DE-CIX Management GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kiran Dr. Mazumdar seit 8.4.2013 | Vorstandsmitglied |
Frank Dr. Wierlemann seit 20.8.2001 | Vorstandsmitglied |
Markus Dr. Bergauer seit 20.8.2001 | Vorstandsmitglied |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
INVERTO AGKölnJahresabschluss zum 31. Dezember 2014LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014INVERTO AG, KÖLNI. Geschäft und Rahmenbedingungen Die INVERTO AG ist eines der führenden spezialisierten Beratungsunternehmen für Einkauf und Supply Chain Management in Europa und bietet seinen Kunden ein breites Spektrum an Dienstleistungen zur Leistungssteigerung und Kostensenkung in diesen Beratungsfeldern an. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Köln, es bestehen Niederlassungen in München, Wien (A), Zug (CH), London (UK), Hong Kong (HK), Rotter-dam (NL) und Warschau (PL) sowie Sourcing Offices in Mumbai (IN) und Shanghai (CN). Details zu den Auslandsgesellschaften finden sich im Anhang zum Jahresabschluss 2014. Zu INVERTO's Kunden zählen marktführende Mittelständler, Konzerne aus Industrie und Handel sowie namhafte Private-Equity-Unternehmen für die INVERTO signifikante Kostensenkungen sowie Leistungssteigerungen realisiert und dabei auf Erfahrungen aus über 240 Kundenprojekten zurückgreift. Auch im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte die Zahl der Top-Referenzen in vielen Branchen ausgebaut werden. Mehr denn je steht INVERTO bei vielen Entscheidern als Synonym für die konsequente Realisierung von Kostensenkungen sowie Leistungsverbesserungen in Einkauf und Supply Chain Management. 1) Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt im Euroraum ist in 2014 um 1,3% gestiegen, in Deutschland um 1,6%. Die aus der globalen Sicht positive Entwicklung der deutschen Wirtschaftsleistung ist begünstigt durch historisch niedrige Zinskonditionen, sowie die niedrige Inflationsrate, die mit 0,9% in Deutschland (und mit 0,6% in der EU) deutlich unter Vorjahresniveau lag. Besonders die für INVERTO wichtigen internationalen Unternehmen der Industrie und Wirtschaft bewegen sich in einem volatilem Umfeld, das eine stetige Anpassung dieser Unternehmen an die Rahmenbedingungen erfordert. Diese und weitere Trends, wie z.B. Industrie 4.0 Fragestellungen, die Unternehmen der Maschinen- und Anlagenbaubranche, Automotivebranche, sowie der chemischen Industrie zu stetigen Anpassungen zwingen, um die eigene Marktposition zu verteidigen und auszubauen, dienen als Impulsgeber für das Beratungsgeschäft, das im Jahr 2014 in Deutschland durchschnittlich um 6,4% gewachsen ist.1 2) Allgemeine Geschäftsentwicklung INVERTO hat stetig und konsequent die Internationalisierung des Geschäftsmodels verfolgt, um internationale Kunden effektiv und effizient beraten zu können. In 2014 ist mit der Aufnahme der operativen Tätigkeit der INVERTO Schweiz AG ein weiterer Schritt in diese Richtung erfolgt. Der Umsatz der ausländischen Tochtergesellschaften ist kontinuierlich gestiegen und erreichte mit 40% vom Gesamtumsatz der Gruppe in 2014 einen neuen Höchstwert. Obwohl der Umsatz der AG leicht rückläufig war, konnte der konsolidierte Umsatz der Gruppe gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. a) Ergebnisentwicklung Der gegenüber dem Vorjahr um 12,2% niedrigere Umsatz und das um 1.077 TEUR niedrigere neutrale Ergebnis wurden durch die Reduzierung des Betriebsaufwands um 438 TEUR, ein um 2.106 TEUR gestiegenes Finanzergebnis, sowie eine um 1.107 TEUR geringere Ertragssteuerbelastung überkompensiert. b) Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Zum 1.1.2014 wurde ein Mitarbeiter aus dem eigenen Führungskräftenachwuchs zum Partner ernannt. Somit entwickeln nun inklusive der Vorstände sechs Partner das Geschäft der INVERTO AG und ihrer Tochtergesellschaften weiter. Für die INVERTO Schweiz AG, die im ersten Quartal 2014 gegründet wurde, konnte ein Industrie- und Beratungserfahrener Manager als Verwaltungsratsmitglied und Kopf unserer Aktivitäten in der Schweiz verpflichtet werden. Der Umsatz der AG reduzierte sich vor allem deshalb, weil einige große Kundenprojekte mit Ihrer erfolgsabhängigen Vergütung für INVERTO im Vorjahr abgeschlossen wurden und entsprechende, neue, in 2014 begonnene, Projekte erst zum Teil in 2014 umsatzwirksam wurden. Diese Projekte werden dann 2015 signifikante erfolgsabhängige Umsätze für INVERTO realisieren. 1 Quellen: http://ec.europa.eu/eurostat/tgm/table.do;jsessionid=G1z3n-jclGiBaao203m70kqu7PU09g0MWHLax8zdT3sIxgcaHcQk!109820079?tab= table&plugin=1&language=de&pcode=tec00115, http://de.statista.com/statistik/daten/studie/156285/umfrage/entwicklung-der-inflationsrate-in-der-eu¬und-der-eurozone/, http://www.inflation-deutschland.de/ Demgegenüber konnte der Umsatz der ausländischen Tochtergesellschaften deutlich gesteigert werden. Vor allem gilt dies für Österreich, wo zwei große Kundenprojekte in 2014 abgeschlossen und der erfolgsabhängige Umsatz realisiert werden konnte. II. Lage der Gesellschaft 1) Vermögenslage Die Vermögenslage zum Bilanzstichtag hat sich im Vorjahresvergleich positiv entwickelt, das Umlaufvermögen beträgt 96,5% (Vorjahr: 96,3%) der Bilanzsumme. Die kurzfristigen Forderungen sind gegenüber dem Vorjahr um 57,8% auf 13.975 TEUR gestiegen. Der Bestand ist im Wesentlichen auf fertige Leistungen, die erst zum Stichtag oder in 2015 in Rechnung gestellt wurden, zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 46,3% auf 51,5% hauptsächlich aufgrund nicht erfolgter Dividendenausschüttung. 2) Finanzlage Die INVERTO AG finanziert sich weiterhin ausschließlich über den überperiodisch erwirtschafteten Cash-Flow. Der Finanzmittelfonds hat sich zum Bilanzstichtag 2014 durch das im Vergleich zum Vorjahr deutliche Wachstum der kurzfristigen Forderungen, sowie den gestiegenen Forderungen aus Lieferung und Leistung im Verbundbereich um 1.873 TEUR auf 1.916 TEUR reduziert. Bankverbindlichkeiten bestehen weiterhin keine. Insofern ist die Finanzlage unverändert positiv zu beurteilen. 3) Ertragslage Die INVERTO AG erzielte im Geschäftsjahr 2014 Umsatzerlöse in Höhe von 17.719 TEUR (Vorjahr: 20.190 TEUR). Der Umsatzrückgang resultiert im Wesentlichen aus der periodisch verschobenen Umsatzrealisierung, die aufgrund von erfolgsabhängigen Vergütungen im Folgejahr verbucht werden. Demgegenüber stehen signifikante Umsatzzuwächse in den Auslandsgesellschaften, die den Umsatzrückgang der INVERTO AG überkompensierten. Der Erfolg des internationalen Geschäfts in den Tochtergesellschaften verdeutlicht das um über 100% gestiegene Finanzergebnis der INVERTO AG im Jahr 2014, das hauptsächlich die Beteiligungserträge enthält. Als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurden 2.455 TEUR (Vorjahr: 3.381 TEUR) erzielt. Der Jahresüberschuss betrug 2.425 TEUR (Vorjahr: 2.241 TEUR), was einer Umsatzrentabilität von 13,7% (Vorjahr: 11,1%) entspricht. III. Prognosebericht Der BDU (Bund deutscher Unternehmensberater) prognostiziert für den Markt der Managementberatungen in Deutschland ein Wachstum von 6% für 2015. Für die INVERTO Gruppe planen wir für das laufende Jahr eine dementsprechende Umsatzsteigerung von ebenfalls rund 6%. Wie bereits beschrieben, hängt die Geschäftsentwicklung INVERTOs neben der allgemeinen und der Branchenkonjunktur vor allem von der Struktur und Zusammensetzung des Kundenprojektportfolios im jeweiligen Geschäftsjahr ab. Unsere Projekte dauern in der Regel länger als ein Jahr und typischerweise erhalten wir einen hohen Anteil unserer Vergütung in Form eines erfolgsabhängigen Honorars, das am Projektende realisiert wird. Aufgrund der oben beschriebenen derzeitigen Struktur unseres Kundenprojektportfolios gehen wir für die AG von einem überproportionalen Wachstum 2015 aus. Dieses wird den nach mehreren Jahren starken Wachstums erwarteten Umsatzrückgang bei den Auslandsgesellschaften überkompensieren. Unabhängig von dieser projektzyklischen Entwicklung werden wir den Weg des konsequenten Ausbaus unseres Geschäftes in Form von neuen Services, der stärkeren Durchdringung attraktiver Auslandsmärkte und des Ausbaus unserer Partnerriege weiter gehen. Damit legen wir die Basis für weiteres Wachstum in den kommenden Jahren. IV. Beurteilung der Risiken der prognostizierten Geschäftsentwicklung Die nach der Wirtschaftskrise 2009 verstärkten Akquisitions- und Marketingaktivitäten werden stetig an die Marktbedürfnisse adaptiert und führen zusammen mit dem Weiterentwickelten Produktportfolio zu gestiegener Bekanntheit und zusätzlichen Aufträgen. Die Auslastung unserer Teams war in den letzten Jahren und ist auch derzeit unverändert hoch. Um möglichen Marktrisiken vorzubeugen, haben wir in 2014 unseren Marketingbereich weiter personell deutlich verstärkt und das Budget gesteigert. Ferner wurde die Zusammenarbeit mit Beiräten weiter intensiviert, die über ihre Netzwerke zur Akquisition von Neukunden beitragen. Eine Liquiditätsplanung findet permanent statt, so dass eine ausreichende Liquidität jederzeit sichergestellt ist. Möglichen Risiken in der Personalentwicklung begegnen wir durch gezieltes Personalmarketing und Karriereentwicklung. Die ausländischen Tochtergesellschaften sind in ein enges Beteiligungscontrolling eingebunden. Damit wird seitens der INVERTO etwaigen Risiken aus dem Auslandsengagement entgegengewirkt. Sonstige Risiken, die über das allgemeine wirtschaftliche Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar. V. Nachtragsbericht / Sonstige Angaben Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. Die Gesellschaft unterhält derzeit Zweigniederlassungen in München, Rotterdam (Niederlande) und Shanghai (VR China).
Köln, den 28. April 2015 INVERTO AG Dr. Markus Bergauer, Vorstand Dr. Kiran Mazumdar, Vorstand Dr. Frank Wierlemann, Vorstand BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2014INVERTO AG, KÖLNAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2014INVERTO AG, KÖLNA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2014 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 -251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 268-274a, 276-278 HGB und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB, erstellt. Die auf den vorherigen Jahresabschluss angewendeten Ausweis- und Bilanzierungsmethoden wurden stetig angewendet. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN 1. Angaben zu Bilanzierungs und Bewertungsmethoden Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt. Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: Anlagevermögen: Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten inklusive Anschaffungsnebenkosten und -minderungen bewertet und werden planmäßig über die voraussichtliche bzw. betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 - 4 Jahren linear abgeschrieben. Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten inklusive Anschaffungsnebenkosten und -minderungen bewertet und werden planmäßig über die voraussichtliche bzw. betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 - 15 Jahren linear abgeschrieben. Die geringwertigen Anlagegüter, deren Anschaffungskosten EUR 150,00 nicht übersteigen, werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben angesetzt. Die geringwertigen Anlagegüter, deren Anschaffungskosten mehr als EUR 150,00 aber weniger als EUR 410,00 betragen, werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Umlaufvermögen: Vorräte: Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Abschlussstichtag angesetzt. Forderungen sind mit ihrem Nominalwert bzw. unter Berücksichtigung von Einzelwertbertberichtigungen angesetzt. Forderungen in ausländischer Währung wurden mit dem Wert unter Beachtung der Währungsumrechnung nach § 256a HGB sowie bei kurzfristigen Forderungen unter Nichtbeachtung des Anschaffungskostenprinzips angesetzt. Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Umsätze und Aufwendungen in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Verluste aus Kursänderungen werden durch Neubewertung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag berücksichtigt. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten angesetzt. Der Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten ausgewiesen. Devisenbestände in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Stichtag umgerechnet, ohne das Anschaffungskosten- und das Realisationsprinzip zu berücksichtigen. Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Rückstellungen: Die Rückstellungen wurden in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinsen der vergangenen sieben Jahren verwendet, wie sie die Deutsche Bundesbank monatlich bekannt gegeben hat. Verbindlichkeiten und passiver Rechnungsabgrenzungsposten: Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind gemäß § 256a HGB umgerechnet. Dabei werden kurzfristige Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger zum Devisenkassamittelkurs am Stichtag umgerechnet, ohne das Höchstwertprinzip bzw. das Realisationsprinzip zu beachten. Als passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen, insbesondere aus überjährigen Softwarewartungsverträgen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 2. Grundlagen der Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden gemäß § 256a HGB am Abschlussstichtag grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wird das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip nicht angewendet. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten im Geschäftsjahr ist im Anlagenspiegel dargestellt, der dem Anhang beigefügt ist. 2. Angaben zu verbundenen Unternehmen Die INVERTO AG ist seit dem 25. Juni 2004 mit 100,00 % am Kapital der INVERTO HONG KONG LIMITED, Hong Kong, China, beteiligt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von umgerechnet EUR 118.920,90 und ein Eigenkapital in Höhe von EUR 73.091,77 aus. Zum Bilanzstichtag wurde ein Wechselkurs von 0,0943 EUR/HKD zugrunde gelegt. Die INVERTO AG ist seit dem 22. Mai 2007 mit 100,00 % am Kapital der INVERTO Polska Sp. z o.o., Warschau, Polen, beteiligt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von PLN 21.005,23 und ein Stammkapital in Höhe von PLN 200.000,00 sowie ein Eigenkapital in Höhe von PLN 35.549,52 aus. Zum Bilanzstichtag wurde ein Wechselkurs von 0,2346 EUR/PLN zugrunde gelegt. Die INVERTO AG ist seit dem 3. September 2008 mit 100,00 % am Kapital der INVERTO Sourcing Services (India) Private Limited beteiligt. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt INR 500.000,00. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 01. April bis zum 31. März des Folgejahres. Zum 31. März 2014 weist der Jahresabschluss der Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag in Höhe von INR 122.073 und ein negatives Eigenkapital von INR 29.742.251 aus. Zum Bilanzstichtag wurde ein Wechselkurs von 0,0129 EUR/INR zugrunde gelegt. Die INVERTO AG ist seit dem 24. September 2008 mit 100,00 % am Kapital der INVERTO UK Limited beteiligt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von GBP 50.619 und ein Stammkapital in Höhe von GBP 100,00 sowie ein Eigenkapital in Höhe von GBP 67.504 aus. Zum Bilanzstichtag wurde ein Wechselkurs von 1,2779 EUR/GBP zugrunde gelegt. Die INVERTO AG ist seit dem 26. Januar 2011 mit 100,00 % am Kapital der INVERTO Austria GmbH beteiligt. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 35.000,00. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR 3.086.257,68 sowie ein Eigenkapital in Höhe von EUR 488.906,02 aus. Die INVERTO AG ist seit dem 2. September 2013 mit 100 % am Kapital der INVERTO Schweiz AG beteiligt. Das Aktienkapital der Gesellschaft beträgt CHF 100.000,00 und ist eingeteilt in 1.000 vinkulierte Namensaktien zu je CHF 100,00. Der vorläufige Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2014 weist für die Zeit vom 18.10.2013 bis 31.12.2014 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von CHF 274.422.35 sowie ein negatives Eigenkapital in Höhe von CHF 174.422.35 aus. Zum Bilanzstichtag wurde ein Wechselkurs von 1,20282 EUR/CHF zugrunde gelegt. 3. Eigenkapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 50.000,00 und ist eingeteilt in 50.000 Namensaktien im Nennbetrag von EUR 1,00. 4. Gewinnrücklagen In dem Posten Gewinnrücklagen ist die gesetzliche Rücklage im Sinne des § 150 AktG enthalten. Im Geschäftsjahr wurden keine Änderungen der Gewinnrücklage beschlossen. 5. Gewinn- oder Verlustvortrag Der Bilanzgewinn enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 6.022.776,04. 6. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen die erfolgsabhängige Vergütung für das Geschäftsjahr 2014. Im Übrigen sind Rückstellungen für Resturlaubsansprüche, ausstehende Rechnungen sowie Prozess- und Prüfungskosten enthalten. 7. Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen die Umsatz-, Lohn- und Kirchensteuerverbindlichkeiten, sowie die Verbindlichkeiten gegenüber angestellten Partnern aus der Verzinsung von Partiarischen Darlehen mit einer antizipierten Restlaufzeit über fünf Jahre. Alle Verbindlichkeiten mit Ausnahme der Partiarischen Darlehen in Höhe von EUR 400.000,00 (Vorjahr: EUR 200.000,00) sind innerhalb eines Jahres fällig und nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert. 8. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Haftungsverhältnisse unterhalb der Bilanz in Höhe von EUR 63.892,86 (Vorjahr: EUR 59.888,75) aus einer Bürgschaft für die Eröffnung eines Bankkontos im Ausland, die vollständig ein verbundenes Unternehmen betreffen. Risiken werden aus dieser Bürgschaft nicht gesehen. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz erscheinen und auch nicht nach § 251 HGB anzugeben sind, beläuft sich zum 31. Dezember 2014 auf EUR 1.067.407,66. Der Betrag setzt sich im Wesentlichen aus Verpflichtungen aus Miet- und Kfz-Leasingverträgen zusammen. Die Verpflichtungen aus Mietverträgen wurden in einem geschäftsüblichen Maße eingegangen. Den Risiken aus der Mietzeitbindung wurde durch Sonderkündigungsrechte nach 60% der Vertragslaufzeit und kurze Vertragslaufzeiten begegnet. Die Verpflichtungen aus Leasingverträgen betreffen im Wesentlichen den Fuhrpark. Die Firmenfahrzeuge werden üblicherweise geleast, da sich die operative Abwicklung von Beschaffung und Rückgabe weniger komplex gestaltet als bei der Alternative des Fahrzeugkaufs. Risiken aus den Leasingverpflichtungen bestehen nicht, da die Fahrzeuge entsprechend den Funktionsebenen standardisiert sind und daher weitergereicht werden können. Ein Fahrzeugpool wurde im Jahresverlauf signifikant verringert und auf die mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgelasteten Fahrzeuge reduziert. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN UND VERLUSTRECHNUNG Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse beinhalten überwiegend die Beratungserlöse im In- und Ausland, sowie Erlösminderungen aus gewährten Nachlässen. Ferner sind Erlöse für die Softwareüberlassung und -wartung enthalten. 2. Sonstige betriebliche Erträge Der Posten Sonstige betriebliche Erträge enthält im Wesentlichen die an die Tochtergesellschaften belastete Management Fee, die verrechneten Sachbezüge aus der Überlassung von Pkw sowie die Erträge aus der Untervermietung von Geschäftsräumen in der Lichtstraße 43i, Köln sowie in der Schackstraße 1, München. 3. Periodenfremde Erträge Unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge sind periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 128.207,04 ausgewiesen. Diese betreffen die Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen sowie Rückstellungen aus den Vorjahren. 4. Überleitung vom Jahresüberschuss zum Bilanzgewinn EUR
Bilanzgewinn 8.447.449,25 E. SONSTIGE ANGABEN 1. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigt en Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 107 Mitarbeiter (Vj.: 101 Mitarbeiter) beschäftigt. 2. Gesellschaftsorgane Zu Mitgliedern des Vorstands sind bzw. waren folgende Herren bestellt:
Dem Aufsichtsrat gehören bzw. gehörten folgende Herren an:
Von der Angabe der Gesamtbezüge der Organbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. 3. Mitteilungen gem. § 20 AktG Herr Dr. Markus Bergauer und Herr Dr. Frank Wierlemann haben der Gesellschaft gemäß § 20 AktG bei Gründung mitgeteilt, dass ihnen jeweils mehr als der vierte Teil der Aktien der INVERTO AG gehören. 4. Abschlussprüferhonorar Auf die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB wird gemäß § 288 Abs. 2 HGB verzichtet.
Köln, den 28. April 2015 INVERTO AG gez. Dr. Markus Bergauer, Vorstand gez. Dr. Kiran Mazumdar, Vorstand gez. Dr. Frank Wierlemann, Vorstand
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der INVERTO AG, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 30. April 2015 Rödl
& Partner GmbH
gez. Wambach, Wirtschaftsprüfer gez. Ferdinand, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat der INVERTO AG, nachfolgend "Gesellschaft" genannt, hat den Jahresabschluss und den Lagebericht sowie den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns der Gesellschaft für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2014 entsprechend den gesetzlichen Vorschriften geprüft, insbesondere im Hinblick auf die Recht-, Ordnungs- und Zweckmäßigkeit der Vorlagen. Insgesamt haben wir im Berichtszeitraum vier Aufsichtsratssitzungen abgehalten, und zwar am 24. März, am 12. Juni, am 11. September und am 27. November 2014. Gleichzeitig wurde zu diesen Terminen Jour Fixe mit dem Vorstand und den Partnern durchgeführt, um die aktuelle Geschäftslage sowie die laufenden Einzelprojekte zu erörtern. Im Berichtsjahr hat der Aufsichtsrat die ihm nach Satzung und Gesetz obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand laufend überwacht. Die Geschäftsentwicklung wurde in zahlreichen Gesprächen mit dem Vorstand und den übrigen Partnern kontinuierlich verfolgt. Alle dem Aufsichtsrat überlassenen Informationen wurden in gemeinsamen Sitzungen und Einzelgesprächen geprüft und hinterfragt. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend erörtert. Gegenstand der Beratungen waren die aktuelle Marktentwicklung sowie die beabsichtigte Geschäftspolitik und andere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung. Insbesondere wurden in der Berichtszeit die laufenden Kundenprojekte, die Entwicklung der Auslandsgesellschaften, Personalmaßnahmen, Maßnahmen zur Verbesserung der Ertragslage und Optimierungen der Reportingstruktur der Gesellschaft erörtert. Des Weiteren standen die vom Vorstand definierte Unternehmensstrategie sowie Möglichkeiten der Absicherung der Wachstumsstrategie durch Angebotsausweitung bzw. -modifizierung in der Beratung sowie andere entsprechende Ansätze im Fokus des Aufsichtsrats. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats informierte sich in Gesprächen mit dem Wirtschaftsprüfer über Fortgang und Ergebnisse während der Erstellung des Jahresabschlusses. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Aufsichtsrats werden vom Aufsichtsrat Einwendungen gegen den vorgelegten Jahresabschluss und den Lagebericht nicht erhoben und der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss 2014 gebilligt und damit festgestellt.
Köln, den 18. August 2015 gez. Christoph Ricker, Vorsitzender des Aufsichtsrats Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns 2014Am 18. August 2015 fand in den Geschäftsräumen der INVERTO AG, Lichtstraße 43i, 50825 Köln, eine ordentliche Hauptversammlung statt. Es wurde festgestellt, dass die eingeladenen Teilnehmer vollständig erschienen sind und das gesamte Aktienkapital vertreten ist. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den erwirtschafteten Bilanzgewinn in Höhe von EUR 8.447.449,25 auf neue Rechnung vorzutragen. Der Vorschlag wurde einstimmig angenommen.
Köln, den 18. August 2015 INVERTO AG Vorstand |
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