Condair Operations GmbH
Selbe AdresseWärme- und Kältehandel
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Jessen seit 23.12.2025 | Geschäftsführer |
Holger Lasch seit 19.7.2024 | Prokura |
Renate Scholz seit 19.7.2024 | Prokura |
Andrea Edith Thiess seit 19.7.2024 | Prokura |
Philipp Nikolas von Heimendahl seit 14.5.2024 | Geschäftsführer |
Jens Kunde seit 22.5.2017 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Condair Group AG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Condair Systems GmbH (vormals: Draabe Industrietechnik GmbH)Norderstedt (vormals: Hamburg)Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind im Raum-Klimabereich für Direkt-Raum-Luftbefeuchtung tätig. Unsere Kunden kommen aus allen Branchen. Durch unser Miet-Konzept und eine intensive Kundenbetreuung vor Ort, durch unseren Kundendienst, garantieren wir stets ein hohes Maß an Zuverlässigkeit und Hygiene. Draabe gehört seit April 2014 zu der Condair Group AG in Pfäffikon (CH). Zwischen der Condair Group GmbH in Garching bei München und der Draabe besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Der Hauptsitz von Draabe ist in Hamburg, wo folgende Funktionen (Geschäftsleitung, Vertrieb, Marketing, Kundendienst, Controlling etc.) vertreten sind. Draabe produziert, verkauft, vermietet und wartet Anlagen zur Wasseraufbereitung und zur Luftbefeuchtung. Insgesamt ist die Anzahl der Mitarbeiter im Jahr 2016 fast gleich geblieben. 2. Forschung und Entwicklung Draabe legt bei seiner Entwicklung besonderen Wert darauf, hygienische Luftbefeuchtunfssysteme für hohe Ansprüche zu erstellen. Seit Oktober 2016 haben wir die Entwicklungsabteilung in eine Schwestergesellschaft ausgegliedert. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft ist unser Team hochqualifizierter Mitarbeiter. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, brachenbezogene Rahmenbedingungen Insgesamt war die deutsche Wirtschaft 2016 in einer guten Verfassung, trotz des weltwirtschaftlich schwierigen Umfelds, der geopolitischen Krisen, des Brexit-Referendums im Vereinigten Königreich im Juni und des unerwarteten Ausgangs der Präsidentschaftswahl in den Vereinigten Staaten. Um 1,9 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr. In den beiden vergangenen Jahren war das BIP in einer ähnlichen Größenordnung gewachsen (2014 um 1,6 % und 2015 um 1,7 %). Die robuste Binnen- und Auslandsnachfrage führte zu einer Umsatzsteigerung, besonders in Deutschland. 2. Geschäftsverlauf Durch das BilRUG ergibt sich eine Neudefinition des Begriffs der Umsatzerlöse. Diese Neudefinition hatte Auswirkungen auf die Draabe Industrietechnik GmbH, so dass die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2016 durch Umgliederungen aus den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse insoweit mit dem Vorjahr nicht vergleichbar sind. Bei Anwendung des § 277 HGB in der Fassung des BilRUG hätten sich für das Vorjahr durch Umgliederungen um EUR 1.189.553,70 höhere Umsatzerlöse und entsprechend um EUR 1.189.553,70 geringere sonstige betriebliche Erträge ergeben. Im Rohergebnis würden sich diese Umgliederungen nicht auswirken, da beide GuV-Posten Bestandteile des Rohergebnisses sind. Die Neudefinition des Begriffs der Umsatzerlöse hat eine Ausstrahlungswirkung auf den Materialaufwand durch Umgliederungen aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in den Materialaufwand. Bei Anwendung des § 277 HGB in der Fassung des BilRuG hätten sich für das Vorjahr durch Umgliederungen um EUR 1.209.007,82 höhere Materialaufwendungen und entsprechend um EUR 1.209.007,82 geringere sonstige betriebliche Aufwendungen ergeben. Diese Umgliederungen sind für die Zwecke der Vergleichbarkeit in der nachfolgenden Analyse durch Anpassung der Vorjahreszahlen vorgenommen worden.
Wir können auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurückblicken. Durch die Änderung der Länderverantwortlichkeiten in Frankreich und den Niederlanden haben wir aber unser gewünschtes Ziel nicht ganz erreicht. Bezogen auf das Rohergebnis ergibt sich eine Ertragsquote in unseren Kern-Märkten von 10,1%, wobei im Vergleich zum Vorjahr ein Zugang von 3,9%-Punkten zu verzeichnen war. Der Auftragseingang ist in unseren Kern-Märkten ggü. dem Vorjahr um ca. 5% gestiegen, aufgrund der Länderverschiebung und dem Intercompany-Umsatz, mit geringer Marge, ist das Rohergebnis jedoch um ca. 0,1% gefallen. Der Personalaufwand ist aufgrund der organisatorischen Veränderungen um TEUR 105 gesunken. Die Abschreibungen sind etwas gefallen ggü. Vorjahresniveau, da weniger investiert wurde. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund geringerer Management-Belastungen aus der Schweiz und der Verlagerung der Entwicklungsabteilung um TEUR 174 gesunken. In Summe verbessert sich das Ergebnis des Jahresüberschusses auf TEUR 967. Dieser wird aufgrund eines Gewinn-Abführung-Vertrags zu 100% an die Muttergesellschaft abgeführt. Das Jahresergebnis vor Abführung steigt um ca. TEUR 304, aufgrund stark reduzierter Aufwendungen. Die geplante Umsatzsteigerung für 2016 konnte aufgrund der organisatorischen Veränderung in der Vertriebsstruktur nicht erreicht werden. Aus diesem Grund wurde das geplante Ergebnisniveau aus 2015 in 2016 nicht erreicht. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor gut. a) Ertragslage Unsere wesentlichen Ergebnisquellen stellen weiter das Mietgeschäft und der Kundendienstbereich dar. Die Entwicklung in diesen Segmenten ist positiv. Der Geschäftsbereich Neu-Anlagen ist in unseren Kern-Märkten stark gestiegen und ist über Vorjahres-Niveau. Die Entwicklungs-Aktivitäten für die Condair Group AG (ca. TEUR 1000) haben wir im September 2016 beendet. b) Finanzlage
Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur hat sich etwas verschlechtert, ist aber nach wie vor gut. Es besteht eine Überdeckung in der Finanzierung des mittel- und langfristig gebundenen Vermögens, wobei durch den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag sichergestellt ist, dass ausreichend finanzielle Mittel für die Finanzierung des mittel- und langfristig gebundenen Vermögens zur Verfügung steht. c) Vermögenslage
Die Vermögenslage unserer Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr leicht verschlechtert. Durch die Einführung der neuen Container-Generation haben wir mehr investiert. Auch die dadurch resultierenden gestiegenen Vorräte sind ein Grund für den Anstieg. Die Struktur unseres kurz- und langfristig gebundenen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten halten wir stabil. Durch die Änderungen im Vertriebsbereich sind die Forderungen gegen unseren Kunden TEUR 377 gesunken. Bei den Verbindlichkeiten ggü. unseren Lieferanten, ist kaum eine Veränderung TEUR 16 zu verzeichnen. Das Fremdkapital beträgt 82,4% der Bilanzsumme und hat sich ggü. Vorjahr kaum verändert (82,5%). Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der Reduktion der Bilanzsumme als Bemessungsgrundlage von 17,5% auf 17,6% nicht nennenswert gestiegen. Größere Investitionen sind nicht geplant, es werden lediglich Ersatz-Investitionen getätigt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den cash flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den cash flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Diese Kennzahlen zeigen 2016 eine leichte Verbesserung, was im Wesentlichen auf den Umsatz- und Margenzuwachs zurückzuführen ist. Unsere wirtschaftliche Lage kann trotzdem insgesamt als gut bezeichnet werden. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögen-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Umsatz und Ergebnisentwicklung kann als zufriedenstellend bezeichnet werden. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. III. Prognosebericht Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft neue Märkte in Europa erschließen. Darüber hinaus werden wir die Produktion und den Einkauf in eine unserer Schwestergesellschaften verlegen. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Die Wirtschaftslage in Europa ist weitgehend stabil. Wir planen einen Umsatzzuwachs in unseren Kern-Märkten für 2017. Das Ergebnis wird ebenfalls auf dem Niveau von 2016 in 2017 geplant. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken: Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten wieder verstärken und sollte sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns dann erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Ertragsorientierte Risiken Da unsere neuen Produkte echte Kosten- und Wettbewerbsvorteile bieten, gehen wir davon aus, dass unsere leistungswirtschaftlichen Risiken im Vorjahresvergleich eher gesunken sind. Wir gehen auch davon aus, unsere Marktanteile mittelfristig weiter ausdehnen zu können. Möglicherweise sind jedoch im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen außerordentliche Zusatzkosten in nicht unerheblicher Höhe damit verbunden. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Währungsrisiken bestehen aufgrund überwiegend in EURO geführter Transaktionen kaum. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. 2. Chancenbericht Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Für 2017 wird mit einem besseren Rohertrag und Jahresergebnis gerechnet. 3. Gesamtaussage Vor dem Hintergrund unserer Innovationskraft und finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Es wird darauf hingewiesen, dass diese Erwartungshaltung mit den üblichen Unsicherheiten behaftet ist, auch wenn derzeit keine Anhaltspunkte für eine gegenläufige Entwicklung vorliegen. Der Lagebericht gibt die erwartete Geschäfts- und Ertragsentwicklung wieder, soweit sie nach derzeitigem Wissen und den daraus entstehenden Prognosen seriös vorhersehbar sind. Da diese Aussagen die Zukunft betreffen, können sie mit zusätzlichen Chancen, aber auch Risiken und Unsicherheiten verbunden sein. Insofern können tatsächliche Ereignisse und Entwicklungen von diesen Aussagen abweichen. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über das Cash-Pooling der Condair Group AG. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft unterhält neben dem Stammhaus in Hamburg jeweils eine Niederlassung in Frankreich und Polen.
Hamburg, 20. Februar 2017 Draabe Industrietechnik GmbH Tomas Kleitsch Oliver Zimmermann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Hinweise Handelsregister B des Amtsgerichts Hamburg, Registernummer HRB 36575 Der Jahresabschluss der Draabe Industrietechnik GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr 2016 wurde auf der Grundlage der deutschen handelsrechtlichen Ansatz‑, Gliederungs- und Bewertungsvorschriften in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Durch das BilRUG ergibt sich eine Neudefinition des Begriffs der Umsatzerlöse. Diese Neudefinition hatte Auswirkungen auf die Draabe Industrietechnik GmbH, so dass die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2016 durch Umgliederungen aus den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse insoweit mit dem Vorjahr nicht vergleichbar sind. Bei Anwendung des § 277 HGB in der Fassung des BilRUG hätten sich für das Vorjahr durch Umgliederungen um EUR 1.189.553,70 höhere Umsatzerlöse und entsprechend um EUR 1.189.553,70 geringere sonstige betriebliche Erträge ergeben. Die Neudefinition des Begriffs der Umsatzerlöse hat eine Ausstrahlungswirkung auf den Materialaufwand durch Umgliederungen aus den sonstigen betrieblichen Aufwendungen in den Materialaufwand. Bei Anwendung des § 277 HGB in der Fassung des BilRUG hätten sich für das Vorjahr durch Umgliederungen um EUR 1.209.007,82 höhere Materialaufwendungen und entsprechend um EUR 1.209.007,82 geringere sonstige betriebliche Aufwendungen ergeben. Die Gesellschaft hat am Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB. Die Form der Darstellung des Jahresabschlusses sowie die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Vorjahres. Die Vergleichbarkeit der einzelnen Posten mit denen des Vorjahres ist mit Ausnahme der Umsatzerlöse, der sonstigen betrieblichen Erträge, des Materialaufwandes und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen - siehe vorstehend - gewahrt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, entsprechend ihrer Nutzungsdauer, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und fünf Jahren. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen worden. Die zum Vermietvermögen zählenden Geräte werden über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der linear über fünf Jahre abgeschrieben wird. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und fünf Jahren. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren und unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf den aktuellen Stücklisten zum Bilanzstichtag beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten berücksichtigt werden. Die gebrauchten Fertiggeräte für den Kundendienst sind auf Basis der Herstellungskosten mit 30% Wertabschlag berücksichtigt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt und haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Dabei können entgegen dem Realisationsprinzips die historischen Anschaffungskosten überschritten werden. Für solche noch nicht realisierten Gewinne werden grundsätzlich passive latente Steuern gebildet. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf der Basis eines konzerneinheitlichen Ertragsteuersatzes von 32,53%, der die Körperschaftsteuer und den Solidaritätszuschlag sowie die Gewerbesteuer beinhaltet. Zum Bilanzstichtag ergaben sich keine Bewertungsunterschiede, insoweit waren keine latenten Steuern zu bilanzieren. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Dabei können entgegen des Realisationsprinzips die historischen Erfüllungskosten unterschritten werden, für solche noch nicht realisierten Gewinne aus Fremdwährungsverbindlichkeiten werden grundsätzlich keine aktiven latenten Steuern gebildet. C. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Gewinnvortrag Der Gewinnvortrag besteht aus einem vororganschaftlichen Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 955. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht besichert, abgesehen von üblichen Eigentumsvorbehalten. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten setzen sich aus Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.500 (Vorjahr: TEUR 3.500), aus Lieferantenverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 110 (Vorjahr: TEUR 42), aus Cash Pool Forderungen von TEUR 315 (Vorjahr: Verbindlichkeiten TEUR 24) und aus der Ergebnisabführungsverpflichtung 2016 bzw. 2015 in Höhe von TEUR 967 (Vorjahr: TEUR 663) zusammen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen in Höhe von TEUR 730 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen jährliche Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von insgesamt TEUR 344 sowie Leasingverpflichtungen für KFZ von TEUR 311 und EDV-Hardware in Höhe von TEUR 75. Die bestehenden Leasingverträge für Fahrzeuge und EDV-Anlagen haben durchschnittlich eine Laufzeit von 36 Monaten. Der Mietvertrag für den Fotokopierer hat eine Laufzeit von 24 Monaten. Einzelne unterjährige Verträge sind prolongierbar. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufgrund der Organschaft mit der Condair Group GmbH, Garching, entfällt eine Bilanzierung der Körperschaftsteuer, des Solidaritätszuschlages sowie der Gewerbesteuer. Die im Geschäftsjahr 2016 ausgewiesenen Ertragsteuern betreffen Steueraufwand der Betriebsstätten in Frankreich und Polen. E. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer der Draabe Industrietechnik GmbH sind die Herren Tomas Kleitsch, Hamburg, kaufmännischer und technischer Geschäftsführer, und Oliver Zimmermann, Wettingen/Schweiz, kaufmännischer Geschäftsführer. Gesamtbezüge der Geschäftsleitung Angaben über die Bezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 HGB werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter betrug 67 ohne Geschäftsführer und Auszubildende. Zum 31. Dezember 2016 wurden insgesamt sechs Auszubildende beschäftigt. Leiharbeiter wurden bei Bedarf hinzugezogen. Gewinnverwendung Mit der Condair Group GmbH, Garching, (Organträger) besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Danach ist das gesamte Jahresergebnis der Gesellschaft an die Gesellschafterin abzuführen. Im Falle eines Verlustes verpflichtet sich der Organträger entsprechend § 302 AktG, den gesamten Jahresverlust auszugleichen. Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Condair Group AG, Pfäffikon, Schweiz, einbezogen. Der Konzernabschluss der Condair Group AG, Pfäffikon, Schweiz, wird nicht offengelegt.
Hamburg, den 20. Februar 2017 Draabe Industrietechnik GmbH Tomas Kleitsch, Geschäftsführer Oliver Zimmermann, Geschäftsführer Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersDer vorstehende Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der folgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss: Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Draabe Industrietechnik GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens‑, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens‑, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 28. Februar 2017 BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. zu Inn- u. Knyphausen, Wirtschaftsprüfer gez. Baier, Wirtschaftsprüfer Angaben zur FeststellungDer Jahresabschluss wurde am 8. Juni 2017 festgestellt. |
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