Chronomarket Luxury GmbH
Selbe AdresseEinzelhandel mit Uhren und Schmuck
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marc Bidou seit 6.1.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Bilendi S.A. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bilendi GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens Bilendi ist einer der europäischen Marktführer im Bereich Technologie und Daten, insbesondere für die Marktforschung. Dank erheblicher technologischer Investitionen und der Übernahme mehrerer Unternehmen in Europa ist Bilendi zu einem wichtigen Akteur geworden, der 13 europäische Länder abdeckt. Bilendi wurde 1999 von Marc Bidou, dem heutigen CEO, gegründet und positionierte sich im Zentrum der Datenerfassung für zwei Marktsegmente: Technologien und Dienstleistungen für die Marktforschung und Technologien und Dienstleistungen für Kundenbindung und -loyalität. Die Gruppe hat Standorte in Frankreich, Großbritannien, Deutschland, der Schweiz, Spanien, Italien, Dänemark, Finnland, Schweden, den Niederlanden, Belgien und Marokko. Die Gruppe ist auch in Österreich und Nor- wegen tätig. Im Jahr 2023 erzielte Bilendi mit einem Team von 380 Mitarbeitern - ca. 90 davon in DACH - einen Umsatz von 62,7 Millionen Euro und davon 20,6 Millionen Euro (=32,9%) durch die Bilendi GmbH. Ca. 90% davon wurden in Deutschland erwirtschaftet. Die Gruppe ist an der Euronext Growth Paris notiert. ISIN-Code FR 0004174233 - MNEMO-Code. ALBLD - Zugelassener PEA PME. 1. Geschäftsfelder/Geschäftsmodell Bilendi stellt Marktforschern im Internet gesammelte Daten zur Verfügung. Diese stützen sich bei ihren Analysen und Handlungsempfehlungen auf diese Daten, die die Grundlage für die meisten Entscheidungen in Unternehmen, Regierungen und Institutionen bilden. Dieser schnell wachsende Wirtschaftszweig erwirtschaftet weltweit etwa 1,5 Milliarden Euro, davon 40 % in Europa (Quelle: Esomar, Schätzung Bilendi). Zu den Kunden von Bilendi gehören Marktforschungsinstitute, Konzerne, KMU, Beratungsunternehmen, Medienagenturen, wissenschaftliche Institutionen, Universitäten und Forschungszentren. Mit 13 eigenen Online-Panels in Europa und mehr als 2,5 Millionen Panelisten, einem Netzwerk von Partnern für den Rest der Welt, hat Bilendi im Jahr 2023 mehr als 20.000 Projekte durchgeführt. Unsere Teams setzen sich aus 380 Technologie- und Datenspezialisten zusammen. Unsere 13 Niederlassungen ermöglichen es uns, so nah wie möglich an unseren 1.700 Kunden zu sein. 600 davon werden durch die Bilendi GmbH in DACH betreut. Die Bilendi Gruppe - und damit auch die Bilendi GmbH - verfolgt die Strategie, der führende europäische Akteur zu werden und profitiert dabei von 3 wichtigen Wettbewerbsvorteilen: Größe und Qualität unserer proprietären Panels Innovative, eigenentwickelte Technologien mit einer Innovationsführerschaft für KI in der Marktforschung Lokaler Ansatz, um die Besonderheiten der einzelnen europäischen Märkte zu berücksichtigen Die Entwicklung der Gruppe wurde durch ein starkes organisches Wachstum erreicht, das durch technologische und kommerzielle Investitionen unterstützt wurde, kombiniert mit strategischen Übernahmen. 2. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung sind bei der französischen Muttergesellschaft - der Bilendi SA mit Sitz in Paris - aufgehangen. II. Wirtschaftsbericht 1. Rahmenbedingungen Deutschland ist im letzten Jahr in eine Rezession gerutscht: Im Jahr 2023 war das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Bereinigt man die Wirtschaftsleistung auch noch um den Kalendereinfluss, ging das um Bruttoinlandsprodukt 0,1 Prozent zurück (preis- und kalenderbereinigt). Der Verbraucherpreisindex in Deutschland stieg im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9% gegenüber 2022. Die Arbeitslosenquote lag im Durchschnitt laut der Bundesagentur für Arbeit bei 5,7% gegenüber 5,3% im Vorjahr. Der Gesamtumsatz der Marktforschungsbranche in Deutschland belief sich in 2020 auf 2.8 Mrd. €, was einen Umsatzrückgang von 21,5% gegenüber dem Jahr 2019 entspricht. Die aktualisierten Statistiken der Marktforschungsbranche für die Jahre 2021/2022 liegen zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts beim Statistischen Bundesamt noch nicht vor. 2. Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr der Bilendi GmbH war wesentlich geprägt durch die Verschmelzung mit der Respondi AG zum 01.01.2022. Es fanden zahlreiche Konsolidierungen der Unternehmensprozesse, Umstrukturierungen in den einzelnen Unternehmensbereichen sowie Zusammenführung und Ausbau der Vertriebsstrukturen statt. Der Büro-Standort Köln der ehemaligen Respondi AG besteht weiterhin, so dass die Bilendi GmbH insgesamt breiter aufgestellt ist. Insgesamt konnten die Umsatzziele trotz Umsatzwachstum nicht erreicht werden. Zwar hat sich das Konsumverhalten nach dem Wegfall der meisten Corona-Maßnahmen weitgehend normalisiert, aber der Ukraine-Krieg, die immer noch anhaltende Inflation und die schleppende gesamtwirtschaftliche Lage setzen nicht die besten Rahmenbedingungen. Es ist allerdings zu erwarten, dass die Bilendi GmbH in den nächsten zwei Jahren wieder stärkere Umsatzsteigerungen verzeichnen kann. Wirtschaftliche Lage a. Ertragslage Die Bilendi GmbH erzielte für das Geschäftsjahr 2023 Umsatzerlöse in Höhe von M€ 20,63. Im Geschäftsjahr 2022 lag der Umsatz bei M€ 20,38, dies entspricht einer Umsatzsteigerung von 1,2%. Die angestrebte Umsatzsteigerung von 10 % konnte so- mit nicht erreicht werden. Die Umsätze verteilen sich auf ca. 80% ad-hoc Studien und ca. 20% Tracking Studien. Der Großteil der Umsätze wird mit deutschen Kunden generiert und dieser entspricht rd. 90% des Gesamtumsatzes. Die Aufwendungen in 2023 belaufen sich auf M€ 17,64 (Vorjahr: M€ 17,51). Der Personalaufwand liegt bei M€ 4,69, was einer Steigerung um 19,6% gegenüber dem Vorjahr entspricht. hervorgerufen durch den Zuwachs an Stammpersonal (Durchschnittswert 2023: 94 / Vj. 92), allgemeine Gehaltsanpassungen sowie verschmelzungsbedingten Restrukturierungen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 um 21,7% auf M€ 2,67 erhöht, unter anderem geprägt durch im Vergleich zum Vorjahr stark gestiegene Kosten für gruppenbezogene Dienstleistungen (TEUR 1.151, + 38%) und Lizenzaufwendungen (TEUR 255, + 23%). Die Bilendi GmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr Zinserträge von TEUR 62 (Vj. TEUR 50), die im Wesentlichen aus Darlehen gegenüber verbundenen Unternehmen stammen. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft beläuft sich auf TEUR 1.976, was unter dem Vorjahresergebnis von TEUR 2.871 liegt. Ursächlich für den Rückgang sind im Wesentlichen Einmaleffekte im Vorjahr. b. Finanzlage und Vermögenslage Die Bilanzsumme der Bilendi GmbH verringerte sich von TEUR 14.391 im Vorjahr auf TEUR 13.827 zum Bilanzstichtag, was hauptsächlich durch eine Reduktion der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bedingt ist. Auf der Aktivseite haben sich besonders die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände von TEUR 8.185 auf TEUR 6.045 verringert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind hier besonders hervorzuheben, die sich von TEUR 6.590 auf TEUR 6.045 verringert haben. Ebenfalls verringerten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 1.526 auf TEUR 270. Ein Teil dieser Forderungen wurde in eine verzinsliche Ausleihung umgewandelt. Die internen Verrechnungen der restlichen Forderungen sind für das erste Quartal 2024 vorgesehen. Die liquiden Mittel haben sich von TEUR 3.090 auf TEUR 3.364 erhöht. Die Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind von TEUR 1.304 auf TEUR 1.365 gestiegen. Zugängen von TEUR 880 stehen Abschreibungen von TEUR 818 gegenüber. Die Investitionen betrafen im Wesentlichen Akquisitionskosten für die beiden Panel sowie Software. Auf der Passivseite ist der Bilanzgewinn um TEUR 724 auf TEUR 2.566 bedingt durch die teilweise Ausschüttung des Vorjahresüberschusses an die Bilendi S.A. gesunken. Das Eigenkapital hat sich insgesamt von TEUR 7.725 auf TEUR 7.001 verringert. Die Eigenkapitalquote betrug im Geschäftsjahr 50,7% (Vorjahr: 53,7%) Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen haben sich um TEUR 433 erhöht. Im Vergleich zu Vorjahren haben deutlich mehr Kunden, vor allem Universitäten, um Vorkasse- und Teilrechnungen gebeten. III. Prognosebericht Für das Geschäftsjahr 2024 erwartet die Geschäftsführung ein Umsatzwachstum von ungefähr 7,5% im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023, bedingt durch eine weitere Erholung der Gesamtwirtschaft und der Harmonisierung interner Prozesse nach der Verschmelzung mit der Respondi AG. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Chancen der Gesellschaft Die Größe und Qualität der eigenen Online-Panels machen sehr effiziente Befragungen auch zu mehreren verschiedenen Aspekten möglich. Dadurch werden in der Regel sehr hohe Antwortraten erzielt. Die Panelisten können regelmäßig an Befragungen teilnehmen und sind dadurch geübt und geben daher auch konstruktives und verwertbares Feedback. Aufgrund wiederholter Teilnahmen der gleichen Befragten ist es möglich, Veränderungen in deren Verhalten und in deren Einstellung nachzuverfolgen. Somit ist eine gute Basis für ein starkes organisches Wachstum gegeben. Auch Nischen-Zielgruppen sowie speziellere Zielgruppen können zusammengestellt und be- fragt bzw. erreicht werden. 2. Risiken der Gesellschaft Abhängigkeit vom Konzern: Die Bilendi GmbH ist von der Entwicklung neuer Produkte und von der Qualität der bezogenen Leistungen vom Konzern abhängig. Es besteht daher das Risiko, dass die Bilendi GmbH durch Qualitätsmängel negativ beeinflusst werden könnte. Die Bilendi Gruppe ermöglicht gleichzeitig der Bilendi GmbH, von neuen Technologien und Produkten zu profitieren. Ausfallrisiko: Als Ausfallrisiko wird das Risiko bewertet, dass finanzieller Verlust erlitten wird durch die Nichteinhaltung von Verpflichtungen einer Gegenpartei, insbesondere hinsichtlich erbrachter Leistungen für Kunden. Die Geschäftsführung bewertet das Risiko als moderat, da die Bilendi GmbH eine Vielzahl von Kunden aus verschiedenen Branchen bedient, hierzu gehören eine Anzahl von namhaften Unternehmen. Um das Risiko zu minimieren, analysiert und beobachtet die Gesellschaft das Zahlungsverhalten der Kunden genau. Die Forderungen zum Bilanzstichtag wurden im Detail analysiert und spezielle mögliche Ausfallrisiken wurden mittels Einzelwertberichtigungen abgedeckt. Währungsrisiko:Der Großteil des Handels der Bilendi GmbH wird in Euro, ein kleinerer Teil in CHF abgewickelt. Ein erhöhtes Währungsrisiko kann hinsichtlich der Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen, die neben EUR auch in GBP abgerechnet werden. Zur weiteren Minimierung des Währungsrisikos werden Verbindlichkeiten zeitnah ausgeglichen und konzerninterne Verrechnungen regelmäßig vorgenommen. Die Gesellschaft nutzt keine Hedginginstrumente. IT-Risiko: Die Bilendi GmbH ist stark von der Funktionalität der IT-Systeme abhängig. Es besteht ein latentes Risiko eines IT-Systemausfalls für sämtliche Unternehmensbereiche. Die Mitigation dieses Risikos erfolgt durch ein globales IT-Sicherheitskonzept, in das die IT-Systeme der Bilendi GmbH im Konzern eingebunden sind. Kundenzufriedenheit und Umsatzrisiko: Ein Großteil des Umsatzes der Gesellschaft ist abhängig von den Marktforschungsbudgets der Kunden und könnte durch eine generelle Verschlechterung der makro- ökonomischen Umstände negativ beeinflusst werden. Die Gesellschaft beobachtet dieses Risiko und entgegnet diesem Risiko mit einer Erweiterung des Produktangebotes von Marktforschungsaktivitäten. Eine Chance, die Umsätze zu steigern, bietet sich durch Vertiefung der Kundenbeziehungen und die Ausweitung des Marktanteils. Bestandsgefährdende Risiken: Bestandsgefährdende Risiken sind zurzeit für die Gesellschaft nicht erkennbar und auch mittelfristig nicht zu erwarten. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne der § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde unter Beachtung der für alle Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches sowie weiterer rechtsformspezifischer Vorschriften aufgestellt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen gemindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Ausleihungen wurden zum Nennwert angesetzt und bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nominalwerten angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert beibehalten. Angaben zur Bilanz Immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbene Internetplattform "Meinungsplatz" wurde aktiviert und wie ein Geschäfts- und Firmenwert abgeschrieben. Die planmäßige Verteilung des aktivierten Wertes wurde auf 15 Jahre festgelegt. Die planmäßige Verteilung auf 15 Jahre entspricht der steuerlich anzunehmenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Gründe für die betriebliche Nutzung von mehr als fünf Jahren beruhen auf der langlebigen Nutzungsmöglichkeit der Internetplattform. Die Rekrutierungskosten für das Panel werden als selbstgeschaffene immaterielle Wirtschaftsgüter aktiviert und über 12 Monate abgeschrieben. Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Eine Übersicht über die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) nach § 271 Abs. 1 HGB - d.h. die Unternehmen, von denen die Gesellschaft mindestens 20% der Anteile besitzt - ist der folgenden Übersicht zu entnehmen:
Ausleihungen Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 2.826.741,97 (Vorjahr: EUR 1.490.078,84) betreffen die Gesellschafterin Bilendi S.A., Frankreich. Bilanzgewinn In dem Bilanzgewinn von EUR 2.566.135,49 ist der Gewinnvortrag in Höhe von EUR 590.096,42 enthalten. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 2.450.328,11 (Vorjahr: EUR 2.017.001,40). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Forderungen verbundene Unternehmen Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von EUR 270.377,99 bestehen gegen die Gesellschafterin EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.152.727,01). Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von Euro 563,195.44 bestehen gegenüber der Gesellschafterin EUR 142.450,60 (Vorjahr: EUR 0,00). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt EUR 318.807,23. Dieser Betrag entspricht den aktivierten Panel, die unter den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens ausgewiesen werden. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 476.500,00 sonstige finanzielle Verpflichtungen, davon jeweils EUR 238.250,00 mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr und zwischen einem und 5 Jahren. Es handelt sich um eine Vereinbarung zur Nutzung von Lizenzen, die beginnend zum 31.12.2021 vereinbart wurde. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betragen EUR 3.722.740,52 (Vj. EUR 3.819.238,02). Darin enthalten sind im Wesentlichen:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Periodenfremde Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von TEUR 148 enthalten. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 94. Davon waren 44 Mitarbeiter im Project Management und Support, 25 Mitarbeiter im Verkauf und Marketing sowie 24 Mitarbeiter in der allgemeinen Verwaltung tätig. Angaben zu Gesellschaftsorganen Geschäftsführer im Berichtsjahr war: Herr Marc Bidou, CEO Bilendi S.A., Paris Die Geschäftsführung erhielt von der Gesellschaft keine Bezüge für ihre Tätigkeit. Konzernzugehörigkeit Die Bilendi GmbH wurde in den Konzernabschluss der Bilendi SA einbezogen. Die Abschlussunterlagen werden bei Euronext, Paris, sowie bei AMF (Autorité des marchés financiers) hinterlegt. Die Bilendi SA stellt den Konzernabschluss für den kleinsten sowie für den größten Konzernkreis auf. Der Sitz der Bilendi SA ist: rue de Ventadour 4 75001 Paris France sonstige Berichtsbestandteile
Marc Bidou Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.09.2024 festgestellt. BESTäTIGUNGSVERMERK DES UNABHäNGIGEN ABSCHLUSSPRüFERSAn die Bilendi GmbH, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bilendi GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bilendi GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 6. Juni 2024 BPG
Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH
Götz Löding-Hasenkamp, Wirtschaftsprüfer Tobias Reuter, Wirtschaftsprüfer |
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