Planet Casino GmbH
Oschitzer Straße 36, 07907 Schleiz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Fichtelmann seit 24.4.2006 | Geschäftsführer |
Werner Friedmann seit 24.4.2006 | Geschäftsführer |
Thomas Böhm seit 24.4.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 33.33% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 66.67% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Planet Casino GmbHSchleizJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die Planet Casino GmbH wurde am 25.04.1994 gegründet und hat ihren Sitz in Schleiz. Die Geschäftstätigkeit der Planet Casino GmbH umfasst den Betrieb von Spielstätten nach § 33i GewO und zugehöriger glücksspielrechtlicher Erlaubnis. Die Spielstätten befinden sich in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Bayern. Die Anzahl der Spielstätten ist in den vergangenen Jahren konstant geblieben. Wir stehen einer Expansion an attraktiven Standorten aufgeschlossen gegenüber. Geschäftsverlauf Entwicklung der Gesamtwirtschaft Im Jahr 2022 war die gesamtwirtschaftliche Entwicklung von mehreren bedeutenden Faktoren geprägt. Der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine, der im Februar 2022 ausbrach, führte insbesondere in Europa zu einer Energiekrise. Diese Krise wiederum erhöhte die Lebenshaltungskosten und beeinträchtigte die wirtschaftliche Aktivität in der Region. Zusätzlich sorgten erneute COVID-19-Ausbrüche im ersten Halbjahr 2022 in China für Engpässe in den globalen Lieferketten. Diese Ausbrüche wurden von strengen Lockdown-Maßnahmen begleitet, die teilweise bis Dezember andauerten. Weltweit stiegen die Inflationsraten im Jahr 2022 deutlich an und wirkten sich negativ auf das globale Wirtschaftswachstum aus. Insbesondere die zweite Jahreshälfte war geprägt von einem kontinuierlichen Anstieg der Gesamtinflation in allen Märkten. Obwohl höherer Privatkonsum, steigende Investitionen und umfangreiche fiskalpolitische Maßnahmen im dritten Quartal zu einem stärkeren als erwarteten Wachstum führten, zeigten die letzten Monate des Jahres 2022 erneut einen Abwärtstrend in der globalen Wirtschaftsleistung. Gemäß dem World Economic Outlook Update (WEO Update) des Internationalen Währungsfonds (IWF) von Januar 2023 wuchs die Weltwirtschaft im Geschäftsjahr 2022 um 3,4 %. Die IWF-Prognose eines Wachstums von 4,4 % von Januar 2022 wurde damit nicht erreicht. Im Euroraum stieg 2022 gemäß der Statistikbehörde Eurostat das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 3,5 % gegenüber dem Vorjahr. Entwicklung der Branche Die Änderungen der Spielverordnung auf TR 5.0 wurden im Jahr 2020 umgesetzt und haben die Spielfreude an den Geräten nachhaltig reduziert. Die Folge davon war eine weitere Abwanderung von Gästen in illegale Spielformen. Eine Änderung der Spielverordnung ist längst überfällig. Ein konsequentes Vorgehen gegen das illegale Spiel wird nicht durchgesetzt. Die Umsetzung des bundesweiten Sperrsystems Oasis im Jahr 2022 ist problemlos verlaufen und bringt deutlich mehr Spielerschutz. Die Umsetzung des Glücksspielstaatsvertrages wurde nun weitgehend geregelt. Eine Eröffnung neuer Spielstätten ist durch die sehr engen gesetzlichen Rahmenbedingungen fast völlig ausgeschlossen. B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Planet Casino GmbH hat sich aus Sicht der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2022 unter Berücksichtigung der Nachwirkungen der Corona bedingten Schließungen insgesamt zufriedenstellend entwickelt. Im Jahr 2022 konnten wir nach den Corona bedingten Schließungen unseren normalen Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen. Eine langsame Steigerung der Umsätze im Vergleich zur Zeit vor der Pandemie konnte erzielt werden, auch wenn nicht alle Gäste zurückgewonnen werden konnten. Ertragslage Der Umsatz ist im Vorjahresvergleich um TEUR 7.010 auf TEUR 15.428 gestiegen. Dies ist durch die auslaufenden Coronamaßnahmen begründet. Wir haben ein Jahresergebnis von TEUR 930 nach Ertragsteuern erzielt, nach einem Ergebnis von TEUR 577 im Vorjahr. Finanzlage Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum TEUR 1.545 (Vj. TEUR 1.149). Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 7.984. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 311 erhöht. Das Eigenkapital hat sich aufgrund von Gewinnausschüttungen um TEUR 70 auf TEUR 4.921 vermindert. Die Eigenkapitalquote beträgt 61,0 % (Vj. 65,0 %). Die Vermögensstruktur ist durch einen hohen Anteil von flüssigen Mitteln und Bankguthaben von 49,0 % (Vj. 53,0 %) der Bilanzsumme gekennzeichnet. C. Prognosebericht Durch Übernahme einzelner Mitbewerber wird versucht das Filialnetz weiter zu verdichten und somit eine effektivere und kostengünstigere Betreuung der einzelnen Standorte zu erzielen. Im Gegenzug kann es auch zu Schließungen unrentabler Filialen führen. Durch die nun gesicherten rechtlichen Rahmenbedingungen kann nun die Modernisierung der bestehenden Filialen weiter fortgesetzt werden. Die seit vielen Jahren sehr erfolgreichen, hauseigenen Schulungsprogramme werden fortgeführt, um verschiedene Bausteine erweitert und immer der aktuellen Rechtslage angepasst. Der Spieler- und Jugendschutz ist wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskultur. Die Maßnahmen in diesem Bereich werden weiter intensiviert. Die neu geschaffenen Schulungsräume werden von allen Beteiligten gut angenommen und stellen eine Bereicherung für das Unternehmen und dem Spielerschutz dar. Die Zusammenarbeit mit Origo ist hierbei ein wesentlicher Bestandteil. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. D. Chancen- und Risikobericht, Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken Durch immer mehr Einschränkungen im legalen Glücksspiel setzt sich eine Abwanderung in das Illegale Spiel weiter fort. Die Anzahl der legal aufgestellten Automaten ist weiterhin stark rückläufig. Hier ist ein konsequentes Durchgreifen von den Behörden dringend geboten. Die gestiegenen Kosten in fast allen Bereichen stellen eine zusätzliche Herausforderung dar. Die hohen Vergnügungssteuern machen ein wirtschaftliches Betreiben in verschieden Städten und Gemeinden nicht mehr möglich. Die Konsolidierung am Markt wird sich weiter fortsetzen und bietet natürlich auch Chancen für die verbliebenen Marktteilnehmer. Bestandsgefährdende Risiken Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht zu sehen. Chancen für die zukünftige Entwicklung Eine Umsetzung der hohen gesetzlichen Anforderungen wird langfristig von Marktteilnehmer, die nicht konsequent an der Umsetzung arbeiten, nicht mehr möglich sein. Die übrigen Anbieter werden von dieser Entwicklung profitieren. Gezielte Übernahmen einzelner Standorte sind schwierig, aber nach wie vor möglich.
Schleiz, 19. April 2024 Planet Casino GmbH gez. Thomas Böhm gez. Jens Fichtelmann gez. Werner Friedmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben der anzuwendenen Vorschriften Der Jahresabschluss der Planet Casino GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 - 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268 - 274a, 276 - 278 HGB und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 - 256 HGB aufgestellt. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 2 HGB, bewertet. Die Abschreibungen wurden linear vorgenommen. Die Zugänge zum Anlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB bilanziert. Im Wirtschaftsjahr angeschaffte Gegenstände des beweglichen Anlagevermögens mit Nettoanschaffungskosten bis EUR 800,00 wurden vollständig abgeschrieben. Sie werden im Anlagenspiegel als Zu- und Abgang berücksichtigt. Die Abschreibungen auf den Altbestand und die Zugänge erfolgten planmäßig entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Waren wurden zu Anschaffungskosten gem. § 255 Abs. 1 HGB unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Zur Erfassung latenter Risiken wurden von dem Bestand an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen angemessene Einzelwertberichtigungen sowie eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % der Netto-Forderungen direkt abgesetzt. Liquide Mittel sind zu Nennwerten angesetzt. Rückstellungen wurden nach den Grundsätzen des § 253 Abs. 1 S. 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bemessen. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel. Die kumulierten Abschreibungen zum Ende des Geschäftsjahres und die kumulierten Abschreibungen im Zusammenhang mit den Abgängen des Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel ersichtlich. Die auf die Zugänge des Geschäftsjahres entfallenden Abschreibungen belaufen sich auf EUR 103.014,93. Anlagenspiegel
Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten:
Die Laufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus folgendem Verbindlichkeitenspiegel:
Unter den sonstigen Verbindlichkeiten sind TEUR 627,2 (Vorjahr: TEUR 304,3) aus Steuern, und TEUR 251,9 (Vorjahr: TEUR 222,9) aus Lohn und Gehalt. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Für die Darstellung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Im Geschäftsjahr 2022 sind unter den sonstigen betrieblichen Erträgen Erträge in Höhe von TEUR 826,9 angefallen, die aus Corona-Finanzhilfen resultieren. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum Bilanzstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen in folgender Höhe:
Sonstige Pflichtangaben Geschäftsführung Organe der Gesellschaft sind der Geschäftsführer und die Gesellschafterversammlung. Zu Geschäftsführern sind bestellt: Herr Thomas Böhm, Herr Jens Fichtelmann und Herr Werner Friedmann. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Angabe der Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer belief sich auf:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahrs Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlichem Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage sind nach dem Ende des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet: Die Gesellschaft ist mit 70 % an der Casino World Stollberg GmbH beteiligt. Der Jahresfehlbetrag im Jahr 2022 beträgt TEUR 150,6, das Eigenkapital TEUR 106,3. Die Gesellschaft ist mit 100 % an der Play Win GmbH beteiligt. Der Jahresüberschuss im Jahr 2022 beträgt TEUR 186,5, das Eigenkapital TEUR 129,1. Die Gesellschaft ist mit 100 % an der Welcome Immobilien GmbH beteiligt. Der Jahresfehlbetrag im Jahr 2022 beträgt TEUR 2,4, das Eigenkapital TEUR 17,9.
Schleiz, 19. April 2024 Planet Casino GmbH gez. Thomas Böhm gez. Jens Fichtelmann gez. Werner Friedmann sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.04.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Planet Casino GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Planet Casino GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Planet Casino GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter http:/www.idw.de/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Jena, 26. April 2024 UWS
Jena GmbH
gez. Pietsch, Wirtschaftsprüfer |
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