AS Aluminium Systems GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit NE-Erzen, NE-Metallen und NE-Metallhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Günter Bruno Damke seit 20.12.2010 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Glasid AGEssenJahresabschluss zum 31. Dezember 2007Bilanz zum 31. Dezember 2007AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnungvom 01.01.2007 bis 31.12.2007
Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2007
Anhang zum 31. Dezember 20071. Allgemeines Der Jahresabschluss der glasid ag, Essen, zum 31. Dezember 2007 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den zusätzlichen Anforderungen des Aktiengesetzes aufgestellt. Das Geschäftsjahr der glasid ag ist das Kalenderjahr. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. 2. Rechnungslegungsgrundsätze Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen nach der linearen Methode bewertet. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Zugänge zu dem unbeweglichen und beweglichen Sachanlagevermögen werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Nettoanschaffungswert bis EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit Anhaltspunkte für eine Wertminderung gegeben sind, wird diesem Umstand durch eine außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich mit den aktuellen Anschaffungskosten angesetzt (Einzelbewertung). Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, deren Bestand in Größe, Wert und Zusammensetzung nur geringen Veränderungen unterliegt und deren Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist, wurde ein Festwert gebildet (§ 240 Abs. 3 S. 1 i. V. m. § 256 S. 2 HGB). Die unfertigen Erzeugnisse werden mit ihren Herstellungskosten bewertet, wobei neben den Einzelkosten auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten, die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sowie allgemeine Verwaltungskosten berücksichtigt werden. Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger ist als die ursprünglichen Anschaffungskosten, wird auf diesen Wert abgeschrieben. Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zu Nominalwerten. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko des nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestandes wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. Die Bilanzierung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten. Die Rückstellungen werden in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung die im Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Die Aufwendungen und Erträge sind auf den Zeitraum des Jahresabschlusses abgegrenzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel zum 31.12.2007. Bei den Zugängen zum Sachanlagevermögen handelt es sich im Wesentlichen um die Einrichtung einer neuen Produktionslinie, den Umbau der dafür angemieteten Produktionshalle, Ersatzinvestitionen in den vorhandenen Maschinenpark sowie um Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Abgänge aus dem Sachanlagevermögen resultieren im Wesentlichen aus der Veräußerung der Grundstücke und Gebäude an einen Investor, von dem sie anschließend langfristig zurück gemietet wurden. Unter der Position Finanzanlagen sind Genossenschaftsanteile an der Geno-Volks-Bank Essen eG in Höhe von EUR 7.750,00 ausgewiesen. Das Vorratsvermögen in Höhe von EUR 1.998.078,55 gliedert sich wie folgt auf:
Die Forderungen gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von insgesamt TEUR 318 setzen sich aus zwei gewährten Darlehen von ursprünglich je TEUR 350 sowie den Forderungen aus den laufenden Kontokorrentvereinbarungen mit den beiden Vorstandsmitgliedern in Höhe von insgesamt TEUR 78 zusammen. Die Kredite wurden bankenüblich verzinst und mit je TEUR 130 im Dezember 2007 teilweise getilgt. Zur Besicherung dieser Darlehen hat die Gesellschaft ein Pfandrecht an insgesamt 951.000 Aktien mit einem Nennwert von insgesamt EUR 951.000 (= 100% des Grundkapitals) erworben. Die Auflösung der Besicherung ist nur durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes und des Aufsichtsrates möglich. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 951.000. Das Kapital ist voll eingezahlt und in 951.000 Namensaktien mit einem Nennwert von EUR 1,00 eingeteilt. In die gesetzliche Rücklage wurden nach § 150 Abs. 2 AktG EUR 29.709,94 eingestellt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:
Verbindlichkeiten
Es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren in Staffelform aufgestellt. Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt in Inlandserlöse und Erlöse aus dem EU-Ausland und sonstigen Drittländern auf:
Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen verrechnete Sachbezüge und Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens im Rahmen der Veräußerung der Grundstücke und Gebäude an einen Investor enthalten. Diese wurden anschließend langfristig zurückgemietet. Ferner sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und der Erstattungsbetrag Energiesteuern ausgewiesen. 5. Ergänzende Angaben und Erläuterungen Organe Dem Vorstand gehörten im Geschäftsjahr bis zum 31.12.2007 die folgenden Personen an: Herr Günter Damke, Essen, Kaufmann Herr Udo Damke, Essen, Kaufmann Ist ein Vorstandsmitglied bestellt, vertritt dieser die Gesellschaft allein. Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. Aus einer Öffnungsklausel in der Satzung ergibt sich, dass einzelnen Vorstandsmitgliedern eine Einzelvertretungsberechtigung erteilt werden kann und diese dann von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit sind. Die Herren Günter und Udo Damke sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsleitung im laufenden Geschäftsjahr werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: Herr Hans-Peter Damke, Kaufmann, (Aufsichtsratvorsitzender) Herr Prof. Dr. Matthias Rick, Universitätsprofessor, (stellv. Aufsichtsratvorsitzender) Herr Albert Stauffenberg, Kaufmann (bis 31. Mai 2007) Herr Dr. Christian Diekmann, Kaufmann (seit 1. Juni 2007) Die Angaben über die Aufsichtsratsvergütung im laufenden Geschäftsjahr werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Arbeitnehmer Bei der Gesellschaft waren durchschnittlich 158 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsleitung und Auszubildende) beschäftigt. 6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen An sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind auszuweisen:
Die Nachschusspflicht aus den Genossenschaftsanteilen an der Geno-Volks-Bank eG, Essen, beträgt EUR 7.750,00. Die Mietverträge betreffen angemietete Büroräume und Produktionsgebäude. Die Laufzeit der Mietverträge für die Zeit nach dem 31.12.2007 gliedert sich wie folgt:
Die finanziellen Verpflichtungen betreffen die gesamten Zahlungsverpflichtungen (kumuliert) beginnend unmittelbar nach dem Bilanzstichtag bis zum Auslaufen der jeweiligen Verträge. 7. Gewinnverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Gewinnvortrag von EUR 511.546,39 (in Worten EUR fünfhundertelftausendfünfhundertsechsundvierzig 39/100) sowie den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 234.488,83 (in Worten: EUR zweihundertvierunddreißigtausendvierhundertachtundachtzig 83/100) auf neue Rechnung vorzutragen. Lagebericht für das Geschäftsjahr 20071. Darstellung des Geschäftsverlaufes1.1 Branchenentwicklung Die im Vorjahreszeitraum dargestellte positive Branchenentwicklung hat sich 2007 weiter fortgesetzt. Die Wettbewerbssituation hat sich durch entsprechende Marktbereinigungen entspannt, so dass die Branche für das Jahr 2008 ein gleich bleibendes Niveau erwartet. 1.2 Umsatzentwicklung Gegenüber dem Geschäftsjahr 2006 sind die Umsatzerlöse in 2007 um TEUR 1.988 auf MEUR 18,8 gestiegen. Das Inlandsvolumen an der Gesamtproduktion unseres Unternehmens lag im Jahre 2007 mit MEUR 13,5 bei 71,9 %. Der Auslandsumsatz hat sich um TEUR 1.562 im Vergleich zum Vorjahr erhöht und beläuft sich auf MEUR 5,2. Der Auftragsbestand betrug durchschnittlich vier Wochen. 1.3. Produktion Im Jahre 2006 wurde eine Produktionshalle angemietet, in der eine neue Produktionslinie eingerichtet wurde. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten konnte der Produktionsbeginn für das Werk 3 (gebogenes Glas) erst mit beträchtlicher Verspätung aufgenommen werden; der für das Jahr 2007 geplante Produktionsbeginn des Werkes 4 (Isolierglas) hat sich in das Jahr 2008 verschoben. Dadurch sind ganz erhebliche Anlaufkosten entstanden, die im Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2007 näher erläutert sind. Aufgrund der neuen Produktionsanlage wurde das Personalkontingent leicht aufgestockt. Produktion und Vertrieb waren gut ausgelastet, sonstige angefallene Mehrleistungen konnten innerhalb der vorgegebenen Arbeitszeit bewältigt werden. Die Kapazitätsauslastung im Produktionsbereich beläuft sich im Jahr 2007 auf rd. 85 %. Alle Grundstücke und Gebäude sind an einen Investor verkauft und von diesem anschließend langfristig zurückgemietet worden. 1.4 Beschaffung Im Jahr 2007 betrug das gesamte Einkaufsvolumen MEUR 6,4. Die Materialeinsatzquote hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund von unerlaubten Preisabsprachen, an denen sich u.a. Pilkington plc beteiligt hat, erhöht. Diese Preiserhöhungen konnten nicht vollumfänglich an unsere Kunden weiter gegeben werden. Die Beschaffung von erforderlichen Ersatzteilen sowie täglich verfügbaren Verbrauchsgütern wurde über den Einkauf gut organisiert und abgewickelt. 1.5 Finanzierung Zur Finanzierung von Vorräten, Halbfabrikaten und Forderungen standen im vergangenen Geschäftsjahr Kontokorrentlinien von insgesamt MEUR 6,15 zur Verfügung. Zur Erweiterung der Produktionskapazitäten wurde, nachdem in 2006 ein stiller Gesellschafter aufgenommen wurde, in 2007 Mezzanine-Kapital in Höhe von MEUR 5,0 von der H.E.A.T. Mezzanine S.A. aufgenommen. Die Liquiditätslage hat sich in 2007 weiter entspannt; hierdurch konnten Skontierungsmöglichkeiten umfänglich genutzt werden. Die durchschnittliche Zielinanspruchnahme unserer Kunden liegt mit 38 Tagen leicht über dem Niveau des Vorjahres (33 Tage). Die eingerichteten Controlling-Instrumente wurden mit Unterstützung eines Fremdunternehmens weiter genutzt. Die gute Vertrauensbasis zwischen den Banken und der glasid ag bleibt ungetrübt. 1.6 Personal Der Personalbestand beläuft sich zum 31.12.2007 auf 204 fest angestellte Mitarbeiter. Diese Mitarbeiterzahl beinhaltet 25 Auszubildende. Allein im gewerblichen Bereich waren 13 Auszubildende beschäftigt. Die Personalkosten beliefen sich im Wirtschaftsjahr 2007 auf MEUR 6,9. 2. Darstellung der Lage2.1 Wirtschaftliche Lage 2.1.1. Kennzahlen Die wirtschaftliche Lage soll nachstehend anhand von Kennzahlen dokumentiert werden. Die dabei zugrunde gelegten Daten wurden den Jahresabschlüssen der Jahre 2006 und 2007 entnommen und aufbereitet.
2.1.2. Vermögensstruktur AKTIVA
2.1.3. Kapitalstruktur PASSIVA
2.2. Finanzlage 2.2 1. Kapitalflussrechnung
2.2.2. Bewegungsbilanz Aus der nachstehenden Aufstellung sind Mittelherkunft und Mittelverwendung im Geschäftsjahr 2007 erkennbar:
2.3. Ertragslage
3. Voraussichtliche Entwicklung3.1. Darstellung des Geschäftsverlaufs 3.1.1 Branchenentwicklung Mittlerweile hat sich die Wettbewerbssituation durch entsprechende Marktbereinigungen entspannt. Dies wird insbesondere durch die getätigten Umsätze und die vorhandenen Auftragsverläufe im ersten Monat 2008 untermauert. Für das Inlandsvolumen der Gesamtproduktion des Unternehmens wird aufgrund von Auftragsübernahmen insolventer Unternehmen und der Einrichtung der neuen Produktionslinie eine erhebliche Steigerung erwartet. Die Kapazitätsauslastung im Produktionsbereich liegt bei ca. 85 % und hat sich somit auf diesem Niveau stabilisiert; nach Maßgabe der Umsatzplanung wird mit einer Steigerung der Kapazitätsauslastung gerechnet. Die Mitarbeiterzahl wird bei Bedarf vorerst mit Zeitarbeitsverträgen erhöht. Für das Jahr 2008/2009 wird weiterhin eine positive Branchenentwicklung erwartet. 3.1.2 Umsatzentwicklung Die Umsatzentwicklung orientiert sich an dem tatsächlichen Auftragsverlauf bzw. an Erfahrungswerten. Die bisherigen monatlichen Ist-Umsätze liegen leicht unterhalb der Unternehmensplanung für das Jahr 2008, sind aus jetziger Sicht jedoch weiter steigerungsfähig - insbesondere nach Inbetriebnahme des Werkes 3. 3.1.3 Produktion Produktion und Vertrieb sind gut ausgelastet, anfallende Mehrleistungen können im Rahmen der vorgegebenen Jahresarbeitszeit (Stundenkonto) bewältigt werden. 3.1.4 Beschaffung Der Materialeinkauf richtet sich nach dem jeweils vorhandenen Auftragsbestand. Unnötige Lagerhaltung wird vermieden. 3.1.5 Finanzierung Zur Finanzierung von Vorräten, Halbfabrikaten und Forderungen stehen weiterhin Kontokorrentlinien von insgesamt MEUR 6,15 zur Verfügung. Gemäß bestehender Planungsrechnung und dem ständigen Soll-/Ist-Vergleich wird eine Überziehung des Kontokorrentrahmens nicht erfolgen. Die eingerichteten Controlling-Instrumente werden mit Unterstützung eines Fremdunternehmens weiter genutzt. Im Januar 2008 wurden drei Profit-Center eingerichtet, die eine bessere Transparenz der drei Organisationseinheiten Kernsortiment (Werk 1 + 2), Biegezentrum (Werk 3) und Isolierglas (Werk 4) hinsichtlich Erlösen und Kosten gewährleisten sollen. Die gute Vertrauensbasis zwischen den Banken und der glasid AG ist ungetrübt. Die Kreditinstitute unserer Gesellschaft haben zugesagt, die bestehenden Kontokorrentlinien beizubehalten. 3.1.6 Personal Die Personaldecke wird bei Bedarf vorerst durch Mitarbeiter mit Zeitarbeitsverträgen erhöht. Dies ermöglicht eine flexible Handhabung des Personalstandes. 3.2. Voraussichtliche Entwicklung Die Analyse- und Planungsarbeiten der glasid ag führen zu dem Erkenntnisstand, dass im laufenden Geschäftsjahr 2008 ein angemessener Gewinn erzielt werden kann, da zielstrebig, kostenbewusst und marktorientiert gearbeitet wird. Die geplante Gesamtleistung ist bei realistischer und vorsichtiger Einschätzung durchaus erreichbar. Die Kostenstruktur ist gewissenhaft und realistisch geplant. Die Positionen wurden aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht konservativ angesetzt. Sollte es die Situation erfordern, ist hier eine kurzfristige Reduzierung jederzeit möglich. Alle derzeitigen Einsparpotentiale werden ausgeschöpft. Nach derzeitigem Soll-/Ist-Vergleich wird der Cash-Flow ausreichen, um den Tilgungsverpflichtungen nachzukommen und eine akzeptable Selbstfinanzierung zu erwirtschaften. 4. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung des Jahres 2007, Planung und Realisation Die Arbeiten im Bereich F & E bezogen sich im abgelaufenen Jahr auf nachstehend genannte Bereiche:
Ausführungen zu den einzelnen vorstehend genannten Punkten: zu 1.: Versuchsaufbauten wurden durchgeführt und müssen noch zur Serienreife weiter entwickelt werden. Probleme zeigen sich derzeit noch vereinzelt in der eindeutigen Trennung der Leiterbahnführung. Die Serienreife wird für Mitte 2008 erwartet, danach erfolgt das offizielle Zulassungsverfahren durch den VdS in Köln. zu 2.: Die grundsätzlichen Voraussetzungen wurden in 2007 erreicht. Derzeit werden statische Berechnungen für die Glaswangenbereiche durchgeführt mit der Zielsetzung, Systemtreppen zu schaffen und diese öffentlich zuzulassen. Das Zulassungsverfahren wird voraussichtlich bis Ende 2008 dauern. zu 3.: Aufbauten für dünnere Substrate sind in 2007 geplant und ausgeführt worden. Es stehen jedoch in den unterschiedlichen Anwendungen noch einige Modifizierungen an, die durch Tests an öffentlich anerkannten Instituten geprüft und genehmigt werden müssen. Auf Grundlage der bereits in 2007 erzielten Ergebnisse ist ein Planungszeitraum von etwa noch einem Jahr anzusetzen. Eine zuverlässige Fertigung kann für 2008/2009 realisiert werden. zu 4.: Ziel ist, ESG-Gläser herzustellen mit engen Radien für den Bereich der Absturzsicherung in Kombination mit VSG-Glas. In 2007 wurden Radien bis 650 mm realisiert bei einer sauberen Oberfläche und ohne störende Verzerrungen. Die Weiterentwicklung auf Radien < 600 mm ist für das Jahr 2008 vorgesehen. zu 5.: Die Float-Öfen sind derart zu präparieren, dass Profilgläser ohne Verwindungen der hochstehenden Wangen hergestellt werden können. Die Vorversuche waren erfolgreich und nach einigen spezifischen Änderungen kann in 2008 die Produktion dieser Gläser aufgenommen werden. zu 6.: Es müssen Änderungen in den Steuerungen der Biegeanlagen vorgenommen werden, die es erlauben, Weichbeschichtungen zu verarbeiten. Diese Versuche sind für einige Produkte bereits abgeschlossen, aber um die gesamte Weichbeschichtungspalette abdecken zu können, sind noch weitere umfangreiche Versuche notwendig. zu 7.: Wurde auf das Jahr 2008 verschoben, da hier einige investive Maßnahmen notwendig sind. zu 8.: Die Produktion wurde noch in 2007 z. T. aufgenommen, Maßnahmen werden sich bis etwa Ende des ersten Quartals 2008 erstrecken. zu 9.: Die Biegezuganlage wurde sowohl technisch als auch elektronisch für Prüfzwecke "gebogenes Glas" umgerüstet. Die Anlage kann nunmehr planes und gebogenes Glas prüfen, die Entwicklung der mechanischen Änderungen und der elektronischen Steuerung ist abgeschlossen. Einzubindende Institute Für die Realisierung der Vorhaben werden eingebunden:
Zeitschiene: Die Positionen 1 bis 9 waren zeitlich angesiedelt vom 01.01.07 bis zum 31.12.2007, einige Punkte werden sich aber in das Jahr 2008 hineinziehen. Messung und Erfolgskontrolle In regelmäßigen Abständen werden die Fortschritte der Maßnahmen (quartalsmäßig) überwacht und bewertet, ebenso werden diese Maßnahmen im Rahmen des Qualitätsmanagementreviews mit berücksichtigt und dokumentiert. 5. Risiken der künftigen Entwicklung Für die zukünftige Entwicklung der glasid ag ist eine entspanntere allgemeine Wirtschaftslage zu erwarten. Branchen- und unternehmensbezogen geht die Gesellschaft davon aus, weiterhin von einer sich abzeichnenden Marktbereinigung im Bereich der Mitbewerber zu profitieren. Die Lieferzeiten für bearbeitete Flachglasprodukte können sich aufgrund der niedrigen Kapazitätsauslastung durch neue Angebote gegebenenfalls verbessern. Strategische Ziele für die Jahre 2008 ff. sind die Konsolidierung der wirtschaftlichen Verhältnisse sowie operativ neben der Verkürzung der Lieferzeiten eine schnellere Reaktion in der Angebotserstellung, Auftragserfassung und - bearbeitung, um stärker der bestehenden Marktsituation gerecht zu werden. In Zusammenarbeit mit einem Fremdunternehmen ist ein Risikomanagementsystem erarbeitet worden, dieses wird derzeit eingeführt. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht aufgetreten. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERSIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der glasid AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Essen, den 25. März 2008 rf
CONTROL GmbH
Dipl.-Kfm. Hugo Stender, Wirtschaftsprüfer |
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