max maier kitchen group gmbH & co. kg
Selbe AdresseHerstellung von Küchenmöbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Max Maier seit 14.12.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
max maier holding gmbhLudwigsburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen Geschäftsmodell, Forschung und EntwicklungDer Konzern gliedert sich grundsätzlich in zwei Bereiche, zum einen in den Bereich kitchen components und professional forming und zum anderen in den Bereich Immobilien. Bereich kitchen components und professional forming Unser Anspruch ist es Technologieführer im professionellen Küchenmarkt zu sein - mit standardisierten Systemlösungen, die digital vernetzt und organisiert sind, energiesparend, sicher, nachhaltig und langlebig. Made in Germany seit 1925 - familiengeführt. Als Komplett-Systemanbieter für digitale und nachhaltige Catering-Systemlösungen, connecten wir den Mensch, das Food und unsere Küchen-Systeme, um jederzeit beste Qualität und Sicherheit zu gewährleisten. Hierbei fokussieren wir den verantwortungsvollen Umgang mit den begrenzten Ressourcen Energie, Wasser und Zeit. Für maximale Effizienz über den gesamten Küchenprozess, bei gleichzeitig geringen laufenden Kosten und zum Vorteil der Umwelt. Wenn die Produktion und der Verzehr von Speisen zeitlich und räumlich voneinander gentrennt sind, bietet Rieber mobile Catering-Systeme, die durchgängig auf den Behälterstandard Gastro-Norm ausgelegt sind. Das GN-Behälter-Betriebs-System stellt die physische Vernetzung über den gesamten Küchen-Prozess dar. Diesen innovieren wir zum einen über unsere mobilen und energiesparenden System-Geräte, zum anderen über unsere digitale Plattform CHECK CLOUD, die alle Food- & Küchen-Informationen ganzheitlich vernetzt und organisiert. Insbesondere der sichere Speisen-Transport und die GN-Mehrwegrückverfolgung zählen zum Teil des Rieber Kerngeschäfts. Die Entwicklung der letzten Jahre hat eindeutig gezeigt, dass die Logistik eine immer entscheidendere Rolle im Bereich der Speisenverteilung spielt. In den wenigsten Fällen wird heute noch am selben Ort produziert und ausgegeben. Diese Entwicklung stellt nicht nur das professionelle Küchen-Equipment vor neue Herausforderungen, sondern auch die Organisation dahinter. Aus diesem Grund hat man bei Rieber das System °CHECK entwickelt. °CHECK dient dazu jederzeit in "Echtzeit" zu sehen, welche Speise sich wo, mit welcher Temperatur befindet und wie die Hygiene-Situation ist. Möglich wird dies durch die Kombination von QR-Codes und Temperatursensoren. Die QR-Codes dienen der exakten Ermittlung des jeweiligen Mediums. Die Temperatur wird anschließend mittels Sensoren erfasst und via Smartphone oder Router an eine Datenbank weitergegeben. Darüber hinaus können auch Critical Checkpoints - also Hygienepunkte, die im Zuge der HACCP-Datenerfassung notwendig sind - dokumentiert werden. Insofern erfasst, speichert und verwaltet °CHECK alle HACCP-relevanten Daten und macht sie für den Nutzer jederzeit und überall abrufbar. Das spart Zeit, Geld und gibt dem Verantwortlichen die Möglichkeit in Echtzeit zu sehen, was gerade passiert, um gegebenenfalls zu handeln. Diese digitale Prozessverfolgungsmethode macht deutlich, dass uns die Übersetzung der Grundsätze von Industrie 4.0 in die Sprache und die Welt der Gastronomen gelungen ist. Kombiniert mit unserem intelligenten Küchengerätedesign reduziert das System den Verbrauch der verfügbaren Ressourcen Zeit und Energie und hilft dabei Abfälle zu vermeiden. Gleichzeitig genügt es höchsten Hygieneanforderungen und ist ein Garant für qualitativ hochwertige Nahrungsmittel. Seit Mitte 2017 wird diese Innovation als die Plattform CHECK CLOUD zusammen mit der technischen Expertise externer Partner weiterentwickelt. Daraus abgeleitet bieten wir mit unserem eatTainable-System (eine Wortkombination aus eat & sustainable also nachhaltig essen) ein universales Mehrwegsystem für Einportionen Food to go, Delivery und im Catering-Großgebinde. Dabei haben wir unseren etablierten Edelstahl-Gastronorm-Behälter zu einem rückverfolgbaren Mehrwegsystem organsiert. Durch die Verknüpfung des Kunden QR-Code mit dem Behälter QR-Code weiß der Gastronom jederzeit, wo sich der Behälter befindet. Dabei sind die auf den Behältern angebrachten - bei Bedarf auch nachrüstbaren - QR-Codes lebensmittelzertifiziert und temperaturbeständig. Aber auch außerhalb der bisher beschriebenen Bereiche sind die Unternehmen der Gruppe die richtige Adresse, wenn Edelstahl eine Rolle spielt. Als kompetenter Partner helfen wir bereits bei der Entwicklung von Produkten & Lösungen mit Rat und Tat. Dabei bieten wir die ganze Dienstleistungspalette: begonnen bei der Unterstützung im Design, über die Entwicklung der richtigen Werkzeuge, den Erstmusterbau und die Modellentwicklung für schnelle time-to-market bis zur just-in-time Anlieferung von (Klein-) Serien sowie Umformtechnik in Top-Qualität für Premiumprodukte. Unserem hohen Qualitätsanspruch und unserer partnerschaftlichen Zusammenarbeit verdanken wir, dass zahlreiche namhafte Unternehmen - insbesondere bei der Entwicklung von Premium-Produkten aus Edelstahl - auf uns vertrauen. Der Vertrieb erfolgt im Inland und Ausland. In ausländischen Schwerpunktmärkten erfolgt er über eigene Vertriebsgesellschaften. Der Inlandsvertrieb besteht aus einem bundesweit aufgestellten Vertriebsnetz von Außendienstmitarbeitern, die ihre Kunden vor Ort betreuen. Bereich Immobilien Die Gesellschaften der Unternehmensgruppe, die im Immobilienbereich tätig sind, vermieten zum einen diverse Immobilien, die bereits vor längerer Zeit durch die Gesellschaften gekauft, errichtet bzw. saniert wurden. Zum anderen entwickeln diese Gesellschaften Grundstücke mit mehreren aufstehenden Gewerbeimmobilien. Dabei stehen nicht nur die Größe und Funktion des einzelnen zu vermietenden Objekts, sondern die Philosophie und die Vision des gesamten Areals im Vordergrund. Neben der umweltfreundlichen und energiesparenden Gestaltung des jeweiligen Areals inkl. Gebäuden wird insbesondere auf die indirekten Vorteile, wie Kantine bzw. Werkcafe, ausreichend Parkplätze, Veranstaltungs- und Tagungsräume sowie Flächen zur Naherholung in unmittelbarer Nähe geachtet. Mit Urban Harbor, dem "Städtischen Hafen", der Ende 2016 in der Weststadt in Ludwigsburg eröffnete, wurde ein solches neuartiges Immobilienkonzept umgesetzt. Unter dem Motto "Raum für Veränderung" wurde dieses von Max Maier entwickelt und umgesetzt. Alten Fabrikhallen wurde so neues Leben eingehaucht und mit Hilfe ausrangierter und aufbereiteter Container entstand ein attraktives, neues Quartier mit modernen Büro- und Einzelhandelsflächen, einzigartigen Eventlocations und dem gastronomischen Flaggschiff "speisewerk". In der digitalen Großküche des speisewerks sind alle Abläufe miteinander vernetzt. Mit der Plattform CHECK CLOUD® wird die Hygiene, Temperatur, Ausgabe und Lagerhaltung lückenlos überwacht und gemäß HACCP dokumentiert. Für die Rieber GmbH & Co. KG dient das speisewerk Rieber Flagship gleichzeitig als Präsentationsfläche für CHECK und weitere Innovationen. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenDas preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % geringer als im Jahr 2022. Im Jahr 2024 sank es gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt nochmals um 0,2 %. Die Wirtschaftsleistung sank damit im zweiten Jahr in Folge. Die Gründe hierfür sind konjunktureller und struktureller Art. So sah sich die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten stärkerer internationaler Konkurrenz ausgesetzt. Dadurch sanken die deutschen Exporte, obwohl der Welthandel im Jahr 2024 insgesamt zunahm. Die internationale Wettbewerbsfähigkeit des Verarbeitenden Gewerbes geriet weiter unter Druck, dazu trugen insbesondere hohe Energiekosten bei. Außerdem hielten sich die privaten Haushalte - trotz steigender Einkommen - mit Käufen zurück, auch aus Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Im Investitionsgüterbereich wirkten ein erhöhtes Zinsniveau und unsichere wirtschaftliche Aussichten hemmend, Investitionen im Baubereich wurden zusätzlich durch weiterhin hohe Baupreise belastet. Im Hotel- und Gastronomiebereich wurde laut dem Statistischen Bundesamt im Jahr 2024 real 2,6 Prozent weniger umgesetzt als 2023. Gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 sank der Umsatz sogar um real 13,1 Prozent. "Die wirtschaftliche Lage in der Branche bleibt angespannt. Die Betriebe leiden unter weiter steigenden Kosten und der Mehrwertsteuererhöhung für Speisen in der Gastronomie", erklärt Guido Zöllick, Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA Bundesverband). Grundsätzlich haben sich die Anforderungen an die Gastronomie in den letzten Jahren gewandelt. Zukünftig rücken besonders eine erhöhte Bequemlichkeit der Endkunden, Nachhaltigkeitsaspekte und die Konnektivität der Gastronomie in den Mittelpunkt. Für die Großküchenbranche bedeutet das, dass neben dem Essen vor Ort Gerichte vermehrt zur (nachhaltigen) Lieferung oder Abholung angeboten werden sollten. Zudem sollten Endkunden über digitale Kanäle intuitiv und reibungslos Bestellungen aufgeben können. Das Gastgewerbe klagt über massive Umsatzeinbrüche und Gewinnrückgänge, wobei insbesondere den speisengeprägten Betrieben auch die Mehrwertsteuererhöhung zu schaffen macht. Laut einer DEHOGA-Umfrage aus dem Januar 2025 erwartet zu Jahresbeginn jedes dritte Unternehmen im Gastgewerbe im Jahr 2025 in die Verlustzone zu rutschen, nur jeder fünfte Betrieb blickt optimistisch ins Jahr 2025. Jedoch können die im Koalitionsvertrag angekündigte Umsatzsteuerreduzierung ab 2026 und der Bürokratieabbau Erleichterung bringen. Im Bereich der Gewerbeimmobilien war insbesondere bei Büroimmobilien in den Top 7 Bürostandorten eine weitere Zunahme der Leerstandsquoten in den Jahren 2023 und 2024 zu verzeichnen. b) Geschäftsverlauf und GeschäftsergebnisDie Umsatzerlöse entfallen in Höhe von 89,4 Mio. Euro (Vorjahr: 86,2 Mio. Euro) auf den Bereich kitchen components und professional forming und in Höhe von 13,6 Mio. Euro (Vorjahr: 14,7 Mio. Euro) auf den Bereich Immobilien. Im Bereich kitchen components und professional forming war also eine Umsatzsteigerung von 3,2 Mio. Euro und im Immobilienbereich ein Umsatzrückgang von 1,1 Mio. Euro zu verzeichnen. Im Immobilienbereich waren in den Umsatzerlösen keine von Mietern erhaltene Baukostenzuschüsse (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro) enthalten. Das Jahresergebnis insgesamt hat sich mit einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von 13,9 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr um 1,8 Mio. Euro verbessert. Darin enthalten ist ein positives (saldiertes) periodenfremdes Ergebnis in Höhe von 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: 3,5 Mio. Euro). c) Lage des KonzernsErtragslage Das gegenüber dem Vorjahr um 0,6 Mio. Euro rückläufige Rohergebnis ist vor allem auf den Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um 3,6 Mio. Euro auf 3,4 Mio. Euro zurückzuführen, in denen 2,3 Mio. Euro (Vorjahr 4,7 Mio. Euro) periodenfremde Erträge enthalten sind. Zusammen mit der um 0,4 Mio. Euro leicht gesunkenen Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen) konnten diese Rückgänge durch den deutlich verringerten Materialaufwand (minus 3,4 Mio. Euro) nicht vollständig kompensiert werden. Die rückläufige Gesamtleistung resultiert aus dem Immobilienbereich, in dem ein Umsatzrückrang gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen war (siehe oben unter b)). Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge ist insbesondere durch die im Vorjahr enthaltenen periodenfremden Erträge in Höhe von 4,7 Mio. Euro bedingt, im Berichtsjahr haben sich diese auf 2,3 Mio. Euro belaufen. Der Rückgang beruht insbesondere auf im Vorjahr enthaltene Erträge aus der Anpassung an die steuerliche Betriebsprüfung. Im Berichtsjahr sind im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Gewinne aus Anlagenverkäufen, Zuschreibungen, die eine ursprünglich zu hoch angenommene Abschreibung korrigieren, Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten und Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen enthalten. Die Personalaufwendungen sind mit einem Rückgang um 0,1 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant. Aufgrund einer im Berichtsjahr entdeckten, voraussichtlich dauerhaften Bodenverunreinigung war im Immobilienbereich eine außerplanmäßige Abschreibung auf Grund und Boden in Höhe von 1,8 Mio. Euro im Berichtsjahr vorzunehmen. Dies ist der wesentliche Grund für die erhöhten Abschreibungen auf Sachanlagen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (minus 0,6 Mio. Euro) haben sich verringert. Dies ist hauptsächlich auf den Immobilienbereich und die dort enthaltenen niedrigeren Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen zurückzuführen. Aufgrund der Kursentwicklungen an den Kapitalmärkten ergaben sich Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 0,2 Mio. Euro, die damit gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Mio. Euro niedriger ausfielen. Vermögenslage Die Konzernbilanzsumme der max maier holding gmbh beläuft sich zum Stichtag auf 169,5 Mio. Euro (Vorjahr: 158,4 Mio. Euro). Das Gesamtvermögen unterteilt sich hauptsächlich in das Anlagevermögen in Höhe von 108,9 Mio. Euro (Vorjahr: 110,8 Mio. Euro) und das Umlaufvermögen in Höhe von 60,6 Mio. Euro (Vorjahr: 47,6 Mio. Euro). Der Anstieg des Umlaufvermögens ist vor allem auf die Zunahme der liquiden Mittel zurückzuführen (plus 15,8 Mio. Euro). Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zum Bilanzstichtag sind - wie im Vorjahr - keine wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vorhanden. Die zugesagten Kontokorrentlinien wurden zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommen, es waren jederzeit Liquiditätsreserven vorhanden. Die Unternehmen der Unternehmensgruppe konnten ihre Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen. Die Zahlung von Lieferantenrechnungen erfolgte generell unter Skontoabzug. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 1,4 % (Vorjahr: 1,7 %) der Bilanzsumme. Das Eigenkapital in Höhe von 142,5 Mio. Euro (Vorjahr: 131,4 Mio. Euro), bezogen auf das Gesamtkapital, beträgt zum Stichtag 84,1 % (Vorjahr: 83,0 %). Aus laufender Geschäftstätigkeit wurde ein positiver Cashflow von 21,8 Mio. Euro (Vorjahr: 7,7 Mio. Euro) erwirtschaftet. Aus der Investitionstätigkeit ergab sich ein negativer Cashflow von minus 1,7 Mio. Euro (Vorjahr: minus 4,7 Mio. Euro). Aus der Finanzierungstätigkeit ergab sich im Geschäftsjahr ein negativer Cashflow von minus 4,4 Mio. Euro (Vorjahr: minus 1,2 Mio. Euro). Der Zunahme des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit ist insbesondere auf den im Vorjahr enthaltenen Aufbau des Vorratsbestandes um 6,8 Mio. Euro (Berichtsjahr: minus 2,9 Mio. Euro) und der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen um 1,1 Mio. Euro (Berichtsjahr: plus 0,1 Mio. Euro) zurückzuführen. d) Finanzielle LeistungsindikatorenWir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Konzernjahresergebnis, Umsatzrendite und den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit heran. Das Konzernjahresergebnis stellt sich mit einem Jahresüberschuss in Höhe 13,9 Mio. Euro im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Mio. Euro besser dar. Die Umsatzrendite (Konzernjahresergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) hat sich gegenüber dem Vorjahr um 1,5 %-Punkte verbessert und beträgt 13,5 %. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 21,8 Mio. Euro (Vorjahr: 7,7 Mio. Euro) und ist damit gegenüber dem Vorjahr um 14,1 Mio. Euro besser ausgefallen Betrachtet man diese Kennzahlen wird deutlich, dass die Entwicklung beim Konzernjahresergebnis, Cashflow und der Umsatzrendite gegenüber dem Vorjahr - insbesondere unter den aktuellen strukturellen und konjunkturellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen - zufriedenstellend ist. Aufgrund der weiteren konjunkturellen und zollpolitischen Entwicklungen sowie der geopolitischen Lage im Nahen Osten und der Ukraine sind diese Indikatoren weiter eng zu überwachen um gegebenenfalls notwendige Maßnahmen frühzeitig einleiten zu können (siehe dazu auch unten unter 3.a)). e) Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenMitarbeiterbelange Unsere Philosophie ist es, den Mitarbeitern Möglichkeiten und Wege für eine Weiterentwicklung im Unternehmen bzw. in der Gruppe zu eröffnen. Hierzu dienen sowohl Qualifizierungsmaßnahmen als auch die Förderung im Rahmen von Training-on-the-job-Initiativen. Zur Sicherung des Bedarfs an qualifizierten Arbeitskräften setzen wir auf die eigene Ausbildung. Darüber hinaus werden Mitarbeiter sowohl intern in Schulungen als auch durch Besuche von externen Fortbildungsmaßnahmen kontinuierlich weiterqualifiziert. Zur Förderung der Gesundheit steht den Mitarbeitern das "Rieber GYM2-Fitnessstudio" zur kostenlosen Nutzung zur Verfügung. Ebenso haben die Mitarbeiter die Möglichkeit ein von der Gesellschaft bezuschusstes Dienstrad zu leasen. Dies fördert nicht nur die Gesundheit der Mitarbeiter, sondern verbessert zusätzlich die CO 2 -Bilanz der Firma Rieber insgesamt. Umweltbelange Unser Ziel ist es, Abfall zu vermeiden und die vorhandenen Ressourcen zu schonen. Mit Fokus auf diese Ziele entwickeln wir Produktlösungen für den ressourcenschonenden Umgang mit Lebensmitteln. Unter dem Motto "Protecting Resources - is your future and our passion" beschäftigen wir uns mit den Fragen wie es gelingt, die Qualität von Lebensmitteln bei Lagerung und Transport möglichst lange zu erhalten. Wie kann dem Kunden Frische garantiert werden? Was wird benötigt, um Lebensmittel möglichst schonend und einfach zubereiten zu können? Außerdem werden laufend Energieeinsparpotentiale - insbesondere auch im Immobilienbereich - ermittelt und in Maßnahmenpläne umgesetzt. Ein Energiemanagementsystem gemäß DIN EN 50001 ist eingerichtet. 3. Chancen- und Risikobericht a) RisikoberichtIm Bereich kitchen components und professional forming spielt das frühzeitige Erkennen und Bewerten von Risiken, verbunden mit der konsequenten Ergreifung entsprechender Maßnahmen, eine entscheidende Rolle für die Qualität und Zukunftsfähigkeit der Entwicklung der Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind. Dabei haben die sich bietenden Chancen für uns einen weitaus höheren Stellenwert als die vorhandenen Risiken. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund des großen noch zu erschließenden Marktpotentials sowie unserer internationalen Wettbewerbsposition im Bereich kitchen components und professional forming. Die Umsetzung des Risikomanagements erfolgt grundsätzlich dezentral durch die jeweils zuständigen Bereichs- und Prozessverantwortlichen, zentrale Überwachungs-funktionen werden durch die Geschäftsleitung wahrgenommen. Die Geschäftsleitung ist hierbei durch regelmäßige Gespräche mit den Bereichs- und Prozessverantwortlichen stets über alle maßgeblichen Risiken informiert. Weitere Bestandteile des Risikomanagementsystems sind:
Wie in jedem Konzern bestehen auch bei den Unternehmen des Bereichs kitchen components und professional forming grundsätzlich begrenzte Einzelrisiken, die jedoch nicht über die üblichen Markt- und Unternehmensrisiken hinausgehen. Diesen Einzelrisiken wird durch wirksame Maßnahmen, insbesondere durch Versicherungen und Sicherungsgeschäften, entgegengewirkt. Durch die aktuellen zollpolitischen Unsicherheiten und der Lage im Nahen Osten sind - neben dem Krieg in der Ukraine und den mittel- und langfristigen Auswirkungen der Corona-Pandemie - weitere Risiken für die künftige wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns hinzugekommen. Insbesondere die daraus resultierende Verunsicherung betreffend die weitere wirtschaftliche Entwicklung kann zu nachhaltigen Einbußen bei Umsatz und Jahresergebnis führen. Angesichts dieser Unsicherheiten und der Ungewissheit, wie sich das Kundenverhalten sowie die Energie- und Rohstoffkosten mittelfristig durch diese Ereignisse verändern, sind Umsatz- und Ertragsprognosen mit erheblichen Unsicherheiten verbunden. Die Unternehmensgruppe setzt alle Instrumente zur Schadensbegrenzung ein, die sich bieten und sinnvoll sind: Das sind nach wie vor bei Bedarf das Instrument der Kurzarbeit, Kürzung aller Ausgaben auf das absolut Notwendige, Überprüfung von Prozessen auf Effizienzpotential, um Maßnahmen oder Kapazitätsanpassungen kurzfristig ergreifen zu können. Die Geschäftsprozesse innerhalb des Konzerns werden durch eine breite Palette teilweise komplexer IT-Systeme gestützt. Den Risiken der Nichtverfügbarkeit von IT-Systemen und Anwendungen sowie der Verlust oder die Manipulation von Daten und vertraulicher Informationen wird durch stabile und redundant ausgelegte IT-Systeme, Back-up-Verfahren, Viren- und Zugangsschutz sowie durch gruppenweit standardisierte IT-Infrastrukturen und Anwendungen entgegengewirkt. Zusätzlich werden die Mitarbeiter- und Mitarbeiterinnen regelmäßig geschult und bezüglich möglicher Gefahren sensibilisiert. Das grundsätzlich gegebene Preisrisiko an den Rohstoffmärkten für Edelstahl aufgrund der zum Teil deutlich schwankenden Tagespreise hat sich durch die zollpolitischen Entwicklungen und den Krieg in der Ukraine deutlich erhöht. Es wird versucht durch eine adäquate Bevorratung und durch das Ausnutzen des Wettbewerbs verschiedener Stahlanbieter nach wie vor dem bestehenden Risiko entgegen zu wirken. Gleichzeitig wird laufend der sinnvolle Einsatz von Nickelpreis-Sicherungsinstrumenten geprüft. Dem schwierigen Wettbewerbsumfeld begegnen wir mit Innovationen und Weiterentwicklungen bestehender erfolgreicher Produkte, um somit vom grundsätzlich austauschbaren Lieferanten zum Entwicklungspartner unserer Kunden zu werden. Gleichzeitig wird laufend geprüft, wo Kosteneinsparungspotentiale bestehen und wie diese realisiert werden können. Möglichen Ausfällen im Produktionsbereich wirken die Unternehmen durch kontinuierliche präventive Instandhaltung, Brandschutz- und anderen Vorsorge-maßnahmen entgegen. Die Risiken aus diesem Bereich sind insgesamt als beherrschbar einzustufen. Zur Begrenzung der Risiken auf dem Devisenmarkt wird der Einsatz von Devisen-Termingeschäften regelmäßig überprüft. Die Forderungsausfallrisiken in der Unternehmensgruppe sind relativ gering. Das Forderungsrisiko ist weitgehend durch Kreditversicherungen sowie aktives Forderungs-management und Bankakkreditive im Auslandsgeschäft gedeckt. Produktmängel können zu Gewährleistungs- und Produkthaftungsansprüchen führen. Diesen Risiken wird mithilfe einer umfangreichen Qualitätssicherung begegnet. Durch potenzielle Produktmängel entstehende mögliche finanzielle Folgen sind durch entsprechende Versicherungen begrenzt. Im Bereich Immobilien besteht grundsätzlich das Risiko von Leerständen oder Mietausfällen. Diesem Risiko wird durch einen sorgfältigen Prozess bei der Auswahl neuer Mieter begegnet. Innerhalb dieses Prozesses wird zum einen die Solvenz der potentiellen Mieter beurteilt und zum anderen geprüft, ob der Mieter in das bestehende Gesamtkonzept passt, welches für die Attraktivität des jeweiligen Areals maßgebend ist. Außerdem wird auf eine Branchendiversifizierung bei den Mietern geachtet, um Risiken von konjunkturellen Entwicklungen und deren Auswirkungen auf einzelne Branchen möglichst gering zu halten. Trotzdem wird es aus heutiger Sicht voraussichtlich schwieriger, für größere Büroflächen bei auslaufenden Mietverträgen adäquate Nachmieter zu finden, insbesondere wenn der aktuelle Trend zum "Home-Office" weiter anhält. Eventuell notwendige alternative Nutzungskonzepte der Immobilien werden regelmäßig geprüft. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Finanzanlagen, Forderungen, Verbindlichkeiten und bestimmte Rückstellungen. Die Unternehmen des Konzerns verfügen über einen solventen Kundenstamm bzw. Mieter. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen grundsätzlich unter Abzug von Skonto gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über Bankguthaben und mittels Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall-/Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden Wert-berichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen die Unternehmen des Konzerns über ein adäquates Debitorenmanagement. Zudem bestehen im Bereich kitchen components und professional forming größtenteils Warenkreditversicherungen, sofern nicht Vorkasse vereinbart ist. Vor dem Eingehen einer neuen Geschäftsbeziehung informieren wir uns stets über die Bonität unserer Kunden bzw. Mieter. b) ChancenberichtBereich kitchen components und professional forming Auf der Beschaffungsseite können wir - insbesondere bei den Waren die nicht selbst produziert werden - auf verschiedene Lieferanten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch strenge Qualitätskontrollen durch. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Insbesondere in der Innovation, die unter dem Motto CHECK - Alle HACCP-Daten in einer APP - präsentiert wird, sehen wir die Chance von überproportionalem, ertragreichen Wachstum im Bereich der Gemeinschaftsverpflegung über die positiven Branchenerwartungen hinaus. Dazu wird auch unser "speisewerk Rieber Flagship" als repräsentative Präsentationsfläche unserer Entwicklungen beitragen. Außerdem ergeben sich für uns Chancen aus dem seit dem 03. Juli 2021 in der gesamten EU geltenden Verbot für viele Einwegplastikprodukte, unter das insbesondere auch Fast-Food-Verpackungen, Wegwerf-Essenbehälter aus Styropor und Wegwerfteller zählen. Denn mit unserem eatTainable-System bieten wir eine nachhaltige, robuste und langlebige Mehrweg-System-Lösung. Durch die steigenden Energiepreise erwarten wir auch für unsere Produkte aus energiesparendem SWISS/PLY Mehrschichtmaterial, wie beispielsweise die thermoplates eco, eine weiterhin zunehmende Nachfrage. Daneben sehen wir erhebliches Potential durch unser großes Know-how auf dem Feld der Edelstahlverarbeitung über das wir verfügen. Dieses bietet uns Chancen Neukunden insbesondere im Bereich der technischen Erzeugnisse zu gewinnen. Bereich Immobilien Nach der Gewinnung von namhaften Ankermietern in den Vorjahren konnten mehrere große bisher leerstehende Immobilien - nach teilweise umfangreichen Renovierungsarbeiten - vermietet werden. Dies hat sich positiv auf die Struktur des ganzen Quartiers ausgewirkt und somit die Attraktivität der übrigen Immobilien weiter gesteigert. Dies wirkt sich nachhaltig positiv auf die Umsatzerlöse aus und trägt der angestrebten Branchendiversifizierung Rechnung. Mit Urban Harbor, dem "Städtischen Hafen", der Ende 2016 in der Weststadt in Ludwigsburg eröffnete, wurde die Attraktivität des gesamten Quartiers nochmals deutlich erhöht. Trotzdem wird es zunehmend schwieriger Büroflächen künftig auf dem Areal zu vermieten, alternative Nutzungskonzepte werden deshalb laufend geprüft. c) GesamtaussageRisiken der künftigen Entwicklung sehen wir in den oben unter 3 a) beschriebenen Sachverhalten insbesondere in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Energie- und Rohstoffpreisen bei einem stagnierenden Preisniveau und in der aktuellen Unsicherheit der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung. Diese Unsicherheit kann sich weiter negativ auf das Konsum- und Investitionsverhalten auswirken. Wichtig ist es allerdings, das System CHECK in möglichst vielen Geräten sinnvoll zum Einsatz zu bringen und dadurch das System breit am Markt zu etablieren sowie Neukunden auch außerhalb den Bereichen der Gemeinschaftsverpflegung zu gewinnen. Risiken, die den Fortbestand des Konzerns gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Für die Unternehmen des Konzerns insgesamt sind die vorhandenen Risiken unter Berücksichtigung der ergriffenen Maßnahmen weder einzeln noch in ihrer Wechselwirkung bestandsgefährdend. 4. Prognosebericht Die voraussichtliche Entwicklung des Konzerns wurde bisher, trotz der Corona-Pandemie und deren Auswirkungen, als positiv beurteilt. Derzeit sind aber insbesondere die konkreten Auswirkungen der zollpolitischen Unsicherheiten und des immer noch andauernden Ukrainekrieges nicht abschätzbar. Insbesondere auf unseren Bereich kitchen components und professional forming können sich daraus negative Auswirkungen ergeben. Nachdem sich für das Jahr 2024 bei Umsatz und Ergebnis eine Seitwärtsbewegung ergeben hat, wird für das Jahr 2025 mit moderaten Zuwächsen geplant. Maßgeblich für die weitere Entwicklung wird - neben den oben dargestellten Risiken der künftigen Entwicklung - die erfolgreiche Fortsetzung der eigenen Projekte zur Forcierung nachhaltigen Wachstums und nicht zuletzt der unverändert engagierte Einsatz unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sein. Im Geschäftsbereich Immobilien konnten die bereits bestehenden Geschäfts-beziehungen mit namhaften Mietern weiter ausgebaut werden. Mit Urban Harbor wurde in 2016 außerdem ein neuartiges Immobilienkonzept umgesetzt, welches am Immobilienmarkt bestens ankommt, was an den in der Vergangenheit praktisch nicht vorhandenen Leerständen deutlich wird. Der allgemeine Trend zum "Home-Office" macht allerdings bei einzelnen vermieteten Büroflächen das Finden adäquater Nachmieter bei auslaufenden Mietverträgen schwieriger. Deshalb rechnen wir für die Jahre 2024 und 2025 - trotz neuvermieteter zusätzlicher Flächen - für diesen Bereich mit einem leicht rückläufigen Umsatz aus der regulären Vermietungstätigkeit und einem Ergebnis auf dem Niveau des Berichtsjahres. Im Jahr 2024 wurden aus der vorzeitigen Auflösung eines Mietvertrags und der Bestellung von Grunddienstbarkeiten zu Lasten einer Konzerngesellschaft 7,5 Mio. Euro vereinnahmt, die teilweise bereits im Jahr 2024 ertragswirksam wurden. Deshalb rechnen wir mit einem Ergebnisanstieg aufgrund dieses Effekts im Jahr 2024. Wir gehen also derzeit für den Konzern - ohne den einmaligen Sondereffekt aus der Aufgabe eines Mietvertrags und der Bestellung von Grunddienstbarkeiten - für die Jahre 2024 und 2025 von insgesamt stabilen Umsatzrenditen und Konzernergebnissen aus, die sich auf dem Niveau des Berichtsjahres bewegen. Ebenso wird beim Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit geplant. Aufgrund des Sondereffekts werden sich aber tatsächlich in 2024 eine deutliche Steigerung beim Cashflow und eine Steigerung beim Jahresergebnis ergeben. Wir werden auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Trotz der erheblichen Risiken infolge der Corona-Pandemie, des Krieges in der Ukraine, der Lage im Nahen Osten sowie der zollpolitischen Unsicherheiten ist die Geschäftsführung zuversichtlich, dass sie auch diese Krisen meistern und letzten Endes gestärkt daraus hervorgehen kann. Denn dank der Gewinnthesaurierung innerhalb der Unternehmensgruppe in den vergangenen Jahren bestehen derzeit keine Bankverbindlichkeiten, was sicherlich ein gewisser Vorteil gegenüber dem ein oder anderen Wettbewerber ist und kurzfristiges, flexibles Handeln ermöglicht.
Ludwigsburg, den 23. Mai 2025 max maier holding gmbh gez. Max Maier BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Kapitalflussrechnung nach DRS 21
Eigenkapitalspiegel für die Zeit vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023(alle Werte in TEuro; aufgrund der Darstellung in TEuro können sich Rundungsdifferenzen ergeben)
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Sitz der max maier holding gmbh (Mutterunternehmen) ist in Ludwigsburg. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 735226 eingetragen. Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der handelsrechtlichen Vorschriften erstellt. Ergänzend dazu waren die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Zur Verbesserung der Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses sind die "Davon-Vermerke" im Konzernanhang anstatt in der Konzernbilanz bzw. Konzerngewinn- und Verlustrechnung gemacht. Die Bilanz wird gemäß den Gliederungsvorschriften des § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt. Die für die Bilanz vorgeschriebene Gliederung ist um die Posten "Forderungen gegen Gesellschafter", "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" und "Verbindlichkeiten gegenüber Unterstützungskasse" erweitert. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren. Abschlussstichtag für den Konzernabschluss Stichtag für den Konzernabschluss ist - wie für den Jahresabschluss der max maier holding gmbh - der 31. Dezember. Dieser Abschlussstichtag stimmt mit den Abschlussstichtagen aller einbezogenen Konzernunternehmen überein. Konsolidierungskreis Folgende Unternehmen werden in den Konzernabschluss einbezogen:
Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. Die Rieber GmbH & Co. KG hält 20,0 % der Anteile an der Gastromedia Sp.z.o.o., Warschau, Polen. Die Anteile der Gastromedia Sp.z.o.o. werden nicht nach der Equity-Methode bilanziert, da diese Beteiligung von untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist. Folgende Gesellschaften wurden gemäß § 296 Abs. 2 HGB aufgrund insgesamt untergeordneter Bedeutung für die Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht in den Konzernabschluss einbezogen, sondern unter den Anteilen an verbundenen Unternehmen ausgewiesen:
Die Summe der Umsatzerlöse, der Jahresergebnisse und des Eigenkapitals der nicht einbezogenen Unternehmen liegt jeweils unter 0,1 % der entsprechenden Konzerngrößen. Konsolidierungsgrundsätze Kapitalkonsolidierung - Behandlung der Unterschiedsbeträge Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt nach der Neubewertungsmethode. Der Wertansatz der einzelnen Beteiligungen im Einzelabschluss der jeweiligen Muttergesellschaft wurde mit dem auf die jeweilige Beteiligung entfallenden, zum beizulegenden Zeitwert bewerteten, (gegebenenfalls anteiligen) Eigenkapital des einbezogenen Tochterunternehmens zu dem Zeitpunkt, zu dem das Unternehmen Tochterunternehmen geworden ist, verrechnet. Beim Erwerb weiterer Anteile von bereits einbezogenen Tochterunternehmen erfolgt die Verrechnung analog zum Zeitpunkt des Erwerbs der weiteren Anteile. Bei der Kapitalverrechnung verbleibende aktive oder passive Unterschiedsbeträge zwischen Wertansatz im Abschluss der Muttergesellschaft und anteiligem neubewerteten Eigenkapital der einbezogenen Tochter wurden wie folgt behandelt: Aktive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert im Konzernabschluss angesetzt und über eine voraussichtliche Nutzungsdauer von fünf Jahren linear abgeschrieben. Passive Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung sind grundsätzlich als solche auf der Passivseite der Konzernbilanz auszuweisen. Die entstandenen passiven Unterschiedsbeträge beruhen jedoch auf von den betreffenden Tochtergesellschaften vor der Erstkonsolidierung erwirtschafteten Gewinnen, die nicht ausgeschüttet wurden ("technische Unterschiedsbeträge"). Deshalb wurden die passiven Unterschiedsbeträge mit den Gewinnrücklagen verrechnet. Schuldenkonsolidierung Ausleihungen, Forderungen, Rückstellungen und Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden eliminiert, soweit sie nicht nur von untergeordneter Bedeutung sind. Zwischenergebniseliminierung, Aufwands- und Ertragskonsolidierung Zwischengewinne und -verluste aus der Übernahme von Vermögensgegenständen im Konzern werden eliminiert, Aufwendungen und Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen Konzernunternehmen werden gegeneinander verrechnet, soweit sie nicht nur von untergeordneter Bedeutung sind. Beteiligungserträge durch Gewinnausschüttungen zwischen Konzernunternehmen werden eliminiert. Währungsumrechnung bei der Einbeziehung ausländischer Konzernunternehmen außerhalb des Euro-Raums Die Währungsumrechnung erfolgt gemäß § 308a HGB. Die Posten der Bilanz werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs am Konzernbilanzstichtag umgerechnet. Das Eigenkapital wird jedoch mit dem jeweiligen historischen Kurs umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden mit dem Durchschnittskurs in Euro des Konzerngeschäftsjahres umgerechnet. Eine sich ergebende Umrechnungsdifferenz wird erfolgsneutral behandelt und unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" bzw. unter dem "Ausgleichposten für Anteile anderer Gesellschafter" im Eigenkapital erfasst. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für die Konzernbilanz und die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung werden an den deutschen handelsrechtlichen Bestimmungen für große Kapitalgesellschaften ausgerichtet. Abweichend von diesen Grundsätzen aufgestellte Jahresabschlüsse einbezogener Tochterunternehmen werden angepasst, soweit die Abweichungen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wesentlich sind. Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten sowie die notwendigen Gemeinkostenanteile. Aufwendungen gemäß § 255 Abs. 2 S. 4 HGB (allgemeine Verwaltungskosten usw.) und Fremdkapitalzinsen werden nicht angesetzt. Vermögensgegenstände, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Die geschätzten Nutzungsdauern liegen zwischen 3 und 50 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten bis Euro 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Ist den Gegenständen des Anlagevermögens am Abschlussstichtag voraussichtlich dauerhaft ein niedrigerer Wert beizulegen, werden entsprechende außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sofern die Gründe für den niedrigeren Wertansatz in der Folgezeit nicht mehr bestehen, werden Zuschreibungen vorgenommen. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bei Wertaufholungen werden Zuschreibungen vorgenommen. Umlaufvermögen Vorräte werden grundsätzlich mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Bei Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen und bei den Waren kommt dabei zur Vereinfachung für die Anschaffungskosten grundsätzlich ein gleitender gewichteter Durchschnittswert zum Ansatz. Gleichartige Rohstoffe (Coils und Tafelbleche aus Chromnickelstahl) werden in einer Gruppe zusammengefasst und gemäß § 256 Satz 1 HGB nach der Lifo-Methode ("Last in - first out") bewertet. Bei Zugrundelegung des jeweiligen Marktpreises zum Bilanzstichtag ergäbe sich demgegenüber insgesamt ein um TEuro 1.595 (Vorjahr: TEuro 2.096) höherer Wertansatz. Gegebenenfalls wird der niedrigere beizulegende Wert (§ 253 Abs. 3 Satz 1 HGB) angesetzt. Für das Verwertungs- bzw. Veräußerungsrisiko werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Gängigkeits- bzw. Reichweitenabschläge vorgenommen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände sowie liquide Mittel sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Für erkennbare Risiken werden unter Beachtung des Vorsichtsprinzips angemessene Wertberichtigungen vorgenommen. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem modifizierten Teilwertverfahren ermittelt. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden grundsätzlich Rentensteigerungen von jährlich 1,5 % und eine Lohn- und Gehaltssteigerung von 0,0 % unterstellt. Bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen wird § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB angewendet. Hiernach werden die Pensionsrückstellungen mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Dieser Zinssatz beträgt 1,82 %. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum Bilanzstichtag TEuro 1. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellung für drohende Verluste aus schwebenden Absatzgeschäften berücksichtigt den Aufwandsüberschuss aus Verträgen, denen sich die Gesellschaft aus rechtlichen Gründen am Bilanzstichtag nicht mehr entziehen kann. Der Aufwandsüberschuss ermittelt sich dabei aus dem Wert der zu erbringenden Leistungen abzüglich dem Wert der vereinbarten Gegenleistung. Die voraussichtlich noch anfallenden Aufwendungen werden zu Vollkosten bewertet. Als Vollkosten sind dabei die Einzel- und Gemeinkosten des Produktionsbereichs sowie eventuelle direkt zurechenbare Sondereinzelkosten des Vertriebs und sonstige, direkt zurechenbare Kosten berücksichtigt. Bei der Rückstellung für Jubiläumszahlungen werden die zu erwartenden Jubiläumszahlungen angesetzt. Die Jubiläumsrückstellung berücksichtigt Arbeitnehmerjubiläen bei 25- und 40-jähriger Betriebszugehörigkeit mit TEuro 2,2 bzw. TEuro 3,4 je Jubiläum. Ein allgemeiner Fluktuationsabschlag wird berücksichtigt. Es erfolgte eine Abzinsung mit 1,74 %. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unterstützungskasse werden die Pensionsverpflichtungen der Heinrich-Rieber-Unterstützungskasse e. V. unter Anwendung des Wahlrechts gemäß Artikel 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB nur in Höhe der durch die Gesellschaft gewählten Dotierung angesetzt. Auf der Passivseite sind als Rechnungsabgrenzungsposten Einnahmen vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr sowie Kassenbestände und Bankguthaben in Fremdwährung werden zum Euro-Referenzkurs, veröffentlicht von der Deutschen Bundesbank, am Bilanzstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von über einem Jahr erfolgt die Umrechnung bei den Forderungen mit dem Briefkurs am Entstehungstag oder zum niedrigeren Euro-Referenzkurs am Bilanzstichtag und bei den Verbindlichkeiten mit dem Geldkurs am Entstehungstag oder zum höheren Euro-Referenzkurs. Latente Steuern Latente Steuern gemäß § 298 HGB i.V.m. § 274 HGB werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer unter dem Posten E. Passive latente Steuern angesetzt. Im Geschäftsjahr ergibt sich insgesamt eine passive latente Steuer in Höhe von TEuro 125. Die passiven Steuerlatenzen beruhen im Wesentlich aus zeitlichen Unterschieden zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Grundstücken, Maschinen und Rückstellungen. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis der individuellen Steuersätze der jeweiligen Konzernunternehmen (zwischen 14,2 % und 30,0 %, je nach Rechtsform). Auch die Latente Steuern gemäß § 306 HGB sind unter dem Posten E. Passive latente Steuern in Höhe von TEuro 7.100 bilanziert. Die Steuerlatenzen resultieren im Wesentlichen aus den im Rahmen der Erstkonsolidierung aufgedeckten stillen Reserven in den Grundstücken. Der Steuerberechnung liegen Steuersätze zwischen 14,2 % und 30,0 % zu Grunde. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist separat im Konzern-Anlagespiegel dargestellt. Sonstige Ausleihungen In den sonstigen Ausleihungen sind Ausleihungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEuro 14.153 (Vorjahr: TEuro 14.128) enthalten. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht - Mitzugehörigkeit Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, in Höhe von TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 10) betreffen in vollem Umfang Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen Gesellschafter sind Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEuro 92 (Vorjahr: TEuro 325) enthalten. Die restlichen Forderungen haben eine Restlaufzeit von kleiner einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen, in Höhe von TEuro 33 (Vorjahr: TEuro 61) enthalten, die noch nicht abziehbare Vorsteuern betreffen. An die Geschäftsführer sind zum Bilanzstichtag Darlehen in Höhe von insgesamt TEuro 14.671 (Vorjahr: TEuro 15.069) ausgereicht, die teilweise unter den sonstigen Ausleihungen und teilweise unter den Forderungen gegen Gesellschafter ausgewiesen sind. Die Darlehen sind teilweise langfristig und haben einen Zinssatz zwischen 2 % und 5,12 %. Im Geschäftsjahr 2023 wurden hiervon insgesamt TEuro 681 getilgt. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen:
Verbindlichkeiten aus mittelbaren Pensionsverpflichtungen Es besteht eine Subsidiärhaftung als Trägerunternehmen einer Unterstützungskasse in Höhe von TEuro 1.241 (Vorjahr: TEuro 1.320). Für die Ermittlung der für die Subsidiärhaftung maßgeblichen Deckungslücken der Unterstützungskasse wurden die Pensionsverpflichtungen der Unterstützungskasse nach dem modifizierten Teilwertverfahren unter Anwendung eines Zinssatzes von 1,82 % ermittelt. Verbindlichkeitenspiegel(Vorjahreswerte in Klammern)
Latente Steuern Die latenten Steuerschulden in der Bilanz entwickelten sich im Berichtsjahr wie folgt:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Regional verteilen sich die Umsatzerlöse wie folgt:
Die Umsatzerlöse wurden in den folgenden Tätigkeitsbereichen erzielt:
Periodenfremdes Ergebnis In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge in Höhe von TEuro 2.308 (Vorjahr: TEuro 4.667) enthalten, die früheren Geschäftsjahren zuzurechnen sind. Diese betreffen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Gewinne aus Anlagenverkäufen, Zuschreibungen, die eine ursprünglich zu hoch angenommene Abschreibung korrigieren, Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten, Erträge aus der Anpassung an die steuerliche Betriebsprüfung und Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen aus Forderungsverlusten, Aufwendungen aus der Bildung von Einzelwertberichtigungen sowie Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen, Aufwendungen aus der Anpassung an die steuerliche Betriebsprüfung und Aufwendungen aufgrund von Verlusten aus Finanzanlagenverkäufe in Höhe von TEuro 624 (Vorjahr: TEuro 1.153) enthalten. Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 531 (Vorjahr: TEuro 1.140) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEuro 1.622 (Vorjahr: TEuro 1.871) enthalten. Außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung, soweit die Beträge nicht von untergeordneter Bedeutung sind, sind im Berichtsjahr wie folgt angefallen:
Außerplanmäßige Abschreibung Finanzanlagevermögen Außerplanmäßige Abschreibungen wurden beim Sachanlagevermögen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB in Höhe von TEuro 1.799 (Vorjahr: TEuro 0) und im Finanzanlagevermögen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB in Höhe von TEuro 212 (Vorjahr: TEuro 2.907) vorgenommen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEuro 3 (Vorjahr: TEuro 5) enthalten. Erträge und Aufwendungen aus latenten Steuern In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Erträge aus der Verringerung passiver latenter Steuern in Höhe von TEuro 270 (Vorjahr: Aufwendungen aus der Erhöhung passiver latenter Steuern in Höhe von TEuro 111) enthalten. Sonstige Angaben Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Es bestehen diverse Leasingverträge für Kraftfahrzeuge. Die Leasinggeschäfte dienen der Vereinfachung des Fuhrparkmanagements. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit. sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt zum Bilanzstichtag TEuro 5.372 und setzt sich aus Miet- und Leasingverpflichtungen, Erbbauzinsen und Bestellobligos für bereits begonnene Investitionsvorhaben zusammen. Die Leasingverträge werden aus Vereinfachungsgründen und zur Reduzierung des Verwaltungsaufwandes abgeschlossen. Das Erbbaurecht wurde bereits vom vorigen Eigentümer eines Grundstückareals begründet. Eine Tochtergesellschaft hat im Zuge des Kaufs des gesamten Grundstückareals das Erbbaurecht mit übernommen, um alleiniger Verfügungsberechtigter zu bleiben. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer
Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar schlüsselt sich wie folgt auf:
Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung bei der max maier holding gmbh waren im Geschäftsjahr:
Befreiung von der Offenlegungspflicht Die Rieber GmbH & Co. KG, die Eisfink Max Maier GmbH & Co. KG, die Eisfink Carl Fink GmbH & Co. KG, die max maier kitchen group gmbh & co. kg, die MM Immobiliengesellschaft mbh & Co. KG und die Check Services GmbH & Co. KG nehmen auf Grund dieses Konzernabschlusses, in den sie einbezogen sind, die Befreiungsregelung des § 264b HGB insoweit wahr, als sie auf die Offenlegung ihres Jahresabschlusses verzichten. Die Rieber kitchen tec GmbH und die Rieber Services GmbH nehmen aufgrund dieses Konzernabschlusses, in den sie einbezogen sind, die Befreiungsregelung des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch.
Ludwigsburg, den 23. Mai 2025 max maier holding gmbh gez. Max Maier Konzernanlagespiegelmax maier holding gmbh, Ludwigsburg
Abschreibungen
* zugleich Abschreibung des Geschäftsjahres
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Konzernabschluss wurde am 26.05.2025 gebilligt. BestätigungsvermerkBESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die max maier holding gmbh, Ludwigsburg Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der max maier holding gmbh, Ludwigsburg und ihrer Tochtergesellschaften (Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Eigenkapitalspiegel und der Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der max maier holding gmbh für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Reutlingen, den 23. Mai 2025 RWT
Crowe GmbH
gez. Klaus Schabel, Wirtschaftsprüfer gez. ppa. Christian Zaia, Wirtschaftsprüfer |
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