Stammdaten

Register
Amtsgericht Ansbach HRB 5233
Eingetragen
29.6.2011
Branche
Herstellung von MehrzweckindustrieroboternHerstellung von Maschinen für die additive FertigungHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit Motorantrieb
Gegenstand
Gegenstand geändert, nun: Die Entwicklung, die Herstellung und der Verkauf von Aktuatoren und Baugruppen die entweder auf der "Shape Memory Alloy" Technologie oder auch einer anderen Technologie beruhen weltweit und in jede Art von Industrie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Prokura
Giorgio Vergani
seit 2.2.2015
Prokura
Markus Köpfer
seit 29.6.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.000.000 €
50.00%
SAES Nitinol S.r.l.
Italy
1.000.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Actuator Solutions GmbH

Gunzenhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis

1 Bilanz zum 31. Dezember 2023

2 Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023

3 Anhang zum 31. Dezember 2023

1 Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 23.697 23.495
2. Geschäfts- und Firmenwert 1 1
23.698 23.496
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, Gebäude und ähnliche Rechte 11.471 13.193
2. Technische Anlagen und Maschinen 55.369 32.401
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.444 36.129
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 3.823
95.284 85.546
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 216.592 185.834
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.269 22.916
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 34.148 19.655
4. geleistete Anzahlungen 8.939
260.949 228.405
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 573.456 1.220.603
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.173 536
3. Sonstige Vermögensgegenstände aus Steuern 48.330 20.474
4. Sonstige Vermögensgegenstände 18.285 62.160
647.244 1.304.046
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 65.517 815.946
65.517 815.946
C. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 10 0
D. Aktive latente Steuern 200.000 331.575
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 7.128.931 6.146.546
Summe Aktiva 8.421.633 8.935.560

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000 2.000.000
II. Kapitalrücklage 18.400.000 18.000.000
III. Gewinn-/Verlustvortrag -26.146.546 -26.843.623
IV. Jahresfehlbetrag (-)/Jahresüberschuss (+) -1.382.385 697.077
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 7.128.931 6.146.546
0 0
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 78.367 176.330
78.367 176.330
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 436.166
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 171.196 268.462
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 8.000.000 8.000.000
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 41.000 0
4. Sonstige Verbindlichkeiten (davon aus Steuern T€ 29; Vj.T€ 28) 131.069 53.700
8.343.266 8.758.327
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0 902
Summe Passiva 8.421.633 8.935.560

2 Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023

01.01.2023 31.12.2023 01.01.2022 31.12.2022
1. Umsatzerlöse 3.206.008 6.187.295
2.Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -1.515.048 -4.172.238
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 1.690.959 2.015.056
4. Vertriebskosten -279.166 -65.457
5. Forschungs- und Entwicklungskosten -1.415.798 -1.552.071
6. Allgemeine Verwaltungskosten -1.226.822 -1.177.797
7. sonstige betriebliche Erträge 24.415 1.758.002
davon aus Währungsumrechnung 20 T€ (Vj. 33 T€)
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -24.973 -23.322
davon aus Währungsumrechnung 24 T€ (Vj. 23 T€)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.429 -182.104
davon an verbundene Unternehmen 0 T€ (Vj. 160 T€)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -131.579 -63.237
11. Ergebnis nach Steuern -1.370.392 709.070
12. Sonstige Steuern -11.993 -11.993
13. Jahresfehlbetrag (-)/Jahresüberschuss (+) -1.382.385 697.077

3 Anhang zum 31. Dezember 2023

(Erläuterungen zum Jahresabschluss)

Actuator Solutions GmbH

Gunzenhausen

Deutschland

Amtsgericht Ansbach, HRB 5233

3-1 Grundlagen

Der Jahresabschluss der Actuator Solutions GmbH (im folgenden ASG genannt) zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages beachtet.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren entsprechend § 275 Abs. 3 HGB aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

3-2 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich beibehalten. Soweit im Zuge des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie einer Verbesserung des "True and Fair View" im Einzelfall Änderungen vollzogen worden sind, sind diese im Folgenden gesondert erläutert.

Die Gesellschaft weist zum 31.12.2023 ein Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag i.H.v. 7.128.931,01 EUR aus. Die Geschäftsführung ist von der Unternehmensfortführung überzeugt, so dass die Bilanzierung weiterhin unter going-concern erfolgt. Grundlage dafür ist insbesondere die Unterstützung der Gesellschafter. Der Gesellschafter SAES Nitinol S.r.l. hat auf Darlehen i.H.v. 8.000 T€ eine Rangrücktrittsvereinbarung abgegeben. Die künftige Entwicklung der Gesellschaft ist davon abhängig, dass es gelingt die Produktentwicklungsaufträgen in Serien- und Lizenzumsätze zu überführen. Die von der Gesellschaft freigegebene Unternehmensplanung ist unter Annahme solcher Umsätze erstellt. Auf Basis der Unternehmensplanung ist die Werthaltigkeit der aktiven latenten Steuern i.H.v. 200 T€ gegeben.

Entgeltlich erworbene Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu den fortgeführten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Sämtliche Vermögensgegenstände werden grundsätzlich linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Hierbei kommen regelmäßig die folgenden Nutzungsdauern zur Anwendung:

Anlagenposition Abschreibungsmethode Nutzungsdauer in Jahren
Immaterielle Vermögensgegenstände linear </= 7
Grundstücke, Gebäude, ähnliche Rechte linear 10
Geschäfts- oder Firmenwert linear 7
Technische Anlagen und Maschinen linear 2 - 15
Werkzeuge linear 2
Betriebs- und Geschäftsausstattung linear 2 - 20
Kraftfahrzeuge linear 3 - 6
Geringwertige Wirtschaftsgüter *) linear sofort

*) Geringwertige Vermögensgegenstände, deren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten den Betrag von € 1.000,00 nicht überschreiten, werden bereits im Jahr der Anschaffung als Aufwand gezeigt.

Bei Leasingverhältnissen wird zwischen "Operate Lease" und "Finance Lease" unterschieden. Finanzierungsleasing ist gekennzeichnet durch die Übertragung aller wesentlichen mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken auf den Leasingnehmer. Zum Stichtag lagen keine als Finanzierungsleasing zu qualifizierende Vertragsverhältnisse vor. Die mit den als "Operate Lease" zu qualifizierenden Leasingverhältnissen in Zusammenhang stehenden Aufwendungen wurden im Jahresabschluss periodengerecht erfasst.

Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Innerhalb der Vorräte werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten (Marktpreis) angesetzt. Die Herstellungskosten der unfertigen Erzeugnisse enthalten neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Abschreibungen.

Direkt zurechenbare Kosten enthalten vor allem Kosten für Personal inklusive Altersversorgung und direkt zuordenbares Material. Zinsen auf Fremdkapital werden nicht aktiviert. Soweit notwendig werden unfertige Erzeugnisse mit dem niedrigeren zum Bilanzstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Dieser ergibt sich aus dem zu erwartendem Verkaufspreis abzüglich der Kosten der Fertigstellung und des Vertriebs.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet.

Die Bilanzierung der latenten Steuern erfolgt auf den zum Bilanzstichtag bestehenden temporären Unterschieden zwischen dem Wertansatz von Vermögensgengenständen und Schulden im Einzelabschluss und dem steuerlichen Wertansatz sowie auf Verlustvorträge, die innerhalb der nächsten fünf Jahre voraussichtlich verbraucht werden können.

Erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten wird auf der Basis einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung durch die angemessene Bildung von Rückstellungen Rechnung getragen. Diese wurden gebildet, wenn gegenüber Dritten eine Verpflichtung besteht, die Inanspruchnahme aus dieser Verpflichtung wahrscheinlich und eine zuverlässige Schätzung der zu erwartenden Inanspruchnahme möglich ist.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Umsatzerlöse werden mit der Erbringung der Leistung bzw. Gefahrübergang auf den Kunden realisiert. Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung bzw. zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam erfasst.

In der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt die Zuordnung der Aufwendungen zu den Bereichen Herstellung, Forschung und Entwicklung, Vertrieb und Verwaltung den Regeln der innerbetrieblichen Kostenrechnung.

4 - 1 Erläuterungen zur Bilanz

4 - 1.1 Finanzanlagen

Die ASG war zum 31.12.2023 an keinen Gesellschaften beteiligt.

4 - 1.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 67 (VJ T€ 83) haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und setzen sich im Wesentlichen aus Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus Umsatzsteuern T€ 48 (VJ T€ 21) und ausstehenden Erstattungen AAG T€12 (VJ T€ 0) zusammen sowie aus debitorischen Kreditoren T€ 6 (VJ T€ 8).

Restlaufzeiten 31. Dez 23 bis zu 1 Jahr >1 bis 5 Jahre >als 5 Jahre Vorjahr
T€ T€ T€ T€ T€
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 573 573 0 0 1.221
Sonstige Vermögensgegenstände 67 67 0 0 83
640 640 0 0 1.304

4 - 1.3 Aktive latente Steuern

Auf temporäre Ansatz- und Bewertungsunterschiede zwischen der Steuer- und Handelsbilanz sowie auf steuerliche Verlustvorträge werden aktive latente Steuern in Höhe von T€ 200 (VJ. T€ 332) gebildet.

Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge werden jeweils in der Höhe gebildet, die voraussichtlich in den nächsten fünf Geschäftsjahren mit Verlustverrechnung genutzt werden können.

4 - 1.4 Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) beträgt zum 31.12.2023 unverändert T€ 2.000.

Die Kapitalrücklage wurde in 2023 erhöht und beträgt zum Bilanzstichtag T€ 18.400 (VJ T€ 18.000).

Gem. § 268 Abs. 8 HGB beträgt der ausschüttungsgesperrte Betrag für aktive latente Steuern T€ 200.

Zum 31.12.2023 weißt die ASG ein buchmäßiges negatives Eigenkapital von T€ 7.129 (VJ T€ 6.146) aus, welches gem. § 268 Abs. 3 HGB auf der Aktivseite als "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" ausgewiesen wurde. Die Muttergesellschaft SAES Nitinol S.r.l. ist aufgrund der Überschuldung mit ihrer Forderung über T€ 8.000 im Rang zurückgetreten.

4 - 1.5 Rückstellungen

01. Jan 23 Zuführung Verbrauch Abzinsung Auflösung 31. Dez 23
T€ T€ T€ T€ T€ T€
Übrige sonstige kurzfristig 110 543 607 0 0 46
Personal 67 42 75 0 0 32
176 263 243 0 8 78

Zu den Personalrückstellungen gehören vor allem Rückstellungen für Berufsgenossenschaft, nicht genommene Urlaubstage, Gleitzeitguthaben und individuelle Prämien sowie Abfindungen.

Zu den übrigen sonstigen kurzfristigen Rückstellungen gehören vor allem Rückstellungen für Prüfungs- und Steuerberatungskosten sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

4 - 1.6 Verbindlichkeiten

Restlaufzeiten 31. Dez 23 bis zu 1 Jahr >1 bis 5 Jahre >als 5 Jahre Vorjahr
T€ T€ T€ T€ T€
gegenüber Kreditinstituten 0 0 436
aus Lieferungen und Leistungen 171 171 268
gegenüber Gesellschaftern 8.000 0 8.000 8.000
Sonstige (*) 131 131 54
Gegenüber verbundenen Unternehmen 41 41
8.344 343 0 8.000 8.758

(*) davon aus Steuern T€ 29 (VJ T€ 28).

4 - 1.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

1 Jahr 2-3 Jahre 4-5 Jahre Über 5 Jahre Total Rest
T€ T€ T€ T€
Leasingvereinbarungen (*) 78 103 31 112 323
Andere Mietverträge 312 624 312 0 1.248
390 727 343 112 1.571

(*) Bei kündbaren Verträgen sind nur die Verpflichtungen des nächsten Geschäftsjahres ausgewiesen.

Leasingverbindlichkeiten aus zum Bilanzstichtag abgeschlossenen Verträgen bestehen in Höhe von insgesamt T€ 323; davon entfallen auf 2023 T€ 78 auf 2024-2025 T€ 103.

Mietverpflichtungen aus zum Bilanzstichtag abgeschlossenen Verträgen bestehen in Höhe von insgesamt T€ 1.248; davon entfallen auf 2023 T€ 312, 2024-2025 T€ 624.

4 - 2 Erläuterungen zur G+V

In den Umsatzerlösen sind Erlöse aus der Vermietung in Höhe von 273 T€ und sonstige Erlöse in Höhe von 47 T€ enthalten, die nach § 277 Abs. 1 HGB in den Umsatzerlösen auszuweisen sind. Die mit diesen Umsätzen korrespondierenden Mietaufwendungen in Höhe von 331 T€ wurden entsprechend von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in die Aufwendungen für bezogene Leistungen umgegliedert.

Die Löhne und Gehälter betrugen im Geschäftsjahr T€ 1.825 (VJ T€ 1.940).

Die sozialen Abgaben betrugen T€ 372 (VJ T€ 387); davon für Altersvorsorge T€ 14 (VJ T€ 14).

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren betrugen T€ 473 (VJ T€ 2.386), die Aufwendungen für bezogene Leistungen betragen T€ 91 (VJ T€ 579).

5 Sonstige Angaben

5 - 1 Anteilsbesitz

Die ASG war in 2023 an keinen Gesellschaften beteiligt.

5-2 Geschäftsführer

Als Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2023 Herr Markus Köpfer, Dipl. Ing. (FH) tätig.

Die Bezüge des Geschäftsführers werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht angegeben.

5 - 3 Belegschaft

Durchschnitt nach Positionen Berichtsjahr Vorjahr
Produktion 5 7
Forschung + Entwicklung 14 16
Vertrieb + Logistik 1 1
Verwaltung 5 5
Summe ohne Auszubildende 25 29
Auszubildende 0 0
Summe 25 29

5 - 4. Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Jahresfehlbetrag für 2023 in Höhe von EUR 1.382.385 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

5 -5. Ergebnisse nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der ASG von besonderer Bedeutung wären, sind nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Eventuelle Auswirkungen des Ukraine-Krieges müssen als laufender Prozess konstant evaluiert werden. Momentan sehen wir aber noch keine substanziellen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der ASG.

 

Gunzenhausen, den 31.03.2024

Markus Köpfer, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Actuator Solutions GmbH, Gunzenhausen

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der Actuator Solutions GmbH, Gunzenhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als not-wendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidelberg, den 16. Mai 2024

PKF Riedel Appel Hornig GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Franz-Josef Appel, Wirtschaftsprüfer

Dr. Maximilian Bannes, Steuerberater

Maßgeblich ist ausschließlich der gebundene und mit Unterschriften im Original versehene Prüfungsbericht. PDF-Versionen des Prüfungsberichts sind nicht verbindlich.

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