Stammdaten

Register
Amtsgericht Oldenburg HRB 110591
Eingetragen
5.2.1990
Branche
Herstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Die industrielle Fertigung von Präzisionsformteilen bis hin zu kompletten Baugruppen für unterschiedliche Branchen sowie alle damit in Zusammenhang stehende Tätigkeiten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Philipp Schickling
seit 11.1.2021
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Hermann Schickling
seit 18.10.2005
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

H. Schickling GmbH

Visbek

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

A. Grundlagen des Unternehmens

Die H. Schickling GmbH ist im Bereich der Umform-, Oberflächentechnik sowie des Metallbaus tätig und verfügt über Maschinenkapazitäten in der Laser-, Kant-, Schweiß-, Zerspan- und Umformtechnik (Fluid- und Tiefziehverfahren) sowie im Montagebereich.

Mit einem gewachsenen Team an qualifizierten Mitarbeitern und dem Einsatz von modernen CNC-gesteuerten Maschinen werden in einer Kombination von verschiedensten Fertigungstechniken Präzisionsformteile bis hin zu kompletten Baugruppen geplant und gefertigt. Die Tätigkeit konzentriert sich auf die Gebiete Fahrzeugbau, Lager- und Fördertechnik, Medizintechnik, Labortechnik, Stalleinrichtungen, Büromöbelindustrie, Bauzulieferungsindustrie, Innenausbau, Fenstertechnik, Stahl- und Apparatebau, Warenpräsentation sowie die Lasertechnik. Außerdem werden als Eigenprodukte Grills hergestellt und über ein nahestehendes Unternehmen vertrieben.

B. Entwicklung der Gesamtwirtschaft und der Branche

Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht: Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt lt. Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) preisbereinigt um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Bereinigt man die Wirtschaftsleistung auch noch um den Kalendereinfluss, ging das Bruttoinlandsprodukt um 0,1 % zurück (preis- und kalenderbereinigt). Nominal, also ohne Berücksichtigung der Preisentwicklung, ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland kräftig gewachsen und betrug im Jahr 2023 rund 4,12 Billionen Euro.

Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,2 % im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigerte die Prognose um 1,1 Prozentpunkte nach unten.

Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und allgemein der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch im Herbst 2023 angenommen. Auch für das kommende Jahr 2025 wurde die Prognose nach unten korrigiert.

Im Jahr 2023 betrug der Anteil der Dienstleistungsbereiche an der Bruttowertschöpfung rund 68,5 %. Der Anteil des Produzierenden Gewerbes betrug 24,5 %, der Anteil des Baugewerbes rund 6,2 %. Mit 0,8 % an der Bruttowertschöpfung war der Anteil des Wirtschaftsbereiches Land- und Forstwirtschaft, Fischerei im genannten Jahr am geringsten.

Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,93 Millionen Erwerbstätigen erbracht. Die Anzahl der Erwerbstätigen ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 % gestiegen. Genau wie schon im Vorjahr ist dies ein neuer Höchstwert, seit der Wiedervereinigung lag die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland nie höher.

Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, fiel die Inflationsrate für 2023 damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei + 6,9 % gelegen. Im Dezember 2023 lag die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpeisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - bei + 3,7 %. Sie verstärkte sich damit zum Jahresende, nachdem sie in den Monaten zuvor rückläufig gewesen war. Die Teuerung für das Jahr 2023 wurde wie im vorangegangenen Jahr von den Auswirkungen der Kriegs- und Krisensituation beeinflusst, die die Preisentwicklung auf allen Wirtschafsstufen prägte.

Zudem zeigten sich im Jahresverlauf in den monatlichen Inflationsraten auf der Verbraucherebene Sondereffekte auch infolge der umgesetzten Entlastungsmaßnahmen. So milderten die Entlastungsmaßnahmen die Teuerung von Energie im Jahresverlauf 2023 wie bereits im Vorjahr 2022 teilweise ab. Die Energieprodukte verteuerten sich 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,3 %, nach einem enormen Anstieg um 29,7 % im Jahr 2022. Das Ergebnis für das Jahr 2023 resultiert jedoch im Wesentlichen aus dem Vergleich mit dem hohen Preisniveau im Vorjahr. Im Jahresdurchschnitt erhöhten sich die Preise für Haushaltsenergie um 14,0 %, unter anderem kostete Erdgas 14,7 % und Strom 12,7 % mehr als ein Jahr zuvor. Hingegen verbilligte sich unter den Haushaltsenergieprodukten leichtes Heizöl im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022 deutlich um 22,2 %. Auch Kraftstoffe wurden im Jahresdurchschnitt 5,8 % günstiger.

Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich 2023 gegenüber 2022 spürbar um 12,4 %. Waren insgesamt verteuerten sich im Jahresdurchschnitt 2023 gegenüber 2022 um 7,3 %.

C. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

1. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Maschinenbau Schickling GmbH einen Umsatzrückgang von 9,6 % im Vergleich zum Vorjahr 2022. Während zur Jahresmitte eine Steigerung der Umsätze beobachtet werden konnte, führte dies nicht zu einer positiven Gesamtentwicklung des Geschäftsjahres. Die abschließenden Zahlen zeigen eine negative Abweichung von 9,6 % im Vergleich zum Vorjahr.

Dieser Umsatzrückgang ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, die durch die aktuelle Marktsituation bedingt sind. Ein signifikanter Grund ist das veränderte Kaufverhalten einiger unserer großen Kunden. Diese zeigen sich zunehmend zurückhaltend, insbesondere bei der Freigabe von Großmengen/Rahmenaufträgen. Es wurde eine deutlich vorsichtigere und abwartendere Haltung beobachtet, was zu Verzögerungen und geringeren Bestellvolumen führte.

Trotz der temporären Erholung der Umsätze zur Jahresmitte konnte die positive Entwicklung nicht über das gesamte Jahr hinweg aufrechterhalten werden. Die Unsicherheiten und Schwankungen auf den Märkten haben das Vertrauen unserer Kunden beeinflusst und letztlich die Entscheidung, größere Investitionen und Aufträge zurückzuhalten, begünstigt.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das Geschäftsjahr 2023 für die Maschinenbau Schickling GmbH aufgrund der angespannten Marktlage und dem veränderten Kaufverhalten unserer Kunden herausfordernd war. Dennoch bleibt das Unternehmen zuversichtlich, dass durch strategische Anpassungen und eine stärkere Fokussierung auf Kundenbindung und Marktanalysen eine Stabilisierung und zukünftiges Wachstum erreicht werden können.

2. Personal

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren 28 Angestellte und 236 gewerbliche Mitarbeiter sowie 8 Auszubildende und 6 Aushilfen beschäftigt.

3. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden erhebliche Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen vorgenommen. Von den Gesamtinvestitionen des Jahres entfallen auf immaterielle Vermögensgegenstände 107 T€ und auf Sachanlagen 2.613 T€. Hier sind vor allem die Investitionen in Betriebsvorrichtungen in Höhe von 975 T€ hervorzuheben, die im Wesentlichen auf die Errichtung einer Agro-Photovoltaikanlage entfallen. Des Weiteren sind Anzahlungen in Höhe von 88 T€ geleistet worden. Diese entfallen auf einen Schweißroboter.

Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft in von der Hermann Schickling GmbH & Co. KG gemieteten Räumen. Investitionen in diesem Bereich werden überwiegend von der Besitzgesellschaft vorgenommen.

4. Ertragslage

Im Geschäftsjahr haben wir einen Umsatzrückgang verzeichnet. Insgesamt lag der Umsatz rund 9,6 % unter dem Vergleichswert des Vorjahres.

Die Personalaufwendungen in 2023 bewegten sich mit 12.964 T€ 2,7 % unter dem Niveau des Vorjahres. Aufgrund des Umsatzrückgangs hat sich die Personalaufwandsquote gegenüber dem Vorjahr erhöht.

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind gemessen am Gesamtumsatz ebenfalls gesunken. Der Bedarf an Leiharbeitskräften in der Produktion, die in den bezogenen Leistungen enthalten sind, ist im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gesunken. Dadurch ergibt sich im Geschäftsjahr eine im Vergleich zum Vorjahr geringere Materialaufwandsquote.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Versicherungsentschädigungen sowie Investitionszuschüssen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit Vergleich zum Vorjahr um 201 T€ gesunken.

Bei der Anschaffung von technischen Anlagen und Maschinen wurde anstelle der Inanspruchnahme von Leasingkontrakten - wie bereits in den Vorjahren - verstärkt auf zum Teil darlehensfinanzierte Anschaffungen gesetzt. Hierdurch ergibt sich ein negatives Finanzergebnis in 2023.

Das Jahresergebnis lag mit 900 T€ unter dem Niveau des Vorjahres. Damit haben sich die Erwartungen, in 2023 ein geringeres Betriebsergebnis als in 2022 zu erzielen, bestätigt.

5. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 814 T€ bzw. 3 % auf 23.135 T€ verringert.

Eine wesentliche Ursache hierfür ist die Minderung der Vorräte um 2.049 T€ auf 5.013 T€.

Auf der Passivseite ergibt sich durch den Jahresüberschuss ein um 900 T€ erhöhtes Eigenkapital von 14.669 T€. Aufgrund der Abnahme des Fremdkapitals ergibt sich eine erhöhte Eigenkapitalquote von 63 % gegenüber 57 % im Vorjahr.

Das Fremdkapital entfällt mit 4.048 T€ auf kurzfristig und mit 4.419 T€ auf mittel-/langfristig verfügbare Mittel.

Unter Berücksichtigung des Geschäftsverlaufs und der vorhandenen Liquiditätsreserven ist davon auszugehen, dass die Gesellschaft auch in Zukunft ihre finanziellen Verpflichtungen nachhaltig erfüllen kann.

D. Chancen und Risikobericht

Das Jahr 2023 war von einer herausfordernden Dynamik in der Metallbranche geprägt. Trotz einer insgesamt stabilen Wirtschaftslage waren wir mit einigen Schwierigkeiten konfrontiert. Zahlreiche Aufträge kamen nur schleppend herein, und auch wenn das Interesse der Kunden vorhanden war, zeigten sie sich zurückhaltend bei der Auftragserteilung. Große Rahmenaufträge wurden mit Vorsicht behandelt, und viele Kunden hatten aufgrund der Materialengpässe im Vorjahr immer noch gut gefüllte Lager, was zu mäßigen Bestellungen führte.

Risiken bestehen für das Unternehmen vor allem darin, dass im Rahmen eines weiterhin schwachen wirtschaftlichen Umfeldes das Investitions- und Kaufverhaltens der Kunden dauerhaft rückläufig bleibt.

Trotz dieser Herausforderungen sehen wir bei der H. Schickling GmbH optimistisch in die Zukunft. Unsere eigenen Marken, insbesondere Schickling Grill und Schickling Solar mit ihren PV-Agrar-Projekten, bieten uns viele Chancen für Wachstum und Entwicklung. Diese Produkte ermöglichen es uns, neue Märkte zu erschließen und unseren Kunden innovative Lösungen anzubieten.

Darüber hinaus gibt es betriebsbedingte Gründe, die unsere Zuversicht stärken. Unser Unternehmen verfügt über ein breites Know-how und einen modernen Maschinenpark, der es uns ermöglicht, flexibel auf die Anforderungen des Marktes zu reagieren und qualitativ hochwertige Produkte herzustellen. Unsere langjährige Erfahrung in der Branche und unser engagiertes Team stellen sicher, dass wir auch in schwierigen Zeiten erfolgreich agieren können.

Ende letzten Jahres sahen wir uns mit einem massiven Einbruch der Aufträge konfrontiert, was zu einer intensiven Auseinandersetzung mit dem Thema Kurzarbeit Anfang 2024 führte. Wir hatten bereits unsere Mitarbeiter darüber informiert, jedoch gelang es uns, das Ruder noch einmal herumzureißen und der Kurzarbeit zu entkommen. Dies zeigt die Flexibilität und das Engagement unseres Teams sowie unsere Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen effektiv zu handeln.

Insgesamt sind wir zuversichtlich, dass die H. Schickling GmbH gut aufgestellt ist, um auch zukünftigen Herausforderungen erfolgreich zu begegnen und weiterhin positiv zu wachsen.

E. Ausblick

Die Stimmung der Unternehmen in der Eurozone - insbesondere in Deutschland - ist getrübt. Geklagt wird über eine Vielzahl von Herausforderungen und Unsicherheiten. Dies wird auch im Jahr 2024 die Investitionsbereitschaft dämpfen.

Die EU-Gesetze geben zwar den Rahmen vor, was Unternehmen für den Klimawandel zu tun haben. Doch wo ist der Anreiz, die Transformation auch zu wollen. Laut erster Schätzung ist die Wirtschaft der Eurozone auch im letzten Vierteljahr 2023 nicht gewachsen. Seit nunmehr fünf Quartalen in Folge stagniert die Wirtschaftsleistung. Und auch in den kommenden Quartalen ist bestenfalls von einer nur graduellen Erholung auszugehen. Nicht zuletzt deshalb, weil die Schwäche weniger die Folge einer Krise ist, vielmehr spielen konjunkturelle und strukturelle Aspekte eine Rolle und die geldpolitische Straffung zeigt zunehmend Wirkung.

Auch wenn die DZB Bank (Spezialbank für Handel) im Jahr 2024 ihre Geldpolitik lockert und die Zinsen senkt, werden die Auswirkungen ihrer straffen Politik sicherlich noch bis ins Jahr 2025 zu spüren sein. Für das laufende Jahr erwartet die IKB (Deutsche Industriebank) deshalb für die Euro-Zone lediglich ein BIP-Wachstum von 0,4 % , nach 0,5 % im vergangenen Jahr.

Das Schaltjahr 2024 muss eine Wende in der Industriepolitik bringen, fordert der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM). Von 334 befragten Unternehmen seiner Branche sehen laut ifo institut nur noch knapp 19 Prozent aktuell eine gute Geschäftslage. Fast 32 Prozent bewerten sie als schlecht. Für das erste Halbjahr 2024 werden noch trübere Aussichten prognostiziert. Ein Stimmungskiller sind die Produktionszahlen: Im vierten Quartal 2023 verstärkte sich der Rückgang in den WSM-Branchen um 5,4 % gegenüber dem dritten Quartal. Im Vergleich zum selben Vorjahresquartal waren es fast 5,9 %. Ein winziges positives Signal ist die etwas langsamere Negativentwicklung im Dezember 2023.

Der Wirtschaftsverband Stahl- und Metallverarbeitung (WSM) erwartet von einer zukunfts- und standortorientierten Industriepolitik Fakten statt Visionen: bezahlbare Energie, überschaubare Bürokratie, bessere Infrarstruktur, verlässliche Lieferketten etc.

Im Mittelpunkt unserer Strategie für das kommende Jahr steht die weitere Stärkung unserer Eigenmarke Schickling Grill. Wir haben erkannt, dass eine verstärkte Förderung dieser Marke nicht nur unsere Marktposition festigt, sondern auch die Auslastung unseres Betriebs verbessert und langfristig planbarer macht. Durch gezielte Marketingmaßnahmen und Produktinnovationen streben wir an, die Schickling Grill-Reihe weiter auszubauen und neue Zielgruppen zu erschließen.

Ein weiterer Schwerpunkt unseres Engagements liegt auf dem Gebiet der Agro-Photovoltaik. Angesichts der wachsenden Bedeutung erneuerbarer Energien und der steigenden Nachfrage nach umweltfreundlichen Lösungen sehen wir hier ein großes Potenzial für unser Unternehmen. Wir werden unsere Bemühungen intensivieren, um innovative Produkte und Dienstleistungen im Bereich der Agro-Photovoltaik zu entwickeln und zu vermarkten.

Um unsere internationale Präsenz weiter auszubauen und neue Marktchancen zu erschließen, werden wir auch neue Wege gehen, wie beispielsweise die Belieferung unserer Kunden an Standorten im Ausland. Wir erkennen das Potenzial in Märkten wie Amerika und Finnland und streben an, unsere Geschäftsaktivitäten in diesen Regionen zu erweitern und unsere Kunden dort direkt zu erreichen.

Im Kontext der allgemeinen wirtschaftlichen Lage im mittelständischen Industriebereich, insbesondere in der WSM (Werkzeugbau, Stahl- und Metallverarbeitung), ist es wichtig, auf einige generelle Punkte hinzuweisen. Trotz der Herausforderungen, denen sich Unternehmen in diesem Sektor gegenübersehen, gibt es auch Chancen für Wachstum und Innovation. Die Digitalisierung und Automatisierung bieten neue Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung, während die Globalisierung den Zugang zu neuen Märkten erleichtert.

In Bezug auf die Absatzzahlen der Arbeitgeberverbände der Metall- und Elektroindustrie ist festzustellen, dass diese in den letzten Jahren ein stabiles Wachstum verzeichnet haben. Für das Jahr 2024 erwarten wir eine weiterhin positive Entwicklung, die von einer stabilen Nachfrage auf dem Inlands- und Exportmarkt unterstützt wird.

Ein wichtiger Aspekt, der unsere Zuversicht für das kommende Jahr stärkt, ist die mögliche Entspannung auf dem Arbeitsmarkt hinsichtlich des Fachkräftemangels. Aufgrund von Insolvenzen, Kurzarbeit und anderen wirtschaftlichen Herausforderungen in verschiedenen Branchen ist der Zugang zu Fachkräften zeitweise erleichtert. Dies bietet uns die Gelegenheit, qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten, um unsere Wachstumsziele zu erreichen.

Für das Jahr 2024 rechnet die Maschinenbau Schickling GmbH mit einer gemischten Entwicklung: Während im Bereich Schickling Grill mit einer deutlichen Umsatzsteigerung von 30 % zu rechnen ist, wird im Bereich Maschinenbau ein Rückgang von 10 % erwartet, womit schlussendlich mit einem Ergbnis 2024 auf dem Niveau von 2023 gerechnet wird. Das Unternehmen wird weiterhin strategische Maßnahmen ergreifen, um die Herausforderungen zu bewältigen und die Chancen in den jeweiligen Geschäftsbereichen bestmöglich zu nutzen.

 

Visbek, den 18. Juli 2024

H. Schickling GmbH

Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

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31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 10.900.431,81 9.248.772,01
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 35.587,00 16,00
II. Sachanlagen 8.930.076,50 8.290.430,03
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 151.790,50 171.044,50
2. technische Anlagen und Maschinen 7.727.587,50 5.386.700,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 963.198,50 949.443,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 87.500,00 1.783.242,53
III. Finanzanlagen 1.934.768,31 958.325,98
davon Ausleihungen an Gesellschafter 933.758,28
B. Umlaufvermögen 12.159.213,49 14.658.568,26
I. Vorräte 5.013.592,23 7.062.104,61
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.153.848,32 4.979.008,04
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.991.772,94 2.617.455,61
C. Rechnungsabgrenzungsposten 75.666,28 41.535,44
Summe Aktiva 23.135.311,58 23.948.875,71

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 14.668.744,69 13.768.937,42
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 1.431,62 1.431,62
III. Bilanzgewinn 14.641.313,07 13.741.505,80
B. Rückstellungen 4.562.350,75 4.468.976,55
C. Verbindlichkeiten 3.904.216,14 5.710.961,74
davon aus Steuern 129.844,37
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 7.550,01
Summe Passiva 23.135.311,58 23.948.875,71

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 22.158.518,26 24.187.496,94
2. Personalaufwand 12.964.241,56 13.329.434,76
a) Löhne und Gehälter 10.591.038,94 10.586.722,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.373.202,62 2.742.712,28
davon Aufwendungen für Altersversorgung 63.074,55
3. Abschreibungen 2.044.891,09 2.269.623,96
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.044.891,09 2.269.623,96
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.905.330,12 6.106.034,03
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 56.981,20 9.531,55
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 102.895,91 24.826,15
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 142.464,86 111.170,33
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 56.738,91
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 359.257,43 726.676,17
9. Ergebnis nach Steuern 902.210,31 1.678.915,39
10. sonstige Steuern 2.403,04 2.365,05
Jahresüberschuss 899.807,27 1.676.550,34

Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

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Firma: H. Schickling GmbH
Sitz: Visbek
Registergericht: Amtsgericht Oldenburg
Nummer beim Handelsregister: HRB 110591

Der Jahresabschluss der H. Schickling GmbH vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Die Ausweis-, Ansatz- und Bewertungsstetigkeit in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ist beibehalten.

Herstellungskosten beinhalten grundsätzlich keine Kosten der allgemeinen Verwaltung, Aufwendungen für soziale Einrichtungen, für freiwillige soziale Leistungen, für betriebliche Altersversorgung sowie keine Fremdkapitalzinsen.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgte unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen oder - soweit zulässig - nach der degressiven Methode.

Das Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bzw. den fortgeführten niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Bei den Vorräten sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgte zu Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Fertigungs- und Materialgemeinkosten und der fertigungsveranlasste Werteverzehr des Anlagevermögens einbezogen. Das Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung der Erzeugnisse beachtet. Die geleisteten Anzahlungen sind mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen ausgewiesen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Die Posten des Eigenkapitals sind zum Nennwert angesetzt.

Für die Pensionsrückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag gemäß § 258 Abs. 1 HGB auf Basis der Richttafeln 2018G von Prof. Dr. Klaus Heubeck und des Zinssatzes für die pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß § 253 Abs. 2 S. 2 HGB (1,82 %) nach der Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt. Die Gehaltsdynamik wurde mit 1 % sowie der Rententrend mit 1,639 % berücksichtigt.

Die Steuerrückstellungen und die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind ausreichend bemessen und nach vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig.

Die Verbindlichkeiten sind mit den jeweiligen Erfüllungsbeträgen passiviert worden.

Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nicht geändert.

C. Angaben und Erläuterungen zu Posten des Jahresabschlusses

1. Das Anlagevermögen entwickelte sich im Berichtsjahr wie folgt:

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Anschaffungs-/Herstellungskosten
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 654.230,95 106.715,52 0,00 0,00 760.946,47
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 824.422,57 18.997,77 0,00 0,00 843.420,34
2. Technische Anlagen und Maschinen 31.845.298,01 2.193.792,10 4.039,20 1.782.343,53 35.817.394,44
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.842.680,55 313.110,17 35.619,09 899,00 4.121.070,63
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.783.242,53 87.500,00 0,00 -1.783.242,53 87.500,00
38.295.643,66 2.613.400,04 39.658,29 0,00 40.869.385,41
III. Finanzanlagen 958.325,98 976.442,33 0,00 0,00 1.934.768,31
39.908.200,59 3.696.557,89 39.658,29 0,00 43.565.100,19
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Abschreibungen
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 654.214,95 71.144,52 0,00 725.359,47
II. Sachanlagen 0,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 653.378,07 38.251,77 0,00 691.629,84
2. Technische Anlagen und Maschinen 26.458.598,01 1.635.247,63 4.038,70 28.089.806,94
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.893.237,55 300.247,17 35.612,59 3.157.872,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
30.005.213,63 1.973.746,57 39.651,29 31.939.308,91
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
30.659.428,58 2.044.891,09 39.651,29 32.664.668,38
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Buchwerte
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 35.587,00 16,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 151.790,50 171.044,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.727.587,50 5.386.700,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 963.198,50 949.443,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 87.500,00 1.783.242,53
8.930.076,50 8.290.430,03
III. Finanzanlagen 1.934.768,31 958.325,98
10.900.431,81 9.248.772,01

2. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben mit 2.329.461,87 € eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und mit 1.574.754,27 € eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen und Forderungsabtretungen besichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Teile der sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 979 T€ sind durch Eigentumsvorbehalte besichert.

D. Sonstige Pflichtangaben

1. Sonstige Rückstellungen

In den Sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für den Personalbereich (513 T€) und Rückstellungen für Garantieverpflichtungen (231 T€) enthalten.

2. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen außerbilanzielle Geschäfte in Form von Miet-, Leasing- und sonstigen Verträgen mit folgenden geschätzten Belastungen:

scroll
Fälligkeiten EUR
Fällig bis zum 31. Dezember 2024 1.646.223,36
Fällig 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2028 53.193,07
1.699.416,43

Bei den Verpflichtungen handelt es sich im Wesentlichen um Mietverpflichtungen wegen der angemieteten Büro-, Lager- und Produktionsräume. Besondere Vorteile oder Risiken und finanzielle Auswirkungen aus diesen Geschäften ergeben sich nicht.

3. Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB

Aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren ergibt sich zum Bilanzstichtag gegenüber der Bewertung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 53.353,00 €.

In Höhe des Unterschiedsbetrages besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB.

4. Mitarbeiterzahl

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren 28 Angestellte und 236 gewerbliche Mitarbeiter sowie 8 Auszubildende und 6 Aushilfen beschäftigt.

5. Organe der Gesellschaft

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind:

- Herr Hermann Schickling, Visbek,

- Frau Maria Schickling, Visbek,

- Herr Philipp Schickling, Visbek.

Die Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

6. Organbezüge, gewährte Vorschüsse, Kredite und Haftungsverhältnisse

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung verzichtet die Gesellschaft unter Anwendung der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Gewährte Vorschüsse, Kredite und Haftungsverhältnisse:

Dem Geschäftsführer Philipp Schickling wurde ein Darlehen zu einem Zinssatz von 2,0 % gewährt, welches zum Bilanzstichtag einen Saldo incl. Zinsen in Höhe von 933.758,28 € ausweist.

7. Im Bilanzgewinn enthaltener Gewinnvortrag

In dem Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 13.741.505,80 € enthalten.

8. Verwendung des Jahresergebnisses

Der Jahresüberschuss für 2023 beträgt 899.807,27 €.

Über die Verwendung des Jahresergebnisses liegt folgender Vorschlag vor:

Vortrag auf neue Rechnung.

 

Visbek, den 18. Juli 2024

H. Schickling GmbH

Geschäftsführer

Der Jahresabschluss wurde am 18.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die H. Schickling GmbH, Visbek

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der H. Schickling GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr.

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerkzu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt.

Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Steinfeld, den 18. Juli 2024

KOHL & ZERHUSEN GMBH
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