aptus 2438. GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Stork-Bohmann seit 25.9.2020 | Prokura |
Helge Jakubowski seit 25.9.2020 | Prokura |
Gilbert Reinhold Klausmeyer seit 9.1.2020 | Geschäftsführer |
Oliver Beckmann seit 16.10.2014 | Prokura |
Wolfgang Jakob seit 16.6.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Asahi Group Foods, Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Leiber GmbHBramscheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Leiber GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Leiber GmbH, Bramsche - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Leiber GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2019 bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, 30. April 2020 Ernst
& Young GmbH
Dr. Janze, Wirtschaftsprüfer Bienen, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2019
Anhang 2019Leiber GmbH, BramscheI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Firma Leiber GmbH wird im Handelsregister B des Amtsgerichts Osnabrück unter der Handelsregisternummer HRB 19706 geführt. Der Jahresabschluss der Leiber GmbH, Bramsche, ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) sowie den ergänzenden Vorschriften der Satzung aufgestellt worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die in der Bilanz und Gewinn- u. Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang anzubringenden Vermerke wurden im Anhang aufgeführt, soweit es der Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses dient. Die Gesellschaft ist als große Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 3 HGB gemäß § 316 Abs. 1 HGB prüfungspflichtig. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Bewertung der entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen. Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. niedrigerem beizulegenden Werten ausgewiesen worden. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen werden zu Nominalwerten angesetzt. Bestehende individuelle Risiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen mit Fälligkeiten bis zu einem Jahr werden mit den Devisenkassamittelkursen des Bilanzstichtages bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände und flüssigen Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Latente Steuern werden auf temporäre Differenzen und auf die innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge gebildet. Die Bewertung erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz. Das Aktivierungswahlrecht des § 274 HGB wird ausgeübt. Zum 31. Dezember 2019 wurden die Pensionsrückstellungen nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Grundlage des Barwertverfahrens ("Projected-Unit-Credit"-Methode) berechnet. Dabei wurde für die Pensionsverpflichtung entsprechend der Vereinfachungsregelung eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Bei der Bewertung werden Trendannahmen für die relevanten Größen, die sich auf die Leistungshöhe auswirken, berücksichtigt. Bei allen Leistungssystemen sind versicherungsmathematische Berechnungen erforderlich. Sterbewahrscheinlichkeiten werden nach den aktuellen Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde der dazu von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 2,71 % angesetzt (im Vorjahr: durchschnittlicher Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 3,21%). Aus der Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 249.155. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.
Der Berechnung des Barwerts der nicht fondsgedeckten Versorgungsansprüche liegen folgende versicherungsmathematische Annahmen zugrunde: Die Vermögensgegenstände von Deckungsvermögen wurden nicht mit den Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen verrechnet, da die Voraussetzung für eine Saldierung nicht erfüllt sind. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt worden. Für die Bewertung von Fremdwährungsverbindlichkeiten gelten die Erläuterungen zu den Fremdwährungsforderungen analog. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Anlageposten einschließlich der Abschreibungen für das Geschäftsjahr 2019 ist im Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern betreffen mit 224.875 EUR die Pensionsrückstellungen, mit 84.599 EUR die sonstigen Rückstellungen und mit 53.512 EUR den Körperschaftssteuerverlustvortrag sowie 144.660 EUR den Gewerbesteuerverlustvortrag. Die passiven latenten Steuern betreffen mit 12.498 EUR das Anlagevermögen und mit 10.913 das Guthaben bei Kreditinstituten. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgte auf Basis eines Steuersatzes von 28,775 % (Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag). Die aktiven und die passiven latenten Steuern wurden nicht saldiert. 4. Rückstellungen Zum Stichtag belaufen sich die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen auf 1.702.580,00 EUR. Der beizulegende Zeitwert der Rückdeckungsversicherungen wurde auf Grundlage des Marktwertes ermittelt und beträgt 284.328,15 EUR. Eine Saldierung ist aufgrund der nicht erfüllten Saldierungsvoraussetzungen unterblieben. Die sonstigen Rückstellungen betreffen hauptsächlich Verpflichtungen gegenüber Personal, Verwaltungsratsvergütungen, Abschlusskosten, Rechts- und Beratungskosten, ausstehende Rechnungen sowie Aufbewahrungspflichten. 5. Verbindlichkeiten Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Das Absatzgebiet der Gesellschaft befindet sich überwiegend in Deutschland sowie in Großbritannien und den Niederlanden. Von den Umsatzerlösen in Höhe von TEUR 64.501 (Vorjahr: TEUR 62.032) entfallen TEUR 27.856 (Vorjahr: TEUR 28.261) auf den Geschäftsbereich Tierernährung, TEUR 20.081 (Vorjahr: TEUR 18.530) auf den Bereich Lebensmittel, TEUR 10.235 (Vorjahr: TEUR 9.782) auf den Bereich Handelsware, TEUR 5.389 (Vorjahr: TEUR 4.414) auf Alkohol und TEUR 1.029 (Vorjahr: TEUR 1.130) auf den Bereich Gesundheit. Erlösschmälerungen fielen in Höhe von TEUR 89 (Vorjahr: TEUR 85) an. 2. Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 736 handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Versicherungserstattung in Höhe von TEUR 98, Erträgen aus der privaten PKW-Nutzung der Mitarbeiter in Höhe von TEUR 100 sowie der Herabsetzung der Wertberichtigung auf Forderungen in Höhe von TEUR 197 und periodenfremden Erträge in Höhe von TEUR 27. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 8.814 handelt es sich im Wesentlichen um Reparatur- und Instandhaltungskosten (TEUR 2.485), Ausgangsfrachten (TEUR 1.793), Entsorgungskosten (TEUR 614), Laborkosten (TEUR 527), Reisekosten (TEUR 354), Werbe- und Messekosten (TEUR 309), Mietaufwendungen (TEUR 328), Versicherungen und Beiträge (TEUR 350) sowie IT-Kosten (TEUR 207). 4. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in Höhe von EUR 0 auf das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, da in 2019 ein negatives steuerliches Ergebnis vorliegt. Der latente Steuerertrag beträgt TEUR 124. V. Sonstige Angaben 1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Für das Jahr 2019 bestehen Zahlungsverpflichtungen aus laufenden Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen in Höhe von ca. TEUR 663 (Vorjahr: TEUR 660). 2. Geschäftsführung Bis zum 09.01.2020 war Michael von Laer, Dipl.-Ingenieur, Osnabrück, Geschäftsführer der Gesellschaft. Am 19.09.2019 wurde Bernd Schmidt-Ankum, Dipl. Agrar-Ingenieur, Glebitzsch-Sanderdorf und am 09.01.2020 Gilbert Reinhold Klausmeyer, Dipl. Kaufmann zu Geschäftsführern bestellt. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 3. Verwaltungsrat Die Gesellschaft hat gemäß § 13 des Gesellschaftsvertrages einen Verwaltungsrat, der für das Unternehmen beratend tätig ist; Mitglieder sind:
Die Bezüge des Verwaltungsrats beliefen sich auf EUR 70.000. 4. Mitarbeiterzahlen im Jahresdurchschnitt Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 202 (Vj.: 175) Mitarbeiter, davon 95 (Vj.: 74) Angestellte und 90 (Vj.: 101) gewerbliche Mitarbeiter. Die Anzahl von Auszubildenden betrug 17 (Vj.: 16) Mitarbeiter. 5. Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist an der Leiber Sp. z o.o., mit Sitz in Krosniewice, Polen, zu 100 % beteiligt. Der Anteil am verbundenem Unternehmen beträgt EUR 315.544,05. Ebenso ist die Gesellschaft an der OOO Leiber, mit Sitz in Kaluga, Russland, zu 100% beteiligt. Der Anteil am verbundenem Unternehmen beträgt EUR 94.889,86. 6. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. 7. Konzernzugehörigkeit Die Leiber GmbH, Bramsche, ist von der Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2019 nach § 291 Abs. 1 HGB befreit. Die Gesellschaft gehört zum Konzern der Schmidt-Ankum Holding GmbH, Ankum, die einen befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht gemäß § 291 HGB aufstellt. 8. Honorar des Abschlussprüfers Im Geschäftsjahr sind Aufwendungen für Honorare des Abschlussprüfers für Abschlussprüfung (TEUR 42), Steuerberatungsleistungen (TEUR 9) und sonstige Leistungen (TEUR 9) angefallen. 9. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDer Jahresüberschuss der Leiber GmbH des Geschäftsjahres 2019 beträgt 1.335 TEUR. Der Gesellschafterversammlung wird vorgeschlagen, diesen Betrag auf neue Rechnung vorzutragen. 10. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Weitere Informationen über Ereignisse und Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ablauf des Geschäftsjahres mit nennenswerten Auswirkungen auf die Lage des Unternehmens, die weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, lagen bei Aufstellung des Jahresabschlusses nicht vor.
Bramsche, 29. April 2020 Leiber GmbH gez. Bernd Schmidt-Ankum, Geschäftsführer gez. Gilbert Klausmeyer, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2019
Verbindlichkeitenspiegel zum 31. Dezember 2019
Lagebericht zum 31. Dezember 20191. Grundlagen des Unternehmens Die Leiber GmbH ist seit mehr als 60 Jahren einer der führenden Hersteller von Hefe-Spezialprodukten "Made in Germany". Die Produkte aus schonend getrockneter oder extrahierter Bierhefe werden nach einem selbst entwickelten Verfahren hergestellt. Dieses Verfahren gewährleistet den höchstmöglichen Schutz der empfindlichen Inhalts- und Wirkstoffe der Bierhefe, wie B-Vitamine, Aminosäuren, essentielle Fettsäuren und Spurenelemente. Mit zwei Standorten in Niedersachsen sowie weiteren Produktionsstätten in Polen und Russland stellt Leiber Bierhefeprodukte und Hefeextrakte auf höchstem Qualitätsniveau her. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie gibt eine positive Prognose für das abgelaufene Geschäftsjahr 2019 ab. Nach ersten Schätzungen konnte der Umsatz im Vorjahresvergleich um 2,2 Prozent auf 183,6 Milliarden Euro gesteigert werden. Damit stabilisierte sich die Branchenkonjunktur weiter auf hohem Niveau trotz eindeutiger Anzeichen eines gesamtwirtschaftlichen Abschwungs. Besonders erfreulich für die Branche entwickelte sich das Auslandsgeschäfts. Nach einem Rückgang in 2018 konnten die Umsätze 2019 mit 61,4 Milliarden Euro um 3,2 Prozent gesteigert werden. Auch das Inlandsgeschäft ist weiterhin im Plus. Mit 122,2 Milliarden Euro konnte der Umsatz in Deutschland leicht gesteigert werden. Insbesondere die Exporte nach Asien sorgten für die positive Entwicklung des Auslandsgeschäfts. Schwierig war und bleibt die Geschäftslage besonders in den USA und Großbritannien. (Quelle: BVE - 15.01.2020 - Ernährungsindustrie erwirtschaftet 2019 leichtes Umsatzplus) Für die Futtermittelindustrie war 2019 ein herausforderndes Jahr. Die Problematik durch die Afrikanische Schweinepest hat 2019 noch einmal deutlich an Fahrt zugenommen und sich deutlich in den Märkten bemerkbar gemacht. In den asiatischen Ländern bzw. vor allem in China, gehen die Experten von weiter rückläufigen Tierzahlen aus und auch in Osteuropa, vor allem in Rumänien und Polen, gibt es immer wieder neue positive Befunde, sowohl bei Wild- wie auch bei Hausschweinen. Auf Grund der politischen Situation kommen die Landwirte auch in Deutschland weiterhin nicht zur Ruhe. Nach wie vor hemmen Zukunftsängste und Verunsicherung die Investitionsbereitschaft der Landwirte. 3. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2019 verlief für Leiber, sowohl auf der Beschaffungsseite als auch auf den Absatzmärkten, sehr herausfordernd. Der Gesamtumsatz über alle Vertriebssegmente konnte zwar gegenüber dem Vorjahr um 4,0 % gesteigert werden, jedoch liegt der Ist-Umsatz mit ./. 4,5% hinter der Planung zurück. Den weltweiten negativen Auswirkungen der Afrikanischen Schweinepest und den damit einhergehenden Absatzabschmelzen für Futtermittel in den betreffenden asiatischen Märkten konnte sich auch Leiber nicht entziehen. Erschwerend für Leiber nahm der Preisverfall für gute Hefequalitäten weiter Fahrt auf. In den Märkten wurden qualitativ hochwertige Hefequalitäten zu Preisen angeboten, die für uns nicht mehr kostendeckend waren. Dies hat dazu geführt, dass wir bei den jährlichen Kontraktverhandlungen unter erheblichen Preisdruck geraten sind. Um keine Volumen zu verlieren, waren wir bei einigen Kunden zu Preisanpassungen nach unten gezwungen. Trotz dieser schwierigen Situation ist es uns jedoch bei den meisten Kunden und Distributoren gelungen, Preiserhöhungen durchzusetzen. Die Naßhefeversorgung auf der Beschaffungsseite war quantitativ sehr gut. Die Abnahmeverpflichtung durch Leiber gegenüber den Lieferanten auf der einen Seite und der stockende Absatz von Fertigprodukten auf der anderen Seite verursachte atypisch hohe Lagerbestände, die erst im Geschäftsjahr 2020 wieder auf einen normales Niveau zurückgeführt werden können. Im Herbst 2019 kam es zu einem Geschäftsführerwechsel. Der langjährige Alleingeschäftsführer Herr von Laar hat krankheitsbedingt seine aktive Tätigkeit beendet. Im Anschluss übernahmen Herr Schmidt-Ankum in seiner bisherigen Tätigkeit als Vorsitzender des Verwaltungsrates und Gesellschafter sowie Herr Klausmeyer, verantwortlich u.a. für die kaufmännischen Belange, die Geschäftsführung. 4. Ertragslage Die Ertragslage des Berichtsjahres stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:
Die Auftragslage in allen Bereichen ist auch in 2019 als gut zu bewerten. Die Umsatzerlöse liegen mit 64.502 T€ um 3,98 % über dem Vorjahr. Die Rohertragsquote stieg gegenüber dem Vorjahr von 35,0 % auf 36,6 %. Beim betrieblichen Aufwand, bestehend aus Personal- und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine großen Veränderungen zu berichten. Die Abschreibungen sind durch Investitionstätigkeit um 5,73% gestiegen. Unter Berücksichtigung der Beteiligungserträge weisen wir im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr ein um 1.442 T€ höheres Betriebsergebnis aus. 5. Finanzlage Die sich aus der Kapitalflussrechnung ergebenden Cashflows sind nachfolgender Tabelle zu entnehmen:
Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch Eigen- und Fremdfinanzierung. Die Verbindlichkeiten sind insbesondere durch Tilgung der Kredite und durch den stichtagsbezogenen Rückgang der Lieferantenverbindlichkeiten um 2.848 gesunken. Der positive Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit wird durch den negativen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit sowie den negativen Cashflow aus Investitionstätigkeit überkompensiert. Hieraus ergibt sich insgesamt ein Rückgang der liquiden Mittel von 823 T€ auf 624 T€. Die Gesellschaft war jeder Zeit in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 6. Vermögenslage Das Gesamtkapital sank im Berichtsjahr leicht um 186 T€ auf 67.760 T€. Das Anlagevermögen beträgt 65,6 % (VJ: 68,0 %) des Gesamtvermögens und ist im Wesentlichen auf Grund von planmäßigen Abschreibungen um 1.729 T€ auf 44.396 T€ gesunken. Die Veränderung des kurzfristig gebundenen Vermögens ist im Wesentlichen auf die Zunahme der Vorräte um 2.107 T€ zurückzuführen, denen die Abnahme der sonstigen Vermögensgegenstände um 816 T€ und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 132 T€ gegenüberstehen. Das Bilanzanalytische Eigenkapital ist im Berichtsjahr um 5 % auf 28.435 T€ gestiegen. Es ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 42,0 % (VJ: 39,9 %). 7. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Forschung und Entwicklung Neben der laufenden kundenspezifischen Entwicklung von neuen Produkten, arbeiten mehr als acht wissenschaftliche Mitarbeiter an mittelfristigen Projekten, die uns dem Ziel der Erschließung neuer Geschäftsfelder näherbringen. Ferner haben wir auch in 2019 im Rahmen der Optimierung des neuen Werkes in Engter einen Fokus auf die Erschließung der noch vorhandenen Potentiale der laufenden Prozesse gelegt und an weiteren Optimierungen gearbeitet. Umwelt und Nachhaltigkeit Das Geschäftsmodell der Leiber GmbH ist höchst nachhaltig. Es werden Nebenprodukte der Brauereiindustrie aufgenommen, veredelt und im Anschluss dem Wertstoffkreislauf wieder als Qualitätsprodukte zugeführt. Darüber hinaus engagiert sich Leiber seit Jahren für eine maximale Einsparung von Primärenergie sowie für die kontinuierliche Absenkung des spezifischen Frischwassereinsatzes. Dieser Gedanke wird fortlaufend in einem kontinuierlichen Verbesserungs-Management-Prozess weiter verfolgt. 8. Chancen- und Risikobericht Risiken Das Risikomanagement der Leiber ist darauf ausgerichtet, durch ein einheitliches Reportingsystem die Risiken der Produktion sowie Vermarktung frühzeitig zu erkennen. Durch eine monatliche Analyse wird sichergestellt, dass Abweichungen frühzeitig erkannt und gegengesteuert werden kann. Grundsätzlich schränken wir die Risiken im Prozessbereich durch umfangreiche Zertifizierungen nach den Standards FSSC, IFS sowie Q+S ein. Teil dieser Standards ist auch ein seit Jahren fest implementiertes HACCP System mit dem wir alle produktionsbedingten Risiken strukturiert bewerten und entsprechend handhaben können. Darüber hinaus unterliegen wir regelmäßig der Kontrolle internationaler Konzerne, die mit eigenen Audits zu den Themen "Social Responsibility" sowie z.B. "Food Fraud" unsere Prozesse und Abläufe überwachen. Durch Mitgliedschaften in Branchenverbänden wie dem DVT für die Tierernährung, sowie dem BLL und der Eurasyp Organisation für die Lebensmittel- bzw. Hefeextraktbranche, halten wir unsere Kenntnisse zu möglichen Risiken aus veränderten regulatorischen Anforderungen stets aktuell. Auch die Risiken im Einkaufsbereich werden durch die o.g. umfangreichen Zertifizierungen und entsprechend fest etablierten Prozesse beim Wareneingang und in der Lieferantenbewertung minimiert. Im Rahmen einer Risikoabschätzung für fast alle Rohstoffe werden beim Wareneingang umfangreiche Laboranalysen durchgeführt. Ferner werden mit den wichtigsten Hauptlieferanten grundsätzlich längerfristige Einkaufsverträge abgeschlossen, um unerwartete Preiserhöhungen auszuschließen. Fremdwährungsrisiken sind trotz unseres internationalen Geschäftes praktisch nicht vorhanden, da der Anteil des Umsatzes in fremden Währungen sehr gering ist. Darüber hinaus sichern wir solche Währungsrisiken zusätzlich über Devisentermingeschäfte ab. Zinsrisiken für Kreditlinien sind durch langfristig abgesicherte Festzinsvereinbarungen komplett ausgeschaltet. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über ein entsprechendes Debitorenmanagement. Eine weitere Herausforderung der Branche wird sein, die Deckung des Personalbedarfs sicherzustellen. Hierfür müssen die Unternehmen in die Qualifizierung von Fach- und Nachwuchskräften investieren. Insbesondere die stetig steigende Zahl der unbesetzten Ausbildungsplätze stellt in der Lebensmittelindustrie ein immer größer werdendes Problem dar. Leiber begegnet diesem Trend mit einer Ausbildungsoffensive. Leiber bildet seit Jahren über den eigenen Bedarf in unterschiedlichen Berufsgruppen aus. Generell leiden Hersteller von Nahrungsmitteln an einem hohen inländischen Sättigungsgrad, dem starken Preisbewusstsein der Konsumenten sowie der starken Konzentration des Lebensmitteleinzelhandels und dessen aggressiver Preispolitik, wodurch sich Preiserhöhungen nur schwer durchsetzen lassen. Die Chancen liegen für Leiber im Premiumsegment und im Export. Chancen Chancen sehen wir in dem weltweit wachsenden Markt für Futter- und Lebensmittel sowie dem ebenfalls weltweiten Trend zu gesunder Ernährung im Human- und Tierbereich. Die in jüngerer Vergangenheit auch in Asien und Nordamerika stärker werdenden Bemühungen zur Einschränkung des Einsatzes von Antibiotika in der Tierernährung, sowie dem weltweiten Trend zu mehr Convenience Food, unterstützen diesen Trend. Konkret werden wir in 2020 und in den Folgejähren von der ausgeweiteten Kapazität in der neuen Extraktionsanlage für Bierhefeextrakte profitieren, weil wir so die Basis für weitere Umsatzsteigerungen weltweit gelegt haben. Prognosebericht Der Wechsel in der Geschäftsführung sowie die unbefriedigende Ergebnisentwicklung hat die neue Geschäftsführung und den Verwaltungsrat dazu bewogen, das Geschäftsmodell von Leiber sowie alle laufenden Prozesse und Geschäftsabläufe zu hinterfragen und einer kritischen Zäsur zu unterziehen. Hierfür wurde bereits ein Effizienz-Programm aufgesetzt, welches den kompletten Wertschöpfungsprozess, beginnend vom Rohwareneinkauf bis zur Umsatzrealisierung, auf mehrere Teilprojekte aufgeteilt, analysiert. Um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen, ist dieses Projekt mit einer Laufzeit bis zum 30.06.21 terminiert, mit dem Ziel eine signifikante und dauerhafte Ergebnisverbesserung zu erzielen. Um die neu geschaffenen freien Produktionskapazitäten zügig auszulasten, wird parallel ein Fünf-Jahres-Masterplan erarbeitet, der einen deutliches Umsatzwachstum in allen operativen Vertriebsbereichen zur Folge haben wird. Die operative Ergebnisplanung sieht ein Ergebniswachstum vor, welches deutlich über dem der letzten beiden Geschäftsjahre liegt. Die Covid-19 Krise erreichte unsere Organisation im März 2020. Ein umgehend aufgestellter Pandemieplan sowie ein regelmäßig tagendes internes Krisenteam bewertet die veränderte Lage und Marktsituation permanent neu. Die Risiken für Leiber betreffen zum einen die heute noch nicht absehbaren Einschränkungen in der Rohwarenversorgung durch Naßhefen von den Brauereien sowie eventuell auftretende Infektionsfälle unserer Mitarbeiter in unseren Werken. Aktuell stufen wir die Covid-19 Krise jedoch nicht als bestandsgefährdend für den Fortbestand der Unternehmensgruppe ein.
Bramsche, 29. April 2020 Leiber GmbH Bernd Schmidt-Ankum, Geschäftsführer Gilbert Klausmeyer, Geschäftsführer Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2017 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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