Stammdaten

Register
Amtsgericht Wiesbaden HRB 24590
Eingetragen
11.12.2009
Branche
Garten- und LandschaftsbauArchitekturbüros für Garten- und LandschaftsgestaltungErbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen
Gegenstand
Garten- und Landschaftsbau mit Schwerpunkt im öffentlichen und gewerblichen Sektor

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
David Berger
seit 5.1.2022
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.001 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Gramenz Neubau GmbH

Wiesbaden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Gramenz Neubau GmbH

Wiesbaden

Gliederung

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf und Lage

a) Ertragslage

b) Finanz und Vermögenslage

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

4. Gesamtaussage

III. Prognosebericht

IV. Chancen- und Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell

Als Teil der Gramenz Gruppe führt die Gramenz Neubau GmbH die Großprojekte im Garten- und Landschaftsbau in der erweiterten Rhein-Main-Region aus. Vom Firmensitz in Wiesbaden aus werden Außenanlagen für öffentliche und private Auftraggeber, aber auch für namhafte Generalunternehmer durchgeführt. Die Gramenz Neubau GmbH arbeitet im Radius von ca. 120 km um den Firmensitz und hat sich als eines der führenden und umsatzstärksten Unternehmen im Garten und Landschaftsbau etabliert.

Das Leistungsspektrum beinhaltet die Außenanlagen von Büro- und Gewerbeobjekten, die Außenanlagen großer Wohnbebauungen sowie öffentliche Projekte, wie Schulen, Stadtplätze, Kindertagesstätten, Parkanlagen, Grünzüge und Gartenschauen.

Zusätzlich zu den klassischen Garten- und Landschaftsbauarbeiten bieten wir auch den Aushub von Baugruben und Tiefbauarbeiten an. Wir sind Mitglied im Güteschutz Kanalbau und AK2 geprüft. Der Einbau von Abwasserleitungen und -kanälen aller Werkstoffe in Nennweiten DN 1.200 in offener Bauweise mit den dazugehörigen Bauwerken bis zu einer Tiefenlage von 5 m gehören zu unserem Tagesgeschäft genauso wie Regenwasserrückhaltungen und Rigolen.

Zudem bieten wir unseren Kunden auch zusätzliche fachliche Beratung oder komplette Planung von Außenanlagen an. Hiermit sichern wir unseren Kunden Wettbewerbsvorteile durch Vermeidung von Schnittstellen- und Terminproblemen.

Wir sind in der Branche für unsere Termintreue, unsere Qualitätsarbeit und unseren Fullservice bekannt. Dies verschafft uns oft einen Wettbewerbsvorteil. Auch die Wartung und Pflege der Objekte wird von unserer Schwesterfirma, der Gramenz Grün Hoch2 durchgeführt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das seit 1956 bestehende Unternehmen hat sich im Großraum Rhein-Main zu einem der größten und schlagkräftigsten Garten- und Landschaftsbau Unternehmen entwickelt.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 8,4 Millionen Euro gestiegen und beträgt 35,2 Millionen Euro gegenüber 26,8 Millionen Euro im Vorjahr. Die schon 2022 begonnene Umstellung unseres Leistungsportfolios, bei dem wir uns vermehrt um größere Projekte bemühen, konnte fortgesetzt und stabilisiert werden. Ebenso konnte die gemeinsame Projektentwicklung mit Bauherren erfolgreich fortgeführt werden.

Der Vergleich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens zeigt folgendes Bild:

a) Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Rohergebnis 9.315 7.843 1.473 19%
Betriebsergebnis 474 282 192 68%
Zinsergebnis -201 -140 -61 43%
Steuern Einkommen und Ertrag -2 0 -2
Sonstige Steuern 6 9 -3 -36%
Jahresergebnis 267 133 134

Trotz schwieriger Rahmenbedingungen durch den Auftragsrückgang in der gesamten Bauwirtschaft, gelang es dennoch eine Vollauslastung während des gesamten Jahres 2023 zu erreichen. Die durch Corona bedingten schwierigen Voraussetzungen zur strukturieren Bauabwicklung spielten im Jahr 2023 keine Rolle mehr. Auch die in den Vorjahren drastisch gestiegenen Materialpreisentwicklungen haben sich stabilisiert und nähern sich der Normalität aus den Vor-Corona-Jahren wieder an. Einzig die Entsorgungskosten für Baustellenabfälle explodieren förmlich und sind bei Aufträgen ein schwer zu kalkulierender Unsicherheitsfaktor. Die Personalkosten sind durch die Tarifabschlüsse zwar kalkulierbar, werden jedoch durch den ständig steigenden Konkurrenzdruck um Arbeitskräfte angeheizt. Durch die Anwerbung von Mitarbeitern aus Serbien wird versucht den Bedarf an Arbeitskräften zu decken. Die Wirkung wird jedoch erst nach 2-3 Jahren sichtbar werden, wenn die notwendigsten sprachlichen und fachlichen Fähigkeiten erworben wurden. Die planmäßigen Abschreibungen und auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr nur unwesentlich erhöht bzw. vermindert.

Das Zinsergebnis ist negativ und hat sich gegenüber dem Vorjahr um 61 TEUR verringert.

Aufgrund bestehender Verlustvorträge fielen keine Ertragsteuern an.

Die Gesellschaft schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von 267 TEUR und damit um 134 TEUR höher als im Vorjahr ab.

b) Finanz- und Vermögenslage

zum 31.12.2023
TEUR
Anteil
%
zum 31.12.2022
TEUR
Anteil
%
Abweichung
Aktiva
Anlagevermögen 453 5,9% 647 10,6% -30%
Umlaufvermögen 7.221 93,9% 5.430 89,2% 33%
Rechnungsabgrenzungsposten 18 0,2% 13 0,2% 44%
Passiva
Eigenkapital 702 9,1% 435 7,1% 61%
Rückstellungen 251 3,3% 207 3,4% 21%
Kurzfristige Verbindlichkeiten 5887 76,5% 4.351 73,2% 50%
Langfristige Verbindlichkeiten 778 10,1% 1005 14,8% -19%
Rechnungsabgrenzungsposten 74 1,0% 91 1,5% -18%
Bilanzsumme 7.693 100,0% 6.089 100,0% 26%

Die Eigenkapitalquote hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund des positiven Jahresergebnisses auf 9,1% (Vorjahr 7,1%) erhöht.

Das Umlaufvermögen ist um 1.791 TEUR gestiegen: die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind insgesamt um 1.754 TEUR gestiegen.

Die Verbindlichkeiten sind insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 1.310 TEUR bzw. 24,4% gestiegen: Die Gesellschaft verfügt über ein langfristiges Gesellschafterdarlehen von 0,75 Mio EUR (Vorjahr 1,05 Mio EUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind um 15,5% bzw. 289 TEUR auf 2.148 TEUR gestiegen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind um 61 TEUR auf 193 TEUR gestiegen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um 18,6% bzw. 354 TEUR und die Sonstigen Verbindlichkeiten sind um 116% bzw. 480 TEUR gestiegen. Der Anstieg der sonstigen Verbindlichkeiten resultiert im Wesentlichen aus Umsatzsteuerverbindlichkeiten.

Der Brutto-Cashflow (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen zuzüglich Veränderungen der Rückstellungen) ist positiv und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 187 auf TEUR 478 erhöht.

Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betragen 172 TEUR. Bei Abgängen von TEUR 134 mit Restbuchwerten von 46 TEUR und Abschreibungen von TEUR 167 hat sich das Sachanlagevermögen von TEUR 537 auf 453 TEUR vermindert. Die Finanzanlagen haben sich aufgrund der Verminderung von Ausleihungen um TEUR 110 von TEUR 110 auf TEUR 0 vermindert.

Von den Vorräten sind 87,5 % (Vj. 78,9 %) durch Anzahlungen finanziert.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Das Betriebsergebnis liegt in 2023 mit TEUR 474 über dem Wert des Vorjahres von TEUR 282.

Die beiden wichtigen Kostentreiber, Personal- und Materialaufwand, sind im Jahr 2023 deutlich gestiegen.

Der Anstieg des Personalaufwands entwickelte sich analog (+30,5 %) zum Anstieg der Gesamtleistung (+ 31 %).

Der Materialaufwand für RHB-Stoffe und für bezogene Waren stieg mit 36,6 % stärker als die Gesamtleistung (+31%). Dies ist auf die beschriebenen gestiegenen Einkaufspreise zurückzuführen.

4. Gesamtaussage

Das Jahr 2023 war ein erfolgreiches Jahr. Obwohl die Erwartungen nicht ganz erfüllt werden konnten, gelang es eine Vollauslastung während des gesamten Jahres zu erreichen. Zudem ist die Auftragslage unverändert gut und dies, obwohl in die Baubranche weiterhin mit einem deutlichen Umsatzrückgang rechnet.

III. Prognosebericht

Die Altaufträge, welche durch Corona- und Materialpreisturbulenzen bedingt, nicht zu einer Kostendeckung geführt haben, wurden größtenteils schon im Jahr 2022 abgeschlossen. Die Preisanstiege und Verknappungen bei Baumaterialien haben im Jahresverlauf 2023 abgenommen und haben gegen Ende 2023 fast das Vor-Corona-Niveau erreicht. Die im Jahr 2023 erhaltenen Aufträge wurden zu Bedingungen einer optimierten Kalkulation erteilt. Zudem konnten mehrere Großprojekte mit geringem Wettbewerb errungen werden. Hier war die kurzfristige Verfügbarkeit die schlagkräftige Flexibilität unserer Ausführungskolonnen entscheidend.

Auf Grund der Analyse einer externen Beratungsgesellschaft aus dem Jahre 2022 wurden diverse Prozesse verändert. Kalkulationserkenntnisse über ein Projekt werden nun schneller zur Bauleitung transportiert und Informationsverluste minimiert. Neue Projekte werden vor Teilnahme an einer Ausschreibung intensiver analysiert. Für künftige Kostensteigerungen wurden Preisanpassungsklauseln in den Verträgen formuliert. Aufgrund dieser verbesserten Vorrausetzungen werden unsere Baustellen nun deutlich effizienter geführt.

Die Trendwende aus dem Jahr 2022 wurde im Jahr 2023 fortgesetzt und das Ergebnis deutlich stabilisiert. Zwar konnte das angepeilte Betriebsergebnis nicht erreicht werden. Unter dem Aspekt der schwächelnden Bauwirtschaft und der damit verbundenen äußerst schwierigen Rahmenbedingungen ist der erwirtschaftete Gewinn in Jahr 2023 als gut zu bewerten.

Für das Jahr 2024 erwarten wir eine weitere Stabilisierung des Betriebsergebnisses auf bis zu 500 TEUR. Diese Prognose wird durch Aufträge mit Gewinnerwartung, sowie verbesserter Prozesse erklärt. Zudem hat sich die Personalakquise positiv entwickelt. Bis Mitte des Jahres 2023 wurden 20 Mitarbeiter zusätzlich eingestellt. Die Eingliederung dieser Mitarbeiter wird sich im Laufe des Jahres 2024 erst richtig bemerkbar machen. Damit werden die eigenen Ausführungskolonnen schlagkräftiger.

Wir erwarten eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

IV. Chancen- und Risikobericht

Risiken

Die weiterhin schwächelnde Bauwirtschaft erscheint auch für das Jahr 2024 die größte Herausforderung zu sein. An eine Trendwende in der Bauwirtschaft ist in naher Zukunft nicht zu denken. Ebenso sind die diversen weltweiten Krisen ein erheblicher Unsicherheitsfaktor für das Jahr 2024.

Die gesunkene Inflationsrate kann den Trend ggf. positiv beeinflussen, muss sich aber auf noch niedrigerem Niveau stabilisieren.

Beschaffung

Die Verteuerung der Materialien scheint abgeschlossen und bei verschiedenen Produkten lässt sich sogar ein Preisrückgang feststellen. Auch die Verfügbarkeit von Ressourcen scheint zurzeit gesichert und spielt derzeit für die Beschaffung keine Rolle.

Das im Jahr 2023 eingeführte vorausschauende Einkaufsmanagement hat sich bewährt und sichert auch bei Materialengpässen die Lieferfähigkeit.

Zudem sind mit diversen Lieferanten Rahmenverträge geschlossen worden, um Materialkontingente zu sichern.

Bei Mehrjahresverträgen werden mit den Lieferanten Lieferzusagen zu stabilen Preisen bis zum Ende des Projektes abgeschlossen, um die Materialkostenrisiken zu verringern.

Schließlich werden zur weiteren Risikominimierung mit unseren Auftraggebern Preisgleitklauseln vereinbart.

Personal

Die Gramenz GmbH legt weiterhin einen Schwerpunkt auf den eigenen Nachwuchs. In jedem Jahrgang werden bis zu 10 Auszubildende neu eingestellt. Hiervon werden jährlich 2-4 Facharbeiter für die Gramenz Neubau GmbH generiert. Diese jährlich zugeführten Fachkräfte tragen wesentlich zum wirtschaftlichen Erfolg unserer Gesellschaft bei.

Die Einrichtung einer Stelle für Personalentwicklung, sowie die Anwerbung von Mitarbeitern aus Serbien hat sich bewährt. All diese Maßnahmen sichern eine ständige Mitarbeiterzufuhr und dies trotz allgemeinem Fachkräftemangel.

Reputation

Die gute Reputation der Gramenz Neubau GmbH wird auch weiterhin zu Aufträgen führen. Diese gute Reputation am Markt muss selbstverständlich immer wieder bewiesen werden. Auch Anfang des Jahres 2024 konnte wieder ein Referenzprojekt, eine Hotelanlage, für eine Auftragssumme von fast 4 Millionen Euro akquiriert werden.

Finanzielle Risiken

Die Gramenz GmbH koordiniert den Finanzbedarf aller Tochterfirmen, insbesondere auch der Gramenz Neubau GmbH. Sie liefert zudem auch das Controlling für die Einzelprojekte. Diese Baustellenauswertungen werden monatlich den Geschäftsführern und den Bauleitern zur Verfügung gestellt. Die Bauleiter der Gramenz Neubau GmbH erläutern der Geschäftsführung in monatlichem Abstand Ihre Projekte. Zudem verfolgt die Gramenz GmbH regelmäßig fällige Kundenforderungen. Um das Risiko von Kundenausfällen durch Insolvenz zu minimieren, hat die Gramenz Gruppe schon seit vielen Jahren eine Forderungsausfallversicherung abgeschlossen.

Projekt- und Vertragsrisiken

In unserem klassischen Baugeschäft bilden Projekt- und Vertragsrisiken eine wesentliche Kategorie des Risikomanagements. Um diese Risiken besser begegnen zu können, wurden neue Prozesse eingeführt, welcher zu einer Minimierung der Baurisiken führen. Zusätzlich wurde eine neue Stelle des Einkäufers geschaffen, welches zu verbesserten Lieferantenpreisen und zu langfristigen Rahmenverträgen mit Lieferanten geführt hat. Um dem Risiko der Materialpreiserhöhungen während der Baustellenabwicklung zu entgegnen, wurde mit vielen Auftraggebern eine Materialpreisklausel vereinbart, welche zu Preisanpassungen der Vertragspreise bei Materialerhöhungen führt.

Chancen

Die Einführung der Strategie "Planen und Bauen aus einer Hand" hat zu einer relevanten Erweiterung unseres Auftragsbestandes geführt. Auch 2023 wurden wieder Außenanlagenprojekte gemeinsam mit dem Bauherrn entwickelt, geplant und umgesetzt. Mit dieser Vorgehensweise ist es gelungen einen deutlichen Wettbewerbsvorteil gegenüber Marktkonkurrenten zu erlangen. Das Aufragvolumen 26,6 Mio EUR (Stand August 2024) hat sich auf hohem Niveau stabilisiert. Auch die stetige Verbesserung der Netzwerke mit den Auftragsmittlern, insbesondere Landschaftsarchitekturbüros, macht sich auch im Jahr 2024 bemerkbar.

Trotz rückläufiger Auftragszahlen am Bau konnte der Auftragsbestand der Gramenz Neubau GmbH konstant gehalten werden.

Ein Gebäudebrand unserer Lagerhalle Anfang 2023 wurde dazu genutzt diese Lagerhalle zu einer Lagerhalle mit Büroräumen kombiniert, wieder aufzubauen. Hinzu kommt die komplette Neuorganisation der Maschinen- und Werkzeuglogistik. Die Verfügbarkeit von Werkzeug für die Arbeitskolonnen wurde erheblich verbessert und automatisiert. Auch der neu strukturierte Ablauf der Maschinenreparatur hat zu einer wesentlichen Vereinfachung der Arbeitsabläufe geführt.

Anfang 2024 wurde der erste Schritt zur Digitalisierung der Baustelle eingeführt. Jede Arbeitskolonne übermittelt die Arbeitszeiten nun mittels Tablets an die Personalverantwortlichen. Die Umsetzung dieses, in der Bauwirtschaft anspruchsvollen Vorhabens, soll sich bis Ende des Jahres 2024 stabilisiert und automatisiert haben, so dass in der Folge weitere digitale Verbesserungen umgesetzt werden können.

In Laufe des Jahres 2023 haben Gespräche stattgefunden eine Niederlassung in Osthessen zu gründen. Diese Gespräche stocken momentan. Die Eröffnung einer Niederlassung bleibt weiterhin ein Vorhaben, um Transport- und Fahrtkosten zu optimieren.

Ein großes Problem stellt der Umgang mit den explodierenden Entsorgungskosten dar. Die Entsorgungskosten auf Deponien werden immer höher und vor allem immer undurchsichtiger und damit unkalkulierbarer. Daher wurde ein Nachbargelände gepachtet, auf dem ein betriebseigenes Bodenmanagement durchgeführt wird. Von den Baustellen werden Bodenmassen angeliefert, aufbereitet und den Baustellen wieder zugeführt. Dies wird zu erheblichen Kostenreduzierungen führen.

VI. Nachtragsbericht

Es ergaben sich nach dem Bilanzstichtag keine berichtpflichtigen Sachverhalte.

 

Wiesbaden, im August 2024

David Berger, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 453.434,62 646.704,00
I. Sachanlagen 453.334,62 536.604,00
1. technische Anlagen und Maschinen 241.199,00 320.304,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 204.888,00 216.300,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.247,62
II. Finanzanlagen 100,00 110.100,00
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 110.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 100,00 100,00
B. Umlaufvermögen 7.220.682,01 5.429.675,40
I. Vorräte 2.775.859,29 2.775.236,21
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 19.464.503,80 10.391.916,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.314.752,22 2.559.911,92
1. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 21.761,37
2. sonstige Vermögensgegenstände 4.314.752,22 2.538.150,55
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 130.070,50 94.527,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18.488,35 12.861,17
Aktiva 7.692.604,98 6.089.240,57

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 702.077,09 434.669,58
I. Gezeichnetes Kapital 25.001,00 25.001,00
II. Kapitalrücklage 1.508,00 1.508,00
III. Gewinnvortrag 408.160,58 275.623,05
IV. Jahresüberschuss 267.407,51 132.537,53
B. Rückstellungen 250.932,38 207.630,72
C. Verbindlichkeiten 6.665.302,63 5.355.595,75
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.148.320,35 1.859.097,90
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.094.832,54 1.710.560,53
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 53.487,81 148.537,37
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 850.000,00 1.050.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 300.000,00 300.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 550.000,00 750.000,00
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 193.140,32 132.025,76
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 193.140,32 132.025,76
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 325.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 150.000,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 175.000,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 3.148.841,96 2.314.472,09
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.148.841,96 2.314.472,09
D. Rechnungsabgrenzungsposten 74.292,88 91.344,52
Passiva 7.692.604,98 6.089.240,57

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 9.315.365,74 7.842.817,06
2. Personalaufwand 5.315.153,04 4.073.252,02
a) Löhne und Gehälter 4.274.224,96 3.326.623,98
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.040.928,08 746.628,04
davon für Altersversorgung 13.707,11 22.336,52
3. Abschreibungen 167.527,08 160.042,11
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 167.527,08 160.042,11
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.360.499,69 3.327.629,89
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.962,21 5.540,56
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 217.025,63 145.984,07
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.017,00
8. Ergebnis nach Steuern 273.139,51 141.449,53
9. sonstige Steuern 5.732,00 8.912,00
10. Jahresüberschuss 267.407,51 132.537,53

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

I. Allgemeine Angaben

Die Gramenz Neubau GmbH hat ihren Sitz in Wiesbaden. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter HR B 24590 eingetragen.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB in Anspruch.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die nach § 284 Abs. 3 HGB erforderliche Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in einer gesonderten, dem Anhang beigefügten Tabelle dargestellt (Anlage 3, Seite 9).

Die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB wurden unverändert angewandt; bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB beibehalten.

II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden

1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

In Bezug auf die Bilanzierung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Wirtschaftsjahr der Anschaffung, Herstellung oder Einlage in voller Höhe als Betriebsausgaben erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für das einzelne Wirtschaftsgut EUR 800 nicht übersteigen.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Ausleihungen sind grundsätzlich zum Nennwert bilanziert.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens.

Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB, d.h. ohne Einbeziehung von Fremdkapitalzinsen. Des Weiteren werden angemessene Teile der Verwaltungskosten sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen.

Die erhaltenen Anzahlungen wurden offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt. Es wurde insoweit das Wahlrecht nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB ausgeübt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Als passive Rechnungsabgrenzungsposten sind erhaltene Zahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

III. Erläuterungen zu Bilanzposten

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als integrativer Bestandteil beigefügt. Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 sind im Anlagespiegel (siehe Seite 9) dargestellt.

Ausleihungen

Es bestehen Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr TEUR 110).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen im Wesentlichen debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 90 (Vorjahr TEUR 69).

Eigenkapital

Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt EUR 25.001.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für rückständigen Urlaub sowie sonstige Personalkosten in Höhe von TEUR 236 (Vorjahr TEUR 193) und Rückstellungen für Prüfungs- und Jahresabschlusskosten in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr TEUR 15).

Alle Rückstellungen werden innerhalb eines Jahres verbraucht, sodass es einer gesonderten Berechnung des Erfüllungsbetrages nicht bedarf.

Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Steuerverbindlichkeiten in Höhe TEUR 421 enthalten, die auch als Verbindlichkeit gegenüber Gesellschafter gelten.

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitsspiegel:

Stand zum 31.12.2023 (2022)
TEUR
Bis zu 1 Jahr
TEUR
Zwischen 1 und 5 Jahren
TEUR
Über 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Zusammengefasst mit "durchlaufenden Krediten") 2148 2095 53 0
(1859) (1604) (255) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2255 2255 0 0
(1901) (1901) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 193 193 0 0
(132) (132) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 325 150 175 0
(0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 850 400 450 0
(1050) (300) (750) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 894 894 0 0
(413) (413) (0) (0)
Summe 6665 5987 678 0
(5356) (4351) (1005) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Sachbezugsverrechnung (TEUR 127 Vj. TEUR 121) und Versicherungsentschädigungen (TEUR 52; Vj. TEUR 6).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Aufwendungen für Raumkosten (TEUR 263, Vj. TEUR 263), Versicherungen (TEUR 230, Vj. TEUR 166), Fahrzeugkosten (TEUR 425, Vj. TEUR 666), Mietleasing KFZ (TEUR 217; Vj. TEUR 141), Umlagekosten Verwaltung (TEUR 1.928, Vj. TEUR 1.646), Reparaturen (TEUR 70, Vj. TEUR 123) sowie übrige Aufwendungen (TEUR 48, Vj. TEUR 200).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag sind in Höhe von TEUR -2 festzustellen und resultieren aus einer Erstattung aus Vorjahren.

V. Sonstige Angaben

Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr waren im Durchschnitt (ohne Geschäftsführung) 78 Mitarbeiter beschäftigt, davon 50 gewerblich und 28 kaufmännisch.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Roland Gramenz, Dipl.-Ing. Landespflege (bis 02.04.2024)

David Berger, Dipl.-Ing. FH Landschaftsarchitektur

Martin Weng, staatlich geprüfter Techniker (bis 16.02.2023)

Da nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet.

Haftungsverhältnisse

Folgende Haftungsverhältnisse werden unter Angabe der gewährten Pfandrechte und sonstigen Sicherheiten gesondert angegeben:

Gesamtbetrag
in TEUR
davon gegenüber verbundenen Unternehmen
in TEUR
Bürgschaften 11.437 0
11.437 0

Für die angeführten zu Nominalwerten angesetzten Eventualschulden wurden keine Rückstellungen gebildet, da die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme oder Belastung der Gesellschaft nicht zu rechnen ist.

Darüber hinaus bestehen Haftungsverhältnisse in Höhe von € 2.000.000,00 aus gesamtschuldnerischer Haftung im Wege des Schuldbeitritts für Darlehen der Gesellschafterin. Hiervon werden 750.000 EUR als Verbindlichkeit gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz ausgewiesen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus laufenden Miet-, Leasing und Wartungsverträgen bestehen regelmäßige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 402 TEUR. Hiervon ist ein Betrag von 261 TEUR innerhalb von einem Jahr fällig. Der Betrag von 141 TEUR ist fällig bis 5 Jahre, Fälligkeiten über 5 Jahren liegen nicht vor.

Gesellschafter

Die Gesellschaft gehört zu 100 % der Gramenz GmbH, Wiesbaden.

 

Wiesbaden, den 19. August 2024

David Berger, Geschäftsführer

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 932.637,79 73.279,00 99.587,79
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 755.330,45 92.094,08 34.891,59
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.247,62 0,00
Summe Sachanlagen 1.687.968,24 172.620,70 134.479,38
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 100,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 100,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.688.068,24 172.620,70 134.479,38
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 906.329,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 812.532,94
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.247,62
Summe Sachanlagen 0,00 1.726.109,56
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 100,00
Summe Finanzanlagen 0,00 100,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.726.209,56
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 612.333,79 81.512,00 28.715,79 0,00 665.130,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 539.030,45 86.015,08 17.400,59 0,00 607.644,94
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.151.364,24 167.527,08 46.116,38 0,00 1.272.774,94
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.151.364,24 167.527,08 46.116,38 0,00 1.272.774,94
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 241.199,00 320.304,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 204.888,00 216.300,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 7.247,62 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 453.334,62 536.604,00
II. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 100,00 100,00
Summe Finanzanlagen 0,00 100,00 100,00
Summe Anlagevermögen 0,00 453.434,62 536.704,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.08.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Gramenz Neubau GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Gramenz Neubau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Gramenz Neubau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Wiesbaden, 19. August 2024

Bouffier Kaiser GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Simone Fischer, Wirtschaftsprüferin

Andreas Bausch, Wirtschaftsprüfer

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