Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 93378
Eingetragen
2.5.2021
Branche
Großhandel mit TextilienTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und BekleidungszubehörGroßhandel mit Bekleidung
Gegenstand
Import und Vertrieb von Schutzkleidung und -zubehör sowie sämtliche damit in Zusammenhang stehende Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Zahir Dehnadi
seit 2.5.2021
Geschäftsführer
Iaad Kweider
seit 2.5.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

50.00% identifiziert50.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Zahir DehnadiEazy Venture UG (haftungsbeschränkt)
50.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
MikadoLue Capital UG (haftungsbeschränkt)
50.00%

Gesellschafter

6 Gesellschafter

GmbH-Struktur

4 von 6 angezeigt

Goalisches 36. V V UG (haftungsbeschränkt), künftig firmierend unter MikadoCapital UG (haftungsbeschränkt)
Germany
4.167 €
16.67%
Goalisches 37. V V UG (haftungsbeschränkt), künftig firmierend unter MMM Ventures UG (haftungsbeschränkt)
Germany
4.167 €
16.67%
Goalisches 38. V V UG (haftungsbeschränkt), künftig firmierend unter CLV Capital UG (haftungsbeschränkt)
Germany
4.167 €
16.67%
SCUR-Mikro 360 UG (haftungsbeschränkt), künftig firmierend unter Eazy Venture UG (haftungsbeschränkt)
Germany
4.166 €
16.66%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

EnLiPa GmbH

Monheim am Rhein (vormals: München)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

Lagebericht

1. Geschäftsmodell der Gesellschaft

1.1 Grundlagen

Die EnLiPa GmbH wurde im Februar 2020 gegründet und am 3. März 2020 im Handelsregister München eingetragen. Die Firmenzentrale befindet sich in Monheim am Rhein.

Das Handelsunternehmen besetzt seit Gründung erfolgreich den Markt des Medizinbedarfs im Marktsegment persönliche Schutzausrüstung und medizinische Einwegartikel. Die EnLiPa GmbH beliefert Gesundheitsdienstleister mit OP-Materialien und Schutzausrüstung in höchster Qualität für eine zuverlässige Patientenversorgung und zum Schutz der Ärzte- und Pflegeteams.

Dieses Marktsegment ist durch die Corona-Pandemie sowohl im Hinblick auf den Bedarf als auch im Hinblick auf die Anbietersituation gewachsen und zeichnet sich durch eine hohe Nachfrage- und auch Angebotsdynamik aus. Die Nachfrageseite besteht aus dem klinischen Sektor, dem öffentlichen Sektor und dem Einzelhandelssektor. In allen drei Sektoren ist die Nachfrage seit Corona stark angestiegen, und die EnLiPa GmbH hat sich erfolgreich in allen drei Sektoren etabliert. Die Nachfragesituation hat sich mit der Entschärfung der Corona-Pandemie und der forschreitenden Impfung der Bevölkerung 2021 etwas beruhigt. Das Kernsegment der EnLiPa GmbH ist weiterhin das Geschäft mit Krankenhäusern, welches auch Pandemie-unabhängig gegeben ist durch die Ausstattung der OP-Säle mit Verbrauchsmaterialien.

EnLiPa's Geschäftsmodell zeichnet sich im Vergleich zum Wettbewerb dadurch aus, dass ein volles Sortiment über alle relevanten Kategorien angeboten wird: Masken, Handschuhe, OP-Tücher, Kanülen & Spritzen, Schnelltests, OP-Mäntel und Kopfhauben. Häufig spezialisiert sich der Wettbewerb auf wenige Produktkategorien, wie zum Beispiel ausschließlich Masken oder Tests. Eine vermehrte Nachfrage nach Schnelltests zur Selbsttestung auf das Corona-Virus war im Verlauf von 2021 sowohl im medizinischen Bereich als auch im Einzelhandel zu verspüren.

Zur Beschaffung der Produkte hält EnLiPa ein eigenes Einkaufsteam in den Produktionsmärkten vor, welches zum einen neue Produktionsstätten scoutet, zum anderen auch die Produktion und die Logistik nach Deutschland überwacht. Dies bietet den Kunden einen deutlichen Mehrwert, da so eine hohe Qualität und eine starke Liefertreue sichergestellt sind.

1.2 Ziele des Unternehmens

Die Vision der EnLiPa GmbH als deutsches mittelständisches Unternehmen ist es, sich im Klinikbereich in Europa im Produktsegment OP-Einwegmaterialien und Schutzausrüstung mittelfristig als Top-5-Anbieter zu etablieren. Dazu agieren wir nach unseren Firmenwerten: Gesundheit - Schutz - Verlässlichkeit - Innovation. Im Fokus steht dabei immer der Kunde und der Endverbraucher: das medizinische Fachpersonal und die Patienten. Zusätzlich werden Geschäftsbeziehungen zum Einzelhandel verstärkt und ausgebaut.

Unser Ansatz ist mit langfristiger Ausrichtung und wir arbeiten aktiv an kontinuierlicher Verbesserung im Sinne der Weiterentwicklung medizinischer Produkte, Reduzierung von Abfällen und Verbesserung von Prozessen, um Effizienzpotentiale für unsere Kunden zu erkennen.

Neben einer tiefen Produktexpertise verfügen wir auch über Expertise bei der Beschaffung und der Logistik - seit über 10 Jahren haben wir eigene Beschaffungsteams vor Ort bei unseren Produzenten in Asien und Europa sowie Logistikexperten. Das stellt eine effiziente und verlässliche Lieferkette sicher.

1.3 Forschung und Entwicklung

Die EnLiPa GmbH unternimmt viele Anstrengungen, um in dem dynamischen Marktumfeld die besten Produktlösungen für die Kunden im Sortiment zu haben. Für die Optimierung des Produktangebots arbeitet das Unternehmen zusammen mit den Produzenten an neuen Lösungen, die für den deutschen und europäischen Absatzmarkt relevant sind. Dabei können es individuelle Lösungen für einzelne Kunden sein oder auch Produktentwicklungen, die für eine Region oder ein Land entwickelt wurden. Diese Kompetenz der Produktentwicklung ist ein weiterer Vorteil der EnLiPa GmbH gegenüber vielen Wettbewerbern.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft, Branchenentwicklung

Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 hat sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2021 wieder leicht erholt mit einem BIP-Wachstum von 3,2 %. Die konjunkturelle Entwicklung war auch im Jahr 2021 stark abhängig vom Corona-Infektionsgeschehen und den damit einhergehenden Schutzmaßnahmen. Trotz der andauernden Pandemiesituation und zunehmender Liefer- und Materialengpässe konnte sich die deutsche Wirtschaft nach dem Einbruch im Vorjahr erholen, wenngleich die Wirtschaftsleistung das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht hat. Die gröbsten Auswirkungen der Corona-Krise scheinen überwältigt zu sein, die schrittweise Öffnung des öffentlichen Lebens in 2021 hat sich in einem freundlicheren Wirtschaftsklima widergespiegelt. Getrieben wurde das Wachstum vor allem durch den wieder hochgefahrene Produktionssektor und auch die Dienstleistungsbranche, die von Nachholeffekten profitierte.

Die Medizinbranche, insbesondere das Marktsegment FFP2-Masken und Handschuhe, ist im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr etwas abgeflacht, aber immer noch über dem Vor-Pandemie-Niveau - sowohl die Nachfragesituation als auch das Preisniveau. Die durch die Pandemie gestiegene Nachfrage hat sowohl die Einkaufs- als auch die Verkaufspreise 2020 stark erhöht, was sich im Laufe des Jahres 2021 langsam wieder normalisiert hat.

2.2 Entwicklung der Gesellschaft

Die EnLiPa GmbH hat ihr operatives Geschäft erst im Laufe des Jahres 2020 mit einem sehr guten Rohertrag gestartet.

Im Geschäftsjahr 2021 konnte die EnLiPa GmbH mit Ihrem starken Netzwerk nach Asien zugelassene Medizin- und PSA-Artikel nach Deutschland importieren und sowohl das Neukundengeschäft ausbauen als auch ihren Bestandskundenstamm zuverlässig mit Schutzartikeln versorgen.

Nachdem sich die EnLiPa GmbH während der Pandemie als Newcomer in Deutschland und auch Europa etablieren konnte, hat sie 2021 bewiesen, dass Bestandskunden kontinuierlich und wiederkehrend bei ihr bestellen. Dazu wurde die Einzelhandelsbranche als weitere Branche aufgebaut. Die EnLiPa GmbH ist zuversichtlich, dass dies auch in Zukunft weiter bestehen und noch weiter ausgebaut werden kann.

Die Anzahl der angebotenen Artikel wurde stetig erhöht. Die Produktgruppe Schnelltests (für Laien- & Profi-Anwender) spielten neben den Schutzartikeln eine wichtige Rolle.

Die Geschäftsführung stellt fest, dass die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2021 eine sehr zufriedenstellende Entwicklung genommen hat.

2.2.1 Ertragslage

Der Rohertrag hat im Geschäftsjahr 2021 rd. T€ 9.803 betragen.

Nach dem Materialaufwand als wesentlichstem Aufwandsposten sind Kosten für einen Rechtsstreit einschließlich Rechts- und Beratungskosten von weiteren rd. € 0,5 Mio. angefallen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben im Berichtsjahr insgesamt T€ 2.480 betragen.

Nach Steuern ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 5.272 und übertriff damit die Prognose des Vorjahres.

2.2.2 Vermögens- und Finanzlage

Aufgrund der weiterhin positiven Umsatzentwicklung ist die Vermögens- und Finanzlage nachhaltig gefestigt. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend finanzielle Mittel und eine solide Eigenkapitalbasis. Die EnLiPa GmbH ist ausschließlich eigenkapitalfinanziert.

Die Bilanzsumme beträgt T€ 11.705.

Zum 31. Dezember 2021 bestehen Kassen- und Bankguthaben in Höhe von T€ 7.567.

Die Passivseite der Bilanz stellt sich wie folgt dar:

31.12.2021
T€
31.12.2020
T€
Veränderung
T€
Eigenkapital 5.784 3.904 1.880
Rückstellungen 4.485 3.015 1.470
Verbindlichkeiten 1.436 1.448 (12)
Stand zum 31. Dezember 11.705 8.367 3.338

Das höhere Eigenkapital resultiert im Wesentlichen aus dem im Geschäftsjahr 2021 erzielten Jahresüberschuss in Höhe von T€ 5.272; die Eigenkapitalquote beträgt 49,4 %.

Bei den Verbindlichkeiten handelt es sich neben erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen überwiegend um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognose

Mit der Entspannung der pandemischen Lage ist die Erwartung für das Jahr 2022 von einer rückläufigen Nachfrage nach den Handelswaren der Gesellschaft und auch fallende Einkaufs- und Verkaufspreise geprägt, was sich in reduziertem Wachstum zeigen wird. Die Nachfragesitutation nach Schutzmitteln insgesamt bleibt von der pandemischen Entwicklung abhängig. Es wird aber davon ausgegangen, dass Schnelltests weiterhin eine wichtige Rolle spielen und die Nachfrage im Kernsegment Krankenhäuser nach Schutzmitteln weiterhin konstant bleibt.

Für das Geschäftsjahr 2022 prognostizieren wir nach derzeitigem Stand somit deutlich rückläufige Umsatzerlöse und ein deutlich niedrigeres Jahresergebnis.

3.2 Risiken

Zur Erfassung bestehender und künftiger Risiken nutzt die Gesellschaft wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme. Diese beinhalten die Anwendung einheitlicher Richtlinien, den Einsatz zuverlässiger Software, die Auswahl und Schulung des Personals sowie laufende Kontrollen und Prüfungen. Durch die Gesamtheit der Maßnahmen wird die Geschäftsleitung in die Lage versetzt, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten.

Es bestehen die üblichen allgemeinen Markt- und Wettbewerbsrisiken.

Marktrisiken

Da die weitere Entwicklung der Pandemie unvorhersehbar ist und allmählich in der gesamten Medizin- und PSA-Branche wahrgenommen wird, ergeben sich sowohl Chancen wie auch Risiken eines erwachenden Marktes und sich allmählich entwickelnder Konkurrenz.

Operative Risiken

Controlling-Maßnahmen im Unternehmen überwachen die gesamten operativen Risiken im Unternehmen. Ein besonderes Risikopotential ist nicht zu erkennen.

Technologische Risiken

Alle technologischen Anwendungen sind an Dienstleister ausgelagert, so dass hier keine Risiken absehbar sind.

3.3 Chancen

Neben dem pandemischen Geschäft entwickelt und vertieft die EnLiPa GmbH ihre Lieferantenbeziehungen mit Krankenhäusern in Deutschland und Europa. Es ist zu erwarten, dass viele der in der Pandemie gestarteten Wettbewerber mit Fokus auf das Pandemiegeschäft den Markt verlassen werden.

Eine weitere Chance bietet die Branche des Einzelhändlers, die vermehrt Medizin- und PSA-Artikel in ihr Sortiment aufnimmt.

 

Monheim am Rhein, den 12. Januar 2024

EnLiPa GmbH

Die Geschäftsführung

Zahir Dehnadi

Iaad Kweider

Dr. Matthias Reiser

Bilanz

Aktiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Anlagevermögen 107.720,91 14.593,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 65.162,86
II. Sachanlagen 42.558,05 14.593,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 38.232,00 14.593,00
2. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 4.326,05
B. Umlaufvermögen 11.597.686,46 8.352.320,76
I. Vorräte 161.208,43 2.372.230,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.868.997,27 4.813.469,57
1. Forderungen gegen Gesellschafter 2.364.096,67
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.504.900,60 4.813.469,57
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.567.480,76 1.166.620,66
Aktiva 11.705.407,37 8.366.913,76

Passiva

31.12.2021
EUR
31.12.2020
EUR
A. Eigenkapital 5.784.190,47 3.904.416,56
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 487.669,56
III. Jahresüberschuss 5.271.520,91 3.879.416,56
B. Rückstellungen 4.484.707,99 3.015.005,78
C. Verbindlichkeiten 1.436.508,91 1.447.491,42
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.436.508,91 1.447.491,42
Passiva 11.705.407,37 8.366.913,76

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
28.2.2020 - 31.12.2020
EUR
1. Rohergebnis 9.802.903,51 7.813.780,99
2. Personalaufwand 791.349,67 201.546,53
a) Löhne und Gehälter 707.656,30 177.825,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 83.693,37 23.720,81
3. Abschreibungen 32.331,79 5.177,37
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 32.331,79 5.177,37
davon außerplanmäßige Abschreibungen 16.437,14
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.479.714,07 1.968.951,58
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 72.685,04 55.666,95
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.362,01 0,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.548,08 9.612,95
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.228.801,00 1.749.076,00
8. Ergebnis nach Steuern 5.271.520,91 3.879.416,56
9. Jahresüberschuss 5.271.520,91 3.879.416,56

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 der EnLiPa GmbH, Monheim am Rhein, die im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 93378 eingetragen ist, wurde unter Beachtung der Vorschriften der §§ 238 bis 256 a HGB sowie nach den ergänzenden Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften der §§ 264 ff. HGB und des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft erfüllt zum 31. Dezember 2021 gemäß §§ 267 Abs. 2 HGB die Größenkriterien einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft.

Gegenüber dem Vorjahr haben die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze keine Veränderungen erfahren.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände enthalten Coins (Kryptowährung) und werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um kumulierte planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungssätze entsprechen den voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Soweit notwendig, erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen.

Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die erkennbaren Risiken sind durch entsprechende Bewertungsabschläge berücksichtigt; dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie alle ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtags umgerechnet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens wird in der Anlage zu diesem Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr.

3. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum Bilanzstichtag € 25.000,00 und ist in voller Höhe eingezahlt.

4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für einen Rechtsstreit und personalbezogene Rückstellungen.

5. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig und unbesichert.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Fremdwährungsgewinne und Sachbezüge.

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen enthalten außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 16.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten insbesondere Rechts- und Beratungskosten, Fremdleistungen, Reisekosten, Mieten und Währungsverluste.

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus einem Mietvertrag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von T€ 6, die in 2022 fällig werden.

Aus einem PKW-Leasingvertrag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen von T€ 54, von denen T€ 18 innerhalb eines Jahres fällig sind; T€ 36 sind zwischen einem und fünf Jahren fällig.

2. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Daniel James Barker, London/UK, als nahestehende Person hat bis zu seinem Ausscheiden als Gesellschafter im Geschäftsjahr 2021 für das Erbringen von Dienstleistungen T€ 100 erhalten.

3. Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt des Geschäftsjahres 2021 wurden sieben Angestellte (i.Vj. ein Angestellter) beschäftigt.

4. Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Geschäftsführung wahrgenommen durch

Herrn Zahir Dehnadi, Kaufmann, Aachen

Herrn Iaad Kweider, Kaufmann, Köln

Herrn Dr. Matthias Reiser, Kaufmann, München

Die Gesellschaft hat von der Befreiungsmöglichkeit des § 288 HGB Gebrauch gemacht und auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet.

Herrn Zahir Dehnadi und Herrn Iaad Kweider wurde über die Temaki Holding GbR ein Darlehen in Höhe von € 100.000,00 gewährt. Das Darlehen mit einer Laufzeit von sechs Monaten mit monatlicher Verlängerungsoption ist mit 0,5 % zu verzinsen. Das Darlehen valutiert zum Bilanzstichtag mit € 50.036,11.

5. Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss von € 5.271.520,91 auf neue Rechnung vorzutragen.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres (Nachtragsbericht)

Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten.

 

Monheim am Rhein, den 12. Januar 2024

EnLiPa GmbH

Die Geschäftsführung

Zahir Dehnadi

Iaad Kweider

Dr. Matthias Reiser

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.01.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die EnLiPa GmbH

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der EnLiPa GmbH, Monheim am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EnLiPa GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse,

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die Geschäftsführer sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die Geschäftsführer verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Geschäftsführer dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die Geschäftsführer verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die Geschäftsführer verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den Geschäftsführern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den Geschäftsführern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den Geschäftsführern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den Geschäftsführern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den Geschäftsführern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 12. Januar 2024

FIDARIS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Stephan Lindermann, Wirtschaftsprüfer

Wolfgang Mertens, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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