Beteiligungsgesellschaften
DERMALOG JENETRIC GmbH
Wiesenstraße 2, 07749 Jena, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Günther Willi Otto Mull seit 16.11.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kochs GmbHHerzogenrathJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Gegenstand unseres Unternehmens ist die Herstellung, die Lieferung, der Vertrieb und der Einbau von Fenstern, Haustüren und energiesparenden Bausystemen sowie sonstigen Bauelementen aller Art. Wir beliefern Kunden in Deutschland sowie dem benachbarten Ausland (insbesondere Belgien, Niederlande, Luxemburg). 2. Forschung und Entwicklung Als Hersteller und Lieferant von Fenstern, Haustüren und energiesparenden Bausystemen tätigt die Gesellschaft keine Forschung, sondern konzentriert sich auf die Herstellung, den Vertrieb und die Weiterentwicklung der Profil- und Fenstersysteme, um diese im Bereich der Energieeffizienz weiter zu verbessern. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Marktsituation in der gesamten Bauwirtschaft war auch im vergangenen Jahr durch ein stabiles gesamtwirtschaftliches Umfeld positiv beeinflusst. Die Baubranche konnte im Geschäftsjahr 2019 aufgrund der anhaltend guten Konjunktur ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr weiter steigern. Die anhaltende gute Konjunktur, die hohe Nachfrage auf dem Wohnungsmarkt, die günstigen Zinsen sowie der Infrastrukturplan der Bundesregierung, insbesondere in den Bereichen der Wohnraumförderung, der energieeffizienten Sanierung und des Einbruchschutzes, waren die Hauptfaktoren der positiven Entwicklung im privaten und gewerblichen Bau. 2. Geschäftsverlauf Wir können auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2019 zurückblicken. Die betriebliche Leistung konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2019 erneut verbessert werden. Durch anhaltende und - insbesondere im EU-Ausland - verstärkte Akquisitionsbemühungen konnten wir im Geschäftsjahr 2019 weiter neue Kunden gewinnen, bestehende Geschäftsbeziehungen ausbauen und damit unsere betriebliche Leistung erneut steigern. Die Materialaufwendungen konnten trotz Steigerung der betrieblichen Leistung durch effiziente Material- und Personaleinsatzplanung auf einem Niveau ähnlich des Vorjahres gehalten werden. Die Personalkosten stiegen aufgrund von Personalaufstockungen im Produktions- sowie Verwaltungsbereich und durch die Aufstockung einer Rückstellung für sonstige Personalkosten. Durch Effizienzverbesserungen konnte die Steigerung abgemildert werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gestiegen. Gründe dafür sind im Wesentlichen höhere vorbeugende Instandhaltungsaufwendungen, höhere Werbe- und Reisekosten, höhere Mieten und gestiegene Rechts- und Beratungskosten. Das Ergebnis vor Steuern beträgt im Geschäftsjahr 2019 TEUR 1.740 und liegt somit um TEUR 1.307 über dem Vorjahresergebnis. Nach Abzug von Steuern vom Einkommen und Ertrag sowie sonstigen Steuern konnten wir im Geschäftsjahr 2019 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.153 erzielen. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut. a. Ertragslage Unsere Tätigkeit besteht in der Herstellung und dem Vertrieb von Fenstern, Haustüren und energiesparenden Bausystemen sowie sonstigen Bauelementen aller Art. Wir zählen in unserer Region und im weiteren Umfeld zu den Marktführern. Durch weitere konsequente Optimierung der Unternehmensprozesse im Geschäftsjahr 2019 konnte trotz Steigerung der Umsätze aus unserem Standardportfolio der Materialaufwand auf Vorjahresniveau gehalten werden. Dadurch wurde die Kostenquote weiter gesenkt. Die Personalkosten sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen aufgrund von Personalaufstockungen sowie höheren Instandhaltungsmaßnahmen angestiegen. Unsere Beschäftigungslage ist während des gesamten Geschäftsjahres 2019 als gut zu bezeichnen. b. Finanzlage Unsere Finanzlage ist stabil. Unser Liquiditätsmanagement ist darauf gerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist stabil. Das Eigenkapital, bestehend aus dem gezeichneten Kapital (TEUR 500) und dem Bilanzgewinn (TEUR 9.306), beträgt zum 31. Dezember 2019 insgesamt TEUR 9.806. Die Eigenkapitalquote beträgt 66,5% und hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Zurückzuführen ist das insbesondere auf das positive Jahresergebnis. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 2019 insgesamt TEUR 1.917. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum 31. Dezember 2019 insgesamt TEUR 525 und liegen um TEUR 15 unter dem Vorjahreswert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 3,6% der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Investitionen der Vorjahre in ein hochmodernes und leistungsfähiges Zuschnitt- und Bearbeitungszentrum, Stahlcenter sowie Stabbearbeitungszentrum führten zu weiteren Effizienzsteigerungen. Diese strategischen Investitionen zur langfristigen Sicherung unserer Leistungsfähigkeit werden ergänzt durch laufende weitere Investitionen in bestehende Hard- und Software. So wird derzeit in Maschinen investiert, die neuen und innovativen Herstellungsverfahren sowie Kundennachfragen nach modernen Produkten gerecht werden. Im Fokus liegt dabei auch, alle bestehenden technischen Anlagen und Maschinen auf dem Stand des aktuellen technischen Fortschrittes zu halten, um immer modernste Herstellungsverfahren zur Verfügung zu haben sowie aktuellen Rohstoff-/Produktneuheiten gerecht zu werden. Insbesondere zur effizienten Nutzung der Vorjahresinvestitionen dauert die Implementierung eines ERP-Systems an, welches die Abwicklung unserer Produktions- und Absatzprozesse noch besser zukunftsfähig, produktiv und kundenorientiert ausrichten wird. Wir sichern damit langfristig zukunftsorientierte Herstellungsverfahren auf höchstem Niveau, werden zukünftigen Kundenansprüchen noch besser gerecht und stellen die bewährte Kochs-Qualität sicher. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend liquide Mittel. Der Finanzmittelfonds zum 31. Dezember 2019 beträgt TEUR 4.507 und liegt um TEUR 932 über dem Vorjahreswert von TEUR 3.575. c. Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr nochmals verbessert. Die Struktur unseres kurzfristig- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil bzw. konnten leichte Verbesserungen erreichen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Auslastungsgrad, Umsatzrendite und den cash flow heran. Diese Kennzahlen zeigen alle einen zum Teil deutlichen Anstieg, der im Wesentlichen auf die Steigerung der Effizienz und der betrieblichen Leistung im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen ist. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs und durch qualifizierte Weiterbildung unseres Personals forcieren. Zur Motivation unserer Mitarbeiter und der Aufrechterhaltung bzw. dem Ausbau des Wissenstandes besuchen unsere Mitarbeiter verschiedene Weiterbildungsmaßnahmen. Neben dem fachlichen Wissen werden unsere Mitarbeiter auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung gefördert. Dies wirkt sich nachhaltig positiv auf die Qualität und die Effizienz in unserem Unternehmen aus. Um unseren Personalbedarf auch zukünftig abzudecken, bilden wir sowohl im kaufmännischen als auch im gewerblichen Bereich junge Menschen aus. Daneben werden wir weiter in zukunftsorientierte Technologien und Maßnahmen zur Prozessoptimierung investieren. Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind derzeit nicht geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung unseres Unternehmens positiv und blicken unter anderem aufgrund der auch in 2020 prognostizierten positiven Entwicklung der Baubranche zuversichtlich in die Zukunft. Dem zukünftigen Wettbewerb und dem Preisdruck begegnen wir durch zunehmende Qualifizierung unseres Personals sowie der Straffung unserer Unternehmensabläufe, welche bereits heute weitgehend EDV-gesteuert ablaufen. Wir werden auch zukünftig die Effektivität und die Transparenz unserer Produktion steigern und optimieren. So sind für 2020 bereits erhebliche Investitionen in Produktionsanlagen, die Modernisierung von Maschinen, in die Digitalisierung von Geschäftsprozessen sowie in unser EDV-System fest eingeplant. Für das Geschäftsjahr 2019 gehen wir von weiter leicht steigenden Umsatzerlösen aus. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Ab dem Geschäftsjahr 2020 ergeben sich aus den weltweiten Entwicklungen im Rahmen der Corona-Pandemie erhebliche unternehmerische Risiken. Die Ausbreitung des Coronavirus hat sich ab Januar 2020 weltweit sehr dynamisch entwickelt. Diese Ausbreitungsdynamik, verbunden mit der Gefahr für die Gesundheit der Menschen, veranlasst Regierungen und nationale Behörden zunehmend Maßnahmen zu ergreifen, die das öffentliche Leben extrem einschränken und die Wirtschaft in nahezu allen Bereichen stark negativ beeinträchtigen. Ein Ende der Corona-Pandemie ist derzeit nicht absehbar. Die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie können derzeit durch die Geschäftsführung nicht abschließend beurteilt werden. Die wirtschaftliche Situation kann sich durch erneute Turbulenzen auf den Finanzmärkten (u. a. aufgrund der Corona-Pandemie), durch Änderungen der europäischen Geldpolitik, durch die Vielzahl von Konfliktherden (u.a. Ukraine, Naher Osten) sowie politische Umbrüche (u.a. USA, Großbritannien, Polen, Ungarn) in den kommenden Monaten verschlechtern. Inwieweit sich die derzeit etwas in den Hintergrund getretenen sog. Flüchtlingskrise weiter auf die gesamtwirtschaftliche Lage in Europa und insbesondere Deutschland auswirken, ist derzeit umstritten und kann nicht abschließend beurteilt werden. Unsere Kunden könnten durch diese weltweiten Turbulenzen in ihrer wirtschaftlichen Situation geschwächt werden, dadurch könnte die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflusst werden. Erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken sind derzeit allerdings noch nicht erkennbar. Im Zusammenhang mit Ermittlungen bei einem ehemaligen Geschäftspartner der Gesellschaft wurde auch die Gesellschaft involviert. Diese Ermittlungen dauern weiter an. Sich daraus für die Gesellschaft möglicherweise ergebende Risiken wurden auf der Basis der derzeitigen Erkenntnisse und Einschätzungen durch eine entsprechende Rückstellung berücksichtigt. Unser Unternehmen ist insbesondere aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation gut aufgestellt, sodass Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar sind. Unsere Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend, Engpässe sind nicht zu erwarten. 2. Chancenbericht In der Produktion legen wir nach wie vor großen Wert auf Qualität. Unsere hohen Qualitätsansprüche werden durch produktionsbegleitende Qualitätskontrollen umgesetzt. Darüber hinaus bedienen wir uns eines möglichst breiten und verlässlichen Lieferantenpools, um Lieferengpässen frühzeitig zu begegnen. Durch ständige Optimierung und Anpassung unseres Produktportfolios an die Marktanforderungen sehen wir gute Chancen, unseren Marktanteil insbesondere im europäischen Ausland weiter zu steigern. Dem Wettbewerb am Markt werden wir - wie bereits in der Vergangenheit - durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit, Service am Kunden und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir letztlich in nicht absehbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie, einem schwierigeren Wettbewerbsumfeld, steigenden Materialpreisen und einem stagnierenden Preisniveau. Durch die Investitionen in hochmoderne und leistungsstarke Produktionsanlagen zur Fertigung von Kunststoff- und Aluminiumprodukten, die stetige Weiterbildung und Qualifizierung unserer Mitarbeiter und die Straffung unserer Produktionsprozesse sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.
Herzogenrath, den 14. Dezember 2020 gez. Friedrich Kochs, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Grundlage des Abschlusses der Kochs GmbH Die Kochs GmbH hat ihren Sitz in Herzogenrath. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aachen unter HR B 3651 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss entspricht den Grundsätzen ordnungsgemäßer Bilanzierung. Für die Gliederung und Bewertung wurden die handelsrechtlichen Vorschriften beachtet; wobei die Gliederungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne der § 264 i.V.m. § 267 Abs. 2 HGB angewandt wurden. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach dem Handelsgesetzbuch in der aktuellen Fassung. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierung der immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um die Absetzung für Abnutzung angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis 800 EUR wurden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB). Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu den Anschaffungskosten. Der Ansatz der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgte unter Beachtung des sogenannten "Strengen Niederstwertprinzips" zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 1 und Abs. 2 Satz 2 HGB bzw. niedrigeren beizulegenden Werten gemäß 253 Abs. 4 HGB. Wertminderungen wurden durch Abschläge zutreffend berücksichtigt. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung wurden beachtet. Die erhaltenen Anzahlungen für die in Ausführung befindlichen Bauaufträge wurden offen von den unfertigen Leistungen abgesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Den in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Risiken wird durch Bildung angemessen dotierter Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Liquide Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 Abs. 1 Satz 1 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen werden verrechnet angesetzt. Der zur Berechnung der latenten Steuern verwendete Ertragsteuersatz liegt bei 30%. Eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird als aktive latente Steuer aktiviert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten mit dem anhand des versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahrens (Projected Unit Credit Method) ermittelten Erfüllungsbetrag bewertet. Zukünftig erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung des Barwerts der erdienten Anwartschaften berücksichtigt, soweit dies nach den Erfahrungen des Unternehmens erforderlich ist. Für die Abzinsung wird der jeweilige von der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren veröffentlichte Zinssatz verwendet. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 114 TEUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Der Bilanzausweis der Pensionsrückstellung in Höhe von 580 TEUR ergibt sich zum Bilanzstichtag nach Verrechnung des Rückdeckungsanspruchs in Höhe von 309 TEUR. Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Genau bestimmbare Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden zu variablen Zinssätzen abgeschlossen. Daneben wurden laufzeitkongruent Zinsswaps verrechnet. Soweit das Grundgeschäft und der Swap einander entsprechen, wurde eine Bewertungseinheit gemäß § 254 HGB gebildet. Darüber hinaus wurde der negative Marktwert der Swaps unter den sonstigen Rückstellungen passiviert. III. Erläuterungen zur Bilanz Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung des Anlagevermögens wird auf den der Bilanz als Anlage beigefügten Entwicklung des Anlagevermögens verwiesen. Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 82 TEUR gegenüber der FK Beteiligungs GmbH, Herzogenrath und in Höhe von 33 TEUR gegenüber der Kochs Nederland BV, Niederlande. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen 674 TEUR. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der Versicherungsmathematischen PUC-Methode ermittelt. Folgende Annahmen wurden für die Berechnung berücksichtigt:
Der Rückdeckungsanspruch aus dem Lebensversicherungsvertrag (sog. pension asset) wurde mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und wurde mit der bestehenden Pensionsverpflichtung am Bilanzstichtag verrechnet. Der beizulegende Zeitwert des Rückdeckungsanspruchs aus dem Lebensversicherungsvertrag beträgt 309 TEUR. Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von 2.560 TEUR enthalten im Wesentlichen eine Rückstellung für nicht genommenen Urlaub, für sonstige Personalkosten, für Gewährleistungen und für Tantiemen und sonstigen Prämien sowie weitere sonstige Rückstellungen. Für ein noch laufendes Ermittlungsverfahren bei einem Geschäftspartner der Gesellschaft, bei dem auch die Gesellschaft involviert wurde, wurde bereits in den Vorjahren eine Rückstellung gebildet. Bei der Berechnung der Rückstellung wurde der aktuelle Verfahrensstand berücksichtigt. Die Rückstellung zum 31. Dezember 2019 beträgt insgesamt 935 TEUR. Verbindlichkeiten Die in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten teilen sich hinsichtlich der Fristigkeiten wie folgt auf:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 71.591,86 EUR enthalten. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Die Zinsen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung sind mit 24 TEUR in den Zinsaufwendungen enthalten. V. Sonstige Angaben Die Angaben nach §§ 285 Nr. 11 und 11a HGB zum Anteilsbesitz - Beteiligungen mit einem Kapitalanteil von mindestens 20 % - werden unter Berücksichtigung der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 3 HGB nicht aufgeführt. Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen in Höhe von 1.450 TEUR aus einer Bürgschaft zugunsten der Kochs Fenstertechnik GmbH. Mit einer Inanspruchnahme wird derzeit aufgrund der wirtschaflichen Situation bei der Kochs Fenstertechnik GmbH nicht gerechnet. Aus Mietverträgen ohne feste Laufzeit bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von monatlich 46 TEUR. Aus Miet- und Leasingverträgen mit fester Laufzeit bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von monatlich 8 TEUR. Der Gesamtbetrag derausschüttungsgesperrten Beträge nach § 268 Abs. 8 HGB beträgt 204 TEUR und resultiert in Höhe von 90 TEUR aus der Aktivierung latenter Steuern (§ 285 Nr. 28 HGB) sowie in Höhe von 114 TEUR aus dem geänderten Zinssatz zur Absicherung von Pensionsrückstellungen. In 2019 betrug die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter gemäß § 285 Nr. 7 HGB 193 (58 Angestellte,130 gewerbliche Arbeitnehmer sowie 5 Aushilfen). Die Geschäftsführung besteht während des abgelaufenen Geschäftsjahres aus drei Mitgliedern. Im Berichtsjahr waren dies Herr Friedrich Kochs, Holztechniker, Herr André Kochs, staatlich geprüfter Elektrotechniker, sowie Herr Daniel Kochs, Dipl.-Betriebswirt - Bachelor of Arts. Die Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 9.306 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag liegen nur insoweit vor (§ 285 Nr. 33 HGB), dass für das Geschäftsjahr 2020 sich nicht unwesentliche Unternehmensrisiken aus den weltweiten Entwicklungen im Rahmen der Corona-Pandemie mit Ausgangspunkt China ergeben. Die Ausbreitung des neuartigen Coronavirus hat sich ab Januar 2020 ausgehend von China sehr dynamisch und weltweit entwickelt. Angesichts der Ausbreitungsdynamik, der Schwierigkeit, Menschen vor einer Übertragung zu schützen und der Gefährlichkeit des Virus, ergriffen und ergreifen Regierungen und nationale Behörden Maßnahmen, die das öffentliche Leben extrem einschränken und die Wirtschaft (einschließlich Güter- und Warenverkehr) starkt negativ beeinträchtigen. Ein Ende der Corona-Pandemie ist derzeit nicht absehbar. Die wirtschaftlichen und finanziellen Auswirkungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie können derzeit - auch für Produktion und Handel - durch die Geschäftsführung nicht abschließend qualifiziert werden.
Herzogenrath, den 14. Dezember 2020 gez. Die Geschäftsführung Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2020 festgestellt. Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Kochs GmbH, HerzogenrathPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kochs GmbH, Herzogenrath, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kochs GmbH, Herzogenrath, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heinsberg, den 15. Dezember 2020 D|R|P
RANDERATH & PARTNER PartG mbB
Jütten, Wirtschaftsprüfer |
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