Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRB 16421
Eingetragen
9.5.2002
Branche
Großhandel mit FlachglasHerstellung von Flaschen und anderen Behältnissen aus GlasHerstellung von Trinkgläsern und anderen Haushaltswaren aus Glas a. n. g.
Gegenstand
Die Herstellung, der Vertrieb und der Handel von Ein- und/oder Mehrscheibensicherheitsgläsern in allen Stärken und Ausführungen, insbesondere von beschussfesten sowie explosions- und einbruchshemmenden Gläsern; gebogenen Sicherheitsgläsern, monolitisch und mehrschichtig; Photovoltaikanlagen und Sonnenkollektoren; Isoliergläsern jeglicher Art; der Handel, die Weiterverarbeitung und der Vertrieb von Flachglasprodukten, insbesondere von Sicherheitsglas; die Durchführung von Transportverpackungen sowie die Erbringung aller damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen.

Historie

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Management

NameRolle
Günter Bruno Damke
seit 20.12.2010
Vorstandsmitglied

Konzern- und Jahresabschlüsse

Glasid AG

Essen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

Bilanz zum 31. Dezember 2007

AKTIVA

  Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände   53.157,52 74.222,52
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 186.469,00   2.667.909,95
2. technische Anlagen und Maschinen 3.232.449,11   1.791.272,61
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.076.943,38   488.475,88
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.165.763,43   726.001,92
    8.661.624,92 5.673.660,36
III. Finanzanlagen   7.750,00 7.750,00
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte   1.998.078,55 1.919.503,67
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände   2.843.217,91 2.254.445,30
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 441.678,69 (Euro 693.164,81)      
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   633.403,50 176.043,86
C. Rechnungsabgrenzungsposten   260.280,75 81.202,63
    14.457.513,15 10.186.828,34

PASSIVA

     
  Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   951.000,00 951.000,00
II. Kapitalrücklage   27.851,19 27.851,19
III. Gewinnrücklagen   79.118,42 49.408,48
IV. Bilanzgewinn   746.035,22 510.531,27
B. Einlagen stiller Gesellschafter   1.000.000,00 1.000.000,00
C. Mezzanine-Kapital   5.000.000,00 0,00
D. Rückstellungen   547.184,70 1.440.346,59
E. Verbindlichkeiten   6.106.323,62 6.207.690,81
davon gegenüber Kreditinstituten Euro 4.009.728,05 (Vj. Euro 5.799.577,68)      
    14.457.513,15 10.186.828,34

Gewinn- und Verlustrechnung

vom 01.01.2007 bis 31.12.2007

  Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Rohergebnis   14.991.629,48 12.741.220,93
2. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 5.792.800,50   5.102.024,70
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.068.917,77   968.025,70
    6.861.718,27 6.070.050,40
- davon für Altersversorgung Euro 7.902,72 (Euro 9.519,26)      
3. Abschreibungen      
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs   672.974,62 587.039,20
4. sonstige betriebliche Aufwendungen   5.475.663,74 4.305.071,96
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   37.604,97 39.979,61
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   846.891,04 475.408,46
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   1.171.986,78 1.343.630,52
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 560.062,26   690.266,00
9. sonstige Steuern 17.725,75   12.476,58
    577.788,01 702.742,58
10. Jahresüberschuss   594.198,77 640.887,94

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2007

  Anschaffungs-
Herstellungskosten
01.01.2007
Zugänge Abgänge Umbuchungen kumulierte
Abschreibungen
31.12.2007
Euro Euro Euro Euro Euro
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 112.020,25       112.020,25
B. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 576.681,30 7.481,00     531.004,78
Immaterielle Vermögensgegenstände 576.681,30 7.481,00     531.004,78
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.127.973,54 171.333,45 3.026.264,52 0,00 86.573,47
2. technische Anlagen und Maschinen 5.363.677,70 1.787.492,93 92.000,00   3.826.721,52
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.395.398,00 945.416,42 111.681,07   3.152.189,97
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 726.001,92 5.105.812,52 1.666.051,01   0,00
Sachanlagen 12.613.051,16 8.010.055,32 4.895.996,60 0,00 7.065.484,96
III. Finanzanlagen          
1. Genossenschaftsanteile 7.750,00       0,00
Finanzanlagen 7.750,00        
Anlagevermögen 13.197.482,46 8.017.536,32 4.895.996,60 0,00 7.596.489,74
  13.309.502,71 8.017.536,32 4.895.996,60 0,00 7.708.509,99
  Zuschreibungen Buchwert
31.12.2007
Euro Euro
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs   0,00
B. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   53.157,52
Immaterielle Vermögensgegenstände   53.157,52
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken   186.469,00
2. technische Anlagen und Maschinen   3.232.449,11
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   1.076.943,38
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau   4.165.763,43
Sachanlagen   8.661.624,92
III. Finanzanlagen    
1. Genossenschaftsanteile   7.750,00
Finanzanlagen   7.750,00
Anlagevermögen   8.722.532,44
    8.722.532,44

Anhang zum 31. Dezember 2007

1. Allgemeines

Der Jahresabschluss der glasid ag, Essen, zum 31. Dezember 2007 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den zusätzlichen Anforderungen des Aktiengesetzes aufgestellt. Das Geschäftsjahr der glasid ag ist das Kalenderjahr.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

2. Rechnungslegungsgrundsätze

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen nach der linearen Methode bewertet. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Zugänge zu dem unbeweglichen und beweglichen Sachanlagevermögen werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Nettoanschaffungswert bis EUR 410,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit Anhaltspunkte für eine Wertminderung gegeben sind, wird diesem Umstand durch eine außerplanmäßige Abschreibung Rechnung getragen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich mit den aktuellen Anschaffungskosten angesetzt (Einzelbewertung). Für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, deren Bestand in Größe, Wert und Zusammensetzung nur geringen Veränderungen unterliegt und deren Gesamtwert für das Unternehmen von nachrangiger Bedeutung ist, wurde ein Festwert gebildet (§ 240 Abs. 3 S. 1 i. V. m. § 256 S. 2 HGB).

Die unfertigen Erzeugnisse werden mit ihren Herstellungskosten bewertet, wobei neben den Einzelkosten auch notwendige Material- und Fertigungsgemeinkosten, die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sowie allgemeine Verwaltungskosten berücksichtigt werden.

Die fertigen Erzeugnisse und Waren werden mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Sofern der beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger ist als die ursprünglichen Anschaffungskosten, wird auf diesen Wert abgeschrieben.

Die Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zu Nominalwerten. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko des nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestandes wurde durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen.

Die Bilanzierung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Die Rückstellungen werden in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung die im Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihren Rückzahlungsbeträgen angesetzt.

Die Aufwendungen und Erträge sind auf den Zeitraum des Jahresabschlusses abgegrenzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Die Zusammensetzung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel zum 31.12.2007.

Bei den Zugängen zum Sachanlagevermögen handelt es sich im Wesentlichen um die Einrichtung einer neuen Produktionslinie, den Umbau der dafür angemieteten Produktionshalle, Ersatzinvestitionen in den vorhandenen Maschinenpark sowie um Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die Abgänge aus dem Sachanlagevermögen resultieren im Wesentlichen aus der Veräußerung der Grundstücke und Gebäude an einen Investor, von dem sie anschließend langfristig zurück gemietet wurden.

Unter der Position Finanzanlagen sind Genossenschaftsanteile an der Geno-Volks-Bank Essen eG in Höhe von EUR 7.750,00 ausgewiesen.

Das Vorratsvermögen in Höhe von EUR 1.998.078,55 gliedert sich wie folgt auf:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe EUR 1.306.982,42
Unfertige Erzeugnisse EUR 100.689,41
Fertige Erzeugnisse und Waren EUR 590.406,72

Die Forderungen gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von insgesamt TEUR 318 setzen sich aus zwei gewährten Darlehen von ursprünglich je TEUR 350 sowie den Forderungen aus den laufenden Kontokorrentvereinbarungen mit den beiden Vorstandsmitgliedern in Höhe von insgesamt TEUR 78 zusammen. Die Kredite wurden bankenüblich verzinst und mit je TEUR 130 im Dezember 2007 teilweise getilgt. Zur Besicherung dieser Darlehen hat die Gesellschaft ein Pfandrecht an insgesamt 951.000 Aktien mit einem Nennwert von insgesamt EUR 951.000 (= 100% des Grundkapitals) erworben. Die Auflösung der Besicherung ist nur durch einstimmigen Beschluss des Vorstandes und des Aufsichtsrates möglich.

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 951.000. Das Kapital ist voll eingezahlt und in 951.000 Namensaktien mit einem Nennwert von EUR 1,00 eingeteilt.

In die gesetzliche Rücklage wurden nach § 150 Abs. 2 AktG EUR 29.709,94 eingestellt.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:

Rückstellung für Garantieleistungen EUR 94.200,00
Rückstellung für ausstehenden Urlaub EUR 140.000,00
Rückstellung für Archivierung EUR 61.500,00
Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten EUR 45.000,00
Rückstellung für Berufsgenossenschaftsbeitrag EUR 41.100,00
Rückstellung variabler Anteil Mezzanine-Kapital EUR 32.239,70
Rückstellung für ausstehende Rechnungen EUR 25.000,00
Rückstellung für Aufsichtsratsvergütungen EUR 15.000,00
Rückstellung für Kundenboni 2007 EUR 19.320,00
Rückstellung für Firma Küppers    
Nebenkosten 2004 bis 2007 EUR 10.000,00
Rückstellung für Schwerbehindertenabgabe EUR 8.400,00
Rückstellung für Mitarbeitertantieme EUR 33.300,00

Verbindlichkeiten

  Gesamt Restlaufzeit bis 1 Jahr Restlaufzeit 1- 5 Jahre Restlaufzeit mehr
als 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.009.728,05 2.206.694,88 1.296.973,17 506.060,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.313.936,84 1.313.936,84 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 782.658,73 782.658,73 0,00 0,00
  6.106.323,62 4.303.290,45 1.296.973,17 506.060,00

Es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren in Staffelform aufgestellt. Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt in Inlandserlöse und Erlöse aus dem EU-Ausland und sonstigen Drittländern auf:

Erlöse Inland EUR 13.551.148,22
Erlöse EU-Ausland EUR 4.954.797,09
Erlöse Drittländer EUR 342.373,07

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen verrechnete Sachbezüge und Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens im Rahmen der Veräußerung der Grundstücke und Gebäude an einen Investor enthalten. Diese wurden anschließend langfristig zurückgemietet. Ferner sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und der Erstattungsbetrag Energiesteuern ausgewiesen.

5. Ergänzende Angaben und Erläuterungen

Organe

Dem Vorstand gehörten im Geschäftsjahr bis zum 31.12.2007 die folgenden Personen an:

Herr Günter Damke, Essen, Kaufmann

Herr Udo Damke, Essen, Kaufmann

Ist ein Vorstandsmitglied bestellt, vertritt dieser die Gesellschaft allein.

Sind mehrere Vorstandsmitglieder bestellt, wird die Gesellschaft gemeinschaftlich durch zwei Vorstandsmitglieder oder durch ein Vorstandsmitglied in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten.

Aus einer Öffnungsklausel in der Satzung ergibt sich, dass einzelnen Vorstandsmitgliedern eine Einzelvertretungsberechtigung erteilt werden kann und diese dann von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit sind.

Die Herren Günter und Udo Damke sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsleitung im laufenden Geschäftsjahr werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Der Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen:

Herr Hans-Peter Damke, Kaufmann, (Aufsichtsratvorsitzender)

Herr Prof. Dr. Matthias Rick, Universitätsprofessor, (stellv. Aufsichtsratvorsitzender)

Herr Albert Stauffenberg, Kaufmann (bis 31. Mai 2007)

Herr Dr. Christian Diekmann, Kaufmann (seit 1. Juni 2007)

Die Angaben über die Aufsichtsratsvergütung im laufenden Geschäftsjahr werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

Arbeitnehmer

Bei der Gesellschaft waren durchschnittlich 158 Arbeitnehmer (ohne Geschäftsleitung und Auszubildende) beschäftigt.

6. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

An sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind auszuweisen:

Mithaftungen EUR 7.750,00
Mietverträge EUR 12.897.847,00
Leasingverträge EUR 3.320.697,00
  EUR 16.226.294,00

Die Nachschusspflicht aus den Genossenschaftsanteilen an der Geno-Volks-Bank eG, Essen, beträgt EUR 7.750,00.

Die Mietverträge betreffen angemietete Büroräume und Produktionsgebäude. Die Laufzeit der Mietverträge für die Zeit nach dem 31.12.2007 gliedert sich wie folgt:

Mietverträge für Werk 1+2: 15,5 Jahre
Mietvertrag für Werk 3: 8,5 Jahre
Mietvertrag für Werk 4: 15 Jahre

Die finanziellen Verpflichtungen betreffen die gesamten Zahlungsverpflichtungen (kumuliert) beginnend unmittelbar nach dem Bilanzstichtag bis zum Auslaufen der jeweiligen Verträge.

7. Gewinnverwendung

Der Vorstand schlägt vor, den Gewinnvortrag von EUR 511.546,39 (in Worten EUR fünfhundertelftausendfünfhundertsechsundvierzig 39/100) sowie den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 234.488,83 (in Worten: EUR zweihundertvierunddreißigtausendvierhundertachtundachtzig 83/100) auf neue Rechnung vorzutragen.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007

1. Darstellung des Geschäftsverlaufes

1.1 Branchenentwicklung

Die im Vorjahreszeitraum dargestellte positive Branchenentwicklung hat sich 2007 weiter fortgesetzt. Die Wettbewerbssituation hat sich durch entsprechende Marktbereinigungen entspannt, so dass die Branche für das Jahr 2008 ein gleich bleibendes Niveau erwartet.

1.2 Umsatzentwicklung

Gegenüber dem Geschäftsjahr 2006 sind die Umsatzerlöse in 2007 um TEUR 1.988 auf MEUR 18,8 gestiegen.

Das Inlandsvolumen an der Gesamtproduktion unseres Unternehmens lag im Jahre 2007 mit MEUR 13,5 bei 71,9 %. Der Auslandsumsatz hat sich um TEUR 1.562 im Vergleich zum Vorjahr erhöht und beläuft sich auf MEUR 5,2. Der Auftragsbestand betrug durchschnittlich vier Wochen.

1.3. Produktion

Im Jahre 2006 wurde eine Produktionshalle angemietet, in der eine neue Produktionslinie eingerichtet wurde. Aufgrund von Lieferschwierigkeiten konnte der Produktionsbeginn für das Werk 3 (gebogenes Glas) erst mit beträchtlicher Verspätung aufgenommen werden; der für das Jahr 2007 geplante Produktionsbeginn des Werkes 4 (Isolierglas) hat sich in das Jahr 2008 verschoben. Dadurch sind ganz erhebliche Anlaufkosten entstanden, die im Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2007 näher erläutert sind.

Aufgrund der neuen Produktionsanlage wurde das Personalkontingent leicht aufgestockt. Produktion und Vertrieb waren gut ausgelastet, sonstige angefallene Mehrleistungen konnten innerhalb der vorgegebenen Arbeitszeit bewältigt werden.

Die Kapazitätsauslastung im Produktionsbereich beläuft sich im Jahr 2007 auf rd. 85 %.

Alle Grundstücke und Gebäude sind an einen Investor verkauft und von diesem anschließend langfristig zurückgemietet worden.

1.4 Beschaffung

Im Jahr 2007 betrug das gesamte Einkaufsvolumen MEUR 6,4. Die Materialeinsatzquote hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund von unerlaubten Preisabsprachen, an denen sich u.a. Pilkington plc beteiligt hat, erhöht. Diese Preiserhöhungen konnten nicht vollumfänglich an unsere Kunden weiter gegeben werden. Die Beschaffung von erforderlichen Ersatzteilen sowie täglich verfügbaren Verbrauchsgütern wurde über den Einkauf gut organisiert und abgewickelt.

1.5 Finanzierung

Zur Finanzierung von Vorräten, Halbfabrikaten und Forderungen standen im vergangenen Geschäftsjahr Kontokorrentlinien von insgesamt MEUR 6,15 zur Verfügung.

Zur Erweiterung der Produktionskapazitäten wurde, nachdem in 2006 ein stiller Gesellschafter aufgenommen wurde, in 2007 Mezzanine-Kapital in Höhe von MEUR 5,0 von der H.E.A.T. Mezzanine S.A. aufgenommen.

Die Liquiditätslage hat sich in 2007 weiter entspannt; hierdurch konnten Skontierungsmöglichkeiten umfänglich genutzt werden. Die durchschnittliche Zielinanspruchnahme unserer Kunden liegt mit 38 Tagen leicht über dem Niveau des Vorjahres (33 Tage).

Die eingerichteten Controlling-Instrumente wurden mit Unterstützung eines Fremdunternehmens weiter genutzt. Die gute Vertrauensbasis zwischen den Banken und der glasid ag bleibt ungetrübt.

1.6 Personal

Der Personalbestand beläuft sich zum 31.12.2007 auf 204 fest angestellte Mitarbeiter. Diese Mitarbeiterzahl beinhaltet 25 Auszubildende. Allein im gewerblichen Bereich waren 13 Auszubildende beschäftigt.

Die Personalkosten beliefen sich im Wirtschaftsjahr 2007 auf MEUR 6,9.

2. Darstellung der Lage

2.1 Wirtschaftliche Lage

2.1.1. Kennzahlen

Die wirtschaftliche Lage soll nachstehend anhand von Kennzahlen dokumentiert werden. Die dabei zugrunde gelegten Daten wurden den Jahresabschlüssen der Jahre 2006 und 2007 entnommen und aufbereitet.

  2007 2006
Mio Mio
Eigenkapitalquote 53,97 24,9
Fremdkapitalquote 46,03 75,1
Anlagendeckung 95,27 44,1
Umsatzrendite 6,2 3,79

2.1.2. Vermögensstruktur

AKTIVA

  2007 2006 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 53 74 ./.21
Sachanlagen 8.662 5.674 2.988
Finanzanlagen 8 8 0
Vorräte 1.998 1.920 78
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.977 1.525 452
Sonstige Vermögensgegenstände 866 729 137
Liquide Mittel 633 176 457
Rechnungsabgrenzungsposten 260 81 179
  14.457 10.187 4.270

2.1.3. Kapitalstruktur

PASSIVA

  2007 2006 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Eigenkapital 1.804 1.539 265
Einlagen stiller Gesellschafter 1.000 1.000 0
Mezzanine-Kapital 5.000 0 5.000
Steuerrückstellungen 9 847 ./.838
Sonstige Rückstellungen 539 594 ./.55
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.009 5.800 ./.1.791
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.314 295 1.019
Sonstige Verbindlichkeiten 782 112 670
  14.457 10.187 4.270

2.2. Finanzlage

2.2 1. Kapitalflussrechnung

  2007 2006
TEUR TEUR
1. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 594 641
2. Gewinn aus dem Abgang von Anlagevermögen ./.2.258 ./.525
3. Abschreibungen auf Anlagevermögen 672 559
4. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes 0 28
5. Sonstige zahlungsunwirksame Erträge 0 0
A. Cash flow ./.992 703
Veränderungen Aktiva    
(./. Zunahme / + Abnahme)    
6. Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva (soweit nicht Investitions- oder Finanzierungstätigkeit) ./.846 ./.126
Veränderungen Passiva ./.1.838 577
(./. Zunahme / + Abnahme)    
7. Einzahlungen aus Zuführung Eigenkapital 5.000 1.000
8. Ergebnisverwendung ./.330 ./.260
9. Steuerrückstellungen ./. ./.838 690
10. Sonstige Rückstellungen ./.55 62
11. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva 1.690 ./.104
  5.467 1.388
B. Mittelfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 3.629 1.965
12. Einzahlungen von kurzfr. Finanzmittelanlagen 0 0
13. Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen ./.6.350 ./.1.980
14. Einzahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten 0 0
15. Anlagenabgänge 4.969 805
C. Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit ./.1.381 ./.1.175
16. Saldo aus Kreditaufnahme und Tilgungen ./.1.791 ./.665
D. Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit ./.1.791 ./.665
17. zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestandes (Summe B bis D) 457 125
18. Finanzmittelbestand zum 01.01.2007 ( Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) 176 51
E. Finanzmittelbestand zum 31.12.2007 633  176 

2.2.2. Bewegungsbilanz

Aus der nachstehenden Aufstellung sind Mittelherkunft und Mittelverwendung im Geschäftsjahr 2007 erkennbar:

Mittelverwendung
Aktiv-Mehrung TEUR
Sachanlagen 2.988
Vorräte 78
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 452
Sonstige Vermögensgegenstände 137
Liquide Mittel 457
Aktive Rechnungsabgrenzung 179
  4.291
Passiv-Minderung  
Steuerrückstellungen 838
Sonstige Rückstellungen 55
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.791
  2.684
Gesamt 6.975
Mittelherkunft
Passiv-Mehrung TEUR
Eigenkapital 265
Mezzanine-Kapital 5.000
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.019
Sonstige Verbindlichkeiten 670
  6.954
Aktiv-Minderung  
Immaterielle Wirtschaftsgüter 21
Gesamt 6.975

2.3. Ertragslage

  2007 2006 Veränderung
TEUR TEUR TEUR
Umsatzerlöse 18.848 16.860 1.988
Erhöhung/Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen/andere aktivierte Eigenleistungen 80 64 16
Gesamtleistung 18.928 16.924 2.004
Sonstige betriebliche Erträge 2.430 957 1.473
Materialaufwand 6.367 5.140 1.227
Rohergebnis 14.991 12.741 2.250
Personalaufwand 6.862 6.070 792
Abschreibungen 673 587 86
sonstige betriebliche Aufwendungen 5.476 4.305 1.171
Betriebsergebnis 1.980 1.779 201
Zinserträge 38 40 ./. 2
Zinsaufwendungen 847 476 371
Finanzergebnis ./. 809 ./.436 373
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.171 1.343 ./.172
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 560 690 ./.130
sonstige Steuern 18 12 6
Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 594 641 ./.47
Einstellung in die gesetzliche Rücklage 29 32 ./.3
Vorabausschüttungen 330 260 70
Bilanzgewinn/Bilanzverlust 234 349 ./.115

3. Voraussichtliche Entwicklung

3.1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

3.1.1 Branchenentwicklung

Mittlerweile hat sich die Wettbewerbssituation durch entsprechende Marktbereinigungen entspannt. Dies wird insbesondere durch die getätigten Umsätze und die vorhandenen Auftragsverläufe im ersten Monat 2008 untermauert.

Für das Inlandsvolumen der Gesamtproduktion des Unternehmens wird aufgrund von Auftragsübernahmen insolventer Unternehmen und der Einrichtung der neuen Produktionslinie eine erhebliche Steigerung erwartet.

Die Kapazitätsauslastung im Produktionsbereich liegt bei ca. 85 % und hat sich somit auf diesem Niveau stabilisiert; nach Maßgabe der Umsatzplanung wird mit einer Steigerung der Kapazitätsauslastung gerechnet. Die Mitarbeiterzahl wird bei Bedarf vorerst mit Zeitarbeitsverträgen erhöht.

Für das Jahr 2008/2009 wird weiterhin eine positive Branchenentwicklung erwartet.

3.1.2 Umsatzentwicklung

Die Umsatzentwicklung orientiert sich an dem tatsächlichen Auftragsverlauf bzw. an Erfahrungswerten. Die bisherigen monatlichen Ist-Umsätze liegen leicht unterhalb der Unternehmensplanung für das Jahr 2008, sind aus jetziger Sicht jedoch weiter steigerungsfähig - insbesondere nach Inbetriebnahme des Werkes 3.

3.1.3 Produktion

Produktion und Vertrieb sind gut ausgelastet, anfallende Mehrleistungen können im Rahmen der vorgegebenen Jahresarbeitszeit (Stundenkonto) bewältigt werden.

3.1.4 Beschaffung

Der Materialeinkauf richtet sich nach dem jeweils vorhandenen Auftragsbestand. Unnötige Lagerhaltung wird vermieden.

3.1.5 Finanzierung

Zur Finanzierung von Vorräten, Halbfabrikaten und Forderungen stehen weiterhin Kontokorrentlinien von insgesamt MEUR 6,15 zur Verfügung.

Gemäß bestehender Planungsrechnung und dem ständigen Soll-/Ist-Vergleich wird eine Überziehung des Kontokorrentrahmens nicht erfolgen.

Die eingerichteten Controlling-Instrumente werden mit Unterstützung eines Fremdunternehmens weiter genutzt. Im Januar 2008 wurden drei Profit-Center eingerichtet, die eine bessere Transparenz der drei Organisationseinheiten Kernsortiment (Werk 1 + 2), Biegezentrum (Werk 3) und Isolierglas (Werk 4) hinsichtlich Erlösen und Kosten gewährleisten sollen. Die gute Vertrauensbasis zwischen den Banken und der glasid AG ist ungetrübt. Die Kreditinstitute unserer Gesellschaft haben zugesagt, die bestehenden Kontokorrentlinien beizubehalten.

3.1.6 Personal

Die Personaldecke wird bei Bedarf vorerst durch Mitarbeiter mit Zeitarbeitsverträgen erhöht. Dies ermöglicht eine flexible Handhabung des Personalstandes.

3.2. Voraussichtliche Entwicklung

Die Analyse- und Planungsarbeiten der glasid ag führen zu dem Erkenntnisstand, dass im laufenden Geschäftsjahr 2008 ein angemessener Gewinn erzielt werden kann, da zielstrebig, kostenbewusst und marktorientiert gearbeitet wird. Die geplante Gesamtleistung ist bei realistischer und vorsichtiger Einschätzung durchaus erreichbar.

Die Kostenstruktur ist gewissenhaft und realistisch geplant. Die Positionen wurden aus Gründen der kaufmännischen Vorsicht konservativ angesetzt. Sollte es die Situation erfordern, ist hier eine kurzfristige Reduzierung jederzeit möglich. Alle derzeitigen Einsparpotentiale werden ausgeschöpft.

Nach derzeitigem Soll-/Ist-Vergleich wird der Cash-Flow ausreichen, um den Tilgungsverpflichtungen nachzukommen und eine akzeptable Selbstfinanzierung zu erwirtschaften.

4. Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung des Jahres 2007, Planung und Realisation

Die Arbeiten im Bereich F & E bezogen sich im abgelaufenen Jahr auf nachstehend genannte Bereiche:

1.

Entwicklung elektrisch leitfähiger Verbundglasaufbauten > 8 mm mit Alarmmeldesystemen, die optisch verdeckt von außen nicht erkennbar sind;

2.

Weiterentwicklung von Treppensystemen, u. a. mit der Zielsetzung, komplette Treppenstufensysteme in Glaskonstruktionen einzufassen;

3.

Entwicklung dünnerer Glaskomponenten im Bereich VSG für den Personenschutz, Einbruchschutz und Explosionsschutz auf Basis vorhandener Glasaufbauten. Ziel ist, die Glasaufbauten zu minimieren, um dünnere Komponenten mit gleicher Schutzfunktion herstellen zu können;

4.

Entwicklung von komplexen Glasaufbauten im Bereich der gebogenen Gläser mit engen Radien als Einscheibensicherheitsglas;

5.

Biegeversuche an Profilgläsern (exklusiver Hersteller dieser gebogenen Profilgläser, Marktvorteil);

6.

Entwicklung von Ablaufprozessen, in denen verschiedene Weichbeschichtungen thermisch gebogen werden können;

7.

Entwicklung technischer Gläser auf Basis leitfähiger Beschichtungen, um Energie- und Lichteffekte zu erzeugen (Grundlagenforschung);

8.

Integration der Isolierglasfertigung innerhalb des Unternehmens;

9.

Entwicklung von technischen Ressourcen, um bei gebogenen ESG- und TVG-Gläsern Biegezugversuche durchzuführen.

Ausführungen zu den einzelnen vorstehend genannten Punkten:

zu 1.: Versuchsaufbauten wurden durchgeführt und müssen noch zur Serienreife weiter entwickelt werden. Probleme zeigen sich derzeit noch vereinzelt in der eindeutigen Trennung der Leiterbahnführung. Die Serienreife wird für Mitte 2008 erwartet, danach erfolgt das offizielle Zulassungsverfahren durch den VdS in Köln.

zu 2.: Die grundsätzlichen Voraussetzungen wurden in 2007 erreicht. Derzeit werden statische Berechnungen für die Glaswangenbereiche durchgeführt mit der Zielsetzung, Systemtreppen zu schaffen und diese öffentlich zuzulassen. Das Zulassungsverfahren wird voraussichtlich bis Ende 2008 dauern.

zu 3.: Aufbauten für dünnere Substrate sind in 2007 geplant und ausgeführt worden. Es stehen jedoch in den unterschiedlichen Anwendungen noch einige Modifizierungen an, die durch Tests an öffentlich anerkannten Instituten geprüft und genehmigt werden müssen. Auf Grundlage der bereits in 2007 erzielten Ergebnisse ist ein Planungszeitraum von etwa noch einem Jahr anzusetzen. Eine zuverlässige Fertigung kann für 2008/2009 realisiert werden.

zu 4.: Ziel ist, ESG-Gläser herzustellen mit engen Radien für den Bereich der Absturzsicherung in Kombination mit VSG-Glas. In 2007 wurden Radien bis 650 mm realisiert bei einer sauberen Oberfläche und ohne störende Verzerrungen. Die Weiterentwicklung auf Radien < 600 mm ist für das Jahr 2008 vorgesehen.

zu 5.: Die Float-Öfen sind derart zu präparieren, dass Profilgläser ohne Verwindungen der hochstehenden Wangen hergestellt werden können. Die Vorversuche waren erfolgreich und nach einigen spezifischen Änderungen kann in 2008 die Produktion dieser Gläser aufgenommen werden.

zu 6.: Es müssen Änderungen in den Steuerungen der Biegeanlagen vorgenommen werden, die es erlauben, Weichbeschichtungen zu verarbeiten. Diese Versuche sind für einige Produkte bereits abgeschlossen, aber um die gesamte Weichbeschichtungspalette abdecken zu können, sind noch weitere umfangreiche Versuche notwendig.

zu 7.: Wurde auf das Jahr 2008 verschoben, da hier einige investive Maßnahmen notwendig sind.

zu 8.: Die Produktion wurde noch in 2007 z. T. aufgenommen, Maßnahmen werden sich bis etwa Ende des ersten Quartals 2008 erstrecken.

zu 9.: Die Biegezuganlage wurde sowohl technisch als auch elektronisch für Prüfzwecke "gebogenes Glas" umgerüstet. Die Anlage kann nunmehr planes und gebogenes Glas prüfen, die Entwicklung der mechanischen Änderungen und der elektronischen Steuerung ist abgeschlossen.

Einzubindende Institute

Für die Realisierung der Vorhaben werden eingebunden:

Staatliches Materialprüfungsamt NRW in Dortmund;

VdS in Köln;

Deutsches Institut für Bautechnik in Berlin;

Universität Duisburg-Essen;

Universität Stuttgart.

Zeitschiene:

Die Positionen 1 bis 9 waren zeitlich angesiedelt vom 01.01.07 bis zum 31.12.2007, einige Punkte werden sich aber in das Jahr 2008 hineinziehen.

Messung und Erfolgskontrolle

In regelmäßigen Abständen werden die Fortschritte der Maßnahmen (quartalsmäßig) überwacht und bewertet, ebenso werden diese Maßnahmen im Rahmen des Qualitätsmanagementreviews mit berücksichtigt und dokumentiert.

5. Risiken der künftigen Entwicklung

Für die zukünftige Entwicklung der glasid ag ist eine entspanntere allgemeine Wirtschaftslage zu erwarten. Branchen- und unternehmensbezogen geht die Gesellschaft davon aus, weiterhin von einer sich abzeichnenden Marktbereinigung im Bereich der Mitbewerber zu profitieren.

Die Lieferzeiten für bearbeitete Flachglasprodukte können sich aufgrund der niedrigen Kapazitätsauslastung durch neue Angebote gegebenenfalls verbessern.

Strategische Ziele für die Jahre 2008 ff. sind die Konsolidierung der wirtschaftlichen Verhältnisse sowie operativ neben der Verkürzung der Lieferzeiten eine schnellere Reaktion in der Angebotserstellung, Auftragserfassung und - bearbeitung, um stärker der bestehenden Marktsituation gerecht zu werden.

In Zusammenarbeit mit einem Fremdunternehmen ist ein Risikomanagementsystem erarbeitet worden, dieses wird derzeit eingeführt.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht aufgetreten.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der glasid AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Essen, den 25. März 2008

rf CONTROL GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Hugo Stender, Wirtschaftsprüfer

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