungen waren im Vorjahr bei der b-plus GmbH im Personalaufwand enthalten und betreffen die dort verbliebenen Mitarbeiter. Um auch bezüglich des sonstigen betrieblichen Aufwands einen aussagefähigen Vergleich vornehmen zu können, wurden die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in der "pro-forma" Darstellung um die gruppeninternen Leistungsverrechnungen gekürzt.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 0).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben in Höhe von TEuro 1.651 (Vorjahr: TEuro 0) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEuro 2.953 (Vorjahr: TEuro 0) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben in Höhe von TEuro 161 (Vorjahr: TEuro 0) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 0) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die übrigen Verbindlichkeiten haben in Höhe von TEuro 1.407 (Vorjahr: TEuro 0) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und in Höhe von TEuro 26 (Vorjahr: TEuro 0) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über fünf Jahren lagen zum Stichtag nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von:

2022
TEuro
2023
TEuro
2024
TEuro
2025
TEuro
2026 ff.
TEuro
Mietverträge 128 128 133 0 0
Leasingverträge 24 24 15 12 0
Gesamt 152 152 148 12 0

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen Mietverträge für Büroräume sowie Leasingverträge für Kfz.

V. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 3,71 (Vorjahr: Euro 0,00) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von Euro 1.300,43 (Vorjahr: Euro 0,00) enthalten.

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge aus Corona-Hilfen in Höhe von TEuro 1.110 enthalten.

VI.Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr waren im Durchschnitt 116 Angestellte beschäftigt.

Namen der Geschäftsführer

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Herr MBA Alexander Noack

Die Angaben der Gesamtbezüge der gesetzlichen Vertreter sind gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Die Coronavirus-Pandemie hat sich seit 2020 zu einer globalwirtschaftlichen Krise entwickelt und wird auch 2022 das Geschehen nicht nur in der Weltwirtschaft, sondern vor allem auch in Deutschland bestimmen. Die Geschäftstätigkeit und damit die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Berichtsgesellschaft und der ausgliedernden b-plus GmbH war in den Jahren 2020 und 2021 in sämtlichen Bereichen bei Umsatz und Ergebnis in erheblichem Umfang von der Coronavirus-Pandemie betroffen. Es besteht auch weiterhin Unsicherheit darüber, wie stark in Abhängigkeit von der weiteren Entwicklung der Coronavirus-Pandemie unsere Geschäftstätigkeit und damit unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage insgesamt zukünftig betroffen sein könnte. Es wird auch auf die Ausführungen im Lagebericht verwiesen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 38.743,76

Einschließlich des zu berücksichtigenden Verlustvortrags ergibt sich ein Betrag von Euro 36.168,36, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden Euro 5.815,00 eingestellt.

Auf neue Rechnung werden 30.353,36 Euro vorgetragen.

 

Deggendorf, den 18. März 2022

gez. Alexander Noack

Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.03.2022 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die t-plus technologies GmbH, Deggendorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der b-plus technologies GmbH, Deggendorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der b-plus technologies GmbH, Deggendorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, 24. März 2022

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